8. Februar 2016

Barfußschuhe für die Gesangslehrerin

Es ist schon schwierig jemanden zum Wechsel der Gangart zu überzeugen. Das klappt beim Pferd schon nicht, auf daß die Peitsche ge­schwungen wird, beim Menschen somit erst recht nicht. Wegen dem Peitschen­schwing­verbot. Nur bei Maxl ist das einfach. Wenn der einen Absturz auf den Teppich hingelegt hat, knattert der los wie der kleine Muck.

Überreden geht gleich gar nicht. Dann hat man verloren. Abgesehen davon geht es nicht um Überzeugung oder Überredung, denn durch das persönliche Beispiel ist die Dame längst überzeugt, seit über einem dreiviertel Jahr. Es geht also darum, daß das Trägheitsgesetz auch beim Menschen sehr gut funktioniert.

Sind ja wirklich schicke Schuhe drin, was sie mir da neulich mal mitgegeben hatten.

Sag ich doch, für Frauen schmeißen die alles in die Entwick­lung. Schick, was die sich da ausden­ken. Männerschuhe sind funktional. Ich fahr ja nachher in so einen Laden, um mich mal über die Seite sachkundig zu machen, die ich kau­fen woll­te, wobei mich ja erst mal nur die Strümpfe interes­sieren, denn die Schuhe sehen arg danach aus, als ob die Sohle aus Radier­gummi ist. Das kriege ich im Billig­heimer für 10 Euro.

Irgendwie haben sie ja Recht, vielleicht sollte ich erst mal hier im Studio mit solchen Schuhen anfangen.

Laufen sie denn zu Hause barfuß?

Ja, sogar oft.

Dann ist das keine schlechte Idee, dann würden aber Strümpfe mit ABS-System auch erst mal ausreichen. Die hier, die ich gerade anhabe. Da zieht es nur etwas durch, denn mein Fußbo­den ist aus echtem Beton mit arschglattem Kunststoff dra­piert. Da wärmt nix. Ich mach mich mal sachkundig und berich­te dann. Man muß den Umstieg nicht übers Knie brechen. Für's erste reichen auch solche Zehensocken.


Ich hatte ja letztes Jahr den Barfußschuh (mit ß) vom Billigheimer wärm­stens empfohlen, weil man den Einstieg in eine andere Gehwelt nicht preis­werter bekommt, sofern man nicht auf Wattschuhe spekuliert. Ze­hen­socken und dieser Schuh von Norma, da liegt man noch unter dreißig Euro und hat zumindest an trockenen Tagen ein sehr angenehmes Fort­bewegungsmittel. Wenn es regnet, macht es keinen Spaß mehr, da der Schuh oben, unten, rechts und links nicht wasserdicht ist.

Bei der Gelegenheit sei den Interessierten mitgeteilt, daß ich die Fünf­fingerschuhe auch den gesamten Winter über getragen habe, sofern über Null Grad waren und es trocken und schneefrei blieb. Dann benötigt man keine Zehensocken, der Fuß erwärmt sich vom Laufen wie von selbst. Das macht den Unterschied zur Bewegungsarmut in einer Wohnung.

Ach ja, wie sich die Zeiten doch ändern. Vor einem halben Jahr war der Schuh noch ein Euro preiswerter.

7. Februar 2016

Die Anmerkung bedankt sich für den Goldenen Füllhalter



Die Anmerkung ist mit dem "Goldenen Füllhalter" ausgezeichnet worden. Der Hobbyblogger bedankte sich mit einer bemerkenswerten Rede.

"Wenn Sie sich blödistisch äußern, dann sind Sie verdammt noch mal ein Blödist."

Lieblingssymbol: Rätsel am Sonntag

Nach dem viel zu kurz geratenem Kurzkrimi sei ein sehr schwieriges Rät­sel nachgeschoben, das bei richtiger Lösung zu einer verblüffenden Er­kenntnis führt.

Was ist das Lieblingssymbol rechter Bildsprache?

NSU: Der Kurzkrimi am Sonntag

Oder: Der Paffe im Rauch


Krimis nach Lage der Akten, das ist der neue Trend. Tsokos versilbert seine immense Erfahrung als Rechtsmediziner, von Schirach seine Erleb­nisse im Anwaltsbüro und Schorlau die Bühnendekoration des Münchener OLG-Stadls in der Regie von Herrn Götzl. Naja, Regie in diesem kleinen Schaustück, die führen andere. Aber den Streß der inzwischen deutlich über 200 Aufführungen, den überlassen sie schon dem Götzl.

Wo sich jemand Verdienste bei der Erziehung des deutschen Lesevolkes zum Guten hin erwirbt, sind die Neider nicht fern und degradieren die Krimischreiber zu Schundliteraten. Der aufgeklärte Blogleser hingegen weiß, wer einen Schorlau liest, geht in den 5 oder 6 Stunden auch keine Beherbungsstätte für Staatsbürgerschaftsbewerber anzünden, verzichtet auf den Pegida-Spaziergang bei arschkalten Temperaturen und nörgelt auch nicht rum, wenn ein Autor mal einen nicht ganz so treffsicheren Satz gedichtet hat.

Sonntags ist Zeit für Familie, Besinnung, Insichgehen und Kraftsammelm für die Heldentaten der Folgewoche. Da ist im Grunde keine Sekunde frei, um jemandem wertvolle Zeit mit einem Krimi zu stehlen. Insofern sind die Regeln streng. Kurz muß er sein, der Roman, auserzählt und nahbei der Aktenlage. Diese sei im folgenden vorgestellt.

Es geht um das Husarenstück einer großen deutschen Haßillustrierten, sich in der Flut von täglicher Hetze gegen alles, was rechts der Alster liegt, als Geburtshelfer des NSU zu verstecken und unerkannt zu bleiben.

Neueinsteigern in die Welt sonntäglicher Kurzkrimis lassen wir ein wenig Hilfe zur Lösung der Rätselfrage von Dr. Siegfried Mayr angedeihen. Es ist ein dritte Person gesucht, die der evangelischen Antifa zu Merseburg an­ge­hörte und dem inner circle von des Pfaffen König Krabbelgruppe zugerechnet wird. Der Kenner der Szene weiß auf Anhieb, daß Ulli Jentsch vom apabiz gemeint ist. Es fehlt allerdings noch ein vierter Mann, dessen Anteil nicht unterschätzt werden sollte, jene Person, die die mediale Geburtsurkunde des NSU unterzeichnet hat und somit als alleiniger Geburtshelfer in Er­scheinung trat, Birger Menke. Er war der Mann, der das Gerücht in die Welt setzte, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos hätten eine DVD mit Ge­ständis hinterlassen. Bis einschließlich heute hält die Hamburger Hetz­postille dieses Geständnis unter Verschluß. Wir harren dessen Veröffent­lichung, die am 12.11.2011 um 16:03 Uhr verkündet, doch bislang unter­lassen wurde.



Die Griffel von Tilo Giesbers wurden auf der Referenz-DVD des BKA nachgewiesen, PDS Halle, obwohl es längst Die Linke war. Wer weiß, wo überall er noch seine Spuren hinterließ? Baumgärtner ist Vertrauens­schreiber beim Hamburger Spitzel-Magazin. Und Jentsch könnte einen echt spannenden Sonntag Nachmittag mit der Beantwortung der Frage ausfüllen, wie die protestantische Antifamafia aus Merseburg den Deal mit der DVD durchgezogen hat.

Zur Aktenlage gehört unbedingt das Wissen darüber, daß die DVD vom apabiz, jene, die exklusiv an eine große deutsche Illustrierte verhökert wurde, vom BKA nicht zu den Akten gegeben wurde. Es gehört dazu, daß die Chargennummer der Rohlinge nicht erfaßt bzw. nicht ausermittelt ist, denn aus der geht Hersteller, Vertriebszeitraum und -region hervor, wenn man sich dahinter klemmt.

Da es ein Kurzkrimi werden soll, muß zugunsten der Erzählung auf die Expertenmeinung von EKHK Dern verzichtet werden. Dern hat sich ein Zubrot durch die "Profile sexueller Gewaltäter" Verdienste erworben.

Erfahrungen und Fakten weisen darauf hin, dass Vergewaltigungen und andere sexuelle Gewaltdelikte ein Phänomen der Nähe sind. Sie ereignen sich aus dem Vollzug von Alltagsroutinen heraus und sind eher einem all­gemeinen Lebensrisiko zuzuordnen als einer Risiko­konstellation, die etwas mit dem Verhalten eines gezielt vorgehenden Beutegreifers zu tun hat.

Die Analyse der Bettgeschichten zwischen Böhnhardt und Zschäpe als auch die Darstellung der voluminösen Titten der Protagonistin müssen dem steuerfinanzierten Fernsehen vorbehalten bleiben.



Hier ist sie, die Geschichte, die von der Illustrierten gesucht wird und von der noch viel mehr Menschen erfahren sollen.
_____

Es war Samstag Abend. Hoffentlich war der Angerufene erreichbar, sonst würde es schwierig werden. endlich nahm jemand ab.

Ja?

Uri? Tom hier. Sag mal, hast du das in den Nachrichten aus Eisenach mitbekommen?

Ne, was war da?

Wirste kaum glauben, die haben in einem angebrannten Wohnmobil zwei alte Spezies gefunden. Tot.

Ach so? Wen denn?

Die beiden Glatzen aus Jena, die damals verschwunden waren, erinnerst dich sicher, die mit der Schnecke abgehauen sind. Die wird noch gesucht.

Aha, und was habe ich damit zu tun?

Ich hab da was für dich, was du eventuell mal prüfen könntest. Und für's Archiv natürlich. Eine schicke DVD. Ob die von denen ist. Sieht mir ver­dammt danach aus. Ich habe aber keine Ahnung.

Schick sie mir zu.

Nee, ich würde dann morgen vorbeikommen und sie vorbeibringen. Wenn die das waren, kommen wir ganz groß raus damit. Da muß vielleicht noch etwas Arbeit reingesteckt werden.



Zwei Tage später war alles in Sack und Tüten. Die DVD entsprach zwar nicht mehr dem Original, kam der Intention von Uri Keller und Tom Kiesberg jedoch weitaus näher.

Weißte was? Wir rufen den Micha an. Der hat bestimmt eine Möglichkeit, die Nummer ganz groß rauszubringen. Außerdem haben die Kohle ohne Ende. Da wächst bestimmt was rüber.

Genial.

Der Kontaktmann hatte im Prinzip nichts dagegen, bremste den Enthu­siasmus von Tom jedoch sofort aus. Tom hatte Scheiße gebaut. Es war ein kleines Unglück passiert. Die falschen DVDs mußten wieder einge­fan­gen werden, die an diverse Empfänger verschickt worden waren. Erst danach konnte die Aktion weiterlaufen.

Das flutschte dann wie früher die Beichte beim Pfaffen. Man kennt sich eben und kann sich aufeinander ver­lassen. Die Illustrierte hat sich nicht lumpen lassen und Micha blieb außen vor. Sie haben den Begleittext zur DVD fast 1:1 übernommen und in die Welt gesetzt.

Der Paffe lächelte in seinen Bart, als er die Botschaft vernahm. Auf seine Schäfchen war Verlaß. Halleluja, der Heiland ward ge­boren, der nun groß gepäppelt werden mußte.

6. Februar 2016

Gedichtanfang für Laureaten

Falls mal wieder ein deutscher Pulitzeranwärter, Praktikant einer Illu­strierten oder propagandistischer Haßprediger mit einer Eloge versehen werden muß, spendiere ich mal den Anfang. Es sei mein Beitrag für den inne­ren Frieden der Deutschen. Die Zeilen sind dem Ästheten der Haß­propa­ganda, Klaus Brinkbäumer, gewidmet.

Mit tausend Füllern geschrieben,
mit tausend Tinten gedacht,
es sind an Wörtern geblieben
die schnöden nachfolgend acht.

Ein Journalist braucht viel -
Charakter und wenig Tinte.

Terrorismus wie bei Muttern: Linke hör'n die Signale



Der Generalbundesanwalt will eine harte Gangart gegen rechte Gewalt­täter anschlagen. Ich versuche ihn mir gerade in genau dieser Gangart vorzustellen, was immer in einem Lachkrampf endet. Egal. Gleichzeitig ruft er zum Gegenfanal auf. Die Linksterroristen des Linkssozialistischen Untergrunds (LSU) haben verstanden und schon mal die Brandfackel ins Gefecht geworfen. In der letzten Nacht terrorisierten sie die Bewohner und Gäste in der Berliner Innenstadt mit zahlreichen Brandanschlägen, selbstverständlich straffrei und ohne, daß der GBA das Ermittlungs­ver­fahren an sich zieht.

Spiegel in eigener Sache: Wir sind Haßprediger



Hadmut Danisch fragte seine Leser, warum der Spiegel im Koma liegt und gab kurze Zeit später darauf die Antwort, daß die aus Angst vor der Rea­lität Selbstmord begangen haben.

In einer letzten Anwandlung von Realitätssinn hat sich der Chef­redakteur der Spiegel-Gruppe, Klaus Brinkbäumer, entschlossen, die Blattmacher als Heßprediger zu outen.

[update 08.02.2016, 11:40 Uhr]

Für nazistische Hitlerei reicht es bei der Hamburger Illustrierten immer. Geerbt ist geerbt.

5. Februar 2016

Die Partei: Schießbefehl gegen Anderswählende



Martin Sonneborn, Vorsitzender von Die Partei, hat im traditionellen Win­terinterview, ich sage nur Kaltland, den bisher streng geheimen Schieß­befehl veröffentlicht, der den Nischenpolitikern zur Macht ver­helfen soll. Notfalls alle erschießen, die ihr Kreuz an der falschen Stelle machen, und Ruhe ist.

Steinmeier kämpft für Asyl von Julian Assange



Nachdem durchsickerte, daß der unfreiwillige Aufenthalt von Julian Assange in der Botschaft Equadors zu London einer illegalen Haft gleich­kommt, hat sich der Freund universell geltender Menschenrechte und An­walt zu Unrecht inhaftierter Menschen, der deutsche Frank-Walter Stein­meier, dafür ausgesporchen, die zügige Ausreise des Opfers staat­licher Willkür nach Deutschland zu ermöglichen.



Seitens der von ihm einge­setz­ten Arbeitsgruppe seien bereits alle Maß­nah­men getroffen worden, ein beschleu­nig­tes Asyl- und Einbürgerungs­verfahren für Assange einzu­lei­ten. An Steinmeier soll es nicht scheitern.

Waren Kohl und Genscher Staatskriminelle?



Zumindest waren sie in der Lage dazu, wie das Hitlertagebuch-Magazin berichtet. Der ehemalige Staatsanwalt, Heinrich Wille, wird so zitiert.

Sowohl der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl als auch Außen­mi­nister Genscher seien in der Lage gewesen, "Staatskriminalität zu begehen".

Warum in der Internethetze des stern gegen ehemals hoch angesehene deutsche Politiker der Name Stoltenberg unterschlagen wird, das bleibt ein Geheimis der Geschichtsfälscher.

Aber schön, daß wir eines geklärt haben. Die beiden wichtigsten deutschen Regierungsposten im Bann des Kriminellen.

4. Februar 2016

NSU: Burschel auch du!

Propagandatankstelle
So ein Denkorgan zu schänden -
dessen Inhalt: ruiniert! -
reichen, ins Genick lanciert,
schon Gerüchte und Legenden


frei nach Martin Hatzius

Friedrich C. Burschel

Schwer zu sagen, was an »dem neuen Schorlau« am meisten nervt...

An der Stelle habe ich das Lesen auch schon wieder beendet gehabt. Schwer zu sagen, was an Burschel nervt.

Burschel ist genauso schlau wie mein Knäckebrot und neidisch bis unter den Dreck der Fingernägel, weil Schorlau die Akten in Geld umgerubelt hat und die Gemeinschaft der Krimifreunde hellauf begeistert war, wäh­rend Bur­schel in seiner Echokammer linker Verschwörungspraktiker immer nur der gleichen Leute angesichtig wird, die ihm kaum noch zuhören. Das Thema ist ausgelutscht und keine Sau kauft den Linken noch ihre NSU-Märchen ab.

Das publizistische Elend, in dem er verzweifelt nach einem Ausweg sucht, ist ihm zu gönnen.

Burschel, Schorlau hat einen Krimi geschrieben, keine linke Propaganda­broschüre. Ist das so schwer zu unterscheiden?

Weil die Apologeten des NSU-Märchens so schwer von Begriff sind, zwar den Baseballschläger bemerkt haben, der ihnen vor die Omme geklatscht wurde, aber nicht wissen, was mit ihnen passiert, sei Herrn Burschel aus­nahmsweise verraten, was ihn so nervt.

Schorlau hat mit einem schnöden Krimi, inzwischen hundertausendfach gelesen, binnen weniger Tage das linke Märchen über den NSU aus den Hirnen der Krimifreunde geblasen und massive Zweifel a) an der von Vater Staat am OLG zu München und von den beiden Ommas, Friedrich und Ramelsberger, verbreiteten Version gesät, und b) die sich an der Mutterbrust von Vater Staat labenden linken Pseudoaufklärer mit ihrem Nazi-Gespenst der Lächerlichkeit preisgegeben, indem er sich in seinem Plot streng an den Akten entlang gehangelt hat. Das ganze über die Jahre hinweg aufgebaute informelle Antinazi-Lagerfeuer-Netzwerk der Linken und ihrer Lohnschreiber hat mit all dem in den Hintern gebla­se­nen Geld nicht mal im Ansatz so viel Wirkung erzielt, wie Schorlau binnen weniger Tage nach Verkaufsstart des Krimis.

Da haben sich die Kindergärtnerinnen ein so gar schröckliches Gesicht ausgedacht, mit dem sie den fett aufgeblasenen roten Luftballon bemal­ten, um die Buam und Maderls zum Fasching gehörig zu erschrecken, da kommt so ein Schlingel von links, haut eine Stecknadel rein und Puff. Weg war die Ansammlung heißer Luft. Die Kindergärtnerinnen machten ein saurteigiges Gesicht, und alle Kinder feixten.

Im Gegensatz zu den Pappnasen der Hamburger Haß-Illustrierten oder den Clonwsmasken der Linken gehöre ich nicht zu jenen Personen, die an einem Kriminalroman einen Faktencheck vollziehen. Für heute sei genug geburschelt. Ein Krimi ist ein Krimi ist ein Krimi.

deutscher General fordert Krieg gegen Syrien ein



Goethe lebt.

Andrer Bürger:

Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
Wenn hinten, weit, in der Türkei,
Die Völker aufeinander schlagen.
Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
Dann kehrt man abends froh nach Haus,
Und segnet Fried und Friedenszeiten.

... sagte Hans-Lothar Domröse der Zeitung "Die Welt". Die mit moder­ner Radar- und Kommunikationstechnik ausgestatteten Spezialma­schinen könnten von "entscheidender Bedeutung" sein und die Kampf­kraft der internationalen Koalition gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) verbessern.

Dann schauen wir doch mal nach, was in der Welt drin steht, wo Welt drauf steht.



Nun ist das zwar nicht die Plauderei des Kommandierenden Propaganda­generals, aber das Fazit der letzten Monate ist ziemlich eindeutig. Der bisherige NATO-Einsatz in Nahost ist eine militärische Pleite für die Möch­tegernkrieger des Westens, da dieser bislang die terroristische Erd­öl­förderung und deren Geldfluß als auch die diversen Terrorgruppen in der Region schützte und unterstützte. All diese Logistik des Westens ist wirkungslos. Gegen den zielgerichteten Einsatz der russischen Luftstreitkräfte vor Ort im Verbund mit der syrischen Armee gibt es kein wirksames Gegen­mittel.

Um Himmels Willen, deutsche Generäle und Krieg, das geht nicht gut aus.

Oder, um mal Klartext zu reden, was der deutsche General wirklich gesagt hat.

Wenn wir da nicht alsbald reingehen, ist die Region für uns verloren. Hindukusch-Philosphie. Deutschland ist ein Land der Terroristenfreunde und -finanziers.

Wann geht es wieder nach Teneriffa?

Nur ein Hochmütiger weicht
von einem markierten
Wanderweg in den Bergen ab
und verzichtet überdies noch
auf richtige Bergschuhe.


Gabriel K. Lobendanz
Sie haben sehr schöne Füße, ideal für Zehenschuhe. Ich sage ja jedem, der erste Einstieg ins Barfußlaufen sind Zehensocken, denn die funktio­nieren auch in den normalen Bar­fußschuhen.

Verkäuferin für Barfußstrümpfe

Dieser Hochmütige war ich, denn in großem Stolz auf die frisch erwor­benen Barfußschuhe wurde ohne Bergstiefel gen Teneriffa ausgeschifft. Der Abstieg vom Teide via Pico Viejo endete mit kaputten Schuhen und der Bergrettung, die mit Feuerwehr und Krankenwagen ein aussichtsloses Unterfangen gestartet hatte, denn nachts im Dunkeln sieht man nichts. Auch nicht im Teide-Nationalpark. Das Thema ist auf der Insel Tabu, denn sobald es angesprochen wird, wandelt sich die für die Wanderung zuständige Dame in eine, zuge­gebenermaßen, milde Würgeschlange.

Die Verkäuferin kullerte im übrigen ein wenig mit den Augen, als ich ihr verklickerte, daß man den Teide-Nationalpark auch ohne Hochgebirgs­botten bewältigen kann. Abgekauft hat sie es mir wohl nicht. Ist mir aber wurscht.

Normalerweise lautet die erste Frage der Zahnärztin immer "Wie geht es ihnen?"

Die Antworten darauf entsprechen immer ungefähr der Wahrheit, weil sie als Ärztin zuweilen Ideen entwickelt, die dem allgemeinen Wohlbefinden dienlich sind. So hat sie nach Bekanntgabe fürchterlicher Schmerzen nach Bandscheibe und Rücken kurzerhand die Anfertigung einer Aufbißschiene angeregt, damit der Kieferstatus wenigstens des Nachts in einem wün­schens­werten Zustand ist. Hat super funktioniert und wurde nach knapp einem Jahr nicht mehr benötigt, zumal die Anfertigung von Ersatz­beiß­hilfen verhinderten, daß das Teil überhaupt noch paßte.

Keine Ahnung, da ich momentan eine andere Baustelle habe, die erst mal abgearbeitet werden muß, Stoffwechselstörung mit unklarer Ursache. Ich wiege viel zu viel und habe keine Lust, diese Masse durch die Gegend zu schleppen. Das ist mir zu anstrengend.

Sie sehen doch aber sehr gut aus. Ich kann mich noch gut an sie erinnern, als sie so dünn waren. Das sind sie doch jetzt das blühende Leben.

Naja stimmt schon so ein bißchen, habe ja inzwischen auch schon wieder etwas abgenommen. Es läuft aber alles auf den Verdacht des Doktors hinaus, den der Kardiologe bestätigen wird. Bin ich mir inzwischen fast sicher. Entscheidend ist aber, wie ich mich fühle, nicht was irgendwelche Apparate aufzeichnen.

Na gut, Mund auf.


Das war dann erst mal nichts, da ein Hustenanfall ihr Vorhaben verhinderte.

Mensch, da war ich extra zwei Tage hintereinander bei der Gesangslehrerin zum Training und nun das. Die hat mich super für heute präpariert.

Dann passierte ein Wunder. Nach einer Gurgellösung und zehn Minuten später war der Zahn wieder ganz. Ohne abzusetzen, ohne Hustenanfall, ruhig und ausgeglichen. Die Zahnärztin konnte in einem Rutsch den Zahn sanieren, was so ziemlich Weltrekord ist. Bei mir.

3. Februar 2016

Nahles und der Schießbefehl



Nahels: Mindestlohn-Kontrolleure sollen Schusswaffen tragen

via Le Penseur

Merkel & Co. KG: Rudelkuscheln mit Terroristenführern


Merkel und das Commando Kriegsgeschrei sind nur noch nützliche Idioten Obamas und somit bei den Leitkommentatoren unten durch.

Zuerst empfing Merkel den ukrainischen Terroristenführer Poroschenko, um ihm vor laufneden Kameras zu versprechen, dem Brudermörder auch in diesem Jahr mit Millionen von Euro den Mord an der eigenen Bevölke­rung zu versüßen, schon macht sich einer der größten deutschen Terror­helfer und Terroristenfreunde auf den Weg, und fliegt gen Nahen Osten, die dortigen Terroristenführer zu herzen und ihnen zu versichern, daß Gabriel das alles nicht so meint, wie es manchmal in deutschen Zeitungen steht, man werde sich um die zugesicherte Bombenladung kümmern.


Linke kritisieren Steinmeiers Lustreise zu seinen blutrünstigen Freunden.

In Zeiten, in denen ernsthafte Schritte unternommen werden müßten, Spannungen abzubauen, aufeinander zuzugehen, Friedensprozesse in Gang zu setzen, in solchen Zeiten fallen die Führer der Bundesrepublik Deutschland, allen voran Merkel und Steinmeier, dadurch auf, daß sie das Rudelkuscheln mit Terroristenführern forcieren.

Volksverräter Merkel muß weg. Meint das Neubrandenburger Straßen­publikum.

Quadratur des Balles: wenn sich Journalisten verwürfeln


Allen Interessen gerecht zu werden, kommt mittlerweile der Quadratur des Balles gleich.

Ja, sie sind stolz darauf, in Mathe immer als Niete durchgegangen zu sein und trotzdem das täglich schwere Brot sich erschreiben zu können, auch wenn sie in Geometrie regelmäßig schwänzten und ihnen so das seit dem antiken Linienvermesser Pythagoras überlieferte Problem der Kubusur des kaukasischen Kreidekreises unbekannt ist.

Haben sie Ahnung von Mathe, mehr so speziell Geometrie?

Nee, sonst wäre ich ja Mathematikprofessor und nicht Rohr­leger.

Schade, sonst hätte ich sie jetzt fragen können, was die Quadratur eines Balles außer sozia­listischem Blödel­jour­nalismus* noch sein könnte.

Fragen können sie, aber Antwort gibt es keine.


Und nein, ich benötige kein Online-Abo, um diesen Artikel lesen zu können.



* Es ist eine recht komplizierte Frage, ob hier der Dativ oder Akkusativ zu stehen hat. Schlußendlich wurde sich nach Recherche für den Dativ entschieden.

2. Februar 2016

männlicher Merksatz für Frauen

Adam Soboczynski

Frauen, die gerne beides hätten, den durchgegenderten Mann und den Beschützer, denen muss man leider sagen: Beides geht nicht!

Verfassungsschutz: Schild und Schwert der SPD



Der für seine Haßtiraden, Hetzreden und Pöbeleien weltweit bekannte stellvertrende Politiker Gabriel hat namens der Faschosozen erneut deutlich gemacht, daß der Verfassungsschutz den Interessen der SPD-Führung zu dienen und treu an der Seite der Verräterpartei zu stehen hat, um die mißliebige politische Konkurrenz im Kampf um die Fleischtöpfe der Macht moralisch zu diskreditieren.

Politisch können sie es nicht, ergo greifen sie tief in den Fäkalientopf.

Wenn die AfD in einen solchen Bericht gehört, dann erst recht die komplette Führungsspitze der SPD. Mehr legaler Faschismus als mit denen geht momentan nicht.



Der Verfassungsschutz wehrt sich gegen die Vereinnahmung durch die Faschosozen. Er will die AfD vorerst nicht beobachten.

1. Februar 2016

Wer schützt uns vor den Faschosozen?

Der Sozi ist nicht grundsätzlich dumm,
er hat nur sehr viel Pech beim Nachdenken.


Alfred Tetzlaff, Küchenphilosoph


In den deutschen Wirtschaftsnachrichten wird der ewige Wahlverlierer und Träger des Versagerstempels Maas als Denunziant gehandelt.

Le Penseur fragt mit allem Wiener Charme, den er gerade so noch auf­brin­gen konnte, ob man einen "Justiz"minister präpotenten Sesselfurzer mit Anflügen von Größenwahn nennen darf.

Schade, daß wir auf dem Gebiet der Nennung keine Kennung haben. Wir müssen dem Fragenden die Antwort schuldig bleiben.

Schießbefehl der BRD im Hitlertagebuch-Magazin



Ganz klare Antwort: Ja, man darf schießen.

Der von den Blattmachern eingekaufte Artikel, den sich anb/DPA aus­dachte, beantwortet die im Titel des Hitlertagebuch-Magazins aufge­worfene Frage nicht, sondern behandelt vollkommen andere Probleme sträflichen Verhaltens, so z.B. daß man sich strafbar macht, wenn man als Flüchting keinen Paß am Grenzübergang vorweisen kann.



Das im Titel aufgeworfene Problem ist ein typisch faschistisches, daß sich der gobbelssche Nachwuchs zwecks Volksverblödung aus den Fingern ge­so­gen hat, denn es ist vollkommen unerheblich, ob an der Grenze plötzlich ein Flüchtling, Conchita Wurst oder die Zillertaler Herzbuam vor einem stehen und mit bedrohlichem Gestus Einlaß begehren.

Es geht bei der Einreise, dem Grenzübertritt, mitnichten um Flüchtlinge, sondern um einen vom Gesetzgeber verpflichtend vorgeschriebenen hoheit­lichen Akt, der Personen betrifft. Über den darf sich ausschließlich das Merkel hinwegsetzen, da es nicht an Recht und Gesetz gebunden ist.

Wer die Frage nach der Anwendung der Schußwaffe beantworten will, der hat es sehr einfach. Es muß nur der derzeit für die BRD geltende Schieß­befehl zitiert werden. Da es sich im vorliegenden Fall um die Staatsgrenze der imperialistischen BRD zu den demokratischen Nachbarstaaten handelt, greift das

Gesetz über den unmittelbaren Zwang bei Ausübung öffentlicher Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes (UZwG)

und hier vor allem der § 10 Schußwaffengebrauch gegen Personen.

Bezogen auf Flüchtlinge kämen Satz 2 und 3 in Betracht, da sie die An­wendung der Schußwaffe auf flüchtige Personen behandeln. Die Propa­gandafaschisten des stern meinen da in ihrer sehr eingeengten Weltsicht aber etwas anderes.

Der Bundesbeamte in Not muß binnen Bruchteilen von Sekunden ent­scheiden, ob eine der 13 im Gesetz definierten Situationen zutrifft und somit die Anwendung der Schußwaffe rechtfertigt oder andere gesetzliche Bestimmungen den Gebrauch genehmigen, die von diesem Bundesgesetz nicht erfaßt sind.

Der §11 des Gesetzes regelt die Anwendung der Schußwaffe im Grenz­dienst und sei deswegen vollständig zitiert.

(1) Die in § 9 Nr. 1, 2, 7 und 8 genannten Vollzugsbeamten können im Grenzdienst Schußwaffen auch gegen Personen gebrauchen, die sich der wiederholten Weisung, zu halten oder die Überprüfung ihrer Person oder der etwa mitgeführten Beförderungsmittel und Gegenstände zu dulden, durch die Flucht zu entziehen versuchen. Ist anzunehmen, daß die mündliche Weisung nicht verstanden wird, so kann sie durch einen Warnschuß ersetzt werden.

Für die Vollzugesbeamten der Länder gelten die jeweiligen Ländergesetze mit ihren durchaus sehr unterschiedlichen Schießbefehlen.

Die in der BRD geltenden Schießbefehle haben im Laufe der Jahrzehnte mindestens 491 Todesopfer gefordert. Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos sind in dieser Statistik noch nicht eingepreist. Insgesamt wurden etwa 2.500 Schüsse auf Personen abgegeben. Das ergibt ein tödliche Trefferquote von etwa 20%. Ob das an den miserablen Waffen oder der grottenschlechten Schieß­ausbildung der Polizisten liegt, geht aus der Statistik nicht hervor.



In Berlin sind die Schießstände der Polizei z.B. dermaßen marode, daß eine reguläre und somit zielführende Ausbildung im Grunde nicht mehr stattfindet. Berliner Polizisten ziehen sich das, was sie für ihre tägliche Schießpraxis brauchen, aus dem sonntäglichen Tatort mit Til Schweiger.

Der stern hat sich den Nimbus des Hitlertagebuch-Magazins redlich erworben. So schnell toppt die keiner.

Journalisten und Politiker erweisen sich einmal mehr als dumm wie ein deutsches Landbrot, wie Annett Meiritz eindrucksvoll unter Beweis stellt. Sie sind nicht entsetzt, sondern entsetzlich blöd.



[update 08:50 Uhr]

Abgeordnete der damaligen PDS hatten sich bereits vor fast 20 Jahren zum Schießbefehl der BRD sachkundig gemacht.