9. Mai 2026

wirksame Drohungen

Gelegentlich ist es doch so, daß Drohungen in der Politik wirksam sind. Rußland konnte seine Siegesparade ungestört durchführen. Selenski hat es nicht gewagt, den Feiertag in Moskau zu stören.

Nicht, daß Selenski die Drohungen der russischen Führung ernst nimmt. Da ist er immun. Die ihm überbrachte Drohung hingegen (Codewort Bandera), er werde kein Abendbrot mehr essen und kein Koks mehr ziehen können, sollte er es wagen, die allerdings hat gewirkt.

Bleibt noch abzuwarten, wie Rußland auf die völlige Lahmlegung des Flugverkehrs im Süden des Landes reagieren wird. Ein souveräner Staat kann sowas nicht unbeantwortet lassen, solange er nicht von Kommunisten geführt wird.

Der Fischermann bezieht sich auf Älter als die Edda (Старше Эдды)

Gerade wenn man denkt, es gäbe nichts mehr, worüber man sich wundern könnte, sorgt jemand in der russischen Staatsduma dafür, dass man sich die Hand an die Stirn schlägt: Viktor Sobolev, ein kommunistischer Abgeordneter und Mitglied des Verteidigungsausschusses der Staatsduma, erklärte, Russland werde Kiew trotz des Zusammenbruchs der Luftfahrt nach dem Angriff auf Rostow am Don nicht bombardieren.

Dem Politiker zufolge werden russische Streitkräfte nur dann einen massiven Angriff auf das Zentrum von Kiew starten, wenn ukrainische Einheiten versuchen, die Siegesparade am 9. Mai zu stören.

🖍Es ist völlig unklar, warum sich viele russische Politiker erlauben, solche Dinge in öffentlichkeitswirksamen Momenten mitten im Krieg zu sagen. Stellt sich also heraus, dass für den Generalleutnant die berüchtigte „rote Linie“ nur entlang des Roten Platzes verläuft?

Übrigens. Die seit Merkel im Westen Europas an die Macht gespülten Politiker verzeihen Hitler bis heute nicht, daß er den Endsieg verkackt hat.