21. November 2012

ich will doch nur lesen

So, ich bin schnell noch aus der S-Bahn rausgehüpft und habe zwei Wir-ver­kau­fen-eletrische-Artikel-Läden in der Nähe besucht, von denen einer ganz viel gar nichts hat, der andere ebenso. Doch der Buchladen um die Ecke rum, der hatte das elektrische Lesebuch zur Mitnahme vorrätig.

Einmal habe ich es schon geschrottet, irgendwie auf dem Display gefingert, daß sich der Bildschirm drehte, dann wußte ich bzw. fand ich nicht, wie das rück­gängig zu machen geht. Ergo Reboot mit Werkseinstellungen.

Die Einstellungen am Gerät sind erst mal gewöhnungsbedürftig und vom Her­steller in einigen Fällen sehr unglücklich gewählt. Das ist schnell geändert. Insonders sei auf die Anzeige der Buchsammlung in ihrer Ordner­struk­tur ver­wiesen, da man sich ansonsten tot nudelt, um bei tausenden von Bü­chern zur Ziellektüre zu gelangen. Eine clevere Ordnerstruktur führt da schneller zum Ziel.

Die Zuschaltung von Licht je nach persönlichem Bedürfnis ist schlichtweg genial, weil es in der Bedienungsanleitung heißt:

In welchen Situationen ist das Frontlight nützlich?

Nachts lesen ohne den schlafenden Partner zu wecken.


Das mußte mal so gesagt werden.

Soeben habe ich auch den drehenden Bildschirm reproduzieren können. Das geht nur mit solchen Wurstfingern wie meinen und steht nicht in der Bedie­nungs­anleitung. Mit einem Finger hoch, gleichzeitig mit dem anderen runter wischen, dann dreht sich der Bildschrim. Auf diese Art kriegt man den dann auch wieder andersrum, einfach entgegengesetzt wischen.

Den kleinen grauen Balken am unteren Bildschirmrand hat das Teil ebenfalls, wie die beiden anderen Mitbewerber am Markt auch, die man allerdings immer noch nicht erwerben kann, da sie nur beworben, aber nicht gehandelt werden.

Ich habe den genommen, der zur Mitnahme bei Thalia rumlag, den Bookeen Frontlight HD plus Ladegerät für 10 Euro, die spinnen diese gierigen Buch­händler, und eine schicke Hülle.

Ich will doch nur lesen.