3. Januar 2017

über Lügenpresse und Fake-News-Schleudern



Lisa W.

01.01.2017

Persönlich würde ich mich nicht gerade als Fan von Alex Jones outen - aber sorry, der Artikel riecht schon wieder nach einer Verlautbarung aus dem Wahrheitsministerium. Alex Jones und viele andere aus der sogenannten "Truther-Szene" haben den Job übernommen, den früher anerkannte Enthüllungsjournalisten gemacht haben. Wo sind denn jene mutigen Journalisten verblieben, die auch heiße Eisen anfassen? Was gab es denn in den letzten Jahren seitens der renommierten Medien an nennenswerten Aufdeckungen? Die jüngsten Wikileaks-Enthüllungen wären eine einmalige Chance gewesen, aber was war darüber in den Mainstream Medien zu lesen? Nichts! Enttäuschend!

Was hat es mit rechtsextrem zu tun, den Dingen auf den Grund gehen zu wollen? Sicher mag manches nicht stimmen oder übertrieben sein. Ich persönlich habe aber nicht den Eindruck, dass die Informationen aus den Mainstream-Medien in Summe glaubwürdiger wären als jene von Infowars oder anderer Alternativ- oder Truther-Plattformen. Es liegt sowieso an jedem einzelnen, sich aus der Summe aller Informationen das für sich selbst Plausibelste herauszuziehen.


Drum merket auf, ihr Konsumenten,
sie dealen alle oft mit Enten.

Die Mitglieder der Lügenpresse sind jetzt Fake-News-Schleudern. Sonst ändert sich nichts.