16. Oktober 2017

problematischer Merksatz zur Meinungsfreiheit

Marc Reichwein
Eine Gesellschaft, in der schon die schiere Präsenz von Verlagen jenseits des Mainstreams ein Politikum ist, hat mit Meinungsfreiheit ein Problem.
Eigentlich nicht, denn in einem Land, in dem betreutes Vorlesen die wichtigste Quelle politischer Meinungsversorgung ist, verkraftet das Volk auch Pöbeleien auf der Buchmesse und Bücherverbrennungen. Wer Bücher verbrennt, verbrennt nur andere Meinungen.

Wer sich wie ein Nazi verhält, der ist auch einer. Wer das goutiert, auch. Ende der Durchsage.

das paßt auf keine Kuhhaut

Was man gegen schlechte Haut im Herbst tun kann

Von der ICONIST-Redaktion | Stand: 08:50 Uhr | Lesedauer: 4 Minuten
Nichts. Und bei normaler, "gesunder", nicht ga nz so schlechter usw. Haut braucht man nichts tun bzw. nur das, was auch Elefanten tun. Ab und zu waschen und anschließend wieder Klamotten anziehen, sprich eine ordentliche Schicht Sand drauf, damit die Haut wesentlich vor der UV-Strahlung geschützt ist.

Cremes und UV-Cremes benötigt der Mensch nur extremen Einzelsituationen. Fast überall auf der ganzen Welt werden Schutzprodukte für die Haut in rauen Mengen angewandt. Das ist ausschließlich in den verblödeten Industrienationen der Fall. die Menschheit als solches hat es trotzdem überlebt.

Man hätte sich statt mit einem Partner der Industrie vielleicht doch bei einem Hautarzt Rat holen sollen. Die haben mehr Ahnung.
Eine gesunde Haut im Gleichgewicht produziert ihre eigene Fettcreme selbstständig. Eine zusätzliche Unterstützung durch Cremes, Salben oder Lotionen von außen ist von der Natur nicht vorgesehen.
Die Erklärung für den ikonischen Schwachsinn liefert der letzte Absatz. Wenn man die Kosmetikindustrie als Naturereignis betrachtet, dann schon.
Einige der hier verwendeten Links zu den Produkten führen zu unseren Affiliate-Partnern.
Mehr muß man über die Schwachmaten bei Springer nicht wissen.

15. Oktober 2017

nun amtlich - essen von Rindfleisch ist lebensgefährlich

Maxl-Syndrom wegen grauem Himmel




Die IGA in den Gärten der Welt zu Berlin geht heute zu Ende, ergo war gestern noch einmal ein Besuch angesagt, weil im Lügenfunk eitel Sonnenschein mit viel Wärme versprochen wurde. Das mit der Wärme stimmte, das mit der Sonne war eine Fake News.

Egal. Am letzten Tag muß man sich das nicht antun. Und da ich eh unterwegs war, habe ich gleich noch einen Abstecher zu Maxl gemacht, der dermaßen freudig erregt war, daß er das Haus so lange in Grund und Boden krähte, bis ich ihn persönlich begrüßte und ein wenig mit ihm spielte, also rumstänkerte. Er hat Syndrome entwickelt, oder wie dieser Spruch geht, jede Menge Syndrome. Die sind übrigens alle auf dem Bild mit drauf und werden derzeit in einer großen ornithologischen Feldstudie erfaßt, um aus den gesammelten Daten eine zwei- oder dreiseitige Doktorarbeit zusammenzuklöppeln.

14. Oktober 2017

ekelhafter Merksatz



CNN
At a photo-op with Canadian Prime Minister Justin Trudeau, Trump added that "it is frankly disgusting the press is able to write whatever it wants to write".
Die Welt
„Es ist ekelhaft, dass die Presse schreiben kann, was sie will“
Warum Springer für die deutschen Konsumenten das so wichtige Wort frankly für die "Übersetzung" unter den Tisch fallen ließ, das erschließt sich jetzt nicht. Mal unter uns Zensurbefürwortern gesprochen. Donald Trump hat natürlich Recht.

Andererseits gibt es keine Pflicht, die Exkremente dieser Branche zu schlucken.

Motivationsrede auf Blog Die Anmerkung


Schnappt euch eure Fahrräder und raus an die frische Luft, denn das ist das Genialste, einfach was tun. Was tun und andere zu motivieren, etwas zu tun. Ja? Also. Ich bin auch kein Mensch der, äh, grundsätzlich voller Motivation ist, sagen wa so. Aber wenn man etwas getan hat, wenn man sich auf das Fahrrad gesetzt hat und gefahren ist, dann ist das so eine Freude, so ein Glücksgefühl, also, [schnief]... Da kann man nur sagen, hey, Leute, kommt raus, macht mit, es ist genug Platz im Wald, es ist genug frische Luft im Wald, die Natur freut sich auf euch, kuckt euch die mal an. Kuckt mal nach draußen, das ist genial. Also, jeder der ein Fahrrad zu Hause hat, egal ob E-Bike oder nicht, einfach schnappen und raus.

Ha, die 1.000 km habe ich bereits vor 2 Wochen geknackt. Nun fehlen noch knapp 100, um auch auf dem eigenen Tacho die Tausend angezeigt zu bekommen. Dann bin ich alleine in der zweiten Jahreshälfte deutlich mehr geradelt als in den vorangegangenen 5 Jahren zusammen. Nicht schlecht.

[update 8:45 Uhr]

Ich schau aus dem Fenster und sehe die Farbe grau. Derweil war für heute eigentlich eitel Sonnenschein und 20 Grad avisiert.

13. Oktober 2017

Mathematik als Überlebensvorteil


Grundschüler in Mathe so schlecht wie noch nie. Kein Licht am Ende des Tunnels in Sicht.

Walter Krämer
Für unsere Vorfahren auf den Savannen Afrikas war es über­lebenswichtig, mit anderen gut zu kommunizieren. Außer­gewöhnliche Fähigkeiten in der Bruchrechnung dagegen brach­ten keinen Überlebensvorteil und wurden daher auch nicht positiv genetisch selektiert. Umso wichtiger scheint es daher, vor diesem ererbten Inumeratentum nicht zu kapi­tu­lieren und durch eine bessere Statistikausbildung schon in der Schule und durch stetige Apelle zum Abschalten des Bauchgefühls und zum Gebrauch der Gehirnzellen dieses humane Defizit zu überwinden.

Schamhaarfotografie als Ritterschlag der Weiblichkeit


6 jahre dauerte es bis zur Ritterlichkeit. Erschruk Frau Heß 2011 noch fürchterlich, als sie bemerkte, daß sie mit einer Kamera abgelichtet wird, so ist sie heute stolze Trägerin von Schamhaar.

Katrin Heß (32) hat sich für das Magazin mit den tollen Interviews, Pro­dukterklärungen und Beiträgen zur Lebenshilfe nackt ablichten lassen.
Statt mit Silikonbusen und aufgespritzten Lippen, überzeugt Katrin mit geballter Natürlichkeit.
Eigentlich nicht, denn die Fotos sind einfach nur mißraten. Es ist gestelztes Gespreize der Posen. Nein, nicht die Beine sind gemeint, sondern wie es dem Fotografen gelang, die Dame in den jeweils schlechtestmöglichen Posen abzulichten.

Ein Gutes hat es wieder mal. Wir erfahren, warum sich die Dame, enthäutet von Jeans und T-Shirt, hat fotografieren lassen.
"Beim 'Playboy' geht es hauptsächlich um mich. ... Das hier war ein Ritterschlag für meine Weiblichkeit."
Ich dächte, der Ritter ihres Herzens adelt ihre Weiblichkeit, indem er sein Krummschwert, hart wie Kruppstahl, in die von ihr präsentierte Scheide zwängelt.

Doch heutzutage ist das anders. Hey, laß uns mal in eine alte Villa nach Paris fahren. Dann mach ich ein paar Schamhaarfotos von dir. Und wenn das Nackedeimagazin die bringt, bist du Ritter der Weiblichkeit. Also, wenn du einverstanden bist und dir bis dahin Schamhaare wachsen läßt, dann machen wir das.

Heutzutage kann man Frauen jeden Blödsinn ins Hirn quatschen. Die glauben das.
"Ich habe meine Schambehaarung nicht ohne Grund wachsen lassen …"
Achso? Hatte die etwa eine rasierte Muschi, als sie vom Fotografen angequatscht wurde? Frau Heß meinte bezüglich ihrer Schamhaarfotos:
"Ich schaue mir die Bilder an und denke: Wow, so sieht das aus. Schön!"
Titten und Schamhaar präsentieren ist für gewöhnlich ritterlich genug. Wenn jedoch ein Fotograf dabei ist, dann reicht das bei weitem nicht aus, denn dann sind außerordentlich hohe Ansprüche an die adäquate Abbil­dung dieser Ritterlichkeit gestellt. Der Fotograf wurde diesen Anforde­rungen nicht gerecht. Ein Fehlschuß nach dem anderen. Hoffentlich war Marc Rehberg bei der Dame erfolg­reicher, denn bei den Fotos hat er es verkackt.

12. Oktober 2017

intellektuelles Versagen

Peter Heller
Einstimmig jedenfalls wird ein deutscher Bundestag nie wieder ein Monument kollektiven intellektuellen Versagens wie den Pariser Klimavertrag gutheißen.
Um intellektuell versagen zu können, muß man erst mal Intellekt haben. Und beim Bundestag von einem Kollektiv zu sprechen, das ist auch eine sehr gewagte These. Nein, es handelt sich defintiv nicht um kollektives intellektuelles Versagen, sondern um Funktionieren im Rahmen des vorgegebenen Systems.

Merksatz mit Textbaustein


Auf dem Alexanderplatz kommt es immer wieder zu Schlägereien, Überfällen und Diebstählen.
Aktuell lautet der Textbaustein zur Rigaer Straße:
Im Gebiet um früher besetzte Häuser in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain kommt es immer wieder zu Gewalttaten von politischen Extremisten.
Noch darf man Man darf man Faschisten Faschisten nennen. Um nichts anderes handelt es sich nämlich bei den Rigaer politischen Extremisten.

Aus gegebenen Anlaß noch ein Medienfurz.
In den USA gibt es immer wieder tödliche Angriffe mit Schusswaffen.

11. Oktober 2017

nun amtlich - Deutsche nicht normal

Jakob Augstein, vom Beruf Sohn, hat jahrelang auf dem Gebiet der Völkerkunde geforscht. Das Ergebnis kommt einer Sensation gleich.
... die Deutschen sind kein normales Volk.
Das hätten wir jetzt so nicht vermutet.

der Tatort in einem Satz erklärt


Bildschirmfoto: noch eines der besten Szenenbilder aus einer wahrscheinlich langwei­ligen Steuer­geld­verschwendung

Frank Rauscher
Im Dienst-BMW führten sie moralische Debatten, weil ein gerüttelt Maß an Didaktik zur Primetime im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bei dem Stoff natürlich unerlässlich ist.
Genau das ist der Grund, warum ich den Tatort seit 15 Jahren meide. Moral kann ich allemal besser als ein Drehbuchautor.

Offenbar hat Rauscher keine Ahnung, von dem, was er schreibt, denn Didaktik ist immer noch die Theorie von Kehre und Lernen. Was im Tatort stattfand und -findet ist aber Zwangsbeglückung, erwachsenen­päda­gogische Zurechtweisung, Erziehung mündiger Bürger. Didaktik ist für die unmittelbare Formung des Menschen zum Staatsschaf völlig unwichtig. Wichtig ist nur, daß die Moral der Geschicht von den Schafen gefressen wird.

Die Didaktik im BMW ging so.
Das ist keine Sternchenwelt. Kleinbürgerlicher, spießiger, miefiger Sumpf ist das.
Leitmayr meint zwar das im Film dargestellte Fickmilieu. Dem UNO-Beobachter ist aber klar, daß der Tatort an und für sich kleinbürgerlicher spießiger Verblödungsscheiß ist, dessen Hauptzweck die Erziehung des kriminellen deutschen Sumpfes hin zum besseren Menschen ist bzw. die moralische Aufmunitionierung der guten Deutschen gegen die bösen Antikatholen.

Unter den gegebenen Umständen wundert es nicht, daß ein anderer Kritiker, Ekkehard Knörer, zu einem anderen Film diese Absonderlichkeit absondert.
Michael Haneke erfindet sich erneut sehr bequem Figuren und eine Welt, die er genüsslich vorführen kann, ohne sich mit real existierenden Wirklichkeiten die Finger schmutzig machen zu müssen.
Äh, erstens darf der Hanke das und zweitens ist es nicht die Aufgabe eines erfundenen Spielfilms, sich mit den real existierenden Wirklichkeiten die Finger schmutzig zu machen. Es ist nicht mal Pflicht, diese abzubilden. Ein Film ist ein Film ist ein Film, und Filmkritiker jenseits von Renate Holland-Moritz sind strohdoof.

10. Oktober 2017

teuflicher Merksatz über Gottesgeschenke

Nina Janousek
Männer sind Gottesgeschenke, sowas Liebes, Nettes, einfach pflegeleicht. Wir Frauen sind Teufelinnen und kompliziert.

Ali David Sonboly von linken Hochstaplern vereinnahmt


Maximilian Pichl: Lest das Gutachten zu OEZ München von Matthias Quent. Es ist wirklich sehr gut. Debatte über Rechtsterrorismus ist fällig

anmerkung:Leute, ich brauch mal ein paar aufmunternde Wortmeldungen, aus denen hervorgeht, daß ich mich eventuell mal an ein Gutachten mache, daß der Quent ein Hochstapler und Scharlatan ist.
Wenn hier zwei bis 17 solcher Anregungen hinterlegt werden würden, könnte ich das als Auftrag des AK NSU für ein Gutachten in Betracht ziehen.
fragezeichen2:Dann mal ran an die Buletten, Herr anmerkung!
So sagt man doch bei euch das oben?
youtuber:Das ist eine ekelhafte Arbeit, aber ich wüßte es auch zu schätzen, wenn sie gemacht würde!
Die Kampagnen-Linken haben in den letzten Jahren stark darunter gelitten, daß die Statistiken gegen sie gesprochen haben. Immer wieder konnte man ihre Wahngebilde argumentativ mit vergangenen Zahlen anfechten.
Das haben sie erkannt, und nehmen das jetzt in Angriff. Was juckt es letztlich einen Polizisten, wie eine Tat irgendwo verbucht wird.
Die werden eh schon zwischen Vorgaben und Realität zerrieben.
Wir erinnern uns an die mit aller Macht geschönten Zahlen aus dem BKA-Bericht.
Wenn man dem ganzen ein Fundament liefern, muß man sich irgendwann nicht mehr offiziell bezichtigen lassen, daß man lügt und Zahlen schiebt.
Dann sind wir auf DDR-Niveau angekommen. Jeder sieht und weiß, daß die Zahlen nicht stimmen. Aber es gibt keine Chance mehr, das auch so zu behaupten.
Das ist die Geiselnahme der staatlichen Verwaltung für bürger- und daher letztlich staatsfeindliche Interessen.
Admin:gib gas, anmerkung !
anmerkung:Dann fasse ich das jetzt als Auftrag auf und sende es an den Auftraggeber, auf daß er es öffentlichkeitswirksam präsentiert.

Gutachten im Auftrag von Fatalist und dem AK NSU

Sind Pichl und Quent Hochstpaler und Scharlatane?


Leute, kennt ihr den Witz, wo der eine Hochstapler die Hochstapeleien des anderen empfiehlt?

Es gab dieser Tage ein wenig Bohei um den iranischstämmigen Ali David Sonboly, der in München mit einem Massenmord das jahrelange Mobbing seiner Person sühnte oder zu sühnen glaubte. Was ihn zu dieser Tat bewog, wir werden es nie erfahren, denn er ist ebenfalls ein Opfer seiner Tat. Es ist also müßig, über seine Beweggründe zu schwadronieren.

Die einzigen, die es ohn' Unterlaß tun, sind linksextremistische Religionisten, deren Motive leicht duchschaubar sind. Sie haben Sonboly seit Tagen in Geiselhaft.

Der eine giert nach dem Doktortitel, weil der in der tagesaktuellen Halluzination viel Geld einbringen wird. In der Zukunft. Der andere hat den schon, den über den NSU, der ein einziges Schwindelprodukt ist, da es keiner ernsthaften Prüfung auf Wissenschaftlichkeit standhält.

Und wie so oft, stürzen sie sich auf eine Leiche, die sich nicht mehr wehren und rechtfertigen kann. An Stelle der toten Leiche übernehmen Linke sie die Hoheit über die Motivationsdeutung und betreiben Leichenfledderei.

In Erinnerung an das Volk der Dichter und Denker,



das den Vollverblödern zum Opfer fiel.

Warum?

Hier die Belege, daß Quent ein Hochstapler ist. Einer von vielen.



1. Er möge dem Gutachten den Auftrag der Landeshauptstadt München beifügen. Das ist das einzige, was an der ganzen Hochstapelei interessiert.



2. Das hier geht gar nicht, sofern man Gutachten draufschreibt. Man macht sich nicht mit dem persönlichen Schicksal der Todesopfer gemein, es sei denn, man will gemein sein oder ist es von seiner charakterlichen Veranlagung her selbst.

3. Das Geschmiere hat einen Mangel. Es verzichtet komplett auf die Analyse der sichergestellten Spuren, sprich Daten, sprich polizeilichen Ermittlungsakten. Es geht um Massenmord. Da ist die allererste Anlaufstelle für die fachliche Begutachtung immer das Aktenregal auf der polizeiwache. Nichts anderes. Kann man also ungelesen in die Tonne treten, was der Quent halluziniert hat.

4. Gutachten ist kein geschützter Begriff. Das Wort darf jeder für jedes beliebige Produkt seiner Wahl nutzen. An forensische Gutachten sind allerdings einige Anforderungen gestellt, manchmal sogar hohe, manchmal auch gar keine, wie der Küchenpsychologe Saß am OLG-Stadl zu München eindrucksvoll nachwies. Man kann sich eine psychiatrisch-psychologische Analyse der zu begutachteten Person auch aus dem Arsch ziehen, wenn es kein Datenmaterial über sie gibt. Sprich, wenn man die Person überhaupt nicht begutachtet hat.

5. Eine Mindestanforderung an Gutachten ist, Gegenstand, wissenschaftliche Methodik und Abgrenzung darzulegen. Quent hat sowas nicht nötig.

6. Um die Frage "Ist die Mehrfachtötung am OEZ München ein Hassverbrechen?" zu beantworten. Erstens war es ein Massenmord. Man darf es so nennen. Und zweitens. Ja. Selbstverständlich war der Urtrieb für Ali David Sonboly der über Jahre angestaute Haß. Für so eine Erkenntnis bedarf es keiner 40 Seiten Furzerei.

7. Wir wohnen in der Bundesrepublik Deutschland. Amtssprache ist Deutsch. Es gibt keinen einzigen Sachverhalt auf der linken Erdscheibe, der sich nicht mit den Möglichkeiten der deutschen Sprache darstellen ließe. Bei Quent ist das aber so, denn der benötigt Buchstabensalat wie den folgenden:

- Phänomenologische
- Lone actor terrorism

8. Rein theoretisch sollte ein Gutachen eine Mindestmaß an literarischer Qualität aufweisen. Es muß nicht gleich aus der Reihe spannend erzählt sein, doch zumindest in die Richtung tendieren. Wenn man aber, wie bei Quent, bereits nach einem Drittel der Einleitung zu dem Schluß kommt, den Stapel Papier neben das Klo zu legen, weil man nie weiß, wozu man den noch brauchen kann, dann sagt das viel über den Thüringer Nachwuchsautoren. Goebbels kann er auch nicht.

9. Bleibt eine Frage übrig. Kann es sein, daß Türken, Iraker, Muslime, Sunniten, Shiiten, Juden, Christen, wer auch immer, einfach riesengroße Arschlöcher, Mobber, Hobbyterroristen und Stinker sind, denen mal eine ordentliche Abreibung verpaßt gehört, weil sie das soziale Leben und Gefüge empfindlich stören? Kann es sein, daß es sich bei denen oft genug auch nur um rassistische Charakterschweine handelt?

Der Quent ist mit seiner Propagandaschrift von einem Gutachten genauso weit entfernt wie seine frühere Chefin König vom Antifaschimus. Können die beides nicht. Ist aber unter linken Hochstaplern kein Problem, da das gedampfplauderte Wort zählt.

Sie brauchen die Morde, um sie politisch mißbrauchen zu können. Es geht um linken Hassismus, den politischen Mißbrauch eines Massenmordes zum Zwecke der Denunziation der Gegenwart. Sie brauchen rassistische Morde für ihre Haßagenda. Ergo konstruieren sie sich diese selber. Deswegen der Zinnober, den persönlichen Racheakt eines frustrierten Jugendlichen in eine rechtsextreme Ecke zu manövrieren. Sie brauchen das Geld für den Kampf gegen Rechts™.

Ach ja, was das alles mit dem NSU zu tun hat? Pichl wird es in seiner Doktorarbeit herbeischwafeln. Jede Wette. Btw., Herr Pichl, das, was der Quent da zusammenfabuliert ist vor allem eines: Propagandascheiße zum Zwecke des Gelderwerbs.

AAber, auch von hier aus ergeht der Ruf in die Lautsprecher neben den Flachbildschirmen da draußen. Lest das Gutachten und testet an euch selber, bis zu welchem Absatz ihr durchhaltet.

Es wurde bereits alles geschrieben.
Aber mit Irren können Linke kein Geld verdienen, aus Irren können sie kein politisches Kapital schlagen. Deshalb wird Ali David (Davoud?) Sonboly eingedeutsch und verrechts­extre­mistet, denn, wie die LINKE in der kleinen Anfrage schreibt: wenn die Attentate von München keine Tat eines Rechts­ex­tre­misten waren, dann „gehen die Opfer nicht in die Statistik als Todesopfer rechter Gewalt ein und die Tat wird offiziell als unpolitisch bewertet“.

Was könnte schlimmer sein als auf neun (9!) Todesopfer verzichten zu müssen, auf die man die Notwendigkeit, rechte Gewalt präventiv über die Einrichtung z.B. einer Fachstelle für Demokratie usw. zu bekämpfen, stützen kann?
Und im Gegensatz zu ordentlichen Gerichten, die oft genug gerade so einen einzigen Gutachter löhnen können, in seltenen Fällen auch mal zwei, kann sich eine Zweifraufachstelle der Stadt München gleich derer drei Gutachter leisten, die auch noch alle zum gleichen Urteil kommen.



Genosse Kramer von der Thüringer Schutz- und Sicherheitsorganen hat es präzise auf den Punkt gebracht. Kramer weiß sehr genau, wovon er redet.
„Sie mögen in dem einen oder anderen Phänomenbereich vielleicht einen Wissensvorsprung haben, weil sie zum Teil auch mit ganz anderen Methoden und Mitteln diese Informationen generieren können. Würden wir dies tun, hätten wir einen Untersuchungsausschuss am Hals. Wir sind rechtsstaatlichen Grundsätzen verpflichtet. ... Das alles sind Dinge, die auf Vereine und Institute nicht zutreffen.“
Tja, der Kramer weiß eben, daß das IDZ Jena eine Tarnfiliale vom Stasi-Kahane-Verein ist, also mitnichten demokratisch legitimiert, Sitz der Thüringer Antifa-Stasi, dessen Aufgabe in erster Linie darin besteht, mit geheimdienstlichen Mitteln erworbene Kenntnisse über den politischen Gegner zu sammeln und zu verdichten, um so Kompromat für Denun­ziationen auf Vorrat zu sammeln. Und nein, das IDZ beschränkt sich eben nicht auf die Auswertung öffentlich zugänglicher Quellen, falls das jetzt jemand denkt.

Früher war alles besser. Da war ein Institut noch ein Institut, eine Institution. Mit richtig vielen Leuten in repäsentativen Gebäuden. Auch Insitut ist keine geschützte Bezeichnung. Heute kann sich jeder als Institut bezeichnen, der Lust dazu hat und eine lustige Webseite dazu erfinden. und jeder kann heutzutage Direktor werden.

Literaturverzeichnis


die üblichen Verdächtigen

Irene Mihalic‏
Die Schüsse am Münchener #OEZ waren kein Amoklauf, sondern eine minutiös geplante, rechtsextremistische Tat!
Kahane-Stasi-Verein
188 Todesopfer rechter Gewalt - @AmadeuAntonio nimmt Namen der Opfer des Münchener Amoklaufs in Todesopfer-Liste auf
Martina Renner
Anerkennung als rechtes Attentat würde für Angehörige Entschädigung aus Fond beim Bundesamt Justiz bedeuten.

9. Oktober 2017

Feminismus und Maloche: deutsche Werte auf einen Blick

LIDL präsentiert die deutschen Werte auf einen Blick

AfD im Reichstag - der Ostmann ist Schuld?



Caroline Bock bestätigt mit ihrem Glaskugelsicht auf den Mann einmal mehr das Vorurteil, daß die dpa der Deppenpool der deutschen Journaille ist, in dem sich die Blöden und Verblöder die Waage halten.

Wer sich die Zahlen der Wahlergebnisse reingezogen hat, der muß zu dem Schluß kommen, daß die AfD im Westen gewählt wurde. Der Osten stinkt da ganz schön ab.

Von den 5.877.094 Zweitstimmen für die AfD bundesweit, konnten sich gerade mal 1.906.825 Ostdeutsche einschließlich Großberliner für diese Partei erwärmen. Das sind etwa 32,7%. Das reicht zwar, für die Volks­verblöder als Begründung aus, der Osten sei an allem Schuld. Nur geben das die Zahlen nicht her, denn ins Parlament gewählt wurde die AfD dank der Wessis.

Nur die Ossis betrachtet, bringen die 4,3% der Zweitstimmen, was deutlich an der 5%-Hürde vorbeigeschrammt ist. Die Weststimmen alleine bringen schon die für den Einzug in den Reichstag nötigen Prozente, nämlich 5,87%. Man kann den Ossi also getrost unter den Tisch fallen lassen. Dann wäre die AfD immer noch Zankapfel der Lügenpresse und Altparteienmafia.



Um es also deutlich zu sagen. Die AfD zog wegen der Westmänner in den Reichstag ein, um dortselbst ihre nazistischen Zukunftspläne beraten und beschließen zu lassen. Da ist egal, wie doofe Ostfrauen und -männer, z.B. Martin Machowecz, drüber sinnieren.

Nicht umsonst gehören die Schmierfinken der Nation zur am meisten verachteten species auf der deutschen Erdscheibe. Sie haben es sich redlich verdient.

8. Oktober 2017

Tatort BVG - Was stimmt hier nicht?

Krimi am Sonntag - Die ziellos herumlaufende Katzenfrau

Sie interessiert sich für Katzen. Katzen ohne Ohren. Auch. Vor allem interessiert sie sich für Männer, die über Katzen reden, Männer, die ihre Synapsen in Wallung bringen. Mit Katzengeschichten. Oder auch ohne.

Und sie ist eine Frau, die in einen Mord verstrickt ist. Die Ermittler kamen ihr sehr schnell auf die Schliche und taten das, was Ermittler nach Analyse der ersten Spuren taten. Sie verdächtigten sie der Täter-, wenigstens der Mitwisserschaft und kumpelten mit ihr rum, um sie auf's Glatteis zu führen, denn des Täters waren sie nicht habhaft geworden. Noch nicht.

Der AK NSU präsentiert den klitzekleinen Akif, eine Miniatur von Katzenkrimi.

Der Frau, die sich für Katzen ohne Ohren interessiert, werden bei der Polizei Quizfragen gestellt. Was das alles mit dem NSU zu tun hat? Lest selbst, was das mit Adressen von Tatorten, eingetüteten DVDs, einer Waffensammlung, Tatorten auf einer schiefen Rampe usw. zu tun hat.
Ich müßte ihnen ja eigentlich mein Beileid aussprechen.

Es ist immer schrecklich, wenn ein Mensch stirbt, aber ich hatte mich gerade entschlossen, diesen Mann zu verlassen.

Ah ja, das ist richtig, wir haben einen Zettel gefunden.
Bin bei meiner Mutter und bleib auch dort.
Sie meinten für immer?

Ich meinte für immer.

Warum wollten sie ihn verlassen?

Haben sie nicht herausgefunden, wer er war?

Wir haben in seiner Wohnung Heroin gefunden, portionsweise abgepackt.

War er ein Dealer?

Ja, das war er. er war im Rauschgiftgeschäft. ... Es war sein Geschäft, nicht meins. Mir war es immer gleichgültig, was er tat. Bis gestern. Dann beschloß ich, mich von ihm zu trennen.

Was geschah denn gestern?

Er sagte mir, daß die großen Bosse sehr zufrieden sind. Und daß sie ihm die Münchener Schulen geben wollen.

Ach ja, natürlich, wir haben eine Auflistung gefunden aller Münchener Schulen. Aha, Und daraufhin wollten sie ihn verlassen.

Hab ich ihn verlassen.

Im Streit?

Im Streit? nein, im Streit nicht. Ein Vergleich. Man steht mit jemandem zusammen, man unterhält sich mit ihm, und ganz plötzlich verliert man jedes Interesse an dem Menschen. Man dreht sich um und geht weg. Und genau das hab ich getan. Ich hab mich umgedreht und bin weggegangen.

Sie war'n doch zuerst einverstanden, mit dem was er gemacht hat, Rauschgifthandel. Und auf einmal nicht mehr?

Auf einmal nicht mehr.

Wegen der Schulen?

Wegen der Schulen.

Wo waren sie während der Tatzeit?

Wann war denn die Tatzeit?

23 Uhr 10.

Ich weiß nicht, wo ich zu der Zeit war. Ich war noch unterwegs und wollte mir über alles klar werden.

Im ziellosen Hermumlaufen. Das kennen wir, von Leuten, die ganz genau wissen, wo sie war'n, uns es nur nicht sagen wollen.

Die Formulierung zielloses Herumlaufen gefällt mir.

Ah ja? Sie wollen aber nicht sagen, wo sie zur Tatzeit waren?

Nein.

Wissen sie, daß sie sich dadurch sehr verdächtig machen?

Wenn das so ist, kann ich das nicht verhindern.

Doch, sie brauchen nur zusagen, wo sie waren und einen Zeugen benennen.

Haben sie Mauser erschossen?

Nein.

Na gut, dann können sie jetzt nach Hause gehen. Ich bring sie durch die Kontrolle.

Also für mich weiß sie, wer es war. Vielleicht war sie es sogar selber? Oder siehst du das anders?

Nö. Das seh ich eigentlich genauso. Deswegen habe ich sie für morgen Mittag zum Essen eingeladen.

Es folgt die Schlüsselszene in ihrer Verbrecherkarriere, eine Szene, die es in dieser Offenheit immer noch nicht gegen hat, weil alleine schon die Frage wie Rammsteinsches Benzin dahergeschlichen kommt und somit so von niemanden gefragt werden darf. Denn die Frage so zu stellen, hieße Jehova anzuhimmeln.
Ja was wollten sie denn von dir?

Mama, sie suchen den Mörder, und sie dachten, ich könnte das sein oder könne oder müsse wissen, wer es ist.

Und? Weißt du's?
Und wir stellen uns zum wiwederholten Male genau diese Frage, die kein Götzl und kein Diemer, kein Verteidiger als auch kein Mitglied der Opfer­anwaltsmafia zu stellen wagte, ob die "Katzenfrau" Zschäpe weiß, wer die Uwes umgebracht hat. Niemand interessiert sich dafür, warum sie ab spätestens 2.11.2011 auf Deutschlandtour war, um sich am 8.11. beim Konstabler auf der Wache mit den Worten vorzustellen, sie habe sich nicht gestellt um nicht auszusagen.

Wir fragen uns also, warum das bis heute keine Sau im Staat interessiert, was Zschäpe weiß, und was sie eigentlich aussagen wollte, damals, als sie noch aussagen wollte.


Leitender Kriminalwachtmeister Menzel, äh, Stenzel, wie ihn Schorlau kennt, schaut nachdenklich drein, als Tatort und Tatmittel der Tötung, ein Taxi, eine schiefe Ebene hinaufgezerrt wird. Der nun Tote interessiert ihn nicht die Bohne.

Ganz am Schluß wird ein Mördertaxi die Rampe eins Abschleppwagens heraufgezogen. Der Mann, der in Kapstadt eine Frau sah, die eine Katze ohne Ohren fütterte, wurde überfahren und war sofort tot. Er sei direkt in das Auto hineingelaufen, heißt es, was optisch betrachtet jedoch nur eine Frage der Perspektive ist. Von einem anderen Standort aus, mit anderem Blickwinkel, könnte man meinen, das Mörderauto sei schnurgerade auf den Mann zu und in seinen Körper hineingerast, um ihm den Tod zu bringen.

Die ziellos herumirrende Katzenfrau weiß genau, woran sie ist.
Ich habe schon gehört, er ist tot. Aber seine Stimme ist noch da. Bei mir geht sie nicht verloren.
Wir haben allen Grund, verzweifelt zu sein. Aber es hilft uns nicht. Es hilft niemanden, wenn wir die Augen schließen und uns sagen, laß kommen, was will, es ist nicht unsere Sache. Ich sage euch: Es ist eure Sache, Sache der jungen Menschen.

7. Oktober 2017

Auch Honecker? - Auch Honecker!


Die Mauer wird auch in 100 Jahren noch stehen? Gut möglich. So sieht sie 27 Jahre danach am Hinterausgang von Bergmann Borsig aus.



Honecker ist tot, der hat keine Rechte. Das Recht auf seine menschliche Darstellung ist eines, das den Lebenden gewährt oder abgetrotzt sei.
"Und Honecker?" fragten ängstlich die Wessis. "Auch Honecker, Väterchen?"

"Auch Honecker!" sagte stolz im Brustton der Überzeugung der Redner. "Das kommt oft vor!"

... auch Honecker [hat] das Recht, als Mensch gezeigt zu werden und nicht bloß als Feindbild.
Noch öfter kommt das aber beim Führer vor.

gelebter Merksatz zum Tag der Republik

Heute wage ich zu sagen, dass ich froh gewesen bin, in der DDR gelebt zu haben ...
Hans-Joachim Maaz