Henryk M. Broder hat wieder mal zugeschlagen. Verbal.
Sich gegen die NPD zu positionieren, ist der einfachste Weg, sich als Demokrat zu präsentieren. Es ist eine Form des nachgeholten Widerstandes gegen die NSDAP. Weil man damals versagt hat, will man heute nicht versagen. Unter dem Motto „Wehret den Anfängen“ treten Demokraten gegen einen Feind an, den sie erst mit der Lupe suchen müssen. Mehr will ich dazu nicht sagen.
Im Kleinreden sind wir groß. Die Hitler-Attentäter vom 20. Juli 1944? Ein paar frustrierte, antidemokratische Adlige, die ihren eigenen Kopf retten wollten. Die friedliche Revolution in der DDR? Viele Ossis wollten bloß Bananen und nach Mallorca. Die ersten freien Wahlen in Afghanistan und Irak? Eine von den Amerikanern inszenierte Show. Der Volksaufstand im Iran? Oppositionskandidat Mir-Hossein Mussawi ist auch bloß eine Marionette des Klerus. _______________
Der Leitartikel von Malte ist mit einem Mangel behaftet. Er führt kein einziges Beispiel an, das seine Behauptung stützt, die Deutschen seien große Kleinredner.
Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.
Zu glauben, dass ein Journalist immer der Objektivität verpflichtet sein könne, ist einfach Bullshit. Wir haben alle unsere Fehler und Vorlieben - und das ist in Ordnung. Guter Journalismus gehört für mich unter das Dach der kreativen Künste, wenn man diesen Begriff nicht zynisch, sondern puristisch versteht. Ich erwarte, dass ein Autor persönlich so involviert ist wie ein Maler oder ein Filmemacher, weil nur mit dieser Haltung die beste Arbeit entsteht.
Ich pflichte da eher... Ja wem werde ich da wohl beipflichten?
Mit meiner kühnen Behauptung hatte ich auf den olympischen Schrott verweisen.
Wer diese Behauptung prüfen möchte, kann sich ein paar flaschenbödige Testbilder anschauen. Da ist man mit 8 MP und einer ordentlichen Spiegelreflex deutlich besser bedient. Aber das sagte ich ja bereits.
Mussawi war zuerst Chefredakteur der IRP-Zeitung, dann nach der Absetzung von Bani Sadr ab 5. Juli 1981 Außenminister, schließlich am 29. Oktober 1981 während des Krieges mit Irak bis zur Verfassungsänderung am 3. August 1989 Premierminister des Iran. Zu seinen Leistungen zählt man die Organisation der Wirtschaft während des Krieges mit einem strengen Rationalisierungsprogramm.
Ob er dem Lager der Reformer zugerechnet werden kann, ist umstritten. Er selber zählt sich sowohl zu den Reformern als auch zu den Konservativen. Sein Ziel sei die Einheit. Bahman Nirumand bezeichnet ihn als ein „Kleintaschenformat des Ayatollah Chomeini“. _____________
Da ja dem Land durch deutsche Medien sowas wie Islamofaschismus unterstellt wird, war Mussawi also in etwa eine Art Reichswirtschaftsminister. Aber, so muß ich einfügen, ein Albert Speer hat ja auch heute noch seine nicht gar so stillen Bewunderer.
Ich glaube, bei BILD arbeiten nur Penner. Oder von ihren Eltern verzogene Yuppies.
Ich selber wurde Ende der 60er Jahre zu diesem Thema sensibilisiert, als der Polizeichef von Saigon vor laufender Kamera einen jungen Vietnamesen erschoß. Einfach so. Preisgekrönte Dokuszene und Preisgekröntes Foto. Zurecht. (Da war ich noch ein Stift und hätte dies aus Gründen des Jugendschutzes gar nicht sehen dürfen.)
Und als dieses Bild um die Welt ging.
BILD hatte damit natürlich nichts zu tun, wie man hier nachlesen kann.
SZ: Sie mögen dieses Foto nicht? Hausmann: Nein, ich mag dieses Foto nicht.
Und seit 1992 gehört Watching TV zu meiner Standardbegleitung.
Macht also nicht so'n Gewese drum.
It's only business, wenn ein russischer oder chinesischer Polizist in Zivil am Tempelhofer Feld Clowns mit der Waffe bedroht. Fein gekleidet ist der übrigens.
Da ja BILD als auch das Stummgeschütz nicht in der Lage sind, das Neda-Video im Original zu verlinken, sondern stattdessen Behauptungen aufstellen, wollte ich es jetzt per youtube machen, aber da hakelt es momentan in der Leitung. Stürzen wohl zu viele drauf. Soweit ich es gesehen habe, ist es genau das, was Roger Waters besungen hat. Vor 17 Jahren. Ihr müßt also selber suchen.
Ein Gesetz, das gegen das Recht verstößt ---------- 1. Welches demokratische Sturmgeschütz wählte diese Überschrift? 2. Um welches Gesetz in welchem Land geht es?
Da es am Sonntag keine Zeitung gibt, betätige ich mich von Montag bis Samstag als Internetausdrucker, ökologisch korrekt beidseitig, Restpapier verwertend und mit Refilltoner ausgerüstet, um mir das Druckprodukt zum Retrokaffee reinzuziehen.
Allerdings hängt das Ausmaß der Dummheit, mit der der Mensch durchs Leben läuft, nicht von der Länge der Schuldauer ab, sondern schlicht davon, wie sehr er sie sich einleuchten lässt. Und das ist ein Dauerprogramm, das mit der Schulzeit nicht beendet ist, sondern danach, angeleitet durch BILD, SZ , Spiegel usw., munter weiter geht... Es wird also immer im Kapitalismus daran gearbeitet, Urteile über die Welt zu erzeugen, die diese gar nicht korrekt treffen, auch gar nicht treffen sollen... Unterwegs sind bei den guten Deutschen leider mehr als nur Reste von Dummheit und außerdem schlummern die keineswegs.
Kaum ist das Zensurgesetz beschlossen und noch nicht in Kraft, ist bereits das erste Opfer zu beklagen.
Das Sturmgeschütz der Demokratie (kein Gedicht)
Das Pulver ist naß, die Lunte furztrocken, drum kommt nur noch Rauch dem Sprachrohr entkrochen.
Wie dem aktuellen Inhaltsverzeichnis von Führers Lieblingslektüre zu entnehmen ist, verzichtet das Hamburger Redaktionshaus auf eine umfängliche Bewertung des Zensurgesetzes und zensiert sich selbst.
Stattdessen zündet man Rauchkerzen an und verliert sich im Nebel von Teheran. Auch das ist Politik. Auch das ist Meinungsmache.
Ganz Deutschland diskutiert über den Austritt von Herrn Tauss aus der SPD. Nur das Sturmgeschütz der Demokratie und des Führers Lieblingspostille hat Ladehemmung.
*Ich bin und ich bleibe Sozialdemokrat - und werde deshalb ein Pirat*
*/Der bisherige SPD- Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss wird wohl erster Abgeordneter der Piratenpartei im Deutschen Bundestag. Tauss erklärte heute vor dem Willy- Brandt- Haus in Berlin seinen Austritt aus der SPD, der er fast 40 Jahre in verantwortlichen Positionen angehörte. Er kündigte zugleich seine Unterstützung der Piratenpartei an: "Wenn die Piraten es wollen, werde ich heute auch Mitglied" erklärte Tauss bei einer Kundgebung gegen die Zensur des Internets vor der SPD- Parteizentrale. /*
Italien: Schlag gegen Kinderpornografie im Internet
Ein Teil des Materials sei von einer Pädophilen-Website mit Server in Deutschland heruntergeladen worden, hieß es ohne nähere Angaben. Laut der itaienischen Polizia die Stato habe man dabei mit deutschen Strarverfolgungsbehörden zusammengearbeitet. Ermittelt wird gegen Internetnutzer, die dieses kinderpornografische Material erworben haben sollen. ----------- Der Schreibfehler wird sicher noch korrigiert, entweder heißt es dann Starverfolgungsbehörden oder Strafverfolgungsbehöreden.
Die Musikindustrie ist mitnichten das unschuldige Opfer. Sie allein trägt die Schuld und hat sich als der eigentliche Feind der Musik und ihrer Hörer erwiesen.
Today the Dev Channel was updated to Version 3.0.189.0, and with this release there have been some breaking changes in the way Google Chrome installs an extension.
Will heißen, alles geht von vorne los. Nichts geht mehr.
Das der schweren Legasthenie verdächtige Redaktionshaus "Der Spiegel" hat einen Praktikanten folgendes von kaz/zaz/dpa/AP abschreiben lassen und stellt sich damit auf die gleiche Bildungsstufe wie BILD:
Der unter Kinderpornografie-Verdacht stehende Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss denkt über einen Austritt aus der SPD nach...
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, Tauss sei der einzige SPD-Abgeordnete, der gegen das Gesetz gestimmt habe. Es haben aber auch noch zwei weitere Mitglieder der SPD-Fraktion mit Nein gestimmt. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.
Wie inzwischen bekannt wurde, hat sich Herr Tauss am 19.06. d.J. auf dem Sofa des Spiegelchefredakteurs einem hypnotischen Gehirnscan unterzogen. Daher weiß das Hamburger Haus auch, was dieser Mensch so denkt.