2. Oktober 2010

ach du Scheiße

TAZ

Millionen Atomkraftgegner beziehen in der eigenen Wohnung immer noch Atomstrom.

Ja, und wat nu?

für eine neue deutsche Idee

Ah ja. Die Feuchtträumer wieder mal.

übersehen

Ein 18 Jahre alter Autofahrer übersah einen vor ihm fahrenden Traktor, wie die Polizei in Frankfurt Oder am Samstag mitteilte.

Das geht ja eigentlich nur, wenn der Blindenführhund auf dem Beifahrersitz geschlafen hat.

1. Oktober 2010

ich muß mich revidieren

Es muß wohl doch so sein, daß die Kindersoldaten in Stuttgart ein erhebliches Gewaltpotential darstellten und dies auch gegen die Polizei auslebten, denn im Grundgesetz heißt es dazu eindeutig:

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.

Damit hat Mappus vollinhaltlich recht, als er dem Spiegel-Reporter ler/dpa/Reuters ins Notizbuch diktierte:

Die Beamten hätten "extremst verantwortungsvoll" gehandelt... Sie seien von Demonstranten angegriffen worden. Die Polizisten seien von Demonstranten mit Flaschen beworfen worden. "Auf eine solche Situation mussten die Beamten reagieren."

Er hat eben nicht gesagt, die Polizisten sind Flaschen.

ich müßte jetzt alles beisammen haben

Zumindest die Dinge, die zu einem ordentlichen Umzug gehören, Rücken und Zahnschmerzen. Bin zwar mit beiden in Behandlung, aber das interessiert den Umzugsstreß nicht so richtig.

Jeddenfalls ist alles an Terminen in Sack und Tüten, Umzug, Sperrmüll- und Elektroentsorgung (ja, das sind zwei Vereine), Renovierung Altbehausung und Möbellieferung. Küche dauert 8 Wochen oder so.

Jetzt muß mir eigentlich nur noch jemand die Kisten packen und alles wird gut. Morgen mach ich nochmal frei, laß die Woche einfach sacken. Am Sonntag geht das Dackelrennen dann los.

Kindersoldaten an der Demofront

Das war wohl die tollste Aussage heute, die man sonst nur für Geld im Kabarett zu hören bekäme.

Nachricht aus einer anderen Welt

blog (e.B. ) - Anläßlich eines friedlichen Treffens von Baumschützern hat die Polizeidiktatur in Deutschland hunderte von Naturfreunden und Regimekritikern krankenhausreif geschlagen und mit chemischen Waffen bekämpft.

30. September 2010

SPD-Politikerin will Datenbank für Fickvorlieben einrichten

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Bombenalarm in der virtuellen Küche

Liebe Leute, der Erwerb einer Küche ist für mich Verschwendung wertvoller Restlebenszeit. Auch der Aufenthalt darin, sofern es nicht um das Nachtanken von Energie geht, damit ich noch ein paar Jahre durchhalte.

So nahm mich meine Mutter ins Schlepptau und geradwegs in ein Küchenstudio, um mir eine Küche zu schenken. Ich habe davon genauso viel Ahnung, wie sie von Computern.

Das Ceranfeld wollte ich eigentlich mit nur zwei Platten, denn ich habe in meinem ganzen Leben noch nie mehr als zwei Töpfe gleichzeitig am Kochen gehabt. Das hätte aber genauso viel gekostet, wie das, was ich jetzt habe. Virtuell jedenfalls. Denn das 4er Feld hat er uns zum halben Preis gegeben, weil es in der Werbung ist. Beim Geschirrspüler das gleiche. Backofen habe ich mir nicht andrehen lassen, hat er dann auch nicht weiter versucht. So schlau ist der Verkäufer dann doch. Ich habe bei den Preisen mein Unverständnis deutlich gemimikt, mich dann aber darauf besonnen, daß ich die Küche ja spendiert bekomme.

Ab da ging es leichter voran, denn ich habe immer nur "Ja" gesagt.



Kühlschrank gehört nicht dazu, den bringe ich selber mit. Nun dürft ihr mal raten, was das kostet. Die Millionenfrage lautet, was ich geschenkt bezahlen muß. Ist ein erheblicher Unterschied, aber trotzdem noch jenseits meiner Phantasie.

Auf dem Weg von der Küche ins Wir-haben-alle-Möbel-Lager kam dann die Ansage, daß der S-Bahn-Verkehr wegen eines Bombenalarms in Ostkreuz sehr unregelmäßg vonstatten geht.

"Ach die Ärmste", sagte meine Mutter, denn die kennt die Verantwortliche für den ganzen S-Bahn-Terror am Ostkreuz ziemlich gut.

Gleich darauf kam die Bahn. Im Möbellager hab ich auch alles gefunden, was ich nicht brauche, nun kann's langsam ans Packen gehen. Der Rückzug vom Schlachtfeld ging auch problemlos vonstatten, die CIA hatte inzwischen alle Terroristen am Ostkreuz verhaftet und die Bombenexplosion verhindert.

Nein, das können wir nicht

Zweite Erde entdeckt - Können wir sie besiedeln?

Das fragt mich das astrologische Fachblatt BILD in meinem reader. Nein, das können wir definitiv nicht, denn es scheitert genau an diesem Können. Bzw. daran, daß wir es eben nicht können.

29. September 2010

die Folgen eines deutschen Verbrechens

Hoho. Was ist passiert? Denn das lese ich im militärpolitischen Fachmagazin Spiegel.

Mal sehen, wie lange noch.

Abgesehen davon ziehe ich mir die Jacke als Deutscher natürlich nicht an, denn ich habe keine verbrechen begangen. Die letzte kollektive deutsche Verbrechensschuld wird, auch vom Spiegel, der SED angelastet. Nazis waren immer nur Einzelfälle. Etwas verschwurbelt ist dieser kleine literarische Ausrutscher beim Spiegel also schon.

Wird die widerliche BILD bald verboten?

Heute wieder mal ein Gastbeitrag. Demokraten, Feingeister und Gutmenschen fordern, BILD wegen seiner staatsfeindlichen Hetze, gewaltpornographischen Schriftsätze, Schmuddellyrik und Tittenbildern zu verbieten.
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VON M. PIECHOTTA UND M. SCHOLZ

Stuttgart – Die widerwärtige BILD, in der die demokratischen Errungenschaften geleugnet werden. Womöglich wird sie bald von der Bildfläche verschwinden.

Prüfstellen und Jugendschützer wollen die Schmiereien nach Erscheinen am 3. Oktober genau untersuchen.

Axel Dürr (42), Sprecher der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg: „Sollte der Jugendschutz gefährdet sein, kann entweder eine Altersbeschränkung auferlegt oder das Blatt ganz verboten werden.“

Fakt ist: Die BILD basiert auf der Technik von Blut, Bomben und Busen, was in Deutschland erst ab 18 Jahren freigegeben ist.

„Druckwalzen aus“ für die Hetze, die BILD-Redakteure täglich an den Zeitungskiosken einreichen. Immer mehr Kritiker fordern genau das.

Hubertus Knabe, Leiter der Gedenkstätte im ehemaligen Stasi-Knast in Berlin-Hohenschönhausen, forderte die Staatsanwaltschaft in einem Fax dazu auf, Strafanzeige gegen den Chefredakteur von BILD zu stellen.

Prof. Dr. Peter Frankenberg (63, CDU), Baden-Württembergs Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sagte: „Wir kennen die Ausgaben der nächsten Woche noch nicht, haben die Redaktion aber um Stellungnahme gebeten. Killerberichterstattung und Titten jeglicher Art sind abzulehnen, und gerade Qualitätsmedien nicht der geeignete Ort, um solche widerlichen Schriftsätze zu verbreiten. Nicht akzeptabel ist es außerdem, wenn dem Leid der feingeistig verwöhnter Leseopfer nicht Rechnung getragen wird.“

Der baden-württembergische Medienminister Helmut Rau (60, CDU): „Vor allem mit Blick auf den 20. Jahrestag der deutsch-deutschen Kopulation ist es wichtig, den jungen Menschen die schrecklichen Grammatik und Rechtschreibung vor Augen zu führen. Dass dies täglich mittels eines kostenpflichtigen Blattes geschieht, halte ich persönlich für geschmacklos und für eine Verhöhnung der Leseopfer.“

Chefredakteur Kai Diekmann wollte sich bisher nicht dazu äußern. Die BILD steht weiter hinter ihm. Sprecher Klaus Heid (52): „Kritiker sollten sich BILD erstmal anschauen.“
Kaum vorstellbar, dass sich lierarische Gourmets das antun werden.

Internet als Pressestelle

Da komme ich nach Hause, schlage das Internet auf und blätter es um, blätter weiter, schlag die nächste Seite auf und überall wird mir verklickert, daß ich heute unwahrscheinlich viel Glück hatte, weil die Genossen der stets wachsamen CIA einen Terroranschlag auf mich vereitelt haben. Sie haben zwar keine Ahnung, was genau geplant war und wann, aber verhindert haben sie's.

Nun bin ich ja um etliche Häuserecken geschlichen und habe auch einige finstere Gestalten gesehen. Das war aber mehr dem Umstand geschuldet daß sie vom vielen Stierbier einen Stierblick bekommen hatten. Für Rambazamba personell noch gerade so geeignet, für Terroranschläge ausgemustert, so sahen diese Brüder und Schwestern im Geiste des Alkohols aus.

Will heißen, die CIA ist eigentlich eine Firma, deren Geschäftgrundlage und -model das Prinzip Schnauze halten weiter dienen ist. Wenn ich also beim Seitenumblättern im Internet jedesmal zuförderst verklickert bekomme, die CIA habe dies und das und jenes, die Presseerklärung der CIA also einfach nur kopiert, vervielfältigt und mit mehr bzw. meistens weniger Phanatasie ausgeschmückt wird, dann sind ernste zweifel an der Seriösität der Seitenmacher angebracht.

Oder ein dicker fetter Stempel mit der Warnung:

Achtung, diese Meldung exitsiert in ihrem Ursprung nur ein Mal und stammt vom Geheimdienst. Sie konnte daher nicht verifiziert werden und ist mit größter Vorsicht zu konsumieren.

Wenn sich ein Geheimdienst befleißigt, abseits von Achim Detjen, James Bond oder als Gaukler in der Öffentlichkeit aufztreten, dann stinkt es gewaltig. Noch gewaltiger stinkt es allerdings in den Medienhäusern, die sich bemüßigt fühlen, diesen PR-Schrott in ihrer Gottgläubigkeit auf die Seite 1 zu hieven.

Das hat dann u.a. die Folge, daß keinerlei redaktionelle Kapazität mehr frei ist, die aktuell veröffentlichten Dokumente zur Kinderpornografie im Internet auszuwerten und zu besprechen. Die besagen nämlich nix da mit Milliardenmarkt, nix da mit überhaupt Markt. Nix da mit Kinderpornographie, außer in homöpathischen Speichermengen. Was nicht heißt, daß man es vernachlässigen darf, was aber heißt, daß die Frau von den Laien eine notorische Lügnerin ist.

Es heißt auch, daß weiter gelogen wird, daß sich die Balken biegen, denn mittlerweile geht es dem BKA darum, ich verkürze hier mal die Überschrift, denn die ist irreführend,

BKA will Besitz und Verbreitung von Links kriminalisieren

Genau darum geht es, um die Kriminalisierung der Bevölkerung, um Zensur, Knebel vor dem Mund und ein Brett vor dem Kopf. Aber nicht mit mir.

28. September 2010

das lange Reinfeiern mit dem Führer

Lang ist's nicht mehr hin, dann wird die 20. Wiederkehr des Kopulationstages für das kleine großdeutsche Reich begangen. Da lassen sich die Staatsfunksender nicht gerade lumpen und zeigen dem wißbegierigen Volk, auf welch solidem geschichtlichen Fundament die blühenden Landschaften gewachsen sind.

Passend zur großen Reichseinheitsfeier wird uns der Führer höchstselbst "Die Geschichte der Deutschen" auf seinem Haus- und Hofsender N24 referieren. Das gleich mehrmals über die Tage verteilt, damit auch der letzte Dussel begreift, welche geschichtliche Größe in jedem von uns steckt.

Der umtriebige Untote, der zuletzt in den Kantinen von ZDF, Vox und N24 gesehen wurde, garantiert eben granatenstarke Unterhaltung. Wenn das der Führer wüsste. (ppq)

Das Führerhauptorgan, der Spiegel, so habe ich vorab erfahren, widmet seinen nächste Woche erscheinden Titel dem Thema Hitlers Brüste.

Für all jene, die ihren Terminkalender noch nicht bestückt haben, nun die Hochlichter der nächsten Tage.

gegen den Wind pinkeln

Jana Hensel

Wir sind anders
Warum die Wirklichkeit des Ostens es so selten in die Medien und also in den Westen schafft.


Äh, die Wirklichkeit schafft es doch in die Medien, also den Westen, wie man kurz vor dem Kopulationstag leicht feststellen kann. Stasi auf allen Kanälen. Weißensee auf ARD,, die Mordkomplotte der Stasi auf ZDF, Flugzeugentführung aus Liebe auf weiß ich wem. Alles zu bester familienerzieherischer Sendezeit.

Trotzdem "Ja".

Doch was hat die Gutste nun davon, als Frau gegen den Wind zu pinkeln?

Schäuble erkrankt

- und das Getuschel geht los

Ich verlinke mal nicht, um euch nicht mit nicht lesenswertem Stoff zu belästigen. Es reicht, wenn ich wertvolle Endlebenszeit vergeudet habe. Interessant ist nur:

Liebe Leser, WELT ONLINE hat die Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Jo. Gerade bei diesem Aufsatz wären die Kommentare super lustig geworden. Und spannend. Ich habe also keinerlei Verständnis dafür. Kommentier ich eben hier.

Die Welt ist wohl etwas aus der Welt. Der Schäuble ist doch schon lange krank.

Ex sind jetzt Kampfgenossen

Wie die Sueddeutsche zu berichten weiß, sind die Kämpfer der RAF (Spiegel), die zu Ex wurden, nunmehr ehemalige Kampfgenossen.

Silke Maier-Witt dementierte in der Welt, dass sie ihren ehemaligen Kampfgenossen Stefan Wisniewski der Tat bezichtigt habe.

Kämpft weiter, Genossen. Der Sieg wird euer sein. Nun habt ihr auch die Sueddeutsche auf eurer Seite.

erdutschartige Kündigung

So, das hat jetzt einige Woche Nerven gekostet, aber nun scheint alles in Sack und Tüten zu sein.

Die Sachbearbeiterin des Vermieters schob mir einen Zettel rüber und bemerkte: "So, sie kündigen jetzt ihre alte Wohnung zum 31. und die neue vermiete ich ihnen ab 1."

Ich habe das in dem Augenblick gar nicht realisiert, sondern gekündigt, ohne einen neuen Mietvertrag in der Hand zu halten. Den gibt es dann am Republikgeburtstag samt Schlüssel.

In der neuen Wohnung muß gar nichts gemacht werden. Habe ich also gerade mal 3 Wochen Zeit, meinen Rucksack zu schnüren und die neue Behausung in Beschlag zu nehmen.

Bis 31. muß auch die alte picobello übergabefertig sein, muß ich also Monatsmitte hier raus.

Es gibt sie also doch noch, die fairen Angebote, denn so spare ich etliche Monate doppelter Miete, die ich einen nahtlosen Anschluß kriege. Und ich muß nichts in die neue Wohnung investieren.

Genial.

Will heißen, ich werde jetzt wohl ein paar Wochen ruhiger treten und mich mal wieder um mich selber statt um die kranke Gesellschaft kümmern. Im Sinne dieser Gesellschaft kann ich zumindest sagen, das war jetzt erdutschartig und kam unerwartet, daß ich so großzügig behandelt werde.

27. September 2010

Kämpfer heißt jetzt Ex

Sonst ändert sich nex.

die Kämpfer der RAF

Hoho. Aust ist weit weg vom Spiegel und schon werden frühere Angehörige der RAF in den Stand der Kämpfer geadelt.

Das hat was.

Also, Genossen RAF-Kämpfer. Euer Kampf war doch nicht so vergeblich wie es scheint. Kämpft weiter, bis ihr mit euren Kämpfen nicht nur die Herzen der Spiegel-Redaktion, sondern auch den Bundestag erobert habt, um dann die Gottesweihe als Widerstandskämpfer zu empfangen.