2. August 2016

stern: Volkserziehung heiligt faschistische Methoden



Das Hitlertagebuch-Magazin hat sich nie sonderlich um Medieneti­kette gekümmert, wenn es Volkserziehung mit dem Baseballschläger zu zele­brieren galt. Das taten sie gestrigen Tages auch, vergaßen hingegen, daß auf den Servern im Internet deutlich langsamer gelöscht wird als Maas und Kahane es wünschen. So lassen sich die Propagandaverbrechen der Hamburger Nazis sehr gut dokumentieren.



Schlechteres Deutsch geht kaum noch, da ist keine Luft mehr nach unten, doch mit der Nazikeule, da schlagen sie den Lukas allemal. Sie hatten nur vergessen, daß das Konzert mit rechter Aufwindmusik bei der Staffage von der Polizei in Gänze abgebrochen worden wäre.

Wind war es also nicht, was der stern hier machte. Sie haben einen eklig stinkenden Goebbelsfurz abgelassen. Gelernt ist gelernt.



Ach ja. Im Foto ist übrigens John Whitebred, the ringleader of the Bush­wick neo-Nazis zu sehen, keine gutes Symbolfoto für ein rockeso­terisches Thema der deutschen Antifa. Das Foto hat schon einige Jahre auf dem Buckel.



Mittlerweile erscheint die Seite gewendet, das verwendete Symbolfoto könnte auch locker die Antifa darstellen, denn die kleidet sich auch sehr gerne martialisch. Es ist also schon wieder ein Griff ins Klo, bei dem man die volksumerzieherische Absicht meilenweit gegen den Wind riecht.



Auf den Humus des Textes muß nicht weiter eingegangen werden, denn der stammt aus dem Büro der Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke, Die Linke. Vom Gehalt her liest er sich, als ob sich die Dame statt eines knackigen Rockkonzertes eher eine Linie Koks oder Tüte ins Hirn gezogen hat.

"Rechts-Rock ist für viele Jugendliche der Einstieg in die Naziszene und nur zu häufig wurde über die zu Gewalt aufrufende Wirkung dieser Musik berichtet", sagt Jelpke.

Jelpke ist für viele der Einstieg in den Ausstieg aus der linken Szene, denn mittlerweile wurde zu häufig über die abstoßende Wirkung dieser Dampfplauderin berichtet.