8. Oktober 2011

lasch

Das Suchrätsel zum Wochenende ist leicht zu lösen. Finde die Meldung, auf die sich der folgende Kommentar bezieht.

Nur 13 Mille? Bisschen lasch im Vergleich zu dem, was Banker aus unserem System rausholen. Laufen lassen.

Organspende

Die diskutieren doch gerade wieder mal, wie das hierzulande zukünftig mit den Organspenden geregelt wird. Weiß da jemand schon was genaues?

Mich z.B. würde brennend interessieren, wie man seine Beißhilfe an einen potentiell Bedürftigen übereignet und welche bürokratischen Regularien dabei einzuhalten sind.

Drei lange Seiten, die praktisch keinen Inhalt haben...

Unter dem Titel Skuril veröffentlicht der Kommentator Sankerib als Nr. 7 um 13:50 Uhr den als Titel des posts gewählten Satz. Er meinte wohl skurril.

Nun, das ist die Normalität. Die sich als Qualitätsmedien bezeichnenden Toilettenpapierproduzenten testen nunmal flächendeckend, wieviel Scheiße dem Deutschleser zumutbar ist. Was im Internet für lau akzeptiert wird, das läßt sich kurz darauf auch auf das gedruckte und käuflich erwerbbare Produkt übertragen. Das ist deren Zukunftsstrategie. Die kann man mittragen, indem man die Blätter kauft, die kann man negieren, indem das Geld gleich dem Toilettenpapierhändler seiner Wahl in die Hand gedrückt wird.

Wenn das Hamburger Fundi-Magazin z.B. solche Schlagzeilen schlagzeilt

Wall-Street-Besetzer: Hier reden die Revoluzzer (Wirtschaft, 17:13)
Fundi-Konferenz der Linken: Sahra gegen den Rest der Welt (Politik, 17:08)
Modellbauerin im Legoland: "Darth Vader habe ich dreimal gebaut" (KarriereSPIEGEL, 16:28)
Schnee auf dem Brocken: Erster! (Panorama, 15:12)
ZDF-Drama über Beate Uhse: Spießer, lasst die Triebe sprießen (Kultur, 13:57)


dann weiß ich, daß ich das gar nicht erst anklicken muß, weil den gewählten Titelbotschaften nur inhaltsleere Belanglosigkeiten folgen können. Eine Beschäftigung damit ist sinnlos, weil sie Vergeudung wertvoller Restlebenszeit wäre.

Was den Artikel der Zeit angeht, verweise ich auf die in diesem Blog kürzlich erschienene Analyse.

Pink Floyd ist neben der Bank of England und den Beatles die größte britische Gelddruckerei. Das ist eigentlich alles, was man im Jahre 2011 über die Band wissen muß, sofern man deren Musik bereits gefühlte tausend Mal gehört hat.

7. Oktober 2011

Adobe Falsch Spieler

Ich könnte ja jetzt sagen "Finde den Fehler", den Adobe auf seiner download-Seite versteckt hat, doch was die da machen, das ist übelst. Fast zwanghaft solle man ein Produkt runterladen, das den PC auf Sicherheitslücken prüft, aber wohl erst welche findet, wenn man die Empfehlung am Schluß der Seite in die Tat umsetzt.

Je nachdem, welche Einstellungen Sie verwenden, müssen Sie Ihr Virenschutz-Programm u. U. vorübergehend deaktivieren.

BKA und Herr Weichert, übernehmen sie, das ist datenschutzkriminell, was die Firma Adobe deutschen Anwendern zumutet.

Hinzu kommt, daß sich der 64-bittige Flashplayer nicht isntallieren läßt, da Adobe Schrott programmiert hat.

Verbrecherbande, die bei Adobe.

Blogger erklärt Afghanistan-Krieg für gescheitert

Der in aller Welt gelesene Blogger "Die Anmerkung" hat den Krieg der Nato-Staaten in Afghanistan für gescheitert erklärt. Suchst du dir hier das Passende raus. Militärs dürfen das erst dann, wenn sie geprüft haben, ob pünktlich zum 1. des Monats das Ruhestandsgehalt auf dem Konto eingegangen ist.

nicht mehr mit uns

Rußland will zukünftig nicht mehr tatenlos zuschauen, wenn die westliche Hemisphäre die Einflußsphären neu aufteilt, und kündigt an, das dafür zur Verfügung stehende Instrumentarium zu nutzen.

Keine „Tricks“ mehr - Russland lässt keine Regime-Abschaffung zu

Russland wird laut Präsident Dmitri Medwedew nicht zulassen, dass die Vereinten Nationen einseitig Sanktionen zum Sturz von Regimes in anderen Ländern verhängen.

Russland werde auch künftig gegen die Legitimierung von einseitigen Sanktionen durch den UN-Sicherheitsrat auftreten, die den Sturz von irgendwelchen Regimes zum Ziel haben.

Nein, auch diesmal wird es nicht klappen

SPIEGEL-Online 07. Oktober 2010, 17:47 Uhr
Friedensnobelpreis

Kohl-Fans träumen vom Titel

Von Sebastian Fischer und Philipp Wittrock

Zum x-ten Male ist Helmut Kohl für den Friedensnobelpreis nominiert - doch nun gehört der Altkanzler angeblich zum Kreis der Favoriten. Wird es diesmal klappen?


Sicherheitshalber habe ich mal eine Screenschottin fertig gemacht, damit mir das Zitat so abgenommen wird.



Uups, da habe ich mich im Jahr vertan, das ist aber insofern wurscht, weil es wie in jedem Jahr ist.

Dann nehmen wir halt eine Meldung aus diesem Jahr, die ist genauso falsch wie die aus dem vorigen.

welt.de 06.10.2011
ALTKANZLER

Helmut Kohl unter Favoriten für Friedensnobelpreis

Altbundeskanzler Helmut Kohl wird kurz vor der Vergabe des Friedensnobelpreises am Freitag in Oslo wieder zum Favoritenkreis gezählt. Die norwegische Nachrichtenagentur NTB nannte den 81- Jährigen als möglichen Preisträger zusammen mit der EU.

6. Oktober 2011

hier singt der Tote weiter

hier spricht der Tote über den Tod

verlustige Trauerreaktion

SPIEGEL ONLINE 06. Oktober 2011, 12:45 Uhr
Tod von Steve Jobs

Apple-Aktie reagiert mit Verlusten

Einschränkung von Grundrechten

Jeder Bürger müsse es hinnehmen, dass seine Grundrechte im “überwiegenden Allgemeininteresse” eingeschränkt würden.
(Udo Vetter)

Ja, wenn das so ist, dann habe ich eine Bitte an die qualitativ hochwertigsten Medien deutscher Zunge. Verschont mich zukünftig bitte mit eurem Stasi-, Mauer- und DDR-Gesülze. Das lohnt den Aufwand nicht.

Vorwärts Muschi!

Nein

Nein. Bob Dylan bekommt heute nicht den Nobelpreis. Morgen auch nicht.

pietätlos

Deutscher Faktenjournalismus in seiner besten Qualität, also kostenlos.

In seiner "Harald Schmidt Show" machte der Entertainer unter anderem derbe Witze über das neue iPhone – kurz bevor Apple-Gründer Steve Jobs starb.

Kommt Steve Jobs heute zurück?




Und was wird, wenn Apple-Chef Steve Jobs nicht zurück kommt?


5. Oktober 2011

Ärztin interruptus - eine Bildbesprechung



Das Tageblatt für ärztliche Lebenshilfe, die Welt, beliebt, die notleidenden Patienten per Bild gesunden zu lassen und ihr Leiden vergessen zu machen. Schuld haben die Ärzte, nie der Patient.

Darum geht es allerdings nicht, sondern um das zwecks Auffrischung des trockenen Stoffes abgebildete Foto.

Im hover-Text (title-Tag des Bildes) wird uns klar gemacht, um was es sich bei der Dame handelt, um eine Ärztin mit Stethoskop, einen female doctor. Die Bildunterschrift wiederum behauptet, es sei eine Ärztin mit ct-Aufnahmen. Meine letztes ct liegt einige Jahre zurück, aber das war damals schon knallbunt, daran haben sie ja dann auch das akute Problem erkannt und eine handwerkelnde Therapie entwickelt, die nicht so richtig funktionierte, am Ende aber doch.

Doch darum geht es mir nicht. Sollen sie doch hinschreiben, wie beliebt. Mir geht es um die Dame an sich, die abgebildet ist und als Ärztin bezeichnet wird. Ich kürze das mal ab. Das ist weder eine Ärztin mit Stethoskop noch eine mit ct, sondern ein Nackedei-Modell. Den Körperfunktionsabhorcher hat sie wohl bei einer Fotosession mitgehen lassen.

Zuzana Presová (* 21. Juni 1980 in Kyjov, CSSR) ist ein tschechisches Fotomodel. Nach einigen Ausflügen in das Pornogewerbe stellte sie fest, dass das nichts für sie ist.

Was die einigen Ausflüge betrifft, nach denen sie feststellte, sie seien nichts für sie, da informiert man sich im europäischen Nacktindex. Auch bei den nackten Tschechen-Models wird sie geführt. Sie hat für so ziemlich jeden Fotografen einer der großen internationalen Nackedeiseiten die Beine breit gemacht, wenn ich das recht beurteile.

Ihr klickert euch also bitte selbst durch die Präferenzen eurer Wahl. Die einigen Ausflüge waren eine ganze Menge.

Man sollte in den auf Qualität bedachten Medien die Möglichkeit in Betracht ziehen, für Schnickschnack, wie oben dargestellt, zukünftig die Bezeichnung symbolische Abbildung zu nutzen.

nachgeladen: Kopulationsoptionen

Das Kondom ist geplatzt. Nun muß eine neue Packung her.

SPIEGEL ONLINE 05. Oktober 2011, 12:54 Uhr
Berliner Koalitionsverhandlung

Wowereit lässt Koalitionsgespräche mit Grünen platzen


Ich will mich ja keiner weiteren Aussagen in dieser Hinsicht befleißigen, doch die, daß die Grünen gründlich in den Arsch gefickt wurden, die eine darf noch sein.

Billig-Handy im Apfelladen

SPIEGEL ONLINE 04. Oktober 2011, 22:23 Uhr
iPhone-Präsentation

Apple geht in die Billig-Offensive


Das Fachmagazin für Äpfel und Artverwandtes verortet die jüngste Schwemme an Produkten des Apfelkonzerns als Billig-Offensive.

Kritiker sehen das anders und schreiben

Die Hoffnungen auf ein ... Volks-iPhone wurden enttäuscht.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist ungeklärt, wer solcherlei Hoffnungen machte, schürte, anheizte, auslöste, wer also letztlich solche Hoffnungen hatte. Das Volk jedenfalls nicht.

Samsung konnte sich Hoffnungen machen, denn das Imperium schlägt zurück.

Samsung geht gegen neues iPhone vor

... Die Südkoreaner werfen Apple vor, mit dem am Dienstag vorgestellten neuen iPhone-Modell mindestens zwei Patente für Mobilfunktechnik zu verletzen, und streben eine Einstweilige Verfügung gegen den Vertrieb des Smartphones an.


Das ist alles egal. Schauen wir kurz noch im Geschäft für billigen Tand vorbei, nur um rauszukriegen, wer denn nun auf Billig-Offensive macht.


4. Oktober 2011

fack zu Fefe

Ich wage es ja gerade mal zu denken, was Fefe aufschreibt.

Es wäre wirklich der größte anzunehmende Nutzen für die deutsche Menschheit, wenn jene Fressen, die man nicht mehr sehen kann, in der Versenkung verschwinden, d.h., zum Goethe-Institut weggelobt werden.

so BILD, so blöd

Wie groß wird der Schaden für die Bundesliga?

DIE WICHTIGSTEN FRAGEN ZUM PAY-TV-URTEIL


Die wichtigste Frage für die zahlreichen Fans ist momentan, wie so schnell als möglich an ein billige griechische TV-Karte rankommen. Alles andere ist wurscht, erst recht, wie groß der Schaden für die Bundesliga ist.

Ja ja, ich weiß, auch Millionäre haben Sorgen und können auf hohem Niveau jammern. Das interessiert nur niemanden.