SPIEGEL ONLINE 28. Februar 2009, 14:19 Uhr
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,druck-610457,00.html
GEZ-TV
ZDF beteiligte sich an Kosten für Becks Geburtstagsparty
700 Gäste kamen, "heute"-Sprecherin Petra Gerster moderierte: Die Geburtstagsfeier des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Beck zeigt, wie nah sich Politik und Öffentlich-Rechtliche sind. Staatskanzlei und ZDF luden gemeinsam ein - und teilten sich nach SPIEGEL-Informationen auch die Kosten.
28. Februar 2009
Spiegel korrigiert die Frau von den Laien
aber nicht die eigene Praxis der Müllentsorgung
SPIEGEL ONLINE 15. Februar 2009, 08:00 Uhr
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-607676,00.html
FAMILIENKONJUNKTUR
Zahl der Geburten in Deutschland steigt an
Der Geburtentrend geht nach oben: In Deutschland kommen wieder mehr Kinder zur Welt
----------
SPIEGEL ONLINE 28. Februar 2009, 11:42 Uhr
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-610468,00.html
TROTZ ELTERNGELD
Kein Geburtenboom in Deutschland
Die Zahl der Geburten in Deutschland ist im Oktober 2008 deutlich zurückgegangen.
Die Familienministerin hätte im Bilde sein können, wenn sie mit ihrer Pressekonferenz zum vermeintlichen Geburtenboom bloß ein wenig gewartet hätte – bereits am nächsten Tag wurden die mauen Oktoberzahlen veröffentlicht.
Hätte der Spiegel auch nur einen Tag gewartet, hätte er am 15.02. nicht solchen Müll unters Volk geschleudert.
SPIEGEL ONLINE 15. Februar 2009, 08:00 Uhr
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-607676,00.html
FAMILIENKONJUNKTUR
Zahl der Geburten in Deutschland steigt an
Der Geburtentrend geht nach oben: In Deutschland kommen wieder mehr Kinder zur Welt
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SPIEGEL ONLINE 28. Februar 2009, 11:42 Uhr
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-610468,00.html
TROTZ ELTERNGELD
Kein Geburtenboom in Deutschland
Die Zahl der Geburten in Deutschland ist im Oktober 2008 deutlich zurückgegangen.
Die Familienministerin hätte im Bilde sein können, wenn sie mit ihrer Pressekonferenz zum vermeintlichen Geburtenboom bloß ein wenig gewartet hätte – bereits am nächsten Tag wurden die mauen Oktoberzahlen veröffentlicht.
Hätte der Spiegel auch nur einen Tag gewartet, hätte er am 15.02. nicht solchen Müll unters Volk geschleudert.
hab ich schon alles zu gesagt
Nach Informationen des SPIEGEL will auch Bundeskanzler Merkel den ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender loswerden (Quelle)
Staatsfernsehen ist und bleibt nun mal Staatsfernsehen, egal, was die Unterstützer des ZDF-Chefredakteurs wollen. Entscheidend ist der Wille der Regierung, den Sender wieder auf Linie zu kriegen.
27. Februar 2009
Lieder, die die Welt nicht braucht
SPIEGEL ONLINE 27. Februar 2009, 16:16 Uhr
http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,druck-609997,00.html
ROCKBAND U2
"Wir wackeln nicht wie Lemminge hinter Bono her"
"No Line On The Horizon"
_________________
Seh ich auch so.
http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,druck-609997,00.html
ROCKBAND U2
"Wir wackeln nicht wie Lemminge hinter Bono her"
"No Line On The Horizon"
_________________
Seh ich auch so.
macht er nicht
SPIEGEL ONLINE 27. Februar 2009, 07:16 Uhr
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-610186,00.html
IRAK-POLITIK
Obama zieht US-Truppen bis August 2010 ab
_________________
Die Überschrift muß richtig lauten:
Obama will 50.000 GIs dauerhaft im Irak stationieren
Auch mit einer Überschrift kann man lügen, daß sich die Balken biegen.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-610186,00.html
IRAK-POLITIK
Obama zieht US-Truppen bis August 2010 ab
_________________
Die Überschrift muß richtig lauten:
Obama will 50.000 GIs dauerhaft im Irak stationieren
Auch mit einer Überschrift kann man lügen, daß sich die Balken biegen.
26. Februar 2009
25. Februar 2009
das ist ja wieder sehr schön
Das ist ja wieder mal toll. Nur Google kennt das Wort Küttelwerfer, live und yahoo passen bei dieser Suchanfrage und behaupten, sowas gäbe es nicht. Oder haben die's bloß nicht gefunden?
Live wird etwas präziser und meint: Es wurden keine Inhalte für küttelwerfer gefunden. Na ja... Genau das war ja in meinem Post bereits ausführlich erklärt.
Live wird etwas präziser und meint: Es wurden keine Inhalte für küttelwerfer gefunden. Na ja... Genau das war ja in meinem Post bereits ausführlich erklärt.
Schäfer-Gümbel als Küttelwerfer
Laut einer Kurzintervention auf SPON hat TSG verlautbart:
Koch tritt offenkundig die Flucht nach vorne an, weil er mit seinen Hinterzimmer-Mauscheleien aufgeflogen ist. Seine öffentlichen Angriffe auf Brender und den Intendanten Markus Schächter schadet er dem ZDF.
Er stellt die Staatsferne des Senders in Frage und versucht unmittelbar Einfluss auf die Personalpolitik zu nehmen. Das ist dreist, das ZDF ist schließlich kein Parteisender.
Hierzu stelle ich fest: Herr Koch stellt die Staatsferne des ZDF nicht in Frage, sondern die Staatsnähe wieder auf ein solides Fundament, so wie es sich für Staatsfernsehen eben gehört.
Staatsfernsehen funktioniert nun mal wirklich so, wie Koch es will. Da hilft auch kein Küttelwurf.
Koch tritt offenkundig die Flucht nach vorne an, weil er mit seinen Hinterzimmer-Mauscheleien aufgeflogen ist. Seine öffentlichen Angriffe auf Brender und den Intendanten Markus Schächter schadet er dem ZDF.
Er stellt die Staatsferne des Senders in Frage und versucht unmittelbar Einfluss auf die Personalpolitik zu nehmen. Das ist dreist, das ZDF ist schließlich kein Parteisender.
Hierzu stelle ich fest: Herr Koch stellt die Staatsferne des ZDF nicht in Frage, sondern die Staatsnähe wieder auf ein solides Fundament, so wie es sich für Staatsfernsehen eben gehört.
Staatsfernsehen funktioniert nun mal wirklich so, wie Koch es will. Da hilft auch kein Küttelwurf.
Wahrnehmungsschwäche beim Spiegel
SPIEGEL ONLINE 25. Februar 2009, 16:37 Uhr
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-609889,00.html
PSYCHOLOGIE
Wahrnehmungsschwäche könnte Höhenangst hervorrufen
Wen Höhenangst plagt, der kann womöglich Entfernungen nicht richtig einschätzen. Zu diesem Schluss kommt ein US-Psychologe, der Tests mit Betroffenen gemacht hat.
...von einer Studie mit 43 Teilnehmern, die größtenteils unter Höhenangst litten.
Aus seinen Ergebnissen schließt Jackson, dass Höhenangst weniger eine psychische Störung ist, sondern eher eine evolutionär begründete, sinnvolle Reaktion auf eine Schwäche beim Schätzen von Entfernungen. Demnach könnte das Trainieren der Distanzwahrnehmung eine ebenso wirkungsvolle Therapie für Höhenangst sein wie Übungen zur Angstkontrolle.
chs/ddp
______________
Und schon wieder durfte der Praktikant schnelll mal Schwachsinn gen Mülldeponie durchwinken. Spätestens bei der Zahl 43 einer Studie (!!!) hätte er den Löschknopf drücken müssen.
Da ich das Thema durch habe, einige Korrekturen. Die Fassade stimmt, Entfernungen können nicht korrekt eingeschätzt werden. Das ist aber nur ein Symptom, keine Ursache. Die Ursache ist schlichtweg, daß das Sehzentrum kein korrektes Abbild der Szenerie liefert und damit der Gleichgewichtssinn gestört ist. Das verursacht dann den Schwindel, der eben als Höhenangst bekannt ist.
Damit fällt Training von Distanzwahrnehmung und Angstkontrolle als Therapieansatz aus. Erst kommt eine OP und dann braucht man kein Training mehr, denn die Höhenangst ist weg, wenn das Sehzentrum des Gehirns wieder seinen korrekten Beitrag zum Gleichgewichtssinn beiträgt.
Das war ein Ansatz. Weitere Ansätze findet man, wenn alle anderen Körperteile, die am Gleichgewichtssinn beteiligt sind, und deren Zusammmenspiel, analysiert werden. Ich schreib jetzt aber keine Doktorarbeit zu dem Thema, sondern höre auf.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-609889,00.html
PSYCHOLOGIE
Wahrnehmungsschwäche könnte Höhenangst hervorrufen
Wen Höhenangst plagt, der kann womöglich Entfernungen nicht richtig einschätzen. Zu diesem Schluss kommt ein US-Psychologe, der Tests mit Betroffenen gemacht hat.
...von einer Studie mit 43 Teilnehmern, die größtenteils unter Höhenangst litten.
Aus seinen Ergebnissen schließt Jackson, dass Höhenangst weniger eine psychische Störung ist, sondern eher eine evolutionär begründete, sinnvolle Reaktion auf eine Schwäche beim Schätzen von Entfernungen. Demnach könnte das Trainieren der Distanzwahrnehmung eine ebenso wirkungsvolle Therapie für Höhenangst sein wie Übungen zur Angstkontrolle.
chs/ddp
______________
Und schon wieder durfte der Praktikant schnelll mal Schwachsinn gen Mülldeponie durchwinken. Spätestens bei der Zahl 43 einer Studie (!!!) hätte er den Löschknopf drücken müssen.
Da ich das Thema durch habe, einige Korrekturen. Die Fassade stimmt, Entfernungen können nicht korrekt eingeschätzt werden. Das ist aber nur ein Symptom, keine Ursache. Die Ursache ist schlichtweg, daß das Sehzentrum kein korrektes Abbild der Szenerie liefert und damit der Gleichgewichtssinn gestört ist. Das verursacht dann den Schwindel, der eben als Höhenangst bekannt ist.
Damit fällt Training von Distanzwahrnehmung und Angstkontrolle als Therapieansatz aus. Erst kommt eine OP und dann braucht man kein Training mehr, denn die Höhenangst ist weg, wenn das Sehzentrum des Gehirns wieder seinen korrekten Beitrag zum Gleichgewichtssinn beiträgt.
Das war ein Ansatz. Weitere Ansätze findet man, wenn alle anderen Körperteile, die am Gleichgewichtssinn beteiligt sind, und deren Zusammmenspiel, analysiert werden. Ich schreib jetzt aber keine Doktorarbeit zu dem Thema, sondern höre auf.
24. Februar 2009
der Spiegel gibt sich die Blöße
SPIEGEL-ONLINE 24. Februar 2009, 15:40 Uhr
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,druck-609641,00.html
REKORD IN RIO
Samba-Tänzerin trägt knappstes Kostüm aller Zeiten
Nur drei Zentimeter Stoff bedeckten ihre Blöße - das ist Rekord.
_________________
Euer katholisches Gewäsch interessiert mich nicht. Ich will das Foto sehen, um mir selber eine Meinung bilden zu können.

Wer im übrigen klasse Bilder vom Karneval sehen möchte, der gehe in das Land der Meinungsfreiheit. Die hatte ich ja schon bei den Olympischen Spielen zu Peking mit einer höchst lobenden Erwähnung bedacht. Im Umkehrschluß heißt dies, daß ich für des Spiegels Fotostrecke (selbstverständlich nicht verlinkt!) nur Verachtung übrig habe.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,druck-609641,00.html
REKORD IN RIO
Samba-Tänzerin trägt knappstes Kostüm aller Zeiten
Nur drei Zentimeter Stoff bedeckten ihre Blöße - das ist Rekord.
_________________
Euer katholisches Gewäsch interessiert mich nicht. Ich will das Foto sehen, um mir selber eine Meinung bilden zu können.
Wer im übrigen klasse Bilder vom Karneval sehen möchte, der gehe in das Land der Meinungsfreiheit. Die hatte ich ja schon bei den Olympischen Spielen zu Peking mit einer höchst lobenden Erwähnung bedacht. Im Umkehrschluß heißt dies, daß ich für des Spiegels Fotostrecke (selbstverständlich nicht verlinkt!) nur Verachtung übrig habe.
ND gelesen - dabei gewesen
SPIEGEL ONLINE 24. Februar 2009, 16:19 Uhr
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-609655,00.html
STREIT ÜBER NPD-VERBOT
SPD-Innenminister schalten V-Leute ab
Die SPD-Innenminister gehen in Sachen NPD-Verbot in die Offensive: Vier Bundesländer haben die V-Leute in den NPD-Vorständen abgeschaltet.
sac/dpa/ddp/Reuters
__________________
Besser recherchiert wird in der Zukunft, so hatte uns der Spiegel kürzlich versprochen. Und daran hält er sich.
Ich hab mal heute recherchiert. Herausgekommen ist ein ellenlanges, trotzdem lesenswertes Interview. Leider hat es die Zeitung vom Klassenfeind veröffentlicht und ist damit für den Spiegel nicht zitierfähig.
Wie immer bevorzuge ich das Original, statt die Praktikantenfälschung.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-609655,00.html
STREIT ÜBER NPD-VERBOT
SPD-Innenminister schalten V-Leute ab
Die SPD-Innenminister gehen in Sachen NPD-Verbot in die Offensive: Vier Bundesländer haben die V-Leute in den NPD-Vorständen abgeschaltet.
sac/dpa/ddp/Reuters
__________________
Besser recherchiert wird in der Zukunft, so hatte uns der Spiegel kürzlich versprochen. Und daran hält er sich.
Ich hab mal heute recherchiert. Herausgekommen ist ein ellenlanges, trotzdem lesenswertes Interview. Leider hat es die Zeitung vom Klassenfeind veröffentlicht und ist damit für den Spiegel nicht zitierfähig.
Wie immer bevorzuge ich das Original, statt die Praktikantenfälschung.
96 Stunden - die zweite
Die Blockwarteinträge zum Film in der imdb lauten heute und sind wesentlich zutreffender als die vom Wochenende:
Sex & Nudity
what?.
Violence & Gore
see movie for more info
Profanity
none very kid friendly
and...
I SHIT ON EGGS
Alcohol/Drugs/Smoking
*gasp*
Frightening/Intense Scenes
kung fu
Sex & Nudity
what?.
Violence & Gore
see movie for more info
Profanity
none very kid friendly
and...
I SHIT ON EGGS
Alcohol/Drugs/Smoking
*gasp*
Frightening/Intense Scenes
kung fu
23. Februar 2009
Gegendarstellung
"Ich hätte diese Reise in den Iran nicht gemacht. Es wäre besser gewesen, wenn Gerhard Schröder den umstrittenen Staatspräsidenten Ahmadinedschad nicht getroffen hätte. Klug wäre es gewesen, in Teheran ausschließlich mit Ex-Präsident Chatami zu sprechen", sagte Gert Weisskirchen, der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. (Quelle)
Hierzu stelle ich fest.
Herr Weisskirchen hat diese Reise nicht gemacht.
Das macht eben den Unterschied. Schröder ist ein Machtmensch. Er macht, was er will. Weisskirchen ist jener Typ, der in die Kategorie "Wieso Politiker nicht die Klügsten sind" fällt.
Hierzu stelle ich fest.
Herr Weisskirchen hat diese Reise nicht gemacht.
Das macht eben den Unterschied. Schröder ist ein Machtmensch. Er macht, was er will. Weisskirchen ist jener Typ, der in die Kategorie "Wieso Politiker nicht die Klügsten sind" fällt.
22. Februar 2009
Jugendschutzgesetz verfassungswidrig
Hab ich ja schon immer gesagt.
Die Begründung geht mir runter wie Sahneeis.
heise online 21.02.2009 16:36
US-Gericht: Jugendschutzgesetz verfassungwidrig
Ein US-Bundesgericht hat am gestrigen Freitag ein kalifornisches Gesetz zum Schutz Minderjähriger vor gewalttätigen Videospielen für verfassungswidrig erklärt.
Das Gesetz trat am 1. Januar 2006 in Kraft, um kurz darauf wieder ausgesetzt zu werden. Es verbat Händlern den Verkauf oder Verleih von Spielen an Jugendliche unter 18 Jahren, die "besonders grausam, abscheulich oder verdorben" seien und die Werte der Gemeinschaft verletzten. Derartige Titel sollten neben der ESRB-Kennzeichnung einen zusätzlichen Hinweis auf der Verpackung tragen. Händler wurden dazu verpflichtet, beim Verkauf derartig gekennzeichneter Spiele das Alter der Kunden anhand des Ausweises zu prüfen.
Die Richter des neunten Bundesberufungsgerichts begründeten ihre gestrige Entscheidung mit dem Hinweis, dass es nicht erwiesen sei, dass solche Inhalte in Spielen größere psychologische oder neurologische Schäden bei Minderjährigen anrichten als Literatur, Fernsehen, Film oder Internetseiten. Der Gesetzestext sei "übertrieben restriktiv" und benutze "schwammige Definitionen". Der Vorsitzende Richter Whyte erklärte: "Die Definition könnte auch für Werke aus der klassischen Literatur gelten, wenn sie als Videospiel umgesetzt würden." Darüber hinaus habe der Staat Kalifornien nicht zeigen können, dass das Gesetz Kinder effektiv schütze. "Der Staat darf nicht die Redefreiheit einschränken, um die Gedanken Minderjähriger zu kontrollieren", hieß es in seinem Urteil.
Die Begründung geht mir runter wie Sahneeis.
heise online 21.02.2009 16:36
US-Gericht: Jugendschutzgesetz verfassungwidrig
Ein US-Bundesgericht hat am gestrigen Freitag ein kalifornisches Gesetz zum Schutz Minderjähriger vor gewalttätigen Videospielen für verfassungswidrig erklärt.
Das Gesetz trat am 1. Januar 2006 in Kraft, um kurz darauf wieder ausgesetzt zu werden. Es verbat Händlern den Verkauf oder Verleih von Spielen an Jugendliche unter 18 Jahren, die "besonders grausam, abscheulich oder verdorben" seien und die Werte der Gemeinschaft verletzten. Derartige Titel sollten neben der ESRB-Kennzeichnung einen zusätzlichen Hinweis auf der Verpackung tragen. Händler wurden dazu verpflichtet, beim Verkauf derartig gekennzeichneter Spiele das Alter der Kunden anhand des Ausweises zu prüfen.
Die Richter des neunten Bundesberufungsgerichts begründeten ihre gestrige Entscheidung mit dem Hinweis, dass es nicht erwiesen sei, dass solche Inhalte in Spielen größere psychologische oder neurologische Schäden bei Minderjährigen anrichten als Literatur, Fernsehen, Film oder Internetseiten. Der Gesetzestext sei "übertrieben restriktiv" und benutze "schwammige Definitionen". Der Vorsitzende Richter Whyte erklärte: "Die Definition könnte auch für Werke aus der klassischen Literatur gelten, wenn sie als Videospiel umgesetzt würden." Darüber hinaus habe der Staat Kalifornien nicht zeigen können, dass das Gesetz Kinder effektiv schütze. "Der Staat darf nicht die Redefreiheit einschränken, um die Gedanken Minderjähriger zu kontrollieren", hieß es in seinem Urteil.
96 Stunden
Zeit verbleiben Liam Neeson, um seine Tochter zu finden. Danach ist sie verschwunden. Sagt sein früher Berufskollege zu ihm am Telefon.
Ab diesem Augenblick macht der Film einfach nur Spaß, drückt einen ob seiner gewaltigen Leinwandpräsenz regelrecht in den Kinosessel.
Von diesen 96 Stunden bekommen wir ca. 55 Minuten zu sehen. Und die haben sich gewaschen. Was ist schon ein Terminator, wenn ein Mensch aus Fleisch und Blut das einst erlernte Handwerk in Paris in höchster Vollendung zelebriert.
Irgendwann nach dem 10. Toten habe ich aufgehört zu zählen. Es folgten zu viele.
Das Kino war gut befüllt, doch kein Räusper, kein Popcorngeschmatze, kein Gekiecher pubertierender Jugendlicher an den unmöglichsten Stellen, nichts von dem, so zog die Orgie der Gewalt die Leute in den Bann. Es gab drei humorvolle Szenen, an denen auch korrekterweise gelacht wurde.
Zu sehen ist eine der besten Folteszenen der Filmgeschichte. Wer danach noch glaubt, Folter macht auskunftsbereit und entlastet das Schuldgewissen, der sollte wieder zu Walt Disney wechseln.
Normalerweise wäre ich nach spätestens 2 Minuten aufgestanden und gegangen, so arschlangweilig zog sich die Hinführung zum Thema hin. Eine total versemmelte erste halbe Stunde, die an schlimmsten Hollywoodkitsch erinnert und quälend anzuschauen war. Da stimmte einfach gar nichts, von der kurzen Episode des Personenschutzes einer kleinen Rockdiva mal abgesehen.
Regie in diesem Teil des Films: Note 5, setzen.
Ich blieb aber sitzen, weil ich vorab was munkeln hörte. So in der Art geiler Film, lohnt sich.
Liam Neeson hat für die Regierung gearbeitet und war sowas wie ein Verhinderer in vielen Ländern der Welt. Seine Folterkünste hat er in befreundeten Staaten beigebracht bekommen. Sein Privatleben fand nicht statt und ist demzufolge versaut.
Die Frau zog die Reißleine und einen Millionär an Land. Und der pensionierte Regierungsarbeiter in die Nähe, damit er wenigstens den Kontakt zur 17-jährigen Tochter wieder aufbauen kann.
Die will mit einer Freundin nach Paris und Museen besuchen. Louvre und so. Sagt sie. Gebucht hat sie allerdings die komplette Europa-Tournee von U2. Aber da ist sie schon weg und Liam Neeson erbost.
Am Flughafen in Paris wird sie von der albanischen Nuttenmafia kontaktiert. Und jetzt geht die Post ab. Dermaßen sehenswert, daß die die erste halbe Stunde vergeben ist.
Der Schluß des Films auch, der ist hollywoodlike, so wie Tykwers International als deutsche Provinzposse endet. Tykwer vergebe ich nicht, obwohl ich behauptet hatte, daß es ein sehr sehenswerter Film ist. Ist er immer noch.
In beiden Filme spielt eine Ansprache ans Volk eine große Rolle.
Bei Tykwer lautet sie: "Sie versuchen, das Problem in den Grenzen ihres Rechtsystems zu lösen. Das wird ihnen nicht gelingen. Sie müssen diese Grenzen übertreten, wenn sie es lösen wollen."
Das Versprechen kann Tykwer nicht einlösen, denn der Film ist fast zu Ende. Gelöst wird das Problem letztlich von der Mafia. Rechtsübertretung durch einen Interpol-Cop? Fehlanzeige.
Liam Neeson hingegen behauptet: "Ich weiß nicht wer du bist und was du willst. Wenn du auf Geld aus bist, ich hab keins. Allerdings verfüge ich über einige sehr spezielle Fähigkeiten, die mich zu einem Alptraum für Leute wie dich machen. Wenn du meine Tochter frei läßt, dann war's das. Ich werd dich nicht weiter belästigen. Wenn nicht, dann suche ich dich, finde dich und töte dich."
Da sind noch 60 Minuten Filmzeit über. Und genau das wird auch gemacht. Suchen, finden, töten. Versprochen ist versprochen.
Diese knapp 60 Minuten Brutalität innerhalb der 96 Stunden, die sind drei Klassen besser als Tykwer. Da darf ich schon großzügig zu mir sein und sagen, 60 Minuten schweineguter Film sind eigentlich auch gut absolvierter Kulturgenuß gewesen.
Liebe junge Leute, geht in den Film, so lange der noch FSK 16 ist, wer weiß, wann der verboten wird. Das Drehbuch stammt von Luc Besson, der auch Nikita, das Original, nicht die Hollywoodschmonzette, und Leon der Profi zu verantworten hatte. Und dieser Verantwortung für unser Seelenheil wird er auch mit diesem Drehbuch vollauf gerecht. Der Scheiß im Film geht auf die Kappe des Regisseurs. Deswegen keine namentliche Erwähnung.
------------
Viel besser als ich beschreibt es ein professioneller Filmkritiker.
------------
Ergänzend einiges aus der imdb für unsere jugendlichen Mitbürger, was Blockwarte so alles in dem Film gesehen haben. Also eientlich ist es für die Eltern gedacht, die ihrer Aufsichts- und Erziehungspflicht nachkommen sollen.
93 min Original | USA:91 min (edited) (also zensiert)
Throughout the film, prostitution is a main topic.
A woman is seen in a thong at a prostitution auction.
Several prostitutes are seen laying around in beds.
Kim is seen in lingerie.
no f-words.
People in a party are shown drinking alcohol.
South Korea:18 / Netherlands:12 / USA:PG-13 (cut) / Australia:MA / UK:15 (edited version) / New Zealand:R16 (uncut) / Ireland:15A / South Africa:16LV / Peru:14 / Argentina:16 / France:-12 / Brazil:16 / UK:18 (DVD rating) / Portugal:M/16 / Finland:K-15 / Chile:Y7 / Germany:16
Ab diesem Augenblick macht der Film einfach nur Spaß, drückt einen ob seiner gewaltigen Leinwandpräsenz regelrecht in den Kinosessel.
Von diesen 96 Stunden bekommen wir ca. 55 Minuten zu sehen. Und die haben sich gewaschen. Was ist schon ein Terminator, wenn ein Mensch aus Fleisch und Blut das einst erlernte Handwerk in Paris in höchster Vollendung zelebriert.
Irgendwann nach dem 10. Toten habe ich aufgehört zu zählen. Es folgten zu viele.
Das Kino war gut befüllt, doch kein Räusper, kein Popcorngeschmatze, kein Gekiecher pubertierender Jugendlicher an den unmöglichsten Stellen, nichts von dem, so zog die Orgie der Gewalt die Leute in den Bann. Es gab drei humorvolle Szenen, an denen auch korrekterweise gelacht wurde.
Zu sehen ist eine der besten Folteszenen der Filmgeschichte. Wer danach noch glaubt, Folter macht auskunftsbereit und entlastet das Schuldgewissen, der sollte wieder zu Walt Disney wechseln.
Normalerweise wäre ich nach spätestens 2 Minuten aufgestanden und gegangen, so arschlangweilig zog sich die Hinführung zum Thema hin. Eine total versemmelte erste halbe Stunde, die an schlimmsten Hollywoodkitsch erinnert und quälend anzuschauen war. Da stimmte einfach gar nichts, von der kurzen Episode des Personenschutzes einer kleinen Rockdiva mal abgesehen.
Regie in diesem Teil des Films: Note 5, setzen.
Ich blieb aber sitzen, weil ich vorab was munkeln hörte. So in der Art geiler Film, lohnt sich.
Liam Neeson hat für die Regierung gearbeitet und war sowas wie ein Verhinderer in vielen Ländern der Welt. Seine Folterkünste hat er in befreundeten Staaten beigebracht bekommen. Sein Privatleben fand nicht statt und ist demzufolge versaut.
Die Frau zog die Reißleine und einen Millionär an Land. Und der pensionierte Regierungsarbeiter in die Nähe, damit er wenigstens den Kontakt zur 17-jährigen Tochter wieder aufbauen kann.
Die will mit einer Freundin nach Paris und Museen besuchen. Louvre und so. Sagt sie. Gebucht hat sie allerdings die komplette Europa-Tournee von U2. Aber da ist sie schon weg und Liam Neeson erbost.
Am Flughafen in Paris wird sie von der albanischen Nuttenmafia kontaktiert. Und jetzt geht die Post ab. Dermaßen sehenswert, daß die die erste halbe Stunde vergeben ist.
Der Schluß des Films auch, der ist hollywoodlike, so wie Tykwers International als deutsche Provinzposse endet. Tykwer vergebe ich nicht, obwohl ich behauptet hatte, daß es ein sehr sehenswerter Film ist. Ist er immer noch.
In beiden Filme spielt eine Ansprache ans Volk eine große Rolle.
Bei Tykwer lautet sie: "Sie versuchen, das Problem in den Grenzen ihres Rechtsystems zu lösen. Das wird ihnen nicht gelingen. Sie müssen diese Grenzen übertreten, wenn sie es lösen wollen."
Das Versprechen kann Tykwer nicht einlösen, denn der Film ist fast zu Ende. Gelöst wird das Problem letztlich von der Mafia. Rechtsübertretung durch einen Interpol-Cop? Fehlanzeige.
Liam Neeson hingegen behauptet: "Ich weiß nicht wer du bist und was du willst. Wenn du auf Geld aus bist, ich hab keins. Allerdings verfüge ich über einige sehr spezielle Fähigkeiten, die mich zu einem Alptraum für Leute wie dich machen. Wenn du meine Tochter frei läßt, dann war's das. Ich werd dich nicht weiter belästigen. Wenn nicht, dann suche ich dich, finde dich und töte dich."
Da sind noch 60 Minuten Filmzeit über. Und genau das wird auch gemacht. Suchen, finden, töten. Versprochen ist versprochen.
Diese knapp 60 Minuten Brutalität innerhalb der 96 Stunden, die sind drei Klassen besser als Tykwer. Da darf ich schon großzügig zu mir sein und sagen, 60 Minuten schweineguter Film sind eigentlich auch gut absolvierter Kulturgenuß gewesen.
Liebe junge Leute, geht in den Film, so lange der noch FSK 16 ist, wer weiß, wann der verboten wird. Das Drehbuch stammt von Luc Besson, der auch Nikita, das Original, nicht die Hollywoodschmonzette, und Leon der Profi zu verantworten hatte. Und dieser Verantwortung für unser Seelenheil wird er auch mit diesem Drehbuch vollauf gerecht. Der Scheiß im Film geht auf die Kappe des Regisseurs. Deswegen keine namentliche Erwähnung.
------------
Viel besser als ich beschreibt es ein professioneller Filmkritiker.
------------
Ergänzend einiges aus der imdb für unsere jugendlichen Mitbürger, was Blockwarte so alles in dem Film gesehen haben. Also eientlich ist es für die Eltern gedacht, die ihrer Aufsichts- und Erziehungspflicht nachkommen sollen.
93 min Original | USA:91 min (edited) (also zensiert)
Throughout the film, prostitution is a main topic.
A woman is seen in a thong at a prostitution auction.
Several prostitutes are seen laying around in beds.
Kim is seen in lingerie.
no f-words.
People in a party are shown drinking alcohol.
South Korea:18 / Netherlands:12 / USA:PG-13 (cut) / Australia:MA / UK:15 (edited version) / New Zealand:R16 (uncut) / Ireland:15A / South Africa:16LV / Peru:14 / Argentina:16 / France:-12 / Brazil:16 / UK:18 (DVD rating) / Portugal:M/16 / Finland:K-15 / Chile:Y7 / Germany:16
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