26. Januar 2006

du bist



siehe hierzu auch:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,druck-397397,00.html

oder das Zitat von Jean-Remy

http://jensscholz.com/2006_01_01_archive.htm#113762765814900254

2. Von den Weblogs, den Klowänden des Internets. (Was berechtigt eigentlich jeden Computerbesitzer, ungefragt seine Meinung abzusondern? Und die meisten Blogger sondern einfach nur ab. Dieser neue Tiefststand der Meinungsbildung wird deutlich, wenn man unter www.technorati.com eingibt: Du bist Deutschland.)

Und eine Entschuldigung gibt es auch noch:

http://www.jensscholz.com/2006_01_01_archive.htm#113802155535106882

Aber! Auch wenn die meiste Kritik an meinem Text konstruktiv und ernsthaft war, empfinde ich es als kommunikativen Hausfriedensbruch, dass eine interne Mail wie eine Sau durchs Dorf "Kleinbloggersheim" getrieben wird.

Fremdgang



gesehen auf:

http://www.gmx.net/de/themen/sport/formel1/1839200.html

25. Januar 2006

100 Tage

Am 17.10. hat die "Linksfraktion im Bundestag" ihr 100-Tage-Programm* verabschiedet. Die sind nun rum.

Möge Jedmensch für sich entscheiden, was aus diesem Anspruch geworden ist und wie er in 100 Tagen umgesetzt wurde.

Ich erhalte jedenfalls diese Meldung, als ich mich gegen 15 Uhr sachkundig machen möchte.

FEHLER
Die angeforderte URL konnte nicht empfangen werden
Währen des Laderversuchs der URL: http://www.linksfraktion.de/
wurde folgender Fehler festgestellt:
    * Verbindung fehlgeschlagen
Generiert Do, 25 Jan 2006 14:58:26 by SQUID


Nun gut, da ist ja noch der aktuelle Screenshot von heute, der mir die gesetzgeberische Kompetenz deutlich vor Augen führt.



Was soll mir diese Auskunft sagen?

Für eine neue soziale Idee liegen noch keine Artikel vor?
Keine Gesetzentwürfe?

Insgesamt sieht die Statistik bisher so aus:

9 Anträge
1 Große Anfrage
3 Kleine Anfragen
_______

Die Qualität der parlamentarischen Arbeit der Linken verdeutlich wohl dieses etwas unscharfe Foto minderer Qualität, das auf dem offiziellen Server der Fraktion zu finden ist.

Es ist wohl deshalb so aussagekräftig, weil der Internetauftritt eh nur ein Spiegel der internen Vorgänge und Arbeitsweise ist.

Site Error http://www.linksfraktion.de/images/content/service/bilder/friedrichsfelde03_jpg not found

edited: 26.01.2006, 18:45

Das Bild wurde offensichtlich entfernt. Nun gibt es stattdessen dieses Bild zu sehen.



Steh ich wieder vor dem Rätsel, was mir die Linksfraktion damit eigentlich sagen will? Ich verstehen deutsch.

Möglicherweise nur, daß man auf screenshots zurückgreifen soll? Nun denn, hier also ein screenshot des grottenschlechten Fotos.

screenshot der URL www.linksfraktion.de/images/content/service/bilder/friedrichsfelde03_jpg


*Nachlesen kann man es u.a hier: http://www.linksfraktion.de/presse/mitteilungen/view_html?pp=1&n=0&bs=1&zid=128

24. Januar 2006

9 Monate

SPIEGEL ONLINE - 24. Januar 2006, 13:32
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,397017,00.html

Benedikts Wort zum Eros

Es heißt, neun Monate nach seiner Papstwahl warne Joseph Ratzinger in dem Dokument ausdrücklich vor Eros ohne Liebe und Glaube. ... Die Liebe werde zur Ware, "der Mensch selbst wird zur Ware", heißt es den Angaben zufolge in dem Rundschreiben.
______________________________

Ich fühle mich an die etlichen Stunden des Lernens für Klausuren und Prüfungen erinnert. Als es darum ging, den Gedankengängen der Herren Marx und Engels bis in die Verwuselungen des letzten Kommas zu folgen.

Die hatten solcher Art Gedankengänge auch schon aufgeschrieben. Vor ca. 150 Jahren.

Neun Monate ging Herr Ratzinger mit dieser Denkmaterie schwanger. Hat ganz schön lange gedauert.
Wenigstens Lernfähigkeit bis ins hohe Alter kann ich ihm attestieren.

17. Januar 2006

neues Logo

keine Jobs Logo

15. Januar 2006

Experiment der Woche

WC-Sieg



Da hab ich jeden Tag einen.

14. Januar 2006

Verhohnepiepelung



Aha, da will mir das ZDF also erklären, daß ein Luftschlag, also ein Einsatz mit Kampfflugzeugen, Luft-Boden-Raketen und Bomben,...
Kurz und knapp, die wollen mir verklickern, dieser Einsatz sei gegen eine Person gerichtet gewesen.

Wofür zahlt man eigentlich Fernsehsteuern in diesem Land?

Verarsche

SPIEGEL ONLINE - 14. Januar 2006, 19:17
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,395364,00.html
USA brauchten laut Struck den BND nicht

"Ich gehe davon aus, dass die Amerikaner selbst wussten, welche Ziele sie angreifen wollen", sagte Struck der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Eine Unterstützung des Bundesnachrichtendienstes (BND) sei nicht nötig gewesen.
Nach den Worten des SPD-Fraktionsvorsitzenden und ehemaligen Ministers ist es aber eine "Selbstverständlichkeit, dass BND-Residenten im Irak bleiben, wenn die Botschaft geschlossen wird". Die BND-Mitarbeiter hätten nicht zuletzt auch dazu gedient, die im benachbarten Kuwait stationierten deutschen Soldaten zu schützen.

__________________

Wie wollen denn ein paar BND-Leute im Irak deutsche Soldaten in Kuweit schützen?

Herr Struck erklären sie!

Daß sie uns nur verarschen wollen.

13. Januar 2006

Blasen und spielen

Sandra Maischberger wurde in der NDR-Talkshow am 13.01.2006 mehr oder weniger dazu genötigt, ihrer Eitelkeit zu frönen. Sie sollte einer zufällig im Studio vorhandenen Querflöte einige Töne entlocken. Und das auch noch melodiös.

In der anschließenden Diskussion über ihre Spielkunst und -freude entfleuchte ihr dann um 23:10 die folgende Äußerung:

Ich kann blasen, aber nicht spielen.

Mit einiger Häme stellte sie nach Abebben der Lachsalve fest, es hätten fast ausschliellich Männer gefeixt.

ehrliches Gesicht

ehrliches Gesicht

Ich will meinem Gegenüber ja ehrlich ins Gesicht schauen können.

eingebleut

10. Januar 2006

Unerträgliche Scheiße

SPIEGEL ONLINE - 10. Januar 2006, 12:57
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,394392,00.html
Schmidt und Heidenreich im WDR
Geheimwaffe Hochamt

Als "Herr Schmidt sieht fern" dann doch irgendwann zu Ende war, Frau Heidenreich sich brav verbeugte und der Abspann längst lief, da hörten wir Harald Schmidt noch schnell zwei Worte sagen: "Unerträgliche Scheiße". Es war nicht ganz klar, ob er damit die letzten zehn Jahre WDR-Unterhaltung meinte, die man - gnädig - weggelassen hatte. Oder die famose Sendung, die gerade zu Ende ging.

________________

Einspruch euer Ehren: das war klar wie Kloßbrühe!

Kapitalismus


stand heute auf S.9 in der Zeitung "Neues Deutschland".

Das führt dann auch gleich zur Frage, was eigentlich Sozialisten sind, die Kapitalisten sind?
Trifft auf sie die Wertung des Altvorderen Karl Marx zu, die er in seinem Werk "Das Kapital" vorgenommen hat? Daß er sie nicht gerade in einem "rosigen Licht" zeichnet?
(MEW, Bd. 23, S. 16)

Ich einige mich mit mir.

Wenn Sozialisten Kapitalisten sind, dann sind sie es. Und in diesem Falle gilt wohl:

"Menschlichen Anstand - in der Welt der Kapitalisten soll man ihn nicht suchen." Stammt aus dem russischen und ist ebenfalls von einem Altvorderen. Lenin.
(LW, Bd. 24, S. 13)

Sprache verschlagen

Dem Spiegel hat's wohl die Sprache verchlagen?
Eine soeben durchgeführte Recherche ergab das folgende Trefferbild:

SUCHERGEBNISSE
Suche:     OSTHOFF (Volltextsuche)
Treffer:   78 Dokumente
Suche bei: SPIEGEL ONLINE, Der SPIEGEL, KulturSPIEGEL, UniSPIEGEL
Zeitraum:  11.12.2005 - 10.01.2006


Hat er noch im Dezember jeden diplomatischen Furz ausführlich kommentiert und das ominöse ZDF-Interview von Frau Slomka mit Frau Osthoff detailliert aus allen Blickwinkeln be- und durchleuchtet, so fehlt am heutigen Tage, zumindest bis jetzt, eine Wertung des gestern Abend gesendeten Interviews bei Beckmann in der ARD.

Der letzte originäre Artikel stammt vom 08.01. und ist eine Ankündigung für das gestrige Interview.

Sowas ist auch Journalismus. Allerdings kein feiner.
Den Spiegel durchblättern sie am besten in der letzten Reihe.

7. Januar 2006

Frauensache

Hausarbeit bleibt Frauensache

Gottseidank. Dann kann ich ja endlich auswandern, wenn das in aller Welt so ist.
Und die ARD das so festlegt.
Daß das so bleibt.

xyzProxy

Auf einer sehr chinesich zu lesenden Homepage habe ich endlich eine Firefox-Erweiterung gefunden, die das Umschalten zwischen normalen und Sicherheitssurfen sehr leicht macht.

Es handelt sich um xyzproxy 1.12 lwm, vom Autoren Liu Wenmao (Marvel), wenn ich die chinesische Seite richtig deute.

http://xyzboard.com/firefox/xyzproxy.1.12.lwm.zip (nicht verlinkt, da sich das ändern kann)

Ich benutze z.B. JAP bzw. tor, je nach Verfügbarkeit und Geschwindigkeit. JAP ist ein http-Proxy, tor dagegen setzt auf Socks.

Der Clou besteht darin, daß Firefox 1.5 via socks den tor-client direkt ansprechen kann. Das sehr anwenderfeindliche privoxy wird nicht mehr benötigt.

Selbst die Seiten des tor-Projektes erwähnen das noch nicht so richtig explizit, also knallpappebunt.
Rein theroetisch reicht es bei Firefox 1.5 aus, in den Proxyeinstellungen den Sockshost und Port festzulegen, also localhost auf Port 9050 mit Socks 5. Und es ist eine Konfigurations-Einstellung zu ändern.

Mit der aktuellen Version von switchproxy 1.3.4 hatte ich nur Hudeleien, bis ich den xyzproxy installierte. Der funktionierte auf Anhieb und hakelt nicht so, wie switchproxy. Erst eine inoffizielle Version 1.3.4.1 funktioniert leidlich, aber leider auch mit groben Darstellungsfehlern.


Sei es, wie es sei. Mit dieser Erweiterung ist das Umschalten von http auf socks endlich kein Problem mehr.

Die xpi-Datei lokal entpacken und in Firefox aus einem lokalen Ordner heraus installieren.
Zuerst muß die Symbolleiste des Firefox mit dem Icon xyzproxy versehen werden. Dann kann es losgehen.

Neue Proxys werden wie folgt notiert:

socks$localhost:9050#tor        als Beispiel für tor mit socks
http$localhost:8080#squid       als Beispiel für einen lokalen squid
http$localhost:8081#webwasher   für einen lokalen webwasher
http$localhost:4001#JAP         falls man JAP nutzen möchte
socks$localhost:4001#JAPTOR     falls man JAP mit TOR nutzen möchte ??????????


Für den letzten Fall verbürge ich mich nicht. Dazu habe ich keine Informationen gefunden. Also darüber, wie Jap ins Tor-Netz routet. Auf jeden Fall funktioniert auch die Socks-Variante bei JAP.
Im letzten Fall, socks gegen JAP, benötigt man keinen lokal installierten und laufenden Tor-client.
Aktivität und Anonymisierung werden von der JAP-Oberfläche allerdings angezeigt. Irgendetwas funktioniert da, aber was, das wissen vielleicht nicht mal die Entwickler.

Zweckmäßig ist auch, sich den Status anzeigen zu lassen, dann erscheint der aktuell gewählte proxy unten in der Statusleiste.

Ein Klick auf den Button deaktiviert einen Proxy, so daß man direkt in das Intergeht geht, bzw. man wählt sich aus der Liste den nach seinem perönlichen Gustus aus.

Der Import von Proxylisten ist ebenfalls möglich.

Für mich, nach den vielen Hängern mit switchproxy, endlich eine funktionierende und sehr einfache Lösung, die 5 Sterne und eine Oscar-Nominierung verdient. Solange ich Firefox 1.5 benutze.
_____________

Bleibt unterm Strich eine Erfahrung nach der ersten Woche 2006. Der Dokumentationsstand, sowohl des JAP-Projektes als auch der Tor-Gemeinde, kann nur als erbärmlich eingeschätzt werden.

Solch simple Dinge, daß Firefox 1.5. von sich aus via Socks tor unterstützt, oder wie JAP ins tor-Netz routet, das sind Killerargumente. Aber gefunden habe ich sie nur spärlich oder gar nicht im Netz. Und schon gar nicht auf den Seiten, auf denen sie als erstes zu vermuten wären, denen der Entwickler.

5. Januar 2006

Kampfsport



Und noch ein Schmankerl.



Wieso eigentlich nur im Notfall?

4. Januar 2006

Wir haben verstanden

Die Drohung wurde verstanden. Zur Erinnerung der kurze und prägnante Wortlaut.

Hirntransplantat

Was die Boys im Hirn haben?
Genau!



gefunden in FHM US Jan/Feb 2006