27. Juli 2010

Feierabend

Nun ist es amtlich. Die am Samstag stattfindende Trauerfeier für die zerquetschten Raver (BILD) wird vom deutschen Staatsfernsehen live übertragen. Bis dahin erhofft man sich "neue Erkenntnisse zum Absturz" (RIA Nowosti) der Technofreaks. Wenn wir jetzt nicht landen, werden wir zerquetscht, soll laut BILD einer gesagt haben.



Wie aus gut unterrichteter Quelle verlautbart, wird McFit nicht als Sponsor unter dem Motto "Einfach gut aussehen" zur Verfügung stehen.


Silke versaut die Statistik

Nachdem wir noch vor wenigen Tagen für einen Tag auf dem Weg in eine wärmere Zukunft waren und der heißeste Juli seit Menschengedenken und Pauls Orakeln anvisiert wurde, durchschnittlich gesehen, wird daraus wohl nichts werden.

Silke sei im Anmarsch, so vernehme ich, und Silke werde wohl für eine kurzfristige Eiszeit mitten im Sommer sorgen, da sie mit herbstlichen Temperaturambitionen dahergeregnet käme, was die Statistiken gehörig durcheinander wirbelt und den Juli nur noch unter die 5 der allerwärmsten Julis verbannt.

Hatte ich alles schon gesagt. Nur die Qualitätsmedien brauchen etwas länger. Wegen ihrer hausinternen Qualitätsmessungen.

Foto-Touristen

The Sun hat ein Bild von Foto-Touristen in Duisburg gezeigt, das ich mit Kringeln versehen habe.

wo er recht hat, da hat er nunmal recht

BILD ist in etwa genauso blöd wie Paul und ähnlich schlau in der Vorhersage wie dieser.
Wenn Ahmadinedschad diesen Paul als strunzdumm bezeichnet, dann hat er ohne jeden Zweifel recht. Er hat ebenfalls damit recht, diesen Leuten Aberglaube und Führungsunfähigkeit zu attestieren.

26. Juli 2010

Mitteilung an die Sueddeutsche wegen Sendeschluß

Loveparade in Duisburg
Das zwanzigste Todesopfer

Lesen Sie dazu die Seite 3 in der Süddeutschen Zeitung vom 27. Juli 2010.


Ich werde dazu nicht die Seite 3 in der Sueddeutschen lesen.
Bei mir ist nämlich Sendeschluß.

J.-C. Rabe - Bum, Bum, Bum - Kopf gegen die Wand

Der Beste der bestenklügsten Journalisten, J.-C. Rabe, oha, so eine Schreibung möchte ich auch mal irgendwann haben... Also, dieser Schreibstift durfte seinen Kleingeist auf dem Internetserver der Sueddeutschen ausleben und seinen geistigen Ausfluß dort entsorgen, statt das mühevoll zu Papier Gebrachte im Klo runterzuspülen.

Der Veranstalter und Hauptsponsor... zog noch am Sonntag die Konsequenzen und verkündete auf einer Pressekonferenz das Ende der Loveparade.

Diese Reaktion ist nicht nur unvermeidlich gewesen, sondern auch richtig. Ereignisse dieser Art sind selten, und einfach so weitermachen wie bisher kann man danach nicht.


Eine eigentümliche Logik, auf deren Grundlage das Flugwesen sofort eingestellt werden müßte, der Betrieb der Bundesbahn wegen Enschede und der kürzlichen ICEZeit, die Benutzung von Automobilen, Krieg und Friedensmissionen, Tanklaster abschießen usw. und überhaupt alles Leben. Denn Leben ist gefährlich. Es führt unweigerlich zum Tod all derer, die sich daran beteiligen.

Man hätte einfach so weitermachen können wie bisher. So einfach ist das. Ein Auszeit nehmen, Lehren ziehen, neue Konzepte entwickeln und zurück in die Spur. Hat bisher immer funktioniert und niemand hat sich beschwert.

So wird es auch kommen. Alsbald werden wir wieder mit irgendwelchen Spaß-Spaß-Spaß-Ereignissen zugemüllt, die Party Party Party versprechen und gewährleisten. Die heißen nur anders. So wird es kommen. So wird es sein.

QuietschFidel

Ich hatte ja vor einiger Zeit darauf hingewiesen, daß es sich lohnt RIA Nowosti zu lesen, weil man da Dinge liest, über die deutsche Medien nicht oder vollkommen anders berichten und weil sie einfach lustige Nachrichten bringen.

Wiglaf Droste mit dritten Zähnen

Er hat nicht mehr den Biß von früher, das Schmerzende, das einen aufwachen läßt. Er ist älter geworden. Doch auch mit seinen dritten Zähnen kann er noch kräftig zubeißen. Hin und wieder.

Während ich mich noch fragte, warum immer die dümmsten Nüsse überleben und das auch noch allen erzählen müssen, hörte ich weiter WDR-»1Live«-Update – die Moderatorin im Studio sprach mit den Ich-bin-hier-draußen-schwer-professionell-vor-Ort-Reportern über Menschen, die tatsächlich gestorben waren, und alles war mit lockeren Beats unterlegt. Das Inhumane hat viele Gesichter – eins davon ist die plaudernde Partyvisage samt Plapperzunge, die alles in die Breite schwatzt und, sei es nur aus Furcht vor Entdeckung der eigenen Flachheit, jede potentielle Tiefe unterbindet. Es winden sich die Hirne, es singt der Rundfunkchor: Je weicher die Birne, desto härter ’s Brett davor.

Adolf Eichmann



Nein.

So steht es in den Geschichtsbüchern: Der Mossad hat in einer heldenhaften Aktion Adolf Eichmann wegen seiner Verbrechen am jüdischen Volk aus Buenos Aires entführt. Ein Satz, fünf Lügen. Erstens war es nicht der Mossad, der im Mai 1960 in Argentinien am Werk war, sondern ein kleiner Geheimdienst Israels, der dort Atomtechnologie „beschaffte“. Zweitens war es keine heldenhafte, vielmehr eine dilettantische Aktion. Drittens war der Grund für Eichmanns Abtrans- port nicht seine Beteiligung am Holocaust, sondern weil er zuviel redete. Viertens wurde er nicht entführt und fünftens nicht aus Buenos Aires.

Mithin, der ARD-Film war wohl sowas wie eine degeto-Schmonzette. So hätte man es gerne gehabt.

Das Original von Gaby Weber.

es stimmt nicht

sunshine1585
Police Officer

>>Haffax hat geschrieben:

>>Edit: Niemand ist im Tunnel gestorben, alle wurden auf der Zugangsrampe oder an der Treppe gefunden.

Es stimmt nicht das die Leute nicht im Tunnel ums Leben gekommen sind, das kann ich als Augenzeugin sagen...

Fabulierkunst

BILD weiß es ganz genau und hat sogar ein Video dazu. So und nicht anders sind die Menschen in die Todesfalle getappt.

Im Kleingedrucksten gleich zu Anfang des Artikels dann die 180-Grad-Wende.

Noch ist nicht geklärt, wie genau die Massenpanik ausgelöst wurde.

War ja vorauszusehen, daß sich unsere besten und klügsten Schreibstifte als Totalversager entpuppen.

vernichtet

Zwei mutmaßliche Beteiligte am Überfall auf das Wasserkraftkwerk Baksan in der nordkaukasischen Teilrepublik Kabardino-Balkarien sind am Sonntag bei einer Sonderoperation im Kreis Baksan vernichtet worden.

Ach ja, bei der Gelegenheit vergaß ich zu erwähnen, daß sich Putin mit den ausgetauschten Spionen zu Wein, Weib und Gesang getroffen hat. Sie seien verraten worden und er wüßte, wer das war. Selbigen wird ein gerechtes Lebensende erwischen, wie er meinte. Ich glaube, Putin weiß, wovon er spricht.

selbstversorger

Auf seinem Weg vom Edeka-Chef bis an die Spitze des deutschen Fitness-Marktführers hat ihn wohl auch eine Eigenschaft gebracht: "Ich bin hundert Prozent risikobereit."

Diesen Wagemut mussten jetzt 19 junge Menschen mit dem Leben bezahlen.


selbstversorger schreibt

Schuldfrage

"Diesen Wagemut mussten jetzt 19 junge Menschen mit dem Leben bezahlen."

Liebe SZ-Redaktion. Wenn Frau Hoffmann die Schuldfrage so eindeutig beantworten kann (als wahrscheinlich einzige in Deutschland), sollten Sie nicht zögern, sie unverzüglich freizustellen, damit sie künftig die Justiz mit ihren Fähigkeiten unterstützen kann.

Bedauerlich nur, dass sie mit keinem Wort erwähnt, wie sie zu dieser Schlussfolgerung kommt.

Peinlich, peinlich ...

Panikforscher Michael Schreckenberg in Panik

In der Sueddeutschen darf Herr Schreckenberg noch einmal seine Sicht der Dinge darlegen. Er hat, wie so viele andere allerdings keine Ahnung, denn er war nicht am ort der Katastrophe, sülzt also auch nur rum.

Die entscheidende Aussage.

SZ: Wie konnte es dennoch zu der Massenpanik kommen?

Schreckenberg: Der Begriff Massenpanik ist falsch. Das Unglück ist nicht passiert, weil es zuvor im Tunnel zu eng und die Masse panisch war, sondern weil einige hinter dem Tunnel versucht haben, schneller auf das Gelände zu gelangen. Sie sind auf eine ungesicherte Treppe gestiegen und in die Menge gestürzt. So hat sich die Masse weiter verdichtet. Die Katastrophe ist nicht durch Panik entstanden, sondern als Folge einer physikalischen Zwangsläufigkeit. Eine hochverdichtete Masse gerät in Bewegung. Wenn die Leute nicht heruntergestürzt wären, wäre meiner Einschätzung nach nichts passiert. Auslöser war, dass sich einige nicht an die Spielregeln gehalten haben.


Da auch ich nicht da gewesen bin, kann ich ruhigen Gewissens meine Version ins Spiel bringen.

Als erstes die Wiederholung. Ein Sicherheitskonzept, daß 19 Tote und über 340 Verletzte zur Folge hat, ist keines.

Als zweites haben wir es in jedem Falle mit einer Massenpanik zu tun, ob sie Auslöser oder Folge der Ereignisse war, tut nichts zur Sache. Eine zumindest kurzzeitige Panik konnte in den livestreams und im TV ausgiebig beäugt werden.

Und drittens, die Spielregeln. Ich weiß nicht, ob der Mann jemals auf einem Großereignis zugange war. Alle relevanten Spielregeln sind auf dem Ticket aufgedruckt, alles andere ist pillepalle. Wer dahin geht, der will einfach nur Spaß und Action, ist, sofern die Sache gut läuft, glücklich und zufrieden, sofern sie schlecht läuft, einfach nur angepißt und stinksauer. Dementsprechend wird sich verhalten. Rationale Entscheidungen sind in einer emotional aufgeladenen Situation gar nicht möglich.

Das mit den Spielregeln kann er mal gleich wieder streichen. Das ist irrelevant.

Ich sag mal so. Wenn ich Panikforscher wäre und mein Sicherheitskonzept von den Ereignissen regelrecht zerfetzt worden wäre und nur noch als Klopapier taugt, ich würde auch versuchen, mich irgendwie rauszureden und zu verteidigen. Es ginge ja um meinen Kopf und mein Renommé.

Warten wir also ab, was Tatortuntersuchungen, Gerichtsmedizin, Zeugenbefragungen, Videoauswertungen, Sichtung der Einsatzbefehle und -protokolle und Analyse der beschlagnahmten Dokumente ergeben. Das dauert.

Sich am Montag hinstellen und behaupten, jene, die die Spielregeln nicht eingehalten haben, träfe die alleinige Schuld, das ist schon sehr dummdreist. Oder verbrecherisch. Unter dem Deckmantel verbrämter Wissenschaft.

Einen Teil der Verantwortlichen habe ich ja bereits gestern benannt. Ob sie auch schuldig sind, das wird die Untersuchung zeigen. Oder auch nicht, was eher wahrscheinlich ist.

25. Juli 2010

zwei hab ich noch, wo gar nichts stimmt

BILD faselt von einer Todesfalle, in die die ahnungslosen Menschen hineintappten.

So stehts bei mir im reader.



Und die ARD attestiert der Queen Fähigkeiten, die sie unter Garantie nicht hat.


Wenn sie etwas stellt, dann ihre Hauslatschen ordentlich vor dem Bett ab, bevor sie schlafen geht. Auf keinen Fall Fotos ins Internet. Und wenn doch, würde mich interessieren, wo die da stehen, damit ich da mal hinlatschen kann, um sie mir anzuschauen.

zum Sendeschluß ein Testbild

Massenansturm befürchtet

Zuviel Loveparade reingezogen?

epost-Betreiber befürchtet Massenansturm

Da nehme ich gleich den ersten und letzten Troll.

25. Juli 2010 15:25
Ich warne euch, das gibt Tote bei dem Gedränge! kT (Editiert vom Verfasser am 25.07.10 um 15:25)
Raketen angetriebene Granate (mehr als 1000 Beiträge seit 27.01.04)

Beitrag (bitte unbedingt ausfüllen)
__________________

softbrain (989 Beiträge seit 02.11.02)

Raketen angetriebene Granate schrieb am 25. Juli 2010 15:25

[...]

Ich bin selbst nicht gerade zartbesaitet, aber das überschreitet selbst meinem Gefühl nach die Grenzen des Tolerierbaren bei Weitem.

Du solltest dich schämen. Selbst das Trolltum entschuldigt nicht alles.


Ach so. In dem Text gings darum:

... warten Interessenten bereits seit eineinhalb Wochen vergeblich darauf, den Dienst nutzen zu können. Demnach fürchten die Admins bei der Post, ihre Server könnten unter dem Ansturm der Zustellaufträge zusammenbrechen, wenn sie zu viele Konten auf Anhieb aktivieren.

Räusper. Deppen-Mail eben. Und Admins, die sich fürchten, die gehören entsorgt. Dafür ist die Bundesanstalt für keine Arbeit zuständig.

Eva im Rausch

Frei nach dem Motto "Wer hat noch nicht und muß noch ran" darf heute jeder seine Meinung zur Loveparade in Duisburg per Internet entsorgen.

Im ARD-Text erschallt der anonyme Ruf nach "sofortige Aufklärung" des Verbrechens Unglücks.



Tschuldigung, hatte mich vom Raubkopiererplakat inspirieren lassen, weil Loveparade-Veranstalter sind Verbrecher... Ich schweife ab, Herr Gorny. Weiter im Text.

Eine sofortige Aufklärung ist überhaupt nicht möglich. Das weiß ja sogar ich, der seine kriminaltechnische Ausbildung und Erfahrung ausschließlich durch jahrzehntelangen Konsum von Thrillern in Schrift- und Bewegtbildform genossen hat.

Viel erschreckender ist wieder mal, was sich die qualitativ hochwertigsten deutschen Menschen, unsere Journalisten leisten. Sie stürzen sich auf die Katastrophe wie immer, ohne Sinn und Verstand. Nur die Meldung zählt, nicht deren Gehalt. Und erster sein. Es sind ergo die falschen Fragen, die der Spiegel stellt, zumal die vierte und letzte bereits seit gestern Abend beantwortet ist. Ja, ein Sicherheitskonzept, das 19 Tote und über 340 Verletzte zur Folge hat, ist erstens keines und zweitens, wenn es eines ist, definitiv falsch.

Das Verfahren ist seit Jahrzehnten bewährt und wird nicht geändert. Erfurt, Winnenden - das ist Schnee von gestern. Heute ist Duisburg dran. Dröhnende Beats, Extasy und Alkohol, das sind die eigentlich Schuldigen an dem Dilemma.

Die blonde Unschuld deutschen Journalismus', die Autobahn-Eva, hat es sozusagen in Stein gemeißelt.

25.07.2010

Sex- und Drogenorgie Loveparade: Zahlreiche Tote bei Sodom und Gomorrha in Duisburg
Eva Herman

Dieses »friedliche Fest fröhlicher junger Menschen« ist in Wahrheit eine riesige Drogen-, Alkohol- und Sexorgie, geplant, genehmigt und zum Teil finanziert von der Stadt Duisburg und NRW.

Viele der Partygäste wirken auch in diesem Jahr bereits lange vor dem Unglück wie ferngesteuert. Betrunken oder vollgekifft, mit glasigen Blicken, wiegen sich die dünn bekleideten Körper in rhythmischem Zucken wie in Trance.

Das ohrenbetäubende, stereotype Rave-Gehämmere, das nicht mehr im Geringsten etwas mit dem einstmaligen Begriff von Musik zu tun hat, zerschmettert ihnen über zahllose Stunden Trommelfelle und Nervenkostüme.

Viele Mädchen haben den Busen blank gezogen, manche sind fast völlig nackt.



Riesige dunkle Wolken der Enthemmung und Entfesselung treiben über dem Geschehen, die jungen Menschen wirken, als hätten sie jegliche Selbstkontrolle abgegeben, ekstatisch und wie im Sog folgen sie dem finsteren Meister der sichtbaren Verführung.

... in Wirklichkeit eine Menge Aggressionspotential.

... viele kommen bereits am Nachmittag in völlig verglastem Zustand an.

Die unheilvollen Auswüchse der Jetztzeit sind, bei Licht betrachtet, vor allem das Ergebnis der Achtundsechziger, die die Gesellschaft »befreit« haben von allen Zwängen und Regeln, welche das »Individuum doch nur einengen«.

Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen. Was das angeht, kann man nur erleichtert aufatmen!


Äh... Ich habe dem eigentlich nichts wesentliches hinzuzufügen. Autobahn vielleicht. Das könnte man in den Text noch einflechten. Autobahn also Fluchtweg, der aber nicht gestattet war. Wegen der schwierigen Einsehbarkeit. Oder Autobahn als Fluchtweg aus der Gegenwart. Also, Autobahn, das müßte in den Text noch rein, dann ist er rund und stimmig.

etwas Häme muß sein

Die Verantwortlichen für 19 Tote und über 340 Verletzte sind u.a.

Adolf Sauerland (OB Duisburg, den keine Schuld trifft)
Dieter Gorny (Mischung aus Hass- und Witzfigur für internetaffine Menschen - Stefan Niggemeyer)
Fritz Pleitgen (Pleitier äh Privatier)
Rainer Schaller (Geschäftsführer MacFit, der heute einfach nicht so gut aussah)
Michael Schreckenberger (Panikforscher, der seine selbst produzierten Paniken nicht erklären kann)

und einige anonymous, die jetzt sicherlich tot sind.

der Blockwart sitzt im eigenen Land

Von der community gemeldet? Ihr Spinner!



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