24. Juli 2014
Flug MH17: Wie funktioniert eine Fla-Rakete BUK?
Wir hatten ja gestern den amerikanischen Investigator Robert Parry, der sich einen Tag nach einem gut durchzechten Kneipenabend mit seinem alten Geheimdienstkumpel daran erinnerte, daß der irgendwas von wahrscheinlich Idioten gesagt hatte, die Flug MH17 absgeschossen haben. Was genau, daran erinnerte er sich nicht mehr, aber daran, daß er sich selber wieder mal in Erinnerung bringen könnte, mit einer unter dem Siegel der Verschwiegenheit anvertrauen Top Information. Die Soldaten waren besoffen, haben die amerikanischen Spezialisten rausgekriegt, weil sie auf ihren Satellitenbildern verstreute Bierflaschen rund um die Raketenstellung ausmachen konnten.
Wir hatten den günstigsten und damit auch wirtschaftlich absolut ungünstigsten Fall angenommen und herausgearbeitet, daß dann etwa 5cm Auflösung möglich wären, womit auf Satellitenfoos alles mögliche detektiert werden kann, solange genügend viele 5cm-Samples vorhanden sind. Für verstreute Bierflaschen reicht das nicht aus. Auch nicht für einen Kasten. Schon gar nicht, wenn man einen eher realistischen Wert von 30 oder 50cm Auflösung unter bestmöglichen Bedingungen annimmt. Bezüglich von Hubble haben wir noch einen Vergleich gefunden.
Das Teleskop soll die Frontscheinwerfer eines Autos in einer Entfernung von 11.000 km noch auflösen könnte.
Heute machen wir weiter in Physik, Mathematik und nutzen den bisherigen Erkenntnisstand der Zeitung "Welt", der genauso streng geheim ist wie der der CIA, also bisher nicht offenbart wurde. Dann machen wir das eben.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Boeing-Modell 777 in zehn Kilometer Höhe höchstwahrscheinlich von einer oder mehreren Raketen des BuK-Flugabwehrsystems ... getroffen.
Wie die BUK funktioniert, ist für uns uninteressant. Wie sie detoniert, das wollen wir wissen, bzw. welche Wirkung die Detonation der Rakete am Ziel hat. Mit der Mathematik fangen wir gleich an. Wie hoch ist die Trefferwahrscheinlichkeit des Buk-Systems eigentlich? 70%. Um eine Flugzeug halbwegs sicher abzuschießen, muß also eine Salve mit mehreren Raketen geschossen werden. Ein Union-Fan aus Neuenhagen weiß darum die ultimative Lösung.
Erst 3 Systeme parallel garantieren eine 100%ige Trefferwahrscheinlichkeit.
Wäre unsere erste Frage an die Welt, wie hoch die Trefferwahrscheinlichkeit mit drei Raketen wirklich ist. Das ist für ganz viele Menschen eine unlösbare Aufgabe, insofern versuchen wir uns an einer Näherung über die Hintertür. Wir stellen die Überlegung an, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, mit drei Raketen nicht zu treffen, denn das läßt sich sehr einfach berechnen, da es sich im vorliegenden Fall um das Produkt der Wahrscheinlichkeiten unabhängiger Ereignisse handelt. Mit drei Raketen das zu verfehlen reduziert sich auf 0,33. Oder andersrum. Auch mit drei Raketen besteht die Möglichkeit, das Ziel zu verfehlen. doch immerhin haben wir eine Trefferquote von 99,973%.
Wird eine solche Raketensalve abgeschossen, dann macht es zisch, wumms, fauch, rauch und pfeif und alles mögliche, Muster in die Luft usw. Auch das nur nebenbei, damit sich die Praktikanten bei der Zeitung Welt auf Spurensuche im Netz machen, diese Ereignisse in den social networks (US-Geheimdienst) aufzufinden, denn die haben die Beweise ja auch daher. Ihr dürft euch sicher sein, daß ein Mütterchen in der Ukraine das euch brühwarm in euer Mikro erzählen würde, wäre das in der Nähe ihres Dorfes passiert. Macht euch nach diesem Video auf die Suche, da es ein Hinweis auf den Abschußvorgang ist.
Nun zur Rakete, wenn sie 20 Meter vor dem Cockpit die Entscheidung fällt, explodieren zu müssen, da der günstigste zeitpunkt gekommen ist. Was da alles passiert, ist wieder schnöde Physik und läßt sich auf folgende Fakten herunterbrechen. Flugzeug und Rakete bewegen sich mit bestimmten Geschiwndigkeiten aufeinander zu, hinzu kommt die Detonationsgeschwindigkeit des Gefechtskopfes. Daraus resultiert die kintische Energie, mit der ein Splitter das Flugzeug trifft. Das macht bei grob geschätzten 20 Mach (Summe der Geschwindigkeiten) und 10 Gramm pro Splitter um die 250.000 bis 500.000 Joule, also das, was ein PKW bei 100 km/h je nach Gewicht ebenfalls aufbringt.
Bezogen auf das kleine Teil ist diese Energie so hoch, daß beim Durchschlagen der Bordwand und der Zerstörung der Kabinenverkleidung alle brennbaren Materialien an diesen Stellen binnen Sekunden wegen der enorm hohen Reibung entzündet sind. Das Flugzeug würde als lodernde Fackel zur Erde trudeln, möglicherweise noch zerbrechen, da die mechanische Stabilität durch die Hitzeentwicklung ebenfalls hinüber ist. Treffen mehrere dieser Splitter auf das Flugzeug, entstehen mehrere Brandherde.
Damit man ungefähr eine Vorstellung hat, wie das alles oben in der Luft aussieht, sei es per Clip visualisiert. Hier haben die Bombenkerle von eine Etage drüber ihre Kameraden ins Jenseits befördert.
7. März 2026
Warnung vor dem Danisch-Artikel
Zur Statistik von Flugabwehr vom Boden per Raketen (falls Du es noch nicht kennst und es Dich interessiert) eine Untersuchung aus Ostdeutschland (NVA mit Sowjetsystemen) und eine aus Amerika die ich vor Jahren las, kamen Interessanterweise im Prinzip zu gleichen Ergebnissen (grobe Zusammenfassung):Ich habe da einen klareren Blick, zumindest, was das BUK-System betrifft, denn damit habe ich rechnen müssen, als ich noch den Waffenrock der DDR trug.
Beim Testschiessen
1 Abwehrrakete (auf ein Ziel) 70% Abfangwahrscheinlichkeit
Diese Rakete verfehlt ihr Ziel nur selten. Prozentuale Trefferwahrscheinlichkeit: 90 Prozent.In dem Fall bräuchte es 2 Raketen für einen zuverlässigen Abschuß.
Der Leserbrief ist Müll, weil die von dem verwendete Berechnung mathematisch nicht stimmt. Bei einer Trefferwahrscheinlichkeit von 80% erreicht man mit zwei Raketen eine von 96%. Das kann ausreichend sein, muß aber nicht. Dann müssen drei verfeuert werden.
Darüberhinaus hülfe ein Blick ins Handbuch, in dem die Einsatzgründsätze detailliert erklärt sind. Da steht ja drin, wieviel Raketen im Fall a), b) oder c) abzufeuern sind, um eine zuverlässige Zielbekämpfung zu gewährleisten.
17. Juni 2021
Häuserkampf mit scharfer Munition
Israel greift erneut Gaza an
Dies sei eine Reaktion auf Brand-Ballons
Israel macht auch Häuserkampf mit scharfer Munition, wie uns der süddeutsche Antisemit für viel Geld hinter einer unüberwindbaren Mauer des Bezahlens verticken will. Wer also schon immer mal wissen wollte, wo der Antisemtismus des mittleren Bürgertums herkommt., bei den Süddeutschen Antisemiten wird er fündig.
Klaus Eckert
Wenn sie in der Bundeswehr nur den Vorschlag machen würden, mit scharfer Munition Häuserkampf zu demonstrieren, kämste aus dem Gefängnis nicht mehr raus.Dann will ich auch mal was aus dem Krieg erzählen. Kompanieübung mit Inspektion über mehrere tage, da vom Anmarsch bis zum Sieg alles vorgeführt werden sollte, u.a. auch der Häuserkampf im Häuserkampfobjekt, das als Dorf ausgestaltet war, also maximal zwei Etagen hatte.
Natürlich wurde das mit scharfer Munition absolviert. Dazu waren auf mehreren Linien in der Tiefe des Dorfes Schießbahnen eingerichtet. Die Kompanie stoppte den Weg zum schnellen Sieg. Die für das scharfe Schießen susgewählten Soldaten bezogen Stellung, entfernten die Platzer und bekammen eine Menge an Munition zugeteilt, je nach Schießaufgabe. Die Bordkanone des SPW war erst hinterm Dorf dran, weil dort auf mehrere hundert Meter geschossen wurde, statt auf 5 bis 10 zum nächsten Haus oder so.
Ich war als Leiter Handgranatenwerfen eingeteilt. Wie wir aus Befreiung Teil 1 bis 5 wissen, werden die Eier durch die offenen Fenster ins Zimmer geworfen, danach ist Ruhe im Karton.
Damals war das anders. Handgranatenwerfen im Häuserkampf war nichts weiter als ein Parabelwurf über eine Mauer hinweg, das Ziel war nach oben offen und zu den Seiten hin zugemauert, damit sich niemand auf geradem Wege einen Splitter einfängt. Ich hatte das selber erlebt, daß sich der Leiter Handgranatenwerfen, der hinter dem Schützengraben aufrecht stehend die Würfe verfolgte, auf einmal autsch sagte, sich hinhockte, weil ein rasiermesserscharfes Teil den Unterschenkel traf. Sankra war ja immer dabei, insofern kam der noch glimpflich davon, daß keine Ader durchtrennt wurde.
Für die F1 hat mal jemand die Trefferwahrscheinlichkeit berechnet.
Sowas hat man im Kopf, wenn man Leiter Handgrantenwerfen ist. Das ist so ziemlich die scheißeste Bestimmung, die man bei der Truppe haben konnte. Raketenbetanker war vielleicht noch schlimmer. Ich habe im Lazarett mal jemand gesehen, der eine Dusche von der Suppe bekommen hatte.
Die Übung wurde wieder gestoppt, da die nächste Schießlinie erreicht war. Das Handgranatenhaus lag 50 Meter vor uns. Ich zog mit den beiden Soldaten los. Die Aufgabe war einfach. In dem seitlich geschlossenen Quader waren die Pappkameraden präpariert. 10 Eier sollten in das Haus rein. Jeder Soldat 5 Handgranaten. Damit das schneller geht, haben wir zuerst alle Splinte gerade gebogen, die Soldaten bekamen jeder drei, ich nahm zwei, damit es noch schneller geht und wir so demonstrieren, daß wir den Feind schneller töten als der Detonationen zählen kann. Der letzte Wurf war meiner. Die Handgrante flog sauber ins Ziel und nahm den Splint mit. Den hatte ich zu ziehen vergessen.
Der Kompaniechef soll getobt haben. Der Stabsoffizier Bewaffnung mußte dann in der laufenden Übung die Sprengung organisieren. Die Übung ging weiter.
Wochen später wurde ich aus dem Regiment verabschiedet. Der Regimentskommandeur nahm mich beiseite.
Übrigens. Ich habe den Kompaniechef damals ausdrücklich angewiesen, sie wegen des Fehlers in Ruhe zu lassen. Nur damit sie wissen, warum ihnen nie etwas passiert ist. Sonst hätte er Federn gelassen.
In Summe war das alles nicht tragisch, denn die Übung wurde am Ende von den Inspektoren mit 1 bis 2 bewertet, Schießen wohl mit 2. Eine 2 im Schießen war eine schweineedelgute Bewertung.
Ich hatte mehrere solcher Schutzpatrone, die sich vor mich gestellt haben und nicht hinter mir standen, damit sie mir umso besser in den Arsch treten können.
Auf irgendeiner Dienstversammlung tauchte mal der Regimentspolit auf und erzählte was über soldatische Disziplin und daß es immer noch welche gibt, die das Buchstabieralphabet nicht beherrschen und Ludewig oder Fünneff wie Tünnef sagen. Damit war ich gemeint.
10. Dezember 2025
im Visier: Georg Masala
Militärexperte im VisierDer hauptstädtische Hetzer will wissen, ob ich eine Meinung zu diesem Artikel habe und die aufschreiben könne. Ja selbstverfreilich.Plagiats-Vorwürfe gegen Carlo Masala
Das beste, was man über Masala sagen kann, ist, daß er ein begnadeter Schwätzperte ist, was ihn insofern von einem Experten unterscheidet, daß seine Prognosen eine Trefferwahrscheinlichkeit wie Shrot auf 300 Meter haben, also gar keine. Mit großer Zuverlässigkeit liegt er meistens immer oft völlig neben der Spur, das auch noch meilenweit. Als Experte für das Militär hat er sich bisher nicht hervorgetan, sein Salär von der Bundeswehrhochschule mal ausgenommen, die ihn genommen haben, damit er Soldaten in künftigen Führungspositionen das Schwätzen beibringt. Nimmt man die aktuelle Riege im Soldatenrock oder feinem Nadelstreifen, dann kommt nur wenig mehr als sabbernder Russenhaß rüber, soviel jedenfalls, daß auch für den amerikanische Kriegsmann was übrig bleibt, der die Schnauze voll hat und die Leitung nach Deutschland gekappt hat. Mit Freuding tät ich auch nicht reden wollen.
10. April 2017
Tag der offenen Tür in der Waffenkammer der NSA

Asynchrone Kriegführung ist, wenn sich ein der Seiten nicht an die Regeln hält. Oder den Schnabel. Der Russe hat zur Parade der Marschflugkörper nur verwundert angefragt, warum nur 23 in ihrem Zielgebiet ankamen. Der Rest fiel ins Wasser oder aus. Und dann hat er gleich mal das Memorandum zur Flugsicherheit im syrischen Luftraum suspendiert. Das ist ja mal ein Ansage.
Der Westen bombardiert die Zivilbevölkerung in Syrien in die Steinzeit zurück. Die Bundeswehr ist mittendrin statt nur dabei und liefert die präzisen Zielfotos, damit auch ja die Kinder und alten Leutchen getroffen werden, die Merkel mit ihrer Friedenspolitik treffen wollte.
Paul Craig Roberts: Germany RIPAsynchrone Kriegführung ist, wenn die Bundeswehr die Zivilbevölkerung fern der Heimat dezimiert, die Überlebenden aus dieser Region jedoch ihrer Religion des Friedens vertrauen und mit ihrem Truck of Peace auf Europatour gehen. Die Friedens-LKWs der Muslims haben es inzwischen weit gebracht.
Merkel, die Hure Washingtons
Tote Zivilisten bei US-Luftangriff in SyrienDas ist doch mal eine knackige Idee, wie die Nazis um Maas und Kahane herum, ihre Arbeit wesentlich effektiver gestalten können.
Bei einem Luftangriff der US-geführten Militärkoalition in Syrien sind Aktivisten zufolge mindestens 15 Zivilisten getötet worden. Durch das Bombardement am Samstag auf ein Dorf am Stadtrand der IS-Hochburg Al-Rakka seien auch vier Kinder gestorben, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Ein Augenzeuge berichtete der Deutschen Presse-Agentur, die Attacke habe ein Internetcafé in dem Ort getroffen.
Wer eine andere Meinung als die SPD vertritt, wird ruckzuck an seinem Internet-Terminal weggerotzt, Kinder inklusive.
In other words, the whore doesn’t want any German to be able to say what the consequents are for Germans of being Washington’s puppet.

Asynchrone Kriegeführung ist, wenn der IS seine Terroristen auf Wanderschaft schickt und diese mit Liebe und Teddybären empfangen werden.
Die im Schatten sieht man nicht. The Shadow Brokers were not amused, als Donald Lame Duck, derzeitiger Nutzer der Einliegerwohnung im Weißen Haus, eine schickes Frühlingesfeuerwerk im Mittelmeer veranstaltete und locker mal wenigstens 50 Mille an US-$ ins Wasser plumpsen ließ.
TheShadowBrokers wishes we could be doing more, but revolutions/civil wars taking money, time, and people. TheShadowBrokers has is having little of each as our auction was an apparent failure. Be considering this our form of protest. The password for the EQGRP-Auction-Files is CrDj”(;Va.*NdlnzB9M?@K2)#>deB7mNTSB wünscht, mehr tun zu können, doch Revolutionen und Bürgerkriege benötigen Geld, zeit und Leute. TSB hat von allem nur etwas, so wie das Auktionsangebot ein fetter Fehler war. Man verstehe das als unsere Form des Protestes. Das Passwort für die Equation Group Dateien ist ...
Justamente nach dem Raktenschlag gegen Syrien haben sie nach einer fulminaten "Lobeshymne" auf ihren Präsidenten und das Idol Amerikas ganz aus Versehen das Password veröffentlicht, mit dem die verschlüsselten Dateien entschlüsselt werden können, um sich ein schickes Linux daraus anzufertigen.
Ich bin ja nicht der Putin, aber das ist ja auch mal eine Antwort, die sich sehen lassen kann. Asynchron und für die Amis richtig scheiße.
Ein Einsender merkt an:
59 Tomahawks.Ich habe mal nach Quellen geguckt: Only 23 Tomahawk missiles out of 59 reached Syrian airfield, Russian MoD says. Und Wikipedia über S400 (die Zahl 36 für Raketen findet man unter "Morpheus defence system").
23 Einschläge (nach syrischen Angaben)
Was ist mit den restlichen 36 passiert? Und warum ausgerechnet 36, und nich 35 oder 37?
Nun, eine S400-Einheit hat 36 Startrampen…
-----Der Russe meint, das war alles ganz anders, als es die deutschen Lügenpresse nicht erzählt.
SPIEGEL ONLINE 09. April 2017, 16:28 Uhr
Was Trumps Tomahawks trafen - und was nicht
... Bilder, die jetzt vom US-Militär, von Russland und vom Satellitenbilderdienst DigitalGlobe veröffentlicht wurden, zeigen aus der Luft nur relativ geringe Schäden (hier zur Fotostrecke):
Hangars: die mit meterdicken Betondecken überspannten Unterstände für Flugzeuge sind weitgehend unbeschädigt
Zu- und Abfahrten: Zwischen den Hallen und den Startbahnen ist Asphalt zerstört
Start- und Landebahnen: intakt
An Sinn und abschreckender Wirkung von Trumps Strafaktion war von Beginn angezweifelt worden. Nun kommt die Frage hinzu, ob die Ziele gut gewählt waren und ob überhaupt relevante Dinge getroffen wurden.
Tatsache ist, dass von den 59 Marschflugkörpern, die die USA gegen Syrien abfeuerten, nur 23 — das Pentagon spricht von 58 — ihr Ziel, den Luftstützpunkt Schairat, erreichten. Es ist anzunehmen, dass 36 Raketen ihren Kurs unter Einwirkung der elektronischen Kampfführungsmittel geändert hätten, die die russischen oder syrischen Militärspezialisten haben einsetzen können.
Womöglich hat die russische Seite das Potential ihrer Luftabwehr in Syrien bewusst gegen die USA nicht eingesetzt, zumal zwischen Moskau und Damaskus bislang keinerlei formale Vereinbarungen über gegenseitige Verteidigung vorliegt. Es gibt nur ein Abkommen über die Stationierung der russischen Luftwaffe auf dem Stützpunkt Hmeimim sowie Verträge über die Mitnutzung des syrischen Militärhafens in Tartus.
[update 07:50 Uhr]
Abschließend sei noch einmal der Szenekenner Fefe mit der Einsendung eines alten Bundeswehrsoldaten zitiert, die man als Gerücht aus dritter Hand bezeichnen kann, denn der Einsender war auch nicht dabei.
Zu den Tomahawks kam noch diese schöne Einsendung rein:Äh, die Tomahawks haben eine Treffgenauigkeit von unter 100 Metern. Da ist es egal, ob ich den Kopf runternehme oder dabei zuschaue, wie der Weg in die Hölle gepflastert wird.
Als mein Kollege, ehemaliger Bundeswehr Soldat, von dem Beschuss von des syrischen Stützpunktes durch 59 Tomahawks erfahren hat, hat er kurz innegehalten und dann gesagt, von denen sind nur 18 angekommen. Auf unsere fragenden Blicke entgegnete er, Tomahawks haben nur eine 30% Zielgenauigkeit. Ergo: soll das Ziel getroffen werden, schickt man mindesten vier auf den Weg.o_O
Jetzt wissen wir, dass es in Syrien immerhin eine Trefferquote von ~39% war.
Die Technik ist in den 70igern entwickelt worden und alles andere als genau.
Somit sind die anderen 36 irgendwo anders runtergekommen.
Er meinte Sie sind damals im, ich glaube, Kosovo, in Deckung gegangen wenn die Amis Tomahawks abgefeuert haben.
Wieder ein Fall von: Die Treffen auf den Meter genau. Ja stimmt auch, aber eben nur jede dritte. ;)
Äh, die Zielgenauigkeit, bzw. Trefferwahrscheinlichkeit der Tomahawk ist eine andere Kenngröße.
Die Kreisfehlerwahrscheinlichkeit, also der Radius, in dem der Sprengkopf mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % einschlägt, beträgt bei GPS-Systemen 13 m. Die Trägheitsnavigation erreicht im Vergleich dazu nur 30 m und steigt (im Gegensatz zum GPS) mit zunehmender Abwurfshöhe an.