Sofern es die Gegebenheiten und beteiligten Personen zulassen, kann BILD auch mal vollkommen nüchtern und unaufgeregt sein.
Teil 1
Teil 2
22. November 2009
21. November 2009
Warnung vor dem Film
Wer einen guten Rachethriller sehen will, der zieht sich nochmal 96 Stunden (Taken) rein oder greift gleich auf den Klassiker 12 Uhr Mittags zurück. Auf keinen Fall sollte er jedoch gen Kino schlendern, um sich das Gesetz der Rache anzusehen.
Mit gut 7 Punkten in der imdb deutlich überbewertet, 3 hätten vollkommen ausgereicht, erfüllt der Film nur in den Racheplots seine Funktion. Die haben nichts mit Rache zu tun, sondern mit klassischem Action-Kino, also rumms bumms knall und zisch, sind einfallsreich, genial und gut in Szene gesetzt. Es ist allerdings sehr mühselig, die weiteren gut 80 Minuten Füllmaterial ertragen zu müssen, denn die ziehen sich klebrig wie Kaugummi in die Länge und wollen einfach nicht enden.
Ich mag keine Filme, die über 30 Minuten brauchen, ehe sie aus dem Pott kommen. 90 Minuten sind nicht allzuviel, um eine Story durchzuziehen. Da ist eigentlich keine Zeit zu vertrödeln.
Ein schlechter Film? Ich denke schon.
Mit gut 7 Punkten in der imdb deutlich überbewertet, 3 hätten vollkommen ausgereicht, erfüllt der Film nur in den Racheplots seine Funktion. Die haben nichts mit Rache zu tun, sondern mit klassischem Action-Kino, also rumms bumms knall und zisch, sind einfallsreich, genial und gut in Szene gesetzt. Es ist allerdings sehr mühselig, die weiteren gut 80 Minuten Füllmaterial ertragen zu müssen, denn die ziehen sich klebrig wie Kaugummi in die Länge und wollen einfach nicht enden.
Ich mag keine Filme, die über 30 Minuten brauchen, ehe sie aus dem Pott kommen. 90 Minuten sind nicht allzuviel, um eine Story durchzuziehen. Da ist eigentlich keine Zeit zu vertrödeln.
Ein schlechter Film? Ich denke schon.
die CIA ist nicht wählerisch
In den Soldbüchern der zentralen Intelligenzagentur standen ja schon ziemlich obskure Gestalten. Da verwundert es nicht, daß auch Menschenfresser zu den Besoldeten gehörten.
ich weiß das schon lange
Bezüglich des jüngsten Urteils des Bundesverfassungsgerichtes, bestimmte Meinungen als Verbrechen einzustufen und dementsprechend verfolgen zu lassen, äußert sich ein ehemaliger Richter so:
Winfried Hassemer
Die Gegner der Freiheit, solange sie nur ihren Mund aufmachen, meine ich, müssten durch einen Diskurs der Gesellschaft bedient werden, wenn es irgendwie ginge, und eben nicht durch das Strafrecht. Es geht nur darum, dass es Meinungsäußerungen sind. Sonst sähe die Sache natürlich anders aus.
Der §130 StGB gehört ersatzlos gestrichen, denn Meinungen sind kein Verbrechen.
Man kann es auch so sagen, mit diesem Urteil hat das höchste deutsche Gericht das Tor für staatliche Zensur und Willkür sperrangelweit aufgemacht.
Doch vielleicht es es ja auch ein Schutzparagraph ähnlich der Schutzhaft. Wer weiß denn schon, was für braunes Gesocks hinter den demokratisch drapierten Schreibtischbarrikaden hervorgekrochen kommt, wenn in der BRD das Recht auf Freiheit der Meinungsäußerung eingeführt werden würde.
Winfried Hassemer
Die Gegner der Freiheit, solange sie nur ihren Mund aufmachen, meine ich, müssten durch einen Diskurs der Gesellschaft bedient werden, wenn es irgendwie ginge, und eben nicht durch das Strafrecht. Es geht nur darum, dass es Meinungsäußerungen sind. Sonst sähe die Sache natürlich anders aus.
Der §130 StGB gehört ersatzlos gestrichen, denn Meinungen sind kein Verbrechen.
Man kann es auch so sagen, mit diesem Urteil hat das höchste deutsche Gericht das Tor für staatliche Zensur und Willkür sperrangelweit aufgemacht.
Doch vielleicht es es ja auch ein Schutzparagraph ähnlich der Schutzhaft. Wer weiß denn schon, was für braunes Gesocks hinter den demokratisch drapierten Schreibtischbarrikaden hervorgekrochen kommt, wenn in der BRD das Recht auf Freiheit der Meinungsäußerung eingeführt werden würde.
20. November 2009
für Freunde der Klassik
Wenn ich Burgtheater sage, dann klingeln bei den Freunden geschichtsträchtiger klassizistischer Barockrenessaincebauten die Freudenglocken. Wer drin war weiß, daß es sich um einen teuren Abklatsch der Semperoper handelt. Ist ja auch von gleichen Baumeister errichtet worden.
Das viele Gute, das in den Wiener Gemäuern dem kunstbeflissenen Publikum zukam, ist von den Theaterkritikern hinlänglich bejubelt oder kritisiert worden.
Nun wird dem altehrwürdigen Gemäuer ein weiteres Glanzstück hinzugefügt.
Das am 1./2. September 2005 aufgezeichnete Ohne-ganz-viel-Strom-Konzert der Toten Hosen wird am 27.11. als Bluray veröffentlicht. Dann auch mit knackigen Edelsoundspuren, an denen es der DVD ja mangelt.
Am selben Tage wird auch die volle Dröhnung, das Konzert von der Berliner Waldbühne, in verschiedenen Distributionsformen zu erwerben sein.
Internet hat Schirrmachers Hirn vermanscht
Die vermanschten Gedankensplitter des Herausgebers der FAZ kannst du bei BILD nachlesen. Es scheint doch was dran zu sein, wenn behauptet wird, das Böse lauert vor allem im Internet, wenn man bedenkt was für schlimme Folgen es bei Herrn Schirrmacher verursacht hat.
19. November 2009
rechtliche Gründe
Kommentar
Aus rechtlichen Gründen können wir Ihren Kommentar leider nur in der Zeit von montags bis freitags von 8 Uhr bis 20 Uhr entgegennehmen. Wir bitten um Verständnis.
MoPo Hamburg
Verständnis habe ich nicht dafür, denn trotz meiner kümmerlichen Kenntnisse deutschen Rechts habe ich bisher erfolglos versucht, rechtlichen Gründe für die Entgegennahme von Kommentaren zu finden. Zumindest laut Suchmaschinen gibt es solche weder im Strafgesetzbuch noch im BGB.
Sogar bei den noch wenigen existierenden analogen Kommentarabgabestationen kann ich und darf ich in der genannten Zeitspanne meine Kommentare einstöpseln. Und sie werden auch entgegen genommen, ohne weitere rechtliche Gründe, oder doch eher mit, weil wegen gesetzlich vorgeschriebener flächendeckender Versorgungspflicht. Ich meine die Briefkästen der gelben Post, die rund um die Uhr funktionieren.
Vielleicht meinen Morgenpostler was ganz anderes. Das Gleiche, wie die Kollegen aus Süddeutschland. Aber die sind genauso bekloppt.
Wir wollen die Qualität der Nutzerdiskussionen stärker moderieren. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, dass wir die Kommentare ab 19 Uhr bis 8 Uhr des Folgetages einfrieren. In dieser Zeit können keine Kommentare geschrieben werden. Dieser "Freeze" gilt auch für Wochenenden (Freitag 19 Uhr bis Montag 8 Uhr) und für Feiertage.
Mal davon abgesehen, daß ich, sofern es mich überkommt, sogar nachts um 2 Uhr Kommentare schreiben kann, denn am Können scheitert es bei mir nicht, verstehe ich einige andere Dinge ebenfalls nicht. Wo auf den Seiten der Sueddeutschen findet eine Nutzerdiskussin statt? Was zeichnet deren Qualität aus? Was unterscheidet eine stärkere von einer schwächeren Diskussion? Und wieso muß dann genau die Qualität stärker moderiert werden?
Ich kann's auch kurz machen. Liebe Qualitäsoffensivjournalisten, ihr habt heftigst einen an der Waffel und merkt es nicht mal.
Eure Wünsche lassen sich in schnödem Deutsch sagen: Da wir die vollkommen unmaßgebliche Meinung unserer Leser zensieren und unserer Meinung anpassen möchten, ist die Abgabe von Kommentaren mit Restriktionen verbunden. Wenn's dir nicht paßt, dann surf woanders.
Und genau das mache ich ja auch.
Aus rechtlichen Gründen können wir Ihren Kommentar leider nur in der Zeit von montags bis freitags von 8 Uhr bis 20 Uhr entgegennehmen. Wir bitten um Verständnis.
MoPo Hamburg
Verständnis habe ich nicht dafür, denn trotz meiner kümmerlichen Kenntnisse deutschen Rechts habe ich bisher erfolglos versucht, rechtlichen Gründe für die Entgegennahme von Kommentaren zu finden. Zumindest laut Suchmaschinen gibt es solche weder im Strafgesetzbuch noch im BGB.
Sogar bei den noch wenigen existierenden analogen Kommentarabgabestationen kann ich und darf ich in der genannten Zeitspanne meine Kommentare einstöpseln. Und sie werden auch entgegen genommen, ohne weitere rechtliche Gründe, oder doch eher mit, weil wegen gesetzlich vorgeschriebener flächendeckender Versorgungspflicht. Ich meine die Briefkästen der gelben Post, die rund um die Uhr funktionieren.
Vielleicht meinen Morgenpostler was ganz anderes. Das Gleiche, wie die Kollegen aus Süddeutschland. Aber die sind genauso bekloppt.
Wir wollen die Qualität der Nutzerdiskussionen stärker moderieren. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, dass wir die Kommentare ab 19 Uhr bis 8 Uhr des Folgetages einfrieren. In dieser Zeit können keine Kommentare geschrieben werden. Dieser "Freeze" gilt auch für Wochenenden (Freitag 19 Uhr bis Montag 8 Uhr) und für Feiertage.
Mal davon abgesehen, daß ich, sofern es mich überkommt, sogar nachts um 2 Uhr Kommentare schreiben kann, denn am Können scheitert es bei mir nicht, verstehe ich einige andere Dinge ebenfalls nicht. Wo auf den Seiten der Sueddeutschen findet eine Nutzerdiskussin statt? Was zeichnet deren Qualität aus? Was unterscheidet eine stärkere von einer schwächeren Diskussion? Und wieso muß dann genau die Qualität stärker moderiert werden?
Ich kann's auch kurz machen. Liebe Qualitäsoffensivjournalisten, ihr habt heftigst einen an der Waffel und merkt es nicht mal.
Eure Wünsche lassen sich in schnödem Deutsch sagen: Da wir die vollkommen unmaßgebliche Meinung unserer Leser zensieren und unserer Meinung anpassen möchten, ist die Abgabe von Kommentaren mit Restriktionen verbunden. Wenn's dir nicht paßt, dann surf woanders.
Und genau das mache ich ja auch.
Aufregung um Magermodels
Wie unterscheidet man eigentlich Magermodels?
Angesichts des Interviews von Kate Moss, das nun auch gen Deutschland geschwappt ist, und dem Triumpf des Weihnachtsfestes?
Angesichts des Interviews von Kate Moss, das nun auch gen Deutschland geschwappt ist, und dem Triumpf des Weihnachtsfestes?
Linkverbot jetzt amtlich
Nachdem bereits BILD Teile des Wickert-Textes aus der FAZ geklaut und zu eigenem Brei verarbeitete, steht das wöchentliche Boulevardmagazin seinen Brüdern im Geiste nicht nach und macht es ihnen nach. Abschreiben aus der FAZ, mit einem eigenen Namen versehen, weil ja sieben Worte hinzugefügt wurden, die darauf hinauslaufen, daß die Ostdeutschen der Meinung sein könnten, daß die Aktuelle Kamera eventuell noch viel schlimmer war als die staatlichen Nachrichten jetzt sind, und gar keine Links im Internetangebot unterbringen. So geht es auch. Oder eben nicht.
Noch ein Beispiel gefällig?
Um 10:51 veröffentlicht BILD eine Zusammenfassung, was Freund und Feind Oskar Lafontaine an Genesungswünschen haben zukommen lassen. Punkt.
Die Boulevardmagaziner benötigen für die gleiche Arbeit immerhin bis 13:41, verabsäumen es allerdings nicht, den Rattenschwanz an Umsturzplänen und Bettgeschichten mit anzuhängen.
Bis zur Stunde haben sie es allerdings nicht geschafft, was BILD vorgestern kurz vor Mitternacht bereits erledigt hatte. Eigene Genesungswünsche im Namen der Chefredaktion des Spiegel öffentlichkeitswirksam auf den Weg zu bringen.
Das sagt sehr viel über die Qualität des Spiegels aus.
Noch ein Beispiel gefällig?
Um 10:51 veröffentlicht BILD eine Zusammenfassung, was Freund und Feind Oskar Lafontaine an Genesungswünschen haben zukommen lassen. Punkt.
Die Boulevardmagaziner benötigen für die gleiche Arbeit immerhin bis 13:41, verabsäumen es allerdings nicht, den Rattenschwanz an Umsturzplänen und Bettgeschichten mit anzuhängen.
Bis zur Stunde haben sie es allerdings nicht geschafft, was BILD vorgestern kurz vor Mitternacht bereits erledigt hatte. Eigene Genesungswünsche im Namen der Chefredaktion des Spiegel öffentlichkeitswirksam auf den Weg zu bringen.
Das sagt sehr viel über die Qualität des Spiegels aus.
Darf man verlinken?
Nein, wie das Beispiel der BILD zeigt. Urich Wickert hat in der FAZ das sprachliche Niveau der staatlichen Nachrichtensendungen kritisiert. Das ist der BILD natürlich eine umfängliche Abschreibe wert. Und einen Link auf die heimatliche Seite der FAZ. Den Artikel muß man sich aber selbst raussuchen.
Oder ist das bereits der Test für das neue Urheberrecht, das uns bald ins Haus steht? Denn dann sind Links schwere kriminelle Verbrechen.
Das Urheberrecht wird so umformuliert, dass Links auf Verlagserzeugnisse nicht mehr ohne Einwilligung der Verleger gesetzt werden dürfen. Auch darf aus Texten nicht mehr ohne Einwilligung zitiert werden.
Oder ist das bereits der Test für das neue Urheberrecht, das uns bald ins Haus steht? Denn dann sind Links schwere kriminelle Verbrechen.
Das Urheberrecht wird so umformuliert, dass Links auf Verlagserzeugnisse nicht mehr ohne Einwilligung der Verleger gesetzt werden dürfen. Auch darf aus Texten nicht mehr ohne Einwilligung zitiert werden.
Na? Ausgeschlafen?
Das fragt man sich schon, wenn man 2,5 Seiten spröden Text lesen muß, dessen Sachverhalt dem Kulturobmann dieses Blogs nur eine nüchterne Feststellung wert war.
Das allerdings schon vor einem Jahr.
Das allerdings schon vor einem Jahr.
Sind die Beatles überbewertet?
Das fragt The Sun heute an und faßt die bisherige akademische Diskussion zusammen. Erinnert mich an die Tage der Kindheit, in der ich gezwungen wurde, mich deutlich zu positionieren: Beatles oder Stones, Puhdys oder Renft. Eine Beatles-LP kostete übrigens damals auf dem Schulhof ungefähr zwischen 150 bis 300 Aluchips.
BILD wäre nicht BILD
wenn sie uns nicht mitgeteilt hätten, was eine Roboter-OP der Prostata bedeutet.
Vorteile der Roboter-OP: Der Blutverlust ist gering, der Klinikaufenthalt kurz (oft nur fünf Tage), die Erektionsfähigkeit beim Patienten bleibt erhalten.
Vorteile der Roboter-OP: Der Blutverlust ist gering, der Klinikaufenthalt kurz (oft nur fünf Tage), die Erektionsfähigkeit beim Patienten bleibt erhalten.
18. November 2009
Anonymisierungsdienste für's Internet nutzen
Über Anonymisierungsdienste für das Internet wurde schon eine Menge geschrieben. Ich möchte heute einen neuen vorstellen.
Noch bis gestern zeichneten viele Personen ihre märchenhaften Geschichten persönlich ab.
Nehmen wir als Beispiel die beiden letzten Absätze von gestern und von heute.
Gestern unterzeichneten Markus Deggerich, Florian Gathmann und Veit Medick den Schriftsatz.
Heute dagegen wird der exakt identisch wortgleiche Inhalt auf dem gleichen Internetserver von Herrn ffr/AFP/dpa/Reuters unterzeichnet.
Es ist wiederum aufgewärmter und längst obsoleter Kaffee von vorgestern, der von einem Herrn Stefan Berg verantwortet wurde.
Noch bis gestern zeichneten viele Personen ihre märchenhaften Geschichten persönlich ab.
Nehmen wir als Beispiel die beiden letzten Absätze von gestern und von heute.
Gestern unterzeichneten Markus Deggerich, Florian Gathmann und Veit Medick den Schriftsatz.
Heute dagegen wird der exakt identisch wortgleiche Inhalt auf dem gleichen Internetserver von Herrn ffr/AFP/dpa/Reuters unterzeichnet.
Es ist wiederum aufgewärmter und längst obsoleter Kaffee von vorgestern, der von einem Herrn Stefan Berg verantwortet wurde.
der große Unterschied
zwischen Boulevard und Boulevard ist oftmals nicht auszumachen.
Manchmal schon.
Lieber Oskar Lafontaine, 17.11.2009 - 23:05 UHR
unvermittelt, unerwartet kam die Nachricht Ihrer Krebserkrankung...
Hier geht es nicht um Lafontaines Politik, es geht um einen Menschen. Alles Gute, alter Kämpfer, alles Gute, Oskar. Ich drücke Ihnen die Daumen.
Herzlichst

Ihr F. J. Wagner
Vom Sturmgeschütz der Demagogie steht ein solches Schreiben noch aus.
Manchmal schon.
Lieber Oskar Lafontaine, 17.11.2009 - 23:05 UHR
unvermittelt, unerwartet kam die Nachricht Ihrer Krebserkrankung...
Hier geht es nicht um Lafontaines Politik, es geht um einen Menschen. Alles Gute, alter Kämpfer, alles Gute, Oskar. Ich drücke Ihnen die Daumen.
Herzlichst
Ihr F. J. Wagner
Vom Sturmgeschütz der Demagogie steht ein solches Schreiben noch aus.
17. November 2009
Das Schweigen der Männer (2)
Politik
Dienstag, 17. November 2009
Operation am Donnerstag
Lafontaine an Krebs erkrankt
Mit Politik hat auch das nichts zu tun, auch wenn n-tv die Meldung darunter eintütet.
Tja, eigentlich müßte ich ja meinen heute früh verfaßten Artikel löschen. Mach ich aber nicht.
Das Schweigen der Männer ist mit dem jetzt offenbar gewordenen Grund mehr als verständlich.
Manchmal ist man geneigt, einen Sportwarenladen zum Eigenbedarf zu gründen und mit dem gesamten Bestand an Baseballschlägern nebst geeigneten Partnern zu einer Trainingseinheit in eine Zeitungsredaktion beliebiger Wahl aufzubrechen. Das hat aber Oskar Lafontaine mit seiner Kurzmitteilung schon hinreichend erledigt.
Warten wir mal ab, wie tief die Intimfeindschaft der Goebbelsschnauzen aus Hamburg gegen Lafontaine geht, oder ob sie sich doch zu einer Hausmitteilung, Erklärung in eigener Sache oder gar Entschuldigung hinreißen lassen.
Jede Wette, daß nicht.
Dienstag, 17. November 2009
Operation am Donnerstag
Lafontaine an Krebs erkrankt
Mit Politik hat auch das nichts zu tun, auch wenn n-tv die Meldung darunter eintütet.
Tja, eigentlich müßte ich ja meinen heute früh verfaßten Artikel löschen. Mach ich aber nicht.
Das Schweigen der Männer ist mit dem jetzt offenbar gewordenen Grund mehr als verständlich.
Manchmal ist man geneigt, einen Sportwarenladen zum Eigenbedarf zu gründen und mit dem gesamten Bestand an Baseballschlägern nebst geeigneten Partnern zu einer Trainingseinheit in eine Zeitungsredaktion beliebiger Wahl aufzubrechen. Das hat aber Oskar Lafontaine mit seiner Kurzmitteilung schon hinreichend erledigt.
Warten wir mal ab, wie tief die Intimfeindschaft der Goebbelsschnauzen aus Hamburg gegen Lafontaine geht, oder ob sie sich doch zu einer Hausmitteilung, Erklärung in eigener Sache oder gar Entschuldigung hinreißen lassen.
Jede Wette, daß nicht.
das Foto kenn ich doch
siehe hier
Denen fällt auch nichts mehr neues ein. Aber nichts ist dumm genug, um es nicht dümmlich darstellen zu können. Wer seine Kinderpornosammlung auf CD mit dem Wort Kinderpornographie beschriftet, der gehört sicherlich in den Knast. Wegen notorischer Blödheit.
mehr spannende Leute-Geschichten - mit Absicht nicht verlinkt
Jetzt ist Brooke tot. Sie wurde erschossen in einem Haus in Oklahoma City aufgefunden, das in Brand gesetzt wurde. Neben ihr lagen die Leichen zweier Frauen und eines Mannes. Der Polizei fehlt bislang jede Spur.
Mehr spannende Leute-Geschichten lesen Sie hier...
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Das Schweigen der Männer
Jetzt ist auch klar, worauf sich die in der Pressemitteilung vollzogene Einstufung des Spiegel als früheres Nachrichten- und nunmehriges Boulevardmagazin bezieht.
Die Hamburger Geschichtenerzähler hatten nichts besseres zu tun, als in ihrem aktuellen Blatt das eine und auch andere Gerücht zu einer phantasievollen Homestory zusammen zu schreiben, die von mir kurz dahingehend zusammengefaßt wird: Lafontaine und Wagenknecht haben was miteinander.
Ja und, mag ich da fragen? Dafür ist Männlein und Weiblein nun mal gemacht. Wenn er mit ihr glücklich ist, und vice versa selbstverständlich, dann ran an die Bouletten.
Da Gerüchte für gewöhnlich nicht verifizierbar sind, erübrigt es sich, die Story auseinander zu nehmen und auf ihre Substanz hin abzuklopfen.
Sowohl Gysi als auch Lafontaine waren große Redner vor dem Herrn und gingen keinem Mikrofon aus dem Weg. Bis zum 27. September. Seitdem ist Schweigen im Walde.
Da Gerüchte auch immer irgendeinen Kern von Wahrheit haben, ist aus der Sicht des sehr holprigen Artikels das Schweigen der Männer erklärbar und verständlich.
Das Problem ist aber nicht, daß der Lafontaine und die Wagenknecht... Das Problem ist, daß in diesem Land das Privatleben an die Öffentlichkeit gezerrt wird. Daß damit heuchlerisch und moralingetränkt umgegeangen wird. Geschichten für Bastei-Lübbe sollten Geschichten für Bastei-Lübbe bleiben. Für Auflage, Quote und fette Geldprämie wird dieses Mantra allerdings schnell über Bord geworfen.
Es ist eine Geschichte, in der es um die Privatsphäre von drei Politikern geht, und die ist normalerweise für die Öffentlichkeit tabu. Doch in diesem Fall muss sie erzählt werden...
Doch ganz im Sinne der ursprünglichen Artikelüberschrift der Hamburger Morgenpost, die mittlerweile umgedichtet wurde
SEX Affaire - Lafontaine und Wagenknecht lassen es krachen!
möchte ich den beiden zurufen: Genau! Laßt es krachen.
Die Hamburger Geschichtenerzähler hatten nichts besseres zu tun, als in ihrem aktuellen Blatt das eine und auch andere Gerücht zu einer phantasievollen Homestory zusammen zu schreiben, die von mir kurz dahingehend zusammengefaßt wird: Lafontaine und Wagenknecht haben was miteinander.
Ja und, mag ich da fragen? Dafür ist Männlein und Weiblein nun mal gemacht. Wenn er mit ihr glücklich ist, und vice versa selbstverständlich, dann ran an die Bouletten.
Da Gerüchte für gewöhnlich nicht verifizierbar sind, erübrigt es sich, die Story auseinander zu nehmen und auf ihre Substanz hin abzuklopfen.
Sowohl Gysi als auch Lafontaine waren große Redner vor dem Herrn und gingen keinem Mikrofon aus dem Weg. Bis zum 27. September. Seitdem ist Schweigen im Walde.
Da Gerüchte auch immer irgendeinen Kern von Wahrheit haben, ist aus der Sicht des sehr holprigen Artikels das Schweigen der Männer erklärbar und verständlich.
Das Problem ist aber nicht, daß der Lafontaine und die Wagenknecht... Das Problem ist, daß in diesem Land das Privatleben an die Öffentlichkeit gezerrt wird. Daß damit heuchlerisch und moralingetränkt umgegeangen wird. Geschichten für Bastei-Lübbe sollten Geschichten für Bastei-Lübbe bleiben. Für Auflage, Quote und fette Geldprämie wird dieses Mantra allerdings schnell über Bord geworfen.
Es ist eine Geschichte, in der es um die Privatsphäre von drei Politikern geht, und die ist normalerweise für die Öffentlichkeit tabu. Doch in diesem Fall muss sie erzählt werden...
Doch ganz im Sinne der ursprünglichen Artikelüberschrift der Hamburger Morgenpost, die mittlerweile umgedichtet wurde
SEX Affaire - Lafontaine und Wagenknecht lassen es krachen!
möchte ich den beiden zurufen: Genau! Laßt es krachen.
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