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18. Juli 2013

Prism for home users

Gibt es wirklich zwei Prism-Programme?

heise.de 18.07.2013 01:02
Weiteres PRISM-Programm aufgetaucht




Prism for home users and small business is a brand new freeware product of a software startup named MicroNsa based on the pro version of the NSA secret service product. It's easy to install and use. And, of course, it's free. Start the setup program and wait till the installation has finished.

Now you can use the program with all features. It is designed to contact your personal NSA-Officer in a secret but direct way rather than schnorchel up the optical fiber cables at the ground of the Atlantic Ocean with hitech submarines.

Fill in all necessary checkboxes and all work is done for you. You can choose up to 2.500 facebook friends, 500 twitter followers and 1.700 email contacts to deliver to the NSA file storage center without special notice to other intelligence services.

If you want to inform the NSA about more than the above noticed contacts you have to use the Prism for professionals enterprise software product which is to be ordered by the local NSA store.

Ein, zwei, viele Prisms

SPIEGEL ONLINE 18. Juli 2013, 09:52 Uhr
Identische Datenbanken

Verwirrung um das doppelte Prism-Programm

Das Chaos um das Prism-Programm ist komplett. Laut Bundesregierung...

22. Juli 2013

was die NSA mit Prism wirklich sucht

Neue NSA-Enthüllungen bringen Bundesregierung in Erklärungsnot

Wenn die NSA enthüllt, enthüllen wir zurück. Die Zeit wußte da mehr und berichtete über heiße Poolpartys mit Europäern.

zeit.de 20.07.2013 - 12:50 Uhr
ÜBERWACHUNG

Ex-NSA-Chef berichtet von Pool-System mit Europäern


Die NSA schnorchelt ja mit Prism das ganze Internet ab. Das macht sie einfach so, auch wenn die deutschen Gesetze dies den Geheimdiensten der USA gar nicht gestatten. Deswegen hat der Geheimdienst des Blogs zurück­ge­schnor­chelt, um herauszufinden, was die NSA wirklich von uns will, bei uns sucht, wenn sie uns besucht. Das Ergebnis spricht für sich.

Mit der von der NSA hier vermuteten Kompetenz können wir leider doch nicht so aufwarten, werden uns fürderhin allerdings etwas mehr Mühe geben, um dem Tittenbedürfnis der Schlappmützen gerecht zu werden.

Ganz allgemein betrachtet, interessieren sich die Genossen Freunde in Fort Meade für Nippel, im speziellen für die von Halle Berry, eine gute Wahl, wie wir denken, Miley Cyrus ohne Slip, aber unzensiert, warum auch immer, Isabell Gerschke, nackt oder einfach so, Vanessa Hudgens, die wir auch mal gerne nackt kennen lernen möchten, denn auf deren Nacktbilder können wir verzichten, Heidi Klum mit oben ohne, was nicht ganz sie sehenswert ist, wie es sich der Sucher vorstellt, die Brust von Megan Fox, wobei uns wiederum interessiert, welche und Giulia Siegel, was wir ganz und gar nicht verstehen, denn die hat Gummi­hupen.

Achso, das sind ja Amis. Die stehen auf pralle Gummimöpse.

Warum sich die geheimen Freuden der NSA, äh Freunde, nicht für Kopu­la­tionsfilme, -damen und -bilder interessieren, da sind wir momentan überfragt. So tief stecken wir noch nicht im Geheimdienstsumpf, um darüber sachkundig Auskunft geben zu können.

21. Juli 2013

Microsoft veröffentlicht Prism for Windows

Verfassungsschutz testet NSA-Programm

Microsoft hat in der Prism-Affäre mit der NSA kooperiert

So titelte einst ein früheres Geheimdienstmagazin, ehe diese Überschrift schnell wieder getilgt wurde.

Nach den großen Erfolgen von "Prism for home users" und der entsprechenden App hat Microsoft umgehend reagiert und stellt für alle Interessenten, nicht nur den Geheimdienst, den streng geheimen NSA-Code von Prism zum Download bereit, um so das verloren gegangene Vertrauen seiner Kunden zurückzugewinnen.

30. Juni 2013

es ist ein Steinbrück

Es ist sogar ein echter Steinbrück.

SPIEGEL-ONLINE 30. Juni 2013, 13:27 Uhr
NSA-Spähprogramm in Deutschland

Steinbrück fordert von Merkel Aufklärung der Überwachung


Soweit, so doof. Was soll die Merkel denn über eine Geheimdienstoperation der USA groß mitteilen können? Das bewegt sich zwischen Null und Nix.

Oder macht sich der Spiegel hier in grottenschlechtem Deutsch einen Jux?

Da Steinbrück ja auch mal Papiergeldminister war, also graue Eminenz der deutschen Politik, fallen der Geheimredaktion des Blogs soeben etliche Forderungen ein, die an Steinbrück zu richten wären.

Herr Steinbrück hat bisher nicht auf diese Forderungen reagiert.

Die Union will nachhaken, welche Rolle der ehemalige Finanzminister Steinbrück im Drohnendebakel gespielt hat.

Immer wenn Politiker fordern, ist eigentlich betteln gemeint.

18. Juli 2013

ein echter Steinbrück

Das ist kein Fake, das ist echt. Echter geht es nicht.

„Die Bürgerinnen und Bürger in unserem Land vertrauen schließlich zu Recht darauf, dass sich alle, auch die Nachrichtendienste, an Recht und Gesetz halten.“

Alles zur NSA und Steinbrück, weil auch die SPD NSA und Steinbrück in einem Atemzug nennt.

20130708_nsa_steinbrueck.html

20. Juli 2013

Prism for home users nun auch als App

Die weltweit beliebte Überwachungssoftware für Privatanwender, Prism for home users, ist nun auch als App erhältlich. Heise rezensiert die Software in einer wohlwollenden Besprechung.

heise.de 19.07.2013 19:45

PRISM Plus: Die App zum Überwachungsskandal

Die ... kostenlose Android-App "PRISM Plus" soll laut Beschreibung mit der Smartphone-Kamera ... Zufallsbilder schießen. Via Twitter sollen diese in einem automatischen Tweet direkt an den US-Geheimdienst NSA geschickt werden.

28. Juli 2013

amazon and NSA prism hand in hand

Was wegen der wieselflinken Verpacker in Leipzig von der NSA nicht mehr geschnorchelt werden kann, das erledigen die Genossen von Amazons Über­wachungsabteilung per Amtshilfe. Und da die NSA zuweilen nicht auf das eigene Archiv zugreifen kann, ist sicherheitshalber ein Backup in der Ama­zon-Cloud angelegt. Das geht dann so. Amazon merkt sich sicher­heitshalber auch alles.

Oder handelt es sich bei der email um eine streng geheime Warnung vom Verfassungsschutz nach dem Motto, wir wissen, welche staatsfeindliche Musik du hörst? Wollen die mich paranoid machen?



Kann es eine Spammail von Hal Faber sein, mit der er sein Geheimdienst-Sommer­rätsel bewirbt? Schwierig zu lösen, doch nicht unmöglich. Ergo fragen wir: Was stimmt hier nicht?

Der Kenner der Materie würde mit etwas Aufwand die Lösung finden, denn die führt über die Coversuche.

Ich habe die brandneue Blogsuche ausprobiert, doch nichts zu der 2003 gekauften Scheibe gefunden, sie wohl nie rezensiert besprochen oder erwähnt, obwohl sie zu den Hochlichtern am Ausgang eines Mischpultes gehört. Dann sei hier noch einmal zusammenfassend festgehalten, daß es nur eine Handvoll sehr guter bis excellenter Surround-Abmischungen gibt, die ein menschliches Ohr verschlungen haben sollte und auch immer wieder kann, da die zeitlos sind.

Pink Floyd - The dark side of the moon - SACD
The Beatles - Love - DVDA
Linkin Park - Reanimation - DVDA
Roger Waters - In the flesh - SACD
BAP - SONX - DVDV

Kommen wir auf die eigentlich Frage zurück. Wenn es sich also um die Sur­round-Abmischung von "The dark side of the moon" handelt, wie haben es die Raubkopierer bei Amazon geschafft, die SACD nach MP3 zu konvertieren? Was können die, was ich nicht kann?

Genau da fällt es uns ein wie Schuppen aus den Haaren fallen, das Frauenhofer Institut hatte doch mal einen MP3-Surround-Encoder im Portfolio, der nie was geworden ist. Und zum rippen nutzen sie die gute alte PS3, die SACD noch an den PC durchreichen konnte, so man etwas Aufwand betrieb.

Kann es sein, daß ich mir jetzt die Lieder als 5.1-MP3-Mix lutschen kann? Nein. Wer das glaubt, der glaubt auch daran, daß die staatliche Schnüffel­paranoia wegen der Terroristen veranstaltet wird.

Die SACD war eine Hybrid-Scheibe, ein Layer für die Sorround-Daten, der andere für die PCM-Daten im redbook Standard.

3. August 2013

NSA und Prism: was heute sonst noch passieren wird

Sigmar Gabriel

„Heute lesen US-Geheimdienste 15 Millionen Mails pro Tag mit. Ohne Anlass, ohne Kontrolle, ohne Begründung.“

Das hat was Unanständiges.

Doch Rettung naht. Die Bundesanwaltschaft interessiert sich nun auch für die Schnüffelei und hat alle deutschen Nachrichtendienste und die zuständigen Bundesministerien um Informationen gebeten (Spiegel).

Jetzt geht es denen an den Kragen und wir haben den USA mal gezeigt, was eine Datenschutzharke ist.

Bei der Gelegenheit stellen wir uns auch gleich die Frage, wieso ob der Spitzelei unter deutschen Dächern kein Krachgeläute aus den Kirchenhäusern erschallt? Kann das damit zu tun haben, daß die christlichen Kirchen mittels der Insti­tu­tion Beichte selbst einen der größten Daten­schnor­chel­dienste in der Ge­schich­te der Menschheit betreiben, unter deren Datenlast selbst die virtuellen Büro­schränke der NSA zusammenbrechen würden?

Was weiß der Papst, was selbst die NSA nicht weiß?

8. August 2013

Firefox nun auch NSA- und Prism-kompatibel

Zuerst die Pflicht, dann die Kür. Ergo haben sich die Hacker der NSA erstmal des Firefox-Browsers im Tor-Bundle bemächtigt und schnorchelkomatibel umprogrammiert.

Ältere, zum Tor-Browser-Bundle gehörende Firefox-Browser enthalten eine Javascript-Sicherheitslücke, über die sich Code einschleusen und ausführen lässt.

Das ist deutlich ressourcenschonender als die große Staubsaugervariante, denn nun lautet das Motto der NSA: Sie brauchen uns ihre Daten nicht schicken. Wir holen sie uns bei ihnen ab.

Das scheint sehr gut zu funktionieren, zumindest im Bereich der Spurlossurfer, auf daß nun die Homuser ins Visier der Datenbegehrlichkeiten geraten. Um diese nicht zu verwirren, wurde im neuen Firefox 23 die Möglichkeit abge­schafft, Javascript per Klick auf's Knöppele zu verbieten, also abzuschalten. Stattdessen ist es eingeschaltet und nur noch über Klimmzüge abschaltbar.

Nicht mehr in den normalen Einstellungen abschalten lässt sich JavaScript: Die Funktion zum Aus- und Einschalten wurde entfernt, mit Firefox 23 ist JavaScript erst einmal bei allen Usern automatisch eingeschaltet. Im Konfigurationsdialog about:config lässt sich dies aber weiterhin ändern.

Mithin, eines der wichtigsten Sicherheitsmerkmale des Browsers Firefox wurde per default deaktiviert. Ein Schelm, wer artig dabei denkt.

1. Juli 2015

NSA: brisante Enthüllung des Hitlertagebuch-Magazins



Laut Medien spioniert der NSA schon seit den 90er Jahren.

Die BND hatte das alles unter Kontrolle. Kein Grund zur Panik.

Auszug aus der Spiopedia mit Anmerkungen unsererseits.

Bestehen seit 4. November 1952, Arbeitsbeginn 40 Jahre später

Die NSA, ist der größte Auslandsgeheimdienst der Vereinigten Staaten.

Die NSA arbeitet mit Geheimdiensten befreundeter Staaten zusammen.

Die USA haben keine befreundeten Staaten.

1989 berichtete das Magazin Der Spiegel über die umfangreichen Lauschtätigkeiten der NSA in Deutschland...

Bereits 1976 hatte der ehemalige NSA-Agent Winslow Peck auf einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main erklärt, dass die NSA in Europa „über einen immensen elektronischen Spionageapparat (verfügt)“...

[update 02.07.2015]

Schrömms Investigativplattform hat den Titel des Beitrages ohne Angabe von Gründen umgedichtet. Sie werden wohl Grund genug dafür gehabt haben.

1. Juli 2013

wenn Gauck sich selber gauckt

Wir fangen mit einem Spaß an und machen dann Ernst.

FAZ 30.06.2013
„Welthauptstadt des Internets“

Frankfurt im Visier der NSA

Nach den jüngsten Enthüllungen hat sich der Geheimdienst NSA vor allem für Internetknoten in Süd- und Westdeutschland interessiert. Frankfurt am Main ist nämlich ... quasi die Welthauptstadt des Internets.


Ja, das ist sie wohl.



Sie nannten ihn Gauki, die Studenten an der Uni Rostock. Das zählte dazumal nicht gerade als Schmeichelei, wäre es heute wohl auch nicht.

Nun hat sich Gauck selber gegauckt und ein Machtwort im deutschen Ge­heim­dienstskandal gesprochen. Gauck, das wissen vielleicht einige jüngere Mitleser nicht, fühlte sich dereinst zu Mitarbeitern des Ministeriums für Staats­sicher­heit hingezogen, was später als Widerstandshandlung ausgelegt wurde und ihm die Verantwortung als Aktenverweser für die rückge­schred­derten Papier­be­stän­de des MfS einbrachte, indem er dem nach ihm benannten Geheimdienst Gauckbehörde vorstehen mußte, um die Geheimnisse west­deut­scher Politik bis in die ewigen Jagdgründe zu bewahren, derweil sich die Ostdeutschen die Köpfe einschlagen durften.

Hat jemand jemals einen Skandal westdeutscher Politik aus dem Hause Gauck und Nachfahren entfleuchen sehen, von gehört, drüber gelesen usw? Nein?

Genau, darum wußte auch der BND nichts vom Datenschnorchel NSA, weil niemand weiß, was die NSA macht. Schon gar nicht der BND.

Wenn der Verfassungsschutz nicht wußte, was der NSU macht, woher sollte der BND wissen, was die NSA macht?

Nun sprach also Herr Gauck sein Machtwort, und das geht so:

SPIEGEL-ONLINE 01. Juli 2013, 13:02 Uhr
US-Abhördienst

Gauck fordert Aufklärung des NSA-Spähskandals


Derweil erklärt der kleine geheimdienstliche Mann in Moskau: Snowden könne in Russland bleiben, er dürfe aber keine US-Geheimnisse mehr verraten.



Daß den auf kostenlose Kultur aus seienden Deutschen zur Zeit schlechtestes Boulevardtheater geboten wird, darüber schweigen die Kulturteile der Quali­tätsmedien. Das sagt ja auch ein Menge.

Naja, ein Land, in dem der Gesetzgeber ein eMail-System per Gesetz für top­sicher erklären muß, auch wenn zwischendurch schnell mal entschlüsselt wird, ein Land, in dem seit heute jeder Dorfpolizist wegen einer Ordnungs­wid­rig­keit schnell mal Handy beschlagnahmen, Paßwörter und PINs beim Inter­net­pro­vider beauskunften usw. darf, ein solches Land hat wohl Politiker verdient, die Aufklärung fordernerbetteln.

Deswegen schließen sich die Geheimdienstmitarbeiter des Blogs vorbehaltlos und uneigennützig der höchst lobenswerten Initiative von Laura Poitras, Marcel Rosenbach und Holger Stark vom Bürgermagazin Spiegel an:

Die Bundesregierung versagt dabei, die Deutschen vor dem Spähangriff aus Amerika zu schützen. Das dürfen die Bürger nicht hinnehmen. Deshalb ist es Zeit für eine unabhängige Aufklärung - durch die deutsche Justiz und einen europäischen Untersuchungsausschuss.

Herr Snowden, ich kenne sie nicht, aber sie können die Deckung verlassen. Es ist nichts passiert, sie haben genau das erreicht, was sie erreichen konnten, einen Haufen Heuchler erschreckt. Fahren sie nach Hause, ihnen passiert nichts. Es gibt wichtigere Dinge zu tun.

We need to pay attention to the growing censorship of adult cloud content. (Violet Blue)

Wir müssen unsere Aufmerksamkeit auf die zunehmende Zensur von Inhalten für Erwachsene, Sex und Pornos und so, lenken.

29. Dezember 2013

nur zu Besuch: Die Handwerker der NSA bei uns zu Gast

Klingeling.

Guten Tag.

Ja?

Wir sind von der NSA und wollen in ihren Computer die Hintertür einbauen.

Da kommen sie leider zu spät, ihre Kollegen vom Verfassungsschutz waren vorige Woche schon da.

Betretenes Schweigen, sie schauen auf eine Liste...

... Aber hier steht drauf, daß sie sich ihren Computer selber gebaut haben. Und wir haben noch keine Information vom Verfassungsschutz, daß die Hintertür funktioniert.

Dann komm'se nächstes Jahr wieder, jetzt ist hier zu viel Trubel.

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Ja, die Journalisten der Sueddeutschen, das sind ein paar ganz ausgebuffte. Die schicken den Absolventen der schicken Deutschen Journalistenschule, Hakan Tanriverdi, aufgewachsen im Internet, verteilt keine Visitenkarten, sondern nennt lieber den Namen seines Twitter-Accounts, an die Hackerfront, um uns vor den Gemeinheiten der NSA zu warnen. Die Schule, für jene, die das nicht wissen , das ist die wo man so coole Sprüche wie den von Hajo Friedrichs veropiumt bekommt, als Journalist solle man in jeder Sache gemein sein.

Der Hakan kauft also den aktuellen Spiegel, lernt den auswendig und sagt seinen Spruch fast fehlerfrei daher. Das liest sich dann so.

sueddeutsche.de 29. Dezember 2013 12:07
US-Geheimdienst NSA

Durch die Hintertür auf jeden Computer

Die NSA kann laut "Spiegel" systematisch in technische Massenprodukte eindringen.

Eine Sonderabteilung des US-Geheimdienstes NSA baut offenbar systematisch so genannte Hintertüren (backdoors) in Massenprodukte ein.... Die Abteilung trage den Namen ANT. Wer über solche Hintertüren verfügt, der kann - um im Bild zu bleiben - auf das Knacken der gut abgesicherten Vordertür verzichten.


Sicherheitshalber haben wir die Gegenprobe auf's Exempel gemacht und ebenfalls im aktuellen Spiegel nachgeschlagen, den wir zwecks dieser Ausnahmesituation verlinken.

Dort heißt es lapidar und in roter Schrift:

Sind Sie gespannt, wie es weiter geht?

Nein, sind wir nicht.

25. Juli 2013

illegale Abhöraktion: Was weiß Pofalla?

Pofalla im Kreuzverhör der NSA

Oha, da hat das sechste Team der Navy Seals auf dem Weg gen Moskau wohl neue Order bekommen und Pofalla entführt statt Edward Snowden rückzu­führen. Anders ist nicht erklärbar, warum sich dieser finstere Geselle bereits im harten Kreuzverhör der NSA befindet. Dritter Grad wäre ja auch viel zu lasch für den.

Warum die den Pofalla überhaupt entführt haben und nun in die Mangel nehmen, werdet ihr euch fragen. Da gibt es wesentlich zwei Gründe für, erstens weil er es verdient hat und zweitens, weil die NSA ihre eigenen mails nicht mehr findet, wo Pofallas Verbrechen aktenkundig gemacht wurden.

sueddeutsche.de 24. Juli 2013 12:03
US-Geheimdienst

NSA erklärt, eigene E-Mails nicht zu finden

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Na, was sag ich. Knackiges Verhör beim NSA und schon singt der Pofalla wie Maxl. Wobei, wenn ich Maxl erzähle, daß er in einem Satz mit Pofalla genannt wurde, dann keckert der das ganze Haus zusammen, so erbost würde er sein.

SPIEGEL ONLINE 25. Juli 2013, 14:21 Uhr
Geheimdienst-Koordinator

Pofalla verspricht vollständige Aufklärung der NSA-Affäre


Nur wie er das machen will, darüber schweigt er immer noch beharrlich.

13. Juli 2013

Kabel Deutschland ab sofort auch mit NSA-Anschluß

Hat die NSA Kabel Deutschland angezapft?Der Service-Dienstleister dachte, wenn wir über Nacht zum Freitag schnell den neuen NSA-Router installieren und in Betrieb nehmen, dann bekommt das keiner mit. Dafür kann der Friedrich in Washington schnell noch Vollzug melden.

Kabel Deutschland hat die Inbetriebnahme des NSA-Routers allerdings maximal verkackt. Nichts ging am Freitag Morgen. Nach später Rückkehr am Abend wird man am telefon dahingehend abgespeist, man möge sich nicht beschweren, in Berlin sei das Internet futsch, man arbeite dran.

Das daran arbeiten führt soweit, daß wenigstens das Kabel-Modem wieder synchronisiert, also sich einwählt, und eine IP-Adresse an den Router durchreicht. Das war es dann auch. Seit auch Kabel Deutschland seinen direkten Draht zur NSA hat, sitzt die ganze behörde an den terminals und dreht jedes Bit zwecks Prüfung auf Verdächtigkeit einzeln um.

Ehe die von den NSA-Officers wieder freigegeben und auf den Rückweg geschickt werden, ist die Hälfte unterwegs verreckt.

So sieht das schöne deutsche Internet aus, wenn es einen single point of failure gibt.

Request Timeout

The server timed out while waiting for the browser's request.


ping www.bild.de

Ping wird ausgeführt für a918.g.akamai.net [23.62.61.40] mit 32 Bytes Daten:
Zeitüberschreitung der Anforderung.
Antwort von 23.62.61.40: Bytes=32 Zeit=20ms TTL=55
Antwort von 23.62.61.40: Bytes=32 Zeit=7ms TTL=55
Zeitüberschreitung der Anforderung.


Die haben ein ernsthaftes Routing- und DNS-Problem am Arsch.

20. Juni 2013

Wer wacht über Google?

Das die NSA mit PRISM uns alle überwacht, das wissen wir nun. Doch wer wacht über den Datenmoloch google, der auch alles über uns weiß? Das haben die Whistleblower heise gesteckt.

Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar, der hierzulande über Google wacht ...

Aus Hamburg kommen heute eh nur schlechte Nachrichten. Das Gericht dortigenselbst, ja genau das, hat rausgekriegt, daß es illegale Software gibt, wenn man den Schriftsachverständigen des Spiegel Glauben schenken darf.

SPIEGEL-ONLINE 20. Juni 2013, 14:58 Uhr
JDownloader2

Landgericht Hamburg verbietet Stream-Ripper

Doch wenn ..., ist die Software illegal.


Es gibt keine illegale Software, nirgends. Kann das jemand mal den Richtern vertickern?

24. Juli 2013

Inkontinenz bei der Blog-Suche

Oder geht es um Inkompetenz, Inkonsistenz? Keine Ahnung. Wir halten hier nur fest und ändern nichts.

Daß das Suchfeld rechter Hand nicht so richtig funktionierte, war ja lange bekannt. Die Navi-Leiste mit dem anderen Suchfeld ist standardmäßig ausgeblendet, kann also auch nicht benutzt werden, wurde über den Umweg des unter 4. vorgstellten Verfahrens wieder implementiert.

Es scheint wohl so, daß Google entweder mit verschiedenen Methoden auf den Index zugreift oder aber verschiedene Indexe pflegt und je nach gewählter Methode verschiedene Ergebnisse ausliefert. Wir möchten jedoch präzise Ergebnisse und kein Wischiwaschi, denn in einigen Methoden werden auch die auf der rechten Seite befindlichen Gadgets mit durchsucht und liefern gigantische Trefferlisten, wo gar keine Treffer sind, da sie ja auf jeder Seite vorhanden sind. Nur ausgewählte Suchmethoden durchsuchen den reinen Textteil der posts, ohne isch um das Layoutbrimborium zu kümmern.

Genau diese Methoden, die nur den selbst geschaffenen Text durchsuchen, die müssen ausfindig gemacht werden.

Um im Blog etwas zu finden, blieben somit nur andere Möglichkeiten.

1. Die allgemein Google-Suche als solche benutzen und den Site-Operator dranhängen.

Das hat nicht so den Charme und findet zuweilen viel zu viele Ergebnisse, die so im Blog nicht vorkommen. In einem aktuellen Beispiel, das eigentlich nur fünf Treffer listen sollte, weil das Vorkommen genau 5 ist, werden mit dieser Suche 482 Treffer aufgelistet.

2. die Google-Blogsuche

Die liefe auf folgende Zeile hinaus:

https://www.google.com/search?tbm=blg&q=SUCHBEGRIFF

Das findet aber alle Blogs. Man könnte hinten noch den Site-Operator dranhängen, dann wird nur der Blog durchsucht, was das Trefferaufkommen auf 63 eindampft.

https://www.google.com/search?tbm=blg&q=SUCHBEGRIFF site:die-anmerkung.blogspot.com

3. Eine eigene Suche für Google definieren. Das ist mit wenigen Klicks erledigt, sieht gewöhnungsbedürftig aus und greift letztlich auf 1. zurück, liefert auch ähnlichen Schrott aus, wie 1, im konkreten Fall 335 Treffer.

4. Es bleibt ja noch die ureigene Methode, den Blog unter seiner URL zu durchsuchen, was für das genannte Beispiel genau die Treffer liefert, die auch zu erwarten waren.

http://die-anmerkung.blogspot.com/search?q=SUCHBEGRIFF

Das scheint die präziseste der vorgstellten Suchmöglichkeiten zu sein, läßt man die beiden oben als Schrott definierten außen vor. Doch wie bekomme ich die in die rechte Spalte des Blogs gezaubert? Indem in den Layouteinstellungen das Gadget HTML/JavaScript zum Blog hinzugefügt und der folgende Code eingetragen wird. Der Code bezieht sich auf dieses Blog hier, andere sollten ihre eigene Adresse reinschreiben. Um die Quelltext in den Blogeditor reinzuzaubern, mußten die HTML-Tags escapiert werden. Suche

<form method=get action="http://die-anmerkung.blogspot.com/search">
<input type="text" name="q" size="15" maxlength="255" value="" />
<input type="hidden" name="by-date" value="true" />
<input type="submit" value="Suche" />
</form>


Kurze Erläuterung. Der HTML-Code generiert ein Formular, das im Endeffekt von Die Anmerkung etwas abholt (get), nämlich ein Suchergebnis, so eines vorhanden ist. Zeile 1.
Dazu wird ein Eingabefeld als Textfeld gebastelt, das 15 Zeichen breit ist und mit maximal 255 Zeichen befüllt werden darf und den SUCHBEGRIFF (q) aufnimmt, wobei der voreingestellte Wert ein leeres Feld ist. Zeile 2.
Unsichtbar, hidden, wird dann ein weiterer Suchoperator hinzugefügt, der die Ausgbaeliste nach Datum sortiert. Zeile 3.
Die Zeile 4 definiert das Knöppele, um die Wißbegier abzuschicken.

Das war es auch schon. Genau dieses Suchfeld wurde dieser Tage integriert und liefert der NSA, dem BND usw. bessere Treffer, als es Prism je konnte.

3. August 2013

treue Daten

Amazon and NSA prism hand in hand

Die Welt 03.08.13

FDP-Minister ruft nach neuer Strafe

... der hessische Justizminister Jörg-Uwe Hahn ... Was ihm vorschwebt, ist ein neuer Straftatbestand, genannt Datenuntreue, der auf die Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen zielt.


Da kann ich von Glück reden, daß mir wenigstens meine Daten treu sind. Nicht auszudenken, die Katastrophe, wenn die untreu wären, wie Peter Schaar meint.

Schließlich kann es angesichts der jüngsten Enthüllungen zur Überwachungspraxis amerikanischer Behörden als sicher gelten, dass die von Unternehmen erhobenen Daten und Profile auch bei staatlichen Stellen landen oder von diesen zumindest abgerufen werden können.

25. Juli 2013

Bundestag: das große Blah der Abgeordneten

zeit.de 25.07.2013 - 10:21 Uhr
Lisa Caspari | Paul Blickle | Martina Schories | Sascha Venohr
DEUTSCHER BUNDESTAG

Die große Abgeordneten-Bilanz

Reden, Wortbeiträge, Gruppeninitiativen, Fragen und Antworten

So entstand ein detailliertes Bild der Aktivität aller 620 Abgeordneten.


Aus den 5 genannten Kategorien kann per se kein detailliertes Bild, schon gar nicht aller Abgeordneter entstehen, da wesentlich drei Dinge fehlen, die NSA-Daten aus Prism, die Aktivitäten in den Ausschüssen des Bundestages und die in den informellen Netzwerken und Gremien. Wenn uns die Zeit-Autoren ein Bild vorstellen, dann eines vom großen Blah und Bläh deutscher Abgeordneter.

Bereits der erste Kommentator fast zusammen, welchen Nutzen es hat, was die Datensammler der Zeit zum großen Blah zusammengeschnorchelt haben.

simulator 25.07.2013 um 10:41 Uhr

1. Die quantitative Erhebung in allen Ehren

aber es ist mir schnurz, wer wie oft was gesagt hat.
Wichtiger ist was gesagt und GETAN wird.
Meinetwegen könnten die alle ein Schweigegelübde ablegen und schriftliche Momos austauschen, wenn das zu besserer Politik führte.

19. Juni 2013

Neuland unterm Pflug

Merkel: "Das Internet ist für uns alle Neuland."

Dann ist NSA Prism Neuland unterm Pflug.

28. Juli 2013