25. Mai 2010
Roland Koch macht den Abgang
Das ist ja ein sehr freudiger Einstieg in den heutigen Tag. Da muß ich doch mal schauen, ob es irgendwo noch Knallkörper gibt.
23. Mai 2010
Verkaufsgespräch
Ich mußte gestern noch auf die Schnelle einen neuen Fotospritzer besorgen, weil mein Laserdrucker immer noch zu blasse Ausdrucke liefert, seit ich die schwarze Tonerkartusche gewechselt hatte.
Das teilte ich auch einem jungen Verkäufer mit. Meinte der, ich solle doch mal den HP-Support kontaktieren, die könnten da weiterhelfen.
Das war jetzt aber keine gute Idee, die sie da entwickelt haben, habe ich ihm daraufhin geantwortet.
Kuckte er mich skeptisch an, als ich ich die Aussage im Brustton der Überzeugung wiederholte.
Das teilte ich auch einem jungen Verkäufer mit. Meinte der, ich solle doch mal den HP-Support kontaktieren, die könnten da weiterhelfen.
Das war jetzt aber keine gute Idee, die sie da entwickelt haben, habe ich ihm daraufhin geantwortet.
Kuckte er mich skeptisch an, als ich ich die Aussage im Brustton der Überzeugung wiederholte.
pr-inside speichert volle IP-Adressen
You have an error in your SQL syntax; check the manual that corresponds to your MySQL server version for the right syntax to use near ''0c7c1d6625d21734a0352516a8eff9d1','2010-05-23','08:26:15','0','DE')' at line 1Zeile 35
insert into logs(url,uri,agent,referer,ip,ts,category,sid,date,time,rel,country)values('/de/details.php','/de/-r.htm','Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 6.1; de; rv:1.9.2.3) Gecko/20100401 Firefox/3.6.3 (.NET CLR 3.5.30729)','http://www.pr-inside.com/de/','85.179.XXX.XXX',1274595975,,'0c7c1d6625d21734a0352516a8eff9d1','2010-05-23','08:26:15','0','DE')
-------------
Die Pappnasen wollen meine IP-Adresse in einer Datenbank verewigen, sind aber zu blöd dazu. Leider steht die aber im Fehlerprotokoll drin. Ich kann nur hoffen, daß die Admins genauso blöd sind, wie bei der Pflege der Datenbank selber, und das Fehlerprotokoll nicht lesen oder auswerten.
Das ist demzufolge eine Internetseite, die ich heute zum letzten mal besucht habe.
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Die Pappnasen wollen meine IP-Adresse in einer Datenbank verewigen, sind aber zu blöd dazu. Leider steht die aber im Fehlerprotokoll drin. Ich kann nur hoffen, daß die Admins genauso blöd sind, wie bei der Pflege der Datenbank selber, und das Fehlerprotokoll nicht lesen oder auswerten.
Das ist demzufolge eine Internetseite, die ich heute zum letzten mal besucht habe.
sinnwahrende Kürzung der Wahrheit
Auf guten Systemen findet die Suche in einem Index statt. Das ist schnell, verdammt schnell und ziemlich genau. Auf sehr guten Systemen wird der Index allerdings auch zeitnah aktualisiert, um ihn mit dem aktuellen Datenbestand kongruent zu halten.

Deutschland führt also seine Kriege für freie Handelswege, sagt der höchste staatliche Funktionär, Bundespräsident Horst Köhler. Der muß es ja wissen.
Aber eigentlich sagt er es wiederum nicht, denn im Transscript des Interviews und der mp3 ist diese dreiste Behauptung nicht mehr aufzufinden. Naja, es gibt eben auch alzheimernde Internetserver.
Deutschland führt also seine Kriege für freie Handelswege, sagt der höchste staatliche Funktionär, Bundespräsident Horst Köhler. Der muß es ja wissen.
Aber eigentlich sagt er es wiederum nicht, denn im Transscript des Interviews und der mp3 ist diese dreiste Behauptung nicht mehr aufzufinden. Naja, es gibt eben auch alzheimernde Internetserver.
22. Mai 2010
pestendes Öl
Bisher habe ich nicht verstanden, was Öl und Pest gemein haben. Es wird wohl das Geheimnis der qualitativ hochwertigen Schreibbranche bleiben, denn irgendwas müssen sie vorweisen, was sie von anderen abhebt. Und sei es eben das Geheimnis um das pestende Öl.
Daß sich mit dieser Geheimniskrämerei wohlfeiler Unfug anstellen läßt, das wiederum ist kein Geheimnis, wenn man weiß, daß Wochenende ist, die Praktikanten in den Redaktionsstuben Nachtwache schieben und die Zeit rumkriegen müssen. Und weil man schon mal beim träumen ist, ich denke, es wird im folgenden Fall eine Formulierdame gewesen sein... Wenn man also träumt, dann richtig. So kommt dann der mit den Gebührengeldern ehrlicher Leute finanzierte Blödsinn zustande.

Genau. Costner bekämpft die Ölpest und ich die Nazis. Immer und überall. Ich bin ein Held des aktiven Widerstands und kein Sitzblockierer. Kämpferisch wie Costner und für manche die Pest.

Da gerade ein klitzekleines Silvesterfeuerwerk stattfindet, finde ich mich bestätigt. Kalt wie Hundeschnauze war ich heute vollkommen fieberfrei.
Daß sich mit dieser Geheimniskrämerei wohlfeiler Unfug anstellen läßt, das wiederum ist kein Geheimnis, wenn man weiß, daß Wochenende ist, die Praktikanten in den Redaktionsstuben Nachtwache schieben und die Zeit rumkriegen müssen. Und weil man schon mal beim träumen ist, ich denke, es wird im folgenden Fall eine Formulierdame gewesen sein... Wenn man also träumt, dann richtig. So kommt dann der mit den Gebührengeldern ehrlicher Leute finanzierte Blödsinn zustande.

Genau. Costner bekämpft die Ölpest und ich die Nazis. Immer und überall. Ich bin ein Held des aktiven Widerstands und kein Sitzblockierer. Kämpferisch wie Costner und für manche die Pest.
Da gerade ein klitzekleines Silvesterfeuerwerk stattfindet, finde ich mich bestätigt. Kalt wie Hundeschnauze war ich heute vollkommen fieberfrei.
ganz Deutschland fiebert mit...
Ich habe gar nicht erst recherchiert, ob die Praktikanten heute mit dieser Formulierung beauflagt wurden. Ich gehe davon aus, daß es so ist.
Dann bin ich allerdings kalt wie Hundeschnauze.
Dann bin ich allerdings kalt wie Hundeschnauze.
was bleibt
Sogar ältere Menschen sind noch lernfähig und riefen heute meine Mutter an, daß sie ihr Testament dahingehend ändern werden, daß sie ihre eigene Beerdigung zwar nicht erleben aber genauso gestaltet haben wollen, wie die gestrige meines Vaters, ohne Worte, ganz schlicht und in einem Massengrab. Heidnisch asketisch sozusagen. Oder atheistisch angemessen. Ist auch preiswerter.
20. Mai 2010
mit voller Kraft zurück
aus meinem reader
SPD-Landeschefin Kraft teilte am Abend mit: "Es macht keinen Sinn"
Nüchtern wäre das nicht passiert.
SPD-Landeschefin Kraft teilte am Abend mit: "Es macht keinen Sinn"
Nüchtern wäre das nicht passiert.
Ultimatum
Ick lese, staune wunder mir. Steht doch im reader die Schlagzeile
Datenschützer stellt google Ultimatum
und ich versuche, mir das ganze bildhaft vorzustellen. Also wie das geht. Es scheitert momentan noch an der Mangelhaftigkeit meiner Phantasie, liebe Praktikanten bei heise.
Datenschützer stellt google Ultimatum
und ich versuche, mir das ganze bildhaft vorzustellen. Also wie das geht. Es scheitert momentan noch an der Mangelhaftigkeit meiner Phantasie, liebe Praktikanten bei heise.
19. Mai 2010
deprimierend
Es ist deprimierend, einen Menschen großartig zu finden und mit dieser Großartigkeit nichts anzufangen zu können.
Steht da wirklich, anzufangen zu können.
Heinrich Steinfest
Ein sturer Hund
Piper Verlag GmbH, München, 2003, 11. Auflage
Seite 119
Den Autoren kann man auch gleich wieder vergessen. Das ist das einzige, was lesenswert an seinem literarischen Schaffen ist. Das wiederum läuft unter Thriller. Ich habe bis heute nicht kapiert, warum das so ist. Schreiben kann er nicht, Thriller kann er nicht, verstehen tut man ihn nicht, aber gut 300 Seiten mit Buchstaben auffüllen, das kann er.
Hat für das Buch den deutschen Krimipreis bekommen und die Zeit lobte das Werk laut Klappentext als Meisterwerk. Kann allerdings sein, daß sich der Klappentext auf ein ganz anderes Buch bezieht. Auf das von mir gelesene jedenfalls nicht.
Steht da wirklich, anzufangen zu können.
Heinrich Steinfest
Ein sturer Hund
Piper Verlag GmbH, München, 2003, 11. Auflage
Seite 119
Den Autoren kann man auch gleich wieder vergessen. Das ist das einzige, was lesenswert an seinem literarischen Schaffen ist. Das wiederum läuft unter Thriller. Ich habe bis heute nicht kapiert, warum das so ist. Schreiben kann er nicht, Thriller kann er nicht, verstehen tut man ihn nicht, aber gut 300 Seiten mit Buchstaben auffüllen, das kann er.
Hat für das Buch den deutschen Krimipreis bekommen und die Zeit lobte das Werk laut Klappentext als Meisterwerk. Kann allerdings sein, daß sich der Klappentext auf ein ganz anderes Buch bezieht. Auf das von mir gelesene jedenfalls nicht.
18. Mai 2010
google seaview
Ganz dem Vorbild der Vorkämpferin für Privatheit und gegen Datenmißbrauch nacheifernd, habe ich mich in den Kampf gegen den dahin siechenden google-Konzern eingereiht und bin vollkommen einer Meinung mit Frau Aigner, daß die Verbrechen dieses imperialistischen Unterjochungsmultis ans Tageslicht gezerrt werden müssen.
Im Land der ewigen Sonne z.B., in Spanien, müssen Mitarbeiter fast nackich arbeiten, da sie kaum Geld für ihre körperlich schwere und anstrengende Arbeit bekommen, um sich ein vernünftiges Radleroutfit leisten zu können.

Aus meiner Sicht ist eine dringende EU-Initiative erforderlich, um diesen sklavenhaften Arbeitsbedingungen mit einer Resolution den entschiedenen Kampf anzusagen.
Viel perverser ist jedoch, daß google seine Mitarbeiter beauftragt hat, die Titten am Strand abzulichten, damit das Bilder kucken mehr Spaß macht. Wobei... Die müssen ja alle verpixelt werden, damit man sie nicht wiedererkennt. Und da muß ich sagen, zu einem großen Teil vollkommen zurecht.
Es sei denn, da hat sich ein pfiffiges Kerlchen einen Jux gemacht, und radelt sein Privathobby als google beachview ab. Google macht alles, glaubt der gemeine Bürger, warum nicht auch die Möpse am Strand ablichten und kartographieren?

Ich möchte ausdrücklich betonen, daß ich mir diese Praxis nicht zu eigen gemacht und mich voll auf meine Aufgabe konzentriert habe, der Dokumentation dieser perversen Verletzung der Privatheit argloser Bürgerinnen. Ich hatte gar kein Auge, die Titten der Schönheiten am Strand zu beäugen. Ich schwöre es. Beim Barte der Prophetin Aigner.
Ich denke mal, daß google seine schweinischen Machenschaften auch in diesem Falle schnell wieder einstellen wird und alle Ferkelbilder löscht, denn noch so einen Skandal wie mit der Erfassung von WLAN-Stationen können die sich nicht leisten. Denn dann wird denen der Strom abgeschaltet.
Im Land der ewigen Sonne z.B., in Spanien, müssen Mitarbeiter fast nackich arbeiten, da sie kaum Geld für ihre körperlich schwere und anstrengende Arbeit bekommen, um sich ein vernünftiges Radleroutfit leisten zu können.
Aus meiner Sicht ist eine dringende EU-Initiative erforderlich, um diesen sklavenhaften Arbeitsbedingungen mit einer Resolution den entschiedenen Kampf anzusagen.
Viel perverser ist jedoch, daß google seine Mitarbeiter beauftragt hat, die Titten am Strand abzulichten, damit das Bilder kucken mehr Spaß macht. Wobei... Die müssen ja alle verpixelt werden, damit man sie nicht wiedererkennt. Und da muß ich sagen, zu einem großen Teil vollkommen zurecht.
Es sei denn, da hat sich ein pfiffiges Kerlchen einen Jux gemacht, und radelt sein Privathobby als google beachview ab. Google macht alles, glaubt der gemeine Bürger, warum nicht auch die Möpse am Strand ablichten und kartographieren?
Ich möchte ausdrücklich betonen, daß ich mir diese Praxis nicht zu eigen gemacht und mich voll auf meine Aufgabe konzentriert habe, der Dokumentation dieser perversen Verletzung der Privatheit argloser Bürgerinnen. Ich hatte gar kein Auge, die Titten der Schönheiten am Strand zu beäugen. Ich schwöre es. Beim Barte der Prophetin Aigner.
Ich denke mal, daß google seine schweinischen Machenschaften auch in diesem Falle schnell wieder einstellen wird und alle Ferkelbilder löscht, denn noch so einen Skandal wie mit der Erfassung von WLAN-Stationen können die sich nicht leisten. Denn dann wird denen der Strom abgeschaltet.
Posts meiner gepflegten Verblödung überarbeitet
Habe die Beiträge der letzten Wochen in verständliches Deutsch, so hoffe ich doch, umformuliert und ein paar Fotos zum Glotzen hinzugefügt.
Aschekrise weitet sich aus
Aschekrise beendet
kille kille Killerwal
Aschewolkenmonster reloaded
Aschewolkennotopferplan - VIP-Tour zum Teide
Aschekrise weitet sich aus
Aschekrise beendet
kille kille Killerwal
Aschewolkenmonster reloaded
Aschewolkennotopferplan - VIP-Tour zum Teide
der Landfunk beruhigt

Hab ich schon immer gesagt, daß so'n bißchen Dioxin, PTB, Uran oder Strontium nicht schadet. Ich brauch meine tägliche Dosis von dem Zeug.
17. Mai 2010
Katastrophenzustand für Deutschland ausgerufen
Die qualtitativ hochwertigen Bezahlmedien haben heute den Katastrophenzustand für Deutschland ausgerufen und erörtern ihn in umfänglichen Sondersendungen und auf unzähligen Sonderseiten.
Ballack wird aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Fußball-WM auflaufen. Jedenfalls nicht auf dem Rasen.
Ist sonst noch was passiert?
Ballack wird aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Fußball-WM auflaufen. Jedenfalls nicht auf dem Rasen.
Ist sonst noch was passiert?
Herr Koch,
wenn sie im Kreise ihrer zwei Praktikanten Ralf Beste und Michael Sauga zu meinen belieben "Wir leben in dramatischer Weise über unsere Verhältnisse", dann sollten sie schleunigst Herrn Zwegat zwecks Reorganisation ihres Familienbudgets kontaktieren. Der hilft ihnen zwar auch nicht, aber vielleicht halten sie dann mal ihre Klappe. Oder sie praktizieren in ihrer persönlichen Lebensführung einfache Bescheidenheit. Das reicht auch aus.
Ich jedenfalls lebe nicht über meine Verhältnisse. Geht auch gar nicht.
Ich jedenfalls lebe nicht über meine Verhältnisse. Geht auch gar nicht.
Aschewolke
Kaum bin ich wieder am PC geht die Scheiße auch schon los. Lese ich doch in einem deutschlandweit verbreiteten qualitativ hochwertigen Primatencontentmedium:
Aschewolke legt zwei der größten Airports Europas lahm
Ersten. Hier wird deutsch geredet.
Und zweitens wird es ja wohl so gewesen sein, daß z.B. sowas wie das Aschemonster Ramsauer kraft seiner Entscheidungsgewalt den Flugbetrieb auf einem Flugplatz hat einstellen lassen. Oder irgendein Monster aus Asche in der EU.
Aschewolken sind Aschewolken sind Aschewolken.
Aschewolke legt zwei der größten Airports Europas lahm
Ersten. Hier wird deutsch geredet.
Und zweitens wird es ja wohl so gewesen sein, daß z.B. sowas wie das Aschemonster Ramsauer kraft seiner Entscheidungsgewalt den Flugbetrieb auf einem Flugplatz hat einstellen lassen. Oder irgendein Monster aus Asche in der EU.
Aschewolken sind Aschewolken sind Aschewolken.
16. Mai 2010
die Asche meines Vaters
Es sei mir an dieser Stelle gestattet, meinen entschiedenen Protest gegen das unsägliche Wetter hierzulande zum Ausdruck zu bringen. Das Wetter ist einfach nur Scheiße und sicher der Unentschiedenheit des deutschen Klimakanzlers, Angela Merkel, zu verdanken, der, statt wie versprochen für eine besseres Klima zu sorgen, die Probleme einfach nur noch aussitzt.
Scheiß Wetter gibt es ja überall, aber woanders ist es einfach schöneres scheiß Wetter. Hier jedenfalls friert mir wie huppatz und ich hab 'n Rotz.
Steig ich gestern ins Flugzeug ein, liegen mit Buchstaben garnierte Holzstapel an der Tür. Die B punkt Z punkt, die Berliner Zeitung, das Handelsblatt und die Sueddeutsche. Überlege ich, ob ich nach der Sueddeutschen greifen soll, wegen dem kulturellen Anspruch am Samstag, greif dann doch zur Berliner und lasse sie mit einem stöhnenden Seufzer auch gleich wieder auf den Stapel plumpsen.
Solch gewichtige Notizen qualitativ hochwertiger Schreibe mit höchsten Anforderungen an die Synapsen und Neuronen wollte ich mir schlichtweg nicht zumuten. Hab ich mir Gummipfropfen in die Ohren gestöpselt und dem Gesangs- und Musizierensemble Linkin Park den Job meiner kulturellen Betreuung überlassen. Das funktionierte ohne Fehl und Tadel. Die B punkt Z pinkt wäre noch gegangen. Bei der Buchstabengröße wäre die in 36 Sekunden durchgelesen gewesen. Wollte dann aber doch nicht wissen, was mich eh nicht interessiert.
Einige Dinge funktionieren eben doch nicht mehr so gut, wenn man sich, so wie ich, in den vergangenen Wochen auf das komfortabelste verblödet hat. Übrigens eine Art der persönlichen Lebensgestaltung, mit der man seine Gehirnwindungen durchaus eine Weile beschäftigen kann, denn es war gar nicht so übel, mit 3000 Thrillerseiten, einem iPod vollgelade und CF-II-Karten für 1061 Bilder im RAW-Format die Tageszeit verrinnen zu lassen. Nur noch Essen und Schlaf, nebst Sonnen und Baden, garnierten diese Lebensführung mit Verblödungsgarantie. Weißgott, kein schlechter Gedanke, solches als Zukunftsmodell anzudenken.
Nunja, gegen Ende der Woche muß ich noch die Asche meines Vaters verwolken, insofern wird nur wenig passieren.
Zuerst mal arbeite ich die Kleckernotizen der letzten Wochen in lesbare und bebilderte Randnotizen um, denn ich hatte keine Lust, mir für 1 Euro a 15 Minuten und einer spanischen Tastatur umfängliche Romane auszudenken und außerdem auch noch das Internet verlernt.
Vielleicht beschäftige ich mich dann ab nächster Woche wieder mit dem ganz normalen täglichen Wahnsinn.
Scheiß Wetter gibt es ja überall, aber woanders ist es einfach schöneres scheiß Wetter. Hier jedenfalls friert mir wie huppatz und ich hab 'n Rotz.
Steig ich gestern ins Flugzeug ein, liegen mit Buchstaben garnierte Holzstapel an der Tür. Die B punkt Z punkt, die Berliner Zeitung, das Handelsblatt und die Sueddeutsche. Überlege ich, ob ich nach der Sueddeutschen greifen soll, wegen dem kulturellen Anspruch am Samstag, greif dann doch zur Berliner und lasse sie mit einem stöhnenden Seufzer auch gleich wieder auf den Stapel plumpsen.
Solch gewichtige Notizen qualitativ hochwertiger Schreibe mit höchsten Anforderungen an die Synapsen und Neuronen wollte ich mir schlichtweg nicht zumuten. Hab ich mir Gummipfropfen in die Ohren gestöpselt und dem Gesangs- und Musizierensemble Linkin Park den Job meiner kulturellen Betreuung überlassen. Das funktionierte ohne Fehl und Tadel. Die B punkt Z pinkt wäre noch gegangen. Bei der Buchstabengröße wäre die in 36 Sekunden durchgelesen gewesen. Wollte dann aber doch nicht wissen, was mich eh nicht interessiert.
Einige Dinge funktionieren eben doch nicht mehr so gut, wenn man sich, so wie ich, in den vergangenen Wochen auf das komfortabelste verblödet hat. Übrigens eine Art der persönlichen Lebensgestaltung, mit der man seine Gehirnwindungen durchaus eine Weile beschäftigen kann, denn es war gar nicht so übel, mit 3000 Thrillerseiten, einem iPod vollgelade und CF-II-Karten für 1061 Bilder im RAW-Format die Tageszeit verrinnen zu lassen. Nur noch Essen und Schlaf, nebst Sonnen und Baden, garnierten diese Lebensführung mit Verblödungsgarantie. Weißgott, kein schlechter Gedanke, solches als Zukunftsmodell anzudenken.
Nunja, gegen Ende der Woche muß ich noch die Asche meines Vaters verwolken, insofern wird nur wenig passieren.
Zuerst mal arbeite ich die Kleckernotizen der letzten Wochen in lesbare und bebilderte Randnotizen um, denn ich hatte keine Lust, mir für 1 Euro a 15 Minuten und einer spanischen Tastatur umfängliche Romane auszudenken und außerdem auch noch das Internet verlernt.
Vielleicht beschäftige ich mich dann ab nächster Woche wieder mit dem ganz normalen täglichen Wahnsinn.
13. Mai 2010
Aschewolkennotopferplan - VIP-Tour zum Teide
Die EU muß wohl den Aschewolkennotopferplan in Kraft gesetzt haben.
Vorgestern wurde wieder die Ladung eines britischen Urlaubsbombers am Hotel abgeworfen. Die lungert immer noch hier rum, verhalten sich aber weitestgehend ruhig.
Und die britische Bombenlast hat mich am letzten Tag meines Daseins belobigt.
You did a good job today. Thank you.
Brav wie Hühner auf der Stange sitzen, standen sie vor der verschlossenen Tür des Speisesaals und harrten des Kochs, der sie öffnet. Nichts tat sich. Should I try and see, fragte ich, machte die Tür auf und lud alle mit generöser Geste zum Frühstück ein.
Kerndeutsche Engländer, die auch noch sehr höflich sind, wann bekommt man sowas schon mal zu sehen?
Egal. Als ich gestern Abend schlapp, mit herunter hängenden Schultern und einem Gesicht, das "fix und fertig" ausstrahlte in der Eingangstür des Speisesaals stand, lachten meine Lieblingskellnerin und ihre Kollegin lauthals los. Das Elend in ein Stück Fleisch gepresst, so sah ich wohl aus.
Die Ursache war einfach. Am Montag spät am Abend kam die Info, meine Tour zu den Los Roques falle am Dienstag aus, ich möge mal anrufen, mir könne ein anderes Angebot gemacht werden. Also rief ich an. Testwanderug mit der Guidin durchführen. Eine neue Strecke muss ausgetestet werden, da nehme sie mich einfach mit. Mit leichtem Fieber und Magenbeschwerden sagte ich für den Mittwoch zu.
Testwanderung fiel aus. Sichtweite 10 Meter und Regen. Also zu den Los Roques, Espresso trinken. "Da klettern wird jetzt rauf." Gut. Machen wir. Rauf auf den Monatana Guajara in der Caldera, den besten Fotostandort für einen Blick in den Nationalpark und auf den Teide.

Das sind ziemlich exakt 750 Meter Höhe, auch wenn man es dem Foto nicht ansieht. Der Aufstieg geht hinter der Steilwand lang.
Hätte ich vorher gewußt, was mich erwartet, hätte ich wohl nein gesagt. Doch so schleppte ich mich auf 2750 Meter und habe genau die Fotos bekommen, die ich auch haben wollte, ohne vorher zu wissen, welche Bilder ich eigentlich haben wollte.

Ich habe ohne jedwedes Training und überfallartig eine Bergtour veranstaltet, die je nach Physis 5 bis 6 Stunden dauert. Wir zwei beide haben 5:30 benötigt. Da blieb dann der anerkennende Kommentar nicht aus. "Für dein Alter hast du eine sehr gute Kondition."
Ausgepumpt, ohne Lebenssaft und mit einer gehörigen Überdosis Dopamin im Hirn habe ich die letzte Nacht mehr oder weniger überstanden. Und die Dame war sicher auch ganz schön alle. Viel geredet hat sie im Verlaufe der Tour und auf der Rückfahrt nicht mehr. Ich auch nicht.
Fein gemacht für mein Alter, hab ja noch ganz schön was auf dem Kasten und gleichzeitig mein Leistungslimit kennengelernt. Man muß schon was an sich haben, um eine solche Einzelbergbesteigung angeboten zu bekommen. Bin zwar kein VIP, aber wahrscheinlich eine very interesting person. Ist ja auch sowas ähnliches wie VIP.
Vorgestern wurde wieder die Ladung eines britischen Urlaubsbombers am Hotel abgeworfen. Die lungert immer noch hier rum, verhalten sich aber weitestgehend ruhig.
Und die britische Bombenlast hat mich am letzten Tag meines Daseins belobigt.
You did a good job today. Thank you.
Brav wie Hühner auf der Stange sitzen, standen sie vor der verschlossenen Tür des Speisesaals und harrten des Kochs, der sie öffnet. Nichts tat sich. Should I try and see, fragte ich, machte die Tür auf und lud alle mit generöser Geste zum Frühstück ein.
Kerndeutsche Engländer, die auch noch sehr höflich sind, wann bekommt man sowas schon mal zu sehen?
Egal. Als ich gestern Abend schlapp, mit herunter hängenden Schultern und einem Gesicht, das "fix und fertig" ausstrahlte in der Eingangstür des Speisesaals stand, lachten meine Lieblingskellnerin und ihre Kollegin lauthals los. Das Elend in ein Stück Fleisch gepresst, so sah ich wohl aus.
Die Ursache war einfach. Am Montag spät am Abend kam die Info, meine Tour zu den Los Roques falle am Dienstag aus, ich möge mal anrufen, mir könne ein anderes Angebot gemacht werden. Also rief ich an. Testwanderug mit der Guidin durchführen. Eine neue Strecke muss ausgetestet werden, da nehme sie mich einfach mit. Mit leichtem Fieber und Magenbeschwerden sagte ich für den Mittwoch zu.
Testwanderung fiel aus. Sichtweite 10 Meter und Regen. Also zu den Los Roques, Espresso trinken. "Da klettern wird jetzt rauf." Gut. Machen wir. Rauf auf den Monatana Guajara in der Caldera, den besten Fotostandort für einen Blick in den Nationalpark und auf den Teide.
Das sind ziemlich exakt 750 Meter Höhe, auch wenn man es dem Foto nicht ansieht. Der Aufstieg geht hinter der Steilwand lang.
Hätte ich vorher gewußt, was mich erwartet, hätte ich wohl nein gesagt. Doch so schleppte ich mich auf 2750 Meter und habe genau die Fotos bekommen, die ich auch haben wollte, ohne vorher zu wissen, welche Bilder ich eigentlich haben wollte.
Ich habe ohne jedwedes Training und überfallartig eine Bergtour veranstaltet, die je nach Physis 5 bis 6 Stunden dauert. Wir zwei beide haben 5:30 benötigt. Da blieb dann der anerkennende Kommentar nicht aus. "Für dein Alter hast du eine sehr gute Kondition."
Ausgepumpt, ohne Lebenssaft und mit einer gehörigen Überdosis Dopamin im Hirn habe ich die letzte Nacht mehr oder weniger überstanden. Und die Dame war sicher auch ganz schön alle. Viel geredet hat sie im Verlaufe der Tour und auf der Rückfahrt nicht mehr. Ich auch nicht.
Fein gemacht für mein Alter, hab ja noch ganz schön was auf dem Kasten und gleichzeitig mein Leistungslimit kennengelernt. Man muß schon was an sich haben, um eine solche Einzelbergbesteigung angeboten zu bekommen. Bin zwar kein VIP, aber wahrscheinlich eine very interesting person. Ist ja auch sowas ähnliches wie VIP.
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