9. April 2010

ich bin ja nicht blöd



Aha, im besten Falle 500 Ocken einsparen.

Dann schaumama, was debitel für so einen Vertrag haben will.

Als erstes eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten.

Und die Wahl zwischen zwei Optionen.

29,95 Euro löhnt man bei T-Mobile/Vodafone monatlich bzw. 19,95 Euro bei O2. Kommen noch 29,95 Euro an Einrichtungsgebühr hinzu.

Macht über die Laufzeit 718,80 / 478,80 Euro plus Einrichtungsgebühr.

Auf dem Kassenzettel des Mediamarkts war eigentlich Platz genug, diese Informationen auch noch unterzubringen.

Muß man denn jeden plumpen Bescheißversuch selber aufdecken?

Ich habe am 1. April, kein Scherz, einen solchen O2-Surfstick für lau (0,- Euro) bekommen, einschließlich 5 Tagesflatrates, die bis Juni zu verbrauchen sind. Danach kann man so'ne Tagesleistung bei Bedarf buchen.

Internet-Hubschrauber für Internetpolizei

Damit sie die auf der Datenautobahn gen kriminelle Orte surfenden Bürger überholen kann und als erster am Tatort ist.

liest du hier

aufmüpfiger Labour erfolgreich eingesackt

oder so ähnlich

Ranting Labour hopefully sacked

Nachdem Stuart MacLennan einige knackige Bemerkungen (X-rated rants) über seine politischen Freunde (collegues) und Gegner (rivals) gezwitschert hatte, hat ihn die Labour in den Sack gehauen. Oder so.

Der Twitteraccount ist nicht mehr existent.

gut erfunden ist besser als nie gesagt



Ich glaube nicht, daß Ranicki das gesagt hat, ist aber sehr gut erfunden und zutreffend.

Wahlqual

Herr Bundeskanzler Frau Merkel, wir brauchen irgendwas für die Wahlen in NRW, damit wir noch ein paar Wählerstimmen für uns einheimsen können, sonst sehe ich kaum Chancen.

Was habe sie sich denn vorgestellt?

Wir versuchen die Arbeitslosen an uns zu binden. Wir versprechen ihnen, daß sie zukünftig 750 Euro pro Lebensjahr als Schonvermögen angerechnet bekommen, sagen ihnen aber nicht, daß wir das Geld gleich wieder einkassieren und einfrieren.

Was bedeutet das?

Wir machen eine Zweckbindung, 750 Euro pro Lebensjahr, aber zwingend für die Altersvorsorge angelegt und nicht wiederrufbar. In den Medien kommunizieren wir dann, jeder darf jetzt 750 Euro pro Jahr auf der hohen Kante liegen haben.

Hat doch von denen sowieso keiner, die haben doch nicht mal mehr 50 Euro pro Jahr, haben wir ihnen alles doch längst wieder abgenommen.

Ist doch egal, 750 Euro pro Jahr klingt viel, klingt gut und ist eine generöse Geste. Wir kümmern uns, soll das heißen.

Gut, dann machen wir das so.

Unsinn

Lieber gut geklaut, als selber ausgeschwitzt.

Brand-Redner
Erfahrener Benutzer

Unsinn

Folgender Unsinn kommt zustande, wenn man nicht selbst dabei war und auch nicht gründlich recherchiert, bevor man urteilt:

Zitat:
Oder wer erinnert sich heute noch an Künstler wie Hans-Hasso Stamer, Wolfgang Paulke, Julius Krebs oder Reinhard Lakomy? Es sind Musiker, die in der offiziellen Pop-Geschichtsschreibung keine Rolle spielen.

Zumindest hinsichtlich Reinhard "Lacky" Lakomy ist das ausgemachter Blödsinn: Der hatte sich längst einen Namen gemacht, bevor er anfing, mit sphärischen Klängen ("Das geheime Leben", "Der Traum von Asgard") zu experimentieren...
Also, der Mann hat alles getan, um in die "Pop-Geschichtsschreibung" einzugehen. Er hat nur einen einzigen Fehler begangen: Er war nicht rechtzeitig im Westen, als die Geschichtsbücher geschrieben wurden.

Herr Tauss - der Internetversteher

Ich habe Herrn Tauss gestern per email auf zwei hochnotpeinliche Fehler auf seiner Webseite aufmerksam gemacht und um Korrektur gebeten. Geantwortet hat er mir nicht. Muß er auch nicht.

Viel wichtiger ist, was er sich als Reaktion ausgedacht hat. In kürzester Frist waren beide Fehler behoben und sind seit dem gestrigen späten Abend nicht mehr auffindbar.*

Sehr löblich und Zeugnis ablegend, daß er seinen Auftritt im Internet ernst nimmt.
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* Eine Kopie des Fehlers hab ich zwar soeben per Suchmachine gefunden, das tut aber nichts zur Sache.

Jubelperser in Primatenmedien

Nun ist ein Tag vergangen, seit Y.W.C. Obama* verkündete und unterschrieb, er wolle nimmermüd das böse Atom bekämpfen und voranschreiten im Kampf um eine atomwaffenfreie Welt.

Ob des einsetzenden Beifalls der Gilde des Primatencontents raschelten die Zeitungen dermaßen laut, daß ich mir Ohrstöpsel einpfropfen mußte.

Zeitdruck und Druckspiegel ließen keinen Raum, weiter gehende Fragen zu stellen. Also stelle ich sie hier.

Was kostet eigentlich der jährliche Unterhalt eines maroden und vollkommen überalterten Arsenals an Atomwaffen jährlich? Eines Arsenals, das locker auf 20% reduziert werden könnte, ohne sein Abschreckungspotential zu verlieren.

Wieviel menschliche Ressourcen werden für den Unterhalt dieser atomaren Müllberge eingesetzt, die anderweitig viel besser einsetzbar wären?

Mr. President, wir müssen in den nächsten Jahren dringend unseren Atomschrott entsorgen, sonst bleibt kein Spielraum mehr für Modernisierungen. Wir verschleudern momentan 90% unserer Ressourcen damit, den alten Plunder zu bewachen, mühselig zu reparieren und instand zu halten.

Wie stellen sie sich das vor, General?

Mr. President, sie verkünden eine Abrüstungsinitiative. Wir werden etliche Atomwaffen verschrotten und unbrauchbar machen. Die Welt wird sicherer, die Menschen können wieder ruhiger schlafen. Dafür haben wir wieder Luft zum Atmen und können unser Arsenal endlich modernisieren.

Aber was ist mit den Russen? Spielen die da mit?

Mr. President, die haben genau die gleichen Probleme und spielen garantiert mit. Der Plan verkauft sich wie der Turkey zu Thanksgiving. Und so wird auch die Reaktion der Medien sein. Thanks giving.

General, so machen wir's.

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*Yes We Can't

8. April 2010

twitter ausgefallen?

Seit Tagen hauen sie sich in Kirgisien die Köpfe ein, aber auf twitter ist Ruhe. Nix da mit revolutionärem Gezwitscher.

For all the hype about "digital revolutions", "analog revolutions" are still the norm, not the exception.

Zu deutsch, geschossen wird immer noch in good old fashion analog. Gemeinungt digital.

Berliner saufen unterdurchschnittlich Koma

meldet die BZ.

Ist das nun gut für die Komawirtschaft oder eher schlecht?

uups - noch ein Garantiefall

Frisch eingetroffen und kurz ausprobiert. Bin sehr zufrieden. Die Latscherei fällt mit dem Gurt um einiges leichter. Ist das Beste vom Besten, was man momentan erwerben kann.

Gestutzt habe ich über einige Sprüche, die ich so noch nie gesehen habe.

Das Kleingedruckte beim sniper-strap steel liest sich ja wie 'ne Wette.




Nur ganz nebenbei. Ich habe beide Teile, zusätzlich noch einen simplen Winkelsucher, zusammen im 24/7/365 Laden gekauft. Streßfrei.
Innerhalb von 48 Stunden wurden die Begehrlichkeiten geliefert.

Leider kann ich den Winkelsucher nicht dauerhaft drauf lassen, denn bei der Trageweise mit dem Gurt liegt der irgendwann irgendwo in einem Busch. Doch welcher es war, das wird sich nach Verlustfeststellung kaum noch verifizieren lassen.

copyright zeit-online

7. April 2010

HP - huge problem

Ich zitier mal einen aus dem HP-Forum

Micha
Besucher

AW: CP1215 unter Win7 Home Premium 64 Bit
04.03.2010 16:16

So, nun habe ich auch die Hitline hinter mir. Die Pfeifen haben ja wohl gar nichts drauf und können nur ihre Standartfragen stellen. Und da man da nicht weiter kam, soll ich nun eine kostenpflichtige Nummer anrufen. Mit anderen Worten: Ich soll auch noch Geld bezahlen, dafür, dass die Schnarchnasen nicht in der Lage sind einen funktionierenden Treiber anzubieten? Das kann es doch nicht sein.

Und auch über den Emailsupport kam sofort der Standartbaustein, dass man mir nicht helfen kann. Gibt es im Hause HP überhaupt jemanden, der sich mit PCs auskennt? Anscheinend alles nur DAUs dort.


Ich hab dem nichts hinzuzufügen, die Hotline allerdings bisher nicht in Anspruch genommen. Ich sage nur, daß Windows 7 jetzt ein halbes Jahr auf dem Markt ist, aber die Problemmacher es bisher nicht auf die Reihe bekommen haben, für ihre schweineteuren Drucker auch die entsprechenden Treiber zur Verfügung zu stellen.

Pfeifen eben.

Ich - der Modemuffel

Ich bin ja bekennender und tragender Modemuffel. Levi's 501 und irgend was obenrum ohne Werbung drauf reicht und steht mir. Doch als ich das las, wollte ich es sofort haben.

Pjöngjang erklärt Präsident Kim zur Modeikone

Mit seinen schlichten khakifarbenen oder blaugrauen Anzügen hat der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Il nach Überzeugung Pjöngjangs einen weltweiten Modetrend ausgelöst. Die "bescheiden wirkende" Kombination aus Jacke mit Reißverschluss und dazu passender Hose sei in der ganzen Welt en vogue, zitierte die offizielle Regierungswebsite Uriminzokkiri am Mittwoch die kommunistische Parteizeitung "Rodong Sinmun".


Bei besten Wetterbedingungen schnell nochmal aufs Rad geschwungen und etliche Modeläden abgeklappert. Ist überall schon ausverkauft gewesen. Die Klamotten gingen weg wie warme Semmeln.

Schade.

Garantiefall

Mein Bluray-Brenner ist 14 Monate alt und mängelt seit Ostern bei DVDs, nicht bei Bluray und CD. Hab ich mich gestern schlau machen wollen, was das sein könnte. Meinte der Freak, das sei ein Garantiefall, das muß man also gar nicht wissen, aber meine Vermutung, daß die Wellenlänge des Lasers bei DVDs schwächelt, die komme schon hin.

Hab ich das Teil heute ausgebaut, mich auf's Radel gepackt und zu den Freaks gefahren. Wird zwar einige Wochen dauern, aber kostet mich nix.

Dann gleich weiter zum Rasieren. Oha. Das hat gerade wieder geklappt, sah erst mal nicht so aus, denn eine halbe Stunde tat sich gar nichts mit Aufwachen wollen. Aber dann doch noch, mit 10 Minuten Wartezeit zur Akklimatisation.

Ich versuche mal, eine Konversation anchzustellen.

Wer hat was von 10 Minuten gesagt?
Na du.
Ich nicht, du hättest gleich anfangen können.
Na dann fang ich jetzt an.


Kurz darauf war ich fertig, mein Vater machte die Äuglein wieder zu und schlief schon wieder. Hab ich ihm das Sauerstoffgerät selber aufsetzen müssen, was er bis dato immer noch selber erledigt hat.

10 Minuten später will ich mich verabschieden, sitzt er aufrecht im Bett und ißt seinen Griesbrei mit Früchten. Hab ich winke winke winke gemacht und mich für Freitag avisiert.

Und die 10 Minuten hatte meine Mutter mir so übersetzt, denn ich verstehe nicht mehr, was er sagt.

frisch eingetroffen vom lawblog

Karlsruhe stärkt Meinungsfreiheit

Eine Äußerung ist nicht schon deshalb unzulässig, weil das Persönlichkeitsrecht des Betroffenen das öffentliche Interesse an der Äußerung bzw. Berichterstattung überwiegt. Diese eingefahrene Betrachtung einiger Pressekammern in Deutschland hält das Bundesverfassungsgericht für unzulässig.

In einer heute veröffentlichten Entscheidung stellen die Verfassungsrichter klar, dass die Meinungsfreiheit nicht an ein öffentliches Interesse geknüpft ist...

...Die Äußerung wahrer Tatsachen, zumal solcher aus dem Bereich der Sozialsphäre, müsse regelmäßig hingenommen werden.

Daran werden einige Gerichte zu knabbern haben.


Woran erinnert mich das eigentlich?

6. April 2010

ehemaliger Bürgerrechtler


Selten war eine Bezeichnung so zutreffend wie ad hoc auf diese Person bezogen.

Der ehemalige Bürgerrechtler Stephan Hilsberg...

Der Graph, korrekt interpretiert, ist ein vernichtendes Urteil über den Sinngehalt des "Ehrentitels" Bürgerrechtler.

Ich gehe davon aus, daß die Dunkelziffer weitaus höher ist und somit noch weitaus mehr ehemalige Bürgerrechtler das Land bevölkern, was ja vom Graphen bestätigt wird.

schöne Überschrift - belangloser Text

Nein, Schröder saß nicht neben Käßmann ...
€ So wahr er sich nicht die Haare färbt
Von Hellmuth Karasek 6. April 2010, 07:00 Uhr


Das Euro-Zeichen besagt, das man für den nichtssagenden Text eine Spende an das Primatencontentblatt entrichten möge. Noch ist der Text online.

Bezieht sich auf die Aussage von Exkanzler Schröder, er sei nicht der "Beifahrer" von Frau K. (Name der Dame von mir anonymisiert) gewesen.
Mittlerweile gibt es eine neu formulierte Passage auf steinhöfel.de.

Die hier befindliche Passage wurde durch eine am 06.04.2010 zugestellte einstweilige Verfügung des Landgerichts Hamburg, 325 O 100/10, untersagt. Das gerichtliche Verbot wird von mir, solange es Bestand hat, selbstverständlich beachtet.

So wird angesichts der neuen Sachlage gemutmaßt, er wäre höchstens der Beischläfer gewesen, oder er hätte auf der Rückbank gesessen oder gelegen, bzw. habe ihr nur Beistand geleistet. Schröder hat ja nicht behauptet, nicht im Phaeton gesessen zu haben, sondern eben nur, was er behauptet hat, nicht als "Beifahrer".

Am Dönerimbiss meinte vorhin jemand “Was ist schon eine eidesstattliche Versicherung von Gerd Schröder Wert? Gar nichts.” Mehr will ich lieber nicht wiederholen, sonst bekommt der Typ vom Dönerimbiss auch noch Probleme mit Herrn Schröder oder weiteren Russen.

Der folgende Kommentar stammt leider nicht von mir.

Des weitern bin ich mir sicher falls der Bundeskanzler a.D. wirklich der “Beifahrer” gewesen wäre, dass Herr Leyendecker von der SZ die Story schon längst veröffentlicht hätte.

Die erklären so, dass ich es verstehe

Jo, Frau Slomka, verstanden, aber weil sie es nicht erklären können, verzichten sie gleich ganz darauf und betexten es lieber nur.

nur die Besten

Es ist jetzt 20 Uhr. Die Neuigkeit des Tages mit Zeitschiene bezüglich 20 Uhr, wie google-news das ausgewürfelt hat.

"Wikileaks"-Video von US-Einsatz: "Los, lass' uns schießen"

STERN.DE - ‎Vor 18 Minuten‎
AFP - ‎Vor 16 Minuten‎
sueddeutsche.de - ‎Vor 1 Stunde‎
FOCUS Online - ‎Vor 1 Stunde‎
Reuters Deutschland - ‎Vor 2 Stunden‎
Derwesten.de - ‎Vor 1 Stunde‎
BILD - ‎Vor 3 Stunden‎
Spiegel Online - ‎Vor 5 Stunden‎
WELT ONLINE - ‎Vor 6 Stunden‎
n-tv.de NACHRICHTEN - ‎Vor 2 Stunden‎
Deutsche Welle - ‎Vor 52 Minuten‎
Mitteldeutsche Zeitung - ‎Vor 2 Stunden‎
Frankfurter Rundschau - ‎Vor 4 Stunden‎
Augsburger Allgemeine - ‎Vor 7 Stunden‎
Kleine Zeitung - ‎Vor 15 Minuten‎
BZ - ‎Vor 2 Stunden‎
taz.de - ‎Vor 3 Stunden‎
Handelsblatt - ‎Vor 22 Stunden‎ (stimmt, die hatte ich gestern schon auf'm Radar.)