17. Juli 2011
dramatische Füllung
SPIEGEL ONLINE 17. Juli 2011, 10:14 Uhr
Teure Flüge nach Norderney
Wulff gaukelt im Fernsehen Urlaubsidylle vor
Dann habe sich Wulffs Terminkalender in der Woche vor dem Interview dramatisch gefüllt.
Teure Flüge nach Norderney
Wulff gaukelt im Fernsehen Urlaubsidylle vor
Dann habe sich Wulffs Terminkalender in der Woche vor dem Interview dramatisch gefüllt.
16. Juli 2011
Wartungsmängel?
Das Avionikmagazin berichtet über den Absturz eines Fluggerätes. Ich tippe ja auf Wartungsmängel oder altersbedingten Verschleiß.
SPIEGEL ONLINE 16. Juli 2011, 20:21 Uhr
Zwei Tote bei Tragschrauber-Absturz
Das Fluggerät wurde 1923 von einem Spanier entwickelt.
SPIEGEL ONLINE 16. Juli 2011, 20:21 Uhr
Zwei Tote bei Tragschrauber-Absturz
Das Fluggerät wurde 1923 von einem Spanier entwickelt.
heimliche Installateure
Sind das die gleichen, wo meinen Freund gehackt haben? Nur mal so aus Interesse, liebe Kriminaler.
Preisverleihung abgesagt
Die deutschlandweit bekannte Gesellschaft für gutes Essen, Pentagramm, hat die für dieses Jahr vorgesehen Verleihung ihres Preises "Hölzerner Kochlöffel" nach Protesten absagen müssen. Dem Kuratorium war vorgeworfen worden, den Preis nach Gutdünken und nicht nach gutem Geschmack zu vergeben. Der vorgesehene zu Ehrende hätte in Wirklichkeit mit Kilo statt -gramm gewürzt, was in Feinschmeckerkreisen Unwohlsein und Magengrimmen auslöste.
Man beuge sich dem öffentlichen Magendrücken, teilte das Kuratorium inzwischen mit, und werde ab dem nächsten Jahr wieder ausschließlich Kochprofis für den Preis nominieren. Der russische Hobbykoch versalzt uns nur einmal die Suppe, hieß es offiziell, hinter vorgehaltener Hand hingegen, wieder einmal bewahrheite sich, daß viele Köche den Brei verderben.
Man beuge sich dem öffentlichen Magendrücken, teilte das Kuratorium inzwischen mit, und werde ab dem nächsten Jahr wieder ausschließlich Kochprofis für den Preis nominieren. Der russische Hobbykoch versalzt uns nur einmal die Suppe, hieß es offiziell, hinter vorgehaltener Hand hingegen, wieder einmal bewahrheite sich, daß viele Köche den Brei verderben.
jetzt auch in Ungarn wie bei uns
welt-online 17:00
Autor: Stefanie Bolzen
"Wer in Ungarn was Falsches sagt, der fliegt"
Autor: Stefanie Bolzen
"Wer in Ungarn was Falsches sagt, der fliegt"
Einführung der email verzögert sich
Die Bundesregierung hatte das zukunftsweisende Projekt beschlossen, auch in Deutschland die elektrische Post einzuführen, wie sie in anderen Ländern längst Alltag ist. Dann haben deutsche Bürger die Möglichkeit, z.B. eletrizierende Briefe an ihre Bekanntschaft zu schreiben oder im Eletroladen einzukaufen, ohne die Hütte verlassen zu müssen.
Was andere Länder spielend beherrschen, das ist in Deutschland wohl ein Problem. Der Bürger muß weiter warten, bis er endlich emails in seinem elektronischen Postfach erhält, wie heise zu berichten weiß. Das ehrgeizige Projekt sei für Deutschland zu kompliziert, heißt es im BSI.
Was andere Länder spielend beherrschen, das ist in Deutschland wohl ein Problem. Der Bürger muß weiter warten, bis er endlich emails in seinem elektronischen Postfach erhält, wie heise zu berichten weiß. Das ehrgeizige Projekt sei für Deutschland zu kompliziert, heißt es im BSI.
noch ein toller Ranz
Wowereit - 15.07.2011: Ich zeige dem Oberhaupt der katholischen Kirche gern eine offene und tolerante Weltstadt, in der jeder nach seiner Lebensauffassung glücklich sein kann.
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welt-online 15.07.2011
Thilo Sarrazin ist in Kreuzberg nicht willkommen
Bewohner empfangen ihn mit Schmährufen, ein Restaurant verweigert die Bedienung.
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welt-online 15.07.2011
Thilo Sarrazin ist in Kreuzberg nicht willkommen
Bewohner empfangen ihn mit Schmährufen, ein Restaurant verweigert die Bedienung.
im Spiegel der Zeit
zeit-online 15.7.2011 - 15:36 Uhr
Internet macht vielleicht doch nicht dumm
VON Gianna-Carina Grün
Das Netz kann helfen, Informationen aus dem Gedächtnis auszulagern. Das macht nicht dumm, sondern ermöglicht uns, Zusammenhänge zu erkennen, glauben Forscher.
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SPIEGEL ONLINE 16. Juli 2011, 08:57 Uhr
Wissensmanagement
Internet macht vergesslich
Von Cinthia Briseño
Denkt ein Mensch, er könne eine Information jederzeit im Internet wiederbeschaffen, bemüht sich das Gehirn nicht, diese auch abzuspeichern.
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Man muss nichts wissen, man muss nur wissen, wo es steht
Thomas Pany 15.07.2011
Eine US-Studie zeigt, wie sich unser Gedächtnis auf Google verläßt
Internet macht vielleicht doch nicht dumm
VON Gianna-Carina Grün
Das Netz kann helfen, Informationen aus dem Gedächtnis auszulagern. Das macht nicht dumm, sondern ermöglicht uns, Zusammenhänge zu erkennen, glauben Forscher.
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SPIEGEL ONLINE 16. Juli 2011, 08:57 Uhr
Wissensmanagement
Internet macht vergesslich
Von Cinthia Briseño
Denkt ein Mensch, er könne eine Information jederzeit im Internet wiederbeschaffen, bemüht sich das Gehirn nicht, diese auch abzuspeichern.
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Man muss nichts wissen, man muss nur wissen, wo es steht
Thomas Pany 15.07.2011
Eine US-Studie zeigt, wie sich unser Gedächtnis auf Google verläßt
15. Juli 2011
unter anderem
Ich habe ja bisher auch nicht gewußt, wie man "unter anderem" definiert. Unter anderem war auch Kakao in der Schokolade. Unter anderem ist Merkel auch für den Weltfrieden usw.
Eine recht passable hat die unter anderem sehr unmusikalische Justizredaktion der BILD gefunden.
David [Gilmour] ... war unter anderem an den Aufnahmen zu dem legendären Album „The Dark Side Of The Moon“ (1973) beteiligt.
Aha. War er also beteiligt.
Eine recht passable hat die unter anderem sehr unmusikalische Justizredaktion der BILD gefunden.
David [Gilmour] ... war unter anderem an den Aufnahmen zu dem legendären Album „The Dark Side Of The Moon“ (1973) beteiligt.
Aha. War er also beteiligt.
sehr geehrte Abschreiber
bei der Computerzeitung "Die Welt". Unter dem Thema "Diese 50 Tricks machen Ihren Browser perfekt" schreiben sie was auch immer von der Computer-BILD ab. Ich wollte nur pflichtschuldigst mitteilen, daß eine simple Recherche ergeben hätte, daß es 67 Tricks sind, die den Browser perfekt machen. Meinen übrigens nicht, meiner wird von google perfekt gemacht.
Ich danke für ihre Unaufmerksamkeit.
Ich danke für ihre Unaufmerksamkeit.
toller Ranz
bild.de 00:06
WEGEN NAZI-TATTOO
Michelle Hunziker feuert ihren Bodyguard
"Für mich ist Toleranz selbstverständlich, und ich bin ... gegen jede Form von ... Diskriminierung!"
Naja, gegen fast jede.
WEGEN NAZI-TATTOO
Michelle Hunziker feuert ihren Bodyguard
"Für mich ist Toleranz selbstverständlich, und ich bin ... gegen jede Form von ... Diskriminierung!"
Naja, gegen fast jede.
14. Juli 2011
Sehr geehrter Herr Spiegel
Sie, hen/dpa/dapd, behaupten um 22:21 Uhr:
Die Web-Guerilla Anonymous behauptete, Zehntausende Zugangsdaten von Angehörigen des militärisch-industriellen Komplexes in den USA kopiert und veröffentlicht zu haben.
Dazu stelle ich fest. Anonymus hat das nicht behauptet, sie haben schlichtweg die Daten veröffentlicht.
Die Web-Guerilla Anonymous behauptete, Zehntausende Zugangsdaten von Angehörigen des militärisch-industriellen Komplexes in den USA kopiert und veröffentlicht zu haben.
Dazu stelle ich fest. Anonymus hat das nicht behauptet, sie haben schlichtweg die Daten veröffentlicht.
Hirntripper
Wir hatten ja dieser Tage einen Richter, der mit seiner perversen Phantasie einen akrobatischen Gedankensalto vollzog, daß einem schwurbelig wurde, als die Frau Guttenberg ordentlich hat lockvögeln lassen. In Berlin hieße das wohl immer noch, die hat jemanden ganz schön gefickt.
Bei Udo Vetter findet sich ein weiteres Beispiel solcherart Rechtsprechung, das mir die Augen dermaßen verdreht, daß ich morgen zum Optiker muß, um mir neue Gläser verschreiben zu lassen.
Ich staune immer wieder, was für Leute im Richteramte tätig sein dürfen, die ob ihre schmutzigen Phantasien wohl woanders hingehören würden. Es geht um Darstellungen eines volljährigen Models in „unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung“.
Noch knackiger ist aber der Rotz, der unser Leben lebenswert macht. Da müßt ihr euch unbedingt mal das Original reinziehen. Vorher sucht euch aber einen schönen Holzschrank oder was ähnliches, an dem ihr anschließend euren Schädel über dermaßen viel Dämlichkeit malträtieren könnt.
Bei Udo Vetter findet sich ein weiteres Beispiel solcherart Rechtsprechung, das mir die Augen dermaßen verdreht, daß ich morgen zum Optiker muß, um mir neue Gläser verschreiben zu lassen.
Ich staune immer wieder, was für Leute im Richteramte tätig sein dürfen, die ob ihre schmutzigen Phantasien wohl woanders hingehören würden. Es geht um Darstellungen eines volljährigen Models in „unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung“.
Noch knackiger ist aber der Rotz, der unser Leben lebenswert macht. Da müßt ihr euch unbedingt mal das Original reinziehen. Vorher sucht euch aber einen schönen Holzschrank oder was ähnliches, an dem ihr anschließend euren Schädel über dermaßen viel Dämlichkeit malträtieren könnt.
13. Juli 2011
vom Abgrund hinauf zu lichten Höhen
Hatte Herr Leyendecker noch kürzlich über den "Abgrund von Landesverrat" fabuliert, den er im BND zu verorten glaubte, als er die abhanden gekommen Baupläne für Luxusklos in der BND-Zentrale investigierte, so ist er ob zwei überschlafener Nächte zu einer überraschenden Erkenntnis gelangt. Der Diebstahl von Bauplänen für die neue BND-Zentrale trägt nur mit sehr viel Phantasie Züge eines Skandals.
Ob es sich um Diebstahl handelt, Herr Leyendecker, das wäre noch zu klären. Ich halte die übliche Baustellenschlamperei für den wahrscheinlichsten Grund und sage ja deswegen auch, die Pläne seien abhanden gekommen.
Den Grund für die belanglose Schreibe und lustlose Investigation des Topinvestigators der Sueddeutschen liefert er gleich mit.
Journalisten sind nicht zu rügen, wenn sie aus diesem Stoff das Übliche machen. Der Fall "weitet sich aus", melden sie dann gewöhnlich. Immerzu weitet sich etwas aus, bis es dann wieder platzt; oft gibt es in den Medien ein Gerenne um das exklusive Nichts. Aber bei solchen Vorlagen aus dem Apparat dürfen nicht die Überbringer der falschen Botschaft geprügelt werden. Diese Regierenden haben es nur bei Kommunikationsdesastern zur Meisterschaft gebracht. Sie können es einfach nicht.
Das ist eine Aussage mit Sprengkraft, denn sie sprengt alles bisherige Wissen um Journalismus.
Journalisten sind sehr wohl zu rügen, wenn sie einen Furz zur Giftgaswolke aufblähen. Die Ausweidung der Ausweitung wurde abschließend vor langer Zeit zu den Akten gelegt. Das Gerenne um des "exklusive Nichts" ist euer Problem, nicht unser. Ihr müßt ja nicht mitrennen. Und selbstverständlich gehören die Überbringer der falschen Botschaft geprügelt, wenn sie wider besseren Wissens Falschmeldungen produzieren und in die Welt setzen.
Journalisten sind keine Clowns, die uns tagtäglich intellektuell bespaßen müssen.
Wer einem ganzen Berufsstand auf diese Art die Generalabsolution erteilt und diesem so jede Schweinerei durchgehen läßt, der zeigt nur, daß er ein sehr laxes bis gar kein Verhältnis zu seiner Berufsausübung hat. Wer tagtäglich schriftstellerischen Nonsens produziert, der muß sich, ähnlich der Regierung, den Vorwurf gefallen lassen:
Diese Journalisten haben es nur in der Beschreibung von Nichtigkeiten zur Meisterschaft gebracht. Sie können einfach keinen Journalismus.
Journalisten als billige und willige Verbreiter von Regierungsbanalitäten zu charakterisieren, das mag ja noch angehen. Das ist nicht zu überlesen, da wir täglich mit derlei Produkten überschwemmt werden. Das jedoch als Geschäftsgrundlage für ein Qualitätsmagazin, als das sich die Sueddeutsche versteht, zu definieren, das ist frech. Es inkludiert, daß sich der deutsche Journalismus aufgegeben und Herr Leyendecker dessen Bankrotterklärung aufgeschrieben hat. Das wiederum ist wohl eine Tatsache.
Ob es sich um Diebstahl handelt, Herr Leyendecker, das wäre noch zu klären. Ich halte die übliche Baustellenschlamperei für den wahrscheinlichsten Grund und sage ja deswegen auch, die Pläne seien abhanden gekommen.
Den Grund für die belanglose Schreibe und lustlose Investigation des Topinvestigators der Sueddeutschen liefert er gleich mit.
Journalisten sind nicht zu rügen, wenn sie aus diesem Stoff das Übliche machen. Der Fall "weitet sich aus", melden sie dann gewöhnlich. Immerzu weitet sich etwas aus, bis es dann wieder platzt; oft gibt es in den Medien ein Gerenne um das exklusive Nichts. Aber bei solchen Vorlagen aus dem Apparat dürfen nicht die Überbringer der falschen Botschaft geprügelt werden. Diese Regierenden haben es nur bei Kommunikationsdesastern zur Meisterschaft gebracht. Sie können es einfach nicht.
Das ist eine Aussage mit Sprengkraft, denn sie sprengt alles bisherige Wissen um Journalismus.
Journalisten sind sehr wohl zu rügen, wenn sie einen Furz zur Giftgaswolke aufblähen. Die Ausweidung der Ausweitung wurde abschließend vor langer Zeit zu den Akten gelegt. Das Gerenne um des "exklusive Nichts" ist euer Problem, nicht unser. Ihr müßt ja nicht mitrennen. Und selbstverständlich gehören die Überbringer der falschen Botschaft geprügelt, wenn sie wider besseren Wissens Falschmeldungen produzieren und in die Welt setzen.
Journalisten sind keine Clowns, die uns tagtäglich intellektuell bespaßen müssen.
Wer einem ganzen Berufsstand auf diese Art die Generalabsolution erteilt und diesem so jede Schweinerei durchgehen läßt, der zeigt nur, daß er ein sehr laxes bis gar kein Verhältnis zu seiner Berufsausübung hat. Wer tagtäglich schriftstellerischen Nonsens produziert, der muß sich, ähnlich der Regierung, den Vorwurf gefallen lassen:
Diese Journalisten haben es nur in der Beschreibung von Nichtigkeiten zur Meisterschaft gebracht. Sie können einfach keinen Journalismus.
Journalisten als billige und willige Verbreiter von Regierungsbanalitäten zu charakterisieren, das mag ja noch angehen. Das ist nicht zu überlesen, da wir täglich mit derlei Produkten überschwemmt werden. Das jedoch als Geschäftsgrundlage für ein Qualitätsmagazin, als das sich die Sueddeutsche versteht, zu definieren, das ist frech. Es inkludiert, daß sich der deutsche Journalismus aufgegeben und Herr Leyendecker dessen Bankrotterklärung aufgeschrieben hat. Das wiederum ist wohl eine Tatsache.
12. Juli 2011
Aufregung in der Nacktredaktion der BILD
Na ihr Pappnasen? Wat iss'n dartan absurd? Habta vajessen zu aklärn.
Dann erkläre ich das. Absurd ist, daß ihr vergessen habt, das Originalbild zu verlinken. Das ist so groß, daß es im Blogartikel nicht angemessen präsentiert werden kann. Leider paßt nur ein klitzekleiner Bildausschnitt in das Bloglayout.
Hättet ihr euch weiter durch Bilder der Dame geklickt, wäre noch andere berichtenswert gewesen.
es kommt drauf an
Wie man einem das Wort im Munde umdreht. Dreist ist noch immer die gängigste Methode. So auch bei der Sueddeutschen, die uns das aktuelle Wetter madig machen möchte. Dazu bedarf es übrigens keines Artikels der Sueddeutschen, denn das schafft das aktuelle Wetter auch so. Weiter im Text.
Wetterforscher Wolfgang Fricke
"Extremes Wetter wird zunehmen"
Ich greife nur ein paar Antworten des Wetterforschers heraus.
Die Menschen, die jetzt von Unwettern betroffen sind, sagen verständlicherweise: Katastrophe, Katastrophe. Aber die Daten geben nicht so viel Dramatik her, wie man subjektiv empfindet.
...solche heftigen Schauer und Gewitter. Das haben wir aber im Grunde in jedem Sommer.
Wir müssen im Zuge des Klimawandels damit rechnen, dass die Extremereignisse zunehmen. Darauf müssen wir uns einstellen. Wir sehen im Moment noch keine dramatische Entwicklung...
Wir werden aber wahrscheinlich auch in 50 Jahren noch keine Palmen am Starnberger See haben.
Das zu wissen, das mit den keine Palmen am Starnberger See, ist dann doch beruhigend.
Beunruhigend ist hingegen, wie die Sueddeutsche einen sehr relativierenden und vorsichtigen Forscher auf die im Titel genannte Überschrift festnagelt, denn die muß hängenbleiben, beim Leser, der nur Überschriftebn liest, weil ihm fastfoodcontent als geistige Grundnahrung ausreicht.
Habe ich mir eigentlich schon mal die Frage gestellt, warum die Sueddeutsche zu einer erzreaktionären Kampfpostille verkommen ist? Wahrscheinlich.
Wetterforscher Wolfgang Fricke
"Extremes Wetter wird zunehmen"
Ich greife nur ein paar Antworten des Wetterforschers heraus.
Die Menschen, die jetzt von Unwettern betroffen sind, sagen verständlicherweise: Katastrophe, Katastrophe. Aber die Daten geben nicht so viel Dramatik her, wie man subjektiv empfindet.
...solche heftigen Schauer und Gewitter. Das haben wir aber im Grunde in jedem Sommer.
Wir müssen im Zuge des Klimawandels damit rechnen, dass die Extremereignisse zunehmen. Darauf müssen wir uns einstellen. Wir sehen im Moment noch keine dramatische Entwicklung...
Wir werden aber wahrscheinlich auch in 50 Jahren noch keine Palmen am Starnberger See haben.
Das zu wissen, das mit den keine Palmen am Starnberger See, ist dann doch beruhigend.
Beunruhigend ist hingegen, wie die Sueddeutsche einen sehr relativierenden und vorsichtigen Forscher auf die im Titel genannte Überschrift festnagelt, denn die muß hängenbleiben, beim Leser, der nur Überschriftebn liest, weil ihm fastfoodcontent als geistige Grundnahrung ausreicht.
Habe ich mir eigentlich schon mal die Frage gestellt, warum die Sueddeutsche zu einer erzreaktionären Kampfpostille verkommen ist? Wahrscheinlich.
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