8. November 2026

dumm wie dpa/krö: "Der Fall erinnert an Rebecca Reusch."

Ein Fall hat keine Erinnerung, weder Nomiatitv noch Akkusativ. Auch nicht der Fall Lisa.

Man muß schon bei welt als krö für die dpa arbeiten, um derlei Blödsinn abzusondern. Oder als fok/dpa für den Spiegel (Silke Fokken (fok)), der den gleichen Unsinn ins Internet verklappt.

Warum ich sowas schreibe? Erstens kenne ich die Örtlichkeit bestens, denn das Foto der Wohngegend zeigt ein Haus, in dem ein Verwandter jahrelang gewohnt hat.

Zweitens war ich gestern beim Bäcker. Der Zufall wollte es so, daß die totierende Verkäuferin in genau dieser Gegend wohnt. in der am Freitag ein großes Polizeiaufgebot eine Suche durchführte. Auch mit Hubschrauber. Als ich die Bäckerei betrat, ar ein munterer Plausch im Gange, de rgenau das zum Thema hatte. Vier Frauen an den Beköstigungsgelegenheiten ließen sich aktuell von der Verkäuferin informieren, die neben ihrem Vortrag auch noch meine Wünsche nach Backwaren eintütete. Es ist wohl das tagesaktuelle Gesprächsthema im Quartier.

Nun zum Fall Rebecca.

Jeder Autor eines Kriminellen Romans macht sich vorab Gedanken über den Plot, den er auf 500 Seiten auswalzen will, die Leimspur, auf der er seine Leser durch die Seiten führt, um ihnen am ende eine lange Nase zu drehen und eine ganz andere Lösung zu präsentieren als jene, der der Tatort-Zuschauer bereits nach 77 Sekunden kennt.

Müßte man ein Drehbuch für eine Duschszene schreiben, das dann mit 90 Minuten in die Länge gezogen wird, dann käme nicht der Schrei des Alfred Hitchcock bei rum, sondern eine Szene, die heute niemand mehr drehen dürftre, ohne das Geschei aller Medienden auf sich zu vereinen.

Ein angehickster junger Mann kommt von der Nachtschicht, will nur noch duschen und dann ab ins Bett. Als er schlaf- und trunken die Tür zum Bad öffnet, siehr er einen wohlgeformten Mädchenkörper, der sich lasziv in den Duschstrahlen versinkt. Ein Hintern wird ihm entgegengestreckt, was schlagartig die Wollust von Null auf hundert steigen läßt. Der Bursche geht auf das junge Frollein zu, umfaßt ihren Körper und sucht nach den Jungmädchenbrüsten, auf daß eine kurze und heftige Rangelei entsteht. Das Mädchen schlägt mit dem Schädel an die Duscharmatur, rutscht prompt in sich zusammen und bleibt reglos auf dem Boden liegen.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten, die Idee weiterzuentwickeln. Entweder sie war sofort tot , dann wurde sie entsorgt. In diesem Falle wäre es ein versuchte Vergewaltigung mit Todesfolge, im Grunde ein tödlicher Unfall.

Wenn sie allerdings nach dem Sturz noch gelebt hat, dann wurde bei ihrem Ableben nachgeholfen. Dann war es Mord, denn sie hätte nie und nimmer den Schnabel gehalten. Ergo mußte sie ihr Leben lassen, durch kräftige Würgegriffe gegen den Hals.

Das ist also die Sachlage, die als Vergleich seitens eines Schmierfinken der dpa herangezogen wird. Und genau da gibt es nach derzeitigem Kenntnisstand des Gesprächskreises in der Bäckerei nichts, was mit dem Fall Rebecca gemein ist.

Ausgerechnet BILD kommt noch ganz ohne Erinnerungen aus, wie die meisten aller anderen Medien zum Thema, das Schlammblatt Spipegel natürlich ausgenommen.

Bonustrack

Finde den Fehler in der offiziellen Polizeimeldung.

Es ist derzeit anzunehmen, dass sich Lisa nicht freiwillig aus ihrem häuslichen Umfeld entfernt hat.