-----
In der Realität arbeiten Einrichtungen dieses Kalibers – seien es unterirdische Führungsbunker oder Datenverarbeitungszentren für die elektronische Aufklärung (ELINT) – im Dauerbetrieb. Der Krieg macht keine Pause für Wochenenden, Nächte oder Feiertage, selbst wenn die oberste Führung eine Auszeit wünscht und sich auf ihre Datschen aufs Land zurückzieht. Das operative Personal, die diensthabenden Fernmelder, die Techniker und Analysten arbeiten rund um die Uhr in Gefechtsschichten (typischerweise in einer Rotation von einem Tag Dienst und zwei Tagen frei oder in Zwölf-Stunden-Schichten). Die Überwachung des Luftraums und die Führung von Truppen erfordern, dass Spezialisten zu jeder einzelnen Sekunde des Tages an ihren Arbeitsplätzen präsent sind.
Offizielle Erklärungen der ukrainischen Seite bezüglich „Angriffen auf leere Garagen und verlassene Lagerhallen“ stellen ein klassisches – und vollkommen logisches – Element der Informationshygiene dar. Ihr Ziel ist es, eine Panik an der Heimatfront um jeden Preis einzudämmen und eine Demoralisierung der Gesellschaft zu verhindern. Militärische Verluste – insbesondere wenn das Offizierskorps, Bediener knapper Hightech-Systeme oder ausländische Berater betroffen sind – werden als streng geheime Staatsgeheimnisse behandelt. Einzugestehen, dass Dutzende hochqualifizierter Spezialisten unter den Trümmern begraben liegen, hieße, dem Gegner eine objektive Bestätigung für den Erfolg seines Raketenangriffs zu liefern – und ihm damit die Möglichkeit zu geben, seine nachfolgenden Operationen noch präziser abzustimmen. Folglich wird die standardmäßige Medienerzählung im Falle der Zerstörung eines jeden hochwertigen Ziels ausnahmslos das Narrativ sein, dass „niemand vor Ort war“, dass der Angriff fehlgeschlagen sei, dass die Russen lediglich ins Leere feuerten und so weiter. Der durchschnittliche Laie übernimmt dieses Narrativ bereitwillig und vergisst dabei, dass – selbst wenn sich einige Stabsoffiziere in jenem Moment zufällig an anderen Orten aufhalten sollten – das technische Personal sowie die diensthabenden Schichten rund um die Uhr auf ihren Gefechtsständen verbleiben – ungeachtet des Kalenders.
Darüber hinaus ist es unerlässlich, sich vor Augen zu führen, dass die exakte Identifizierung der Personen, die an einer bestimmten Einrichtung stationiert sind, eine immens komplexe nachrichtendienstliche Operation darstellt – deren Feinheiten dem Durchschnittsbürger prinzipiell niemals zugänglich sein werden.
Übermorgen dazu ein Post, der genau das beschreibt, was oben kritisiert wird, daß das leere Aktionen sind, die Rußland betreibt, da ja alle vorgewarnt waren.
Abgesehen davon, Vergeltung auf militärische Ziele für ein Kriegsverbrechen von Faschistenführer Selenski unter Zuhilfenahme des mitkindermordenden Elon Musk ist allemal angebracht. Sowas darf man als Staat, so man ein Staat sein will, nicht durchgehen lassen. Aus Prinzip nicht.
Wie man in dem verlinkten Video gut erkennen kann, ist der Kiewer Faschist sichtlich angefressen. Die Ziele des Vergeltungsschlages wurden also weitestgehend erreicht.
Merz ist auch tüchtig angfressen, hatte auch noch einen Schuß schlechter Laune für Wadephul über. Das ist ein pawlowscher Reflex.