1. September 2010

Noske und Gabriel



Oooohhhh, jetzt bin ich ja richtig stolz, die beiden mit einem und verbunden zu haben. Da muß man erst mal drauf kommen.

Und "und", dieses kleine Wörtchen läuft in diesem Falle auf einen in Deutschland verbotenen Vergleich hinaus, den von Äpfel und Birnen. Wobei, ich habe ja noch gar keinen Vergleich vorgenommen, werde ich auch nicht tun, denn Äpfel und Birnen lassen sich ja gar nicht vergleichen, wie wiederum andere behaupten.

Die ganze Geschichte geht so. Der Noske hat laut seinen Memoiren der Nachwelt diesen Spruch hinterlassen:

„Meinetwegen! Einer muss den Bluthund machen!

Und Gabriel hat laut seinem Biografie-Verlag der jetzt lebenden Generation dies ins Hirn blasen lassen:

„...manchmal muss man auch Dinge machen, für die man Dresche kriegt.“

Sehr schön, hat sich Gabriel als Masochist geoutet, dem es gerne ab und zu nach Dresche verlangt.

Nun haben wir mal zwei gepfefferte und zitierfähige sozialdemokratische Sprüche beieinander. Hat ja lange gedauert. Lenin würde jetzt schreiben, endlich haben wir das militärpolitische Programm der Spezialdemokraten vollständig beisammen. Nehm ich mal an.

Nur ganz nebenbei, manchmal muß man Dresche austeilen, und das kräftig. Aber Dresche freiwillig einstecken, das ist auch eines dieser sozialdemokratischen Märchen.

Staatsflagge der Bananenrepublik

via lawblog

Einen ähnlichen Fall gab es wohl schonmal im mitteldeutschen Zeitungsraum. Per freundlichem mitteldeutschen Service, läßt sich das Foto auch als elektrisches Bild versenden.

Sarrazynismus

Rassentheoretiker Sarrazin..., so leitet der Gutmenschtheoretiker Thomas Pany auf telepolis seine Kurzmeinung über das orthodoxe Gen ein. Brauch ich gar nicht weiterlesen.

31. August 2010

Elefantenpuller

Liebe Leute, wir hatten ja hier im Blog schon lange nichts mehr über die verachtenswerten Machenschaften des imperialitischen Straßenkuckmultis.

Hinlänglich bekannt ist, seit Sarrazin recht gegeben wurde, daß andere dümmer sind. Was in der Debatte vollkommen unterging, andere haben aber auch längere Schwengel, insbesondere die Dunkelhäutigen.



Nur der Initiative der Pullerschützerin Aigner ist es zu verdanken, daß die ellenlangen Puller der Dunkelhäutigen verpixelt werden müssen, damit die europäische *hüstel* Rasse keine Minderwertigkeitskomplexe bekommt.

Wer einen Elefantenpuller in Aktion sehen möchte, muß auf alternative Angebote zurückgreifen.
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Noch viel verachtenswerter ist aber dieser hinterhältige Russe. Der hat einen eigenen Straßenfotodienst und schon ganz Moskau abgelichtet.

(Ich hab's mal schön bequem gemacht und streetview im link eingeschaltet. Einfach auf eine der blauen Linien klicken, dann kann man durch Moskau spazieren. Streetview heißt da Панорамы, wohingegen panoramio im englischen wiederum nur Bilder sind. Schön zu sehen, daß der Rote Platz ausgenommen ist.)

Man kann aber auch durch Leningrad marschieren.

Diese Russen aber auch. Machen einfach alles nach, was fetzt.

noch eine knackige Überschrift

Demo in Moskau beendet: „Nichteinverstandene“ verlassen Triumph-Platz

und der Zukunft zugewandt

Hoho, die DKP wirbt für FKK-Ferien in der DDR. Da muß man erst mal drauf kommen. Hut ab, Genossen.

die Karikatur am Rentenzahltag

kommt von Die Linke im Bundestag.

Das nenne ich doch mal einen ordentlichen politischen Knaller, den sich die Linken ausgedacht haben. Sehr schön, wie Grafik und Typografie für den Transport einer klaren Botschaft eingesetzt werden. Deutlich besser gelungen als bei Zeit und BILD.

das genetische Fachmagazin hat entschieden

Sarrazin hat Recht!

In diesem Falle auch der screenshot, wie bei der Zeit vorhin, um zu verdeutlichen, wie man Typografie einzusetzen hat, um optisch eine Meinung zu transportieren.

google entscheidet



Google entscheidet gar nichts, denn das obliegt immer noch mir.

heise hatte das Thema schon am frühen Morgen auf dem Schirm und dort hieß es lapidar:

Gmail hebt wichtige E-Mails hervor.

Etwas mehr Klickibunti, mehr ist nicht passiert, liebe Zeitgenossen.

Finger wund schreiben

Da schreiben sie sich 40 + 20 Jahre die Finger wund und nun das. In der DDR wäre das nicht passiert. Da hätte sich kein Chefredakteur über Jahrzehnte retten können, der mißratene Klassenkampflyrik abliefert. Macht aber nichts, die Geschichte ist nach vorne offen. Vielleicht gelingt es euch ja in den nächsten 20 Jahren, eine bessere Republik herbeizuschreiben.

SPIEGEL ONLINE 31. August 2010, 14:55 Uhr
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-714860,00.html
Sozialreport
Ostdeutsche fremdeln mit der Bundesrepublik

Von Björn Hengst und Michael Kröger

Sie hadern mit der Demokratie und sehen sich als Bürger zweiter Klasse: Viele Ostdeutsche blicken einer Studie zufolge auch mehr als 20 Jahre nach dem Mauerfall skeptisch auf die deutsche Einheit.

das mußte mal gesagt werden

Also nochmal zum mitschreiben: die (meisten) Berliner interessiert das ganze Hauptstadtgedöns und die Meinung von Nicht-Berlinern dazu soviel wie der Wasserstand der Wolga. (imation)

schlauer Wüstenfuchs pflichtet Sarrazin bei

Der Herrscher der Wüste, Muammar al-Gaddafi, hat als einer der ersten internationalen Politker den Thesen Sarrazins zugestimmt.

Er fordert 5 Milliarden Euro von der EU, jährlich, so die VZ (Volksdeutsche Zeitung), damit Europa kein zweites Afrika wird.

Von einem irren Wüsten-Diktator, wie ihn die deutsche Volksstimme in der Volksdeutschen Zeitung bezeichnet, wäre eine solche Erkenntis wohl kaum zu erwarten. Dazu muß man schon was auf dem Kasten haben.

30. August 2010

Ramadan

kuckst du hier

Das hier habe ich mir als Hochlicht rausgesucht. Es gibt jedoch noch andere Lichtbilder.

machen sie heute noch den genetischen Judentest

via VolkerStramm

Ich nehme mal das Ende des posts an den Anfang. (siehe Eigenwerbung des screenshots). Das mach ich deswegen, weil es etliche Leute gibt, die nur zwei drei Zeilen scrollen und dann gleich wieder wegklicken.

Im Artikel der Tageszeitung "Neues Deutschland" kommt das Wort Jude nicht mal in homöopatischer Dosis vor. Das korrekte Zitat lautet:

»Schweizer Zuverlässigkeit, amerikanischer Hochmut«, dachte ich bei mir.

Das nur mal so erwähnt.

Entsorgung

Praktikanten an die Front

Gleich drei qualitativ hochwertige Praktikanten, Lars-Broder Keil, Sven Felix Kellerhoff und Gudrun Mallwitz, müssen in der Welt ran, um aus einem Anschluß-Vergleich (Welt) einen abschließenden zu machen. Und der geht im ersten Satz so.

Politiker und Wissenschaftler sind fassungslos...

Das ist schonmal grandioser Blödsinn, denn wann verliert ein Politiker schon mal die Fassung. Das kommt nur alle Jubeljahre vor. Bei Wissenschaftlern gleich gar nicht.

Platzeck hatte die deutsche Einheit einen „Anschluss“ genannt und ist damit dem Zeitgeist geschuldet knapp an der Wahrheit vorbeigeschrammt, denn die Einheit gibt es ja noch gar nicht.

die Besten der Besten im focus des Volkes

via bluthilde

Fidel immer jünger statt tot

Nachdem wir uns vor wenigen Wochen qualitätsmedial davon überzeugen lassen durften, das Castro QuietschFidel und fit ist, hat er wohl den Jungbrunnen auf Erden für sich entdeckt und wird von Tag zu Tag jünger.

Oder er war wirklich schon tot und reinkarnierte zu einem 64jährigen Jungrevolutionär. Das erklärt die Meldung leider so genau auch wieder nicht.

dumm geht noch dümmer

Das hat genau jene Dümmlichkeit, die man Sarrazin unterstellt und macht der Frage "Sind Muslime dümmer?" ernsthafte Konkurrenz.

So wird das nix, Genossen Propagandisten.

SPIEGEL ONLINE 30. August 2010, 00:00 Uhr
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,druck-714618,00.html
Debatte
Ausländer her

Von Reiner Klingholz

jetzt purzeln die Rekorde

SPIEGEL ONLINE 30. August 2010, 16:39 Uhr
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,druck-714629,00.html
Extremwetter
So verrückt war dieser Sommer

Hitzewelle, Rekordregen, Neuschnee: Der Sommer 2010 war von Extremen geprägt. Vom Deutschen Wetterdienst veröffentlichte Statistiken enthalten Rekorde in Serie - von tropischen Temperaturen bis hin zum nassesten August seit Beginn der Aufzeichnungen 1881.


Hab ich doch gesagt, daß uns ob des scheiß Wetters eine Rekordflut an Tickermeldung entgegenschwappt. Die Textbausteine müssen ja schließlich weiter verwendet werden.