17. September 2006

findet nicht statt

Wenn ich den aktuellen Neuigkeiten vertrauen kann, dann haben ca. 40 Prozent der Wahlberechtigten ihre schlaffen Körper gar nicht erst aus dem Sessel gehievt bekommen. Oder sie haben es und diese bei dem schönen Wetter sinnvollerer Tätigkeit zugeführt.

Bei dem gewaltigen Geplapper auf allen Kanälen finden diese Nichtwähler gar nicht erst statt.

Eine Gesellschaft, in der sich gerade mal 60 Prozent der berechtigten Bürger des Zettelwerfens betätigen, eine solche Gesellschaft hat den Anspruch verloren, sich Demokratie nennen zu dürfen.

bedauerlich

17.09.2006
http://www.abendblatt.de/daten/2006/09/16/612928.html?prx=1

Papst bedauert Missverständnis
Nach den heftigen Protesten in der muslimischen Welt hat Papst Benedikt XVI. bedauert, dass seine Worte zum Thema Islam und Gewalt missverstanden worden seien.

___________

Erstens schreiben wieder mal alle voneinander ab und bringen obigen Text nicht mal in Variationen auf den Markt der journalistischen Eitelkeiten.

Und zweitens muß man sich das auf der Zunge zergehen lassen. Der Papst bedauert, daß jemand anders etwas mißverstanden hat?

Woher will der Papst wissen, daß jemand etwas mißversteht? Auch wenn er Stellvertreter Gottes auf Erden ist, hellseherisch ist nur Gott selbst, aber kein Mensch aus Fleisch und Blut. Ausgenommen mal die Astro-Beratung nächtens halb drei auf einem dieser Puffsender.

Mithin, die Muslime haben die Papstäußerungen vollkommen richtig verstanden, davon kann man ruhigen und geläuterten Gewissens ausgehen.

[edit 18.09.2006 10:15]

Scheich Jussuf al Karadawi appellierte am Sonntag im katarischen Fernsehsender Al Jazeera: "Das sind keine Entschuldigungen. Das ist ein an die Moslems gerichteter Vorwurf, dass sie seine Worte nicht verstanden haben."

[/edit]

Bedauern sollte der Papst, wenn überhaupt, seine sehr eindeutigen und kaum mißverständlichen Äußerungen. Und das mit Vorbehalt, denn ich gehe davon aus, daß er die verbale Kriegserklärung an den Islam durchaus ernst gemeint hat.

Und wer da glaubt, das heilige Haupt habe sich nur mal so verplappert, der irrt gewaltig. Ein Papst, schon gar nicht Ratzinger, und erst recht nicht in einer Vorlesung vor erlauchten Gästen, ein solcher Papst verplappert sich nicht, der wählt jedes Wort, wohlgemerkt jedes (!), mit Bedacht. Und wer alte Schriften zitiert, der zitiert diese ja nicht unbedingt, um die Redezeit auszuschöpfen, der zitiert, weil er dem Zitat Bedeutsamkeit beimißt.

Insofern ist also Ratzinger nichts vorzuwerfen. Er hat gesagt, was er und die von ihm abhängigen Heiligkeiten denken. Danke für die klare Botschaft.

Ach ja, es war eben keine Panne, auch wenn für deren Begründung etliche Bytes auf SPON vollkommen sinnlos verkleckert werden.
___________
SPIEGEL ONLINE - 17. September 2006, 15:33
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,437504,00.html

Die Pannen und der Papst

Im theologischen Diskurs brillant, im Umgang mit den Medien unbeholfen: Die Regensburger Vorlesung war nicht die erste Panne...

Zahltag

In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern begleicht heute der mündige Wahlbürger seine ausstehenden Rechnungen.
Und ab 18 Uhr darf dann auf allen Kanälen der unmündige Jammerwessi verkünden, warum er weder mit Zahlweise noch Zahlbetrag einverstanden ist, die Rechnung aber akzeptieren muß.

16. September 2006

Umfrage

mehr Gammelfleisch?

Wenn es der Gesundheit dienlich ist, dann bin ich auch dafür.

15. September 2006

kein Experte

SPIEGEL ONLINE - 15. September 2006, 14:26
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-437210,00.html
DDR-Experte Hubertus Knabe
"Das Problem liegt bei der PDS"

________

Nein, nicht schon wieder. Wieso muß denn eigentlich jeder, der im Spiegel sein Maul aufreißen darf, gleich ein Experte sein?
Knabe ist alles mögliche, aber definitv kein DDR-Experte.

Und wenn doch, dann höchstens im volksmundlichen Sinne: Na das ist ein Experte.

Wahlmaschinerie

15.09.2006 12:57
http://www.heise.de/newsticker/meldung/print/78226

Erneut Sicherheitsmängel bei Wahlmaschinen nachgewiesen

Ein Team von Wissenschaftlern der Universität Princeton hat in einer Studie erneut schwere Sicherheitslücken in Hard- und Software der Wahlmaschinen des US-Herstellers Diebold nachgewiesen. Ariel Feldman, Alex Halderman und Edward Felten haben mehrere Szenarien entwickelt, wie sich die Maschine – und damit das Zählergebnis – vergleichsweise leicht manipulieren lässt. Das Fazit der Wissenschaftler: Die Wahlmaschine weist signifikante Sicherheitsmängel auf.


Siehe auch den Testbericht zum Urnomaten.

[edit 19.06.2006 21:57]
Die Zeitschrift ct' hat sich im Heft 20/2006 ab S. 86 unter dem Titel "eVoting: Sind Wahlcomputer manipulationssicher?" ausführlich mit dem Thema beschäftigt.
Die Antwort lautet: Nein!
[/edit]

Wert

SPIEGEL ONLINE - 15. September 2006, 12:21
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-437246,00.html

Was Deutschland wert ist

Von Christian Buchholz

__________

Einen Scheißdreck.

Von mir

fehlerhafte Landkarte

SPIEGEL ONLINE - 15. September 2006, 09:44
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-437202,00.html

Fehlerhafte Landkarte für Angriff auf Uno-Posten verantwortlich

Der tödliche israelische Angriff auf einen Uno-Posten im Libanon-Krieg geht einem israelischen Untersuchungsbericht zufolge auf eine ungenaue Landkarte zurück.

_________

Das hat was von der Qualität der kindlich gemalten Biochemiekampfstoffselbstfahrlabor-LKW, die Powell vor der UNO zur Begründung des Irak-Krieg einsetzte.
Oder, militärhistorisch betrachtet, was vom General Winter, der im zweiten Weltkrieg die meisten Fronten der Roten Armee befehligte.

13. September 2006

Tagesspiegel

SPIEGEL ONLINE - 13. September 2006, 17:07
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-436350,00.html
Chinas Kapitalismus
Profitgier geht über Leichen

__________

Nicht nur der, wie weiter unten nachzulesen ist.
__________

SPIEGEL ONLINE - 13. September 2006, 17:53
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,druck-436911,00.html
Doping-Affäre
Hausdurchsuchung bei Ullrich

Im Rahmen eines Verfahrens wegen Betruges hat die Staatsanwaltschaft Bonn heute die Wohnung des ehemaligen T-Mobile-Fahrers sowie die anderer Beteiligter durchsucht.

Hamburg - An den heutigen Razzien waren neben Beamten der Staatsanwaltschaft auch Mitarbeiter des Bundeskriminalamts (BKA) beteiligt.
Im In- und Ausland wurden heute Vormittag zeitgleich insgesamt zehn private Wohnungen und Firmenräume durchsucht, darunter auch Ullrichs Wohnsitz im Schweizer Scherzingen.

__________

Aha, deutsche Staatsanwälte und BKA-Mitarbeiter durchsuchen Wohnungen der Schweiz.
Interessant.
__________

SPIEGEL ONLINE - 13. September 2006, 18:10
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,druck-436806,00.html
Bundestags-Praktikanten
Ein Kuli, ein Händedruck, null Euro - und tschüss!

Von Jan Friedmann, Hasnain Kazim und Anna Reimann

... In der Bundespolitik rackern Dutzende - ohne Lohn, Job-Perspektive und im Stress wie Vollzeitkräfte.

Berlin - Die Politik-Studentin möchte lieber anonym bleiben. Ihr Praktikum im Bundestag hat sie ernüchtert: "Am Ende wurde mir ein Kugelschreiber für 30 Euro überreicht", sagt sie, "das war der Lohn für zwei Monate Arbeit." Zwei Monate lang war die Praktikantin im Berliner Büro einer FDP-Bundestagsabgeordneten - und bekam dafür keinen Cent. Dabei, erinnert sie sich, "war sehr wohl Geld da für teure Geschenke an politische Freunde".

________

Da haben wir also den Raubtierkapitalismus auf einmal auch in hiesigen Landstrichen, und dann auch noch bei den Edelsten, die das deutsche Volk hervorzubringen vermochte, Abgeordneten des deutschen Bundestages.

Marx hatte wohl doch recht. Kapitalismus ist Kapitalismus ist Kapitalismus. Überall auf der Welt. Nicht nur in China.
Außer in Deutschland natürlich. Hier hat der Kapitalismus sein Grauen längst abgestreift und ist menschlich, sozial, fürsorglich, anheimelnd und wärmend. Das Kronjuwel von Anständigkeit sozusagen, von Abgeordnetenbüros mal abgesehen.
________

SPIEGEL ONLINE - 13. September 2006, 19:47
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-436936,00.html
Libanon-Einsatz
Merkel schickt Marine auf historische Mission

________

Früher war wenigstens noch die Arbeiterklasse auf historischer Mission. Nun ist es nur noch deren schwimmfähiger Teil.

12. September 2006

Feilschen

SPIEGEL ONLINE - 12. September 2006, 12:05
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-436596,00.html

Bundeswehr
Letztes Feilschen um Details des Libanon-Einsatzes

__________

Also darum ging es. Wer hätte das vermutet?

11. September 2006

Hasta la Vista

Oder: Haste das Vista?

Hab ich. Schon wieder von der Platte geputzt.

Hatte mir den RC1 besorgt und die Installation angeworfen.
Um mir ein umfassendes Bild des kommenden (?) Betriebssystems zu machen, wählte ich die Ultimate-Version in der benutzerdefinierten Installationsvariante.

Nach ca. einer halbe Stunde war die DVD auf Platte entpackt.
Doch was für ein Schreck. Sage und schreibe 5643 MB an Daten wurden auf meinen PC geschaufelt, nur um Internet zu kucken und Brief an Omma zu schreiben.

Zweiter Schreck. Die Benutzerdefinition von Microsoft ist etwas eigentümlich, denn sie beschränkte sich darauf, daß ich die Partition angeben durfte, auf der dieser Datenberg landen sollte, und ich mußte einen Benutzer anlegen.

Was Microsoft unter Partition versteht, ist ebenfalls sehr eigentümlich. Jedenfalls wurde der MBR der ersten Festplatte gelöscht, in dem ich meinen klasse Bootmanager installiert hatte, so daß ich keine Betriebssysteme mehr beim Rechnerstart wählen konnte.

Der Bootsektor der ersten Partition wurde ersetzt und ein Bootmanager von Microsoft auf dieser installiert. Der Rest wurde, wie eigentlich von mir gewünscht, auf die zweite Partition kopiert und entpackt.

Klipp und klar gesagt: Wenn diese Großkotze in Redmonton der Meinung sind, sie wissen es besser als ich, dann irren sie sich. Einen besseren Bootmanager, wie den von mir genutzten kenne ich nicht. Und wenn ich sage, das alles soll in die zweite Partition, dann meine ich das auch so. Und zwar nur so.

Vielleicht findet sich ja ein pfiffiger Rechtsanwalt in diesem Land, der Microsoft wegen böswilliger Datenlöschung und -veränderung verklagt. Geld hab ich aber keines.

Glatte Note 5 oder 6, die gibt es wohl auch, für diesen Teil der Installation, da Thema verfehlt und Daten gelöscht.

Es ist mein Rechner, es sind meine Festplatten, es sind meine erarbeiteten Daten und es war mein Geld, das ich dafür hab springen lassen. Und da ist es niemandem gestattet, sich drüber hinwegzusetzen.

Nur der Vollständigeit halber sei erwähnt, daß dies in gleichem Umfang für diverse Linuxe, Free-BSD und PC-BSD gilt. Respektierung der bestehenden Partionierung und exakt das zu installieren, was der Anwender wünscht, das bleibt ein Traum. Die schludern genauso rum. (Bis auf Ubuntu, glaube ich. Und wer glaubt, ist nicht allein. Hat wohl der Oberhirte heute rausposaunt. Aber das nur nebenbei.)

Zweiter Schreck (A).
Der ging ja noch weiter als ich nachschaute, was das denn für ein Benutzer ist, den ich da angelegt habe. Das war, dreimal darf geraten werden... Ein Administrator.

Wieder nichts dazugelernt, aber tolle Werbesprüche a la "Das sicherste Windows bis heute" während der Installation am Bildschirm anzeigen.

Also auch hier Thema verfehlt und die Note 5 oder 6. Je nach Belieben.

Dann klickerte ich in den 5,5 Gigabyte etwas rum und stellte fest, daß etliche Software bereits in denglisch produziert wird. Möglicherweise denken die sich, wer seit Urzeiten Windows macht, der wird ja neben seiner deutschen Muttersprache auch etwas Fachenglisch in den vergangenen 15 Jahren verinnerlicht haben.

Lokalisation in deutscher Sprache gibt von mir ein Mangelhaft. Es ist immerhin der RC1,der in Kürze in die Produktion und den Vertrieb gehen soll.

Schließlich und endlich probierte ich noch das Mediacenter aus, denn sowas habe ich bisher nie gebraucht und gesehen.

Das sah dann so aus:



Und an der Stelle habe ich dann auch den Versuch abgebrochen, denn Fachenglisch, das verstehe ich ja noch. Zuweilen. Aber Fachchinesisch, das geht mir dann doch zu weit.

Zumal ich überhaupt nicht verstehe, wieso kein TV geschaut werden kann, wenn der Datenträger voll ist. Aufgenommene Sendungen hatte ich gar nicht. Woher denn? Und warum ich den Datenträger wechseln soll, um TV zu schauen, das verstehe wer will. Ich nicht. Bisher dachte ich nämlich, zum glotzen wäre ein TV-Karte nötig. Daß das jetzt auch mit Datenträgern geht, war mir nicht bekannt.

Insgesamt bereits nach zwei Stunden ein schlichtweg niederschmetterndes Ergebnis. Windows Vista gehört zur Kategorie "Software, die die Welt nicht braucht, aber leider nicht verhindern kann". Sie wird über uns hereinbrechen, so wie die alljährlichen Hurricans den Süden der USA heimsuchen.

Nach 5-jähriger Entwicklungszeit ein jämmerlicher Zustand, der nur als mangelhaft bezeichnet werden kann.

Ein positives hat die Evaluierung gehabt. Es bleibt ja wohl noch ein Jahr Zeit. Die werde ich damit verbringen, mich doch um ein Linux meiner Wahl zu kümmern. Mit allen bisher durch mich getesteten bin zwar nicht glücklich gewesen, außer mit dem Plattenverbauch. Die begnügen sich in der Regel mit 2 GB, incl. der Standardsoftware wie Openoffice, Multimedia, Brenneinrichtung und Firefox. Aber darüber hinaus gehende Bedürfnisse decken sie leider nicht oder nur sehr beschwerlich ab. Der Kulturschock des Umstiegs ist dann doch ziemlich hoch. Leider ist auch Linux als Desktopbetriebssystem nur sehr eingeschränkt nutzbar und liegt für mein Dafürhalten ca. 3 bis 5 Jahe hinter Windows-XP SP2 zurück.

Schlimm, eine Welt, die auf solche Zustände hinarbeitet. Gut für die Industrie, die endlich wieder mal einen heftigen Schub an potenten Hardwarekäufern zu erwarten hat. Denn eines ist Fakt. Vista wird definitiv neue Hardware benötigen, sofern man halbwegs vernünftig damit arbeiten will. Suse-Linux 10.1. hat's vorgemacht, wie gemächlich und zögerlich man auf aktueller Hardware arbeiten kann. Microsoft steht dem nicht nach.

Amen.

Google content blocker


Das klingt sehr interessant, was auf der GCB-Homepage dargestellt wird.

Preferences (Changes apply to Google Content Blocker application)

Content to block...
Block all content
Block all content except Google (recommended)
Block all content except Google and porn

When performing a Google search...
Show only sites that contain ads (recommended)
Show all sites

Ads to show...
Show only Google AdSense ads (recommended)

Ad blockers...
Uninstall all ad blocking software (recommended)

Audio feedback...
Provide audio feedback when clicking ads (recommended)

Ich warte, bis das auf deutsch kommt, weil ich nicht verstehe, warum "Block all content except Google and porn" der Status des recommended verweigert wird.

10. September 2006

katholische Wahlen



Gott, dem Herrn, sei gedankt. Ich bin kein Katholik.

Daß die Nichtteilnahme an Wahlen die "Extremen stärkt", das wird zwar behauptet, aber nicht bewiesen.

Behaupte ich mal frank und frei, die Wahlteilname stärkt die bürgerlich-parlamentarische demokratiefreie Diktatur hierzulande.

Äh. die Demokratie und Freiheit, meinte ich.

[edited 22:40]

Ich lese gerade in diversen news-Seiten, in Niedersachsen sei die Wahlbeteilung knapp über 40 Prozent.


Kein Wunder: In Niedersachsen werden die Wahlzettel gleich in die gelbe Tonne geworfen.

Bild gefunden auf: http://www.mi.niedersachsen.de/master/C330225_N324490_L20_D0_I522.html

[/edited]

40 Watt



Also, ich stehe auf ACDC, die bringen ein paar mehr Watt.

Ansonsten wußte ich gar nicht, daß die Rasierer 40 Watt drauf haben. Naja, bei 2einhalb tausend Euro wird das schon hinhauen.

Ansonsten hab ich im Internet bei der Suche nach "venus rasierer vibration" und einigen Klicks nur folgende Aussagen gefunden:

1. http://www.beautyjunkies.de/forum/showthread.php?t=21592&page=8

"Wenn er gründlicher ist, schneidet er die Härchen kürzer, also ganz dicht an der Haut ab. Versteht man was ich sagen will? Und dann dauert es länger, bis die Haare an die Oberfläche kommen bzw. bis man sie spürt."

"Keine Irritationen! Aber auch schon gar keine!!! Und bei mir ist das wirklich eine Sensation. Sogar in der Bikini-Zone war Ruhe."

"Also bei mir wachsen die Haare definitiv langsamer nach als beim Divine oder normalen Venus..."

"Im Moment hat der Quattro nur einen kleinen Vorsprung bei mir, weil ich alles mit ihm machen kann..."

2. http://www.bboard.de/foren-archiv/5/259200/257840/rasierer-85657954-15028-18.html

"Ihr wisst schon, der Nassrasierer mit den Vibrationen..."

"...ich war mir nich sicher ob das überhaupt einen sinn hat wenn der rasierer vibriert?!?"

3. http://www.dooyoo.de/koerperpflege/gillette-venus-vibrance-rasierer/1065886/

Nachteile: man muss öfters drüber gehen

ANWENDUNG:
----------------------

Wie man einen Rasierer verwendet, weiß wohl jeder, aber hier trotzdem noch die Kurzfassung:

Einschäumen, VIBRATION einschalten, Rasieren, VIBRATION ausschalten.

Auch in der Vibrationsfunktion fand ich noch keinen wirklichen Vorteil. Leider.

4. http://www.ciao.de/Gillette_Venus_Vibrance__Test_3100665

Kontra: die Vibration scheint mir völlig überflüssig zu sein

~~~~~~~~~ ANWENDUNG ~~~~~~~~~~

Vor der ersten Rasur sollte man zunächst eine AAA-Batterie einlegen, damit der versprochene Effekt auch wirklich zur Wirkung kommen kann.
Dann schaltet man die Vibration an, ein kurzer Druck auf das Knöpfchen reicht schon aus und man kann sogar ein leichtes Brummen vernehmen, ähnlich eines richtigen Vibrators ; o) aber darum soll es ja nicht gehen wir wollen uns ja die Beine rasieren. Dann fängt man an sich zu rasieren, ich muss gestehen ich war voller Erwartung was die Vibration da bewirken würde. Wieder erwartend entspannte ich nicht sondern empfand die leichte Vibration als Kitzeln. Erst kribbelte es so sehr das ich mal rüber reiben musste weil es richtig juckte...
__________

Ähh, ich seh gerade, das Thema wurde ja schon erschöpfend behandelt.

Nicole

SPIEGEL ONLINE - 10. September 2006, 10:13
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-436200,00.html

Kidman wünscht es feuchter und schummriger

_______

Aha.

Bei der Gelegenheit fällt mir gerade ein, warum Tony zu Zeiten von Terror und Mauergedenken gen Karibik enteilte.

Das kann man bei Petter Hegre recherchieren.

8. September 2006

optische Täuschung

http://www.spiegel.de/fotostrecke/0,5538,PB64-SUQ9MTYxMDEmbnI9OA_3_3,00.html

Dieses Bild war oder ist da zu sehen.
Die Bildnebenschrift lautet: "Durchscheinende Rüschen von Jorge Vazquez"



Zwar sehe ich da was durchscheinen (sehr lecker), aber auf keinen Fall die Rüschen von Jorge Vazquez. Oder bin ich auf eine optische Täuschung reingefallen?

Urnomat

Über Wahlcomputer wurde mehrfach berichtet. Das muß ich hier nicht wiederholen. Fazit des bisherigen Erkenntnisstandes ist wohl, daß sie nicht den Anforderungen einer freien und geheimen Wahl gerecht werden und manipulierbar sind.
Davon mal abgesehen, daß die frei und geheim wählenden Menschen auch manipulierbar sind.

Ein kurzer Anriß soll deswegen an dieser Stelle ausreichen:

Die Tür steht weit offen

Florian Rötzer 17.12.2005
Wieder einmal konnte demonstriert werden, dass sich Wahlcomputer von Diebold relativ leicht manipulieren lassen
-------
"Eine wirkliche Gefahr für die Zuverlässigkeit von Wahlen"

Florian Rötzer 28.06.2006
Der Bericht einer hochkarätig besetzten US-amerikanischen Arbeitsgruppe weist auf zahlreiche Manipulationsmöglichkeiten von Wahlcomputern hin und empfiehlt, die Sicherheitslücken vor den Kongresswahlen im Herbst zu schließen

-------

Zur Zeit ist der Wahlomat mal mehr, mal weniger in den Medien präsent, weil er angeblich der Entscheidungsfindung für Wahlteilnahmer dienlich sein soll und solche Entscheidungen wohl in Berlin und im Mecklenburg-Vorpommern anstehen.

"Anhand von 30 einfachen Thesen gibt er Einblick in wichtige politische Fragen der Hauptstadt. Vergleichen Sie Ihre eigenen Ansichten mit den Positionen der Parteien und finden Sie heraus: Welche Partei vertritt Ihre Meinung am besten?"

Das steht wirklich so auf der Wahlomatseite: Anhand einfacher Thesen soll er Einblick in wichtige politische Fragen geben.
Wird mir aber nicht ständig verklickert, daß Politik ein außerordentlich kompliziertes und filziges Geschäft ist, welches ein enormes Maß an Erfahrung blabla voraussetzt?
Und kurz vor den Wahlen soll dies auf einmal ganz anders, mithin einfach sein? Wer's glaubt wird selig gesprochen, der Vorsitzende dieses Sprecherrates kommt ja wohl dieser Tage ins Land und kann dies dann gleich mit erledigen.

Den praktischen Gebrauch des Wahlomaten hat Burks getestet.

Burks Einstiegsfrage in den Test lautet: Was soll ich nur wählen?

Das Fazit bei zwei Durchläufen: Ihm wird anempfohlen, Die Linke.PDS zu wählen.

Sein Fazit zu dieser Empfehlung:
"Und das Ergebnis? Ach du grüne (!) Neune: Die Linke/PDS: Neineinein. Das kann gar nicht sein. Die wähle ich bestimmt nicht."

Sei es, wie es ist. Ich hatte die Gelegenheit, unter streng geheimen Bedigungen und Auflagen den Urnomaten zu testen, jenes Gerät, welches in Bälde als offiziel bundesweit eingeführt werden soll. Sofern mein Informat aus den Parteizentralen und dem Kanzleramt korrekt berichtet hat. Der Exportname soll wohl auch schon festehen: Gervotuter, ein Kunstwort, das mit deutscher Wahlberechner transkribiert werden kann.



Das ist das stolze Teil. Es ist solide gebaut, läßt dem äußeren Anschein nach keine Manipulationen zu und kann, den Außenmaßen vertrauend, ein beträchtliches Volumen an streng geheimen Wahlentscheidungen aufnehmen.

Dann habe ich mich dem Innenleben gewidmet. Dieses entscheidet ja maßgeblich darüber, in welcher Qualität und Menge die Wahlzettel dem menschlichen Faktor Zählung zugeführt werden. Und damit ist das Innenleben des Apparates auch wesentlich für den Stellenwert einer individuellen Wahlentscheidung zuständig.

Ich war einigermaßen verblüfft, als ich dann der komplexen Lagerungs- und Sortiermechanik angesichtig wurde.

Das kann ich dann auch einfacher haben, denn zu einem ähnlich gebauten Gerät habe ich in meiner Wohnung unmittelbaren Zugang. Dafür bräuchte ich nicht bei fiesem Wetter den beschwerlichen Weg ins Wahllokal unternehmen, zumal ja, wie der Test aufzeigte, streng geheime Pläne exisiteren, diese Wahlurnenmodell deutschlandweit einzuführen.



Der Test als solcher war insgesamt außerordentlich zufriedenstellend. Der Urnomat funktioniert zuverlässig, sofern eine Notstromversorgung sichergestellt ist. Und er hat den Stellenwert einer Wahlteilnahme sehr prägnant demonstriert.

linke Männer

SPIEGEL ONLINE - 08. September 2006, 11:11
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,druck-434593,00.html
Fifa-Schiedsrichterin Günthner
"Männer sind linker als Frauen"

7. September 2006

die ganze Welt bei guter Gesundheit

SPIEGEL ONLINE - 07. September 2006, 20:04
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-435889,00.html

Gefängnisleiter bescheinigt Top-Terroristen gute Gesundheit

Jahrelang waren sie wie vom Erdboden verschluckt, jetzt gibt es erstmals Nachricht über das Befinden der 9/11-Drahtzieher Ramzi Binalshibh und Chalid Scheich Mohammed sowie zwölf weiterer mutmaßlicher Top-Terroristen. Der Gefängnisleiter von Guantanamo erklärte, die Gefangenen seien wohlauf.

Berlin/Guantanamo - Harry Harris, Leiter von Guantanamo, sagte Reportern, dass die kürzlich überstellten Häftlinge wohlbehalten eingetroffen sind. "Sie kamen sicher hier an, und alle schienen bei guter Gesundheit zu sein", sagte Harris.

__________

Aha, ein Gefängnisleiter bescheinigt Gefangenen eine gute Gesundheit.
Also, ich war heute beim Fischhändler. Der hat mir das gleiche bescheinigt. Nur hab ichs am Kopf, im Kreuz, mit den Augen und zuweilen in den Beinen. Das hat der Fischhändler aber nicht rausgekriegt.

Kurz nach der Schlagzeile waren die Gefangenen allerdings nur noch wohlauf.

Und einen Satz später "schienen sie nur noch bei guter Gesundheit zu sein".

SPON, wenn die Terroristen hören, dann setzt bei denen das Gehirn aus und Herr Pawlow übernimmt das Kommando in der Redaktion. Arme Würstchen, die Agenturmeldungen abschreiben müssen und deren ganze Kreativität darin besteht, die Scheiße einmal umrühren zu dürfen.
___________
SPIEGEL ONLINE - 07. September 2006, 18:21
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-435872,00.html

Polizei nimmt rechtsextreme Soldaten fest

Die belgische Polizei hat 17 Soldaten verhaftet. Sie sollen der rechtsextremen Szene nahe stehen und Anschläge vorbereitet haben.

___________

So, das mit der Gesundheit wäre geklärt. Komme ich nun zur ganzen Welt.

"Der Journalist Christoph Feurstein führt das Interview mit Natascha Kampusch, auf das die ganze Welt gewartet hatte..."

Diesen Satz kann man hier nachlesen:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-435557,00.html

Auch ich bin die Welt und habe nicht gewartet, weil mich das alles überhaupt nicht interessiert.

Sowas klingt verdammt nach:

Denn heute da steht es im Spiegel
und morgen dann auch in der "Welt".

Manchmal merken die wirklich nichts.

Fazit, wenn man diesen Brei ließt, könnte man wirklich der Meinung sein, die ganze Welt sei bei guter Gesundheit.

Gesichter des Bösen

Vorausgeschickt sei, daß diese Bilder zwar gruselig aussehen, aber damit sind nicht die Gesichter des Bösen gemeint, um die es nachstehend geht.

__________
DONNERSTAG, 07. SEPTEMBER 2006
Schlagzeilen
Fotostrecke: Die Gesichter des Bösen (Politik, 15:19)

___________

SPON fühlte sich zu obigem Anreißertext bemüßigt. Der Link offeriert mir dann allerdings nicht die erste Verbrechergilde in deutschen Landen, also eine Zusammenfassung der gesammelten Spiegelbildwerke von Merkel, Müntefering und Konsorten.
Nein das passierte nicht, obwohl ich es erwartet hatte.

Stattdessen steht auf der Seite:

"Top-Terroristen: Die Gesichter des Bösen"

Und das erinnert mich dann wieder an meine Schul- und Studienzeit, als ich mir Propagandaplakate deuscher Faschisten zu Gemüte führte. Da gibt es nach 70 Jahren keinen Untershied festzustellen.

Tja liebe Spiegler, hättet ihr mal lieber gekugelt.

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