Ich habe mich gerade mal durch einige wenige Bilder des stillen und lauten Gedenkens geklickert. Eines sticht mit seinem Alleinstellungsmerkmal hervor. Ausgerechnet das Staatsfernsehen beglückt uns mit einer Situationsfälschung. So eines hätte ich auch gerne gehabt, es ist mir nur nicht gelungen, genau in dieser einen Sekunde trauter Eintracht den Auslöser zu bedienen.
Meine Bilder geben die Situation weitaus realistischer wieder. Ich hab noch weitaus fiesere im Angebot.
Die zweite echte Fälschung ist die Zahl der Teilnehmer. Einige tausend seitens der Polizei ist gelogen, so wie 40.000 seitens von Die Linke genauso gelogen ist. Mit meiner Schätzung liege ich wohl ganz gut im Rennen.
9. Januar 2011
Gysi auf Tuchfühlung mit Gespenstern
Ich habe keine persönlichen Risiken gescheut, mir einen Wecker ausgeborgt und bin in aller Herggottsfrühe gen Friedrichsfelde. Ich wollte wieder mal Promis ablichten. Abgesehen davon, daß Geld verdienen müssende Fotografen sich wie Ochsen benehmen, ging das ganz gut. Einige blaue Flecken, ein Rippenbruch, zwei, drei Kinnhaken und eine Wirbelverrenkung, also das übliche Gerangel, um auch keine besseren Bilder als meine in die Redaktion zu tragen.
Egal. Das Wort Kommunismus hätte auch eine clevere Marketingstrategie sein können, um so viele Besucher als möglich an die Gedenkstätte der Sozialisten zu locken. Hat nicht sollen sein. Es waren so wenige Menschen wie seit langem nicht. Und da ja die Frequentierung des Gedenkens an Liebknecht und Luxemburg auch immer ein Füllhorn für die politischen Kaffeesatzleser und Zukunftsorakler ist, zwei kleine Einflußfaktoren. Es war ekliges Schmuddelwetter mit Regen und feuchter Kühle. Die S-Bahn macht übers gesamte Wochenende Erholungspause und fährt den Bahnhof Lichtenberg nur sporadisch an, da am Ostkreuz irgendwas gebaut wird.
Die Demo kam dann lange, nachdem ich mich heimgesucht habe. Das werden möglicherweise nochmal 15.000 gewesen sein. Ich lehn mich mal aus dem Fenster. Wenn es heute viele waren, dann maximal 20.000.
Ja, da standen sie nun rum, die Kommunisten, demokratischen Sozialisten, soziale Demokraten und Heiden und Christen und blickten dem Kommunismus ins Angesicht. Kurz, um sich dann jeder wieder mit seinesgleichen zu beschäftigen.
Aber, das muß hier gesagt werden, als es daran ging, den toten Kommunisten Liebknecht und Luxemburg einen stillen Gruß zu erweisen, da war man ganz auf Tuchfühlung mit den Kommunisten, mit deren virtuellem Leichentuch.
...heute erleben wir den Moment, wo wir sagen können: Wir sind wieder bei Marx, unter seinem Banner...
Der totgeredete, geschriebene und orakelte Kommunismus, damit konnten sich alle arrangieren. Mit dem fleischgeworden neben ihnen nicht. Ich habe nur am Rande mitbekommen, was Gysi den Reportern reportierte, daß der Kommunismus für Partei, Fraktion und überhaupt keine Rolle spielt und auch nicht auf der Tagesordnung steht. So ungefähr jedenfalls ging der Spruch.
Schön, die Unfreiheit der Andersdenkenden, ihren Idealen nachzuhängen, gewährt mir alle Freiheiten. So könnte man es auch betrachten.
Davon abgesehen hab ich eine Kumpel wiedergetroffen, mit dem ich bei der Fahne zusammen in einem Bett geschlafen habe, in manchem Dreckloch übernachtete und etlichen Blödsinn veranstaltete. Das war dann für mich eh wichtiger, einen längeren Tratsch zu veranstalten.
Ganz beiläufig bekam ich dann auf dem Nachhauseweg auch die jüngsten Gerüchte des jüngsten Gerichts mit. Sind auch interessant. Ernst macht nicht mehr lange und stolpert über eine Dienstwagenaffäre, die keine ist. Und Lötzsch ficht das alles nicht an, die hat genug Rückendeckung im Osten, denn der lacht sich kaputt über die strunzdumme Westpresse, die beim Wort Kommunismus wie Ratten aus den Löchern gekrochen kam.
Kurz vor dem Heimgang traf ich eine Bekannte, die noch auf jenen Friedhof fahren wollte, auf dem die Asche ihres Mannes als auch die meines Vaters verbuddelt wurde, um dort jeweils eine Nelke abzulegen. Tja, das ist das erste Mal, daß ich nach dem Besuch in Friedrichsfelde meinem Vater keinen Bericht abliefere, denn die Jahre vorher, seit er selber nicht mehr konnte, war ich immer für zwei dort gewesen.
Alle Fotos in der zeitlichen Reihenfolge ihres Entstehens zwischen 08:50 und 10:38.








Egal. Das Wort Kommunismus hätte auch eine clevere Marketingstrategie sein können, um so viele Besucher als möglich an die Gedenkstätte der Sozialisten zu locken. Hat nicht sollen sein. Es waren so wenige Menschen wie seit langem nicht. Und da ja die Frequentierung des Gedenkens an Liebknecht und Luxemburg auch immer ein Füllhorn für die politischen Kaffeesatzleser und Zukunftsorakler ist, zwei kleine Einflußfaktoren. Es war ekliges Schmuddelwetter mit Regen und feuchter Kühle. Die S-Bahn macht übers gesamte Wochenende Erholungspause und fährt den Bahnhof Lichtenberg nur sporadisch an, da am Ostkreuz irgendwas gebaut wird.
Die Demo kam dann lange, nachdem ich mich heimgesucht habe. Das werden möglicherweise nochmal 15.000 gewesen sein. Ich lehn mich mal aus dem Fenster. Wenn es heute viele waren, dann maximal 20.000.
Ja, da standen sie nun rum, die Kommunisten, demokratischen Sozialisten, soziale Demokraten und Heiden und Christen und blickten dem Kommunismus ins Angesicht. Kurz, um sich dann jeder wieder mit seinesgleichen zu beschäftigen.
Aber, das muß hier gesagt werden, als es daran ging, den toten Kommunisten Liebknecht und Luxemburg einen stillen Gruß zu erweisen, da war man ganz auf Tuchfühlung mit den Kommunisten, mit deren virtuellem Leichentuch.
...heute erleben wir den Moment, wo wir sagen können: Wir sind wieder bei Marx, unter seinem Banner...
Der totgeredete, geschriebene und orakelte Kommunismus, damit konnten sich alle arrangieren. Mit dem fleischgeworden neben ihnen nicht. Ich habe nur am Rande mitbekommen, was Gysi den Reportern reportierte, daß der Kommunismus für Partei, Fraktion und überhaupt keine Rolle spielt und auch nicht auf der Tagesordnung steht. So ungefähr jedenfalls ging der Spruch.
Schön, die Unfreiheit der Andersdenkenden, ihren Idealen nachzuhängen, gewährt mir alle Freiheiten. So könnte man es auch betrachten.
Davon abgesehen hab ich eine Kumpel wiedergetroffen, mit dem ich bei der Fahne zusammen in einem Bett geschlafen habe, in manchem Dreckloch übernachtete und etlichen Blödsinn veranstaltete. Das war dann für mich eh wichtiger, einen längeren Tratsch zu veranstalten.
Ganz beiläufig bekam ich dann auf dem Nachhauseweg auch die jüngsten Gerüchte des jüngsten Gerichts mit. Sind auch interessant. Ernst macht nicht mehr lange und stolpert über eine Dienstwagenaffäre, die keine ist. Und Lötzsch ficht das alles nicht an, die hat genug Rückendeckung im Osten, denn der lacht sich kaputt über die strunzdumme Westpresse, die beim Wort Kommunismus wie Ratten aus den Löchern gekrochen kam.
Kurz vor dem Heimgang traf ich eine Bekannte, die noch auf jenen Friedhof fahren wollte, auf dem die Asche ihres Mannes als auch die meines Vaters verbuddelt wurde, um dort jeweils eine Nelke abzulegen. Tja, das ist das erste Mal, daß ich nach dem Besuch in Friedrichsfelde meinem Vater keinen Bericht abliefere, denn die Jahre vorher, seit er selber nicht mehr konnte, war ich immer für zwei dort gewesen.
Alle Fotos in der zeitlichen Reihenfolge ihres Entstehens zwischen 08:50 und 10:38.








dem K-Wort folgt das D-Kürzel
auweia
Mein Erfolgsrezept stammt aus der DDR
BamS: Wie lautet denn Ihr persönliches Erfolgsrezept?
Björndalen: Ein früherer Trainer, der leider schon verstorben ist, hat viel auf Trainingslehre aus der DDR gesetzt. Davon profitiere ich heute noch.
BamS: Bitte?
Björndalen: Deutsche Biathleten wie Ricco Groß oder Sven Fischer wissen doch auch, dass in der DDR nicht alles schlecht war.
Hat der ein Schwein, daß er Norweger ist, sonst würde der jetzt am Bundepranger hängen.
Es war nicht alles schlecht in der DDR. Das Gesicht Von Kai Traemann hätte ich gerne gesehen, als er sicherheitshalbe sein Bitte? in die Debatte wirft. Da ist ihm doch bestimmt das Diktaphon aus der Hand gefallen.
Mein Erfolgsrezept stammt aus der DDR
BamS: Wie lautet denn Ihr persönliches Erfolgsrezept?
Björndalen: Ein früherer Trainer, der leider schon verstorben ist, hat viel auf Trainingslehre aus der DDR gesetzt. Davon profitiere ich heute noch.
BamS: Bitte?
Björndalen: Deutsche Biathleten wie Ricco Groß oder Sven Fischer wissen doch auch, dass in der DDR nicht alles schlecht war.
Hat der ein Schwein, daß er Norweger ist, sonst würde der jetzt am Bundepranger hängen.
Es war nicht alles schlecht in der DDR. Das Gesicht Von Kai Traemann hätte ich gerne gesehen, als er sicherheitshalbe sein Bitte? in die Debatte wirft. Da ist ihm doch bestimmt das Diktaphon aus der Hand gefallen.
8. Januar 2011
Dioxinpopbeauftragter
Das war dann wohl eine Mogelpackung, die uns seinerzeit als Revolution in unserem tristen Alltag vertickert wurde. Zur Einführung ins Amt des Pop-Beauftragten der SPD war die Losung "Wir sind Helden" ausgegeben worden und die Mitglieder der gleichnamigen Band gaben die Claqueure.
Nun, da sich Gabriel Musik für Erwachsene reinzieht, dem Pop entsagt hat und in Hingabe seiner Zahnärztin frönt, mag er kaum noch an diese dunkle Kapitel seines Erdwurmdaseins erinnert werden.
Doch wir, wir vergessen nicht und erinnern daran, daß Kommunismus eine einzige Party ist, daß Kommunismus MP3-Musik ist, daß Kommunismus nicht teuer sein muß, daß Kommunismus irdisch ist, daß Kommunismus Popmusik ist.
Und nun kommt diese Lusche daher, die es bisher zu nichts weiter als einen lernunfähigen Popbeauftragten gebracht hat, und will uns weismachen
Wer glaubt, den Kommunismus ausprobieren zu müssen, sei es in der Opposition oder gar in einer Regierung, dem kann wohl niemand mehr helfen... Und die Alternative heißt Rot-Grün, mit der SPD als strategischem Zentrum.
Herr Gabriel, wir probieren den Kommunismus nicht aus, wir praktizieren ihn. Ganz in dem Sinne, in dem sie einst angetreten sind, die Welt musikalisch zu bessern.
Doch viel schlimmer ist, daß sie die SPD als strategisches Zentrum aufbauen wollen, wo sie doch nicht mal von Popmusik Ahnung haben. Sofern es geht, werde ich alsbald die Flucht ergreifen, denn davor gruselt mir.
Nun, da sich Gabriel Musik für Erwachsene reinzieht, dem Pop entsagt hat und in Hingabe seiner Zahnärztin frönt, mag er kaum noch an diese dunkle Kapitel seines Erdwurmdaseins erinnert werden.
Doch wir, wir vergessen nicht und erinnern daran, daß Kommunismus eine einzige Party ist, daß Kommunismus MP3-Musik ist, daß Kommunismus nicht teuer sein muß, daß Kommunismus irdisch ist, daß Kommunismus Popmusik ist.
Und nun kommt diese Lusche daher, die es bisher zu nichts weiter als einen lernunfähigen Popbeauftragten gebracht hat, und will uns weismachen
Wer glaubt, den Kommunismus ausprobieren zu müssen, sei es in der Opposition oder gar in einer Regierung, dem kann wohl niemand mehr helfen... Und die Alternative heißt Rot-Grün, mit der SPD als strategischem Zentrum.
Herr Gabriel, wir probieren den Kommunismus nicht aus, wir praktizieren ihn. Ganz in dem Sinne, in dem sie einst angetreten sind, die Welt musikalisch zu bessern.
Doch viel schlimmer ist, daß sie die SPD als strategisches Zentrum aufbauen wollen, wo sie doch nicht mal von Popmusik Ahnung haben. Sofern es geht, werde ich alsbald die Flucht ergreifen, denn davor gruselt mir.
Verfassungsschutz warnt vor Reisen in die USA
Wirtschaftswoche
Jetzt empfiehlt der Vizepräsident des Verfassungsschutzes, Alexander Eisvogel, eine besonders drastische Maßnahme. Manager, rät er, sollten auf Auslandsreisen nur noch „einen nackten Reiselaptop und ein nacktes Reisehandy“ ohne gespeicherte Dateien mitnehmen. „Die Empfehlung gilt insbesondere für Risikoländer wie die USA oder Schweiz“, sagt Eisvogel.
Weil die Geheimdienste dort E-Mails mitlesen und Telefonate mithören oder das deutsche Steuerhinterziehungsgeheimnis massiv verletzt wird, sollten solche Formen der Kommunikation möglichst vermieden werden. Eisvogel ist bewusst, dass dies sehr weitreichende Ratschläge seien. Aber wer sichergehen wolle, dass sensible Daten nicht in fremde Hände fielen, sollte den Rat befolgen.
Siehe auch gulli zu Schikane und Willkür in den USA, der Ausländer ausgeliefert sind.
Jetzt empfiehlt der Vizepräsident des Verfassungsschutzes, Alexander Eisvogel, eine besonders drastische Maßnahme. Manager, rät er, sollten auf Auslandsreisen nur noch „einen nackten Reiselaptop und ein nacktes Reisehandy“ ohne gespeicherte Dateien mitnehmen. „Die Empfehlung gilt insbesondere für Risikoländer wie die USA oder Schweiz“, sagt Eisvogel.
Weil die Geheimdienste dort E-Mails mitlesen und Telefonate mithören oder das deutsche Steuerhinterziehungsgeheimnis massiv verletzt wird, sollten solche Formen der Kommunikation möglichst vermieden werden. Eisvogel ist bewusst, dass dies sehr weitreichende Ratschläge seien. Aber wer sichergehen wolle, dass sensible Daten nicht in fremde Hände fielen, sollte den Rat befolgen.
Siehe auch gulli zu Schikane und Willkür in den USA, der Ausländer ausgeliefert sind.
alles klar
Liebe Leser, wegen eines technischen Defekts muss die Kommentarfunktion auf der gesamten Plattform von WELT ONLINE leider vorübergehend geschlossen werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Ahja, verstehe. Hat sich der Wochenendzensor wohl auf dem Klo eingesperrt und kommt ohne Schlüsseldienst nicht raus.
Da frage ich mich allerdings, wieso man z.B. den Nachruf von Broder kommentieren kann?
Also, versteh ich das doch nicht, denn bezüglich der pinkelnden Polizistin heißt es:
Liebe Leser, WELT ONLINE hat die Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Zitat eines Zitates
Und so wie es aussieht, geht der Einsatz noch länger... Wie ich das schaffen soll, weiß ich nicht. Ich funktioniere noch irgendwie, mehr aber auch nicht! Dazu habe ich Kopfschmerzen und ich weiß auch genau warum: zu wenig getrunken! Aber wenn man die Wahl hat zwischen ein bisschen Kopfschmerzen und bei fast 0°C und keiner dunklen Stelle im Wald (ist schlieslich alles ausgeleuchtet) dorthin zu gehen, um eine Notdurft zu verrichten, entscheide ich mich für die Kopfschmerzen. Denn Toiletten gibt es für uns nicht! Für Männer mag das kein Problem sein, aber als Frau mittlerweile fast 12 Stunden keine Toilette mehr aufsuchen zu können ist eine Zumutung!
Ahja, verstehe. Hat sich der Wochenendzensor wohl auf dem Klo eingesperrt und kommt ohne Schlüsseldienst nicht raus.
Da frage ich mich allerdings, wieso man z.B. den Nachruf von Broder kommentieren kann?
Also, versteh ich das doch nicht, denn bezüglich der pinkelnden Polizistin heißt es:
Liebe Leser, WELT ONLINE hat die Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Zitat eines Zitates
Und so wie es aussieht, geht der Einsatz noch länger... Wie ich das schaffen soll, weiß ich nicht. Ich funktioniere noch irgendwie, mehr aber auch nicht! Dazu habe ich Kopfschmerzen und ich weiß auch genau warum: zu wenig getrunken! Aber wenn man die Wahl hat zwischen ein bisschen Kopfschmerzen und bei fast 0°C und keiner dunklen Stelle im Wald (ist schlieslich alles ausgeleuchtet) dorthin zu gehen, um eine Notdurft zu verrichten, entscheide ich mich für die Kopfschmerzen. Denn Toiletten gibt es für uns nicht! Für Männer mag das kein Problem sein, aber als Frau mittlerweile fast 12 Stunden keine Toilette mehr aufsuchen zu können ist eine Zumutung!
Veronika, der Lenz ist da
Ich kenne weder Veronika noch Herrn Lenz. Die Leierkastenfrau unweit des Balkons jedoch, die geht mir mit ihrer Musik auf'n Sack. 7 Grad Plus sind kein Grund, den Frühling herbeizuleiern.
7. Januar 2011
bemerkenstwerte Fotos
Der Boston Globe macht trotzig weiter und veröffentlicht keine Klickstrecken, dafür sehenswerte Fotos.
Weihnachten fotografiert von Privatpersonen
Sonnenfinsternis
die Flut ist da
Weihnachten fotografiert von Privatpersonen
Sonnenfinsternis
die Flut ist da
der lustige Kassenpatient
Was überhaupt nicht funktioniert, obwohl es mir zum zweiten Mal angeboten wurde: Denken sie an was schönes.
Das Kariesrätsel hat sie wohl gelöst, doch noch harrt einer der drei Wurzelkanäle der Behandlung.
Egal, wenn alles gut geht, dann muß ich nur noch einen Termin ausstehen, dann sind die Steakzerkracher doch noch gerettet worden und ich muß nicht fürderhin Suppe löffeln. Und dann ist die gar nicht so lustige Rechnung vielleicht auch vergessen, denn es handelt sich mitnichten um eine Kassenleistung, der ich mich unterziehe.
selten genug schreibt der Spiegel vernünftiges
Das K-Wort hat für Wellen in deutschen Schreibstuben gesorgt, wie sie nicht mal der Sturmangriff des Winters bei - Minus 30 Grad zustande brachte.
Ja, an der heimeligen Wärme des Kommunismus finden noch alle was, was sie endlich mal loswerden wollten. Bedauerlicherweise macht es nach 2 tagen Sabberjournalismus keinen Sinn, sich rational, als vernunftbegabtes Tier, dieser Debatte hinterherzuhecheln. Sebastian Hammelehle hat sich auf Spiegel-Online trotzdem dieser Mühe unterzogen und sozusagen die Gegendarstellung zum Artikel von Björn Hengst verfaßt, dem bei der Anfertigung des Schriftsatzes versehentlich Speichel statt Tinte in den Tank des Füllfederhalters geriet.
Das letzte Mal war es wohl Stöcker, der eine Gegendarstellung zu den Kinderpornos beim Spiegel in den Online-Auftritt des Blattes schmuggeln konnte.
Den Autoren habe ich verlinkt, weil er sehr sachlich und ohne Anstaltspackung Moralin an die Analyse des Sachverhaltes herangeht. Selbst nüchtern betrachtet, ist sie erschreckend genug.
...und doch sind Elemente des kommunistischen Grundgedankens in der gesellschaftlichen Diskussion präsenter, als manchem lieb ist. Mit dem liberalen und sozialen Aspekt verbunden, versteht sich.
Ich mag daher gar nicht erst nach dem in der Bundesrepubklik praktizierten Kommunismus fragen. Wer weiß, was da alles zutage gefördert wird.
So, hab ich endlich wieder mal einen post, der das schöne alte Wort Füllfederhalter enthält. Schon dafür hat er sich gelohnt. Weiß ja kaum noch jemand, was das ist.
Ja, an der heimeligen Wärme des Kommunismus finden noch alle was, was sie endlich mal loswerden wollten. Bedauerlicherweise macht es nach 2 tagen Sabberjournalismus keinen Sinn, sich rational, als vernunftbegabtes Tier, dieser Debatte hinterherzuhecheln. Sebastian Hammelehle hat sich auf Spiegel-Online trotzdem dieser Mühe unterzogen und sozusagen die Gegendarstellung zum Artikel von Björn Hengst verfaßt, dem bei der Anfertigung des Schriftsatzes versehentlich Speichel statt Tinte in den Tank des Füllfederhalters geriet.
Das letzte Mal war es wohl Stöcker, der eine Gegendarstellung zu den Kinderpornos beim Spiegel in den Online-Auftritt des Blattes schmuggeln konnte.
Den Autoren habe ich verlinkt, weil er sehr sachlich und ohne Anstaltspackung Moralin an die Analyse des Sachverhaltes herangeht. Selbst nüchtern betrachtet, ist sie erschreckend genug.
...und doch sind Elemente des kommunistischen Grundgedankens in der gesellschaftlichen Diskussion präsenter, als manchem lieb ist. Mit dem liberalen und sozialen Aspekt verbunden, versteht sich.
Ich mag daher gar nicht erst nach dem in der Bundesrepubklik praktizierten Kommunismus fragen. Wer weiß, was da alles zutage gefördert wird.
So, hab ich endlich wieder mal einen post, der das schöne alte Wort Füllfederhalter enthält. Schon dafür hat er sich gelohnt. Weiß ja kaum noch jemand, was das ist.
Tom sagt:
Gysi ist keinen deut besser nur etwas cleverer. Daran sollte man denken.
Weil, der Gysi hat nämlich laut Welt gesagt:
Natürlich dürfe nicht unerwähnt bleiben, "welche Verbrechen im Namen des Kommunismus begangen wurden“.
B.t.w. Ich wollte nur daran erinnern, daß man nicht unerwähnt lassen sollte, welche Verbrechen im Namen des Kommunismus begangen wurde.
Im gleichen Atemzug hat Gysi allerdings auch gesagt:
"Die CSU-Führung hat eine schwere Meise."
Ahja. Das hätte ich jetzt so nicht vermutet.
Die Zeit hingegen, hat sich auf die Kommunisten eingelassen, sich höchstselbt in die Gefahrenzone begeben und investigativ a la Leyendecker herausgefunden.
Lötzschs Kommunismus-These erfreut das linke Lager
Da sag ich doch mal ganz freimütig: Na dann, Lager für alle.
Weil, der Gysi hat nämlich laut Welt gesagt:
Natürlich dürfe nicht unerwähnt bleiben, "welche Verbrechen im Namen des Kommunismus begangen wurden“.
B.t.w. Ich wollte nur daran erinnern, daß man nicht unerwähnt lassen sollte, welche Verbrechen im Namen des Kommunismus begangen wurde.
Im gleichen Atemzug hat Gysi allerdings auch gesagt:
"Die CSU-Führung hat eine schwere Meise."
Ahja. Das hätte ich jetzt so nicht vermutet.
Die Zeit hingegen, hat sich auf die Kommunisten eingelassen, sich höchstselbt in die Gefahrenzone begeben und investigativ a la Leyendecker herausgefunden.
Lötzschs Kommunismus-These erfreut das linke Lager
Da sag ich doch mal ganz freimütig: Na dann, Lager für alle.
6. Januar 2011
deutscher Internetkindergarten
Herbert Braun
Die Idee, das Internet zu einem deutschen Kindergarten zu machen, wird niemals funktionieren.
Die Idee, das Internet zu einem deutschen Kindergarten zu machen, wird niemals funktionieren.
es geht noch viel dümmer
Die praktikantierenden Deppenapostrophen der Welt beweisen es uns eindrücklich. Davon abgesehen spukt das Gespenst des Kommunismus durch die Qualitätsmedien, denn bisher geistert es nur dort herum. Nirgendwo anders. Ich schließe sicherheitshalber die Wohnungstür trotzdem zweimal rum. Wer weiß.

Justamente hat ein Depp das schöne Apostroph entfernt, doch ich war mit meinem screenshot schneller. Ätsch.
Justamente hat ein Depp das schöne Apostroph entfernt, doch ich war mit meinem screenshot schneller. Ätsch.
Zeitgeist
Im screenshot ist alles drin, was dem Geist der Zeit entspricht. Mich selbst hat es überhaupt nicht irritiert, denn ich hab mir weder den Artikel noch die vor Sabber triefenden Gegenreden reingezogen. Das ist vollkommen überflüssig und pure Zeitverschwendung. Deswegen ist auch nicht die Zeit, sondern was anderes verlinkt.
langhaariger Asiate
So ungefähr sieht ein langhaariger Asiate aus, also der Kopf der Terroristen. Besser gesagt, so stellen sich die Zeichner einen langhaarigen Asiaten vor.
Aus Sicherheitskreisen in Kairo hieß es, man habe den Kopf eines „asiatisch aussehenden Mannes” mit langem Haar gefunden.
Aus Sicherheitskreisen in Kairo hieß es, man habe den Kopf eines „asiatisch aussehenden Mannes” mit langem Haar gefunden.
5. Januar 2011
kurzes Fazit am Tag 5
Nur, um mal kurz schon den Jahresrückblick an den Anfang zu stellen. Was hatten wir eigentlich in den ersten in 5 Tagen gehabt.
Die Nullnummer des Jahres. Der deutsche Kanzler weiß auch nichts Neues zu berichten und erzählt den gleichen Mist wie jedes Jahr. (via NWR)
1. Eine Eierei sondergleichen, um einen Terroranschlag nicht als Terroranschlag zu bezeichnen, damit die deutschen Schnorchelterritorien nicht gefährdet werden und eine dementsprechend um zwei Tage verzögerte abscheuliche Entrüstung des deutschen Kanzlers. Der Kopf der Terroristen soll allerdings ein langhaariger Asiate sein, was keine Rolle mehr spielt, da nur der Kopf gefunden wurde. Der Rest des Körpers ist unterwegs.
2. Praktikantenübung mit den 7 Textbausteinen zur Schweinegrippe, die nach nicht mal einem halben Tag wieder zu den Akten gelegt wurde, weil drei Tote, die zählen nicht so richtig. Nur die BILD ließ sicherheitshalber einen Experten antreten, der uns orakelte, daß die Schweinegrippe nun öfter oder sogar immer käme. Vielleicht. Welche Überraschung.
3. Entwarnung beim Wetter, das seit Jahresbeginn nebst dem vom Wetter verursachten Klimawandel keine Rolle mehr spielt. Nur die Statistik des DWD wurde brav abgeschrieben und sicherheitshalber nicht kommentiert. Ich verweise in diesem Zusammenhang darauf, daß die für heute versprochenen 4 Grad Plus immer noch nicht da sind. Stattdessen ist es 5 Grad im Minus. Sauerei.
4. Lähmendes Entsetzen bis Fassungslosigkeit darüber, daß auch Nazis ihre Meinung einfach so kund tun dürfen. Das, wenn ich die entrüstete Empörung recht verstanden habe, ist vom Recht der freien Meinungsäußerung zwar nicht gedeckt, aber vom Bundesverfassungsgericht.
Da fragt sich der besorgte Bürger, wieso vermittels dieses Schandurteils den Nazis Sonderrechte eingeräumt werden, nämlich Nazimeinungen frei zu äußern, die den Demokraten als auch Bürgern, die noch normal sind, nicht zugestanden werden, nämlich Nazimeinungen frei zu äußern.
Und das bedeutet schlicht, dann muß eben nicht die freie Meinungsäußerung, sondern das Bundesverfassungsgericht abgeschafft werden. So einfach ist das, liebe Gutmenschenn.
5. Da das Depeschenempörungsmagazin mit seinen 80 Praktikanten bei der Sichtung der 250.000 Erzählungen von Cocktailpartys (Merkel) vollkommen überfordert ist, sind norwegische Sprachforscher in die Bresche gesprungen und tröpfeln die eine oder andere Depesche via Internet auf unsere heimischen Computer. Nun muß nur noch ein Weg gefunden werden, wie wir sie auch dem Spiegel zur Verfügung stellen können. Ich, so erkläre ich an dieser Stelle unter Eid, bin dazu nicht bereit.
6. Statt in Bürgeraufklärung durch Prantl und Leyendecker übt sich das Bayerische Blatt in Klickstreckenproduktion. Bereits 10 Stück werden von meinem reader aufgelistet.

7. Die erste Übung im pawlowschen Sabberjournalismus ist auch erfolgreich absolviert worden. Da reichen die Stichworte Lötzsch, Junge Welt und Kommunismus, um die Internetserver vollzukotzen. Die Kommunistenhasser aus Hamburg geben die Linie vor, so daß BILD nur noch abschreiben muß. Ist ja auch viel einfacher, als in 25 Textbausteinen zu wühlen, welcher gerade passen könnte.
Ich verlinke mal die BILD, weil ich den Pappnasen aus Hamburg in diesem Blog kein Podium geben möchte. Macht aber nichts, da es identischer Gehalt ist.

8. Einen habe ich noch. Die erste Ausweitung des Jahres weitet sich aus. In den Medien. Wie immer wurden aus Versehen Chargen verwechselt. So ist es bedauerlichweise passiert, daß wir Dioxinhühnchen am Broilerstand vorgesetzt bekamen, statt glückliche Hähnchen aus biologisch eiwandfreier Freilandzucht. Abgesehen davon, ob die bei den aktuellen Temperaturen wirklich glücklich wären, möchte ich darauf hinweisen, daß ich meine wöchentliche Ration Dioxin schon brauche. Ich gehe an der Stelle nicht so weit, wie die Kommunisten. Wer gesund essen will, kommt nicht daran vorbei, die Macht der internationalen Lebensmittelkonzerne zu brechen.
Im übrigen waren die letzten Ausweitungen in der deutschen Presse der "Schalker Dachschaden" (Sueddeutsche) und der "Programmstreit der Linken" (RP online).
Ohje. Es sind erst 5 Tage rum, und ganze zwei davon waren sogar arbeitsfreies Wochenende. Das wird ein stressiges Jahr.
Die Nullnummer des Jahres. Der deutsche Kanzler weiß auch nichts Neues zu berichten und erzählt den gleichen Mist wie jedes Jahr. (via NWR)
1. Eine Eierei sondergleichen, um einen Terroranschlag nicht als Terroranschlag zu bezeichnen, damit die deutschen Schnorchelterritorien nicht gefährdet werden und eine dementsprechend um zwei Tage verzögerte abscheuliche Entrüstung des deutschen Kanzlers. Der Kopf der Terroristen soll allerdings ein langhaariger Asiate sein, was keine Rolle mehr spielt, da nur der Kopf gefunden wurde. Der Rest des Körpers ist unterwegs.
2. Praktikantenübung mit den 7 Textbausteinen zur Schweinegrippe, die nach nicht mal einem halben Tag wieder zu den Akten gelegt wurde, weil drei Tote, die zählen nicht so richtig. Nur die BILD ließ sicherheitshalber einen Experten antreten, der uns orakelte, daß die Schweinegrippe nun öfter oder sogar immer käme. Vielleicht. Welche Überraschung.
3. Entwarnung beim Wetter, das seit Jahresbeginn nebst dem vom Wetter verursachten Klimawandel keine Rolle mehr spielt. Nur die Statistik des DWD wurde brav abgeschrieben und sicherheitshalber nicht kommentiert. Ich verweise in diesem Zusammenhang darauf, daß die für heute versprochenen 4 Grad Plus immer noch nicht da sind. Stattdessen ist es 5 Grad im Minus. Sauerei.
4. Lähmendes Entsetzen bis Fassungslosigkeit darüber, daß auch Nazis ihre Meinung einfach so kund tun dürfen. Das, wenn ich die entrüstete Empörung recht verstanden habe, ist vom Recht der freien Meinungsäußerung zwar nicht gedeckt, aber vom Bundesverfassungsgericht.
Da fragt sich der besorgte Bürger, wieso vermittels dieses Schandurteils den Nazis Sonderrechte eingeräumt werden, nämlich Nazimeinungen frei zu äußern, die den Demokraten als auch Bürgern, die noch normal sind, nicht zugestanden werden, nämlich Nazimeinungen frei zu äußern.
Und das bedeutet schlicht, dann muß eben nicht die freie Meinungsäußerung, sondern das Bundesverfassungsgericht abgeschafft werden. So einfach ist das, liebe Gutmenschenn.
5. Da das Depeschenempörungsmagazin mit seinen 80 Praktikanten bei der Sichtung der 250.000 Erzählungen von Cocktailpartys (Merkel) vollkommen überfordert ist, sind norwegische Sprachforscher in die Bresche gesprungen und tröpfeln die eine oder andere Depesche via Internet auf unsere heimischen Computer. Nun muß nur noch ein Weg gefunden werden, wie wir sie auch dem Spiegel zur Verfügung stellen können. Ich, so erkläre ich an dieser Stelle unter Eid, bin dazu nicht bereit.
6. Statt in Bürgeraufklärung durch Prantl und Leyendecker übt sich das Bayerische Blatt in Klickstreckenproduktion. Bereits 10 Stück werden von meinem reader aufgelistet.
7. Die erste Übung im pawlowschen Sabberjournalismus ist auch erfolgreich absolviert worden. Da reichen die Stichworte Lötzsch, Junge Welt und Kommunismus, um die Internetserver vollzukotzen. Die Kommunistenhasser aus Hamburg geben die Linie vor, so daß BILD nur noch abschreiben muß. Ist ja auch viel einfacher, als in 25 Textbausteinen zu wühlen, welcher gerade passen könnte.
Ich verlinke mal die BILD, weil ich den Pappnasen aus Hamburg in diesem Blog kein Podium geben möchte. Macht aber nichts, da es identischer Gehalt ist.
8. Einen habe ich noch. Die erste Ausweitung des Jahres weitet sich aus. In den Medien. Wie immer wurden aus Versehen Chargen verwechselt. So ist es bedauerlichweise passiert, daß wir Dioxinhühnchen am Broilerstand vorgesetzt bekamen, statt glückliche Hähnchen aus biologisch eiwandfreier Freilandzucht. Abgesehen davon, ob die bei den aktuellen Temperaturen wirklich glücklich wären, möchte ich darauf hinweisen, daß ich meine wöchentliche Ration Dioxin schon brauche. Ich gehe an der Stelle nicht so weit, wie die Kommunisten. Wer gesund essen will, kommt nicht daran vorbei, die Macht der internationalen Lebensmittelkonzerne zu brechen.
Ohje. Es sind erst 5 Tage rum, und ganze zwei davon waren sogar arbeitsfreies Wochenende. Das wird ein stressiges Jahr.
Abonnieren
Posts (Atom)