13. Juli 2006

bring me the balls


Online-Artikel des Daily Mirror
12 July 2006
'BRING ME THE B*LLS OF MATERAZZI'
By Martin Fricker

THE furious mother of Zinedine Zidane last night PRAISED her son for his disgraceful World Cup headbutt on Marco Materazzi.

And Malika Zidane warned the Italian defender she wants his "b*lls chopped off for his part in Zidane's sending off.

Her outburst came after claims Materazzi branded her a "terrorist whore" in the ugly spat.

Algerian Malika, who is recovering from an illness, said Zidane, 34, was simply protecting her honour when he butted Materazzi in Sunday's final.

She told friends: "I am utterly disgusted by what I have heard. I praise my son for defending his family's honour.

No one should be subjected to such foul insults on or off the football pitch and I don't care if it was a World Cup Final.

I have nothing but contempt for Materazzi and, if what he said is true, then I want his balls on a platter.

Our whole family is deeply saddened that Zinedine's career should end with a red card but at least he has his honour. Some things are bigger than football."

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Auf gut (oder schlecht) deutsch heißt die entscheidende Aussage der Mutter von Zidane wohl: "Wenn er das gesagt hat, dann serviert mir seine Eier auf einem Tablett."

Ohne "bitte". So viel Unhöflichkeit muß sein.

Der Daily Mirror meint wohl ergänzen zu müssen, sie hätte gesagt, schneidet ihm die Eier ab und serviert sie mir.

!!! Aber er zitiert sie so nicht !!!!

Deutsche Medien zitieren allerdings reihenweise falsch. Wahrscheinlich stützen sie sich alle auf die gleiche Agenturmeldung, statt das Original zu studieren.

Schwachmaten

SPIEGEL ONLINE - 13. Juli 2006, 16:17
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,426611,00.html

Stasi-Mitarbeit

PDS-Landtagsabgeordneter für "parlamentsunwürdig" erklärt
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Schwachmatisch. Einfach nur schwachmatisch, was in diesem Staat möglich ist.

Das hat dann aber auch mit Personen zu tun, die in dem Artikel genannt werden, wie z.B. Frau Schipanski.

Einzig der abschließende Absatz stimmt optimistisch.

"Linkspartei-Landesvorsitzender Knut Korschewsky sagte, der Landtag sei erneut alten Denkstrukturen gefolgt und habe keinen wirklichen Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit geleistet. Das Herangehen der Landtagsmehrheit setze Signale zur Konfrontation und nicht zur Integration und Versöhnung."

Was gibt es bei Frau Schipanski eigentlich zu verbergen, die 1943 geboren wurde, deren gesellschaftliche Geburt aber erst 1992 stattfand?

Ach ja, das war doch die, die diese jämmerliche Kandidatur für das Staatsoberhaupt abgab.

Na dann ist ja gut. Nehm ich alles zurück. Die Frau kann es nicht besser.

Blasen auf der Haut

Da krieg ich ja richtiggehend die Blattern.

Bush und Merkel in Mecklenburg

Busch an der Ostsee

Diebstahlsicherung

Gullydeckel zugeschweißt. Stacheldrahtverhaue aufgebaut. Kriefgsschiffe am Strand. Kampftaucher im Dorfteich. Alles vom Staat organisiert und bezahlt.

Nur der einfache Bürger muß sich wieder selber helfen.

12. Juli 2006

Berufswunsch

Wenn ich mal groß bin, dann möchte ich Kastagnettenroadie bei den Toten Hosen oder Ärzten werden.
Oder bei den Stones. Aber da ist die berufliche Perspektive eher sehr kurz bemessen.

Und was würde das bedeuten?

Roadie

was für ein Arsch

Ostseeimpressionen Mitte Juli



Oh, da hab ich ich mich wohl vertan.
Den meine ich.



Oder eher den?



Am ehesten ostseetauglich ist wahrscheinlich der hier.

Klinsmann geht

Sag ich doch auch schon lange.

1. hatte ich so ein Ahnung
2. schloß ich mich dieser Meinung an
3. war ich mir jetzt sicher

Arbeiten wie ein Journalist

SPIEGEL ONLINE - 12. Juli 2006, 11:52
http://www.spiegel.de/unispiegel/schule/0,1518,426371,00.html

Journalismus-Workshop

Schreiben wie die Profis

Journalismus ist eine spannende Sache. Allerdings ist er - wenn er denn gut gemacht sein will - auch mit einiger Arbeit verbunden.

1. Woche: Themenfindung und erste Recherche
2. Woche: Recherche und Textstruktur
3. Woche: Nachricht schreiben

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Genau so kommt mir das auch vor.

11. Juli 2006

Langsamkeit

SPIEGEL ONLINE - 11. Juli 2006, 23:16
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-426272,00.html

Menschengerichtshof

Brechmitteleinsatz gegen Drogendealer unverhältnismäßig

Der Zwangseinsatz von Brechtmitteln bei polizeilichen Ermittlungen ist nach einem Urteil des EU-Gerichtshofes unmenschlich und verstößt gegen die Menschenrechtskonventionen...

Der in Köln lebende Kläger war im Oktober 1993 festgenommen worden... Er sei in ein Krankenhaus in Wuppertal gebracht worden, wo ihm ein Brechmittel durch eine Nasensonde gegeben worden sei, weil sich der Mann geweigert habe, freiwillig ein Brechmittel zu schlucken...

Die Verabreichung des Brechmittels sei nicht zwingend notwendig gewesen, hieß es in dem Urteil. Es hätte gewartet werden sollen, bis der Afrikaner das geschluckte Tütchen auf natürlichem Wege ausgeschieden hätte.

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Und für so eine Erkenntnis brauchen die fast 13 Jahre? Bin ich bescheuert oder was?

Das Studium der Fachliteratur wäre für deutsche Polizisten, Ärzte und Richter wohl angebrachter gewesen. In den 12 Mantras hätten sie die einfache und billige Lösung für ihr Problem gefunden.

mentale Fitness

ZDFVT 11. Juli 2006, Keira Kneightley

Das kann ich gut nachvolziehen, daß 10 Stunden Stück am Schlaf gut sind.
Das geht dann bei der jungen Frau so:





Siehe dazu auch die Kollegenschelte.

Pressefreiheit

SPIEGEL ONLINE - 11. Juli 2006, 13:37
http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,426159,00.html

Polen

Der Kartoffelkrieg

Von Claus Christian Malzahn

Für Karikaturen und Satire könne eine demokratische Regierung keine Verantwortung übernehmen, solche Veröffentlichungen unterlägen der Pressefreiheit.

Zidanomanie

SPIEGEL ONLINE - 11. Juli 2006, 12:29
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,druck-426118,00.html

Zidanes Aussetzer

Materazzi räumt Beleidigung ein

Jetzt ist es sicher: Italiens Spieler Materazzi hat Zidane beleidigt, bevor der ihn mit einem Kopfstoß umrannte. Doch beide schweigen dazu, was gesagt wurde. Die "Times" will per Lippenleser die Worte "Sohn einer Terroristen-Hure" identifiziert haben. Materazzi widerspricht.

10. Juli 2006

Zidanomania



Haut man das ganze in eine Übersetzungsmachine, dann kommt das hier raus:

CHM ist erledigt, es lebe Zidan! :)

Zidan. Aller hat richtig gemacht!

Die Version der Provokation: wenn Zidan in Juventuse spielte - liebten es(ihn) draznit' vom Erdwurm, er ist besilsja aus diesem Anlass unheimlich. Jetzt wurde er steil, spielt im Regal, kostet(steht) vieles Geld. Materatstsi hat es(ihn) speziell provoziert, es(ihn) haben im Voraus gelehrt, Zizu dass jener Erdwurm zu sagen. Bei Zizu vzygralo den Ehrgeiz, und sah er die Belohnung(Auszeichnung) von den zweiten Medaillen aus der Garderobe sogar.

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Zidane hat wohl alles richtig gemacht.
Denn zehn Minuten vor dem Spielende hat er Milliarden von Menschen gezeigt, worum es eigentlich geht. In dieser Zeit. Auf diesem Planeten.
Um Hauen und Stechen.

Er hat den Tagtraum "Die Welt zu Gast bei Freunden" zu spätabendlicher Stunde beendet und die Menschen wieder geerdet.

Ein Verdienst, der ihm nicht hoch genug angerechnet werden kann.
Und insofern war es dann der geniale Abgang eines genialen Spielers.

ich lasse lesen

Das Bildungsbürgertum
Montag Morgen, 10 Uhr in Deutschland

"Hast du im Spiegel gelesen, daß ...?"
"Nein, hab ich nicht. Ich lasse lesen."

9. Juli 2006

ohne Worte

8. Juli 2006

aus Scheiße Gold machen

Das geht immer noch nicht, auch wenn es hin und wieder behauptet wird.
Aber aus Scheiße Geld machen.
Das geht dann wohl, wenn ich der folgenden Meldung Glauben schenken kann.

news 08.07.2006 13:53

Weiterhin wöchentliche Video-Podcasts von Angela Merkel

...Bis zum Ende des laufenden Jahres sollen die wöchentlichen Video-Podcasts von der offiziellen Website www.bundeskanzlerin.de weiterhin jeden Samstag frische Botschaften von Angela Merkel zu den Netzbewohnern bringen.
...Die Kosten betragen pro Ausgabe 6500 Euro.

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P.S.: hätte ich fast vergessen
Heute ist ein guter Tag für Beingymnastik und um zu backen.
Heute ist ein schlechter Tag um Unkraut zu jäten.

6. Juli 2006

Microsoft-Auto

news06.07.2006 14:39

Microsoft-Software steuert künftig Formel-1-Fahrzeuge

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Kugelt man das ganze, stößt man gleich zu Beginn auf die besten Repliken:

hier die erste

Bei einer Computermesse letztens (auf der ComDex) hat Bill Gates die Computer Industrie mit der Auto-Industrie verglichen und das folgende Statement gemacht:

"Wenn General Motors (GM) mit der Technologie so mitgehalten
haette wie die Computer Industrie, dann wuerden wir heute alle
25-Dollar-Autos fahren,die 1000 Meilen pro Gallone Sprit
fahren wuerden."

Als Antwort darauf veroeffentlichte General Motors (von Mr. Welch selbst) eine Presse-Erklaerung mit folgendem Inhalt: Wenn Gerneral Motors eine Technologie wie Microsoft entwickelt haette, dann wuerden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren:

  1. Ihr Auto wuerde ohne erkennbaren Grund zweimal am Tag einen Unfall
    haben.
  2. Jedesmal, wenn die Linien auf der Strasse neu gezeichnet werden
    wuerden, muesste man ein neues Auto kaufen.
  3. Gelegentlich wuerde ein Auto ohne erkennbaren Grund auf der Autobahn
    einfach ausgehen und man wuerde das einfach akzeptieren, neu starten und
    weiterfahren.
  4. Wenn man bestimmte Manoever durchfuehrt, wie z.B. eine Linkskurve,
    wuerde das Auto einfach ausgehen und sich weigern, neu zu starten. Man
    muesste dann den Motor erneut installieren.
  5. Man kann nur alleine in dem Auto sitzen, es sei denn, man kauft "Car95"
    oder "CarNT". Aber dann muesste man jeden Sitz einzeln bezahlen.
  6. Macintosh wuerde Autos herstellen, die mit Sonnenenergie fahren,
    zuverlaessig laufen, fuenfmal so schnell und zweimal so leicht zu fahren
    sind, aber sie laufen nur auf 5% der Strassen. ;-)
  7. Die rl-Kontroll-Leuchte, die Warnlampen fuer Temperatur und Batterie
    wuerden durch eine "Genereller Auto-Fehler" Warnlampe ersetzt.
  8. Neue Sitze wuerden erfordern, dass alle die selbe Gesaess-Groesse
    haben.
  9. Das Airbag-System wuerde fragen "Sind sie sicher?" bevor es ausloest.
  10. Gelegentlich wuerde das Auto Sie ohne jeden erkennbaren Grund
    aussperren. Sie koennen nur wieder mit einem Trick aufschliessen, und zwar
    muesste man gleichzeitig den Tuergriff ziehen, den Schluessel drehen und
    mit einer Hand an die Radioantenne fassen.
  11. General Motors wuerde Sie zwingen, mit jedem Auto einen Deluxe
    Kartensatz der Firma Rand McNally (seit neuestem eine GM Tochter) mit zu
    kaufen, auch wenn Sie diesen Kartensatz nicht brauchen oder moechten. Wenn
    Sie diese Option nicht warnehmen, wuerde das Auto sofort 50% langsamer
    werden (oder schlimmer). Darueberhinaus wuerde GM deswegen ein Ziel von
    Untersuchungen der Justiz.
  12. Immer dann, wenn ein neues Auto von GM vorgestellt werde wuerde,
    muessten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der
    Bedienhebel genau so funktionieren wuerde, wie in den alten Autos.
  13. Man muesste den "Start"-Knopf druecken, um den Motor auszuschalten.
und hier die zweite
  1. Ein spezielles Modelljahr wäre erst nach Ablauf des Jahres verfügbar, und nicht am Anfang.
  2. Jedes mal, wenn die Straßenmeisterei die Begrenzungslinien auf der Straße nachmalt, müßten Sie ein neues Auto kaufen.
  3. Von Zeit zu Zeit würde der Motor einfach ausgehen und Sie müßten ihn neu starten. Merkwürdigerweise würden Sie diesen Umstand einfach akzeptieren und nicht etwa eine Werkstatt aufsuchen.
  4. Gelegentlich würde ein bestimmtes Wendemanöver dazu führen, daß der Motor ausginge und sich nicht wieder starten ließe, bevor Sie nicht den Motor aus- und wieder eingebaut hätten. Merkwürdigerweise würden Sie diesen Umstand einfach akzeptieren und nicht etwa eine Werkstatt
  5. Sie könnten nicht mehrere Personen gleichzeitig in dem Auto befördern, es sei denn, Sie würden "Auto 95" oder "Auto NT" kaufen. Aber dann müßten Sie mehrere Sitze gegen Aufpreis erwerben.
  6. Die Firma "Sun Motor Systems" würde ein Auto entwickeln, welches durch Sonnenkraft angetrieben, doppelt so zuverlässig und fünf mal so schnell wäre wie das Microsoft-Auto; dieses Modell würde allerdings komischerweise nur auf 5 Prozent aller Straßen fahren.
  7. Die Warnlampen für öldruck, Lichtmaschine, Benzin und andere wären durch eine einzige Warnlampe mit der Aufschrift "Allgemeiner Autofehler" ersetzt.
  8. Die Leute würden sich über die neuen Leistungsmerkmale in neuen Microsoft-Automodellen freuen, wobei sie allerdings vergessen würden, daß eben diese Merkmale in anderen Autos seit vielen Jahren verfügbar sind.
  9. Wir dürften alle nur noch "Microsoft-Benzin" tanken.
  10. Die Regierung würde Subventionen vom Autohersteller bekommen, anstatt zu zahlen.
  11. Der Airbag würde bei einem Unfall "Sind Sie sicher?" fragen, bevor er aufginge.
  12. Das Lenkrad würde durch eine Maus oder einen Trackball ersetzt werden.
  13. Sie müßten sich die Tastenkombination für "Bremsen" merken.
  14. Aus irgendeinem Grund würde es fünf Minuten dauern, bis der Motor anspringt.
  15. Die Motoren würden von einer Firma hergestellt, die mit Microsoft im Kartell steht. Der neueste Motor hdtte 16 Zylinder, Mehrpunkt-Benzineinspritzung und vier Turbolader, aber es wäre möglich, alte Auspuffteile anderer Hersteller daran zu montieren. Es gäbe einen "Engium Pro"-Motor mit größeren Turbos, aber er würde auf den meisten Straßen langsamer laufen.
  16. Beim Versuch, das Auto zu starten, würden Sie oft die Fehlermeldung "Abbruch, Wiederholen, Ignorieren" erhalten.
  17. Alle 500 Kilometer bräuchten Sie eine vollständige Kontroll-Wartung.
  18. Der Tachometer würde 70 anzeigen, auch wenn Sie nur 40 km/h fahren.
  19. Der Motor wäre nicht gleich nach dem Starten voll funktionsfähig. Statt dessen würde das Auto stehenbleiben und wieder losfahren, während der Motor versucht, die notwendigen Zubehörteile zu laden.
  20. Jedes mal, wenn Sie einen neuen Fahrgast mitnehmen, müßten Sie die Konfiguration des Autos ändern. Diese würde natürlich auch erhalten bleiben, wenn der Passagier schon lange ausgestiegen ist.

5. Juli 2006

Vordenker

Auch Vordenker sollten ab und zu mal nachdenken.

05. Juli 2006
LINKSPARTEI
Realpolitiker kritisieren Lafontaine

nix verstehen



Entweder verstehe ich Satire nicht oder bin kein lustiger Mensch. Und schon gar nicht verstehe ich die enstweilige Verfügung gegen dieses Coverbild.

Auch das Titanic-Magazin hat die lachhaften Weisheiten nicht gepachtet, wie dieses Bild beweist. Der Anblick des abgebildeten Mannes bringt mich nun wahrlich nicht zum Lachen. Keine Ahnung wer das ist, aber dem Aussehen nach könnte es sich um den überfütterten Bruder des Deichgrafen handeln.

Zumindest fotografisch ist die Abbildung weitaus gelungener als z.B. die offizielle Vorstellung zweier Fraktionsvorsitzender im Bundestag.



Nun gut, ich muß ja nicht das ganze Internet verstehen.

Für mich reicht es, daß ich Bayerisch Bahnhof verstehe. Es geht in dem Referat wohl um die bisher ausdifferenzierteste Form politischer Wilderei oder so. Keine Ahnung, worum es da geht. Ist aber trotzdem ungeheuer spaßig.