17. Februar 2022

Blautöne

Neulich beim Sport habe ich gelernt, daß mein Abtropftuch* die Farbe Petrolblau hat. Nun äußert sich auch Stephan Wiesner zur Farbe Blau.

Ich finde es immer ganz ganz schwierig, Blautöne hinzukriegen, daß es nicht kitschig blau ist.

Bei ca. ab Minute 18:50 kritisiert er ein Foto mit viel zu viel schwarz in den Blutönen zum Rand hin.

Aber ich bin jetzt auch ein alter Sack, der es gerne dezenter mag bei Fotos.
Eben.

Ich sitz ja auch an einem Doppelzentner Teidefotos**, die mit purem blauen Himmel glänzen. Das Problem ist da meistens, daß diese Fläche im Grunde von fast weiß bis zu schwarzem Blau geht. Man kann das sogar mit bewußtem Anschauen des Himmels sehen, nimmt es im Alltag, am Strand z.B., oder auf dem Berg, allerdings eher selten wahr, da das Auge immer in eine Region fokussiert, die eher beruhigend als störend ist.

Ich sehe dieses Problem, habe den Fototapparat in der Hand und muß entscheiden, Foto oder nicht. Bei Foto wartet viel Betrugsarbeit am PC, aber eventuell habe ich dann das Teidefoto des Jahrhunderts. Bei kein Foto habe ich keine Arbeit, und definitiv kein Jahrhundertfoto.
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* Während meiner Abwesenheit gab es beim Aldi Yogatücher mit Gumminoppen für den schmalen Geldbeutel, Da hatte ich Glück, daß noch 14 Tage später einige in einer Grabbelkiste rumlagen. So habe ich jetzt auch eines, aber keines in pink, wie sich die Frauen alle besorgt haben.

Noch eine Empfehlung, die aber zu spät kommt. Der gleiche Sportartikelverticker hatte wieder die faltbaren Wanderstöcke im Angebot. Aus rein praktischem Gebrauch heraus. Die kann ich wärmstens empfehlen. Passen zwar nicht mehr in die Stocklaschen des Rucksacks, dafür hinein, denn das Packmaß ist für den Transport im Rucksack konzipiert.

** Die sind vom Ausflug zum Parador und den Los Roques. Im Foto ein gepimptes Vorschaubild, das ich aber mangels erzählerischer Masse schon gelöscht habe. Hier ist aber exakt jener Moment abgebildet, in dem sich dieser Dialog zutrug, bei dem es um die rund 700 Meter hohe Steilwand ging, die man da rauf muß, um den Königsblick in den NAtionalpark zu haben. Und es ist der Himmel zu sehen, der uns bis zum Sonnenuntergang begeleitete. Elitewetter für Eliteurlauber.

Bei der Gelegenheit erfuhr ich auch auf Nachfrage, daß der schöne Picknickplatz da oben in Wirklichkeit das erste Observatorium da am Krater war. Ich dachte immer, das haben frierende Wanderer in unzähligen Jahren im Subbotnik aufgebaut. Nee, haben sie nicht. Sie nutzen die Reste des Gemäuers für ein windgeschütztes Päuschen.

Ein Blick in den Sony-Service zu den Olympischen Spielen.

Als Designübung der Farbe Blau und Ehrerbeitung an den begnadeten Problemlöser Schuck Norris hat sciencefiles Führer Olaf in den virtuellen Adelsstand erhoben und ihm den cineastisch anmutenden Ehrentitel Schuck Folz verliehen.