1. März 2018

Feuchtraumgebiete

Geht Wärme beim Fenster hinaus, oder kommt Kälte herein?

Es ist nicht mehr zu ändern, was die kriminelle grüne Verdämmungsmafia verbrochen hat. Häuser in Plastikmüll einpacken, damit sie nicht mehr atmen können. Somit auch deren Bewohner.

Wie haben Winter, seit Wochen eklige Temperaturen um die Null Grad oder wenig drüber. Die Folge sind 30% relative Luftfeuchte in der Woh­nung, kaum mehr. Trockene Atemwege, angeschwollen Nasen­schleim­häute machen das Atmen zur Qual. Zig mal wacht man nächtens auf, weil man röchelnd nach Luft schnappt, die Atemwege furztrocken sind und die Nase zugeklebt.

Am Tag ist es nicht besser, denn der Gang an die an die frische Luft ist auch keine Lösung, auch wenn das elek­trische Außenhygrometer einen Phantasiewert von 65 oder 70% relativer Luftfeuchte anzeigt.

Eigentlich ist die Lösung ja einfach. Es muß mehr Luftfeuchte in die Wohnung, was im Winter aus physikalischen Gründen und im Interesse des temperaturellen Wohlbefindens nicht geht, da kriminelle Grüne dem mit ihrem Verdämmungswahn einen Riegel vorschoben.

Welche Lösungen bieten sich eigentlich an, um das Problem dauerhaft in den griff zu kriegen und ein prima Klima zu schaffen?
  1. Verdunster and der Heizung. Da hängen die guten alten Steingut­röh­ren, deren Wirkung nicht meßbar ist. Das Wasser verdunstet zwar, kommt aber am Hygrometer nicht an.
    Eine riesengroße Lage Löschpapier vor der Heizung täte es auch. Ungefähr. Aber nur solange geheizt wird.
  2. Eine Kochplatte kaufen, den größten Kochtopf raufstellen und Wasser den ganzen Tag kochen bis der Topf glüht. Ersatzweise ginge auch der Wasserkocher oder bei Geldknappheit der Atomino. Der war in der Soldatenstube das Werkzeug der Wahl. Rasierklinge, die Drähte rechts und links angeklemmt und ab in die Steckdose damit. So schnell war nie das Wasser heiß wie mit dieser Lösung.
    Diese Varianten sind alle suboptimal.
  3. Man kann im Stundentakt mit der Blumensprühflasche durch die Hütte wandern. Das mag der Maxl zum Beipiel überhaupt nicht, wenn ihm auf diese Art Wärme gestohlen wird, denn er vermutet darin eine tropische Sturzflut. Abgesehen davon ist das ein Sprühnebel, kein Wasserdampf bzw. Nebel, da die Tröpchengröße viel zu groß ist.
  4. Die Wäsche in der guten Stube zum Trocknen drapieren. Das schafft viel Oberfläche, aus der die Luft befeuchtet wird.
    Binnen zwei bis drei Stunden steigt die relative Luftfeuchte von 30 auf etwa 50% und hält dann bis anderntags den Wert, sofern man nicht einen Fehler macht. Unter besonders günstigen Umständen erreicht dieses Verfahren auch 64% relativer Luftfeuchte, was ein höchst angenehmes Raumklima ist. Eine 5 bis 10minütige Stoßlüftung sorgt dafür, daß aus den 50% ruckzuck 40 werden, was für ein angenehmes Raumklima zu wenig ist, denn die 50 sind schon besser. Für mich.
  5. Man näßt eine Ladung Handtücher voll und bläst das gespeicherte Wasser mit einem drehbaren Ventilator raus. Das ist das Gleiche wie Wäschetrocknen, nur schneller.


Jetzt reichts, hab ich mir gesagt, und mir einen Luftbefeuchter gekauft, der nun den ganzen Abend vor sich hin kreiselt und die Befeuchtung der Luft übernimmt. Das Prinzip ist ähnlich dem Wäscheaufhängen. Ein Wasserrad mit viel Oberfläche wird von einem Ventilator angetrieben, der gleichzeitig das auf der Oberfläche verteilte Wasser in die Luft bläst. Fertig ist der Lack.



Es dauert bei dem Gerät zwar auch so zwei bis drei Stunden, um von 30 auf 50 zu kommen, aber der Wert wird dann eben stabil gehalten. Bis zur Stoßlüftung. Ruckzuck sind 10 Punkte weg. Das übrigens auch über Nacht.

Der bisher beste abgelesene Wert liegt bei etwa 54% relativer Luftfeuchte. Mehr schafft das Teil wohl nicht bei einer gegebenen Temperatur von 22 bis 23 Grad.

Das ist eben die Crux mit der relativen Luftfeuchte, daß sie nur relativ zum Wohlbefinden beiträgt. 70% bei wenig Grad außen sind nichts im Ver­gleich zu den 54 bei 22 Grad, da vergleichsweise trocken. Ein Elend.

Scheiß Grüne. Rache ist süß. Ich habe Atomstrom geordert, um mich komfortabel mit Elektroenergie zu versorgen.

P.S.: Ach ja, nicht daß jemand denkt, man geht in den Kaufmannsladen und läßt sich fachkundig beraten. Bei Luftbefeuchtern ist das wie in der DDR. Man nimmt den mit, den sie gerade da haben oder zieht mit leeren Händen wieder von dannen.

Kann mal jemand den Physikern bei Venta mitteilen, daß der Raum belüftet wird? Deppen schreiben solchen Blödsinn ab.
Verdunster für Räume bis 40 Quadratmeter