29. Januar 2006

Veronas Jugendschutz



Aha.
Und was soll dann ihr Gehabe in meinem Fernseher?
Noch eine kleine Bewegung nach vorne und ihre Titten würden mir in meinen Fernsehsessel fallen.
Und der steht an die 2 Meter von der Mattscheibe entfernt.



Und das?
Kann man das als stadtfein bezeichnen?

wir basteln uns a Bomb

Vorschlag an Harald Schmidt:

Ich würde mich freuen, sie auf den Pfaden des ehrenwerten Herrn Professor Schnauz bzw. seines Doubles Pfeiffer zu sehen.
Sie erklären dem unwissenden und staunenden Mitbürger als Prof. Bömmel zwar nich de Dampfmachin.
Dafür absolvieren sie in ihren Bürofilzlatschen genüßlich die Stunde "Na da baumer uns mal a Bomb".

Ist nämlich supereinfach, denn benötigt werden nur:
- kein chemisches Spezial-Know-how
- ein Internetzugang ohne Filterprogramme, die sich gegen Pornografie bewährt haben
- Hausmittel
- perverse Überlegungen
    Ähh, wenn ich mir diese Kriterien etwas genauer anschaue, dann komme ich unwiderbringlich zur Überzeugung...
    Ähh, irgendwie ist mir das peinlich, was ein deutscher und ein bayerischer Innenminister an Bombenbastler-Kriterien definiert haben.
________________

Der Hintergrund besteht in folgenden Meldungen:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/print/63832

news12.09.2005 18:58

Bayerns Innenminister fordert Internetfilter für Bombenbauanleitungen


Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) hat die Wirtschaft aufgefordert, Lösungen für ein seiner Meinung nach sehr gravierendes Sicherheitsproblem zu finden: Bauanleitungen für Bomben im Internet. "Man kann sich Rezepte herunterladen, wie man ohne großen Aufwand sehr schwer nachweisbare Sprengstoffe herstellt", sagte Beckstein dem Handelsblatt für die Dienstagsausgabe.
"Damit braucht man kaum noch chemisches Spezial-Know-how, um extrem gefährliche Sprengkörper herzustellen -- das geht mit Hausmitteln." Dies sei ungeheuer gefährlich, aber schwer in den Griff zu kriegen. Möglicherweise könnten hier Filterprogramme, die sich im Kampf gegen Kinderpornografie als gute Lösung erwiesen hätten, Abhilfe schaffen.
________________________________
SPIEGEL ONLINE - 28. Januar 2006, 10:04
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,397686,00.html
Terror-Gefahr
Schäuble erwartet Anschlag mit schmutziger Bombe
Auf die Frage, ob es entsprechende Hinweise auch in Deutschland gebe, sagte der CDU-Politiker dem Blatt: "Dass in Kreisen terroristischer Aggressoren - das weiß man aus vielem, was man im Internet und sonstwo abfangen kann - solche mehr oder weniger perversen Überlegungen angestellt werden, ist leider nicht von der Hand zu weisen."


Und hier noch die restlichen Teilüberschriften

"Keine konkreten Erkenntnisse"
Strahlenschützer halten Gefahr für gering

Die Hauptgefahr schmutziger Bomben bilden nach Meinung der Behörde Überreaktionen in der Bevölkerung - "aus Unkenntnis über die tatsächlichen Gefahren".

28. Januar 2006

Elend

SPIEGEL ONLINE - 28. Januar 2006, 15:40
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,397943,00.html
Irak-Entführungen
Schäuble fordert Maulkorb für Politiker

"Das Elend fängt bei den Politikern an."

______________________________

Hab ich nichts zu ergänzen.

27. Januar 2006

Gruselkabinett

Die folgenden Bilder sind alle von der Seite des Deutschen Bundestages
http://www.bundestag.de/mdb/listeFraktionen/index.html

Die jeweiligen Abgeordnetenname durchklickern.

Jetzt weiß ich auch, warum es in der deutschen Sprache das Wort Gruselkabinett gibt.

Und: So kann man sich auch ein Bild über die (d)(D)eutschen (Repräsentanten) machen. Oder das deutsche Volk, denn es ist ja wohl nur ein bildlicher Querschnitt der Volksvertreter.

Und die wirken eher grauen- denn vertrauenerweckend.

MerkelSchäubleZypriesGlosMünteferingSeehoferJungSchmidtGabrielSchavanWieczorek-Zeul

Weiter geht's, auch in den Fraktionen wird man fündig, wie z.B. bei der FDP.

Piepervan Essen

oder den Grünen

BettinRothKünastHöhnFischerTrittin

der Linken

Bulling-SchröterTackmannRamelowSchäferReinkeHoellDehm

...

wird vielleicht fortgesetzt

Fragezeichen

Wieviel Wahrheitsgehalt steckt eigentlich in dieser Meldung?
____________________
SPIEGEL ONLINE - 27. Januar 2006, 19:36
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,397668,00.html

Staatstrauer

Altbundespräsident Rau gestorben

Deutschland trauert um Johannes Rau. "Deutschland hat einen Mann verloren, der die Welt menschlicher gemacht hat", sagte Bundespräsident Horst Köhler.

Berlin - Der Tod Raus löste im In- und Ausland tiefe Trauer aus. Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Chef Matthias Platzeck nannten Rau einen großen Bundespräsidenten und Demokraten. Der Zentralrat der Juden in Deutschland würdigte Raus Verdienste um die deutsch-jüdische Aussöhnung.

Deutschland trauert? - Ich nicht.
Die Welt ist menschlicher geworden? - Wo denn das auf einmal?
tiefe Trauer im In- und Ausland? - 5 Milliarden interessierts nicht.
großer Bundespräsident und Demokrat? - wer glaubt denn das?
deutsch-jüdische Aussöhnung? - ach was, das hat er geschafft?

einfach nur peinlich

Bono - U2 & Merkel by Peter Klaunzer
Bono herzt Merkel auf dem World Economy Forum, 26.01.2006

Bleibt uns bei diesem traurigen Bild nur die Außenansicht aus einer anderen Welt:

alles schlecht

26. Januar 2006

der morgige Tag

"Der morgige Tag zusammengefaßt. Jetzt viel Spaß bei Harald Schmidt."

Claudia Kleinert, 26.01.2006, ca. 22:46, ARD

Bildertausch

Eigentlich ist es ja gar kein Bildertausch, sondern eher ein Verschwindenlassen und Austauschen.

Zuerst kann hier der Sachverhalt kurz nachgelesen werden. Oder auch lang. So genau kenne ich die Lesegeschwindigkeit nun auch nicht.

Ich hatte mich an die beiden betroffenen Personen mit dem sinngemäß gleichen Text gewandt (alle Schreibfehler in den emails wurden stillschweigend korrigiert.):
    An:      Oskar Lafontaine
    An:      Dr. Gregor Gysi
    Betreff: Bild auf linksfraktion.de

    Wenn dieses unscharfe Foto minderer Qualität

    http://www.linksfraktion.de/images/content/service/bilder/friedrichsfelde03_jpg

    in Ordnung ist und das politische und parlamentarische Wirken des Abgeordneten korrekt abbildet, dann hat sich mein Anliegen erledigt.

    Das gleiche trifft auf die offizielle Abbildung des Hauses zu.

    http://www.bundestag.de/mdb/mdbjpg/l/lafonos0.jpg
    http://www.bundestag.de/mdb/mdbjpg/g/gysi_gr0.jpg

    Ansonsten könnte ich eine Menge Vorschläge für bessere Bilder unterbreiten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Die Anmerkung
    _______
    NAME: Die Anmerkung
    STRASSE:
    PLZ:
    ORT:
    TELEFON:
    EMAIL: dieanmerkung@irgendeinmailserverinderwelt

Kurze Zeit darauf, also gerade mal 10 Minuten später (!!!), trudelte die folgende email aus einem der Büros ein:
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    haben Sie vielen Dank für die Hinweise in Ihrer Mail zu den Fotos.
    Das von der Rosa-Luxemburg-Ehrung wird rausgenommen und das andere auf dem Bundestagsserver werden wir auch austauschen lassen.

    Vielen Dank nochmal!

    mfg
    .......

    Büro des Vorsitzenden
    der Bundestagsfraktion
    DIE LINKE.

Interessant war aber der eigentlich Schwanz der email, der da lautete und sich auf meine Ursprungsnachricht bezog:
    DIESE NACHRICHT WURDE IM INTERNET
    DES DEUTSCHEN BUNDESTAGES ERFASST
    Thu Jan 26 14:35:57 2006
    ______________________________________________
    Externe IP-Adresse: 88.888.888.88
    Externer Host: 88.888.888.88
    Externer Port:
    Externer User:
    ______________________________________________
Die IP-Adresse wurde durch mich unkenntlich gemacht.

Da wird T-Online gerichtlich verdonnert, IP-Adressen sofort nach Beendigung der Surfsitzung zu löschen, sofern es sich um einen Flatratekunden handelt. (Bresche für den Datenschutz)

Da speichert der Bundestag meine IP-Adresse und reicht sie auch noch an das Büro des Abgeordneten durch.

Und ich hatte in Gottvertrauen dem Schein geglaubt, der mir da unter der Adresse

http://www.bundestag.de/interakt/dialog/briefk_crypt.asp

entgegenprangte:
    *) Diese Angaben sind freiwillig - soweit Sie die Felder ausfüllen, werden Ihre Angaben (Name, Vorname, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefon) zusammen mit Ihrer Nachricht an die Abgeordnete oder den Abgeordneten weitergeleitet. Ihre Daten werden von der Internetredaktion des Deutschen Bundestages nicht gespeichert oder ausgewertet.

    Die Vorschriften des Datenschutzes werden beachtet.
    Hinweise hierzu finden Sie im Impressum dieses Internet-Auftritts.
Hätte ich doch nur das Impressum gelesen, wie angeboten. Dort heißt es nämlich anderslautend:
    In Verbindung mit Ihrem Zugriff werden auf unseren Servern Daten für Sicherungszwecke gespeichert, die möglicherweise eine Identifizierung zulassen (z.B. IP-Adresse, Datum, Uhrzeit und betrachtete Seiten). Die IP-Adresse wird nicht zur Identifizierung des Nutzers verwendet und es werden weder direkt personenbezogene noch zu identifizierende Nutzerprofile erstellt.

Was geht eigentlich den Bundestag meine IP-Adresse an?
Wobei, ist ja gar nicht meine. Gehört wohl eher dem Provider oder so...

[edited 27.01.06, 18:00]

Und "...crypt.asp" hatte mich auch etwas verwirrt, ließ es mich doch für kurze Zeit darauf schließen, daß die Formularnachricht verschlüsselt übertragen wird.
Wird sie möglicherweise auch, aber eben nur vom Eingangsserver im Bundestag bis zum Postfach des Abgeordneten.

Will heißen, ich fahr mit einem großen, für alle sichtbaren Plakat zum Reichstag, gebe es dort an der Tür ab, die Pförtner wickeln es ein und sagen: "Wir dürfen das nur ungelesen und verschlossen den Abgeordneten überreichen."

Oder ich schicke ein Postkarte, die in der Poststelle vertütet und erst dann den Abgeordneten ausgehändigt wird.

Eine tolle technische Leistung hat die IT-Abteilung im Bundestag da nicht auf die Beine gestellt. Aber schön teuer wird sie gewesen sein. Und sie ist sicher auch ein nettes Verschlüsselungsspielzeug.

Bleibt als Schlußfolgerung nur, auf xyzproxy, sowie tor oder JAP zu setzen. Das verschlüsselt zwar auch nicht die komplette Kommunikation, anonymisiert dafür recht ordentlich.

Oder einen der vielen Anonymizer im Internet nutzen.

http://anonymouse.org/anonwww_de.html

Hier kann man sogar anonym emails versenden.

[/edited]
______________________________

Sei es wie es ist. Wer grottenschlechte Bilder im Internet betrachten will, derdiedas kann sie für kurze Zeit noch unter diesen Adressen erreichen (nicht verlinkt):

http://www.bundestag.de/mdb/bio/G/gysi_gr0.html
http://www.bundestag.de/mdb/bio/L/lafonos0.html

http://www.bundestag.de/mdb/mdbjpg/g/gysi_gr0.jpg
http://www.bundestag.de/mdb/mdbjpg/l/lafonos0.jpg

Die screenshots der Seiten liegen schon auf Halde und werden nachgeliefert.

Und Namen spielen keine Rolle.
Lafonosnull klingt schon lustig, wenn man den Bildernamen vor sich hinspricht.

du bist



siehe hierzu auch:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,druck-397397,00.html

oder das Zitat von Jean-Remy

http://jensscholz.com/2006_01_01_archive.htm#113762765814900254

2. Von den Weblogs, den Klowänden des Internets. (Was berechtigt eigentlich jeden Computerbesitzer, ungefragt seine Meinung abzusondern? Und die meisten Blogger sondern einfach nur ab. Dieser neue Tiefststand der Meinungsbildung wird deutlich, wenn man unter www.technorati.com eingibt: Du bist Deutschland.)

Und eine Entschuldigung gibt es auch noch:

http://www.jensscholz.com/2006_01_01_archive.htm#113802155535106882

Aber! Auch wenn die meiste Kritik an meinem Text konstruktiv und ernsthaft war, empfinde ich es als kommunikativen Hausfriedensbruch, dass eine interne Mail wie eine Sau durchs Dorf "Kleinbloggersheim" getrieben wird.

Fremdgang



gesehen auf:

http://www.gmx.net/de/themen/sport/formel1/1839200.html

25. Januar 2006

100 Tage

Am 17.10. hat die "Linksfraktion im Bundestag" ihr 100-Tage-Programm* verabschiedet. Die sind nun rum.

Möge Jedmensch für sich entscheiden, was aus diesem Anspruch geworden ist und wie er in 100 Tagen umgesetzt wurde.

Ich erhalte jedenfalls diese Meldung, als ich mich gegen 15 Uhr sachkundig machen möchte.

FEHLER
Die angeforderte URL konnte nicht empfangen werden
Währen des Laderversuchs der URL: http://www.linksfraktion.de/
wurde folgender Fehler festgestellt:
    * Verbindung fehlgeschlagen
Generiert Do, 25 Jan 2006 14:58:26 by SQUID


Nun gut, da ist ja noch der aktuelle Screenshot von heute, der mir die gesetzgeberische Kompetenz deutlich vor Augen führt.



Was soll mir diese Auskunft sagen?

Für eine neue soziale Idee liegen noch keine Artikel vor?
Keine Gesetzentwürfe?

Insgesamt sieht die Statistik bisher so aus:

9 Anträge
1 Große Anfrage
3 Kleine Anfragen
_______

Die Qualität der parlamentarischen Arbeit der Linken verdeutlich wohl dieses etwas unscharfe Foto minderer Qualität, das auf dem offiziellen Server der Fraktion zu finden ist.

Es ist wohl deshalb so aussagekräftig, weil der Internetauftritt eh nur ein Spiegel der internen Vorgänge und Arbeitsweise ist.

Site Error http://www.linksfraktion.de/images/content/service/bilder/friedrichsfelde03_jpg not found

edited: 26.01.2006, 18:45

Das Bild wurde offensichtlich entfernt. Nun gibt es stattdessen dieses Bild zu sehen.



Steh ich wieder vor dem Rätsel, was mir die Linksfraktion damit eigentlich sagen will? Ich verstehen deutsch.

Möglicherweise nur, daß man auf screenshots zurückgreifen soll? Nun denn, hier also ein screenshot des grottenschlechten Fotos.

screenshot der URL www.linksfraktion.de/images/content/service/bilder/friedrichsfelde03_jpg


*Nachlesen kann man es u.a hier: http://www.linksfraktion.de/presse/mitteilungen/view_html?pp=1&n=0&bs=1&zid=128

24. Januar 2006

9 Monate

SPIEGEL ONLINE - 24. Januar 2006, 13:32
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,397017,00.html

Benedikts Wort zum Eros

Es heißt, neun Monate nach seiner Papstwahl warne Joseph Ratzinger in dem Dokument ausdrücklich vor Eros ohne Liebe und Glaube. ... Die Liebe werde zur Ware, "der Mensch selbst wird zur Ware", heißt es den Angaben zufolge in dem Rundschreiben.
______________________________

Ich fühle mich an die etlichen Stunden des Lernens für Klausuren und Prüfungen erinnert. Als es darum ging, den Gedankengängen der Herren Marx und Engels bis in die Verwuselungen des letzten Kommas zu folgen.

Die hatten solcher Art Gedankengänge auch schon aufgeschrieben. Vor ca. 150 Jahren.

Neun Monate ging Herr Ratzinger mit dieser Denkmaterie schwanger. Hat ganz schön lange gedauert.
Wenigstens Lernfähigkeit bis ins hohe Alter kann ich ihm attestieren.

17. Januar 2006

neues Logo

keine Jobs Logo

15. Januar 2006

Experiment der Woche

WC-Sieg



Da hab ich jeden Tag einen.

14. Januar 2006

Verhohnepiepelung



Aha, da will mir das ZDF also erklären, daß ein Luftschlag, also ein Einsatz mit Kampfflugzeugen, Luft-Boden-Raketen und Bomben,...
Kurz und knapp, die wollen mir verklickern, dieser Einsatz sei gegen eine Person gerichtet gewesen.

Wofür zahlt man eigentlich Fernsehsteuern in diesem Land?

Verarsche

SPIEGEL ONLINE - 14. Januar 2006, 19:17
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,395364,00.html
USA brauchten laut Struck den BND nicht

"Ich gehe davon aus, dass die Amerikaner selbst wussten, welche Ziele sie angreifen wollen", sagte Struck der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Eine Unterstützung des Bundesnachrichtendienstes (BND) sei nicht nötig gewesen.
Nach den Worten des SPD-Fraktionsvorsitzenden und ehemaligen Ministers ist es aber eine "Selbstverständlichkeit, dass BND-Residenten im Irak bleiben, wenn die Botschaft geschlossen wird". Die BND-Mitarbeiter hätten nicht zuletzt auch dazu gedient, die im benachbarten Kuwait stationierten deutschen Soldaten zu schützen.

__________________

Wie wollen denn ein paar BND-Leute im Irak deutsche Soldaten in Kuweit schützen?

Herr Struck erklären sie!

Daß sie uns nur verarschen wollen.

13. Januar 2006

Blasen und spielen

Sandra Maischberger wurde in der NDR-Talkshow am 13.01.2006 mehr oder weniger dazu genötigt, ihrer Eitelkeit zu frönen. Sie sollte einer zufällig im Studio vorhandenen Querflöte einige Töne entlocken. Und das auch noch melodiös.

In der anschließenden Diskussion über ihre Spielkunst und -freude entfleuchte ihr dann um 23:10 die folgende Äußerung:

Ich kann blasen, aber nicht spielen.

Mit einiger Häme stellte sie nach Abebben der Lachsalve fest, es hätten fast ausschliellich Männer gefeixt.

ehrliches Gesicht

ehrliches Gesicht

Ich will meinem Gegenüber ja ehrlich ins Gesicht schauen können.

eingebleut

10. Januar 2006

Unerträgliche Scheiße

SPIEGEL ONLINE - 10. Januar 2006, 12:57
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,394392,00.html
Schmidt und Heidenreich im WDR
Geheimwaffe Hochamt

Als "Herr Schmidt sieht fern" dann doch irgendwann zu Ende war, Frau Heidenreich sich brav verbeugte und der Abspann längst lief, da hörten wir Harald Schmidt noch schnell zwei Worte sagen: "Unerträgliche Scheiße". Es war nicht ganz klar, ob er damit die letzten zehn Jahre WDR-Unterhaltung meinte, die man - gnädig - weggelassen hatte. Oder die famose Sendung, die gerade zu Ende ging.

________________

Einspruch euer Ehren: das war klar wie Kloßbrühe!

Kapitalismus


stand heute auf S.9 in der Zeitung "Neues Deutschland".

Das führt dann auch gleich zur Frage, was eigentlich Sozialisten sind, die Kapitalisten sind?
Trifft auf sie die Wertung des Altvorderen Karl Marx zu, die er in seinem Werk "Das Kapital" vorgenommen hat? Daß er sie nicht gerade in einem "rosigen Licht" zeichnet?
(MEW, Bd. 23, S. 16)

Ich einige mich mit mir.

Wenn Sozialisten Kapitalisten sind, dann sind sie es. Und in diesem Falle gilt wohl:

"Menschlichen Anstand - in der Welt der Kapitalisten soll man ihn nicht suchen." Stammt aus dem russischen und ist ebenfalls von einem Altvorderen. Lenin.
(LW, Bd. 24, S. 13)

Sprache verschlagen

Dem Spiegel hat's wohl die Sprache verchlagen?
Eine soeben durchgeführte Recherche ergab das folgende Trefferbild:

SUCHERGEBNISSE
Suche:     OSTHOFF (Volltextsuche)
Treffer:   78 Dokumente
Suche bei: SPIEGEL ONLINE, Der SPIEGEL, KulturSPIEGEL, UniSPIEGEL
Zeitraum:  11.12.2005 - 10.01.2006


Hat er noch im Dezember jeden diplomatischen Furz ausführlich kommentiert und das ominöse ZDF-Interview von Frau Slomka mit Frau Osthoff detailliert aus allen Blickwinkeln be- und durchleuchtet, so fehlt am heutigen Tage, zumindest bis jetzt, eine Wertung des gestern Abend gesendeten Interviews bei Beckmann in der ARD.

Der letzte originäre Artikel stammt vom 08.01. und ist eine Ankündigung für das gestrige Interview.

Sowas ist auch Journalismus. Allerdings kein feiner.
Den Spiegel durchblättern sie am besten in der letzten Reihe.

7. Januar 2006

Frauensache

Hausarbeit bleibt Frauensache

Gottseidank. Dann kann ich ja endlich auswandern, wenn das in aller Welt so ist.
Und die ARD das so festlegt.
Daß das so bleibt.

xyzProxy

Auf einer sehr chinesich zu lesenden Homepage habe ich endlich eine Firefox-Erweiterung gefunden, die das Umschalten zwischen normalen und Sicherheitssurfen sehr leicht macht.

Es handelt sich um xyzproxy 1.12 lwm, vom Autoren Liu Wenmao (Marvel), wenn ich die chinesische Seite richtig deute.

http://xyzboard.com/firefox/xyzproxy.1.12.lwm.zip (nicht verlinkt, da sich das ändern kann)

Ich benutze z.B. JAP bzw. tor, je nach Verfügbarkeit und Geschwindigkeit. JAP ist ein http-Proxy, tor dagegen setzt auf Socks.

Der Clou besteht darin, daß Firefox 1.5 via socks den tor-client direkt ansprechen kann. Das sehr anwenderfeindliche privoxy wird nicht mehr benötigt.

Selbst die Seiten des tor-Projektes erwähnen das noch nicht so richtig explizit, also knallpappebunt.
Rein theroetisch reicht es bei Firefox 1.5 aus, in den Proxyeinstellungen den Sockshost und Port festzulegen, also localhost auf Port 9050 mit Socks 5. Und es ist eine Konfigurations-Einstellung zu ändern.

Mit der aktuellen Version von switchproxy 1.3.4 hatte ich nur Hudeleien, bis ich den xyzproxy installierte. Der funktionierte auf Anhieb und hakelt nicht so, wie switchproxy. Erst eine inoffizielle Version 1.3.4.1 funktioniert leidlich, aber leider auch mit groben Darstellungsfehlern.


Sei es, wie es sei. Mit dieser Erweiterung ist das Umschalten von http auf socks endlich kein Problem mehr.

Die xpi-Datei lokal entpacken und in Firefox aus einem lokalen Ordner heraus installieren.
Zuerst muß die Symbolleiste des Firefox mit dem Icon xyzproxy versehen werden. Dann kann es losgehen.

Neue Proxys werden wie folgt notiert:

socks$localhost:9050#tor        als Beispiel für tor mit socks
http$localhost:8080#squid       als Beispiel für einen lokalen squid
http$localhost:8081#webwasher   für einen lokalen webwasher
http$localhost:4001#JAP         falls man JAP nutzen möchte
socks$localhost:4001#JAPTOR     falls man JAP mit TOR nutzen möchte ??????????


Für den letzten Fall verbürge ich mich nicht. Dazu habe ich keine Informationen gefunden. Also darüber, wie Jap ins Tor-Netz routet. Auf jeden Fall funktioniert auch die Socks-Variante bei JAP.
Im letzten Fall, socks gegen JAP, benötigt man keinen lokal installierten und laufenden Tor-client.
Aktivität und Anonymisierung werden von der JAP-Oberfläche allerdings angezeigt. Irgendetwas funktioniert da, aber was, das wissen vielleicht nicht mal die Entwickler.

Zweckmäßig ist auch, sich den Status anzeigen zu lassen, dann erscheint der aktuell gewählte proxy unten in der Statusleiste.

Ein Klick auf den Button deaktiviert einen Proxy, so daß man direkt in das Intergeht geht, bzw. man wählt sich aus der Liste den nach seinem perönlichen Gustus aus.

Der Import von Proxylisten ist ebenfalls möglich.

Für mich, nach den vielen Hängern mit switchproxy, endlich eine funktionierende und sehr einfache Lösung, die 5 Sterne und eine Oscar-Nominierung verdient. Solange ich Firefox 1.5 benutze.
_____________

Bleibt unterm Strich eine Erfahrung nach der ersten Woche 2006. Der Dokumentationsstand, sowohl des JAP-Projektes als auch der Tor-Gemeinde, kann nur als erbärmlich eingeschätzt werden.

Solch simple Dinge, daß Firefox 1.5. von sich aus via Socks tor unterstützt, oder wie JAP ins tor-Netz routet, das sind Killerargumente. Aber gefunden habe ich sie nur spärlich oder gar nicht im Netz. Und schon gar nicht auf den Seiten, auf denen sie als erstes zu vermuten wären, denen der Entwickler.

5. Januar 2006

Kampfsport



Und noch ein Schmankerl.



Wieso eigentlich nur im Notfall?

4. Januar 2006

Wir haben verstanden

Die Drohung wurde verstanden. Zur Erinnerung der kurze und prägnante Wortlaut.

Hirntransplantat

Was die Boys im Hirn haben?
Genau!



gefunden in FHM US Jan/Feb 2006