Fette Russenpropaganda bei Springer. Amitriptylin um 20:50 Uhr, 21:17 Uhr ginge auch, verhilft mitnichten zu festem Schlaf. Es ist auch kein Antidpressivum, wie immer noch falsch behauptet wird. Der Wirkstoff greift in den Hirnstoffwechsel ein. Das ist schon alles. In welchem Umfang und mit welchem Ergebnis, das wäre zu diskutieren.
Die Pille ist in etwa genauso hilfreich wie Omas Kräuterschnaps vor dem Zubettgehen. Der war gut für den MAgen und danach schläft man sehr schön. Cetirizin, Baldrian, Gutenachtgeschichten von Mutti oder Schäfchen beim Einschlafen zählen haben eine ähnliche Wirksamkeit.
Aber wer weiß, vielleicht gibt es in der fernen Taiga in den Lagern ja ein Russenamitriptylin, das bisher streng vom Weltmarkt abgeschirmt wurde.
Nur so nebenbei. Wenn das Teil zu festem Schlaf verhülfe, es hätte seit Jahren aller 14 Tage in der Apotheken Umschau, der Hörzu, Supperillu, BILD der Frau, Die Goldenen Jahre und den auf medizinsche Studien spezialisierten Portalen gestanden. Stand es aber nicht. Nie.
Das Beste, was man über die Wirksamkeit noch sagen kann: Die Hersteller verdienen sich damit dumm und dämlich.