12. Dezember 2019

Radeln in Berlin

Don Alphonso
Ich war ja gerade in Berlin. Für Radler der gleiche Horror wie immer, hochriskante Baustellen, dazu gotterbärmliche Strassen, rüde Verkehrsteilnehmer, dreckige BVG. Die Grünen reden auch nur, wenn sie nichts tun.
Philip Kerr, a.a.O., S. 230
Andererseits ist Berlin sehr eben und wie geschaffen in und um die Stadt überallhin mit dem Rad zu fahren. Vor dem Krieg konnte man Kilometer um Kilometer radeln, ohne auch nur eine Delle in der Straße zu finden.

11. Dezember 2019

Huren und Gendertussies

Abgesehen davon unterhalte ich mich gerne mit Huren. Die meisten von ihnen haben die Sorte Abschluss, die man nicht an der Humboldt-Universität in Berlin machen kann.
Philip Kerr, a.a.O, S.194

Foil Wing

Es würde mir eh keiner glauben, täte ich es erzählen. Ich latsche mit weltläufig erfahrenen Surfern den Strand ab, knattert da einer mit einer Art Drachen auf einem Brett über die Wellen. Tage später gelangen mir auch die Fotos. Also, ob sie gelungen sind, weiß ich erste später. Angefertigt und auf Speicherkarte abgelegt sind sie schon mal.

Das ganze nennt sich Foil Wing und wird auf einem Foilboard betrieben. Ein Foil ist so eine Art verlängerte Finne mit quer stehenden Flügeln am Ende, das einem auch bei weniger Wind über Wasser gleiten läßt. So wie beim Tragflächenboot Raketa. Was es nicht alles gibt. Im Grunde genommen könnte man auch einen sehr stabilen Regenschirm entfalten, sich ein Skateboard unterschnallen und die alte Start- und Landebahn in Tempelhof langbrettern.

10. Dezember 2019

Berliner

Auf der Fähre gab es Berliner. Solche und solche. Die einen waren andere als die deutschen Berliner. Die anderen waren wie ich.
Jeder in Berlin ist wie ich. Deswegen liebt das restliche Deutschland uns so sehr.
Meint Philip Kerr im Berliner Blau auf Seite 137.

Außerdem gibt es auf der Fähre weit und breit den besten Café solo. Auf der Rückfahrt auch. Vor allem aber haben die Surfer, die zwei Tage vorher auf dem Katamaran rübergemacht sind, erzählt, die Leute hätten wegen der schweren See reihenweise in den Gängen gelegen und gekotzt. Sickness bags gabs auf dem Schiff auch. Ansonsten war ich die ganze Zeit auf dem Oberdeck zwischen Heck und Bug unterwegs, um den Teide in weiß abzulichten.

Auf La Gomera selbst war fotografisch nicht allzuviel rauszuholen, da es ab 800 Metern Höhe in die Wolken ging. Ergo fiel der Alto Garajonay aus und es ging durch den matschigfeuchten Lorbeerwald. Am Ende der Wanderung lichtete sich der Himmel und verhalf so zu einem atemberaubenden Blick ins Valle Gran Rey.

Der Tag endete dann mit einer Punktlandung. Die Fähre lief in den Hafen ein, während sich die Sonne am Horizont des Atlantik versenkte.

9. Dezember 2019

Ausmerzer mit Offenbarungseid



Müntefering ist der Soze mit den zwei genialen Gedanken in den letzten drei Jahrzehnten des Dahinsiechens der deutschen Arbeiterpartei. Er machte das Ausmerzen von schlimmen Dingen wieder salonfähig, als viele noch igitt ipfui dachten, sobald es um den Kampf gegen das Böse an und für sich ging. Heute ist die von den Sozen hofierte Antifa der führende Ausmerzer in den Grenzen des deutschen Reiches, äh Eichenwaldes.

Und nun, im hohen Alter, am Sterbebett des einstigen Stolzes der deutschen Arbeiter, da fällt dem Kämpen ein, woran es liegt, daß Prolls wie Stegner und strulledoofe Studienverweigerer wie Kühnert dem Flaggschiff der proletarischen Revolution die Sakramente lesen, um es unter tosendem Beifall der Mitesser am Abendmahl zu versenken.

Die Sozen haben kein Zentralkomitee. Hätte man ihnen das doch nur früher verraten. Nun ist es zu spät.

8. Dezember 2019

Arbeiterfotografie: der Teide in weiß als kleines Glück



Helmut Newton hatte riesen Schwein, daß er seine Grazien nackicht ablichten durfte. Da bleibt für den Arbeiterfotografen nur das kleine Glück übrig. Der Teide in weiß, das mit eigenen Augen zu sehen, muß dann bis ans Ende der Tage reichen. Dem weltbekannten Tabletografen Die Anmerkung ist solches Glück zuteil geworden.

7. Dezember 2019

Entschuldigung für Verfrühung auf Teneriffa

Was hat der Pilot Gas gegeben, auf daß er in Weltrekordzeit gen Reina Sofia brettert. Bereits bei Abflug ward die Reisezeit mit 4:25 Stunden im Lautsprecher kundgetan. Nach 4:15 War das Ziel erreicht. So schnell, daß der Koffer schon Karussell fuhr, als der Besitzer nach ihm Ausschau hielt. Der Purser entschuldigte sich dann auch artig dafür, daß das Fluggerät eine ganze Stunde zu früh und darüber hinaus auch noch ein paar Minuten auf Teneriffa landete. Die Bodencrew mit den Gangways ist weit und breit nicht zu sehen. Es dauere ein wenig, bis man die Insel entern könne. Die geschenkte Stunde solle man gut nutzen. Habe ich gemacht, indem ich als erstes die Badehose schnappte, um in den Atlantik zu hüpfen. Ein lecker Kaffee folgte.

arbeiten als Friedensaktivist

Das professionell erscheinende Relotius-Magazin überrascht immer wieder. Über eine frühere CIA-Agentin dichten sie:
Heute arbeitet sie als Friedensaktivistin.
Der Arbeitsplatz war ihr Kampfplatz für den Frieden, sagt sie. Ungefähr jedenfalls. Dabei ist es auch geblieben. Meinen die Nachfahren von Relotius.

6. Dezember 2019

er hat Studenten geschrieben

Manchmal ist Fefe ja doch noch für eine Überraschung gut. Bezüglich der heu­ti­gen Generation der Studenten, die er exemplarisch an den Winsel-Studen­ten der FU Berlin vorführt, fiel ihm diese schöne Beschreibung ein:
Aber ihr seid halt nicht nur inkompetent, ignorant, unwissenschaftlich und irrelevant, ihr seid auch verblendete Ideologen und zu blöde, eine PR-Gelegenheit zu erkennen, wenn sie euch in den Arsch tritt.

Nahrungsergänzungsmittel

Spekulatius & Moccabohnen

5. Dezember 2019

Was stimmt hier nicht?

Michael Klein
Meinungsfreiheit ist dann gegeben, wenn jeder jede Aussage tätigen kann, die seine Meinung abbildet, wobei man unter Meinung norma­ler­weise mehr als ein kotzendes Emotikon oder ein lachendes Gesicht versteht, nämlich eine begründete Aussage.

der spanische Hund

Ich schlendere gerade mit zwei Schmuggelbeuteln Nachschub aus meinem Lebensmittellager gen Bau, steht da eine Nachbarin und eine Dame aus dem Nachbaraufgang schwätzend rum. Vor jener aus dem Nachbarauf­gang sitzt ein elendes kleines Wurm und zittert sich Angst und Arschkälte aus dem Leib, obwohl er mit einem dicken Pelz gekleidet war.

Habe ich gefragt, warum der so eine Angst vor mir hat, ich beiße doch gar nicht. Stellt sich raus, daß der erst seit 14 Tagen hier im Lande ist, aus Spa­nien kommt, 8 Jahre in einem Weinkeller Ungeziefertiere jagen mußte, vor zwei Jahren befreit, bis heute mühsam aufgepeppelt und nach Berlin vermittelt wurde. Dem ist also wirklich kalt, Spanien ist wärmer. Und er hat Angst wie drei Jagdhunde vor Kampfkanichen, denn es han­delte sich um einen solchen, allerdings in einer Straßenmischung.

Ich konnte ihn unter der Schnauze streicheln, er ließe es auch geschehen, aber sobald die Hand auf Höhe Unterkiefer war, die Schädeldecke anvi­sierend, ging nichts mehr. Er zog sich auf ausgerollte Leinenlänge zurück und zitterte wieder um sein jämmerliches Leben. Über Kopf auf einen Hund zugehen, geht ja eh nicht, aber wenn es ein Hund irgendwann ge­wohnt ist und mit Kopfkraulen belohnt wird, dann ist das in Ordnung. Das finden Hunde schick.

Naja, der ist jetzt 10, hat vielleicht noch 5 schöne Jahre. Das wird dauern, bis der merkt, daß er hier gut und sicher lebt und ihm niemand etwas tut.

4. Dezember 2019

Relotius in Prag

Das Relotius-Magazin vergibt die Lügengeschichten nun lieber an ausländische Schriftsteller.
Alice Weidel und Björn Höcke zitieren gern einen deftigen Spruch des tschechischen Staatspräsidenten Miloš Zeman. Sogar im Bundestag.
Von Pavel Polák
Woher weiß der brave Pavel, daß die beiden genannten erstens diesen Spruch gerne zitieren und dann auch noch zweitens im Bundestag. wann und in welchen Venues zitieren sie diesen Spruch höchst ungern und übel drauf?

Fefe im Rausch der Droge

Leute wie Tichy sind der Grund, wieso Greta mit dem Segelboot den Atlantik kreuzte. Da würde ich meine Zeit sogar noch lieber bei correctiv.org verbringen.
Dann tu es doch.

3. Dezember 2019

Lacher des Tages: Fefes Glaube ist seine feste Burg

fefe
Lacher des Tages: Altmeier (ja, der legendäre Zerstörer der erneuer­ba­ren Energien) ...
There is no such thing as renewable energy. Energie, die einmal produ­ziert und verbraucht wurde, ist weg, nicht erneuerbar. Es sei denn, Fefe weiß, wie das perpetuum mobile funzt. Noch funzt es nicht, aber Fefe und der noch nicht gänzlich zerstörten erneuerbaren Energie sei Dank, bald.

War das Physik 5., 6. oder 7. Klasse? ich weiß es nicht mehr. Vadamm lang her.

Don Alphonso ohne Ekelgrenze

Nun hat sich auch für die TAZ einer gefunden, ein Juri Sternburg, der mal auf Haß machen wollte und somit seine Nazigülle auf den Don verklappen durfte. Da der Don das aushält, das mit der Gülle, kennt er auch keine Ekelgrenze mehr.
Genosse Gerhard Schröder, motz nicht rum, mach eine neue Partei auf, und ich stelle mich wieder für Dich hin. #AlteSPD

2. Dezember 2019

Reisefieber

Teneriffa

Mangel an Gelegenheit im Alter

Rainer Bonhorst
Das Alter schützt vor Torheit, aber nicht aus Weisheit, sondern aus Mangel an Gelegenheit.

1. Dezember 2019

vom Wiedersprechen

Burks
Ihr linken gendersprechenden Politiker*_/innen seid verkappte Klein­bür­ger, die stolz darauf sind, moralisch höher zu stehen als die kleinen Leu­te, weil ihr „richtig“ schreibt und redet. Nur will euch keiner zuhören. Wenn die „Linke“ bei fünf Prozent angelangt ist, sprechen wir uns wieder.

der neidische Postbote



Die Türglocke schellte mich um die Nachmittagszeit aus einem erholsa­men Tiefschlaf. In Windeseile war der Paketbote da.

Wat? Als Paket schicken die ditt?

Ja, issn Ticket. Die Ärzte. Ist halt ne Wertsendung. Ich beneide sie. Meine Frau hat keine mehr gekriegt.

To whom it may concern. Einen schönen Gruß an jene Mitleser, die sich des heutigen Tags erinnern. Früher. Haut rein.