13. März 2006
12. März 2006
Hungerstreik
Wenn man, sag ich mal, wegen erwiesener Unschuld eine langjährige Haftstrafe abbrummt, dann macht man irgendwann euch einen Hungerstreik, um auf diesen mißlichen Umstand aufmerksam zu machen.
Gibt es auch sowas wie einen Wetterstreik?
Hungern und keine Klamotten anziehen fällt für mich aus. Aber irgendwie muß man doch gegen dieses Mistwetter protestieren.
Gibt es auch sowas wie einen Wetterstreik?
Hungern und keine Klamotten anziehen fällt für mich aus. Aber irgendwie muß man doch gegen dieses Mistwetter protestieren.
Holding the speech
"Holding the speech was a fucking honour for me."
Campino anläßlich der Verleihung des Echo2006 an Bob Geldof
_____
Rammstein war noch frecher.
"Wir bedanken uns bei den dafür zuständigen Organen."
Und wech warn'se.
_____
Und Tokio Hotel haben bei der umfänglichen Namensliste, die sie als Dankesübung kund taten, ihre Kindergärtnerin vergessen.
Campino anläßlich der Verleihung des Echo2006 an Bob Geldof
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Rammstein war noch frecher.
"Wir bedanken uns bei den dafür zuständigen Organen."
Und wech warn'se.
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Und Tokio Hotel haben bei der umfänglichen Namensliste, die sie als Dankesübung kund taten, ihre Kindergärtnerin vergessen.
Meinungsfreiheit der Woche
Zum letzten Mal soll die Meinungsfreiheit Erwähnung finden.
______
SPIEGEL ONLINE - 26. Februar 2006, 09:26
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,402650,00.html
Historiker Overy im Interview
"Hitler wurde von Lenin beeinflusst"
______
SPIEGEL ONLINE - 01. März 2006, 12:51
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,403755,00.html
Kuba-Krise
"Die PDS hat kein Verhältnis zu Menschenrechten"
______
SPIEGEL ONLINE - 09. März 2006, 21:17
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,405215,00.html
Politiker-Beleidigungen
Bundestags-Ältestenrat rügt Lafontaine
Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Fraktion, Volker Beck, kritisierte Lafontaine im Gespräch mit der "Leipziger Volkszeitung". ... "Wenn man die parlamentarische Demokratie derartig beschreibt wie Herr Lafontaine, begibt man sich damit gefährlich nahe zu dem Vorwurf der 'Quasselbude', den die Nazis für das Parlament gebraucht haben", rügte Beck.
________
SPIEGEL ONLINE - 10. März 2006, 19:01
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,405356,00.html
FSK-Entscheidung
"Tal der Wölfe" nur noch ab 18
_______
Da haben wir also ein schönes Sammelsurium an freien Meinungsäußerungen beisammen. Und schon stellt sich auch die Frage, ob sie noch alle beisammen haben?
Z.B. wird Herrn Lafontaine nachgesagt, er habe behaupet, die Abgeordneten des Bundestages seien eine Schweinebande. Alles im Konjunktiv wohlgemerkt, denn so richtig gehört hat es wohl dann doch kein seriöser Zeuge.
Interessanter ist dann aber schon, daß ein Herr Beck sogleich die Nazikeule aus der Hose zieht und feste zudrischt. Das erlaubt zumindest die Frage nach dessem Schulabschluß und seinen heutigen PISA-Leistungen.
Oder sehr deutlich gesagt: Wer so argumentiert, der muß sich schon gefallen lassen, einer Schweinbande anzugehören.
Wochenlang wurde heftigst darüber diskutiert, ob dänische Kritzeleien nun der freien Kunstausübung zuzuordnen sind oder nicht. dann kommt ein Rambo-Verschnitt in die deutschen Kinos und landet prompt auf dem Index.

Und Schluß
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SPIEGEL ONLINE - 26. Februar 2006, 09:26
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,402650,00.html
Historiker Overy im Interview
"Hitler wurde von Lenin beeinflusst"
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SPIEGEL ONLINE - 01. März 2006, 12:51
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,403755,00.html
Kuba-Krise
"Die PDS hat kein Verhältnis zu Menschenrechten"
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SPIEGEL ONLINE - 09. März 2006, 21:17
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,405215,00.html
Politiker-Beleidigungen
Bundestags-Ältestenrat rügt Lafontaine
Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Fraktion, Volker Beck, kritisierte Lafontaine im Gespräch mit der "Leipziger Volkszeitung". ... "Wenn man die parlamentarische Demokratie derartig beschreibt wie Herr Lafontaine, begibt man sich damit gefährlich nahe zu dem Vorwurf der 'Quasselbude', den die Nazis für das Parlament gebraucht haben", rügte Beck.
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SPIEGEL ONLINE - 10. März 2006, 19:01
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,405356,00.html
FSK-Entscheidung
"Tal der Wölfe" nur noch ab 18
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Da haben wir also ein schönes Sammelsurium an freien Meinungsäußerungen beisammen. Und schon stellt sich auch die Frage, ob sie noch alle beisammen haben?
Z.B. wird Herrn Lafontaine nachgesagt, er habe behaupet, die Abgeordneten des Bundestages seien eine Schweinebande. Alles im Konjunktiv wohlgemerkt, denn so richtig gehört hat es wohl dann doch kein seriöser Zeuge.
Interessanter ist dann aber schon, daß ein Herr Beck sogleich die Nazikeule aus der Hose zieht und feste zudrischt. Das erlaubt zumindest die Frage nach dessem Schulabschluß und seinen heutigen PISA-Leistungen.
Oder sehr deutlich gesagt: Wer so argumentiert, der muß sich schon gefallen lassen, einer Schweinbande anzugehören.
Wochenlang wurde heftigst darüber diskutiert, ob dänische Kritzeleien nun der freien Kunstausübung zuzuordnen sind oder nicht. dann kommt ein Rambo-Verschnitt in die deutschen Kinos und landet prompt auf dem Index.
Und Schluß
7. März 2006
Friedensmission
SPIEGEL ONLINE - 07. März 2006, 07:27
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,404663,00.html
Friedensmission
Nato weitet Einsatz auf ganz Afghanistan aus
_____
Der Spiegel hat es wohl immer noch nicht mitbekommen, aber Nato und Friedensmission schließen sich gegenseitig aus.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,404663,00.html
Friedensmission
Nato weitet Einsatz auf ganz Afghanistan aus
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Der Spiegel hat es wohl immer noch nicht mitbekommen, aber Nato und Friedensmission schließen sich gegenseitig aus.
6. März 2006
Vorsicht
SPIEGEL ONLINE - 03. März 2006, 16:35
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,404159,00.html
Trainerdiskussion
Beckenbauer steht hinter Klinsmann
Im Anreißer heißt es u.a.: Auch Franz Beckenbauer stärkt Klinsmann den Rücken
---------------------
SPIEGEL ONLINE - 06. März 2006, 13:50
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,404558,00.html
Schlechte Erziehung
Beckenbauer schießt gegen Klinsmann
Im Anreißer heißt es u.a.: übt Franz Beckenbauer heftige Kritik an Jürgen Klinsmann.
___________
Darum noch einmal klipp und klar: Wenn jemand behauptet, er stelle sich hinter den oder die, dann bedeutet das, daß er ihm oder ihr um so besser in den Arsch treten kann.
Ich jedenfalls lasse große Vorsicht walten, wenn jemand meint, sich hinter mich zu stelllen oder stellen zu wollen.
2. März 2006
Meinungsfreiheit 4
Interviewsubstrat:
SPIEGEL ONLINE - 02. März 2006, 12:57
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,403937,00.html
Frage: Welche Konsequenzen ziehen Sie aus dieser Niederlage?
Klinsmann: Konsequenzen wird es nicht geben.
Frage: Werden Sie Ihre Philosophie auf den Prüfstand stellen?
Klinsmann: Das werden wir nicht.
Frage: Wo wollen Sie den Hebel ansetzen?
Klinsmann: In vielen Bereichen.
_____________
Frage von Harald Schmidt:
"Diese frierenden Männer in den Roten Leibchen da hinten...
Ist das die deutsche Abwehr oder sind das die Streikposten von Verdi?"
SPIEGEL ONLINE - 02. März 2006, 12:57
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,403937,00.html
Frage: Welche Konsequenzen ziehen Sie aus dieser Niederlage?
Klinsmann: Konsequenzen wird es nicht geben.
Frage: Werden Sie Ihre Philosophie auf den Prüfstand stellen?
Klinsmann: Das werden wir nicht.
Frage: Wo wollen Sie den Hebel ansetzen?
Klinsmann: In vielen Bereichen.
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Frage von Harald Schmidt:
"Diese frierenden Männer in den Roten Leibchen da hinten...
Ist das die deutsche Abwehr oder sind das die Streikposten von Verdi?"
1. März 2006
Meinungsfreiheit 3
Italienische Fußballer nahmen sich heute die Freiheit, ihre Meinung zu äußern. Die Reaktion darauf sieht dann so aus:






25. Februar 2006
Meinungsfreiheit 2
so titelt Spiegel-Online heute:
25. Februar 2006WM-AUSSCHLUSS
Wörns tritt gegen Klinsmann nach
und so der Teletext der ARD:

Klinsmann ist nicht nur 'ne Lusche, er bringt auch keine intelligenten Äußerungen zustande.
Klinsmann sei "link" und "unehrlich", heißt es in obiger Darstellung.
Gneauso ist es auch.
Klinsmann ist schlicht ein Feigling. Er hat nicht nur nachgetreten, sondern seine kalifornische Lebenserfahrung angewandt. Er hat gleich mit dem Baseballschläger zugehauen.
25. Februar 2006
Wörns tritt gegen Klinsmann nach
und so der Teletext der ARD:

Klinsmann ist nicht nur 'ne Lusche, er bringt auch keine intelligenten Äußerungen zustande.
Klinsmann sei "link" und "unehrlich", heißt es in obiger Darstellung.
Gneauso ist es auch.
Klinsmann ist schlicht ein Feigling. Er hat nicht nur nachgetreten, sondern seine kalifornische Lebenserfahrung angewandt. Er hat gleich mit dem Baseballschläger zugehauen.
24. Februar 2006
erbarmungslos - Teil 2
Live-Kommentar heute um 18:25 auf Eurosport:
"Beim ZDF heißt es heute abend 'Mainz bleibt Mainz'. Bei uns auf Eurosport sehen sie Finnland gegen Rußland live."
Ich schließe mich dieser Auffassung an.
___________
Bleiben zwei Fragenkomplexe offen.
Wer hatte eigentlich, und vor allem was, mit dem Kölner Dom vor, daß das ZDF die Bürgerversammlung zum Thema "Wir lassen den Dom in Köln" live übertrug? Wo soll der Dom hin und wer hat das veranlaßt?
Wer hat vor, Mainz zu verändern? Und warum eigentlich?
___________
Mit dem zweiten sieht man besser?
Auf beiden sieht man nix. Nix Olympia jedenfalls.

___________
Live-Kommentar um 21.10 Uhr
"Gesungen wird auf anderen Kanälen. Wir sehe hier Eishockey auf Eurosport."
___________
Um es klipp und klar zu sagen: Für eine solche Programmpolitik sind die Intendanten beider Fernsehsender fristlos zu entlassen. Ohne Anspruch auf Abfindung und Pension.
Und die GEZ gehört aufgelöst. Dieser Fernsehmist ist keinen einzigen Cent wert.
"Beim ZDF heißt es heute abend 'Mainz bleibt Mainz'. Bei uns auf Eurosport sehen sie Finnland gegen Rußland live."
Ich schließe mich dieser Auffassung an.
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Bleiben zwei Fragenkomplexe offen.
Wer hatte eigentlich, und vor allem was, mit dem Kölner Dom vor, daß das ZDF die Bürgerversammlung zum Thema "Wir lassen den Dom in Köln" live übertrug? Wo soll der Dom hin und wer hat das veranlaßt?
Wer hat vor, Mainz zu verändern? Und warum eigentlich?
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Mit dem zweiten sieht man besser?
Auf beiden sieht man nix. Nix Olympia jedenfalls.

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Live-Kommentar um 21.10 Uhr
"Gesungen wird auf anderen Kanälen. Wir sehe hier Eishockey auf Eurosport."
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Um es klipp und klar zu sagen: Für eine solche Programmpolitik sind die Intendanten beider Fernsehsender fristlos zu entlassen. Ohne Anspruch auf Abfindung und Pension.
Und die GEZ gehört aufgelöst. Dieser Fernsehmist ist keinen einzigen Cent wert.
Meinungsfreiheit
24. Februar 2006
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,druck-403110,00.html
KRITIK AN KLINSMANN
DFB wirft Wörns raus
Christian Wörns wird nicht mehr für die deutsche Fußballnationalmannschaft spielen. Der DFB erklärte, in Zukunft auf die Dienste des Verteidigers verzichten zu wollen. Wörns hatte sich zuletzt mehrfach öffentlich über mangelnde Einsätze beschwert.
Hamburg - "Seine kritischen Kommentare sind bei uns auf absolutes Unverständnis gestoßen, und wir können sein Vorgehen nicht akzeptieren", begründete Bundestrainer Jürgen Klinsmann die Entscheidung.
Passend dazu auch der Umgang mit dem Skispringer Alexander Herr. Auch er hatte seine Meinung lauthals kundgetan. Ergebnis bei ihm: Nie wieder Deutschland.
Bleibt festzuhalten: Beide Bundestrainer, der im Fuß- und der im Schneeball, sind produktive Luschen. Sie produzieren heftige Medienwinde. Mehr nicht. Jedenfalls keine Produkte, bei denen man vor Begeisterung in die Hände klatscht. Die Aussagen von Wörns und Herr sind aus dieser Sicht heraus vollkommen zutreffend.
Und reagiert wird auf diese freie Meinungsäußerung wie schon immer, mit gnadenloser Machtausübung und Rauswurf.
Soviel zum Thema Meinungsfreiheit in Deutschland.
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,druck-403110,00.html
KRITIK AN KLINSMANN
DFB wirft Wörns raus
Christian Wörns wird nicht mehr für die deutsche Fußballnationalmannschaft spielen. Der DFB erklärte, in Zukunft auf die Dienste des Verteidigers verzichten zu wollen. Wörns hatte sich zuletzt mehrfach öffentlich über mangelnde Einsätze beschwert.
Hamburg - "Seine kritischen Kommentare sind bei uns auf absolutes Unverständnis gestoßen, und wir können sein Vorgehen nicht akzeptieren", begründete Bundestrainer Jürgen Klinsmann die Entscheidung.
Passend dazu auch der Umgang mit dem Skispringer Alexander Herr. Auch er hatte seine Meinung lauthals kundgetan. Ergebnis bei ihm: Nie wieder Deutschland.
Bleibt festzuhalten: Beide Bundestrainer, der im Fuß- und der im Schneeball, sind produktive Luschen. Sie produzieren heftige Medienwinde. Mehr nicht. Jedenfalls keine Produkte, bei denen man vor Begeisterung in die Hände klatscht. Die Aussagen von Wörns und Herr sind aus dieser Sicht heraus vollkommen zutreffend.
Und reagiert wird auf diese freie Meinungsäußerung wie schon immer, mit gnadenloser Machtausübung und Rauswurf.
Soviel zum Thema Meinungsfreiheit in Deutschland.
23. Februar 2006
erbarmungslos
Ich habe vor ca. genau 30 Jahren eine Verpflichtung unterschrieben, kein Westfernsehen zu schauen. Sinngemäß hieß es wohl, so kann ich mich dunkel erinnern, es sei erstens Scheiße, mache zweitens eine Matschbirne und ist drittens vom Klassenfeind. Oder andersrum.
Ehrlichen Gewissens kann ich auch zugeben, daß ich mich weitestgehend an diese Verpflichtung gehalten habe.
______________
Erbarmungslos zog einst William Munny (Clint Eastwood) durch den wilden Westen, um mit seinem Colt die Ehre gedemütigter Frauen zu rächen.
Erbarmungslos ist auch das zweite deutsche Staatsfernsehen.
Gerade steht die olympische Entscheidung im Eiskunstlaufen der Frauen an. Ich schalte also ausnahmsweise mal Westfernsehen ein, um das eine oder andere Fräulein zu beäugen. Und was ist los? Mer lasse de Dom in Kölle ist da los.
Nix da mit Katarina Witts Kommentaren.
Was muß das für eine Demütigung für diese Frau sein?
Öffentlich-rechtlicher Sendeauftrag? Eher wohl Sendungsbewußtsein. Denn beim Karneval hört der Spaß beim ZDF auf.
Oder ganz einfach gesagt: Beim heiligen Heinz-Florian, das hätte sich das DDR-Fernsehen nicht erlaubt, diese Konkurrenz wegen Karnevalsmätzchen aus Cottbus aus dem Programm zu nehmen.
Soll schlichtweg nur heißen: Bei Eurosport ist man dreimal besser unterhalten, aufgehoben und dusslig kommentiert als beim deutschen Staatsfernsehen.
Offensichtlich hatten sie damals Recht. Westfernsehen ist Scheiße, macht dumm und ist vom Klassenfeind.
Clint Eastwood, wo bist du?
Ehrlichen Gewissens kann ich auch zugeben, daß ich mich weitestgehend an diese Verpflichtung gehalten habe.
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Erbarmungslos zog einst William Munny (Clint Eastwood) durch den wilden Westen, um mit seinem Colt die Ehre gedemütigter Frauen zu rächen.
Erbarmungslos ist auch das zweite deutsche Staatsfernsehen.
Gerade steht die olympische Entscheidung im Eiskunstlaufen der Frauen an. Ich schalte also ausnahmsweise mal Westfernsehen ein, um das eine oder andere Fräulein zu beäugen. Und was ist los? Mer lasse de Dom in Kölle ist da los.
Nix da mit Katarina Witts Kommentaren.
Was muß das für eine Demütigung für diese Frau sein?
Öffentlich-rechtlicher Sendeauftrag? Eher wohl Sendungsbewußtsein. Denn beim Karneval hört der Spaß beim ZDF auf.
Oder ganz einfach gesagt: Beim heiligen Heinz-Florian, das hätte sich das DDR-Fernsehen nicht erlaubt, diese Konkurrenz wegen Karnevalsmätzchen aus Cottbus aus dem Programm zu nehmen.
Soll schlichtweg nur heißen: Bei Eurosport ist man dreimal besser unterhalten, aufgehoben und dusslig kommentiert als beim deutschen Staatsfernsehen.
Offensichtlich hatten sie damals Recht. Westfernsehen ist Scheiße, macht dumm und ist vom Klassenfeind.
Clint Eastwood, wo bist du?
22. Februar 2006
20. Februar 2006
Sportreporterdeutsch
Wat'n datt?
"Fast schon eine kleine Rückkehr in die Nähe der Weltspitze?"
ARD, 18:23, Skispringen der Mannschaften
"Fast schon eine kleine Rückkehr in die Nähe der Weltspitze?"
ARD, 18:23, Skispringen der Mannschaften
18. Februar 2006
auch sehr schön
"Wir stehen auf dem Treppchen und hören die deutsche Nationalhymne. Das ist einfach schön."
Kati Wilhelm im ZDF-Sportstudio gegen 23:20
_____________
Das hier ist schöner.
SPIEGEL ONLINE - 17. Februar 2006, 16:58
http://www.spiegel.de/sport/wintersport/0,1518,401506,00.html
Kati Wilhelm im ZDF-Sportstudio gegen 23:20
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Das hier ist schöner.
SPIEGEL ONLINE - 17. Februar 2006, 16:58
http://www.spiegel.de/sport/wintersport/0,1518,401506,00.html
Hymnen-Posse
Ein Lied für Italien
Der Südtiroler Rodler Gerhard Plankensteiner hat Empörung bei seinen Landsleuten ausgelöst, als er gestand, die italienische Nationalhymne nicht zu kennen. Prompt musste er live im Fernsehen vorsingen. Das wiederum brachte Südtiroler Politiker auf die Palme.
17. Februar 2006
Stallpflicht
Wenn seit heute Stallpflicht angeordnet ist, müßten dann nicht etliche Menschen mit einem Käfig um ihren Kopf herum durch die Gegend laufen?
[edited 25.02.2006]
Dieser Schutzhelm sollte eigentlich vollkommen ausreichend sein.

[/edited]
[edited 25.02.2006]
Dieser Schutzhelm sollte eigentlich vollkommen ausreichend sein.

[/edited]
13. Februar 2006
11. Februar 2006
Satire macht alles
Satire darf alles. Soll Tucholsky gesagt haben.
Gemeint wiederum soll er gehabt haben, sofern Satire ein bestimmtes Maß an intelligentem Spott enthalte, dann dürfe sie alles.
Hat er aber nicht gesagt. Sagen tun diese seine Gedankenleser.
Und wenn man sich diverse Satiresendungen des deutschen Fernsehfunks reinzieht, dann kommt man zumindest zu der Auffassung:
Satire macht alles.
Ob sie es auch darf, ist dabei unerheblich.
Und die Frage nach derem intelligenten Gehalt für das höher gebildete Bürgertum stellt sich erst gar nicht (ein).
Somit geht die Diskussion querbeet durch den investigativen Journalismus schon daneben, weil zumindest zwei Dinge von den pfiffigsten deutschen Schreiberlingen mißachtet werden.
Erstens wird fleißig kolportiert, bei den Muslimen sei die bildliche Darstellung des Propheten Mohammed verboten.
Sucht man auf flickr nach Bildern mit dem Tag Mohhammend (oder muhammed), wird man von der Bildermenge zugeschüttet.
Das gleiche Ergebnis, wenn in der Google-Bildersuche die Stichworte mohammed + cartoon eingegeben werden.
Oder man geht gleich an eine Quelle selbst: http://www.amin.org/cartoon/archive.html
Hier findet man ein Füllhorn arbaischer Karikaturen.
Zweitens wird unterstellt, die in den dänischen Zeitung publizierten Bilder seien Karikaturen gewesen. Bis heute ist das aber nicht bewiesen.
Was mich an den alten Lehrer- und Professorendreh erinnert.
Der Chemieprofessor kritzelt die Formel für Salpetersäure an die Tafel und fragt seine Studenten, was das sei. Natürlich kommt prompt die Antwort: Salpetersäure.
Woraufhin der Professor wiederum genüßlich dozierend zu einem prinzipiellen Vortrag anhebt.
Mitnichten handele es sich hierbei um Salpetersäure. Wenn schon, dann um ein formales Abbild derselbigen.
Ansonsten kann jeder hier im Auditorium ruhigen Gewissens davon ausgehen, daß es sich mit einem hohen Grad an Wahrscheinlichkeit um Kreidepigmente auf grünem Schiefer handelt.
Will heißen, was fleißig von Süddeutscher über Frankfurter bis zum Spiegel als Karikaturen bezeichnet wird, ist erstmal nur Druckerschwärze auf Papier.
Und betrachtet man es sich genauer, dann fehlen wohl elemtare Merkmale einer Karikatur.
Worum geht es also in Wirklichkeit? Um Pippifax.
Gemeint wiederum soll er gehabt haben, sofern Satire ein bestimmtes Maß an intelligentem Spott enthalte, dann dürfe sie alles.
Hat er aber nicht gesagt. Sagen tun diese seine Gedankenleser.
Und wenn man sich diverse Satiresendungen des deutschen Fernsehfunks reinzieht, dann kommt man zumindest zu der Auffassung:
Satire macht alles.
Ob sie es auch darf, ist dabei unerheblich.
Und die Frage nach derem intelligenten Gehalt für das höher gebildete Bürgertum stellt sich erst gar nicht (ein).
Somit geht die Diskussion querbeet durch den investigativen Journalismus schon daneben, weil zumindest zwei Dinge von den pfiffigsten deutschen Schreiberlingen mißachtet werden.
Erstens wird fleißig kolportiert, bei den Muslimen sei die bildliche Darstellung des Propheten Mohammed verboten.
Sucht man auf flickr nach Bildern mit dem Tag Mohhammend (oder muhammed), wird man von der Bildermenge zugeschüttet.
Das gleiche Ergebnis, wenn in der Google-Bildersuche die Stichworte mohammed + cartoon eingegeben werden.
Oder man geht gleich an eine Quelle selbst: http://www.amin.org/cartoon/archive.html
Hier findet man ein Füllhorn arbaischer Karikaturen.
Zweitens wird unterstellt, die in den dänischen Zeitung publizierten Bilder seien Karikaturen gewesen. Bis heute ist das aber nicht bewiesen.
Was mich an den alten Lehrer- und Professorendreh erinnert.
Der Chemieprofessor kritzelt die Formel für Salpetersäure an die Tafel und fragt seine Studenten, was das sei. Natürlich kommt prompt die Antwort: Salpetersäure.
Woraufhin der Professor wiederum genüßlich dozierend zu einem prinzipiellen Vortrag anhebt.
Mitnichten handele es sich hierbei um Salpetersäure. Wenn schon, dann um ein formales Abbild derselbigen.
Ansonsten kann jeder hier im Auditorium ruhigen Gewissens davon ausgehen, daß es sich mit einem hohen Grad an Wahrscheinlichkeit um Kreidepigmente auf grünem Schiefer handelt.
Will heißen, was fleißig von Süddeutscher über Frankfurter bis zum Spiegel als Karikaturen bezeichnet wird, ist erstmal nur Druckerschwärze auf Papier.
Und betrachtet man es sich genauer, dann fehlen wohl elemtare Merkmale einer Karikatur.
Worum geht es also in Wirklichkeit? Um Pippifax.
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