10. Februar 2009

Entschuldigung

Die Fernsehanstalt hat sich für den Kabelsalat beim Superbowl entschuldigt. (Statt Werbung war ein Blasebalg zu sehen.)

Der Pabst für den Holocaust.

Und heute die Banker für das Chaos auf Erden.



Nun ist die Welt wieder in Ordnung.

talentfrei oder talentlos?



Sie hat sehr feinsinnigen Humor. Ich hab mich köstlich amüsiert.

9. Februar 2009

wer ist Guttenberg?

Wenn sie etwas Zeit haben, dann lesen sie sich die entsprechende Meldung der Agentur PPQ durch. Wenn nicht, dann lassen sie sich von google in 0,13 Sekunden die unwichtigen Treffer zusammensuchen.

das hatte ich dieser Tage schon erwähnt

SPIEGEL ONLINE 09. Februar 2009, 19:01 Uhr
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,druck-606508,00.html
ORGANISIERTE KRIMINALITÄT
"Die Mafia gefährdet unsere Demokratie"


siehe hier

Afghanistan geht so, Herr Schröder

»Das Vertrauen war schnell verspielt«

Sowjetischer Veteranenfunktionär sieht militärisches Eingreifen in Afghanistan als Kardinalfehler

Die USA machen in Afghanistan heute die gleichen Fehler wie vor 20 Jahren die sowjetische Führung. Das meint Wladimir Kostjutschenko. Der frühere Kampfhubschrauberpilot ist heute Erster Vizepräsident der Union der Afghanistan-Veteranen.

»Die Sowjetunion hatte vor dem Einmarsch in Afghanistan sehr viel gebaut, daher hatten wir zunächst einen Vertrauensbonus. Damit war es jedoch zu Ende, als wir militärisch in die innerafghanischen Auseinandersetzungen eingriffen. Das hätten wir als Fremde nicht tun dürfen, und damit haben wir die Menschen gegen uns aufgebracht. Sogar hoffnungslos miteinander verfeindete Warlords haben ihre Konflikte damals zurückgestellt und sich für den Kampf gegen uns zusammengeschlossen.«

Mit Waffen, meint Kostjutschenko, könne man in Afghanistan »vom Prinzip her nichts ausrichten«. Auch die Verquickung von militärischen Komponenten und Wiederaufbau, wie sie die NATO betreibt, sei daher nicht nur nutzlos, sondern auch gefährlich. Chancen, sich die Afghanen wirklich zu Freunden zu machen, habe nur, wer sich bemüht, ihre Mentalität zu verstehen, ihre Sitten zu respektieren und ihre Sprache zu lernen. Erst dann könne man versuchen, sie »für die Errungenschaften der Zivilisation« zu begeistern.

Definitiv verscherzt hätten sich die US-Amerikaner heute wie damals die Russen die Sympathien der Afghanen durch »idiotische Befehle«, bei denen vor allem unschuldige Zivilisten ums Leben kamen. »Um den Nachschub für die Mudschaheddin zu blockieren, der vor allem über Pakistan abgewickelt wurde, durften Wagen, die von dort kamen, nur eine streng festgelegte Route durch die Registon-Wüste befahren. Auf jeden, der von der Piste abkam, mussten wir sofort das Feuer eröffnen. Ohne Befragung des Fahrers und ohne Kontrolle, ob die Fracht tatsächlich für die Glaubenskämpfer bestimmt war.« Dazu käme, so Kostjutschenko, dass die US-Einheiten ihren Krieg in Afghanistan vor allem »per Knopfdruck, mit Maus und Tastatur« führen würden. Damit würden personelle Verluste, »um die unsere Generale sich nie besonders scherten«, zwar minimiert, die Afghanen würden diese Taktik jedoch als »besonders hinterhältig« empfinden und sich dafür mit Diversionsakten rächen.


UMFRAGE

Die Stimmung in Afghanistan schlägt in Hass um

9. Februar 2009, 13:14 Uhr

In der afghanischen Bevölkerung herrscht einer Umfrage zufolge eine hoffnungslose bis explosive Stimmung. Nur noch eine Minderheit glaubt daran, dass sich das Land in die richtige Richtung bewegt. Fazit der Studie: Der Westen hat den Kampf um die Herzen und Köpfe der Afghanen vorerst verloren.

Angesichts der alltäglichen Erfahrung von Krieg, Gewalt, Korruption und Armut sei auch das Vertrauen in die USA und die Nato in Resignation, Ablehnung und in wachsendem Maße Hass umgeschlagen, lautet das Ergebnis der repräsentativen Befragung des „Afghan Institute for Social and Public Opinion Research“. Auftraggeber waren die Sender WDR/ARD, ABC und BBC.

Prüfungsfrage

You have to install 200 servers within the next month. There is no extra budget to buy a new router or other hardware.

Hatte ich heute so gehabt.
Hilft nur: Alle entlassen!

8. Februar 2009

Handyortung

Tagesspiegel

8.2.2009 14:47 Uhr

Berlin - Ein mutmaßlicher Handtaschenräuber ist in der Nacht zum Sonntag durch Handyortung ausfindig gemacht und festgenommen worden. Der 26-Jährige steht im Verdacht, in Mitte eine schwerbehinderte Frau überfallen zu haben, wie die Polizei mitteilte. Durch das in der Tasche befindliche Mobiltelefon des 29-jährigen Opfers konnte der Aufenthaltsort des Tatverdächtigen ermittelt werden.
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Sie machen es einfach. Schön, zu wissen.

für das richtige Leben nicht zu gebrauchen

General Bantz John Craddock ist auf sein vorzeitiges Dienstende vorbereitet - schon im Januar war er auf einem Spezialkurs der US-Armee für angehende Ruheständler. Dort lernt man, sein Leben ohne Chauffeur, persönlichen Referenten und Sekretär zu meistern. (Quelle)

weil wir die Scheißer von BILD heute schon mal hatten

hier der nächste Dünnpfiff, den sie in ihr heutiges Papier geschissen haben.



Ihre Gesichtszüge sind noch weich und kindlich. Aber der Blick der Kindersoldaten ist schon kalt und entschlossen.
Im Internet sind mehrere Videos der Terrororganisation Islamische Dschihad-Union aufgetaucht. Sie zeigen: So wird der nächsten Gotteskrieger-Generation der Hass beigebracht. Einige der Soldaten sind noch nicht mal im Grundschulalter.


Die Schrift ist kyrillisch, will heißen, das Video kann alles oder gar nichts besagen, russische, ukrainische oder bulgarische Staatspropaganda sein, ein Dokumentation, steinalt, wie immer beliebt.

Al-Qaida-Videos made by Pentagon

03.08.2007

US-Computerexperte weist Manipulationen an Aufnahmen nach

Der amerikanische Computerexperte Neal Krawetz hat auf der »BlackHat-Konferenz« für Computersicherheit, die bis Freitag in Las Vegas stattfand, Beweise dafür vorgelegt, daß sogenannte Al-Qaida- Videos in der Regel digital manipuliert wurden. Urheber sei die Firma IntelCenter, die dem Pentagon nahesteht und für die Herausgabe der Videobänder verantwortlich zeichnet.


Das Thema lautet Kindersoldaten und nicht Terroristenkindergarten, ihr Pappnasen.

Was macht eigentlich Gerhard Schröder?

Das wissen wir ja alle nicht. Aber wenn er etwas Zeit übrig hat, dann schreibt er Märchen, nennt die Essay und vertickert sie an den Spiegel.

Wer ein schönes Kontrastprogramm dazu benötigt, der kann sich Jürgen Todenhöfer reinziehen. Der ist jedenfalls vollkommen unverdächtig, ein Kommunist, Linker, Vordenker, Verschwörungstheoretiker oder sonstwas zu sein. Der ist einfach nur er selbst.

Ich bin überzeugt davon, dass man den Krieg nur mit Bildern erklären kann, weil Worte die Grausamkeit selten ausreichend beschreiben können und Menschen oft an ihrem Wahrheitsgehalt zweifeln. Fotos aus Abu Ghraib oder aus dem Algerienkrieg, von französischen Soldaten, die abgeschlagene Köpfe in den Händen halten oder von Bauern, deren Gesichter von Napalmbomben verbrannt wurden, erzielen eine ganz andere Wirkung. Solche Bilder können die Welt verändern – weil sie die Wahrheit zeigen.

man kann auch problemorientiert nachrufen

Nachruf auf Kurt Demmler

Im Gegensatz zu A. LINK, K. NACHTSHEIM, B. WEINKAUF und A. WETZEL, die nicht wie jeder wohlerzogene Bürger zur morgendlichen Kotabgabe aufs Klo gehen, sondern direkt in ihr Blatt scheißen.

Beide Sichtweisen kann man sich für den Druck (schön aufbereitet) als pdf auf den heimischen PC ziehen.

7. Februar 2009

was soll mir da sagen?

Was soll mir dieses Bild unter Alibihaftung der deutschen Propagandagentur eigentlich sagen?

Kinderporno-Fahndung bei der Polizei: Problematische Seitensperrung

Und wieso beruft sich SPON in einem weder namentlich noch agenturzugehörig gezeichneten Artikel auf ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, wenn der kundige Teil der Welt sich bereits seit Wochen über den plumpen Aktionismus von der Leyens lustig macht und diesen fachlich zu Staub zerbläst, nur weil eine Bekloppte nicht in ihren Schädel kriegt, das bestimmte Dinge in dieser Welt einfach nicht funktionieren, wie sie sie sich in ihrer heilen Welt vorstellt?

Wolfgang Stieler
Bundesverband der Internetwirtschaft
Bundes Deutscher Kriminalbeamter
Rechtsgutachten Bundesverband Digitale Wirtschaft

Die Spiegel-Redaktion ist sowas von vorgestern. Das Thema ist längst durch, ihr Penner.

Und was euer Alibibild betrifft, da wiederhole ich gerne mein Angebot vom 23.08.2008.

Sollte ich mal eine Menge Zeit haben, produziere ich auf Vorrat hunderte solcher Bilder für jede Wunschpöbelei, die eurer Redaktion so einfällt, z.B. Mäuse im Apfelmus, Musikscheiben fast aller Genre, (einige würde ich wegen absoluter Geschmacklosigkeit nicht ablichten), frische Filme, überquellende Mülltonnen, Bauruinen usw.

Also, sagt mir, was ihr braucht und ich mach euch das für den halben Preis von dpa.
Selbstverständlich gibt es auch einen Batzen cooler Bildunterschriften zum ermäßigten Tarif. Denn ihr seid ziemlich arm dran, wenn euch zu der Scheibe nur zwei einfallen.

wie die deutche Frau wirklich ist

SPIEGEL ONLINE 07. Februar 2009, 20:30 Uhr
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,druck-606191,00.html
BERLINALE-TAGEBUCH
Festtage für Masochisten

Von Wolfgang Höbel

Im Folterkeller des schlechten Benehmens

Die andere Quelle der Pein ist die, wie ich finde, härteste, böseste, unhöflichste Presseabteilung der Welt. Von der werden die jedes mal noch mehr Berlinale-Berichterstatter nämlich weniger betreut als geschuriegelt und übel gezüchtigt. Wer in das in einem Luxushotel neben dem Berlinaleplast untergebrachte Pressebüro eintritt, lässt alle Hoffnung fahren. Denn er merkt sofort, dass sich hier die Temperatur um gefühlte 15 Grad abkühlt; und er wird sich nie wieder über die französische Arroganz in Cannes oder das heitere italienische Larifari in Venedig beklagen. Es ist schlimm genug, wenn man nur seinen Ausweis abholen will. Mit maximaler Unfreundlichkeit und preußischem Sachbearbeitergriesgram wird man zur Zahlung der Akkreditierungsgebühr verdonnert und bekommt dann wortlos seinen Ausweis hingepfeffert.

Schlimmer ist es, wenn man irgendetwas versäumt oder nicht ausgefüllt hat und die Damen der Presseleitung um Hilfe bittet. Ihr Lächeln ist ein Zähnefletschen. Sie blicken dich an, wie man aus sehr hoher Höhe eine Wurm betrachtet, den man gleich zertreten wird. Dann wird man, kaum hat man seine Bitte vorgetragen (genau so ist es mir ergangen), auf eine derart ekelhafte Weise angeschnauzt, abgekanzelt, stumpfsinnig belehrt und auf einen späteren Anruf verwiesen (welche natürlich nicht mal angenommen wird), dass man sich vornimmt, diesen Folterkeller des deutschen schlechten Benehmens und der hysterisch miesen Laune nie wieder zu betreten.

Liebe Frau Siegel



Sie hätten sich dieses Video reinziehen sollen. Dann wäre ihnen ihr Oberweitenunglück in Gestalt eines Chirurgen möglicherweise nicht passiert.

183.000 Treffer

Ich wollte mich mal sachkundig machen und habe nach +bundesregierung +terroristen gesucht. Das ergibt 183.000 Treffer und macht mich sehr nachdenklich.

Noch nachdenklicher macht mich jedoch, daß +bundesregierung +mafia 56.600 Ergebnisse auswürfelt.

Althaus - gefährlicher fahrlässiger Töter?

Althaus droht eine Anklage wegen "fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen". Ob die entsprechenden Ermittlungen zur Eröffnung eines Hauptverfahrens führen, hängt auch noch von einem anderen Gutachten ab. Im Falle einer Anklage drohen Althaus bis zu drei Jahre Haft. (Quelle)

sie aber auch

Steiner / Posmyk - Er hat ein riesengroßes Herz. Er ist einfühlsam, liebevoll und vor allem grundehrlich.

Mannichl-Jubiläum

Heute gibt es ausreichend Gründe zu feiern.

BILD hat die hundertste Version des Tathergangs im Fall Mannichl veröffentlicht.

Die dahinter steckende Idee ist grandios. Durch die rechtswidrige Erhebung von Bewegungsprofilen wurde zumindest klargestellt, daß niemand aus der Familie die Tat begangen hat.

Was bleibt über? Ganz nach dem Motto, der erste Eindruck ist der Beste, fokussieren sich die Ermittlungen nun wieder auf die Naziszene.

Dazu wurde der 2007 verstorbene NPD-Funktionär Friedhelm Busse aus dem Reich der Toten zurückgeholt. Er trägt nun die volle Verantwortung für die Hinterlegung des Lebkuchenmessers. Da sein Leichnam inzwischen verwest ist, kann es natürlich auch keine Fingerabdrücke auf dem Tatwerkzeug geben.

Warum sind wir eigentlich nicht von selbst drauf gekommen? Ist doch so klar wie braune Soße.

Unrechtsstaat

Sie sangen es dazumal geradezu: "I fought the law". Auch heute hat der Kern des Songs seine volle Berechtigung. Manchmal ist BILD richtig gut.

Ein Gericht verurteilte René Wirth wegen schwerer Körperverletzung zu acht Monaten Haft auf Bewährung und 300 Euro Geldstrafe. Nur: Wirth konnte die sechs 50-Euro-Raten nicht zahlen.
Im November war es zu spät – seine Bewährung wurde widerrufen. Der alleinerziehende Vater schrieb ein Gnadengesuch an den Ministerpräsidenten. Abgelehnt!
Gestern Nachmittag musste der Vater seine achtmonatige Haftstrafe in der JVA Brandenburg antreten. Zu Hause in seiner Wohnung (50 qm, 305 Euro Warmmiete) packte er Zigaretten, Hosen, T-Shirts und Zahnbürste in seine Reisetasche. Und ein Foto von seinem Sohn Benjamin.


Der Ministerpräsident heißt Matthias Platzeck. Soweit ich mich entsinnen kann, ist diese Person in diesem Blog bisher ausschließlich mit Negativschlagzeilen bedacht worden.

Ach ja, ein Zumwinkel hätte, so er nicht freigesprochen worden wäre, geschätzte 25730 Monate absitzen müssen. Das gleiche Strafmaß angesetzt. Das würde ihm ein biblisches Alter von 2144 Jahren bescheren.

Wer hier das recht gebrochen hat, das dürfte ja klar sein. Mindestens ein Richter. Und ein Ministerpräsident Platzeck, der sich durch Unterlassung im Amt schuldig gemacht hat. Das StGB ist da knallhart.

§ 339
Rechtsbeugung
Ein Richter, ein anderer Amtsträger oder ein Schiedsrichter, welcher sich bei der Leitung oder Entscheidung einer Rechtssache zugunsten oder zum Nachteil einer Partei einer Beugung des Rechts schuldig macht, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren bestraft.

§ 344
Verfolgung Unschuldiger
wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

6. Februar 2009

Stern schreibt vom Freitag ab

Sauerland-Zelle: Mutmaßlicher CIA-Mann war "der Chef"

titelte Stern am 04.02.

Jürgen Elsässer schrieb bereitss 09/2007 zum Rätsel von Oberschledorn:

Die angeblichen Terroristen taten alles, um rechtzeitig verhaftet zu werden.

Und ziemlich ein Jahr später, also 09/2008, hieß es hier:

Irgendwann kommt aber doch der Tag, an dem in Deutschland ein Terroranschlägchen endlich mal gelingt, wie er seit Jahren zwar sehnsüchtig herbeigeredet und -geschrieben wird, aber leider immer noch nicht passierte.

Wie mir höchst vertraulich aus Kreisen des BKA, Verfassungsschutzes und der Bundesanwaltschaft zugetragen wurde, heißt es dort (nur) hinter vorgehaltener Hand:
Leider haben sich unsere bisherigen V-Männer alle als Luschen herausgestellt. Aber wir arbeiten dran.


Und nun stellt sich heraus, daß die deutschen Geheimen nicht nur Luschen sind, nein sie bedürfen der tatkräfigen Hilfe des CIA, um überhaupt mal in den Medien Erwähnung zu finden.

Gut, zu wissen, daß es sich bei den deutschen Geheimdiensten als auch der CIA um terroristische Vereinigungen handelt. Zumindest den Buchstaben des Gesetzes nach.

Jetzt könnte ich eine lange Liste von Namen anfügen, die sich alle auf die Sauerland-Gruppe als die terroristische Bedrohung schlechthin beriefen. So kann man mit Fug und Unrecht folgern: das BKA-Gesetz ist auf dem Mist des CIA gewachsen.