9. November 2022

das Schlechte an der Meinungsfreiheit

Sina: Under Pressure (Queen & David Bowie) Drum Cover
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Roger Letsch über die Zensur des Staates auf großen Internetplattformen

Bereits am 15. Juli 2021 hat die US-Regierung in Gestalt von Bidens Pressesekretärin Psaki vermutlich versehentlich die leisen Dinge laut ausgesprochen: „We’re Flagging Problematic Posts On Facebook That Spread Disinformation.“ Niemand fragte nach, wie genau dies geschieht. Psaki hätte wohl kaum ehrlich geantwortet „Wir haben da so Meldeseiten, die nur wir benutzen können, und dort geben wir im Verborgenen Anweisungen, was mit den beanstandeten Beiträgen geschehen soll.“ Wir hören eben nicht mehr so genau hin, weil wir trotz aller schlechten Erfahrungen nicht glauben wollen, wie schlecht es inzwischen tatsächlich um die weltweite Meinungsfreiheit bestellt ist.

Möge sich niemand der Hoffnung hingeben, in Deutschland sei das alles nicht so schlimm. Im Gegenteil. Der Bestnotenschüler Deutschland nach amerikanischen Bildungsstandards macht das alles mit der von aller Welt erwarteten deutschen Hingabe und Präzision, also wertarbeitig. Die deutschen Zensurgesetze sind inzwischen von etlichen Ländern kopiert worden.

Furchtbare Juristen sind kein Gespenst aus der fernen Vergangenheit. Und Ratten, die sich als Schmierlappen beim Shithole-Staatsfunk ARD betätigen, auch nicht.

Das Gute an der Meinungsfreiheit ist, daß jeder seine Meinung haben kann.

Ich sagte ja, daß die Handschüttelverweigerungsorgie nur mit den Worten von O'Sullivan und Trump geklärt werden könne. Der eine behält Recht, der andere ist enttäuscht.

The Rocket stellte nun klar: "Die Leute haben ihre Meinung und es ist mir egal, was irgendjemand von mir denkt, was ich tue oder nicht tue."

"Es ist großartig, dass Judd die 147 geschafft hat, aber wir hatten noch ein Match zu spielen, soweit es mich betrifft", ergänzte O'Sullivan.

Und Trump.
... es wäre schön gewesen, seine Anerkennung zu bekommen."
Mark Williams ist auf Ronnies Seite.
Dies sei kein Zeichen von Unsportlichkeit gewesen, entgegnete Williams. Und Schiedsrichter Marcel Eckardt habe auch nicht gratuliert.

Man könne sich solche Gesten ohnehin sparen. "Genau, wie seine Hand zu heben, wenn man Glück hatte", fügte Williams bei "Twitter" hinzu. "Warum? Es tut einem nicht leid, also sollte man einfach weitermachen."

Eben. Es geht immer noch darum, den Gegner am grünen Tuch vernichtend zu schlagen. Da herzt man nicht rum, solange der Job nicht erledigt ist.