Broken Peach - Do You Love Me (Live At Rehearsal Sessions)
Do you love me by the Contours 1962, and Blitzkrieg Bop by the Ramones 1977
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Das war mir beiläufig auf dem youtube auch aufgefallen, daß die Sexualkunde am Rednerpult des Deutschen Ärztetages, vorgetragen von einer jungen Frau, wie der Cast von Nachwuchsdarstellern auf provinziellen Theaterbühnen dritten Ranges ausschaute, es sich wiedermal um einen Fall gescripteter Realität handelte, indem ein Theoretiker sich was ausdachte, Schauspieler für den Vortrag des Ausgedachten suchte und das dann auf einer billigen Bühne zur Aufführung brachte.
Gut, auf dem Ärztetag wird auch über medizinische und organisatorische Belange dieses Berufsstandes gesprochen. Allerdings scheint es so zu sein, dass diejenigen, die in diese Ämter und Mandate der verfassten Ärzteschaft gelangen, zu einem nicht unbedeutenden Teil ideologisch erheblich verpeilt sind.Nun zu einem anderen Thema.Praktischerweise hatten die Fünf auch gleich eine recht umfangreiche schriftliche Erklärung parat, mit einer Auflistung der oben genannten und weiterer Schandtaten, zum Beispiel: „Mit unseren männlichen Kollegen über berufspolitische Themen zu sprechen – mit uns weiblichen über Kinder kriegen und Stillen, ist unangebracht.“ Oder: „Einladungen, doch mal eben zusammen „vor die Tür“ zu gehen, sind unangebracht. Kommentare, Sie würden uns heute Abend gerne mit nach Hause nehmen, sind unangebracht.“ Diesen Umgang halten die Studentinnen für „nicht nur respektlos, sondern absolut inakzeptabel.“ Doch das Schlimmste kommt noch: Für diese Erklärung und damit den vermeintlichen Mut, öffentlich über die Erlebnisse zu reden, haben sie laut DÄ von der gesamten Versammlung „Standing Ovations“ erhalten.
Zur etwas genaueren Einordnung dieser durchweg nicht näher dargelegten Vorwürfe ist zunächst einmal von Bedeutung, dass bis dato ganz offensichtlich niemandem etwas Derartiges aufgefallen war, auch nicht den mit 47 Prozent durchaus stark repräsentierten weiblichen Delegierten. Zudem war es über die Kongresstage nun wirklich saukalt – schließlich herrschten die Eisheiligen –, so dass die männliche Aufforderung, „mal eben zusammen vor die Tür zu gehen“, nicht sonderlich glaubwürdig erscheint.
Kurz gesagt: Mir erscheint das Meiste aus dieser „Erklärung“ als entweder frei erfunden oder aktiv provoziert. Fast noch beschämender finde ich allerdings das ärztliche Delegierten-Publikum, dass sich mit seiner absolut kritiklosen und vollständigen Identifizierung mit diesem Studentinnen-Pamphlet nicht nur bodenlose Naivität vorhalten lassen muss, sondern sich auch noch gemein macht mit solchen woken Aktivistinnen. Aber: Woke zu woke gesellt sich eben gern – und der Rest hält lieber die Klappe.
Gegenvorschlag.Gleichstellungsbeauftragte in Erlangen verbannen Partylieder von Volksfest: „Frauenfeindlich und sexistisch”