3. März 2011

War es ein Blutbad, Terroranschlag oder Haßmord?

Oder war es gar eine religiös motivierte Tat?

Aber jetzt mal zack, zack. Klärt uns auf, statt zu schweigen und orakeln. Wir woll'n das wissen, weil ich dann schnell noch zum Schreiner muß, eine neue Tür bestellen.

Oder waren das eventuell "Todesfälle, die es hätte niemals geben dürfen" (Petraeus)?

Waren denn etwa keine Killerspiele inolviert? Denn, so wissen wir längst,

Killerspiele helfen Soldaten gegen Albträume

heiliger August

Der libysche Staatschef Muammar Gaddafi und der Generalsekretär der Arabischen Liga Amr Mussa sind mit dem Plan des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez zu einer friedlichen Beilegung des Konflikts in Libyen einverstanden. (RIA Nowosti)

Darf der Chavez das überhaupt? Der hat doch gar kein Mandat der NATOUNOEUUSAMERKEL. Heilige Scheiße, wie der abseits der Spielregeln seine Eitelkeiten befriedigen will.

solche Hunde sind in Diensten der Polizei

DONNERSTAG, 03. MÄRZ 2011, 10:31 UHR
Polizeihund beißt Polizisten

Ein Polizeihund hat am Mittwoch in Mittweida einen Beamten mit Bissen in Arme und Hände schwer verletzt... Der Hund, ein zwei Jahre alter Riesenschnauzer, war als potenzieller Diensthund ausgewählt worden, befand sich aber noch in der Testphase.


Jeder, der schon mal auf 'ner Demo oder beim Hooligan-Treff nach dem Spiel war, der weiß das eh. Herrchen haben zuweilen enorme Schwierigkeiten, den Jagdtrieb und Beißdrang der Tölen in Zaum zu halten.

2. März 2011

Ich packe aus - ich hatte Westjeans

Ein Olympiasieger der DDR hatte sich aus Kanada (Montreal) Westjeans (Levi's) mitgebracht. Was anderes blieb ihm auch gar nicht übrig, denn Ostjeans gab es in Montreal damals noch nicht.

Nach gewisser Zeit gingen diese Jeans auf dessen Bruder über, dem sie entschieden zu groß waren, so daß sie zu meinem Bruder wechselten, der ihnen wiederum auch schnell entwuchs, so daß ich sie schließlich noch ein paar Monate auftrug.

Es handelte sich um ein Wohngebiet, in dem man binnen 10 Minuten u.a Frank Schöbel, besagten Olympiasieger, Egon Krenz u.a. besuchen konnte, wenn man es gewollt hätte. Mit Frank Schöbel hab ich z.B. vor meinem damaligen Wohnsitz gebolzt, denn 6 Etagen unter uns befand sich der Bolzplatz. Und wenn man keine Lust hatte, schaute man Frank Schöbel einfach von oben herab an.

Mit Frank Schöbel hab ich auch während der Schulzeit gebolzt, denn der Sportplatz seines damaligen Vereins war auch der Schulsportplatz. So manches Training fand am Samstag Vormittag statt, da wurde auch mal ein paar Minuten mit Schulsportlern gekickt, sobald die Mädchen ihre Autogramme eingesackt hatten.

die einen sagen so, die anderen auch

RIA Nowosti | 16:15 02/03/2011
Gaddafi schiebt zivile Opfer Al-Qaida in die Schuhe

Aktualisiert vor 1 Minute | +++ LIVE-TICKER +++
Hillary Clinton warnt vor al-Qaida in Ost-Libyen

Boxkampf aktuell: Sueddeutsche vs. Zeit

Die Zeit arbeitet also für Gaddafi. Soso. Hätte man sich ja auch selber denken können.

ich fordere den Rücktritt des libyschen Volkes

Kein Amt – kein Rücktritt: Macht in Libyen gehört seit 34 Jahren dem Volk – Gaddafi (RIA Nowosti)

Ich bin jetzt schweinereich

alex

Betreff Hello, I must solicit your confidence in this letter. I am Mr. Alex Mensah, the director of treasury and bill exchange at the foreign remittance department in the Ministry of Mines and Energy, Accra-Ghana. I have been delegated as a matter of trust by my colleague, to look for an honest foreign partner in whose account we will transfer the sum of US$23,700,000.00 for mutual benefit and further investment projects in your country. We have agreed that 30% of this money will be for you as our foreign partner, in respect to the provision of a foreign bank account for the transfer, 5% will be set aside for expenses incurred during the transfer process and 65% would be for me and my colleague. I suggest you get back to me as soon as possible stating your wish in this deal through my personal email address: alex_mensah@mail.goo.ne.jp, Provide your direct contact phone number for easier communication. Thanks and best regards. Mr. Alex Mensah

regards

rss feeds zu full feeds machen

Cashy hat mal wieder ein kleines Bonbon aufgerissen. Ein großes, meine ich.

Mich stinkt es ja auch an, daß in meinem reader nur die Anreißer stehen, sofern es sich um Qualitätsmedien handelt. Die Texte von vollkommen unbedeutenden Blogs hingegen erhalte ich im Volltext.

Bei Cashy werden wir geholfen, denn der hat eine Webseite abgefischt, die short feeds wieder in full feeds umwandelt. Und schwupp, kann man alles in seinem reader lesen, ohne mit unzähligen Klicks die Klickratenzählmaschinen zu bedienen.

Ich habe es auf die Schnelle probiert. Einige feeds von mir lassen sich nicht umwandeln, damit unbrauchbar. Entweder aller oder keiner. Ergo bleiben die feeds so im reader, wie sie sind.

haut euch doch die Köpfe ein

Boxkampf aktuell: Spiegel vs. BILD

FEST(E) DRAUF
SPIEGEL: Im Zweifel unrecherchiert
Von Dr. Nicolaus Fest 16.02.2011 - 12:09 UHR

Lernen SPIEGEL-Mitarbeiter diese Art ungeprüfter Parteilichkeit eigentlich beim Netzwerk Recherche? Oder liebt es die Brandstwieten-Redaktion, die „im Zweifel links“ stehen will, im Zweifel unrecherchiert? Viel gründlicher kann man sich kaum blamieren.

Zudem hätten diese Artikel wohl auch verhindert, dass der SPIEGEL einem solch ekelhaft verheucheltem Pfaffen überhaupt ein Forum bietet.


Im Zweifel? Für gewöhnlich unrecherchiert?

ich habe nichts anderes behauptet

Abtrünniger Weggefährte Gaddafis warnt vor internationalem Bodeneinsatz in Libyen (RIA Nowosti)

Feind liest mit!

Übersetzungsfehler bei RIA Nowosti? Muß das nicht heißen

Michail Gorbatschow – Ein Mensch, den die Geschichte geändert hat

Ersatzfront

Äh, Frontersatz.

Ersetzen? Den Guttenberg? Der ist nicht ersetzbar. Hieß es bis gestern.


Karikatur: SPIEGEL-ONLINE

die etwas andere Polizeiermittlung

Die Miliz ist ja jetzt wieder Polizei und schon weht ein anderer Wind auf den Fluren der Ermittler. In einem beliebten Erholungspark Moskaus wurde eine Frau mit Sprengstoff festgenommen.

Die Polizei ermittelt, wo die Frau den Sprengstoff herbekommen haben könnte.

letzte Worte

Die Trauerarbeit bei BILD geht weiter. Herrn Diekmann wurde sein Spielzeug weggenommen. Es sollte sein journalistisches Meisterstück werden, ein Nichts zu einem Prachtballon aufzublasen, doch das gute Stück ist frühzeitig geplatzt.

Was also aus dem Gelkünstler wird, das interessiert nicht mal unsere Rosette, ist demzufolge ein journalistisch zu vernachlässigende Fragestellung.

Am 16. Februar, also dem Tag, an dem Guttenberg starb, ohne es zu wissen, hieß es in einem vollkommen unmaßgeblichen Blog im Internet:

Herr Guttenberg, ich glaube, sie können schon mal langsam die Takelage hinauf hangeln.

Das hat er auch gemacht und ist binnen 12 Tagen bis in den Ausguck gekommen. Doch das, was er dort fern am Horizont sah, das muß ihn dermaßen erschreckt haben, daß er das Gleichgewicht verlor und hart aber fair auf die Planken seines Traumschiffes knallte. Im vorläufigen Unfallbericht heißt es wohl, niemand wurde verletzt, BILD machte daraus tief verletzt.

Ob der Tragik des Geschehens änderte das Staatsfernsehen sein Programm und kündigte eine Sondersendung zum Unfallhergang wie folgt an:

"Reich und schön" entfällt
(ZDF, Anreißer zur Programmänderung wegen des Abgangs vom Verteidigungsminister)

Noch ein Wort zu das Merkel. Man sagt ihr ja nach, daß sie einen Stuhlsäger auf hundert Meter gegen den Wind riechen kann und immer rechtzeitig jede Gefährdung ihres Throns aus dem Weg räumen läßt. Wen die nicht alles weg gebissen hat. Merz, Stoiber, Koch, Oettinger, Schäuble, Wulff...

Mir ist vollkommen unklar, wie sie und ihre Warnmelder in dieser Situation dermaßen versagen konnten. Es ist nur damit erklärbar, daß sie dem Blender vollkommen auf den Leim gegangen ist und sich nun schwer damit tut, ihre Rolle als Opfer eines Hochstaplers zu akzeptieren.

Auf der anderen Seite ist mir das eigentlich herzlichst wurscht. Die braucht das. Also Beobachter der politischen Szenerie und Inhaber einer Jahreskarte für die Tribüne kann ich nur in die Hände klatschen. Jetzt haben sie die Regierungskoalition bei die Eier. Das wird noch zerfetzende Hahnenkämpfe in diesem Jahr geben. Da freuen wir uns schon heute mächtig auf die nächste Veranstaltung in ihrem Bundespranger.

1. März 2011

Merkel greift Guttenberg-Gegner an

BILD und Bild

Der Opposition gehe es nicht um den Erhalt der wissenschaftlichen Werte, sondern vor allem um die Schwächung der Union.

Soviel Scheinheiligkeit und Verlogenheit war selten in Deutschland.


Ja,Herr Merkel. Schön, daß sie sich dieses Jacket anziehen.

Nur kann man der Opposition weder einen Vorwurf machen, noch einen Strick daraus drehen, daß sie Machthaber schwächen will. Das ist der Auftrag und Lebenssaft der Opposition, denn Opposition ist Scheiße (Müntefering).

gefälschte Doktorarbeit



Ja.

Und nun?

Ich plädiere für Rücktritt. Vom Vater. Wer so'ne Betrüger großzieht, der gehört zurückgetreten.

Maxl allein im Urlaub - mit Internet, aber ohne Fernsehen

Maxl ist zum ersten Mal auf Urlaub.

Urlaub ist aufregend, spannend und nervig. Jedenfalls ist es mir streng nach telefonischer Anweisung gelungen, ihn zum Abendessen in seinen Käfig reinzukriegen. Zappenduster gemacht, ihn von hinten gegriffen und unter heftigem Widerstand in den Käfig bugsiert. Den ersten Biß hab ich schon mal weg. Der will nämlich, seit kurz nach seinen Kindheitstagen, nie mehr in den Käfig. Muß er er aber. Zum Essen und Trinken.

Soweit ich es beurteilen kann, hat er den ganzen Tag noch kein einziges Korn hintergehauen. Neue Umgebung, neue Geräusche, neuer Chef im Schwarm. Ach, wie aufregend.

Den größten Teil des Tages hat er wohl auf seinem kleinen Echtholzbäumchen zugebracht und alles wie ein Polizist beobachtet. Wer weiß, wozu das nützlich ist. Internet findet er auch ganz okay, hat jedenfalls nicht gemeckert.

Wenn ich die heftigen Lautäußerungen richtig deute, dann ist das ein Ruflaut. Frauchen ist nicht da und soll sich gefälligst wieder einfinden. Aber darauf muß er eine Woche verzichten.

Naja, meine CD-Regal, meinen Deckenfluter, alles was bis kurz unter die Decke reicht, hat er schon als Landeplatz auserkoren und vollgekackt.

Statt eine Woche lang jeden Tag für eine halbe Stunde Sittich-Bespaßung zu machen, hatte ich am Wochenende entschieden, den Vogel lieber zu mir zu holen. Arbeitshypothese, Wellensittiche sind auch nur Menschen und brauchen jemanden um sich rum. Das ist jedenfalls wichtiger, als ihre Stammbehausung.

Eigentlich war es meine einzige Sorge, wie ich ihn in den Käfig reinkriege, denn er ist Freiflieger und darf den lieben langen Tag den ganz großen Käfig vollkacken. Auch bei mir.

So, die erste Stulle hat er auch gerade reingehauen, dann ist die Welt ja in Ordnung. Keine zehn Minuten später hat er die zweite Stulle verdrückt. Na also, geht doch. Für seinen ersten Auslandsurlaub ganz alleine ist das okay. Jetzt, um 20 Uhr, brabbelt er im Schlaf. Ist auch okay.

Seine wichtigste Bezugsperson, die güldene Bimmelglocke, die er härter malträtiert als Henry Maske seine Gegner je malträtiert hat, die war den ganzen Tag abgemeldet. Urlaub vom Schnabelboxen. Das ist es, woran ich merke, daß alles anders ist für ihn.

Verteidigungsminister nicht verfügbar



Vielleicht hat der Spiegel ja doch Recht. ein bißchen.

Achtung! Feind liest mit!

Kürzlich schrieb ich bezüglich des sehr merkwürdigen Verhaltens von EU, Nato, USA, UNO und katholischer Kirche:

Ein militärisches Eingreifen in Libyen könnte einen Flächenbrand in der gesamten Region auslösen und Israel mit hineinziehen. Davor ist uns Himmel, Angst und Bange. die Folgen sind überhaupt nicht kalkulierbar.

Die haben das alle nicht zur Kenntnis genommen. Die Russen schon. Die Staatsduma höchstselbst hat sich meine Gedankengänge zu eigen gemacht.

Eine Militäroperation gegen Libyen würde die gesamte Region destabilisieren - Staatsduma

Geheimdienstquelle: USA planen Raketenangriff auf Libyen, kein Bodeneinsatz

Experte: USA bereiten Gaddafi das gleiche Schicksal wie Saddam Hussein vor

Hab ich doch gesagt.

ganz großer Rücktritt - Trauertag bei BILD

Hieß es noch vor wenigen Tagen, er habe ganz viel Kraft, sein Amt als Verteidigungsminister voll auszufüllen, überrascht uns der Lügenbaron heute schon wieder.

"Ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht."

Das ist der jetzige Kenntnisstand von Guttenberg. Schöner Endbeweis, daß er den Leuten die ganzen Jahren ein schönes Schauspiel abgeliefert hat.

Der BILD bleibt mangels zukünftiger Erzählungen nur, die Traueranzeigen zu variieren.

Version 3.

Oben links, da geht er dahin.

Version 5.

Version 6.

Version 7.

Merkel greift Guttenberg-Gegner an

Merkel

Der Spiegel hingegen, die Linksfront gegen rechte BILDer, die haben in einem ersten Resümee schon mal heftig die Überschrift vergewaltigt.

SPIEGEL ONLINE 01. März 2011, 12:12 Uhr
Rücktritt als Verteidigungsminister

Guttenberg stürzt über Plagiatsaffäre


Gesagt hat er:

Ich gehe ihn nicht allein wegen meiner so fehlerhaften Doktorarbeit...

(Kleiner Einschub von mir. Ob das eine Doktorarbeit war, so sie ein Pfund Anführungsstriche gehabt hätte, das wird sich auch erst noch rausstellen.)

Das wäre also noch zu beweisen, daß es an der Plagiatsaffäre lag, denn Versuche, ihm den finalen Arschtritt zu geben, die gab es bereits an seinem ersten Arbeitstag als Verteidigungsminster. Die kurze Episode als Wirtschaftsminister erst gar nicht eingerechnet. Da gab es diese Versuche auch schon.
Der Textdiebstahl war nur das Vehikel, auf dessem Ticket alle Besserwisser kostenlos mitreisten.

Michael Schmidt sagt vor 3 Minuten

Entscheidung über Rücktritt in der vergangenen Nacht? Wers glaubt....

Naheliegender ist die Annahme, der Rücktritt sollte nicht vor dem 01.03. erfolgen, weil es für jeden Monat, an dem ein Minister im Amt ist (egal wie lange in dem Monat) volle Amtsbezüge gibt. Und natürlich zählt der Monat voll bei den Versorgungsanwartschaften.
Das Gleiche dann nochmal, wenn die Person gleichzeitig MdB ist.

Würde ich auch so versuchen, klar doch. Aber bitte nicht das Zahlvieh aka Bürger für Dumm halten.

Guttbye

Nu ist er weg. Guttenberg hat seinen Rücktritt eingereicht.

Und er hat eine Erklärung angekündigt. Die, da wette ich das Monatsgehalt eines Verteidigungsministers, wird ein Festessen für Wortakrobaten und Erbsenzähler werden.