Medienrechtler: Internet muss wieder höflicher werden
Ich habe gerade mal nachgeschaut, aber mein Internet ist höflich, höflicher geht es nicht. Sagt kein Ton, labert nicht rum, geht mir nicht auf den Sack, frißt kein Brot, jedenfalls nicht meins.
Weiß der Deibel, was dieses Medienrechtler für ein Internet hat oder kennt, das so unhöflich ist.
2. August 2011
1. August 2011
das Geld der anderen
Paris stellt Aufständischen 182 Mio Euro von Tripolis-Konten zur Verfügung (RIA Nowosti)
Schaut so aus, als ob mit fremden Geld gut wirtschaften ist.
Schaut so aus, als ob mit fremden Geld gut wirtschaften ist.
31. Juli 2011
Fest des Menschenhasses
Entgegen den Wünschen des großen Lehrmeisters deutscher Dürftologie platziert die Sueddeutsche heute eine Überschrift in großen Lettern, die mißverstanden werden kann. Als Jubelarie.
sehr geehrter Herr Pomrehn
Auf telepolis behaupten sie:
Juli ist der erste Monat in diesem Jahr, der zu kalt ausfiel
Dazu stelle ich fest. Der Januar, Februar und März waren entschieden zu kalt, Anfang Mai erst recht und der Juni war eher so lala, auf keinen Fall zu warm, eher doch kälter. April war halt April, wie immer.
Juli ist der erste Monat in diesem Jahr, der zu kalt ausfiel
Dazu stelle ich fest. Der Januar, Februar und März waren entschieden zu kalt, Anfang Mai erst recht und der Juni war eher so lala, auf keinen Fall zu warm, eher doch kälter. April war halt April, wie immer.
subtiles Layout
doch, das dürfen wir
Herr Gabriel behauptet im Interview mit der BamS:
Polizei und Staatsanwaltschaften brauchen deutlich mehr qualifiziertes Personal, um im Internet und in den Sozialen Netzwerken Präsenz zu zeigen. Dafür müssen wir ihnen endlich mehr Geld zur Verfügung stellen. Doch auch das Verhältnis der Internet-Community zu Polizei und Justiz muss sich ändern. Gelegentlich werden Hetze, Beleidigungen oder gar Bedrohungen als eine Art Folklore hingenommen. Hier haben die Nutzer des Internets eine Verantwortung dafür, dass solche Dinge zur Anzeige gebracht werden...
Aber wir dürfen nicht so tun, als sei „das Internet“ schuld an der Wahnsinnstat von Norwegen.
Doch, das dürfen wir. Eine vollkommen andere Frage ist, ob dies Sinn macht, richtig oder zielführend ist.
Für fataler halte ich allerdings, was das Schwergewicht der SPD diesem Dürftigkeitsverbot voranstellt, die logische Herleitung. Durch die Hintertür dem Internet alles in die Schuhe schieben, um ihm im letzten Satz die Absolution zu erteilen.
Herr Gabriel, die Medien habe sich einen Scheiß darum geschert, was sie dürfen oder nicht. Für Auflage und Klickraten dürfen die alles. Genau das haben sie gemacht und machen es immer noch.
Die Zusammenfassung des Interviews im Schnelldurchlauf
- Wir dürfen jetzt nicht so tun
- sollten wir
- müssen auch soziale Regeln gelten
- Aber wir dürfen nicht so tun
- Ich bin schon lange für ein NPD-Verbot, weil man niemandem erklären kann, dass deren Hetze auch noch durch Steuergeld unterstützt wird.
- das gesellschaftliche Klima, das verbreitet wird [oder verschmälert, wer weiß das schon - d.A.]
- wäre
- Man kann nur hoffen
- Wir können nur hoffen
- Das kann [oder auch nicht - d.A.]
- sollten wir auch den Geringverdienern Mut machen
Gabriel hat wahrscheinlich zu viel Misik und zu wenig Chandler gelesen.
Siehe auch Zettels Meckerecke, in der im Gegentum zu Gabriel dessen Mentor Schröder als Ausbund intellektueller Ernsthaftigkeit und charakterlicher Solidität bezeichnet wird.
Polizei und Staatsanwaltschaften brauchen deutlich mehr qualifiziertes Personal, um im Internet und in den Sozialen Netzwerken Präsenz zu zeigen. Dafür müssen wir ihnen endlich mehr Geld zur Verfügung stellen. Doch auch das Verhältnis der Internet-Community zu Polizei und Justiz muss sich ändern. Gelegentlich werden Hetze, Beleidigungen oder gar Bedrohungen als eine Art Folklore hingenommen. Hier haben die Nutzer des Internets eine Verantwortung dafür, dass solche Dinge zur Anzeige gebracht werden...
Aber wir dürfen nicht so tun, als sei „das Internet“ schuld an der Wahnsinnstat von Norwegen.
Doch, das dürfen wir. Eine vollkommen andere Frage ist, ob dies Sinn macht, richtig oder zielführend ist.
Für fataler halte ich allerdings, was das Schwergewicht der SPD diesem Dürftigkeitsverbot voranstellt, die logische Herleitung. Durch die Hintertür dem Internet alles in die Schuhe schieben, um ihm im letzten Satz die Absolution zu erteilen.
Herr Gabriel, die Medien habe sich einen Scheiß darum geschert, was sie dürfen oder nicht. Für Auflage und Klickraten dürfen die alles. Genau das haben sie gemacht und machen es immer noch.
Die Zusammenfassung des Interviews im Schnelldurchlauf
- Wir dürfen jetzt nicht so tun
- sollten wir
- müssen auch soziale Regeln gelten
- Aber wir dürfen nicht so tun
- Ich bin schon lange für ein NPD-Verbot, weil man niemandem erklären kann, dass deren Hetze auch noch durch Steuergeld unterstützt wird.
- das gesellschaftliche Klima, das verbreitet wird [oder verschmälert, wer weiß das schon - d.A.]
- wäre
- Man kann nur hoffen
- Wir können nur hoffen
- Das kann [oder auch nicht - d.A.]
- sollten wir auch den Geringverdienern Mut machen
Gabriel hat wahrscheinlich zu viel Misik und zu wenig Chandler gelesen.
Siehe auch Zettels Meckerecke, in der im Gegentum zu Gabriel dessen Mentor Schröder als Ausbund intellektueller Ernsthaftigkeit und charakterlicher Solidität bezeichnet wird.
30. Juli 2011
Machiavelli
Machiavelli vor 5 Stunden
Wie gerade gemeldet wird hat die NATO in Libyen drei TV Anlagen zerstört um den Terror der Regierung gegen das Volk zu beenden.
Wenn man die NATO hier braucht ist sie nicht da.
Wie gerade gemeldet wird hat die NATO in Libyen drei TV Anlagen zerstört um den Terror der Regierung gegen das Volk zu beenden.
Wenn man die NATO hier braucht ist sie nicht da.
29. Juli 2011
das Festlegen von Flugrouten ist nicht trivial
Ich selber bin ja kein Anhänger des Trivialismus, wie die meisten deutschen Politker und viele Bürger, also Trivialist, sondern eher Randalist, äh Randbewohner, der das Problem von Flugrouten seit Jahrzehnten kennt. Die Trivialisten machen es sich sehr einfach, Lärm oder nicht Lärm lärmen sie in jedes Mikro, das ihnen vor die Schnauze gehalten wird.
Da ich seit der Zeit meines Stiftseins mit Flugrouten zu tun habe, sei dies erklärt. In Pankow dazumal schreckten wir alle auf, als es fürchterlichen Lärm gab. Dabei war es nur eine TU-144, die einen Zwischenstopp in Tegel einlegen wollte, die über unsere Köpfe im Tiefflug hinweg brauste. Das war beeindruckend, vor allem beeindruckend laut. Lauter als wir Kinder.
In Köpenick wurde es dann deutlich ruhiger, obwohl zuweilen ein Flugzeug via Müggelsee, wo ich wohnte, den Anflug gen Schönefeld vornahm. In meiner Erinnerung gab es den größten Lärm 1986 beim Absturz der TU-134 in Bohnsdorf, denn ca. 10 Minuten vor selbigen bin ich mit dem Auto an der Unglücksstelle vorbei gedonnert und habe dann auf dem Weg gen Köpenick den ohrenbetäubenden Lärm aller verfügbaren Krankenwagen, Feuerwehren und Polizeiautos gehört. Das zog sich dann bis zum Abend hin, wenn ich mich recht entsinne.
Nur wenig später bin ich ans andere Ende der Stadt gezogen und lebe seitdem in der Tegeler Flugroute, also unterhalb dieser, ziemlich genau am Scheitelpunkt jenes Bereiches, an dem die Piloten und Autopiloten die Maschinen in den Landebahnanflug reinwackeln müssen. Das ist nicht ganz eindeutig geregelt, wo die nun geradewegs auf Tegel zusteuern, viele sparen noch auf den letzten Metern Sprit und kürzen bedenklich ab, was insofern ohne Bedeutung ist, da der Lärm wesentlich der gleiche ist. Nur daß ich ihn kaum noch wahrnehme. Stören tut er eigentlich nur beim Einschlafen, wenn der Landeanflug gen Westen ist und statt um 22:50 Uhr noch deutlich nach 23 Uhr Flieger reinkommen, die reingelassen werden müssen, weil sie Verspätung haben.
Ich kann mich ncoh gut an einen Urlaub erinnern, den ich die letzten jahre neben einem stark frequentierten Verkehrsflugplatz verbracht habe als mir ein älterer Sachse stolz mitteilte, daß dies der fünfte gewesen sei, ich ihn fragte, was für ein Fünfter, und er darauf antwortete, na der fünfte Flieger. Achso, ich höre sowas gar nicht mehr, war meine lapidare Antwort.
Worum, so muß man nun fragen, geht es eigentlich den Trivialisten in der Flugroutenfestlegungskommission, wenn ich um ihren persönlichen Vorteil? Es geht ihnen zwar auch um Lärm und sowas, vor allem aber um den Wert ihrer Grundstücke, denn die werden, so sich das Flugaufkommen ab nächstes Jahr erhöht, erheblich im Wiederveräußerungswert gemindert werden.
Um es ganz deutlich zu sagen, das Festlegen von Flugrouten ist nicht trivial. Ich will das mal am Beispiel vom Maxl erklären, der ja, die Leser dieses Blogs wissen das, auch Flieger ist, kein begeisterter, sondern eher ein von Natur aus damit ausgestatteter, aber immerhin, fliegen kann er, wenn er muß, fast nie, daß er es auch will. Da das wie ein Laboratorium ist, kann man das mit den Flugrouten sehr gut studieren.
Der Luftraum, über den Maxl herrscht beträgt ca. 60 Kubikmeter, sag ich mal. Der Tower und Startplatz für die Rundeflüge befindet sich direkt in einer Ecke dieses Quaders. Wobei, da fällt mir geerade ein, eigentlich sind es nur 20 Kubikmeter, also eher das obere Drittel des Luftraums, in dem er am liebsten fliegt.
So, Maxl hat den vollständigen Überblick über sein Rundfluggebiet und könnte in Endlosschleife um den Kronleucter düsen, den es schon lange nicht mehr gibt, auf dem er oft Zwischenstaion machte, um eine kleine Stinkbombe abzuwerfen, er könnte frei nach Schnauze fliegen, da nichts mehr störend im Wege ist. Macht er aber nicht. Ist so ähnlich wie bei den Flugzeugen im Winter. Die müssen enteist werden, sonst kommen sie nicht in die Luft. So auch bei Maxl. Der mausert stattdessen, wirft den schweren Winterpelz ab, damit es leicht fliegen ist. Ist dieses Jahr aber nicht drin, da das Wetter ihm alle drei Tage was anderes signalisiert. Zur Zeit heißt es wieder mal Winterpelz rauf, vor drei Tagen hieß es noch Winterpelz runter. Er ist also mehr oder weniger ständig am Knabbern, um seine Aerodynamik zu verbessern. Wenn er denn mal fliegt, dann mit hoher Wahrscheinlichkeit nur zu Testzwecken, ziemlich torkelig und mit einer Bruchlandung endend. Will heißen, er landet auf dem Teppich.
Das aber ist eine Welt, die ihm völlig fremd ist. Mit großen Kulleraugen latscht er zu Fuß gen heimatlichen Start- und Landeplatz, kuckt sich unterwegs alles genau an, vor allem die Menschen ringsrum, ratsuchend, wie er denn nun von ganz unten nach ganz oben kommt. Den Dreh hat er noch nicht raus. Das ist auch der Grund, warum sich Maxl sehr lange und ernsthaft mit Flugrouten beschäftigt hat und auf die Idee kam, nur noch zwei zu akzeptieren, falls es die Aerodynamik seiner Flügel zuläßt. Auf die Küchentür bzw. Wohnzimmertür. Einmal zweieinhalb Mter geradeaus oder in der Diagnoalen ca. 6.
Seit kurzem gibt es allerdings noch ein dritte Variante, der ich einmal angesichtig wurde. Er fliegt aufs Kannapee zu Frauchen und will kuscheln. Das ist neu und ungefährlich, schließlich weiß er, daß er anschießend zum Ausgangspunkt zurückgetragen wird.
Ansonsten geht es dem Kerl ganz gut. Manchmal denke ich, der ist leicht bekloppt, denn inzwischen erwartet er und kündigt dies lautstark an, daß ich mit ihm zusammen erst mal Bimmelglöckchen spiele. Und da hat er sich was neues antrainiert. Als genauer Beobachter der Szenerie hat er ja sein Glockenspiel zu Beginn mit dem Schnabel bewerkstelligt. Das hat er offensichtlich als falsche Verhaltensweise eingestuft, auch wenn damit Musik intoniert werden konnte, da ich nach wie vor ausschließlich den Finger nehme. Also hat er sich das abgekupfert. Mit einem Fuß auf dem Bäumchen festhaken und mit dem anderen einen heftigen Karate- oder Kickboxhieb aufs Glöckchen. So wird das gemacht.
Was wollte ich eigentlich sagen? Weiß ich auch nicht mehr. Jedenfalls ist das mit den Flugrouten nicht so einfach, wie sich das die Trivialisten vorstellen.
Da ich seit der Zeit meines Stiftseins mit Flugrouten zu tun habe, sei dies erklärt. In Pankow dazumal schreckten wir alle auf, als es fürchterlichen Lärm gab. Dabei war es nur eine TU-144, die einen Zwischenstopp in Tegel einlegen wollte, die über unsere Köpfe im Tiefflug hinweg brauste. Das war beeindruckend, vor allem beeindruckend laut. Lauter als wir Kinder.
In Köpenick wurde es dann deutlich ruhiger, obwohl zuweilen ein Flugzeug via Müggelsee, wo ich wohnte, den Anflug gen Schönefeld vornahm. In meiner Erinnerung gab es den größten Lärm 1986 beim Absturz der TU-134 in Bohnsdorf, denn ca. 10 Minuten vor selbigen bin ich mit dem Auto an der Unglücksstelle vorbei gedonnert und habe dann auf dem Weg gen Köpenick den ohrenbetäubenden Lärm aller verfügbaren Krankenwagen, Feuerwehren und Polizeiautos gehört. Das zog sich dann bis zum Abend hin, wenn ich mich recht entsinne.
Nur wenig später bin ich ans andere Ende der Stadt gezogen und lebe seitdem in der Tegeler Flugroute, also unterhalb dieser, ziemlich genau am Scheitelpunkt jenes Bereiches, an dem die Piloten und Autopiloten die Maschinen in den Landebahnanflug reinwackeln müssen. Das ist nicht ganz eindeutig geregelt, wo die nun geradewegs auf Tegel zusteuern, viele sparen noch auf den letzten Metern Sprit und kürzen bedenklich ab, was insofern ohne Bedeutung ist, da der Lärm wesentlich der gleiche ist. Nur daß ich ihn kaum noch wahrnehme. Stören tut er eigentlich nur beim Einschlafen, wenn der Landeanflug gen Westen ist und statt um 22:50 Uhr noch deutlich nach 23 Uhr Flieger reinkommen, die reingelassen werden müssen, weil sie Verspätung haben.
Ich kann mich ncoh gut an einen Urlaub erinnern, den ich die letzten jahre neben einem stark frequentierten Verkehrsflugplatz verbracht habe als mir ein älterer Sachse stolz mitteilte, daß dies der fünfte gewesen sei, ich ihn fragte, was für ein Fünfter, und er darauf antwortete, na der fünfte Flieger. Achso, ich höre sowas gar nicht mehr, war meine lapidare Antwort.
Worum, so muß man nun fragen, geht es eigentlich den Trivialisten in der Flugroutenfestlegungskommission, wenn ich um ihren persönlichen Vorteil? Es geht ihnen zwar auch um Lärm und sowas, vor allem aber um den Wert ihrer Grundstücke, denn die werden, so sich das Flugaufkommen ab nächstes Jahr erhöht, erheblich im Wiederveräußerungswert gemindert werden.
Um es ganz deutlich zu sagen, das Festlegen von Flugrouten ist nicht trivial. Ich will das mal am Beispiel vom Maxl erklären, der ja, die Leser dieses Blogs wissen das, auch Flieger ist, kein begeisterter, sondern eher ein von Natur aus damit ausgestatteter, aber immerhin, fliegen kann er, wenn er muß, fast nie, daß er es auch will. Da das wie ein Laboratorium ist, kann man das mit den Flugrouten sehr gut studieren.
Der Luftraum, über den Maxl herrscht beträgt ca. 60 Kubikmeter, sag ich mal. Der Tower und Startplatz für die Rundeflüge befindet sich direkt in einer Ecke dieses Quaders. Wobei, da fällt mir geerade ein, eigentlich sind es nur 20 Kubikmeter, also eher das obere Drittel des Luftraums, in dem er am liebsten fliegt.
So, Maxl hat den vollständigen Überblick über sein Rundfluggebiet und könnte in Endlosschleife um den Kronleucter düsen, den es schon lange nicht mehr gibt, auf dem er oft Zwischenstaion machte, um eine kleine Stinkbombe abzuwerfen, er könnte frei nach Schnauze fliegen, da nichts mehr störend im Wege ist. Macht er aber nicht. Ist so ähnlich wie bei den Flugzeugen im Winter. Die müssen enteist werden, sonst kommen sie nicht in die Luft. So auch bei Maxl. Der mausert stattdessen, wirft den schweren Winterpelz ab, damit es leicht fliegen ist. Ist dieses Jahr aber nicht drin, da das Wetter ihm alle drei Tage was anderes signalisiert. Zur Zeit heißt es wieder mal Winterpelz rauf, vor drei Tagen hieß es noch Winterpelz runter. Er ist also mehr oder weniger ständig am Knabbern, um seine Aerodynamik zu verbessern. Wenn er denn mal fliegt, dann mit hoher Wahrscheinlichkeit nur zu Testzwecken, ziemlich torkelig und mit einer Bruchlandung endend. Will heißen, er landet auf dem Teppich.
Das aber ist eine Welt, die ihm völlig fremd ist. Mit großen Kulleraugen latscht er zu Fuß gen heimatlichen Start- und Landeplatz, kuckt sich unterwegs alles genau an, vor allem die Menschen ringsrum, ratsuchend, wie er denn nun von ganz unten nach ganz oben kommt. Den Dreh hat er noch nicht raus. Das ist auch der Grund, warum sich Maxl sehr lange und ernsthaft mit Flugrouten beschäftigt hat und auf die Idee kam, nur noch zwei zu akzeptieren, falls es die Aerodynamik seiner Flügel zuläßt. Auf die Küchentür bzw. Wohnzimmertür. Einmal zweieinhalb Mter geradeaus oder in der Diagnoalen ca. 6.
Seit kurzem gibt es allerdings noch ein dritte Variante, der ich einmal angesichtig wurde. Er fliegt aufs Kannapee zu Frauchen und will kuscheln. Das ist neu und ungefährlich, schließlich weiß er, daß er anschießend zum Ausgangspunkt zurückgetragen wird.
Ansonsten geht es dem Kerl ganz gut. Manchmal denke ich, der ist leicht bekloppt, denn inzwischen erwartet er und kündigt dies lautstark an, daß ich mit ihm zusammen erst mal Bimmelglöckchen spiele. Und da hat er sich was neues antrainiert. Als genauer Beobachter der Szenerie hat er ja sein Glockenspiel zu Beginn mit dem Schnabel bewerkstelligt. Das hat er offensichtlich als falsche Verhaltensweise eingestuft, auch wenn damit Musik intoniert werden konnte, da ich nach wie vor ausschließlich den Finger nehme. Also hat er sich das abgekupfert. Mit einem Fuß auf dem Bäumchen festhaken und mit dem anderen einen heftigen Karate- oder Kickboxhieb aufs Glöckchen. So wird das gemacht.
Was wollte ich eigentlich sagen? Weiß ich auch nicht mehr. Jedenfalls ist das mit den Flugrouten nicht so einfach, wie sich das die Trivialisten vorstellen.
28. Juli 2011
nur eine Frage an Ulf Poschardt
Was hat Sigmar Gabriel mit deutschen Intellektuellen gemein? Für mein Dafürhalten gibt es da keinerlei Berührungspunkte, -ängste schon. Sonst ist ihr Artikel ja ganz okay.
Da diese Schreckenstat mitten im politischen Sommerloch geschah, war es Aufgabe der Hinterbänkler und sonst gerne Übersehenen zu fordern, was angesichts von 76 Toten zu fordern sei...
...der stammtischerprobte SPD-Chef Sigmar Gabriel ... wusste, wer Schuld an der norwegischen Tragödie hatte: Thilo Sarrazin.
Sigmar Gabriel als Hinterbänkler und Übersehener, das hat was.
Da diese Schreckenstat mitten im politischen Sommerloch geschah, war es Aufgabe der Hinterbänkler und sonst gerne Übersehenen zu fordern, was angesichts von 76 Toten zu fordern sei...
...der stammtischerprobte SPD-Chef Sigmar Gabriel ... wusste, wer Schuld an der norwegischen Tragödie hatte: Thilo Sarrazin.
Sigmar Gabriel als Hinterbänkler und Übersehener, das hat was.
Hans Leyendecker - eine Perle der Investigation
Ich fasse die DIN-A4-Seite seiner heutigen Enthüllung mal so zusammen:
Expertise [vom deutschen Verfassungsschutz! - d.A.] zu norwegischem Attentäter
"Breivik ist kein Neonazi"
lässt sich nur schwer einordnen
wäre denkbar
noch ist unklar
eher unklar und diffus
deutet hin, dass er
derzeit völlig unklar
soll etwa
Expertise [vom deutschen Verfassungsschutz! - d.A.] zu norwegischem Attentäter
"Breivik ist kein Neonazi"
lässt sich nur schwer einordnen
wäre denkbar
noch ist unklar
eher unklar und diffus
deutet hin, dass er
derzeit völlig unklar
soll etwa
virtueller Schwanzvergleich
Hier wieder ein Ausriß aus meinem reader, der penibel mitzählt, wo ich hinklicke. Klicken heißt noch lange nicht lesen. Erkennbar ist ein scheinbarer Trend: Weniger ist mehr.
Ich mache ja sowas auch ab und zu, nach dem Motto, wer hat den Kleinsten. Sieht nicht gut aus für die Qualitätsmedien. Die Freischreiber hingegen, die ohne Redaktionsgebäude im Hintergrund, die sind weitaus besser dran.
nichts wie hin
Ich hatte kürzlich bemault, daß es für 64Bit-Systeme unter Fenstern keine passenden RAW-Decoder gibt, auf daß man zügig seine Fotosammlung durchackern und ausmisten kann, um sich anschließend in aller Ruhe mit dem verbliebenen Rest zu beschäftigen.
Dem ist nicht mehr so. Microsoft hat ein neues RAW-Codec-Pack veröffentlicht, das nun auch bei 64 Bit prima funktioniert, zumindest mit den Canon-RAW-Fotos.
Dem ist nicht mehr so. Microsoft hat ein neues RAW-Codec-Pack veröffentlicht, das nun auch bei 64 Bit prima funktioniert, zumindest mit den Canon-RAW-Fotos.
logisch
Da der Kachelmann das Wetter für Deutschland nicht mehr macht, ist es kein Wunder, daß wir es mit einer verpieselten und viel zu kalten Jahresmitte zu tun haben. Von Sommer kann ja wohl kaum die Rede sein.
Auch logisch. Diese Notiz aus dem Journalisten-Klo.
Der Mord an der Freiheit
Zu lange wurde die Islamfeindlichkeit verharmlost. Nach Oslo müssen wir dem rechten Terror ins Auge blicken.
Ich bin ja nicht bekloppt und schaue dem rechten Terror ins Auge. Ich will noch eine Weile Spaß haben.
Auch logisch. Diese Notiz aus dem Journalisten-Klo.
Der Mord an der Freiheit
Zu lange wurde die Islamfeindlichkeit verharmlost. Nach Oslo müssen wir dem rechten Terror ins Auge blicken.
Ich bin ja nicht bekloppt und schaue dem rechten Terror ins Auge. Ich will noch eine Weile Spaß haben.
Taliban im Sommerschlußverkauf
Die traditionell im Frühjahr ausgefallene Frühjahrsoffensive der Taliban wird uns nun per Sommerschlußverkauf feilgeboten. Die Schlagzeile hat was. Meine Hochachtung!
Großangriff der Taliban!
Deutsche auf der Flucht

Nur geht es im darunter stehenden Artikel um etwas ganz anders. Heilige Scheiße, Journalismus, wie unter starkem Druck auf dem Klo geschrieben.
Trotzdem, den Schlagezeilenerfinder beneide ich.
Großangriff der Taliban!
Deutsche auf der Flucht
Nur geht es im darunter stehenden Artikel um etwas ganz anders. Heilige Scheiße, Journalismus, wie unter starkem Druck auf dem Klo geschrieben.
Trotzdem, den Schlagezeilenerfinder beneide ich.
kalter Entzug bei BILD - Notizen aus dem Journalisten-Klo
Experte erklärt, warum kalter Entzug tödlich enden kann
Das wäre doch mal ein Thema für das Lebenshilfeblatt gewesen, mit dem der Anreißer aufwartet. Wäre, denn aus welchen Gründen auch immer, der Experte hat sich auf dem Weg von den Redaktionsräumen auf den Internet-Server eiskalt der Erklärung entzogen und aus dem Staub gemacht. In dem von BILD verlinkten Artikel erklärt kein Experte gar nichts.
Es wäre die Gelegenheit gewesen, wieder einmal John Lennon und "Cold Turkey" aus der Schublade zu holen. Nichts von alldem, stattdessen billige Abschreibe bei der Sun.
Das Klo ist ruchbar noch,
aus dem die Story kroch.
Zettel kommentiert Zettel
Zettel
Eher dürfte es in Deutschland die Neigung geben, es Obama nachzumachen und sich möglichst aus der Weltpolitik zu verabschieden: Eine schwarzgrüne Biedermeier-Idylle im Herzen Europas, in der sich die Windräder drehen und wo alle Menschen sich gaaanz lieb haben.
Wer aus einer zentral wichtigen Technologie aussteigt, der hat die Mentalität, auch aus der globalen Machtpolitik auszusteigen. Angst braucht vor diesem heutigen kraftlosen Deutschland niemand mehr zu haben.
Eher dürfte es in Deutschland die Neigung geben, es Obama nachzumachen und sich möglichst aus der Weltpolitik zu verabschieden: Eine schwarzgrüne Biedermeier-Idylle im Herzen Europas, in der sich die Windräder drehen und wo alle Menschen sich gaaanz lieb haben.
Wer aus einer zentral wichtigen Technologie aussteigt, der hat die Mentalität, auch aus der globalen Machtpolitik auszusteigen. Angst braucht vor diesem heutigen kraftlosen Deutschland niemand mehr zu haben.
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