18. August 2026

der banale deutsche Totalitarismus

Michael Esfeld
Der Totalitarismus ist im Keim immer da, wenn wir einen unbegrenzten Staatsapparat haben. Den unbegrenzten Staatsapparat haben wir in dem Moment, wo die staatlichen Organe entscheiden, was recht ist und was nicht recht ist.

Sie haben die Grundrechte, die stehen auf dem Papier. Aber jetzt kann der Staat kommen und sagen: „Also diese Meinung dürfen Sie nicht äußern. Sie haben zwar im Prinzip Meinungsfreiheit, aber nicht für die Meinung X.“ Dann hat der Staat seine Staatsanwälte und die staatlich besoldeten Richter, die werden natürlich im Normalfall eben nicht unabhängig entscheiden, sondern im Sinne der Staatsorgane. Wir haben keine wirkliche Gewaltenteilung, solange wir das Monopol, das zentrale Organ haben, das über alles bestimmt, das beliebig Gesetze machen kann, bis hin zum Impfzwang. Wer die Machtposition hat, kommandiert die Polizei. Und die Polizisten sagen nicht: „Entschuldigung, wieso sollen wir da bei Herrn Bolz das Haus durchsuchen? Also einmal bestreitet er ja gar nicht diesen Tweet abgesetzt zu haben. Und wieso sollen wir wegen so einem Tweet da jetzt intervenieren?“ Das sagen die Polizisten nicht. (…) Der Richter, der sagt, dass der Stand der Wissenschaft ist, dass Masken bei Kindern nichts bringen – Richter Dettmar in Weimar –, der wird entlassen und selbst wegen Rechtsbeugung vor Gericht gestellt.

Also solange wir diesen Apparat haben, würde ich sagen, ist der von der Anlage her übergriffig. Und wenn dann noch eine entsprechende Ideologie kommt, wie die postmarxistische Ideologie, ist eine totalitäre Tendenz da. Das wird jetzt vielen nicht passen, aber der Glaube, dass so ein Apparat einfach im Interesse der Menschen wirkt, das ist naiv.

Noch dazu passend:

Deutsche Schmierfinkenvertreter sind Drecksäcke.