20. Februar 2026

Danisch erzählt wieder mal Mist

Danisch

Die Farbfotografie in der DDR

Das ist weitestgehend Unfug, was er sich für sich und die Weltöffentlichkeit zusammendichtet.

Ich habe in der Schule mit der Entwicklung von Filmen angefangen, weil wir da ein Fotolabor hatten, das keine genutzt hat. Also bin ich da rein. Mein erstes Projekt in größenordnung war das Beatles-Songbook auf Dokumentenfilm (1A-Qualität). Das Buch habe ich später selber käuflich erworben.

Mit Filme entwickeln habe ich beschäftigt, weil Fotografieren und Filme entwickeln ein Hobby war, Spaß gemacht hat, es Erfüllung brachte. Schluß Ende aus. Aus diesem Grund fotografiere ich immer noch.

Farbfilm war eine Wissenschaft für sich, auch im Westen. Das mußte pingeligst genau gemacht werden und fraß ein mehrfaches des Zeitfonds für SW-Film. In Farbe habe ich nur DIA-Film auf UT 18 und UT 20 belichtet und diese ins Labor gegeben. Man vergesse nicht den zeitlichen Aufwand, die DIAs anschließend zu rahmen und zu sortieren.

Zu deutsch: Ich war nicht im Widerstand in der DDR, sondern hab mein Leben gelebt, mit einigen der Möglichkeiten, die im Angebot waren, wie die meisten anderen DDR-Bürger auch.

In Dessau haben sie sich übrigens immer riesig gefreut, wenn wieder mal ein privater Farbpornofilm nach dem Entwickeln begutachtet werden durfte. Der ging dann auch an den einsender zurück. Der hatte ja für das entwickeln bezahlt. Das wäre ein Thema, das Danisch mal beleuchten sollte.

Einer hat mich beschimpft, was mir einfiele, über die DDR zu schreiben.
Ich war's nicht.