21. September 2006

verbotene Liebe



Kann das jemand so erklären, daß ich es auch verstehe?
Oder: Worum geht es da eigentlich?

Gransch

SPIEGEL ONLINE - 21. September 2006, 13:16
http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,druck-438225,00.html

Keine Freiheit für die Feinde der Freiheit

Von Claus Christian Malzahn

Es gibt viele vernünftige Argumente, die gegen ein neues NPD-Verbotsverfahren in Karlsruhe sprechen. Und es gibt ein entscheidendes Argument dafür: Die demokratische Zivilgesellschaft im Osten ist der brutalen Strategie dieser freiheitsfeindlichen Partei schlicht nicht gewachsen.

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Das ist der größte anzunehmende Schwachsinn, einschließlich des gesamten Artikels, der dazu bisher zu lesen war.
Nazis sind kein Ostproblem.

20. September 2006

Tatsachenbehauptung

SPIEGEL ONLINE - 20. September 2006, 19:46
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-438247,00.html
Chavez beschimpft Bush als Teufel

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Vielleicht war es ja eine Tatsachenbehauptung? Das wiederum ist aber etwas ganz anderes als eine Beschimpfung.

Kalles Musikladen

20.09.2006 16:32
Popkomm: Staatsminister beklagt Internetpiraterie

Der Beauftragte für Kultur und Medien der Bundesregierung, Bernd Neumann, hält Urheberrechtsverstöße im Netz nach wie vor für eines der größten Probleme der Musikwirtschaft.

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Quatsch. Das Problem der Musikwirtschaft steckt im Wort selbst. Es ist halt Wirtschaft. Und wer dem sehr wählerischen Konsumenten diesen ungenießbaren Einheitspopquark serviert, der hat nun mal Probleme. Und der Konsument wechselt halt die Kantine. So einfach ist das. Das Problem ist nicht der Internetpirat*, das Problem ist die Musikwirtschaft selbst.

Oder wie ich es neulich sehr zutreffend in der Straßenbahn vernahm, als sich drei Halbwüchsige (vielleicht auch drei Viertelwüchsige, kein Ahnung) über die Welt allgemein und ihre MP3-Player speziell unterhielten: "Der beste Musikladen, wo ick kenne, iss imma noch Kalle", hieß es kurz und präzise.

* Ein Wort übrigens, das ich im Internet nirgendwo definiert gefunden habe. Alle benutzen es, aber niemand erklärt, was das eigentlich ist.

unerträglich


Weder der Einzug einer Partei in einen Landtag, und schon gar nicht Unerträglichkeit von Äußerungen reichen aus, um ein Parteiverbotsverfahren anzuleiern.

Wenn es um zweiteres geht, da fallen mir gleich etliche politische Parteien ein, die ich lieber heute als nie verboten sähe.

Aber als (ein)gebildeter Minister darf man solchen Schwachsinn absondern.

Rezept

SPIEGEL ONLINE - 20. September 2006, 15:52
http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,druck-438136,00.html

Rezepte gegen Rechts

Heye legt Anti-NPD-Programm vor

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So ein Schwachsinn schon wieder. Es gibt keine Rezepte gegen Rechts.

19. September 2006

mehr Geld



Freut euch nicht zu früh, ihr Langfreizeitler, denn das, was die Überschrift verspricht, das gibt es nicht.

Zwischen "mehr Geld für Langzeitarbeitslose" und "mehr Geld für Kommunen" besteht nämlich ein himmelweiter Unterschied. Beide haben zwar zuweilen, im konkreten Fall allerdings überhaupt nichts miteinander zu tun.

Im übrigen hat dies die arbeitsmarktpolitische Expertin der SPD-Fraktion (Landtag Brandenburg) verkündet. Das iss ne Expertin.

17. September 2006

Stimmvieh

Auch linke Wähler sind unter den gegebenen gesellschaftlichen Verhältnissen nur Stimmvieh. Linkes Stimmvieh eben.
Und Vieh macht nun mal Mist.

findet nicht statt

Wenn ich den aktuellen Neuigkeiten vertrauen kann, dann haben ca. 40 Prozent der Wahlberechtigten ihre schlaffen Körper gar nicht erst aus dem Sessel gehievt bekommen. Oder sie haben es und diese bei dem schönen Wetter sinnvollerer Tätigkeit zugeführt.

Bei dem gewaltigen Geplapper auf allen Kanälen finden diese Nichtwähler gar nicht erst statt.

Eine Gesellschaft, in der sich gerade mal 60 Prozent der berechtigten Bürger des Zettelwerfens betätigen, eine solche Gesellschaft hat den Anspruch verloren, sich Demokratie nennen zu dürfen.

bedauerlich

17.09.2006
http://www.abendblatt.de/daten/2006/09/16/612928.html?prx=1

Papst bedauert Missverständnis
Nach den heftigen Protesten in der muslimischen Welt hat Papst Benedikt XVI. bedauert, dass seine Worte zum Thema Islam und Gewalt missverstanden worden seien.

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Erstens schreiben wieder mal alle voneinander ab und bringen obigen Text nicht mal in Variationen auf den Markt der journalistischen Eitelkeiten.

Und zweitens muß man sich das auf der Zunge zergehen lassen. Der Papst bedauert, daß jemand anders etwas mißverstanden hat?

Woher will der Papst wissen, daß jemand etwas mißversteht? Auch wenn er Stellvertreter Gottes auf Erden ist, hellseherisch ist nur Gott selbst, aber kein Mensch aus Fleisch und Blut. Ausgenommen mal die Astro-Beratung nächtens halb drei auf einem dieser Puffsender.

Mithin, die Muslime haben die Papstäußerungen vollkommen richtig verstanden, davon kann man ruhigen und geläuterten Gewissens ausgehen.

[edit 18.09.2006 10:15]

Scheich Jussuf al Karadawi appellierte am Sonntag im katarischen Fernsehsender Al Jazeera: "Das sind keine Entschuldigungen. Das ist ein an die Moslems gerichteter Vorwurf, dass sie seine Worte nicht verstanden haben."

[/edit]

Bedauern sollte der Papst, wenn überhaupt, seine sehr eindeutigen und kaum mißverständlichen Äußerungen. Und das mit Vorbehalt, denn ich gehe davon aus, daß er die verbale Kriegserklärung an den Islam durchaus ernst gemeint hat.

Und wer da glaubt, das heilige Haupt habe sich nur mal so verplappert, der irrt gewaltig. Ein Papst, schon gar nicht Ratzinger, und erst recht nicht in einer Vorlesung vor erlauchten Gästen, ein solcher Papst verplappert sich nicht, der wählt jedes Wort, wohlgemerkt jedes (!), mit Bedacht. Und wer alte Schriften zitiert, der zitiert diese ja nicht unbedingt, um die Redezeit auszuschöpfen, der zitiert, weil er dem Zitat Bedeutsamkeit beimißt.

Insofern ist also Ratzinger nichts vorzuwerfen. Er hat gesagt, was er und die von ihm abhängigen Heiligkeiten denken. Danke für die klare Botschaft.

Ach ja, es war eben keine Panne, auch wenn für deren Begründung etliche Bytes auf SPON vollkommen sinnlos verkleckert werden.
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SPIEGEL ONLINE - 17. September 2006, 15:33
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,437504,00.html

Die Pannen und der Papst

Im theologischen Diskurs brillant, im Umgang mit den Medien unbeholfen: Die Regensburger Vorlesung war nicht die erste Panne...

Zahltag

In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern begleicht heute der mündige Wahlbürger seine ausstehenden Rechnungen.
Und ab 18 Uhr darf dann auf allen Kanälen der unmündige Jammerwessi verkünden, warum er weder mit Zahlweise noch Zahlbetrag einverstanden ist, die Rechnung aber akzeptieren muß.

16. September 2006

Umfrage

mehr Gammelfleisch?

Wenn es der Gesundheit dienlich ist, dann bin ich auch dafür.

15. September 2006

kein Experte

SPIEGEL ONLINE - 15. September 2006, 14:26
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-437210,00.html
DDR-Experte Hubertus Knabe
"Das Problem liegt bei der PDS"

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Nein, nicht schon wieder. Wieso muß denn eigentlich jeder, der im Spiegel sein Maul aufreißen darf, gleich ein Experte sein?
Knabe ist alles mögliche, aber definitv kein DDR-Experte.

Und wenn doch, dann höchstens im volksmundlichen Sinne: Na das ist ein Experte.

Wahlmaschinerie

15.09.2006 12:57
http://www.heise.de/newsticker/meldung/print/78226

Erneut Sicherheitsmängel bei Wahlmaschinen nachgewiesen

Ein Team von Wissenschaftlern der Universität Princeton hat in einer Studie erneut schwere Sicherheitslücken in Hard- und Software der Wahlmaschinen des US-Herstellers Diebold nachgewiesen. Ariel Feldman, Alex Halderman und Edward Felten haben mehrere Szenarien entwickelt, wie sich die Maschine – und damit das Zählergebnis – vergleichsweise leicht manipulieren lässt. Das Fazit der Wissenschaftler: Die Wahlmaschine weist signifikante Sicherheitsmängel auf.


Siehe auch den Testbericht zum Urnomaten.

[edit 19.06.2006 21:57]
Die Zeitschrift ct' hat sich im Heft 20/2006 ab S. 86 unter dem Titel "eVoting: Sind Wahlcomputer manipulationssicher?" ausführlich mit dem Thema beschäftigt.
Die Antwort lautet: Nein!
[/edit]

Wert

SPIEGEL ONLINE - 15. September 2006, 12:21
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-437246,00.html

Was Deutschland wert ist

Von Christian Buchholz

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Einen Scheißdreck.

Von mir

fehlerhafte Landkarte

SPIEGEL ONLINE - 15. September 2006, 09:44
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-437202,00.html

Fehlerhafte Landkarte für Angriff auf Uno-Posten verantwortlich

Der tödliche israelische Angriff auf einen Uno-Posten im Libanon-Krieg geht einem israelischen Untersuchungsbericht zufolge auf eine ungenaue Landkarte zurück.

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Das hat was von der Qualität der kindlich gemalten Biochemiekampfstoffselbstfahrlabor-LKW, die Powell vor der UNO zur Begründung des Irak-Krieg einsetzte.
Oder, militärhistorisch betrachtet, was vom General Winter, der im zweiten Weltkrieg die meisten Fronten der Roten Armee befehligte.

13. September 2006

Tagesspiegel

SPIEGEL ONLINE - 13. September 2006, 17:07
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-436350,00.html
Chinas Kapitalismus
Profitgier geht über Leichen

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Nicht nur der, wie weiter unten nachzulesen ist.
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SPIEGEL ONLINE - 13. September 2006, 17:53
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,druck-436911,00.html
Doping-Affäre
Hausdurchsuchung bei Ullrich

Im Rahmen eines Verfahrens wegen Betruges hat die Staatsanwaltschaft Bonn heute die Wohnung des ehemaligen T-Mobile-Fahrers sowie die anderer Beteiligter durchsucht.

Hamburg - An den heutigen Razzien waren neben Beamten der Staatsanwaltschaft auch Mitarbeiter des Bundeskriminalamts (BKA) beteiligt.
Im In- und Ausland wurden heute Vormittag zeitgleich insgesamt zehn private Wohnungen und Firmenräume durchsucht, darunter auch Ullrichs Wohnsitz im Schweizer Scherzingen.

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Aha, deutsche Staatsanwälte und BKA-Mitarbeiter durchsuchen Wohnungen der Schweiz.
Interessant.
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SPIEGEL ONLINE - 13. September 2006, 18:10
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,druck-436806,00.html
Bundestags-Praktikanten
Ein Kuli, ein Händedruck, null Euro - und tschüss!

Von Jan Friedmann, Hasnain Kazim und Anna Reimann

... In der Bundespolitik rackern Dutzende - ohne Lohn, Job-Perspektive und im Stress wie Vollzeitkräfte.

Berlin - Die Politik-Studentin möchte lieber anonym bleiben. Ihr Praktikum im Bundestag hat sie ernüchtert: "Am Ende wurde mir ein Kugelschreiber für 30 Euro überreicht", sagt sie, "das war der Lohn für zwei Monate Arbeit." Zwei Monate lang war die Praktikantin im Berliner Büro einer FDP-Bundestagsabgeordneten - und bekam dafür keinen Cent. Dabei, erinnert sie sich, "war sehr wohl Geld da für teure Geschenke an politische Freunde".

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Da haben wir also den Raubtierkapitalismus auf einmal auch in hiesigen Landstrichen, und dann auch noch bei den Edelsten, die das deutsche Volk hervorzubringen vermochte, Abgeordneten des deutschen Bundestages.

Marx hatte wohl doch recht. Kapitalismus ist Kapitalismus ist Kapitalismus. Überall auf der Welt. Nicht nur in China.
Außer in Deutschland natürlich. Hier hat der Kapitalismus sein Grauen längst abgestreift und ist menschlich, sozial, fürsorglich, anheimelnd und wärmend. Das Kronjuwel von Anständigkeit sozusagen, von Abgeordnetenbüros mal abgesehen.
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SPIEGEL ONLINE - 13. September 2006, 19:47
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-436936,00.html
Libanon-Einsatz
Merkel schickt Marine auf historische Mission

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Früher war wenigstens noch die Arbeiterklasse auf historischer Mission. Nun ist es nur noch deren schwimmfähiger Teil.

12. September 2006

Feilschen

SPIEGEL ONLINE - 12. September 2006, 12:05
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-436596,00.html

Bundeswehr
Letztes Feilschen um Details des Libanon-Einsatzes

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Also darum ging es. Wer hätte das vermutet?

11. September 2006

Hasta la Vista

Oder: Haste das Vista?

Hab ich. Schon wieder von der Platte geputzt.

Hatte mir den RC1 besorgt und die Installation angeworfen.
Um mir ein umfassendes Bild des kommenden (?) Betriebssystems zu machen, wählte ich die Ultimate-Version in der benutzerdefinierten Installationsvariante.

Nach ca. einer halbe Stunde war die DVD auf Platte entpackt.
Doch was für ein Schreck. Sage und schreibe 5643 MB an Daten wurden auf meinen PC geschaufelt, nur um Internet zu kucken und Brief an Omma zu schreiben.

Zweiter Schreck. Die Benutzerdefinition von Microsoft ist etwas eigentümlich, denn sie beschränkte sich darauf, daß ich die Partition angeben durfte, auf der dieser Datenberg landen sollte, und ich mußte einen Benutzer anlegen.

Was Microsoft unter Partition versteht, ist ebenfalls sehr eigentümlich. Jedenfalls wurde der MBR der ersten Festplatte gelöscht, in dem ich meinen klasse Bootmanager installiert hatte, so daß ich keine Betriebssysteme mehr beim Rechnerstart wählen konnte.

Der Bootsektor der ersten Partition wurde ersetzt und ein Bootmanager von Microsoft auf dieser installiert. Der Rest wurde, wie eigentlich von mir gewünscht, auf die zweite Partition kopiert und entpackt.

Klipp und klar gesagt: Wenn diese Großkotze in Redmonton der Meinung sind, sie wissen es besser als ich, dann irren sie sich. Einen besseren Bootmanager, wie den von mir genutzten kenne ich nicht. Und wenn ich sage, das alles soll in die zweite Partition, dann meine ich das auch so. Und zwar nur so.

Vielleicht findet sich ja ein pfiffiger Rechtsanwalt in diesem Land, der Microsoft wegen böswilliger Datenlöschung und -veränderung verklagt. Geld hab ich aber keines.

Glatte Note 5 oder 6, die gibt es wohl auch, für diesen Teil der Installation, da Thema verfehlt und Daten gelöscht.

Es ist mein Rechner, es sind meine Festplatten, es sind meine erarbeiteten Daten und es war mein Geld, das ich dafür hab springen lassen. Und da ist es niemandem gestattet, sich drüber hinwegzusetzen.

Nur der Vollständigeit halber sei erwähnt, daß dies in gleichem Umfang für diverse Linuxe, Free-BSD und PC-BSD gilt. Respektierung der bestehenden Partionierung und exakt das zu installieren, was der Anwender wünscht, das bleibt ein Traum. Die schludern genauso rum. (Bis auf Ubuntu, glaube ich. Und wer glaubt, ist nicht allein. Hat wohl der Oberhirte heute rausposaunt. Aber das nur nebenbei.)

Zweiter Schreck (A).
Der ging ja noch weiter als ich nachschaute, was das denn für ein Benutzer ist, den ich da angelegt habe. Das war, dreimal darf geraten werden... Ein Administrator.

Wieder nichts dazugelernt, aber tolle Werbesprüche a la "Das sicherste Windows bis heute" während der Installation am Bildschirm anzeigen.

Also auch hier Thema verfehlt und die Note 5 oder 6. Je nach Belieben.

Dann klickerte ich in den 5,5 Gigabyte etwas rum und stellte fest, daß etliche Software bereits in denglisch produziert wird. Möglicherweise denken die sich, wer seit Urzeiten Windows macht, der wird ja neben seiner deutschen Muttersprache auch etwas Fachenglisch in den vergangenen 15 Jahren verinnerlicht haben.

Lokalisation in deutscher Sprache gibt von mir ein Mangelhaft. Es ist immerhin der RC1,der in Kürze in die Produktion und den Vertrieb gehen soll.

Schließlich und endlich probierte ich noch das Mediacenter aus, denn sowas habe ich bisher nie gebraucht und gesehen.

Das sah dann so aus:



Und an der Stelle habe ich dann auch den Versuch abgebrochen, denn Fachenglisch, das verstehe ich ja noch. Zuweilen. Aber Fachchinesisch, das geht mir dann doch zu weit.

Zumal ich überhaupt nicht verstehe, wieso kein TV geschaut werden kann, wenn der Datenträger voll ist. Aufgenommene Sendungen hatte ich gar nicht. Woher denn? Und warum ich den Datenträger wechseln soll, um TV zu schauen, das verstehe wer will. Ich nicht. Bisher dachte ich nämlich, zum glotzen wäre ein TV-Karte nötig. Daß das jetzt auch mit Datenträgern geht, war mir nicht bekannt.

Insgesamt bereits nach zwei Stunden ein schlichtweg niederschmetterndes Ergebnis. Windows Vista gehört zur Kategorie "Software, die die Welt nicht braucht, aber leider nicht verhindern kann". Sie wird über uns hereinbrechen, so wie die alljährlichen Hurricans den Süden der USA heimsuchen.

Nach 5-jähriger Entwicklungszeit ein jämmerlicher Zustand, der nur als mangelhaft bezeichnet werden kann.

Ein positives hat die Evaluierung gehabt. Es bleibt ja wohl noch ein Jahr Zeit. Die werde ich damit verbringen, mich doch um ein Linux meiner Wahl zu kümmern. Mit allen bisher durch mich getesteten bin zwar nicht glücklich gewesen, außer mit dem Plattenverbauch. Die begnügen sich in der Regel mit 2 GB, incl. der Standardsoftware wie Openoffice, Multimedia, Brenneinrichtung und Firefox. Aber darüber hinaus gehende Bedürfnisse decken sie leider nicht oder nur sehr beschwerlich ab. Der Kulturschock des Umstiegs ist dann doch ziemlich hoch. Leider ist auch Linux als Desktopbetriebssystem nur sehr eingeschränkt nutzbar und liegt für mein Dafürhalten ca. 3 bis 5 Jahe hinter Windows-XP SP2 zurück.

Schlimm, eine Welt, die auf solche Zustände hinarbeitet. Gut für die Industrie, die endlich wieder mal einen heftigen Schub an potenten Hardwarekäufern zu erwarten hat. Denn eines ist Fakt. Vista wird definitiv neue Hardware benötigen, sofern man halbwegs vernünftig damit arbeiten will. Suse-Linux 10.1. hat's vorgemacht, wie gemächlich und zögerlich man auf aktueller Hardware arbeiten kann. Microsoft steht dem nicht nach.

Amen.

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Das klingt sehr interessant, was auf der GCB-Homepage dargestellt wird.

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Ich warte, bis das auf deutsch kommt, weil ich nicht verstehe, warum "Block all content except Google and porn" der Status des recommended verweigert wird.