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5. Oktober 2014

die Farben des Herbstes

So Leute, um die den Klickzähler des Blogs in die Höhe zu treiben, gibt es ein paar Möglichkeiten, die sich bewährt haben. Den Fall NSU aufklären, also wie Böhnhardt und Mundlos ermordet wurden, und das Ergebnis als erster publizieren, das alles schön lange hinaus zögern und stattdessen schicke Geschichten aufschreiben. Funktioniert momentan sehr gut. Früher auch.

Noch viel besser wären Titten. Meine zählen nicht, die von Heidi Klum sind uninteressant und wer anders fällt uns jetzt nicht ein.

Dann sind da noch die beiden Fotokategorien "der Himmel über Berlin" resp. "der Himmel über Brandenburg" und "die Farben des Herbstes", eingeschlossen den längst wieder vergessenen Xaver.

Genau das werden wir in den nächsten Wochen machen, die Farben des Herbstes vorstellen, eine nach der anderen, manchmal auch alle zusammen.

1. November 2012

die Farben des Herbstes



So, liebe Leute, die ihr wie verrückt die Farben des Herbstes anklickt, wofür ich mich artig bedanke. Verstehen muß ich das ja nicht, wie so vieles.

Habe ich doch dieser Tage der Gesangslehrerin mitgeteilt, daß man sie vor 300 Jahren als Hexe verbrannt hätte. Wegen ihrer roten Haare, mutmaßte sie, was ich korrigierte, eher wegen ihrer Hexenkünste, die sie so drauf hat. Aber, so habe ich gleich hinzugefügt, verstehen muß ich das nicht. Ich leg mich hier hin und sie machen ihr Zeug, sagte ich. So wird es sein, zum Ende hin wohl doch zu meinem Besten, denn meine Sangesstimme in Iiiiiiii und Kammerton Aaaaaa fand sie heute schon ganz passabel, was mir allerdings auch aufgefallen war. Das Aaaaaa kam nicht so gut, aber das Iiiiii klingt mit ihr im Duett schon fast bühnenreif. Oder auch nicht.

Ich Esel wollte was ganz anderes loswerden. Die Farben des Herbstes werden wegen des großen Andrangs fortgesetzt. Aber, das muß mal gesagt werden, mit neuer Software. Ich habe mir soeben die nagelneue Version von DxO 8.0 installiert und bin baff. So ziemlich jede RAW-Datei wurde auf Anhieb in ein passabel aussehendes Foto konvertiert. Nur bei wenigen habe ich an den Schiebereglern regeln müssen.

Ich habe 31 Tage Zeit, die Software auszuprobieren und werde dies auch ausgiebig tun. Die Zeitersparnis gegenüber den reinen Schiebereglerprodukten ist enorm. Da werden sich renomierte Firmen wie Adobe warm anziehen müssen, wenn DxO langfristig hält, was ich heute kurzfristig testete.

Blattgold.

11. November 2012

die Farben des Herbstes

Die Farben des Herbstes werden immer noch gerne angeklickt. Der Grund entzieht sich meiner Kenntnis. Doch als marktorientierter Blog werden hier die Wünsche der Kunden bedient. Würden die Leser des Blogs auf Titten stehen, dann wären Tittenbilder der Renner. Sie stehen aber auf herbstlich gefärbte Bilder. Also bekommen sie diese.
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Mensch, heut soll's nochmal schön werden, sagte die Nachbarin zu mir, gehn sie doch raus fotografieren.

Gesagt, getan, denn etwas Futter für den DxO-Optics-Test brauchte ich schon noch, um mir eine Meinung bilden zu können. Ergo habe ich mich heute noch einmal in freier Wildbahn im Malkasten der Natur bedient.



Die beiden Einzelbilder wurden via DxO 8 in 16bittige Tiff-Bilder entwickelt und dann mit MICE gestöpselt. MICE deswegen, weil es rasant schnell ist und fast immer richtig liegt. Außerdem exportiert es die eingelesenen Tiff wieder nach 16 Bit, was bei den RAW-Dateien leider nicht der Fall ist. Ich habe das Bild dann doch deutlich nüchterner finalisiert. Der Farbvorschlag der Firma DxO ist dann doch etwas zu kitschig. Das war das Farbprofil Landschaft, also nicht DxO-Standard.

Hier also meine händische colorierte Version.

Etwas schlecht im Bild zu sehen, doch so geschehen. Im rechten oberen Bildteil schleicht sich der goldene Restherbst ungefähr gen Ost/Nordost davon, um dem betrüblichen Schmuddelherbst Platz zu machen, der im linken oberen Bildteil angeschlichen kommt.

19. Oktober 2014

Zielfernrohr vom Sniper defekt



Das war es dann. Und Tschüß. Da schreiben wir in der Frühe noch vom Glück des handgewerkelten Schultergurtes, schauen aus dem Fenster und ziehen die Sieben-Meilen-Stiefel an, um die letzten Zuckungen des Sommers mit dem Zuck eines Fingers abzulichten, da reißt das Zielfernrohr mitten drin die Hufe hoch. Das 9 Jahre alte EF-S 17-85 hat sein Leben ausgehaucht, denn es wird nicht mehr zur Reparatur gebracht. Eine Überprüfung der Symptome anhand ähnlicher Leidensgeschichten bewies, daß die Instandsetzung nicht mehr lohnt. Der Fehler lautet Er01, Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv gestört, bitte Kontakte reinigen.

Die fehlerhafte Kommunikation ist laut mehrheitlicher Auffassung ein Kabelbruch des Flachbandes, über das die Steuersignale für Blende und Autofokus übertragen werden. Ein neues Kabel kostet 10 Euro, die Werkelei wird mit zwischen hundert bis zweihundert ausgelobt. Dafür lohnt der Weg durch die halbe Stadt zu Foto-Maerz nicht. Da es sich eh nur um die Ersatzkamera handelt, muß der noch nie benutzte Original-Plasteknubbel nun seinen Dienste verrichten.

Oben im Bild einer der letzten verzweifelten Versuche, doch noch passable Bilder auf die Speicherkarte zu bannen. Das war eigentlich eine Fehlauslösung beim Laufen. Da das Bild scharf ist, sieht man wenigstens die bequemen Schuhe, also Barfußschuhe.

Unten das letzte verwertbare Foto, das dem Objektiv zu entlocken war. Es zeigt die Farben des Herbstes. Alle nicht, aber einige.

4. November 2012

die Farben des Herbstes



andere Farben des Herbstes

25. November 2012

die Farben des Herbstes



wurden heute wohl vergessen, was nicht weiter tragisch ist, denn am 20. September war auch schon Herbst, fast jedenfalls. Der Tag hatte ebenfalls schöne Farben, so daß wir uns heute vorherbstliche Farben auf 3700 Metern Höhe reinziehen. Gipfelsturm zum Pico del Teide, die letzten 170 Meter. Zu sehen sind die letzten 10 oder 15 Höhenmeter. Im Video ist ganz gut die Gemäch­lich­keit des Aufstiegs erkennbar. Schneller geht es da oben kaum noch.

Von hier aus waren es nicht ganz 10 Minuten bis nach oben. Der höchste Punkt des Teide ist linker Hand im Bild zu sehen, die vierte Person von links, um es noch genauer zu machen.

Mein erster Satz, als ich als Letzter der Gruppe nach ziemlich genau einer Stunde eintraf, gottseidank, endlich eine Toilette. So hat es da oben jedenfalls geduftet. Da war allerdings nirgendwo ein Dixi-Klo zu sehen, nur Papierkörbe. Möglicherweise hat sich jemand in einen solchen entleert.

4. November 2012

Manchmal fällt auf uns der Rost

und macht uns schlapp.



Nun ist es kaum noch zu übersehen. Das Jahr 2012 rostet vor sich hin und wird, so nichts außergewöhnlich passiert, in Bälde verrostet sein, Staub der Geschichte, der niemanden mehr interessiert.

Es wurde ja dargelegt, daß DxO mit Version 8 seines RAW-Konvertes ein knackiges Stück Software vorgelegt hat, die es auf Praxistauglichkeit zu testen gilt.

Bisher kann ich zwei Dinge konstatieren. Die mit den Standardeinstellungen aus RAW konvertierten Bilder sehen besser aus als jene der Mitbewerber am Fotoumwandlungsmarkt. Die Nutzerführung der Software ist gut bis sehr gut. Kein Schnickschnack, der einen ablenkt, man kann sich voll auf die Aufgabe des Entwickelns konzentrieren.

Die Zeitersparnis gegenüber ist doch nicht so erheblich, wie man meinen könnte, da im Entwicklungsprozeß doch der eine oder andere Preset probiert wird, was zu Verzögerungen führt, wenn der nicht die gewünschten Ergebnisse bringt. Dann geht es zurück auf Anfang. Das kostet Zeit.

Das Problem, was ich nun habe, ist monetärer Art. Bis zum 15.11. gibt es satte 33% Nachlaß, wenn man die Software kauft, danach wird sie wohl wieder 150 Ocken kosten.

Kleiner Hinweis

Alle im Blog seit 01.11. unter dem Label die Farben des Herbstes ver­öffent­lich­ten Fotos sind mit DxO 8.0 entwickelt worden.

9. November 2012

die Farben des Herbstes - heute: mauergrau

Das Foto der vor sich hin rottenden Mauer wurde ausnahmsweise nicht mit DxO Optics 8 entwickelt. Es entstand aus drei Einzelbildern, die vorab in die gleiche 16bittige Tonung entwickelt wurden, im MICE. Der MICE kann zwar RAW-Dateien einlesen, exportiert das Ergebnis allerdings in 8bittige Dateien. Wer mehr aus den Bildernrausholen möchte, muß die zuerst in 16Bitter konvertieren. Die kann der MICE auch einlesen, erhält dabei die Bittiefe und exportiert auch in das Format.

Hinter mir war kein Platz mehr, um das Motiv mit einem einzigen Bild ablichten zu können. Es sollte für die Erkenntnis ausreichend sein, daß selbst materialisierte Geschichte vor unseren Augen zu Staub zerbröselt und sich in fernen Jahrhunderten nur in seltenen Fällen für ein Hollywood-Drehbuch eignet.

25. Oktober 2012

voll geile Blätter

Nein, nicht Playboy oder Penthouse sind gemeint, schon gar nicht Spiegel und Konsorten. Dazu war die Dame dann zu jung, die das meinte, 12 Jahre, also 14 oder so. Oder umgedreht.

Die Anmerkung beschäftigte das Problem, wie die Farben des Herbstes mit korrekter Belichtung verewigt werden können, da tönte es in seinem Rücken.

Oooh, voll geile Blätter.

Als die beiden tapferen Schulschwänzerinnen an mir vorbei waren, lautete die Aussage:

Ist bestimmt eine schönes Foto geworden.

Daraufhin viel mir nur eine Antwort ein:

Hoffentlich.

30. Oktober 2014

der interessiert sich für Blumen

Die Farben des Herbstes kommen heute blümerant daher. Drei Männer und eine Frau, alle 10 Jahre alt, zanken sich. Eigentlich wollten die drei Männer die Frau ärgern. Doch der Streit der Geschlechter im Buddelkasten fand ein jähes Ende, da die heranwachsenden Hooligans eine schröckliche Beobachtung machten. Das Fangespiel mit Dame wurde abgebrochen.

Kuck mal, der interessiert sich für Blumen.

Im Foto die Blume, um die es ging.

16. November 2012

die Farben des Herbstes

digitalkamera.de-Leser eifelmomente zeigt in seiner Makroaufnahme ein zartes Gänseblümchen mitten in den herbstlichen Farben des vergehenden Laubes. Das zarte Bokeh vermittelt einen pastelligen Eindruck und lenkt den Blick des Betrachters auf das bildwichtige Pflänzen, auch wenn es nicht auf den ersten Blick erkennbar ist.

1. Oktober 2013

der Himmel über Berlin

Sonne satt wird uns ab Mittwoch avisiert. Die anonymen Praktikanten der BILD müssen wohl auf Betriebsurlaub gewesen sein, denn die gibt es im Raum Großberlin seit einigen Tagen. Desweiteren wird uns ein goldener Oktober versprochen, was hier im Blog durch die Überproduktion von Beweis­fotos auch nachgewiesen werden wird. Die Farben des Herbstes sind bereits alle im Kasten und werden stückweise ins Internet gekleckst.

18. November 2012

die Farben des Herbstes

Bei dieser Gelegenheit sei auf ein Stück Haßpropaganda verwiesen. Die Entschuldigung liefere ich gleich mit, sie brauchten das Geld. Man fotografiert mitnichten spiegellos besser, wie uns public relation mit der suggestiv gestellten Frage weismachen möchte.

Ich wünsche mir, daß jegliche Haßpropaganda derart plump daher kommt. Dann gewinnt man immens viel an Lebenszeit, die man für persönliche Belange vertrödeln kann, da man schon am Titel erkennt, wieviel Blödsinn dem Volk verklickert werden soll. Sowiet sind wir leider noch nicht, da noch nicht alle schriftstellerisch so einfältig sind wie die Mitarbeiter aus der Propagandabteilung von Panasonic.

6. Oktober 2014

die Farben des Herbstes

Gestern konnte man in bunt fotografieren, weil es zumindest in hiesiger Gegend Sonne satt gab, auf daß das Volk in Scharen die Bier- und Gärten bevölkerte. Nach erster Sichtung blieben 66% der Bilder übrig, was dem Umstand geschuldet ist, daß wie früher fotografiert wurde. Manuelle Festbrennweite und los. Scharfstellen muß das Auge, Blende wird mechanisch eingestellt, keine Übermittlung der Daten an die Kamera, da keine Elektronik verbaut, also auch keine Springblende, die etwas mehr Licht beim Scharfstellen egstattetn würde. Händische Fotografie wie anno dunnemals.

Allerdings ist das Glas überragend, wenn das Bild was geworden ist. Wenn nicht, war das Glas verwackelt. Der Ausschuß wird im Verlauf der nächsten Tage und Wochen zunehmen, wenn ein Foto nach dem anderen verworfen wird.

30. Oktober 2013

kanarischer Herbst

Auch in Kanarien, wo die Vögel herkommen, gibt es die Farben des Herbstes, doch gesehen habe ich den Herbst selber nicht, denn es war über den gesamten Zeitraum des Aufenthaltes goldig angenehmes und ruhiges Wetter. Selbst der Gipfelsturm am Teide blieb aus, so daß der 11-Stunden-Ritt ins Tal auf 2.000 Meter Höhe hinunter bei 10 Grad beginnend im T-Shirt absolviert werden konnte. Sonne macht's möglich.

22. November 2012

die Farben des Herbstes

Es sei daran erinnert, daß der Herbst auch anders als gräulich sein kann. Seit gefühlt mehreren Wochen suppt der Nebel ganztägig die Depressionen ins Hirn. Nebel kann man nicht fotografieren. Ich jedenfalls nicht. Deswegen also die kleine Erinnerung, was möglich wäre, wenn ...

12. Oktober 2014

die Farben des Herbstes

Die Ansprache erfolgte im sächsischen Dialekt.

Was fotografieren sie denn da?

Das Blatt hier.

Was, nur ein Blatt?

Ja, jetzt ist doch die Zeit für Buntfotografie.

Schau an, so hat jeder sein Hobby. Dann wünsche ich ihnen viele schöne Bilder.



Festbrennweite 50mm, Blende 8, Rest Automatik

23. Oktober 2012

die Farben des Herbstes

Und weiter geht es mit der Buntheit des deutschen Herbstes.

21. Oktober 2012

Stiftung Herbsttest - Testurteil: Frühling ist auch schön

Daß Die Anmerkung in Farbe sendet, hat bei den Rezipienten Begeisterungs­stürme ausgelöst. Machen wir also weiter mit den Farben des Herbstes.

Die Stiftung Herbsttest war heute ausgeschwärmt, um den Sommerausklang zu bewerten. Hier ein Auszug aus der geheimen Sitzung, in der die Testsieger ermittelt wurden.

Frau Nr. 1: Ich mag ja den Herbst, wegen der Farben.

Frau Nr. 2: Aber Frühling ist auch schön.


19. November 2012

die Farben des Herbstes - Herbst21

Ja, ich gestehe, daß es mir weggerutscht ist, diese innere Anspannung, die ständige Bereitschaft, im Widerstand zu sein, bis ich gestern Hal Faber las, seine mahnenden Worte, daß wir uns immer noch und jede Tag im Widerstand befinden.

Heute demzufolge ein Foto aus dem Widerstand gegen den Herbst. Herbst, der sich als Herbst21 geriert.

Demnächst mehr herbstliche Protestbilder.