7. Dezember 2016

der Kletterprofi

Der kleine Gala, Pico Verde (1318 Meter), war als Bonus für die Schwindelfreien ausgesucht, ehe das Picknick vertilgt werden durfte. Eine Bewacherin für das Gepäck fand sich auch. Sie konnte nicht schwindeln. Das war die richtige Entscheidung, denn ganz oben ist immer nur für einen Platz, der sich den Peak ins Gesäß rammen muß, so er nicht die 700 Meter gen Masca runterfallen will.

Was sag ich, da kommt er ja. Den darf man nicht unterschätzen, der war schon auf dem Teide.

Freundlicherweise kamen zwei Leute noch einmal mit, da ich nicht wußte, was mich da oben erwartete. Die waren längst auf dem abwärtigen Weg.

der Badeprofi


kanarischer Plunder im Praxiseinsatz

Du, sagte ich zur Fahrerin, als sie mit steifen Fuß gen Schlafbox bretterte, da die Autopista Sur diese Fahrweise zuließ, ich habe übrigens nur 40 Minuten vom Touchdown bis in den Atlantik gebraucht.

Du bist ebend ein Profi, weißt, wie das geht.

Nö, ich bin unschuldig, ich habe mich wie immer verhalten, war genau dann an dem Ort, wann ich da sein mußte. Es waren die Anderen. Deren Arbeitsergebnisse haben nahtlos ineinander gegriffen.

Das Flugzeug schaukelt sich in der Parkposition aus, da entriegelt das Kabinenpersonal die Klos. Kann man sich von einer ersten Ladung Druck schon mal entledigen. Kommt man aus der Box, sind alle Gepäckfächer leer, kann man streßfrei Rucksack und Jacke fassen. Obwohl das egal war, da der Bus eh warten mußte, bis genügend Leute an Bord waren.

Bei den Gepäckbändern sicherheitshalber noch einmal eine Druckentladung, man weiß ja nicht, wie lange das so dauert, was danach kommt.

Kommt man am Maul das Bandes an, fängt es an zu züngeln und spuckt schon an dritter Stelle den Koffer aus. Mit dem geht es zum vereinbarten Treffpunkt. Da steht so ein Rossberg-Verschnitt und trampelt ganz ungeduldig, da er pünktlich Feierabend machen will.

Five Minutes. Okay? In five minutes you are at the destination.

Ten, we need ten minutes, but it's ok, you are the boss.


Gefahren ist er dann trotzdem als ob er nur 5 Minuten bräuchte. Genau das taten alle anderen auch. Auf Teneriffa gibt es viele Rossbergs, die alle die gleiche Idee hatten, als schnellster ans Ziel zu kommen. Gut, daß kein Verstappen in dem Konvoi mitfuhr.

Angekommen, Schlüssel für die Unterkunft gegriffen, Koffer ausgekippt, weil die Badehose natürlich ganz unten lag, runter zum Strand und rein in die kühle Flut.

Naja, Flut eher nicht, der Atlantik plätschert momentan nur vor sich hin. Immerhin hat er noch 21 durchtemperierte Grad aufzuweisen, manchmal auch 22, behaupten die Wettermacher. Das korrespondiert sehr gut mit der Umgebungstemperatur, die nur moderat höher ist. So friert man nicht beim Verlassen der ozeanischen Badewanne.

Genau und nur dafür lebt man, dieses Zufallserlebnis genießen zu dürfen. Beeinflussen kann man es nicht, denn es ist, bis auf den letzten Akt, das Werk der Anderen.

6. Dezember 2016

der Führer in der Vogue

Harald Schmidt

Ich interessiere mich gerade für die Mitford-Schwestern, diese hitler­begeisterten englischen Schwestern. Da gibt es den Satz von Unity Mitford: "Ich blätterte in der ‚Vogue‘, da sprach mich der Führer an." Für so einen Satz finden Sie heute kein Publikum mehr.

Autorisierung von Interviews

Herr Schmidt, letzte Frage: Wohin sollen wir das Interview zur Auto­risierung schicken, Halifax, New York, Azoren?

Nirgendwohin.

Wie?

In meiner Liga ist Gegenlesen vulgär.

5. Dezember 2016

Merksatz mit Führer

anonyme Urlauberin, 08:12 Uhr

Der Führer war am Strand und hat Yoga gemacht.

linke Kulturbarberei

Die Sozialwissenschaftlerin Dorothee Spannagel lehnt die Sanktionskultur der Jobcenter ab...

Wenn man solchen Stuß liest, rollen sich einem die Fußnägel und stehen die nicht vorhandenen Haare im Nacken zu Berge.

Sanktionen sind keine Kultur, waren es nie und werden es nie sein. Sank­tionen sind immer Machtinstrument. Wenn überhaupt, dann sind sie ent­artete Kunst. Merkt euch das, ihr linken Sprachpanscher und Kunstba­nau­sen.

4. Dezember 2016

Harald Schmidt zu Fragen der Zeit

Harlad Schmidt

Was hält Sie davon ab, sich wie Thomas Gottschalk bei "Anne Will" zu Fragen der Zeit zu äußern?

Also, a) ich bin ein Typ für Einzelgespräche. Und b) ich rede nur mit Journalisten.

Wir haben "Anne Will" gesagt.

Ja, ich weiß.

einen NSU hat es nie gegeben

Sicher gab es einen, den von Ulli Jentsch aka Thomas Lecorte und der Merseburger Krabbelgruppe des Pfaffen König erfundenen NSU, den hat es sicher gegeben. Seit dem 12.11.2011 geistert der durch die Medien. Die erste Bibel ist bald randvoll. Das kümmert die Glaubensbrüder und Betschwestern der religiösen Sekte NSU nicht. Dann wird eben eine neue Bibel angefangen. Es sind noch viele Geschichten zu schreiben, die niemanden interessieren.

Sie haben bei ihrem Konstrukt einen gravierenden Fehler gemacht. Nur einen einzigen, in den bisher vergangenen 5 Jahren. Sie haben bei all dem Getrommel und Luftballonaufblasen vergessen, einen harten Beleg für die Existenz dieses NSU zu liefern. Deswegen auch der gigantische Müllberg an NSU-Geistergeschichten. Sie müssen diese Tatsache gut verstecken, damit niemand merkt, daß sie sich all die Geschichten aus dem Arsch gezogen haben.

Auch das BKA weiß nichts. Haben sie vor dem Bundestags-PUA schweren Herzens zugeben müssen. Binninger weiß nichts über den NSU, das BKA auch nicht. Macht nichts. Machen sie eben weiter. Das Geld wurde ja schon überwiesen.

Mit dem Staatschutz-Leak von Laabs fing alles an. Axel Minrath aka Lothar Lingen, deutscher Schreddermeister von 2011, hatte in einem Gespräch in der Bundesanwaltschaft angesagt, daß sie keine Peilung über einen NSU hatten.

Die nackten Zahlen sprachen ja dafür, dass wir wussten, was da läuft, was aber nicht der Fall war.

Norbert Wießner hat die selbe Aussage für die Schnüffler im Thüringer Wald getroffen.

Mit dem Geheimdienst hatten die drei vom »NSU« nichts zu tun.


Dann nahmen sie im Hessischen den Geier in die Mangel und wollten von ihm das Geständnis zur Existenz des NSU erpressen. Wieder nix.

Einschätzung Geiers: es gab kein Netzwerk, dass von NSU-Trio wusste, denn dann hätten V-Leute es verraten

Ja, 600.000 Euronen ist ein Haufen Schotter. Den läßt man nicht einfach so links liegen sondern nimmt den mit. Hat bisher aber niemand ernsthaft versucht. Sind noch zu haben.


Kurz darauf wurde noch einmal der Disziplinator von Edathy gehört, wie er als BKAler die Sache sieht.

Günter Rudolph
fragt, ob Hoppe glaube, dass NSU lokale Unterstützer hatte. Hoppe: Kann keine seriöse Einschätzung abgeben, "eher nicht".


Und nun hat auch erstmalig ein ländlicher Generalstaatsanwalt das Wort ergriffen.

GStA Rautenberg zweifelt an, dass es die neonazistische "Nationale Bewegung" "tatsächlich gegeben hat

Nunja, der Justizminister im Brandenburgischen ist ein Linker. Da wird es sicher bald ein klärendes Gespräch mit seinem Chefankläger geben.

Ergo alles zurück auf Anfang und das Auskunftsbegehr wieder in den Bundestag geschickt. Schon wieder eine Pleite. Man beachte die Unterstellung der Antifa am Ende, daß der Schützer unserer Verfassung Wissen verschleiern wolle. Hier werden Aussage und Antifa-Meinung dazu nicht sauber voneinander getrennt.




Und schlußendlich kam noch extra einer für die Claudia Wangerin, die einst betonhart meinte, diese Schrift sei der ultimitive echte Beweis für die Existenz des NSU.



Zeuge bestreitet dass Kürzel #NSU in der Szene bekannt war, Gruß im Weißen Wolf sei Ausnahme.

Sie haben den Linken den Verfassungsschutz deshalb zum Fraß vorgeworfen, weil der nichts verraten kann, denn was man nicht weiß, kann man nicht preisgeben. Die Linken sind beschäftigt und stören somit nicht den geschmeidigen Lauf der Sicherheitspolitik, die sich völlig abseits und geräuschlos außerhalb des Einflusses der Linken vollzieht.

Der NSU ist das Spielgeld der parlamentarischen Demokratie, das sie den Linken in den Schoß warfen, so wie einst den Buam und Maderls das Papiergeld für ihren Kinderkaufmannsladen. Und sie sind mit Begeisterung dabei.

Nicht die T-Spitzel sind das Problem, denn Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe waren gar nicht am Rennsteig unter Vertrag. Es geht seit 5 Jahren um die S-Spitzel, die Sachsen und dort auch nicht so sehr um die Spitzelbehörde. Es geht um das LKA in Sachsen, dessen Staatsschutz, um Merbitz seinen Haufen, der zeitweilig mit der Fürsorgepflicht den drei Thüringer Ausreißern gegenüber beauflagt war.

Wenn jemand etwas über die Arbeit des Trios herausfinden will, dann sind die Akten bei der sächsischen Polizei, dem dortigen Innenministerium und deren Spiegelungen im Informationssystem des Bundesinnenministeriums allererste Wahl für ausführliches Quellenstudium. Das nur nebenbei.

3. Dezember 2016

eine Frage des Handwerkers



Der Handwerker war an die 30 Jahre alt.

Ist das Lenin?

Nein, das sind die Beatles.

Ich meine das Bild. Wladimir Iljitsch Uljanow.

Ach so ja, Original zwanziger Jahre Bleistifthand­zeich­nung. Oder Fuffziger. Aber da kriege ich keine 5 Euro für, wenn ich es auf den Flohmarkt schleppe.

NSU: Verzichte auch du!


Bitteres Wehklagen in der Zeitung Neues Deutschland.

In China essen sie mehr Fleisch

Für Chinesen kommt der Klimawandel hauptsächlich aus den Auspuffen alter Fahrzeuge und den Schloten riesiger Industrieanlagen. Dass aber auch das Essverhalten einen Einfluss auf die Erderwärmung hat, ist vielen nicht bewusst ...


Soviel Fleisch können die Chinesen gar nicht essen, wie alleine Pau, Marx und König bzw. Heilig für ND an heißer Luft produzieren und emittieren, sobald sie eine NSU-Predigt halten.

Es ist vor allem Verzicht auf gottesanbetende NSU-Propaganda geboten, um die Erderwärmung zu stoppen.
-----
Abgrenzung

Die Erderwärmung hat nichts mit dem wöchentlichen Verzehr eines strunzgesunden Filet­steaks zu tun. Auch nichts mit Hamburgern. Höchstens mit Deppen.

2. Dezember 2016

Adipositusse

Die deutsche Sprache lebt. Noch. Es kömmt daher, daß hin und wieder eine neues Wort in den Schimpfwortkatalog reingeschrieben wird.

Es geht in diesem Post nicht darum, eine Hausarbeit über Adipositussen auszufertigen. Es geht nur darum, das Wort vorzustellen und zur allge­meinen Nutzung freizugeben.

Es muß drauf geachtet werden, daß sich eine Adipositusse von einer Adi­positasse unterscheidet, denn letztere ist seit langem unter dem Marken­namen Kumpelbetrüger bekannt.

Dann gibt es noch AdiposiTASS. Falls jemand mal eine Nachricht von ei­ner Adipositusse erhält, oder es wird eine offizielle Mitteilung in Umlauf gebracht, dann kann man fast sicher sein, das ging über AdiposiTASS. Man kann es glauben oder gleich in die Tonne treten.

wasserdichte Schuhe



Ich möge eventuell wasserdichtes Schuhwerk mitbringen, denn zwischen Schlamm, Schnee, wilden Bächen und Starkregen sei alles möglich, so daß ich mit meinen Fivefinger Zehenschuhen nicht allzuweit komme.

Kein Problem. Sowas steht eh im Schrank. Die Boots kennen sich in der Gegend aus.

Auf nüchternen Magen ohne Training habe ich endlich auch eine der längsten Wanderungen beendet. Vor über vier Jahren wurde eine Nebelwanderung rund um den großen Gala, von Erjos nach Erjos, begonnen, die gestern ihren krönenden Fotoabschluß fand, denn dazumal gab es seitens der kompetenten Wanderführerin nur Landschaftsbeschreibungen für Blinde und Sehschwache. Ds hatte sie sehr gut drauf.

Außerdem, so die Eingeborenen und Hinzugewanderten, gibt es eine besondere Wetterlage mit Südwestwind. Vier Inseln waren knackscharf zu sehen und demzufolge auch fotografisch abbildbar, Gran Canaria, La Gomera, El Hiero und La Palma.

Teide fotografieren satt war gestern auch schon drin.

Und die Fivefingers fanden großes Interesse. Selbst am Schluß wurde von den vorauswandernden Damen gefragt, ob es damit keine Probleme gebe. Nein gab es nicht. Es gab auch keine bei dem Wandergessellen, der die Leguanos untergeschnallt hatte. Auch der hatte großen Spaß. Nur die Wanderleitung war leicht zerknirscht.

Ich beneide euch, daß ihr jetzt mit diesen Schuhen wandern dürft.

Egal, wenn alles klappt, sind demnächst die Boots dran. Der Parcour ist für Zehlinge zu anspruchsvoll. Vorher muß aber erst die Zauberin in Handmagie ran, das sportliche Wrack wieder dopen.

Ein kleiner Hinweis auch an den Mitleser im fernen Kambodscha. Das erfrischende Bad im Atlantik fand 40 Minuten nach dem Touch down statt. Genau und nur dafür lebt man.

1. Dezember 2016

dumme Frage



Hadmut Danisch

Kann man sich von seiner eigenen Dummheit distanzieren?

Weiß ist meine Wanderfarbe



Eine herzlicher Gruß an die stillen Mitleser des Blogs.

Natürlich weiß ich nicht, ob Weiß eine Wanderfarbe ist. Es wird wohl auf das bekannte Grüngelbbraunocker mit rötlichen Einsprengseln hinaus­laufen, so es nicht herzerfrischend aus allen Eimern schifft. Zuweilen auch pechschwarz, wenn man den entsprechenden Parcour wählt.

Es ist fürchterlich egal. Nicht egal ist, daß man mit solchem Bildmaterial angefixt wird. Der Teide in weiß, wer kann dem schon widerstehen?

30. November 2016

die Freiheit, die sie meinen



Mit Obama wär's Rassismus. Mit Trump ist es gendergerechtes und politisch korrektes Kunstevent, die Assassination von Trump.

katastrophale Führung im ZDF

Wolfgang Herles hat über seine Zeit beim ZDF geplaudert.

... gegenwärtigen Führung des ZDF. Die halte ich für katastrophal.

Es ist heute leichter, im Vatikan mit einem Kardinal über die unbefleckte Empfängnis Marias zu diskutieren, als auf dem Lerchenberg über das Dogma der Quote.

Ich bin gegen die Verblödungsstrategien des öffentlich-rechtlichen Mediums.

Damals dachte ich mir: Die politische Rücksichtnahme und der politische Druck sind das Schlimmste, was es gibt. Heute aber ist die schärfste Schere, die in den Köpfen von ZDF-Redakteuren klappert, nicht der politische Einfluss, sondern es ist die Quote. Und der politische Einfluss kommt noch hinzu.

Es werden nicht unbedingt die besten Journalisten befördert, sondern diejenigen, die am besten in das Konzept des Konformismus passen.
Sie müssen sich vorstellen: Wenn ein Programm systematisch sein Publikum verblödet, schlägt dieser Verblödungsmechanismus irgendwann auf die Redaktion selbst zurück. ... Das ist ein Mechanismus, dem sie gar nicht entkommen können.

Es ist eine Angstkultur. Und das ganze wird durch die Quote scheinbar objektiviert.

Sie dürfen alles sagen, was in die Denkschemata passt. Solche Denkschemata werden zum Teil von der Politik vorgegeben. Nicht im Sinn eines Befehls, sondern man hält sich an das, was gerade Mainstream ist. ... Wenn Sie mit so einem Schema kommen, brauchen Sie gar nicht erst den Diskurs beginnen – der ist schon beendet.

Was ist die Ursache, dass Angela Merkel bei Anne Will alleine sitzt und sich nicht anderen Meinungen stellen muss?

Herles: Man will der Bundeskanzlerin gefallen. Und man erhofft sich einen tollen Quotenerfolg, wenn Frau Merkel exklusiv bei Frau Will ist. Da mischt sich die politische Gefallsucht und der Quotenwahn.



Die Toten Disputanten: Niemals einer Meinung

Im Laufe des langen Gespräches unterlief ihm allerdings ein gravierender Lapsusfehler.

... Soli Angela Merkels bei Anne Will, wo die Bundeskanzlerin einfach Sendezeit zur Verfügung gestellt bekam und Frau Will – zumindest in der ersten Sendung – ihr einfach nur Stichworte gab. Die Kanzlerin durfte sich präsentieren, ohne dass sie mit anderen Meinungen konfrontiert wurde, wie es sonst in einer Talkshow üblich ist.

Es gibt keine Talkshows, in der man mit einer anderen Meinung konfrontiert wird. Auch sonst nicht.

Nach hinten raus fällt er dann in den Konfirmandenmodus. Etwas besseres als die Lügenpresse gibt es hierzulande nicht. Man möge sich in Unkosten stürzen und drei Stück Lügenpresse kaufen.

Otto Lidenbrock kommentiert den Zwangsverblödungsauftrag der deutschen Anstalten so:

Nicht, dass ich mich für die Olympischen Spiele interessieren würde, aber es ist schon ein starkes Stück, dass man jeden Monat horrende Zwangsgebühren abdrücken muss, weil man ansonsten in Beugehaft genommen wird und für dieses Geld vor allem Staatspropaganda, grenzdebile Talk-Shows, alberne Spiele-Sendungen und dümmliche Seifen-Opern vorgesetzt bekommt - von einem Bildungsauftrag ist schon lange nicht mehr die Rede.

29. November 2016

Merksatz über die Anderen

Christian Ortner

Die anderen – das sind eben die mit den „schlechten Zähnen und ausgeleierten Schuhen“. Und die revoltieren nun. Man kann das irgendwie verstehen.

Silbentrennung im Wort zum Sonntag

Das Warten hat ein Ende. Wer sich das lange Wort zum Sonntag rein­ge­zogen hat, der weiß, was gemeint ist.

Bisher wurden die Texte im Chromebrowser gegengelesen und in bösar­ti­gen Fällen der Verschandelung per ALT-173 eine Silbentrennung auf Sicht eingefügt, damit der Text etwas schicker rüberkommt. Für die beiden an­de­­ren Browser war das seit langem per CSS in der Blogger-Vorlage enthal­ten, für Chrome steht es auch drin, doch der Browser selbst unterstützt es nicht.

Ich habe hier die Version 54.0.2840.99, die auf dem aktuellen Stand sein soll, sagt sie. Ab Version 55 werden auch bei Chrome hyphens funktio­nie­ren. Behaupten die Entwickler.

CSS hyphens property

This CSS property controls automatic hyphenations. The automatic hyphenation is strongly demanded as seen in crbug.com/47083, and is already supported by all other major browsers. Blink enables the following values on all platforms: "manual" - the initial value. "none" - disables soft hyphens.

Chromium status

Enabled by default

Chrome desktop 55
Chrome for Android 55

28. November 2016

Trüffelschweine der NSU-Aufklärung


Was eine Internetrecherche alles so zuatge fördert: Auch unter Schweinen gibt es Optimisten

Nun zu einem ganz anderen Thema.


Ich habe gehört das zum Trüffelsuchen Schweine genommen werden. Aber wie bekommen die das hin, daß die Schweine die Trüffel nicht Fressen?

Wer sind die besten NSU-Aufklärer, ging kürzlich eine Diskussion im Forum, in der Hoffnung, die Genossen der AfD würden sich ins Zeug legen und dem Merkel zeigen, wie rückhaltlose Aufklärung gehen können würde, wenn man dann könnte und wollte.

Nun, zur AfD war die Meinung recht einmütig, sie haben sich immer redlich bemüht. Arbeitszeugnisentschlüsseler wissen, was das bedeutet.

Dann gab es noch ein kommunikatives Mißverständnis, da bezüglich der AfD eine Behauptung in die Debatte geworfene wurde, die Widerspruch provozierte.

Solche Trüffelschweine wie die König und die Köditz sind es halt leider nicht.

Das "leider" kann man gleich streichen, ist in dem Satz funktionslos oder unglücklich.

Marx und König sind keine Trüffelschweine.

Dem Widerspruch wurde widersprochen.

Anmerkung, doch, sind sie. Sie haben ein Gespür dafür, wie man die Linken im glänzenden Licht präsentieren kann, im heldenhaften Kampf gegen Rechts. Köditz will immer Akteneinsicht in politische Straftaten "von rechts". Dabei späht sie dann aus, gegen wen von den Linksaktivisten gerade ermittelt wird.

Geht man von der simplen Tatsache aus, daß die "rechte Gefahr" eine von Linken herbei halluzinierte und oft auch drogeninduzierte Fiktion zwecks Geldeinwerbung ist, dann ist dem beizupflichten. Der wesentliche Daseinszweck linker NSU-Aufklärung ist nichts weiter als die Offenlegung der Kennverhältnisse der Nazis. Nun, die kennen sich alle. Irgendwie. Da muß nichts offengelegt werden. So groß ist der Personenkreis nicht.

Wenn von diesen Leuten eine Gefahr ausginge, z.B. jene, die die Linken in der Öffentlichkeit herbei schreien, dann sähe es nicht gut aus um dieses Land, denn dann säßen diese gefährlichen Personen längst im Reichstag. Sitzen sie eigentlich. Die Linken müssen ihren Blick nur mal nach links wenden.

Wenn es diese Gefahr wirklich gäbe, dann wären längst weitaus schlimmere Dinge passiert.

Es gibt keine gewalttätigen Nazis, sonst wären Köditz und König schon tot. Rein zur Abschreckung. Oder Rollstuhl...

Wer die Lage der deutschen Nazis ergebnisoffen analysiert, der kann nur zu einem Schluß kommen. Der stramme Kurs der Nazis an der Macht gegen ihre politischen Mitbewerber hat dazu geführt, daß die extrem rechten in diesem Jahrtausend keine gesellschaftlich relevante Gefahr mehr sind. Die Verbote der militantesten Gruppierungen, das zermürbende NPD-Verbotsverfahren und letztlich der enorme Verfolgungsdruck nach dem Doppelmord an Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos nebst der dazugehörenden propagandistischen WoMo-Brand-Kampagne der Linken, ihr kleiner Reichstagsbrand, haben das ihrige getan. Die Politik hat die Nazis ins innere Exil getrieben, hält sie weitestgehend in Schach.

Kein ernstzunehmender Mensch würde heutzutage noch freiwillig zur Polizei gehen und seinen Erkenntnisstand bezüglich der Tätigkeit von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe mitteilen, denn er weiß hundertpro, daß er zuerst von den BKA-Ermittlern und im viel schlimmeren Fall anschließend von den Trüffelschweinen der Linken gnadenlos gegrillt werden würde. Wer will das, eine Interview mit der König? Oder der Köditz?

Gäbe es eine starke gewaltbereite rechte Szene, gäbe es auch schon Todesopfer oder vergleichbar heftige Aktionen.

Ein bißchen Hakenkreuzschmiererei, ein angezündetes leeres Wohnheim - das sind Schüsse aus der Erbsenpistole. Nur geeignet, dem treudoofen Merkelwähler ein Schauspiel vorzuführen. Marionettentheater.

So ist. Diese schlimmen Finger von rechts achten pingelig genau darauf, keine Menschenleben zu gefährden und nur baufällige Hütten abzufackeln oder Versicherungsfälle zu inszenieren.

Unterm Strich konnte man sich in der kurzen Diskussionsrunde des Forums auf diesen Standpunkt einigen.

Trüffelschweine bezieht sich auf den Anspruch bezüglich NSU-Aufklärung, den die beiden Wonneproppen öffentlich kundgeben. Und da sieht es nunmal mau ist.

Wie mau es bei denen aussieht, das zeigt ein ums andere Mal die Trüffelsuche im Thüringer Landtag.

Da laden sie den INPOL-Burkhardt vor, den Dieter, der die Abfragen zu den Dienstwaffen und den beiden Handschellen gemacht hat, die man im Wohnmobil zu Stregda fand. Ja wirklich, sie haben die Handschellen im Wohnmobil gefunden, nicht nur die eine, die von Kiesewetter, die in Zwickau gefunden wurde. Also, der Dieter bekommt einen Zettel reingereicht, nachdem er seine Nachtschicht angetreten hatte, auf den die Waffennummern und die Nummern der Handschellen (Mehrzahl) draufstanden, die, die erst Tage später in Sachsen publik werden würde, da wo die Handschelle, die eine, auch gefunden wurde. Diese Liste arbeitet er im INPOL ab, druckt das Ergebnis wahrscheinlich aus, sagt er, und reicht es in die Einsatzzentrale rüber. Eigentlich müßte man nun noch einmal die Frau Knobloch ordern, um zu erklären, warum sie die Handschellen verschwieg. Aber lassen wir das.



Darum geht es hier nicht, daß man in Stregda und Gotha schon vor 18 Uhr um Kieswetter und Arnold wußte. Es geht um den offen kommunizierten Willen, nichts, aber auch gar nichts in Sachen NSU-Aufklärung zu tun. Frau Marx höchstselbst war es, die es zum wiederholten Male kund gab.

Es wird doch recht deutlich, dass Marx nichts ermitteln will. Sie will keine Fakten, weil Fakten den Beschiss aufdecken könnten, also gefährlich sind.
---
Vors. Abg. Marx:

Gut. Wir haben auch einen Haufen Akten, aber wir wollen auch immer noch wissen, was die Menschen dabei erinnern.

Sie können, dürfen und wollen nichts aufklären, dreist wenn man sie zu den Trüffeln hinträgt und mit der Nase reindrückt, wie einst Bud Spencer die Nasen seiner Feinde auf den eichenen Tisch im Saloon.

Bliebe nur noch die Antwort auf die eingangs gestellte Frage offen. Wie bekommen die das hin, daß die nach Trüffeln suchenden NSU-Aufklärer, die mit ihrer Nase sogar dahin geschubst werden, zum Trüffel getragen werden, wie bekommen die das hin, daß die die Trüffel links liegen lassen? Das ist schnell geklärt.

... der dominante Duftstoff der Trüffel unterscheidet sich nur unwesentlich vom Sexualduftstoff des Ebers. Drei Milliarden Riechsinneszellen in der Schweinsnase lösen im Schweinshirn Erinnerungen an wilde Schäferstündchen aus, und das Tier beginnt enthemmt, nach dem Verursacher solcher Wonne zu graben. Doch kaum ist die Trüffel freigelegt, schlägt der menschliche Arbeitgeber erbarmungslos zu und bringt die Trüffelsau um ihre Beute: Noch bevor sie den teuren Pilz verzehren kann, verkanntet der Trüffelbauer einen Maiskolben im Schweinemaul. Und weil der auch nicht übel schmeckt, begnügt sich das Tier mit der Ersatzbefriedigung – immer in der Hoffnung, beim nächsten Mal doch noch zum Zug zu kommen. Diese Veranlagung wird dem Trüffelschwein nun zusehends zum Verhängnis ...

Vielleicht versteht man jetzt besser, daß in einer Büchse Sprotten mehr Hirn drin ist als bei einem beliebig zusammengewürftelten Haufen selbsternannter NSU-Aufklärer.

bessere Laienerklärer für menschliches Handeln


„Die Political Correctness ist überzogen worden“

Die Politik muss den Mut haben, den Menschen ihr Handeln besser zu erklären, fordert Ursula von der Leyen. Die Große Koalition habe dies versäumt. Im Populismus sieht die Ministerin eine Chance.


Na, dann schickt mal die Großkotze vorbei, damit die mir mein Handeln besser erklären. Das wird ein Spaß, wenn die Köditz einem populistisch erklärt, wie man NSU-Aufklärung macht.