18. Januar 2010

Menschenrechte in Deutschland: prominenter Bürgerrechtler verschollen

Seit Monaten gibt es kein Lebenszeichen mehr von Wolfgang Thierse. Menschenrechtsgruppen befürchten, dass er wieder abgetaucht ist. Die USA zeigten sich sehr besorgt über das Schicksal des Bürgerrechtlers.

In Anlehnung an einen Praktikantentext.

Partnerentscheidung

So hat es der Praktikant can/ddp/AFP aufgeschrieben.

Über eine Nachfolgerin als Partnerin von "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo sei noch nicht entschieden.

Oha. Solche Entscheidungen treffen also andere. Früher hat Mann selbst entschieden, wer als zeitweilige Lebensbegleiterin in Frage kommt.

17. Januar 2010

Zensur

Es wird wohl so werden, daß zukünftig nicht einfach so zensiert werden darf, wir leben ja schließlich in der Bundesrepublik Deutschland, sondern ein Regularium einzuhalten ist.

Das wird dann unweigerlich zu kuriosen Situationen führen. Big Brother darf weiterhin ab 20 Uhr gesendet werden, da kinderfreundlich, doch eine Meinung*, beispielsweise bezüglich Cora, darf man dann weltweit nur noch in der Zeit von 22 bis 06 Uhr (deutscher Zeit) kund tun.

*Meinung:

Die Alte sieht ja ganz okay aus, aber die Titten sind sowas von häßlich.

Wie dumm hätten's denn gern?

Lobbyismus und Bestechlichkeit gehören zusammen wie ein gut eingelatschtes Paar Schuhe. So weit so gut. Oder schlecht.

Die FDP hat sich die Steuerspende an die Hotelierbranche fürstlich bespenden lassen. Habe wir dieser Tage gelernt.

Ist das ungesetztlich, dann ran an den Staatsanwalt. Ansonsten einfach mal die Schnauze halten.

Viel schlimmer ist das, was der Spiegel in einer Art kabarettistischen Meisterleistung, weil unkommentiert, an pawlowschen Reflexen bezüglich der Spendenaktion zusammengefaßt hat.

Die SPD forderte eine Rückzahlung der Spende, weil sonst der Eindruck entstehe, mit dem Geld seien politische Entscheidungen beeinflusst worden.

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) zeigte sich "erschrocken" über die Millionenspende des Hotelkonzerns an die FDP. Dies sei ein "Vorgang von politischer Bedeutung", weil der Eindruck entstehe, "dass politisches Wohlverhalten durch Parteispenden belohnt wird". Thomas Oppermann, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion, sagte, die FDP müsse die Spende zurückgeben, weil sonst der Eindruck bestehe, dass sie käuflich sei.

SPD-Fraktionsvize Joachim Poß sagte: "Jetzt wird transparent, was man erwarten konnte. CSU und FDP sind in den vergangenen Jahren offensichtlich zu reinen Lobbyvereinen degeneriert."

Die FDP mache sich den Staat zur Beute, die Grünen-Fraktionsvorsitzende Renate Künast.


Dümmer geht immer.

ethische Abgründe

Aus ethischen Gründen haben wir Teile des Plakats mit einem grünen X verdeckt.

Und was für ethische Gründe sollen das sein? Ich verstehe nur Bahnhof.

schon wieder: Der Wille

Der Lacher des Tages

USA wollen Protest gegen chinesische Hacker-Attacken einlegen

Der Hersteller des Problems sitzt im eigenen Land. Vielleicht sollte man sich erst mal den zur Brust nehmen.

Der stille Amerikaner

Uri Avnery

Die US-Amerikaner sind Idealisten, wollen allen, von denen sie kaum etwas wissen, die Erlösung bringen und verursachen dadurch schreckliche Katastrophen wie im Irak, in Afghanistan und nun vielleicht auch im Jemen.

16. Januar 2010

geschmacklos

Barbara Schöneberger zeigt uns ihren Babybauch

Quelle dieser Geschmacklosigkeit bitte selber recherchieren.

grüner Blödsinn

Tom Koenigs, Grünen-Politiker und früherer UN-Chef in Afghanistan

Manchmal eröffnet eben erst ein Militäreinsatz die Aussicht auf den notwendigen Schutz der Zivilbevölkerung. Dann ist er moralisch geboten und gerechtfertigt.

Bei Militäreinsätzen interessiert ausschließlich und nur die Moral der kämpfenden Truppe, Herr Koenigs. Alles andere ist Humbug und mitnichten moralisch geboten.

Militäreinsätze bekommen von den üblichen Verdächtigen im vorauseilendenden Gehorsam oder im Nachtrab eine moralische Pappnase aufgesetzt, damit sie lustiger rüberkommen. Das ist alles.

Der Leitartikel

Kurt Kister

Bei Leitartikeln weiß man ja manchmal nicht, ob sich der Autor an der Zeitung oder die Zeitung am Leser rächen will. Und trotzdem ist man dankbar, dass Gott - wer sonst? - den Leitartikel als solchen geschaffen hat. Wahrscheinlich sprach der Herr, als er am siebten Tage von der Schöpfung ausruhte, zu sich selbst: "Eigentlich wäre es gut, wenn jetzt ein scheußliches Geschwurbel aus den Wolken über den Wassern stiege." Am Anfang also war das Wort, es formte sich zum Leitartikel, und die Engel weinten bitterlich.

Das alles bezieht sich eigentlich auf die Berliner Zeitung, die wirklich ein fürchterliches Geschwurbel zu Papier brachte und es als Strafe oben drauf auch auf ihre Internetserver kopierte.

schöne Überschriften sind selten

Deswegen sei in diesem Blog eine besonders schöne erwähnt.

Affäre Wedel - "Du kleiner Fernseharsch"

Der Artikel selber ist vollkommen uninteressant.

Afghanistan

Ich möchte hoffen, daß in Afghanistan dermaßen viel Opium geerntet wurde, daß auch eine ordentliche Dosis für meinen alten Herren abfällt.

15. Januar 2010

Der Rest des Textes ist vollkommen uninteressant

Thorsten Denkler

Es geht in der Linken seit einigen Jahren nur noch um Prozente, zumindest in der Parteispitze. Der Erfolg hat trunken gemacht. Und vor allem die Gier nach mehr geweckt. Alle Streitpunkte in der Partei mussten da zurückstehen.

na also, funktioniert doch prima

Bartsch gibt auf!

14. Januar 2010

mit 20 € und germanwings zur Katastrophe

Nacktscannertest von BILD

BILD hat den Nacktscannertest gemacht, sich auf die Sendung von Herrn Lanz berufen aber völlig vergessen, den großen Knall zu erwähnen, den der Herr Professor Gruber nach Durchleuchtung im Fernsehen zelebrierte.

Rumms und Flugzeug kaputt.

Herrlich das Gelaber von Bosbach, als Herr Pofessor gerade das Flugzeug ins Nirvana schickt.



Passend dazu auch die Vorabmeldung, daß Mitglieder des ccc die Security-ID-Cards an Flughäfen emulieren konnten und so Zutritt zu allen Bereichen erhielten, für die die Karten gültig waren.

Alarmierende Sicherheitslücke an großen deutschen Flughäfen: Mit einem simplen 200-Euro-Gerät lassen sich die Sicherheitssperren überlisten. Hacker des CCC führten ARD-Reportern vor, wie leicht Zutrittskarten gescannt und dann elektronisch simuliert werden können - die Polizeigewerkschaft ist entsetzt.

12. Januar 2010

jetzt redet Kachelmann

Was wir erleben, ist alles andere als unnatürlich. "Daisy" war keine Katastrophe, sondern ein anständiges Wintertief.

Dieser Winter ist bisher weder ein Rekord noch eine Katastrophe. Ich habe mich kolossal gewundert über die Panikmache und die Katastrophenstimmung in den vergangenen Tagen. Das war unwissenschaftlich und peinlich.
(Spiegel)

Haut den Lukas

Der Stärkste gewinnt, Hauptsache ordentlich drauf gedroschen. Es mag ja sein, daß es mit Bartsch den Richtigen getroffen hat. Doch nach wie vor harrt es einer sachgerechten Begründung, denn die gestern von Gysi und Genossen angeführte ist alles andere als gerichtsfest. Gysi wolle sich an Denunziationen nicht beteiligen, so hieß es, doch auch er haut den Lukas, so kräftig er kann.

Bartsch also illoyal?

Das Aufsehen, das seine Äußerung im Nachhinein nun macht, scheint deswegen doch mit mehr zusammenzuhängen. Womit, wird jedoch nicht hinreichend klar. So bleibt das dumpfe Gefühl, hier sei im Vorweg eine öffentliche Abstrafung geschehen, müsse vielleicht gar ein personelles Opfer gebracht werden, damit eine Entscheidung, auf die die Mehrheit der Partei wartet, möglichst günstig ausfällt.

Halten wir also mit Stand vom heutigen Tag fest, daß die Führung der Linken sich weiter in die eigenen Taschen lügt und versucht, der Öffentlichkeit eine heile Welt zu verheißen, die da alsbald komme. Wird sie nicht.

11. Januar 2010

Presswurst

Wenigstens einmal im Leben lernt jeder das Gefühl kennen, wie unangenehem es ist, eine Presswurst anfertigen zu müssen, um sich dem Tagwerk widmen zu können. In der Sueddeutschen beschreibt es Peter Fahrenholz so:

Die Linke wird jetzt von einem Problem eingeholt, das sie seit ihrer Geburt geflissentlich ignorieren konnte, und das durch die Schwäche der SPD lange kaschiert wurde: Sie ist keine Partei mit einem einheitlichen, organisch gewachsenen Bewusstsein, sondern besteht aus völlig heterogenen Gruppen, die unter Druck zusammengepresst wurden.

Hier die im Grunde strukturkonservative Ex-PDS, eine Art Ost-CSU, dort die West-Linken mit ihrer Mischung aus unzufriedenen Gewerkschaften und erratischen Sektierern aller Couleur.

Gut möglich, dass auf Dauer nicht zusammenwächst, was auch gar nicht zusammengehört.


Vielleicht ist ja Die Linke auch nur sowas wie 'ne Presswurst, unter erheblichem Druck und mit viel persönlichem Engagement enstanden, aber irgendwann stinkt sie zum Himmel.

10. Januar 2010

dumm stirbt früher

Ja und wann endlich? Das frage ich mich angesichts dieser hochwichtigen Forschungsergebnisse.

Eine Namensliste noch lebender Dummer reiche ich gerne auf Anforderung und nur in Auszügen nach.