27. Oktober 2016

Mikadofilme aus Amerika

Wer sich bewegt ist tot.

Nein. Sie sind längst tot. Sie wissen es nur noch nicht. Und sie haben kei­ne Chance, des Todes gegenwärtig zu werden, dazu ereilt er sie viel zu schnell. Sie haben nur scheinbar die Chance der Gegenwehr. Damit der Film ein paar Minuten Zeit schinden kann.

Don't Breathe

Man kann sich nicht selber totatmen oder totnichtatmen, denn irgend­wann setzt der Reflex ein, mit dem der nächste Sauerstoffschub angesaugt wird, um doch zu überleben. Man meint, das Atmen sei Donnergetöse, weil der Luftstrom in der Lautstärke eines Sturzbaches durch die Nasen­löcher strömt und die Hörschnecke in Erdbebenstärke erzittern läßt. Dabei ist 5 cm weiter kein Geräusch mehr zu hören, kein Atemgeräusch, nicht der Schlag des Herzens gegen die knochenharten Rippen.

Und doch lauert der Tod hinter der nächsten Tür, über einem, im Keller, an der Tür.

In dem Augenblick, wo sie das Haus geentert hatten, hatten sie die Ent­scheidung auch schon bereut. Doch da war es bereits zu spät. Sie waren dem Tode geweiht, denn sie hatten sich am Haus und damit Geheimnis eines blinden Kriegsveteranen vergriffen.

Drei Jugendliche, zwei Buam und a Maderl, brechen in Häuser ein, für die der Vater eines der Buben die Sicherheitsschlüssel verwahrt. Immer unter 10.000 Dollar klauen, zwecks Vermeidung der Haftstrafe und nur das, was schnell wegtransportiert werden kann. Das ist ihre Devise. Mit der Hütte des Blinden haben sie voll in die Scheiße gegriffen. Die noch kurzen Leben werden im Laufe des Films gnadenlos abgekürzt. Das ist kein Geheimnis. Wie, das muß man selber sehen.

Wenn einige Lichtspielhäuser noch "Don't Breathe" auf die Leinwand wer­fen, dann nichts wie hin. Gut, Werbung und die erste Viertelstunde kann man sich sparen. Der Film hat nur Stoff für ca. 65 bis 70 Minuten, dauert aber 85. Dieser Stoff wurde rasant und mit allerlei Volten verfilmt, weswegen hier auch nicht gespoilert wird. Es ist ein nettes kleines Horrorspektakel, mit dem man ausgezeichnet unterhalten wird, wenn man sich nicht in den Film reinhängt sondern als UNO-Beobachter hingeht, sich in den Ses­sel fläzt und sagt: Nun macht mal. Sie haben es gut gemacht.

The Accountant

Die vorab konsumierten Kritiken waren schlecht bis geht gerade so. Ich habe einen anderen Film als die Kritiker gesehen. Das Kino war gut gefüllt, ca. hundert Leute. Der Film ging los und mäanderte sich mit gepflegter Langeweile dem Ende entgegegen, das aber noch 2 Stunden 5 Minuten entfernt war.

Die Langweile nahm keine Ende. Der Regisseur hatte keine Veranlassung gesehen, Tempo in die Handlung zu bringen. Es bestand auch keine, da es um Zahlen ging, Buchhaltung, Finanzen. Zahlen haben keine Tempi.

Ich merkte es nicht bzw. zu spät, erst nach dem Abspann, auf dem Nachhauseweg. Irgendwann hatte der Regisseur gewonnen und mir seinen Stil aufgezwungen. Gegenwehr zwecklos. Ben Affleck zieht die Nummer in stoischer Ruhe durch, wie er die Bücher der Firma in stoischer Ruhe durchsieht.

Nur mit dem Tod hat er es eilig, weswegen die Actionszenen auch ansatzlos kommen und ruckzuck wieder vorbei sind. Buchhaltung ist wichtiger. Der Tod kommt ansatzlos, unangekündigt. Zwei Schüsse in den Brustkorb, der letzte immer in die Stirn. Als Tag, Markenzeichen des Todeskünstlers wie der Schriftzug des Sprayers an der Wand. Der finale Kopfschuß ist nicht nötig, denn die Leichen waren längst tot. Der trockene Schuß in die Stirn ist nur der Bilanzwert, der unterm Strich wichtig ist. Er hat eine Aufgabe zu Ende gebracht.

Es gäbe Kritik an dem Film. Er hat ein paar Längen. 15 Minuten könnten in den Mülleimer. Die Rückblendenkacke verwirrt, reißt sie einen doch immer mal weider aus der großen Langeweile, die der Film versprüht. Das hätte man binnen 5 Minuten am Anfang erklären können. Dann wäre der lineare Ablauf einiger Lebensabschnitte erhalten geblieben. Im Grunde sind das unauffällige Kinkerlitzchen, nicht der Rede wert.

Sehr auffällig ist, daß der Cast mit Anna Kendrick als Protagonistin abseits des Hollywoodschen Schönheitsideals besetzt war, eine Frau, die man erst beim dritten oder vierten Date als Volltreffer akzeptieren würde, weil sich erst so spät herausstellt, daß sie der Volltreffer ist. Ihre Rolle spielt sie souverän. Die zweite Dame hingegen, Cynthia Addai-Robinson, die jedem Titel der Kiosk-Magazine zur Ehre gereichen täte, die stinkt da meines Erachtens etwas ab, auch wenn sie bildhübsch ist. Das reicht aber nicht.

Zwei Stunden absolute Ruhe im Kino, kein Popcorn-Krachen, kein Geklirre von Bierflaschen, Rascheln von Bonbonpapier, kein Geschnatter aufgeregter Weiber oder brunftiges Gegrunze testerongestählter Männer. Totenstille über den gesamten Film hinweg.

Dann lief der Abspann und alle blieben sitzen, obwohl nur der gewerkschaftliche Teil der Filmproduktion an die Leinwand geworfen wurde. Wer betrieb die Wurstbude und warum wurden die Schauspieler eingekleidet und so.

James Berardinelli hat die treffendste Beschreibung gefunden, die alle anderen in den Schatten stellt, denn er hat den Film gesehen, den ich auch gesehen habe.

The Accountant is like that - a movie that could easily have been familiar, disposable entertainment but is made with sufficient competence and energy to capture the viewer’s attention and linger a little after the end credits have rolled.

The Accountant ist ein Film, der gut hätte Familienunterhaltung sein können, 0815-Unterhaltung. Er ist jedoch mit solider Kompetenz und Energie gemacht, der die Zuschauer so in seinen Bann zieht, so daß sie sogar bis nach dem gewerkschaftlichen Abspann in den Sesseln rumlümmeln.

Nur warum der originale Filmtitel beibehalten wurde, das erschließt sich nicht. Weil im Deutschen account fast ausschließlich im Zusammenhang mit Kundenbetreuung steht? Nun ja, Christian Wolff betreute seine Kunden. Zu Tode.

Manfred Krug im Propeller



Manfred Krug ist gestorben. Ich konnte ihn nie so richtig leiden. Insofern dürfte ich keinen Satz über seinen Tod anfertigen.

Da ich Inhaber der Schallplatte bin, sei an sein größtes schauspielerisches Werk erinnert. Die Kuh im Propeller.

PPQ - Manfred Krug: Wir schlucken unsere Widerspruchslust

NSU: der Mörder war die dumme Kuh

Schwierigkeiten bei der DNA-Bestimmung gab es schon immer, wird es immer geben. Das ist nunmal so, wenn Mensch, Maschine und Material auf ein Ergebnis hin zusteuern.

Wissenschaft zeichnet sich u.a. dadurch aus, daß Ergebnisse überprüfbar, wiederholbar sind. Bei gleichem Versuchsaufbau muß das gleiche Ergeb­nis herauskommen. Die Meßtoleranzen seien außen vor.

Die Untersuchungsführer aus Bayern haben bis heute keine neue Ansage gemacht, also ist der Stand der letzte, daß sie um Zeit für weitere Ermitt­lungen bitten, um die Herkunft der DNA zu bestimmen als auch Fehler bei deren Extraktion und dem Datenbankabgleich auszuschließen.



Nur für Konrad Litschko, den kleinen Nazi-Propagandisten der TAZ, ist die Kuh bereits vom Eis.

Der Forensiker Carsten Hohoff schließt das aus.

Die Aufgabe von Journalisten besteht nicht darin, Scharlatanen, die an der Untersuchung nicht beteiligt sind und keine Ahnung von nichts haben, ein Forum zu bieten und deren Flunkereien widerzukäuen. Das machen nur dumme Kühe und die Journaille.



Nun zu einem ganz anderen Thema. Schuld war nur die Kuh Verona.

Die mindestens ebenso wichtige Frage war jedoch, ob der tödliche Angriff überhaupt von Verona ausgegangen war. An der Kleidung der toten Frau wurden DNA-Spuren einer Kuh festgestellt, die nach dem Urteil eines Sachverständigen „wunderbar“ zu Verona passten. Außerdem war sie von Zeugen in der Nähe der Wiese gesehen worden.

... verurteilte das Gericht die Frau wegen fahrlässiger Tötung zu 2700 Euro auf Bewährung sowie zu einem überschaubaren Bußgeld...

Also ging der Verteidiger in Revision. ...

... in der Zwischenzeit war auf Initiative der Verteidigung eine neue Untersuchung in Auftrag gegeben worden ...

Demnach ist Verona mit der getöteten Frau zwar in Kontakt gekommen, aber es fand sich auf deren Kleidung eben auch DNA-Material von mindestens zwei weiteren Rindern. Das könnte bedeuten, dass die Frau von einer anderen Kuh oder einem Bullen – beides gibt es in der Umgebung – angegriffen wurde und Verona nur an der Toten geschnuppert hat.

Eine andere Möglichkeit wäre allerdings, dass an Veronas Fell DNA-Spuren anderer Kühe aus ihrer Herde hafteten und dass diese bei dem mutmaßlichen Angriff auf die Kleidung des Opfers gerieten.

Dazu fällt einem nur noch die zu maasregelnde Meldung ein, die eigentlich meldepflichtig ist.



steffeu gestern, 12:12

Im fällt kein anderer Grund ein...

... aha. The Brain hat gesprochen.

nö. Nur weil ihm kein Grund einfällt, muss das noch lange nicht so sein, wie er behauptet.

Im Wald ist es seiner Meinung nach Kühl, Trocken und dunkel. Auch stellt er einfach so im Raum, das eine bestimmte Menge DNA in dieser Art (Kühl, Trocken, Dunkel) nach 15 Jahren auswertbar ist. Vermutlich meint er, wenn ein 100 kg Mann sich dort hinlegt. Er hat nicht absichtlich nicht darauf geantwortet, ob die angeblich gefundene Menge 15 Jahre überleben hätte können.

Ich sage nochmal: Er schließt aus, das es ein Laborfehler ist... und stellt lustige Behauptungen auf, die nichts mit dem Fall zu tun haben. Da kann man sich nur fragen, warum er sowas tut. Es ist schon mal das gleiche Labor, wenn es ein anderes gewesen wäre, dann könnte man von Un-Wahrscheinlichkeiten sprechen.

Da fragt man sich als Laie, wann das letzte Mal die NSU Proben angefasst wurden... sicher nicht vor 5 Jahren... Aber ich bin ja nun mal nicht die FACHKRAFT mit BACHELOR ;-)

zivilisierter Merksatz

US-Luftwaffen Colonel John L. Dorian

„Wir greifen keine Zivilisten an.“

...der Zielfindungs-Prozess würde lange dauern, um kollaterale Schäden möglichst zu verhindern.

26. Oktober 2016

erste Horror-Clowns in Thüringen gesichtet

Ramelow & karl & Envangelika
Danke Kathi!

Wollt ihr die totale Merkel?


25. Oktober 2016

Katharina König von Rechtspopulisten reingelegt


Frau König buhlt am rechtem Rand,
verbreitet deren Kenntnisstand.
Es kömmt die Zeit in diesem Land,
da reicht sie Fatalist die Hand.
Daß Frau König heimlich den Blog von Fa­ta­list und des AK NSU mitliest als auch dessen Forum abschnorchelt, ist seit langem be­kannt. Eigentlich läßt sie mitlesen. Also, sich Bericht erstatten.

Seit Äonen behaupten die Anti-NSUler, die PUAs seien reine Schwatzbuden, Lagerfeuer der ideologischen Gemeinsamkeit, die kei­nem wehtun, die letztlich nur der persön­lichen Versicherung dienen, daß man auch dazu gehört, zu den Staatsschützern.

Die Kernthese des AK NSU ist simpel. Abge­ordnete klären nichts auf.

Daß sie jedoch auf die Propganda der mit der AfD kungelnden Rechtspopulisten vom äußersten rechtsextremen Intrigantenstadlrand hereinfällt, das überraschte dann doch.

Die thüringische Landtagsabgeordnete Katharina König (Die Linke) kri­ti­sierte, dass die meisten Untersuchungsausschüsse zum NSU mehr „parlamentarisches und politisches Feigenblatt“ seien als ein Beitrag zur Aufklärung.

Nun muß sich Frau König von den Bloggern des AK nur noch dahin­ge­hend übertölpen lassen, daß Verfassungsschützer nicht ermitteln, somit keinen bis fast keinen Beitrag für die Aufklärung von Kapitalverbrechen leisten können, dann kommt sie dem eigentlichen Problem recht nahe.


Zeuge Norbert Wießner war sich sicher: Mit dem Geheimdienst hatten die drei vom »NSU« nichts zu tun. Thüringer Landtag in Erfurt am 15. September, Zweiter NSU-Untersu­chungs­ausschuss

Wer dem Wießner abkauft, daß der NSU keine Geheimdienstveran­stal­tung war, zumindest bis November 2011, danach schon, der muß das auch Axel Minrath aka Lothar Lingen abkaufen.

Verkackt haben die Ermittlungen Polizisten bzw. Polizisten, denen seitens der Politik und vorgesetzter Dienststellen in ihre Ermittlungsarbeit hi­nein­­gepfuscht wurde. Fragen sie Herrn Menzel, Frau König, der weiß, wie das geht.

Es ist so einfach. Laßt die Kriminalpolizisten ihre Arbeit erledigen. Ir­gend­wann stehen sie vor eurer Tür und präsentieren euch den Täter am Schla­wittchen.

Ideologie klärt keine Verbrechen auf. Im Gegenteil, sie dient der Vertu­schung. Die Linke und die Antifa rühren dabei kräftig mit, auch wenn sie nur die rote Farbe in die ungenießbare Suppe gießen, die quer Beet aller politischen Parteien und Behörden angerührt wurde.

zur Wirkung von Madonnas Blowjob



Des Pöblers Stegner missionarischer Eifer, dem amerikanischen Landvolk die deutsche Demokratie beizubiegen habe in etwa die gleiche Wirkung wie die Androhung eines Blowjobs durch Madonna. Meint Marcus Pretzell.

Merkel mit ambitioniertem Lebensendprogramm

„Wieviel christliche Weihnachtslieder kennen wir denn noch und wieviel bringen wir denn unseren Kindern und Enkeln noch bei? ...

Ich meine das ganz ehrlich.“


Nun, noch hat sie keine Kinder, somit auch keine Enkel. Wird schon wer­den, wenn sie es ehrlich meint. Wahrscheinlich genauso ehrlich, wie ihr Versprechen der vorbehaltlosen Aufklärung der unter dem Kürzel NSU zusammengefaßten Kapitalverbrechen. Aufgeklärt ist bis kurz vor Ende der ersten 5-Jahres-Aufklärungsperiode nicht ein einziges.

24. Oktober 2016

NSU: Binninger vermutet Fremdgeständnis



Schon wieder mischen sich Politiker in unsäglicher Weise in die Arbeit der Kriminalpolizei ein und geben das Ergebnis vor, daß bei den Ermittlungen zwingend herauskommen muß. Politiker, erst recht Abgeordnete, wissen eh alles besser, erst recht, wenn sie die zum Teil jahrelange Arbeit von Kriminalpolizisten mit zwei Nebensätzen bedenken.

Ja, Binninger gibt im Reichstag einen gemäßigten Reichsbürger, also irgendwas zwischen Ideologie und Scharlatanerie, wen wundert es bei diesen heiligen Hallen?, und scheißt immer noch auf das deutsche Recht. Nun sollen alle DNA-Spuren geprüft werden. Da stört zwar die Strafprozeß­ordnung, was wiederum Politiker überhaupt nicht stört.

Dabei wäre die Lösung sehr einfach. Alle Nazis bekommen bei Geburt ein DNA-Sample extrahiert, das bei den Binningers und artgleichen Wesen zwecks späterer Recherche gespeichert werden muß. Dann ist das Nazi­mörder-Phänomen in der BRD ein für allemal gelöst, sofern es sich um deutsche Nazis handelt, denn europäische oder gar vereinigte amerikani­sche Nazis werden von dieser Maßnahme nicht erfaßt.



Außerhalb des Mörderbeschlusses der Abgeordneten des Deutschen Bun­destags vom 22.11.2011 machen sie es nicht. Ganz nach dem Motto der SED-Parteitage gilt auch für die dritte deutsche Diktatur: Was beschlossen wurde, wird sein. Die Uwes waren eine Mörderbande, so wurde es in faschistischer Tradition beschlossen, also muß die Polizei auch alles daran setzen, daß es wirklich so war.



Im Rahmen dieses Posts kann nicht aller Schwachsinn von Matthias Rei­che, MDR-Aktuell, behandelt werden, dazu weiß er viel zu viel Scheiße, und weiß davon auch alle in wenigen Absätzen unterzubringen. Eine bemerkenswerte Aussage von Binninger hat es dann aber auch noch in seinen Artikel geschafft. Binninger ist zwar Polizist, aber eben kein von Pike auf gelernter Kriminalpolizist. Das macht dann schon einen Unter­schied, denn Polizist ist Sachen Verbrechensaufklärung je nach Empathie the dark side of the moon oder geliebte weiße Maus.

"Keine DNA an den Tatorten. Kein Zeuge, der die Täter zweifelsfrei iden­tifiziert hat. Keine Phantombilder, die so richtig passen. Eigentlich auch kein klares Selbstgeständnis. Tatorte, die so riskant sind, dass man eigentlich zu zweit keine Straftat verüben kann, weil man sonst entdeckt wird. Trotzdem schaffen es Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, 27 Mal nicht entdeckt zu werden. Da haben wir wirklich Zweifel, ob die wirklich alle Taten allein begangen haben."

Wenn man diese Ansage aus dem Schwurbeldeutsch ins Hochdeutsche übersetzt, dann heißt das nur eines: Die Uwes waren es nicht. Es müssen in allen zur Rede stehenden Fällen andere Täter gewesen sein.

Doch weil wir einst beschlossen, was sein wird ... Siehe oben.

Nun noch einige Worte zum Fremdgeständnis der Uwes. Anfang des Jah­res 2015 habe ich mich nach Veröffentlichung der Ü18-Version des PP-Videos durch das ZOB ausführlich mit den wichtigsten Belangen des Clips beschäftigt. Vor fast zwei Jahren war anhand der Vollversion längst klar, was vorher auch schon klar war. Es gibt keine DVD mit Geständnis oder Bekenntnis. Das, was dem Volk als solches verkauft wird, ist nichts weiter als ein Propagandaprodukt, ein Resultat der vertrauensvollen Zusammen­arbeit von BKA/LKAs und des Pfaffen König Merseburger Krabbel­gruppe, die später verantwortliche V-Positionen in der Staatsschutzklitsche apabiz und der V-Redaktion beim Staatsschutzmagazin an der Alster einnah­men und so den lukrativen Deal mit der DVD durchziehen durften, ohne vom Ermittlern des BKA oder des GBA belästigt zu werden.

Das von der Glaubensgemeinschaft NSU bezeichnete Bekenntnis ist ein Fremdgeständnis, also erfunden, ein Produkt der protestantischen schwul-lesbischen Antifa, eine evangelike Heilslehre wider das Böse, also Regenzauber.

Das kennen wir aus der deutschen Geschichte zur Genüge. Es sei an einige Namen erinnert. Van der Lubbe, Gördeler oder Bruno Lüdke.

Die geschriebene, erzählte, verfilmte und getanzte Geschichte des NSU ist wesentlich eine, die ab 12.11.2011 von den Linken, der Antifa und gut­gläu­bigen Matschbirnen erfunden wurde. In den Ak­ten deutscher Behörden fand diese nie statt. Das hat endlich auch Binninger erkannt. Er ist darob stocksauer, denn die Planerfüllung ist in Gefahr. Zum Ende der ersten 5-Jahrplanperiode des NSU droht ein propagandistisches Desaster. Es sei ihnen gegönnt, denn es ging ihnen nie um die Aufklärung von Kapital­verbrechen, sondern ausschließlich um die Aufklärung der Kennver­hält­nisse der Nazis.

Politiker haben in den letzten 5 Jahren die deutsche Polizei dazu miß­braucht, die Beziehungen der Nazis untereinander ermitteln zu lassen, ohne daß es dafür eine rechtliche Grundlage gibt. Das ist der schnöde Stand der Dinge.

So viel steht fest: 52 Personen aus dem rechten Spektrum mit Baden-Württemberg Bezug hatten direkt oder indirekt Kontakt zur NSU Terror­gruppe. Aber wurden tatsächlich alle Spuren hinreichend untersucht? Gibt es vielleicht noch mehr Kontakte, auch zu anderen rassistischen Gruppierungen wie dem Ku-Klux-Klan?

Nein, Abgeordnete klären nichts auf.

Lugenpresse: Woman for Trump

23. Oktober 2016

ekliger Merksatz

Peter Mühlbauer

Für viele Menschen ist "degeto" das zweitstärkste Ekel-Adjektiv nach "bento".

Eßt mehr Fleisch!



Das Hitlertagebuch-Magazin, macht Werbung für des Führers vegane Lebensweise. Dabei sollte bekannt sein, daß Veganer Faschos sind. Also, liebe Leute, eßt mehr Fleisch, vor allem edles. Das hilft euch bei der Kultivierung eines demokratischen Lebensstils.

22. Oktober 2016

Merkels Untergang

satirischer Merksatz

Staatsanwalt Rzehak

"Satire von Rechts ist mir neu. Ich kenne nur Satire von Links."

21. Oktober 2016

das sozialistische Märchen von Peggy und Uwe



Propaganda ist oft subtil und für den Konsumenten als solche nicht erkennbar, erst recht wenn sie aus unbewiesenem Geschwurbel besteht, daß alle anderen auch schreiben.

Heute wieder mal ein Beispiel vom Rufmörder René Heilig, der für den zahlenden Lesern der gedruckten Ausgabe von "Neues Deutschland" den Nazi-Grusel einimpfen muß.

In dieser ist der Schriftsatz mit dem Titel

Die Fälle des KD Geier

Der Mord an Peggy und der NSU-Komplex

versehen

Vom Internetserver der Zeitung wird eine andere Version an die Konsumenten sozialistischer Propaganda ausgeliefert.



Der gedruckte Titel verschwindet im Keller der Bildunterschrift. Die Bildunterschrift bleibt für Onliner außen vor.

Zwei der größten Kriminalfälle Deutschlands treffen in einem abgelegenen Waldstück in Thüringen zusammen. Hier wurden die sterbliche Überreste von Peggy gefunden und in unmittelbarer Nähe davon ein Stück Stoff mit einer DNA-Spur des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt.

Da stellen sich schon mal zwei Frage, Welches sind die größten Kriminalfälle Deutschlands? Welche zwei aus dieser Menge trafen in einem abgelegenen Waldstück aufeinander?

Die Antwort ist einfach. Das ist sozialistischer Propagandabullshit.

Die Hinleitung zum Geschwurbel bleibt den Lesern an der Mattscheibe völlig verborgen.

Eine DNA-Spur sorgt für Aufregung. Hat der mutmaßliche NSU-Terrorist Uwe Böhnhardt etwas mit dem Mord an der neunjährigen Peggy aus dem bayerischen Lichtenberg zu tun.

Sehr schön, wie per ferndiagnostischer Küchenpsychologie Geiers Arbeit als Kriminalist auf den Punkt gebracht wird.

Auch die Polizei sollte ihre Ermittlungen noch mal einer Tiefenprüfung unterziehen. ... Geiers Ermittlungen krankten daran, dass er die Mörder nur im Umfeld der Opfer suchte. So verdächtigte er nicht rassistisch motivierte Nazis, sondern ermittelte vor allem gegen türkische Familienangehörige und Freunde.

Wenn Heilig so genau weiß, woran es der bayerischen Kriminalpolizei mangelt, um Kapitalverbrechen aufzuklären, dann kann es nur eine Lösung geben. Er muß als Entwicklungshelfer ins Frankenland, um die dortigen Polizisten in linkssozialistischer Verbrechensaufklärung zu schulen. Verbrechen werden nicht mehr anhand der Spurenlage sondern mit der richtigen Gesinnung aufgeklärt. Der Polizei in Bayern mangelt es an Politkommissaren, die den Kriminalkommissaren beibringen, in welcher Spur der Hase lang zu laufen hat.

Das hat zwar schon beim Reichstagsbrand nicht funktioniert, interessiert aber nicht, wenn es darum geht, den Wohnmobilbrand, als kleine Reichstagszündelei der Linken, propagandistisch zu verwerten. Da bleibt der Verstand außen vor.

Wer sich umfassend über die verschiedenen Verschwörungstheorien zu den Verbindungen im Fall Peggy mit dem DNA-Sample von Böhnhardt informieren möchte, der sollte das ND beiseite legen und sich den Peggy-Strang von allmystery reinziehen. Da stinkt der Heilig regelrecht ab. Ideologen haben gegen langjährig erfahrene Mystiker mit ihrem Einfallsreichtum keine Chance. Gunnar Decker begründet das in der selben Ausgabe der Zeitung einige Seiten später.

Ja, das Milieu der Gleichgesinnten, das sich ideologisch immer nur selbst bestätigt, ist eine böse Falle: es verdummt und macht borniert. Und mit wem will man am Ende dann noch eine geistige Auseinandersetzung führen, wenn einem das ideologische Freund-Feind-Schema genügt?

Die Freaks mystischer Kriminalaufklärung sind zwar genauso uninformiert wie Heilig, dafür mit weitaus mehr Phantasie, Kreativität und Zeit ausgestattet, das alles zu hanebüchenem Unsinn zu verquirlen.

Die Crux des Ganzen ist jedoch von viel weitreichenderer Wirkung. Grasel muß sich bei seiner nächsten Vorlesung Zschäpescher Gedanken nicht mangels Aktenkenntnis blamieren. Egal, welche Fragen sich Narin und Genossen ausdenken werden, die Hobbydetektive und Freizeitprofiler von allmystery haben jede noch so abstruse Frage längst schriftlich beantwortet. Man muß nur eine taffe Rechtsanwaltsgehilfin dransetzen, diesen Teil des Internets abzuschreiben.

Terror von der Antifa

Können bitte #Antifa als das bezeichnet werden, was sie sind? #Nazis!

Und die Tat da einordnen, wo sie hingehört: #linkerTerror

wir Reichsbürger



Der Reichsbürger David Begrich*, vom ZDF als Sozialwissen­schaftler vor­gestellt, erklärt uns den Reichsbürger Peter Fitzek.

... und ist irgendwo zwischen Ideologie und Scharlatanerie angesiedelt.
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* Heinrich-Böll-Stiftung
Die grüne politische Stiftung

David Begrich ist Mitarbeiter der Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V. in Magdeburg.

20. Oktober 2016

cineastischer Merksatz

Jegor Jublimov

Die DEFA hat nicht nur Gutes bewirkt. Nehmen wir Katrin Sass.

Perlen der Weltliteratur aus dem Internet

Das Internet ist nicht nur für Pornos da. Auch Katzen finden dort ihren Platz. Vor allem aber die Gebrauchsliteratur. Das Interent ist, kurz gefaßt, Weltliteratur. Mit all den Nachteilen der Literatur in Potenz.

Zuweilen findet man jedoch kleine Perlen von poetische Größe. Sie sind zwar nu so groß wie der Punkt am Ende eines Goetheverses. Immerhin, sie sind.

Nachfolgend seine zwei stimmige Vertreter der internettigen Zweckbe­stim­mung vorgestellt, ein Porno-Vers und eine Tierpoesie.

Schimpanski 18.10.2016, um 09:50

Katharina K. aus Jena sagt z.B. in der Doku der "NSU-Komplex", dass es allgemein hieß: "Wenn Bönhardt kommt dann lauf schnell weg".

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emz 18.10.2016, 12:56

@AngelLost

Hatte nach "Tiere" gesucht, da spuckt mir die Suche natürlich "Tierquälereien" nicht aus.