8. September 2023

The Equalizer 3: Der gute Töter

Stilübung

Das war Robert McCall (Denzel Washington) auch schon in 1 und in 2. Ich wüßte jetzt niemanden auf Anhieb zu benennen, der das mutwillig herbeigeführte Ableben von 20 Mafiosi, ich hatte das Zählen nach der Eingangsszene bereits aufgegeben, denn mir schwante, daß es da noch reichlich Bonustote geben wird, es also zumindest im virtuellen Kinoleben dergestalt zugeht, daß das Massensterben von Mafiosi niemanden berührt, sofern der Gute es herbeiführt.

Ziemlich zum Ende hin ärgerte ich mich, daß die Szene, die ich mir mal für Teil 4 ausgedacht hatte, in Teil 3 schon drin ist.

Die Pille braucht ungefähr 6 Minuten, bis dein Herz stillsteht.

Es ist jene Szene, in der McCall den Sterbebegleiter spielt. Er begleitet den oberfiesen sterbenden Mafioso solange, bis dieser im anderen Reich verschwindet.

Zum Film selber fällt mir nur soviel ein: Es ist ein guter Gebrauchsfilm zur Ablenkung vom Stinoleben, so wie ein Krimi oder Thriller für 9,90 Euro mit 793 Seiten gedealt wird und weitaus realiter ist, als es deutsche Schmierblätter und Danachrichtenfunkanstalten je sein können.

Hätten sich die Admins der deutschen Wikidingsbums darauf verständigt, den englischen Artikel mit deepl ins Deutsche zu übersetzen und einzustellen, die deutsche Wikiblablub wäre dann auch nicht besser, im Unsinn aber präziser. Es hat ja einen Grund, warum sich auch der englische Schreibmann bezüglich des Films sehr wortkarg gibt.

Handlung

Der einstige DIA-Agent Robert McCall zerschlägt auf Sizilien eine Drogenschmuggel-Operation einer syrischen Terrormiliz.

Nö, eigentlich nicht, aber es tut nichts zur Sache, daß sich die Wikilügner ihren Scheiß aus'm Arsch ziehen. Irgendwo muß der Mist ja herkommen.

Beschreibe mal in einer Jubelarie eine Bewegtbildanordnung von 110 Minuten, die keine Handlung hat. Geht nicht. Und trotzdem läßt sich einiges sagen.

Der Einstieg in die nicht vorhandene Handlung ist grandios, mit einem schönen Drohnenflug eingefangen. Gewaltige landschaftliche Bildsprache wird einem da aufs Auge gedrückt. Da hatte es längst die erst 3 oder 4 Toten gegeben. Die nächsten folgen sogleich. Dann zieht erst mal Ruhe in die Bilder, die einfach vor sich hin plätschern.

Ich wurde erst wieder wach, als völlig unvermittelt das beste Foto des überhaupt gezeigt wurde, das auch noch völlig überflüssig war. Dakota Fanning aka CIA sitzt in der Verhörzelle eines Gefängnisses und möchte mit einem Gefangenem in Gedankenaustausch treten, also, der soll ihr einige Informationen liefern. Völlig unvermittelt gibt es einen sehr schönen Headshot der Frau. Wer auch immer das war, der hat sich gesagt, ich kann auch fotografieren und möchte wenigstens einmal im Leben ein Foto einer schönen Frau aufnehmen. Das ist dem trefflich gelungen, so trefflich, daß es aus Kostengründen gleich zweimal im Film auftauchte. Kostet ja nichts mehr. Daß es einem Verhörraum zappenduster ist, das gibt's in keinem Russenfilm.

Die Fanning spielte übrigens 2004 das kleine Mädel, das John W. Creasy (Denzel Washington) eigentlich vor Entführung schützen sollte. Ein brillanter Film damals.

Am Schluß werden dann nochmal jede Menge Mafiosi ins Reich der Toten befördert, ehe ein Feuerwerk den Sieg der lokalen Fußballmannschaft gegen wen auch immer und somit auch den Film beschließt.

Trefflich eingfangen auch die Prozession mit einem angemalten Holzklotz durch den kleinen Küstenort. Das habe ich mal live auf Teneriffa mitmachen müssen. Das ist exakt so, wie im Film beschrieben.

Worum ging es eigentlich in dem Film? Weiß ich nicht. Es war ein First Person Shooter, oder One Person Shooter, es sollte eine Person vortrefflich auf der Leinwand eines Kinos präsentiert werden. Das ist vorzüglich gelungen, denn Denzel Washington präsentiert alle anderen locker an die Wand, auch wenn sich zwei hübsche Damen redlich bemühen, es ihm gleich zu tun. Die hatten keine Chance gegen die Präsenz ihres Berufskollegen.

Die knapp 2 Stunden Aufenthalt in einer klimatisierten Umgebung, sieben andere taten es mir gleich, waren mir die 13,50 Euro wert. Der Filmton war meines Erachtens in Ordnung.

Ach ja, Genosse GPT4ALL & Wizard 1.1 hatte ja abseits von Renate Holland-Moritz einen Halbsatz richtig. Der sei hier verraten.

Denzel Washington gibt eine brillante Darstellung ab ...

Stilübung

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