18. März 2026

die Zeiten ändern sich nicht

Bob Dylan hatte Unrecht.

Jerzy Müller (Pseudonym)

Nicht wenige Jugendliche sind aus den von Schule oder Elternhaus verordneten Tanzstunden mit genauso staksigen Beinen herausgekommen, wie sie hineingegangen sind. Meist zielsicher in die Endphase der männlichen Pubertät gelegt, wurden gerade junge Männer vor allem um eines bereichert: Um peinliche Momente im Umgang mit dem in dieser Situation weit stärkeren Geschlecht. Ich bin überzeugt: Über die Tanzschulen funktionierte jahrzehntelang in Deutschland die Domestizierung der angeblich so „toxischen“ Männlichkeit. Freiwillig wühlt Mann daher nicht in seinen uncoolen Tanzschultraumata.

Antifaschismus

Rudi™
Wenn ich sehe, welche Art westdeutscher Flitzpiepen sich für "antifaschistisch" halten, wird mir himmelangst. Und was die für'n Kram zusammenwählen. ^^

Daher muss der Ost-West-Graben enorm vertieft und mit dem Spaten in der Hand verteidigt werden bis zum letzten Mann.

17. März 2026

Benzinpreis-Rapport

Stephan Paetow

Es hat schon etwas Trauriges, wenn sie bei uns Trump oder Putin nachspielen wollen. Unvergessen die Szenen, als Putin Donbass-Oligarchen zusammenfaltete, die ihre Arbeiter nicht anständig bezahlt hatten. Da stand die Drohung im Raum: Zahlt oder fahrt ein in die Hölle auf Erden (sprich Gulag). Auch Donald liebt das Vorführen der mächtigen Bosse, die einen Stupser vertragen können. Da saßen die Pharmachefs und versprachen hoch und heilig, die Preise für Medikamente zu senken. Nicht um 10 Prozent, sondern auf „den tiefsten Stand weltweit“. Und selbst der sonst störrische Apple-Chef versprach, die Handyproduktion in heimische Gefilde zu übertragen.

Mit ähnlichen Bildern will nun auch unsere Propaganda-Abteilung vermitteln, unsere Regierung täte was für uns. Überschrift: „Hier kommen die Öl-Multis zum Rapport“. Grins.

An der verschwörungspraktischen Überlegung "Wo ist Ben?", die Paetow umtreibt, beteilige ich mich nicht. Er ist da, wo er hingehört.
Das israelische Staatsflugzeug „Wing of Zion“ ist am vergangenen Wochenende auf dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) gelandet.

Die Boeing 767 mit dem Kennzeichen 4X-ISR parkt derzeit auf einem gesicherten Bereich des Vorfelds unter verstärkten Schutzvorkehrungen der Berliner Polizei und des Sicherheitsdienstes.

Noch so ein Problem, das BILD bewegt.

Hochexplosive Enthüllung über Modschtaba Chamenei

Neuer Ober-Mullah soll schwul sein

Na und? Der Oberpropagandadschihadist der BILD ist es doch auch.

ein für alle Mal

BILD Walter M. Straten - Vorab-Kritik: Lohnt sich der „Polizeiruf“ heute?

Nein.

Morgen auch nicht.

16. März 2026

Finanzzeiten

Ben Hall in London, Max Seddon in Berlin, Henry Foy in Brussels and Amy Mackinnon in Washington for FT
French national security adviser Emmanuel Bonne and adviser Bertrand Buchwalter visited Moscow for talks with Yuri Ushakov, Putin’s top foreign policy official.

The French officials made the case for Moscow to accept that Kyiv’s European allies should have a seat at the table, according to people familiar with the matter. “The Russian response from Ushakov was basically, ‘Sorry, actually, no we don’t, fuck you’,” a senior European diplomat said.

Emmanuel Bonne und sein Berater Bertrand Buchwalter reisten nach Moskau, um Gespräche mit Juri Uschakow, Putins oberstem außenpolitischen Berater, zu führen.

Den mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen zufolge plädierten die französischen Vertreter dafür, dass Moskau akzeptieren solle, dass Kiews europäische Verbündete mit am Verhandlungstisch sitzen sollten. „Die russische Antwort von Uschakow lautete im Grunde: ‚Tut mir leid, eigentlich nicht, fickt euch‘“, sagte ein hochrangiger europäischer Diplomat.

Im gleichen Artikel stehen auch sehr unschöne Sätze zu Merz. Mit ohne fuck you.

für Freunde von Vergleichen

Da es die deutschen Medienden nicht machen, somit auch nicht vormachen, kann es jeder nach eigenem Gutdünken machen. Aber Vorsicht, nicht jeder Vergleich ist in Deutschland erlaubt. Bei etlichen solltet ihr schauen, ob der Bademantel aus der Reinigung zurück ist. Hitler, also das Böse, darf immer nur auf sich selbt, bestenfalls auf den Russen, bezogen werden. Wegen der Singularität. Ihr wißt schon.

So, nun der Vorschlag für einen anzustellenden Vergleich. Vergeicht mal inhaltlich (und nur das!) die Aussagen Putins mit den Aussagen Trumps, so sie als Oberbefehlshaber auftreten. Wie gesagt, deutsche Mediende scheuen das.

15. März 2026

lieber orienterungslos durchs Leben

AFP/KNA/doli
TV-Journalist Schönenborn wechselt ins Team der „Tagesthemen“. Künftig wolle er „in der neuen Rolle einen größeren Beitrag dazu leisten“, dem Publikum Orientierung zu bieten.
In Anlehnung an lieber vom Leben gezeichnet als von Sitte gemalt: Lieber orientierungslos durchs Leben als mit Schönenbornscher Orientierung fehlgeleitet.

Als Danisch mal einen Nachruf auf Habermas aus der Feder rutschte.

Wie so oft verpeilt BILD die Lage völlig und lügt sich einen vom Pimmel, äh der Stange, damit der Konsument dieses Drecksblatts es auch glaubt.

1A-Sonntagsspargel kostete am Freitag in Köln 10 Euro das Kilo, Beweisfoto liegt mir vor. Dazu Rinderfilet, besser kann die Spargelsaison nicht eingeleitet werden.

in den 3. Weltkrieg hineinverkalkuliert

„Präsident Trump hat sich komplett verkalkuliert“

So titelt Springer ein Video. Ich schaue keine Videos, insofern weiß ich auch nicht, wie es im Film weiterging.

Das "Finde den Fehler" reicht alleine für die Überschrift schon aus.

Protipp: wer hat sich verkalkuliert und Trump diese Fehlkalkulation als praktikable Endlösung verkauft?

Bonustrack

Tino Chrupalla

„Wir stehen wahrscheinlich an der Schwelle, mit Trump den Dritten Weltkrieg begonnen zu haben“

Wer ist dieser Wir, der da an einer Schwelle steht? Der Bahnarbeiter, der die Schwsellen der Hamburger Bahn reparieren soll, ist es nicht, denn das wird frühestens Mitte Juni was, was im April erledigt sein sollte.

14. März 2026

Bücherverbieter

Ich habe keine Ahnung, ob Bücherverbieter ein typisch deutscher Beruf ist, den es andernorts so nicht gibt.

Von Leonie Lemberg

Der Verlag "Der Schelm" ist ein Verlag, der seit mindestens zehn Jahren rund 100 Nachdrucke von antisemitischen Büchern und Schriften aus der Zeit des Nationalsozialismus verbreitet sowie rassistische und gewaltverherrlichende Veröffentlichungen, deren Vertrieb in Deutschland verboten ist.
Aus dem braunen Haus an der Alster.

»Nie haben sich Leute, die Bücher verbieten, am Ende als die Guten herausgestellt«

Sie ist eine der erfolgreichsten Romance-Schriftstellerinnen der Gegenwart: Hier spricht »Bridgerton«-Autorin Julia Quinn über politischen Widerstand.

überfällig: Kriegsverbrecher verschwindet von Banknoten

Winston Churchill to be scrapped from banknotes as Bank of England panel labels decision 'overdue'

Ein Gremium der Bank of England hat die Entscheidung, Winston Chruchill fürderhin nicht mehr auf Banknoten abzudrucken, als überfällig bezeichnet.

Spät überkommt den Kriegsverbrecher widerlichen Charakters das Karma.

Noch zu Karma.

Deutscher Top-Ökonom, aber kein Wirtschaftsweiser, zur Lockerung der USA-Sanktionen gegen russisches Erdöl:

Merz. Insofern wolle er gerne wissen, welche Motive die amerikanische Regierung ... dazu bewogen hätten ...

13. März 2026

passend zur Zeit: Die Show muss weitergehen

Die Toten Hosen

Es geht nur um meine Zeit, nicht die Weltenläufte.

12. März 2026

Frau Pau hatte es eilig

Ich schlurfe gemächlichen Schrittes gen Station, geht der riesengroße Fahrstuhl auf und Petra Pau eilt heraus.

"Guten Tag."

Schaut sie micht erschrocken an, sagt "Guten Tag" und huscht in Windeseile vondannen.

Ein Krankenhaus ist halt kein schöner Ort, in der Vergangenheit zu schwelgen.

Danisch kümmert sich um neue Fahne

Danisch

Kalifat, für und wider

Wäre ich als Mann in einem Kalifat sogar freier als in der Bundesrepublik Deutschland?

Den ganzen Rechtskram, all diese Behörden und Gerichte einfach weg. Sharia und fertig.

Ich bin gerade in einem Prozess des Überlegens, ob ich eigentlich für oder gegen das Kalifat bin.

Soviel ist sicher: Eine ganze Menge großer Probleme wäre ich dann los. Und müsste dafür dann um ein Knie längere Hosen tragen und den Bauchnabel bedecken.

Man muß ja wissen, womit man zukünftig beflaggt.

11. März 2026

Atomkraft

Hans Ambos
Heute jährt sich die Tsunami-Katastrophe, die den Reaktorunfall von Fukushima auslöste, zum 15 Mal. In einer handstreichartigen Aktion nutzte Angela Merkel die Katastrophenangst aus, um der Kernkraft in Deutschland den Garaus zu machen.

Durch den Reaktorunfall von Fukushima Daiichi gab es durch die vier Wasserstoffexplosionen keine Toten oder Strahlenopfer, auch wenn die Bilder der zerstörten Reaktoren das Schlimmste befürchten ließen. Es gab eine vermisste Person, ein Mensch wurde im Materiallager erschlagen und einen tödlichen Herzinfarkt bei den Aufräumungsarbeiten. Durch die unüberlegte, überstürzte und teils chaotische Evakuierung einer Zone von 20 km im Umkreis des KKW Fukushima starben 2.300 Menschen indirekt.

Der verheerende Tsunami in Fukushima hat letztendlich in Deutschland mehr Kernkraftwerke zerstört als in Japan.

Statt der KKWs sollen in Biblis und Gundremmingen Fusionskraftwerke gebaut werden. Fachleute haben Bauchweh vor Lachen. Kernfusion ist nur ein schöner Traum. Das ist Opium fürs Volk. Wie ist der Stand: Das Plasma kann man ca. 20 Minuten halten, danach brennt der Torus durch (Materialprobleme ohne Ende). Ziel: 80 Jahre! Wir haben also schon mit 500 Milliarden Forschungsgeldern einen Maulwurfshügel erklommen, müssen aber noch auf den Mt. Everest. Es gilt tatsächlich das „Gesetz der konstanten 30 Jahre“ (das ist eigentlich kein Scherz mehr).

vor aller Augen

Vera Lengsfeld
Hinter dem Rücken der Bürger hat die Politik inzwischen ein System aufgebaut, das den Wähler vollkommen entmündigt.
Nö. Vor aller Augen und mit Ansage. Nicht zu vergessen die tatkräftige Schützenhilfe von Tagesschau, BILD und Spiegel und derer Artverwandter.

Das wichtigste Buch der letzten 10 Jahre war übrigens immer das, das ich gerade las. Kein anderes.

10. März 2026

kanna vajessen

Michael Klonovsky empfiehlt sich in eigener Sache.
Falls Sie nichts Gescheiteres zu tun haben:
Doch habe ich.

Außerdem: Wer im Jahr 2026 ein Video lobpreist, dessen Tonqualität jene einer Blechtrommel nicht übersteigt, der darf nicht darauf hoffen, daß ich meine Zeit mit derlei Schrott und Müll verschwende. Ich bin ja noch gescheit.

9. März 2026

wehrt euch

Roberto De Lapuente

Wir brauchen eine Wehrpflicht!

Von Rheinische Post bis rbb, von SWR bis MDR: ... alles was der Angsterzeugung dient, ist erlaubt.

Dieses Land besteht nur noch aus Totschlagargumenten – es will Andersdenkende totschlagen. Metaphorisch zumindest. Nicht wenige träumen wohl von physischen Eingriffen.

Das Stadtbild: Grau, chaotisch, kaputt und das ist in aggressive Grundstimmung getaucht. Ist es das, was junge Leute verteidigen sollen?

Deutschland ist ein missgestimmtes, ein gezielt auf schlechte Laune ausgerichtetes Land – eine Lebensart von Format kennt man hier nicht; das hiesige »Savoir-vivre« geht ungefähr so: Gürtel enger schneller, Maul halten, irgendwie weiterwursteln und bloß nicht auffallen durch kritische Äußerungen – und wenn es drauf ankommt, dann mit dem Chor der Regierungshörigen singen, denn das macht alles leichter.

Wenn die Jungen und Alten nun marschieren sollen, dann doch bitte nicht an die Front irgendwo an Außengrenzen, sondern an jene Fronten, die man durch Missachtung, Verachtung, Ignoranz und auch aus Kalkül im Inneren aufgetan hat. Da braucht es eine Wehrpflicht!

Es wird Zeit, dass man sich gegen jene dummdreiste Politik wehrt, die jeden Einwand als Extremismus und als rechts und damit als böse denunziert und jede Kritik zur Gefahr erklärt, der man beikommen muss – wenn nötig auch mittels der Inanspruchnahme einer Netzagentur, die dann ohne richterliche Anordnung Redakteuren auflauern darf.

Erst diffamierte der Mainstream besorgte Bürger, dann brandmarkte er Wutbürger – vor dem Wehrbürger sollte er zu kuschen lernen.

Das funktioniert in der BRD nicht, das Kuschen des Mainstreams vor dem Wehrbürger.

die große Zumutung des Menschseins

Michael Klonovsky
Die große Zumutung des Menschseins besteht darin, seine Sterblichkeit als das kleinere Übel zu akzeptieren.
Nö.

Mensch bist du solange, solange du alleine auf's Klo gehen und kacken kannst.

Wenn nicht, dann kommen in einem Land widerlicher Christenfüher mit einem ekligen Menschenbild Zumutungen auf dich zu, die du nicht zu akzeptieren bereit bist.

Das Sterben war lange davor akzeptiert, und dann muß man sich selber monatelang beim Sterben zusehen. Ich weiß, wem ich diese Zumutung an den Hals wünsche.

8. März 2026

Thilo Spahl ist Diplom-Psychologe

Finde die Fehler
Die staatlich verordnete Energiewende war ein wichtiger Treiber des Niedergangs der Wirtschaft. Die deutschen Erfolgsrezepte waren der staatlich verordnete Doppelausstieg aus Kohle und Kernenergie, die ideologische Fixierung auf Wind und Sonne und die fahrlässige Abhängigkeit von russischem Gas.
Endlich: Die Brutkastenbabys sind wieder en vogue.
Auf die Frage, ob die USA eine Entsalzungsanlage im Iran angegriffen hätten, sagt Präsident Trump, die Iraner seien „unter den bösartigsten Menschen, die je auf Erden waren“.

„Sie schneiden Babys die Köpfe ab – sie zerhacken Frauen in der Mitte ...“

Drecksmedien

Warum Selenskyj wie ein Mafioso droht

Von Klaus Geiger, Leitender Redakteur

unerträglichen Täter-Opfer-Umkehr ... Aber in diesem Krieg gibt es nur einen Angreifer. Es gibt nur eine Seite, die systematisch Kriegsverbrechen begeht.

Ähäm, kann man machen, den Faschistenführer eines faschistisch konstituierten Staates als edelste Person auf der Springerschen Erdscheibe huldigen. Das ändern nichts an der Tatsache, daß Springermedien Drecksmedien sind, die in ihrem intellektuellen Anspruch noch weit unter der Auffanggrube einer Kompanielatrine der Bundeswehr angesiedelt sind.

Manchmal kommt man zu dem Schluß, in Berlin hat sich nichts geändert und manche Leute scheißen fröhlich in die Spree.

... vor 100 Jahren, als der Berliner Magistrat die Schließung aller Flussbadeanstalten in Alt-Berlin beschloss. Grund war damals die unter hygienischen Gesichtspunkten fragwürdige Qualität des Spreewassers.

Der Herr Bürgermeister gibt bekannt, dass am Mittwoch Bier gebraut wird und deshalb ab Dienstag nicht mehr in den Bach geschissen werden darf!

Sagte ich Drecksmedien?