7. September 2022

Führer Olaf gibt den Churchill

Dmitri Bawyrin

Nach Churchills Vorbild: Olaf Scholz gibt Europa einfach an die USA ab

In Prag hat sich Bundeskanzler Olaf Scholz für eine Reform der EU ausgesprochen. Demnach sollen die Ukraine, Moldawien und Georgien neue Mitglieder werden. Als er dies sagte, dachte Scholz wahrscheinlich, er sei Winston Churchill. Das Problem ist jedoch, dass Scholz kein Churchill ist.

Er ist zumindest in der Hinsicht ein Churchill, daß er die östlichen Europastaaten nach Strich und Faden verarscht, also verrät und sie für 'n Appel und 'n Ei an den Sensenmann verkauft. Auch Olaf der Krieger läßt bis zum letzten Ukrainer für unser deutsches Gas und unsere Atomkraftwerke in der Ukraine kämpfen bis niemand mehr da ist, der der Plapperlena ("das leuchtendste Symbol der Dummheit") zuhört.

Was Führer Olaf nicht macht: seinen verfassungsgemäßen Amtseid erfüllen. Gegen den verstoßen alle Regierungsmitglieder in Permanenz, allen voran die Verfassungsfeinde der Grünen unter wohlwollendem Beifall der Faeser.

Zur Prager Rede aber insgesamt.

Im Grunde genommen handelt es sich um eine Reform zugunsten der USA. Das ist die endgültige Aufgabe der politischen Souveränität Europas unter die vollständige Verfügungsgewalt der Amerikaner. Und Scholz ist der Bürgermeister, der den Yankees die Schlüssel zur Stadt bringt.

Er ist also ein Kamikaze-Politiker, der sich auf dem Altar des Vaterlandes opfert. Nachdem er sich mit der Tatsache abgefunden hat, man werde ihm bald die gesamte Schuld in die Schuhe schieben, widmet Scholz seine verbleibenden Tage an der Macht, um seine Schäfchen ins Trockene zu bringen, um die Tat durch Schein zu ersetzen, um Deutschlands Abstieg in den Abgrund wenigstens zu verlangsamen.