04.01.2008 - 18:20
Jugendliche Straftäter
Ab März erstes Erziehungscamp* in NRW
Düsseldorf (RPO). In Nordrhein-Westfalen wird in Kürze ein erstes Erziehungscamp für jugendliche Straftäter eingerichtet werden. "Wenn ein jugendlicher Intensivtäter durch harte Gewaltdelikte auffällig geworden ist, muss er zunächst einmal aus dem Verkehr gezogen werden", sagte Familienminister Armin Laschet unserer Redaktion.
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* Jugendkonzentrationslager (zu Zeiten des Nationalsozialismus „Jugendschutzlager“ oder „Jugendverwahrlager“ genannt) waren diejenigen Konzentrationslager, welche die Nationalsozialisten zur Internierung widerständiger oder auffälliger Jugendlicher (z. B. Swingjugend) und auch von Kindern nutzten.
4. Januar 2008
ich bin immer noch dagegen
Frau Merkel,
Es ist schon eine merkwürdige Personenallianz, die sie da eingehen.
Sie bremsen einen Minister nicht aus, der einfach mal so Passagierflugzeuge nach Lust und Laune vom Himmel schießen (lassen) will. Er selber wird sich die Finger daran sicherlich nicht dreckig machen.
Und weil es offenbar ein riesen Gaudi ist, will eine Justizministerin ihm auch noch Schützenhilfe leisten. Zumindest verkündete sie ihre Vorstellung darüber.
Sie selbst, Frau Merkel, fänden es gar lustig, wenn in Arrestanstalten mal einfach so ein bißchen rumgeballert wird.
Ich bin gegen Warnschußarrest und auch gegen Bootcamps, denn zwischen Warn- und scharfem Schuß sind es manchmal nur Sekunden. Und Bootcamps produzieren oftmals Wutvamps.
"Leute, die sich nicht ganz von der Hitlerei gelöst hatten, sollten mir nicht sagen dürfen, wie ich zu leben hätte." *
Insofern ist Beugehaft wohl auch nur ein Überbleibsel dieser Hitlerei und vollkommen überflüssig.
Dirk Niebel, durch sein jahrzehntelangen Lebenserfahrungen aus dem DDR-Milieu geprägt, hat wohl nicht ganz Unrecht. Das sind mir vielleicht Zustände in Deutschland.
Es sind allerdings keine, wie sie es in der DDR jemals gegeben hat.
* Irmtraut Gutsche: Herman Kant - Die Sache und die Sachen, Verlag Das Neue Berlin, 2., korr. Auflage, 2007, S. 87
Es ist schon eine merkwürdige Personenallianz, die sie da eingehen.
Sie bremsen einen Minister nicht aus, der einfach mal so Passagierflugzeuge nach Lust und Laune vom Himmel schießen (lassen) will. Er selber wird sich die Finger daran sicherlich nicht dreckig machen.
Und weil es offenbar ein riesen Gaudi ist, will eine Justizministerin ihm auch noch Schützenhilfe leisten. Zumindest verkündete sie ihre Vorstellung darüber.
Sie selbst, Frau Merkel, fänden es gar lustig, wenn in Arrestanstalten mal einfach so ein bißchen rumgeballert wird.
Ich bin gegen Warnschußarrest und auch gegen Bootcamps, denn zwischen Warn- und scharfem Schuß sind es manchmal nur Sekunden. Und Bootcamps produzieren oftmals Wutvamps.
"Leute, die sich nicht ganz von der Hitlerei gelöst hatten, sollten mir nicht sagen dürfen, wie ich zu leben hätte." *
Insofern ist Beugehaft wohl auch nur ein Überbleibsel dieser Hitlerei und vollkommen überflüssig.
Dirk Niebel, durch sein jahrzehntelangen Lebenserfahrungen aus dem DDR-Milieu geprägt, hat wohl nicht ganz Unrecht. Das sind mir vielleicht Zustände in Deutschland.
Es sind allerdings keine, wie sie es in der DDR jemals gegeben hat.
* Irmtraut Gutsche: Herman Kant - Die Sache und die Sachen, Verlag Das Neue Berlin, 2., korr. Auflage, 2007, S. 87
3. Januar 2008
ich bin dagegen
Ich bin gegen Bundeskonzentrierungslager und Bundessonderstaatsanwälte. Ich bin auch gegen Landeskonzentrierungslager und Landessonderstaatsanwälte.
Auch bin ich gegen die Wiederbelebung eines Bundesvolksgerichtes.
Allerdings bin ich dafür, daß Leute mit brennendem Stroh im Schädel schnellstens weggesperrt werden, damit andere nicht noch Feuer fangen.
Das sind Leute, die z.B. die braune Ursuppe wieder aufkochen, indem sie u.a. solche Schwachheiten aufschreiben lassen:
- Dem Älteren den Platz im Bus anzubieten, den Sitzplatz an der Bushaltestelle einer Älteren frei zu machen oder beim Tragen der Einkaufstasche behilflich zu sein – all das muss selbstverständlich sein!
- Muss es nicht normal sein, dem Nächsten die Tür im Supermarkt aufzuhalten?
- Ohne Fleiß kein Preis!
- Wir nehmen diejenigen, die zu uns kommen, mit offenen Armen auf.
- In Wohnvierteln mit hohen Zuwandereranteil muss es klare „Spielregeln“ geben.
- Das Gewaltmonopol des Staates dient dazu, die Freiheit seiner Bürger zu sichern.
Ich wiederhole mich gerne. Dümmer geht's immer. Auf der nach unten eigentlich bei Null endenden Dummheitsskala geht es offensichtlich doch noch tiefer.
------------
04.01.2008
Bernd Schlüter, sozialpolitischer Vorstand des Diakonischen Werks, kritisierte den "Anstandskatalog" des hessischen Ministerpräsidenten als haarsträubend und unanständig.
Auch bin ich gegen die Wiederbelebung eines Bundesvolksgerichtes.
Allerdings bin ich dafür, daß Leute mit brennendem Stroh im Schädel schnellstens weggesperrt werden, damit andere nicht noch Feuer fangen.
Das sind Leute, die z.B. die braune Ursuppe wieder aufkochen, indem sie u.a. solche Schwachheiten aufschreiben lassen:
- Dem Älteren den Platz im Bus anzubieten, den Sitzplatz an der Bushaltestelle einer Älteren frei zu machen oder beim Tragen der Einkaufstasche behilflich zu sein – all das muss selbstverständlich sein!
- Muss es nicht normal sein, dem Nächsten die Tür im Supermarkt aufzuhalten?
- Ohne Fleiß kein Preis!
- Wir nehmen diejenigen, die zu uns kommen, mit offenen Armen auf.
- In Wohnvierteln mit hohen Zuwandereranteil muss es klare „Spielregeln“ geben.
- Das Gewaltmonopol des Staates dient dazu, die Freiheit seiner Bürger zu sichern.
Ich wiederhole mich gerne. Dümmer geht's immer. Auf der nach unten eigentlich bei Null endenden Dummheitsskala geht es offensichtlich doch noch tiefer.
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04.01.2008
Bernd Schlüter, sozialpolitischer Vorstand des Diakonischen Werks, kritisierte den "Anstandskatalog" des hessischen Ministerpräsidenten als haarsträubend und unanständig.
2. Januar 2008
Nazis unter sich
Ich beteilige mich nicht an den Meinungsäußerungen (von Diskussion kann ja wohl keine Rede sein) um Bootcamps, Straflager, Haftverschärfungen, Abschiebung u. dgl. mehr.
Das sollen die kackbraunen Regierungskameraden unter sich ausmachen.
Stattdessen fordere ich: Klimawandel jetzt. Setzt endlich die Beschlüsse von Dingsda um. Es ist arschkalt, trüb bis zum Abwinken, schneegrieselig. Es ist einfach nur gruselig in Deutschland.

Das sollen die kackbraunen Regierungskameraden unter sich ausmachen.
Stattdessen fordere ich: Klimawandel jetzt. Setzt endlich die Beschlüsse von Dingsda um. Es ist arschkalt, trüb bis zum Abwinken, schneegrieselig. Es ist einfach nur gruselig in Deutschland.
1. Januar 2008
31. Dezember 2007
29. Dezember 2007
plötzliche Forderung
heise-online 29.12.2007 16:53
CDU und SPD fordern "Zurückrollen" Schäubles
So fordern plötzlich sowohl die CDU-Regionalratsfraktionen in Nordrhein-Westfalen sowie die SPD Bad Hersfeld, dass Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) baldmöglichst von seinem Amt "zurückrollen" möge. Dessen "Angst- und Schrecken-Politik der vergangenen Jahre" sei mehr als kurzsichtig und in keiner Weise geeignet, "die innenpolitischen Probleme zu lösen oder Deutschland zu beschützen". Schon seit längerer Zeit sei Schäuble nicht mehr tragbar.
Weiterhin setzen sich die Vertreter der großen Koalition gemäß den aktuellen Einträgen auf den gehackten Servern "mit Nachdruck" für die "Freiheit von Informationen ein" und befürworten die vom CCC vorgeschlagene ersatzlose Streichung der so genannten Hackerparagraphen, mit denen Sicherheitstester seit langem ihre Arbeit in weiten Teilen kriminalisiert sehen. Darüber hinaus sei die verfassungswidrige Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetdaten vom Verfassungsminister Schäuble zu stoppen.
Jetzt ist es weit nach 22 Uhr und sowohl CDU als auch SPD-Kreisverbände halten ihre Forderungen aufrecht. Das nenne ich mutig.

CDU und SPD fordern "Zurückrollen" Schäubles
So fordern plötzlich sowohl die CDU-Regionalratsfraktionen in Nordrhein-Westfalen sowie die SPD Bad Hersfeld, dass Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) baldmöglichst von seinem Amt "zurückrollen" möge. Dessen "Angst- und Schrecken-Politik der vergangenen Jahre" sei mehr als kurzsichtig und in keiner Weise geeignet, "die innenpolitischen Probleme zu lösen oder Deutschland zu beschützen". Schon seit längerer Zeit sei Schäuble nicht mehr tragbar.
Weiterhin setzen sich die Vertreter der großen Koalition gemäß den aktuellen Einträgen auf den gehackten Servern "mit Nachdruck" für die "Freiheit von Informationen ein" und befürworten die vom CCC vorgeschlagene ersatzlose Streichung der so genannten Hackerparagraphen, mit denen Sicherheitstester seit langem ihre Arbeit in weiten Teilen kriminalisiert sehen. Darüber hinaus sei die verfassungswidrige Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetdaten vom Verfassungsminister Schäuble zu stoppen.
Jetzt ist es weit nach 22 Uhr und sowohl CDU als auch SPD-Kreisverbände halten ihre Forderungen aufrecht. Das nenne ich mutig.

28. Dezember 2007
Tödliches Versprechen
Wer "Eastern Promises" so ins deutsche übertragen hat, gehört verprügelt.
Ich hatte drei unisono laudatorische Kritiken vorab zu diesem Film gelesen. Ginge es nach denen, dann gibt es so etwas wie Oscarverdächtigkeit, denn sie überschlugen sich in wohlwollenden Tönen zu diesem Film. Ergo packte ich die Gelegenheit beim Schopfe, also mich am Schlawittchen, und schleppte die müden Jahresendknochen in ein spärlich besuchtes Kino.
Jetzt, ein paar Stunden später stelle ich fest, daß der Film nur einen Effekt hatte, für gut 90 Minuten war ich voll in ihm drin, auf ihn konzentriert, in keiner Weise abgelenkt. Vom Blasendruck mal abgesehen.
Und die Kritiken sind durch die Bank für den Arsch, denn sie liefern eine vollkommen falsche Begründung für einen durchaus sehenswerten Film. Mitnichten wird das Leben der russchischen Mafia in London dargestellt, mitnichten das russischer Großfamilien. Und mitnichten hagelt es Kritik am FC Chelsea, der sich im Besitz eines russichen Milliardärs befindet.
Es ist einfach ein ruhiger dahin fließender Film, dem von der ersten bis fast zur vorletzten Sekunde die Gewalt aus allen Poren trieft, obwohl es nur drei sehr gut dargebotene Splatterszenen gibt, die nach deutschem Jugendschutz mit P16 zertifiziert sind.
Für Armin Mueller-Stahl kommt die Rolle des Patriarchen 10 Jahre zu spät. Das rettet er allerdings gerade noch so mit seiner Stimme. Die läßt den Mafiaboß gut rüberkommen.
Mortensen ist überragend in seiner Rolle. Eigentlich in seinen beiden, denn er spielt ja noch eine andere in dem Film.
Naomi Watts enttäuscht, sie hat keinen Raum für Entfaltungsmöglichkeiten bekommen.
Zusammenfassend:
Der Film ist keinesfalls reif für den Oscar. Ich habe schon weitaus bessere Filme mit schlechteren Kritiken gesehen. Er ist sehenswert, sofern man sich 90 Minuten auf subtil dargestellte Gewalt einläßt, ohne sie auf der Leinwand zu sehen.
In drei Szenen wird diese dann allerdings nach allen Regeln der Filmkunst ausgelebt, sprich filmisch zelebriert. (Die Kampfszene im Dampfbad ist schon genial. Da geht es richtig ans Eingemachte, sprich die Eingeweide.) Das ist dann nichts für Zartbesaitete oder Weicheier.
Und letztlich funktioniert der Film deswegen so gut, weil er vollkommen moralinfrei daher kommt, einen nicht belehrt oder zum Guten bekehren will.
----------
Es ist ein böses logisches Konstrukt ziemlich gen Schluß eingewoben, damit der Film die 90 Minuten nicht wesentlich überschreitet und eine vollkommen falsche Behauptung. Das lasse ich dem Regisseur so nicht durchgehen. Der Sohn des Patriarchen sagt am Ende des Films: "Das ist doch noch ein Baby. Wir töten doch keine Babys." Und handelt letztlich auch danach. Die Gesamtszene ist leider die schlechteste und am wenigstens überzeugende. Aber anders ist das schnelle Ende filmisch nicht hinzubiegen.
Das Schlimmste am ganzen Film ist aber, daß den deutschen Synchronsprechern ein russischer Akzent aberlangt wurde. Nicht durchgängig, sondern nur ab und zu. Man soll ja die ganzen 90 Minuten nicht vergessen, daß es sich um Russen handelt.
Das hat eine dermaßen schlechte Qualität (weil, die können kein Russisch), daß es einfach nur lächerlich ist.
__________
29.12. / 23:55
Auch böse Menschen kennen Lieder, heißt die Überschrift einer dreiseitigen Filmberedung. Ich hab einen anderen Film gesehen, als im Fazit des Artikels beschrieben wird.
"Die Dialoge sind von einem angenehmen Zynismus, der in seiner Klarsicht Anteilnahme und menschliche Wärme nicht ausschließt; die Gewalt ist für Cronenbergs Verhältnisse eher zurückhaltend, und der Zuschauer darf sich auch sonst auf manche Überraschungen freuen. Seine Bilder bleiben auf lange Zeit im Bewusstsein des Betrachters präsent."
Zynismus ja, aber Anteilnahme und menschliche Wärme finden im Film nicht statt und werden auch nicht ausgelöst. Mit einer einzigen Ausnahme. Es ist die Szene im Krankenhaus, als Watts Mortensen fragt, was er ihrem Onkel angetan hat. Armin Mueller-Stahl hatte Mortensen beauftragt, sich um diesen Onkel zu kümmern, da der zu viel wußte. Die Antowrt war cool. Mehr sei nicht verraten.
Die Gewalt ist eben nicht zurückhaltend, sondern trieft aus jeder Szene, ohne daß sie dargestellt wird. Ich wiederhole mich da gerne.
Und wenn sie dargestellt wird, dann knallhart. (für schlappe P16).
Ich habe zwar letzte Nacht den Film noch einmal gesehen, insofern war er also gut und es ist was hängen geblieben, aber so berauschend fotografiert war der Film nicht, daß da Bilder auf Dauer hängen bleiben.
Regisseur Cronenberg erklärt einiges wesentlich besser und klarer als der Filmkritiker, insbesondere die Funktion der 5 Minuten expliziter Gewalt.
Ich hatte drei unisono laudatorische Kritiken vorab zu diesem Film gelesen. Ginge es nach denen, dann gibt es so etwas wie Oscarverdächtigkeit, denn sie überschlugen sich in wohlwollenden Tönen zu diesem Film. Ergo packte ich die Gelegenheit beim Schopfe, also mich am Schlawittchen, und schleppte die müden Jahresendknochen in ein spärlich besuchtes Kino.
Jetzt, ein paar Stunden später stelle ich fest, daß der Film nur einen Effekt hatte, für gut 90 Minuten war ich voll in ihm drin, auf ihn konzentriert, in keiner Weise abgelenkt. Vom Blasendruck mal abgesehen.
Und die Kritiken sind durch die Bank für den Arsch, denn sie liefern eine vollkommen falsche Begründung für einen durchaus sehenswerten Film. Mitnichten wird das Leben der russchischen Mafia in London dargestellt, mitnichten das russischer Großfamilien. Und mitnichten hagelt es Kritik am FC Chelsea, der sich im Besitz eines russichen Milliardärs befindet.
Es ist einfach ein ruhiger dahin fließender Film, dem von der ersten bis fast zur vorletzten Sekunde die Gewalt aus allen Poren trieft, obwohl es nur drei sehr gut dargebotene Splatterszenen gibt, die nach deutschem Jugendschutz mit P16 zertifiziert sind.
Für Armin Mueller-Stahl kommt die Rolle des Patriarchen 10 Jahre zu spät. Das rettet er allerdings gerade noch so mit seiner Stimme. Die läßt den Mafiaboß gut rüberkommen.
Mortensen ist überragend in seiner Rolle. Eigentlich in seinen beiden, denn er spielt ja noch eine andere in dem Film.
Naomi Watts enttäuscht, sie hat keinen Raum für Entfaltungsmöglichkeiten bekommen.
Zusammenfassend:
Der Film ist keinesfalls reif für den Oscar. Ich habe schon weitaus bessere Filme mit schlechteren Kritiken gesehen. Er ist sehenswert, sofern man sich 90 Minuten auf subtil dargestellte Gewalt einläßt, ohne sie auf der Leinwand zu sehen.
In drei Szenen wird diese dann allerdings nach allen Regeln der Filmkunst ausgelebt, sprich filmisch zelebriert. (Die Kampfszene im Dampfbad ist schon genial. Da geht es richtig ans Eingemachte, sprich die Eingeweide.) Das ist dann nichts für Zartbesaitete oder Weicheier.
Und letztlich funktioniert der Film deswegen so gut, weil er vollkommen moralinfrei daher kommt, einen nicht belehrt oder zum Guten bekehren will.
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Es ist ein böses logisches Konstrukt ziemlich gen Schluß eingewoben, damit der Film die 90 Minuten nicht wesentlich überschreitet und eine vollkommen falsche Behauptung. Das lasse ich dem Regisseur so nicht durchgehen. Der Sohn des Patriarchen sagt am Ende des Films: "Das ist doch noch ein Baby. Wir töten doch keine Babys." Und handelt letztlich auch danach. Die Gesamtszene ist leider die schlechteste und am wenigstens überzeugende. Aber anders ist das schnelle Ende filmisch nicht hinzubiegen.
Das Schlimmste am ganzen Film ist aber, daß den deutschen Synchronsprechern ein russischer Akzent aberlangt wurde. Nicht durchgängig, sondern nur ab und zu. Man soll ja die ganzen 90 Minuten nicht vergessen, daß es sich um Russen handelt.
Das hat eine dermaßen schlechte Qualität (weil, die können kein Russisch), daß es einfach nur lächerlich ist.
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29.12. / 23:55
Auch böse Menschen kennen Lieder, heißt die Überschrift einer dreiseitigen Filmberedung. Ich hab einen anderen Film gesehen, als im Fazit des Artikels beschrieben wird.
"Die Dialoge sind von einem angenehmen Zynismus, der in seiner Klarsicht Anteilnahme und menschliche Wärme nicht ausschließt; die Gewalt ist für Cronenbergs Verhältnisse eher zurückhaltend, und der Zuschauer darf sich auch sonst auf manche Überraschungen freuen. Seine Bilder bleiben auf lange Zeit im Bewusstsein des Betrachters präsent."
Zynismus ja, aber Anteilnahme und menschliche Wärme finden im Film nicht statt und werden auch nicht ausgelöst. Mit einer einzigen Ausnahme. Es ist die Szene im Krankenhaus, als Watts Mortensen fragt, was er ihrem Onkel angetan hat. Armin Mueller-Stahl hatte Mortensen beauftragt, sich um diesen Onkel zu kümmern, da der zu viel wußte. Die Antowrt war cool. Mehr sei nicht verraten.
Die Gewalt ist eben nicht zurückhaltend, sondern trieft aus jeder Szene, ohne daß sie dargestellt wird. Ich wiederhole mich da gerne.
Und wenn sie dargestellt wird, dann knallhart. (für schlappe P16).
Ich habe zwar letzte Nacht den Film noch einmal gesehen, insofern war er also gut und es ist was hängen geblieben, aber so berauschend fotografiert war der Film nicht, daß da Bilder auf Dauer hängen bleiben.
Regisseur Cronenberg erklärt einiges wesentlich besser und klarer als der Filmkritiker, insbesondere die Funktion der 5 Minuten expliziter Gewalt.
obszön
28. Dezember 2007, 10:57 Uhr
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,druck-525646,00.html
OBSZÖNE FOTOS
Miss France bleibt Miss France
Zuletzt waren freizügige Bilder der 22-Jährigen aufgetaucht, die für Empörung gesorgt hatten.
_____________
Die Bekloppten sterben wirklich nicht aus. Auch beim Spiegel wachsen sie immer wieder nach oder werden extra gezüchtet.
Ich verzichte darauf, ein wirklich obszönes Foto* zu posten. Die der Miss France sind alles mögliche, nur leider nicht obszön. Und auch nicht freizügig und ebenfalls nicht empörend.
Das alles entspringt ausschließlich der Phantasie der Shriftsetzer, die es womöglich gerne so hätten, aber so nicht haben.
----------
Karlsruhe Straßenreinigung
Mehrzweckbeutel
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,druck-525646,00.html
OBSZÖNE FOTOS
Miss France bleibt Miss France
Zuletzt waren freizügige Bilder der 22-Jährigen aufgetaucht, die für Empörung gesorgt hatten.
_____________
Die Bekloppten sterben wirklich nicht aus. Auch beim Spiegel wachsen sie immer wieder nach oder werden extra gezüchtet.
Ich verzichte darauf, ein wirklich obszönes Foto* zu posten. Die der Miss France sind alles mögliche, nur leider nicht obszön. Und auch nicht freizügig und ebenfalls nicht empörend.
Das alles entspringt ausschließlich der Phantasie der Shriftsetzer, die es womöglich gerne so hätten, aber so nicht haben.
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Karlsruhe Straßenreinigung
Mehrzweckbeutel
27. Dezember 2007
genauso war's
27. Dezember 2007, 17:49 Uhr
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,druck-525541,00.html
OSTDEUTSCHE SCHÜLER
Ach, wie schön war's in der DDR
Eine Diktatur? Brandenburger Schüler sehen die DDR in einem ganz anderen, romantischen Licht: als Sozialparadies mit Rundum-Versorgung, brummender Wirtschaft, sauberer Umwelt. Die Zehnt- und Elftklässler sind geschichtlich ahnungslos - und Berliner Forscher erschüttert.
______________
Erschütterung kann nur den ahnungslosen Westdeutschen treffen. Wer den Vorteil des Lebens in zwei von grundauf verschiedenen Gesellschaftsmodellen kennt, weiß dies zu schätzen und braucht sich nicht erklären lassen, was früher einmal war.
So, nun könnt ihr weiter schreiben.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,druck-525541,00.html
OSTDEUTSCHE SCHÜLER
Ach, wie schön war's in der DDR
Eine Diktatur? Brandenburger Schüler sehen die DDR in einem ganz anderen, romantischen Licht: als Sozialparadies mit Rundum-Versorgung, brummender Wirtschaft, sauberer Umwelt. Die Zehnt- und Elftklässler sind geschichtlich ahnungslos - und Berliner Forscher erschüttert.
______________
Erschütterung kann nur den ahnungslosen Westdeutschen treffen. Wer den Vorteil des Lebens in zwei von grundauf verschiedenen Gesellschaftsmodellen kennt, weiß dies zu schätzen und braucht sich nicht erklären lassen, was früher einmal war.
So, nun könnt ihr weiter schreiben.
Dumpfbacken

Ich fange gar nicht erst damit an, meine Dumpfbackengalerie zu posten. Ist mir viel zu viel Arbeit. Die von N24 abgebildeten Personen gehören nur bedingt und mit etwas Phantasie dazu. Ich wüßte ganz andere und weitaus mehr.
des Rätsels Lösung
Die schreiben zwar alle voneinander ab, doch ist die Nuancierung in der Wortwahl interessant.
http://www.focus.de/panorama/boulevard/andrea-kiewel_aid_230713.html
Vom Mann beim Seitensprung erwischt
http://www.bunte.de/stars/trennungsgrund_aid_2248.html
Andrea Kiewel in flagranti erwischt
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,druck-525439,00.html
"Mit Fauli im Bett erwischt"
Und am besten wieder mal BILD, deren Redakteure uns aus Anstandsgründen die Details verschweigen.
"...jetzt kommen lauter schmutzige Details ans Licht"
„Ich habe sie mit dem anderen im Bett erwischt“
Im ganzen Internet ist bisher nicht ein einziges schmutziges Detail auffindbar, trotz intensiver Recherche. Die sind aller Wahrscheinlichkeit nach panzerschrankwürdig, dieweil zu schmutzig.
http://www.focus.de/panorama/boulevard/andrea-kiewel_aid_230713.html
Vom Mann beim Seitensprung erwischt
http://www.bunte.de/stars/trennungsgrund_aid_2248.html
Andrea Kiewel in flagranti erwischt
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,druck-525439,00.html
"Mit Fauli im Bett erwischt"
Und am besten wieder mal BILD, deren Redakteure uns aus Anstandsgründen die Details verschweigen.
"...jetzt kommen lauter schmutzige Details ans Licht"
„Ich habe sie mit dem anderen im Bett erwischt“
Im ganzen Internet ist bisher nicht ein einziges schmutziges Detail auffindbar, trotz intensiver Recherche. Die sind aller Wahrscheinlichkeit nach panzerschrankwürdig, dieweil zu schmutzig.
26. Dezember 2007
Heuchelorgie (katholischer Spiegel)
Den abschreibenden Praktikanten des Spiegel ist ob der freien Tage wohl das Gehirn ausgesuppt. Die entpuppen sich ja als stockkatholische Deppen.
Bis heute bleibt die Spiegel-Redaktion die Beweise für ihre plumpen Behauptungen schuldig. Bisher wurden nur Behauptungen aufgestellt und anstandshalber eine verklemmte Französin (ja, sowas gibt es wohl auch) und ein Pfaffe aus dem fernen Reunion als Anstandswauwaus zitiert.
26. Dezember 2007, 15:21 Uhr
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,druck-525341,00.html
SCHÖNHEITSKÖNIGIN
Miss Frankreich und ihre peinlichen Fotos
Ob es eine Schönheitskönigin ist, das wäre zu diskutieren. So geht der ungenießbare Quark schon mal los. Aber dann wird voll in die Mottenkiste der 50er Jahre (19hundert und) gegriffen.
- peinliche Fotos
- anstößige Bilder
- gotteslästerlich empfundene Bilder
- lasziv mit der Zunge
- "schockiert" über das Kreuzfoto, das "den Glauben der Christen beleidigt"
- unzüchtig hat fotografieren lassen
Glaubensbeleidigung. Der Christen.
Wer erinnert sich denn noch an die Mohammed-Kampagne samt Geschrei nach Presefreiheit? Das ist Schnee von gestern. Heute werden die Christen gedemütigt. Das Abendland ist in Gefahr. Blablabla...
Jo mei. An Weihnachten darf's denn doch ein bißchen Heuchelei mehr sein.
Ich geh wieder Austern schlürfen.

Bis heute bleibt die Spiegel-Redaktion die Beweise für ihre plumpen Behauptungen schuldig. Bisher wurden nur Behauptungen aufgestellt und anstandshalber eine verklemmte Französin (ja, sowas gibt es wohl auch) und ein Pfaffe aus dem fernen Reunion als Anstandswauwaus zitiert.
26. Dezember 2007, 15:21 Uhr
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,druck-525341,00.html
SCHÖNHEITSKÖNIGIN
Miss Frankreich und ihre peinlichen Fotos
Ob es eine Schönheitskönigin ist, das wäre zu diskutieren. So geht der ungenießbare Quark schon mal los. Aber dann wird voll in die Mottenkiste der 50er Jahre (19hundert und) gegriffen.
- peinliche Fotos
- anstößige Bilder
- gotteslästerlich empfundene Bilder
- lasziv mit der Zunge
- "schockiert" über das Kreuzfoto, das "den Glauben der Christen beleidigt"
- unzüchtig hat fotografieren lassen
Glaubensbeleidigung. Der Christen.
Wer erinnert sich denn noch an die Mohammed-Kampagne samt Geschrei nach Presefreiheit? Das ist Schnee von gestern. Heute werden die Christen gedemütigt. Das Abendland ist in Gefahr. Blablabla...
Jo mei. An Weihnachten darf's denn doch ein bißchen Heuchelei mehr sein.
Ich geh wieder Austern schlürfen.

25. Dezember 2007
Akzeptanzgrenze
Schweinekalt war's. Doch die Sonne schien.
Der Wind blies gerade noch so unterhalb der Akzeptanzgrenze aus der falschen, weil demotivierenden, Richtung.
Ergo habe ich das Wetter für eine schöne Platzmachtour auf dem Radel genutzt.
Dieses ganze Zeugs muß ja irgendwo in Magen und Darm untergeracht werden.
Der Wind blies gerade noch so unterhalb der Akzeptanzgrenze aus der falschen, weil demotivierenden, Richtung.
Ergo habe ich das Wetter für eine schöne Platzmachtour auf dem Radel genutzt.
Dieses ganze Zeugs muß ja irgendwo in Magen und Darm untergeracht werden.
24. Dezember 2007
abgehört
Schade aber auch. Die Blackbox wurde binnen weniger Tage vollständig abgehört.
Jeden Abend in voller Kontzentration und Ruhe mit einer Hosenscheibe verbringen, das ist nicht die schlechteste Art, sich Kultur reinzuleiern. Als Bonus gab's noch ein festlich quietschvergnügliches Konzert obendrauf.
Ist möglicherweise ähnlich wie Tagesschau glotzen, alles schon zig Mal gehört und gesehen, immer die gleichen Texte, immer die gleichen Botschaften, immer die gleichen Bilder, nur von und mit den Toten Hosen wahrscheinlich tausendmal angenehmer.
Jeden Abend in voller Kontzentration und Ruhe mit einer Hosenscheibe verbringen, das ist nicht die schlechteste Art, sich Kultur reinzuleiern. Als Bonus gab's noch ein festlich quietschvergnügliches Konzert obendrauf.
Ist möglicherweise ähnlich wie Tagesschau glotzen, alles schon zig Mal gehört und gesehen, immer die gleichen Texte, immer die gleichen Botschaften, immer die gleichen Bilder, nur von und mit den Toten Hosen wahrscheinlich tausendmal angenehmer.
23. Dezember 2007
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