2. November 2017

der Deutsche - einfach erklärt


Wer hat sich denn von unseren Kandidaten am besten geschlagen heute und wird dafür mit der Bäcker der Woche Schürze belohnt?

Mehr muß die Welt nicht über den Deutschen wissen. Das erklärt alles.

NSU: im Reich des völkischen Opiums - Teil 1



Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.

Karl Marx
Was ist mit der Aussage "Opium des Volkes" bzw "Opium für das Volk" gemeint?
Der zweite Teil der Frage ist leicht zu beantworten. Deutsche Schlager sind Opium fürs Volk.

Nein, heute mal kein Moser-Post, bzw. die meistens sehr erhellenden Kommentare zu seinen frommreligiösen, trotzdem wenig erbaulichen Ergüssen, mit denen er seiner Gläubigern Mut zuschreiben will.
Linken-Abgeordnete: Mundlos und Böhnhardt wurden nicht von einer dritten Person ermordet

Damit bleibt die These der Ermittler bestehen, dass Mundlos beim Eintreffen der ersten beiden Polizisten am Fahrzeug zuerst Böhnhardt und anschließend sich selber erschossen habe.
Die verdiente Staatsschützerin Thüringens und Abgeordnete für Die Linke. im Thüringer Landtag, Frau Katharina König-Preuss, gibt den Pofalla und erklärt den NSU für beendet.
„Ich bitte um eins, den 4. November 2011 als abgehakt zu betrachten.“
Der Bitte kann aus Gründen eines enormen Spaßfaktors nicht entspro­chen werden, wie das Kommentatorenvolk dieses Antifa-Gesülzes herausarbeitet.
von rain, 29.10.2017 - 20:20

Fest steht jedenfalls, dass wie so oft in der Bundesrepublik geschehen, ein oder mehrere Geheimdienste sich eine oder mehrere Terrorgruppen gehalten haben (oder war es umgedreht?).
———
von afrika, 29.10.2017 - 18:51

--- das darf sogar kommentiert werden, ist ja auch spannend. Nur, das ganze Gezerre interessiert keine Sau mehr. Der ganze Affenzirkus kostet den Steuerzahler eine Menge Geld, diverse Anwälte halten sich den Bauch vor lachen und ihr Konto platzt ;- und raus kommt nichts, nullkommanichts ..........
Nun, uns ficht das eh nicht an, da der AK NSU außerhalb jeden Verdachts steht, Königs-Groupie zu sein. Die Bitte war eh nur an den kleinen Kreis von Verschwörungspraktikern und Berufsdenunzianten gerichtet, die letzten Freitag den 25. Jahrestag des NSU feierten. Ja, man muß es sich auf der Zunge zergehen lassen. 25 Jahre NSU und nur die Antifantasten zelebrieren das in einer angemessenen Form.

Halten wir eine Binse fest. Bezüglich des Todes von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos fand nie eine Morduntersuchung statt. Insofern ist die königliche Bitte nichts weiter als gesülzter Antifadünnschiß mit einer Prise evangelistischem Opium versüßt. Das ist der Stoff, mit dem religionisti­sche Linkshassisten ihre Haßpropaganda antreiben. Und es ist der Stoff, aus dem Bewerbungsschreiben gemacht sind. Diese Haltung ist die beste Bewerbung, um später mal die Abteilung Kriminalistik am Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft zu leiten, falls es mal mit dem sicheren Abgeordnetenplatz nicht mehr klappt.

Aus der Shoutbox. Einige Menschen feierten in den Luthergedenktag rein.

Admin: arbeitskreis-n.su/blog/2017/10/30/antifa-stammtisch-jena-im-nsu-ausschuss-erfurt-unzumutbares-gesuelze/

anmerkung: KKP: „Ich bitte um eins, den 4. November 2011 als abgehakt zu betrachten.“ | abgelehnt

fragezeichen2: Man könnte glatt meinen, sie kennt den ...

anmerkung: ja, aber bisher votieren nur die zwei, die die Antifa-Mossad-Connection kennen, für diese Version

fragezeichen2: WOLFGANG SCHORLAU WIRFT KATHARINA KÖNIG (LINKE) VOR, DIE AUGEN VOR NSU-UNGEREIMTHEITEN ZU VERSCHLIESSEN friedensblick.de/22774/wolfgang-schorlau-wirft-katharina-koenig-linke-vor-die-augen-vor-nsu-ungereimtheiten-zu-verschliessen/

fragezeichen2: Da war sie ja recht deutlich.

anmerkung: im Grunde ist es irrelevant, sie hat es ja nur von ihren Groupies verlangt, sie will in ihren Kreisen nicht mit Problemen konfrontiert werden, weil sie Probleme nicht lösen kann, da fehlen halt ein paar Schuljahre, sie will eine Welt, die nur ihr gefällt

fragezeichen2: Die Diskussion mit Sieker und Schorlau war eine richtige Selbstenttarnung von ihr sicherungsblog.wordpress.com/2017/04/07/nsu-diskutiere-auch-du/

anmerkung: Fatal ist, daß die Ostpresse es so hinstellt, als sei das Gesetz, was die Alte keift. Eine Morduntersuchung fand bis heute nicht statt. Damit erübrigt sich jedes weitere Wort zur intellektuellen Qualität dieser Schwätzerin.

anmerkung: zur Erbauung der evangelistischen Linkshassisten gibt es morgen mal einen fröhlichen atheistischen Furz, solange frei ist, ist uns jeder Feiertag willkommen

Admin: eben. antifa, pau bis binninger, bundesanwaltschaft und medienknechte hand in hand. DAS nenne ich totalitaer. Schorlau wird da glatt zum Helden!

Ende Teil 1

1. November 2017

keine Integration, nirgends


Kristina Schröder: Wenn uns die Integration nicht gelingt, dann knallt es

Mannomann, was für geistige Flachpfeifen haben die christlichen Sozen bloß gezüchtet? Es bedarf nicht mal einer Sekunde, um den formidablen Blödsinn der quotenblonden Christin zu erkennen, denn der blinzelt einem ja bereits aus dem Titel mit der Strahlkraft einer Sonne entgegen. Der kundige Bürger spart zehn Minuten wertvoller Lebenszeit für persönlich wichtigere Dinge auf, denn diesen Artikel spart er sich.

Die ist schön gescheitert, seit die ersten Gastarbeiter ins Land geschleppt wurden und die Bildung einer Parallelwelt geduldet wurde.

Es gab nie eine und gibt auch keine Integration. Nirgends. Sie ist bereits gescheitert. Und knallen tut es auch schon. Jetzt und hier.

Was für ein soziges Geschwurbel im Christengewand. Olfaktorisch ein Lutherfurz, inhaliert des Teufels Parföng.

zum Versagen der Linken: keine Avantgarde, nirgends

Michael Klonovsky

Es geht um eine Linke, die keine Bewegung mehr ist, erst recht keine Avant­garde (sofern sie das je war),
sondern eine abgestillte, pappsatte, dröge, dumpfe, aggressive, machtge­schützte,
medial mit einheitsparteilicher Verve unterstützte,
von der evangelischen Kirche bis zum DFB, von der taz bis zur Bertelsmann-Stiftung getragene,
eine umfassende Mentalitätsherrschaft ausübende Großclique, die keine Köpfe und Ideen mehr hervorbringt, dafür scharenweise Denunzianten und Mitläufer,
die keinen Esprit mehr produziert, sondern buntbemalte begriffliche Stachel­drahtverhaue,
die nicht provoziert, sondern wittert und Lunte riecht,
die nicht protestiert, sondern verbietet,
die an den Universitäten das freie Denken abgeschafft und durch einen grotes­ken Theoriekrieg gegen die Realität ersetzt hat,
die sich im "Kampf gegen rechts" zum Endaufklärungs-Thing und Totemdienst versammelt und
deren Bodentruppen jeden schikanieren, der aus der Reihe tanzt und rote Linien überschreitet
– wobei die gesamte Chose sofort zusammenbräche, käme eine Regierung an die Macht, die nichts weiter täte als das System der staatlichen Alimentierung abzuschaffen, sprich GEZ-Gelder weg, Staatsknete für den „Kampf gegen rechts“ und alle seine Antonio-Amadeu-Afterstiftungen weg, Bühnensubven­tionen weg, Kulturförderung für alles Zeitgenössische weg, Kirchensteuer abschaffen etc.

Kipping, Riexinger und ihre Freunde vom Institut Solidarische Moderne sind doch illusionäre Traumtänzer, wenn sie glauben, man könne ausschließlich über die Mobilisierung von Gymnasiasten eine politische Mehrheit für Rot-Rot-Grün in unserer Gesellschaft erkämpfen.

Ralf Vogel, Bielefeld*
Naja, an dem Glauben ist schon ein Körnchen Lutherscher Wahrheit dran, denn zu was Gymasiasten (Abiturienten) in Höchstform fähig sind, hatte ich in der Berliner Republik beschrieben.

siehe dazu auch:

linke Hegemonie am Ende
keine Rechtsruck, nirgends
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* Neues Deutschland, Druckausgabe, 24.10.2017, S. 4 (Meinung)

Vogel bezieht sich wie sein Vorschreiber Peter Kierspel, Köln, (Brillante Analyse, Herr Baron!) auf einen online veröffentlichten Artikel, der die geistige Starre der Linken trefflich seziert.

31. Oktober 2017

Lebensmittelunsinn

Holger Kreitling regt sich über Brotaufkleber auf, die wegmüssen, weil sie wertvolle Kruste kosten. EU hilf, ist seine einzige Lösung.

Brot selber backen, wäre auch eine. Oder kein Brot mehr essen. Knäcke(brot) macht's auch. Außerdem bleibt man schlank, denn Brot macht fett.

Der wirklich Lebensmittelunsinn lauert auf jeder Tüte Spekulatius, Ge­würzspkulatius, genauer gesagt. Die haben da ein Mindest­haltbar­keits­datum raufgedruckt. Ich lach mich schlapp. Spekulatius halten nicht mal von zwölf bis Mittag, und diese Bürokratendeppen drucken ein Datum in ferner Zukunft auf die Tüte.

Ein Mindesthaltbarkeitsdatum auf einer Spekulatiustüte, das ist Lebensmittelunsinn.

wir furzen fröhlich mit - das Wort zum Luther-Gedenken


"Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz"


Am Post von Mariam Dessaive läßt sich das NSU-Paradoxon* sehr gut erklären, denn in dieser kurzen Kürze sind alle Ingredenzien enthalten, die dafür notwendig sind.
NSU-Mordserie muss weiter aufgeklärt werden!
Die Bewerbung von Daimagüler hingegen ist überflüssig wie ein Kropf, denn zur Aufklärung hat er nichts beigetragen. Gar nichts, wenn man es präzise formulieren müßte.

Es ist so einfach. Handelt es sich überhaupt um eine Mordserie? Es wird zwar behauptet, aber bisher ist das nicht beweisen, da sich niemand um eine entsprechende Beweislage gekümmert hat. Angenommen es wäre so, käme man wegen des Modus operandi auf wenigstens zwei Mordserien plus den Mord an Michelle Kiesewetter und Mordversuch an Martin Arnold.

Es muß "weiter aufgeklärt" werden impliziert, daß bereits aufgeklärt ist. Hier liegt das zweite Problem der Hobbyaufklärer, denn aufgeklärt ist nicht einer der unter dem Kürzel NSU subsummierten Morde, Bank­überfälle und Bombenattentate. Ein Behauptung ist kein Beweis, nicht mal dann, wenn sie von Range und Ziercke mit staatswichtiger Mimik geäußert wird und von Diemer in denkbar schlechtester Ausgestaltung kopiert wurde. Sie müssen belegen, beweisen, logisch herleiten. Das haben sie bis gestern Abend jedoch nicht getan. Vielleicht fangen sie ja heute damit an. Wer weiß das schon?

Bliebe noch die Zuordnung der Verbrechen zum NSU. Auch hier gilt, wer behauptet muß belegen. Auch wenn sich die Antifa anstrengt wie eine Herde Elefanten bei der Planierung der afrikanischen Savannen, indem sie 99,99% der Faschopropagnda zum NSU wuppt, ist da nichts, was auf eine Existenz eines wie immer gearteten NSU hinweist. Mittlerweile sind sie in so großer Not, daß sie die Enstehung des NSU auf einen Tag vor 25 Jahren legten, um den Spielraum für neue Geschichten ihrer NSU-Bibel zu vergrößern. Sie sind sich zu nichts zu doof.

Bekannt wurde der NSU durch dessen Gründungsurkunde vom 12.11.2011, die mit Geld gesiegelt war, Geld, das vom V-Magazin Spiegel an die Staatsschutzklitsche apabiz floß, um mittels eines Paulchen-Panther-Videos Nazipropaganda machen zu können. Man kann es nicht oft genug wiederholen. die ganze Nazi-Propaganda zum NSU wuppen die Antifas und Linken, niemand anders. Man muß sich in diesem Zusam­men­hang immer wieder vor Augen halten, daß nie ermittelt wurde, welchen Weg dieser Videoclip bis in die Hamburger Hetzredaktion nahm. Das ist sakrosankt. Klammert man aber dieses Beweismittel aus, sind alle anderen auch aus dem Rennen.

Es gibt bis zum heutigen Tag keinen einzigen harten materiellen Beleg für die These, daß es diesen NSU, so wie ihn sich die Antifa erfand, auch gegeben hat.

Aber, das muß eingestanden werden, wenn man sich einmal einen Teufel geschaffen hat, der einem das paradiesische Leben im Jetzt und Heute verleidet, dann fühlt man sich seitens extremistischer linkshassistischer Evangelisten auch in der Pflicht, das Höllenleben zu erdichten und erle­digt das lieber gleich selber, statt die Nazis zu Wort kommen zu lassen. Die müßten es ja am besten wissen, dürfen aber nicht ran, an die Geschichts­schreibung.



6 Jahre wurden inzwischen verplempert, und das Ergebnis ist dürftig. Nichts, wirklich nichts, was der Aufklärung der in Rede stehenden Ver­brechen zuträglich war. Es sind immer nur die Pupse der anderen, die erbärmlich stinken, nie die eigenen. Die von Mariam gepostete Auffor­derung ist nichts weiter als Kacke in einen Ventilator werfen, damit alles so bleibt wie bisher.

So soll es also weitergehen? Nö. Es wird Zeit, daß jemand dem Spektakel den Stecker zieht. Dieses verblödende Gelaber ödet einfach nur noch an.

Es sei noch erwähnt, daß der Doppelmord an Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos zwingend zur Akte NSU dazugehört. Wer das ausklammert, der führt Böses im Schilde, denn auch der gehört aufgeklärt, nicht die Zoll­stock-Verfehlungen der Thüringer Tatortermittler bei der Platzierung der Böhnhardt-DNA am Fundort des Peggy-Skeletts.
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* Das NSU-Paradoxon: Einen NSU in der Halluzination des GBA und der Antifa hat es nie gegeben. Wir müssen ihn weiter aufklären. Sagen die einen. Es ist alles aufgeklärt, die anderen.

30. Oktober 2017

NSU-Umfrage: Wer hat die Uwes ermordet?

Wer hat JFK ermordet?

Viele Akten zum NSU wurden inzwischen geleakt. Aus Gründen der nationalen Sicherheit bleiben einige unter Verschluß. Der Aktillon (unterstützt von Fact Control) will wissen, wer die Uwes ermordet hat.

die Antifa12 (7%)
der Mossad15 (9%)
erst der eine Uwe den anderen und dann sich selbst5 (3%)
Polizisten auf Abwegen 95 (60%)
Femenazis5 (3%)
die Russisch-Eurasische Organisierte Kriminalität armenischer Prägung5 (3%)
Erdogan / Graue Wölfe10 (6%)
PKK / YPG / DHKP-C11 (6%)

Stimmen bisher: 158
Umfrage beendet

Die Königs Antwort

ist mir egal, ich interessiere mich nicht für Nazihirne

haben wir weggelassen, da sie eh nur einen Treffer generieren würde.

Kalorienverbrauch

#35 Michael Köhler

das Gehirn verbraucht viele Kalorien.
Das gibt mir arg zu denken. Mein Gehirn hat noch nie Kalorien verbraucht und fühlt sich trotzdem ganz fit.

zum Versagen der Linken: kein Rechtsruck, nirgends

Rainer Bonhorst
Plötzlich hat, wie überall zu hören und zu lesen ist, ein Rechtsruck unser bis dato eher ruckfreies Land erschüttert.

Aber hat es wirklich geruckt? Ein bisschen geruckelt hatte es ja schon vor Herzogs Ruck-Rede. Es war ein Links-Geruckel, das der SPD die Konkurrenz der damaligen PDS und heutigen Linken gebracht hat, die sie seither nicht mehr los wird. Aber war das ein Linksruck? Es war doch eher eine Zellteilung. Die Leute waren links schon da, nur hatten sie noch keine eigene Partei. Jedenfalls nicht im Westen. Die hat ihnen Oskar Lafontaine beschert. Aber auch der war nicht der erste. Vor ihm haben sich diejenigen ein Rückelchen gegeben, denen die SPD nicht grün genug war. Seither hat die arme alte Tante der nach links offenen Mitte zwei unangenehme Ableger, einen dunkelroten und einen grünen. Von Links-Ruck sprach da ja auch kaum einer. Das liegt wohl daran, dass links nicht geruckt wird. Höchstens cool gerockt.

Rechts rockt man nicht. Da wird geruckt. Darum gilt der Erfolg der Alternative für Deutschland selbstverständlich als ein Rechts-Ruck. ...

Kurz und unspektakulär: Es ruckelt hier und da in der Parteienlandschaft, mal links, mal rechts und mal in der Mitte. Aber durch Deutschland ist kein Ruck gegangen, keiner nach rechts, keiner nach links, und schon gar keiner nach vorn oder nach oben.
Egon Dombrowsky @EgonDombrowsky
Gäb’s nicht den NSU und ähnliche Sachen, kein normaler Mensch würde noch ein Kreuz bei SPD, Linken und Grünen machen!
djadmoros 16.10.2017 07:38
Nowak ist beleidigt, weil die Ossis kein revolutionäres Subjekt sein wollten.

Auf diesen Satz kann man seinen Artikel eindampfen. Andere zum Opfer seiner eigenen Erwartungen machen - das kann Nowak (und die Sorte von Linken, für die er steht) gut.

Aber als journalistische Leistung ist das ziemlich traurig.
P.Frei 15.10.2017 23:28
"Linke DDR-Opposition"

Vorweg: Die sogenannte "Antifa" war und ist anarchischer Gewaltschwachsinn von lauter soziopathischen pubertierenden und pickligen Egomanen, die staatlich gelenkt und gefördert werden und hat mit links soviel zu tun wie die NSDAP mit Sozialismus. Jemand der "Antifa" als ernstzunehmende Opposition egal wo bezeichnet, verfügt über keinerlei Kenntnisse über die tatsächlichen Zusammenhänge. Die Antifa in der DDR war eine Stasi-Untergruppe. Genau, wie sie auch in der BRD Teil des Ordnungssystems des Inlandsgeheimdienstes ist und staatlich direkt und indirekt alimentiert.

Ansonsten: Meiner trüben Erinnerung nach, aus der damaligen Opposition heraus, wollte mit Ausnahme der kirchlich gebundenen und westlich indoktrinierten Gruppen z.B. rund um den hintervotzigen damaligen Pfarrer Eppelmann die Mehrzahl der Oppositionellen tatsächlich einen ökologischen Sozialismus mit menschlichem Antlitz in einem Staat DDR. Reisefreiheit und Bananen waren auch, aber kein primäres Thema.

Dann kam die Wende, die eben nicht wegen der tumben Dumpfbacken aus Leipzig und Dresden friedlich blieb, sondern vor allem wegen der Umsicht der schlimmschlimmen SED-Bonzen und Stasischweine sowie der Paralysierung der Moskauer Imperialmacht weitgehend unblutig und ohne Todesopfer verlief.

Und plötzlich waren sie alle da, die "Oppositionellen", die bis dahin keiner bemerkt hatte. Aus der DDR wurde binnen Jahresfrist BRD und sämtliche alternativen Ansätze wurden ins Plumpsklo geschizzen. Das Plumpsklo wurde von West-CDU-SPD-FDP großzügig gespendet. Es war beklebt mit vielen Scheinen der harten Währung.

Eine linke Opposition nach der Wende außerhalb der Nachwende SED-PDS ff. gab es praktisch nicht. Die Linkspartei aber war und ist keine wahrnehmbare Opposition und damit keine Alternative. Das ist u.a. Gysi geschuldet.

Aber all das hat NICHTS mit dem Wahlerfolg der AfD zu tun.
Das im Westen weniger AfD gewählt wurde hat seine Ursache ausschließlich darin, dass dort CDU und SPD und Grüne eine deutlich größere Stammwählerschaft haben, die auch noch den allergrößten Scheiß weitgehend verzeiht, weil Opi auch schon CDU bzw. SPD bzw. Grüne gewählt hat. Das wird aber nicht so bleiben. Denn ein erheblicher Teil der CDU- und auch der SPD-Wähler steht dem angeblich nicht vorhandenem Programm in etlichen Punkten der AfD sehr offen gegenüber. Und komm mir jetzt keiner mit der Niedersachsenwahl als Beweis für den Niedergang der AfD.

Es ist in jeder Hinsicht blödsinnig die AfD als ein soziologisches Phänomen in der Zone zu begreifen. Die AfD oder/ und eine vergleichbare Partei ist in ganz Deutschland dauerhaft als Ergänzung zum derzeitigen Einparteiensystem zu dulden. Und das ist gut so. Eine Lösung für das Gesamtdilemma und das Himmelfahrtkommando Maximalrendite-Kapitalismus-Nach-Mir-Die-Sintflut ist sie nicht. Da braucht es etwas anderes.
Heiner Flassbeck
... warum bekommt eine Partei, die den Arbeitern und den von der Gesellschaft weitgehend abgehängten Bürgern mit geringen Einkommen so vieles ganz konkret verspricht, so wenige Stimmen und eine Partei wie die AfD, die den Abgehängten nichts als verschärften Neoliberalismus verspricht, so viele?

Die Antwort ist einfach: Es gelingt dem gesamten konservativen Block einschließlich der AfD, den Eindruck zu erwecken, dass die einzig linke Partei von "linken Spinnern" durchdrungen ist, die nichts Besseres im Sinn haben, als das "System" zu überwinden und durch ein Nirwana zu ersetzen, das ungefähr so erfolgreich ist wie die ehemalige DDR.

Mit dieser Strategie wird man die Linke noch hundert Jahre bei zehn Prozent halten können. Wenn die Partei nicht begreift, dass die Träume von einem anderen System, das niemand kennt und niemand der großen Mehrheit der Bürger erklären kann, in der Politik nur Schaden anrichten. Denn die große Mehrheit will kein anderes System. Und sie hat damit vollkommen Recht.

Denn es gibt kein anderes System, das man heute jenseits von Träumereien und Spinnereien als ernstzunehmende Alternative an den Mann und an die Frau bringen könnte. Wenn bei einer Bundestagswahl im Jahr 2017 weit mehr als 80 Prozent der Wähler für Parteien stimmen, die explizit das System nicht überwinden wollen, ist das eine ebenso klare Botschaft wie die über 55 Prozent, die sogar für die von den rechten Parteien angestrebte Radikalisierung des kapitalistischen Systems stimmen.

29. Oktober 2017

Ausnahmezustand am Himmel über Berlin



Die beste Lügenpresse der WELT, die sogar beim Wetter lügt, daß sich die Druckwalzen biegen.
Das Sturmtief „Herwart“ hält Deutschland in Atem. ... In Berlin gilt der Ausnahmezustand. Der Bahnverkehr ist erheblich eingeschränkt.
Erstens gilt der hier immer. Das ist also normal. Auch das mit dem eingeschränkten Bahnverkehr. Zweitens ist es bei strahlend blauem Himmel und knackiger Polarluft arschkalt. Alles ist gut.

[update 16:30 Uhr]

Nun sind die Praktikanten der WELT aus dem Tiefschlaf erwacht und haben mal kurz aus dem Großraumbürofenster geschaut. Flugs dichteten sie den Anfixer auf ihrer Startseite um.
In Berlin galt der Ausnahmezustand.

Broder über Kleber

Broder hat sich mit dem Charme, der Überzeugungskraft und dem Bildungsniveau Klebers, dem nachrichtlichen Chefverblöder beim Staatssender ZDF, beschäftigt und kommt zu folgendem Urteil.
Ich finde, von einem, der 600.000 Euro im Jahr einsackt, könnte man etwas mehr Bildung erwarten, als für die Lösung des Kreuzworträtsels in der "Freizeit Revue" vonnöten ist.

zum Versagen der Linken: linke Hegemonie am Ende



Anabel Schunke
Der Kampf der Linken verkommt zu einem reinen Kampf gegen den politisch Andersdenkenden. Inhaltlich nahezu vollkommen entkernt, hat man etwas anderes nicht mehr aufzuwarten. Die Linke ist und hat kein Projekt mehr.
Abgesehen davon, daß es eine linke Hegemonie nie gab, diese Aussage sich allerhöchstens auf den öffentlichen Diskurs beziehen kann, da der Hegemon unseres Daseins immer noch der Blick in den Geldbeutel und den Strumpf unterm Kopfkissen ist, ist der These trotz allem zuzustimmen.
Von WOLFGANG HÜBNER | In einem haben die Linken recht: Die Wahl am 24. September 2017 hat einen „Rechtsruck“ gebracht. Gab es im letzten Bundestag wegen des knappen Scheiterns von AfD und FDP an der Fünfprozenthürde noch eine knappe linke Mehrheit im Berliner Reichstag, so existiert nun eine klare bürgerliche und patriotisch-freiheitliche Mehrheit von über 56 Prozent, resultierend aus den Wahlergebnissen von CDU/CSU, FDP und AfD. Dagegen haben SPD, Linke und Grüne zusammen weniger als 40 Prozent. Eindeutiger könnten die demokratisch ermittelten Kräfteverhältnisse nicht sein.
Die Linken haben natürlich nicht recht. Sie wollen immer Recht haben.

Zuerst mal hat man die fakten zur Kenntnis zu nehmen, will man die entscheidende Frage beantworten. Wird mehr über rechts berichtet, gejammert, gekotz, oder haben wir heute mehr Rechte in der BRD als noch gestern Abend?

Was wir definitv haben, ist eine marode Linke. Twitter als Kotztüte mißbrauchen, da tummelt sich, was von den Linken übrig ist. Oder wie es Leo G. Fischer trefflich beschrieb.
Leo Fischer @leogfischer 09:05 - 19. Okt. 2017

Die Insekten sind nicht ausgestorben
das ganze Ungeziefer ist jetzt auf Twitter
So tönte es folgerichtig landauf landab, die deutsche Republik sei dem Untergang geweiht, weil das Land nach rechts rutsche. Man kann es auch aus der anderen Perspektive betrachten. Die linksdümmlichen Krakeeler werden immer weniger und schließen ihre reihen um so fester. Aus deren Sicht mehrt sich somit zwangsläufe das Rechte.
25. September 2017 | 06.11 Uhr
Kommentar zur Bundestagswahl

Die Republik rückt nach rechts
Braucht man gar nicht weiterlesen. Der Wahlbetrug geht munter weiter. Und wir haben bereits Ende Oktober.


Linke mit Latte
Nun liegt die Bundestagswahl hinter uns, die AfD ist erstmalig in den Bundestag eingezogen und das Geschrei der pseudolinken Demokratiehüter und Meinungswächter ist besonders groß. Dies soll als Nebelkerze vom desaströsen Wahlergebnis der politischen Linken ablenken. Findet sich die SPD mittlerweile bei Wahlergebnissen wieder, die sie zum Ende der Weimarer Republik hatte, besaufen sich Grüne und Teile der Linkspartei an marginalen Stimmengewinnen.
Die Wahlen haben exakt gar nichts in der politischen Landschaft der Republik verändert.

Ein Rechtsruck fand nicht statt und wird auch nicht stattfinden. Das, was von den Linken von Die Linke bis CXU so gerne als Nazi beschimpft wird, ist exakt das Klientel, das noch bis vor 8 und 4 Jahren der rechte Flügel von SPD und CXU war. Die wurden von Merkel weggeekelt, weil sie sich von ihrer Teflonpolitik angewidert fühlten.

Diese Klientel hat sich nun in einem eigenen Haifischbecken gesammelt. FDP ist wieder da, wo sie die Grenzen ihres Potentials hat, Grüne und Linke ebenfalls.

Die politische Struktur des deutschen Wahlvolkes, so sich in den Wahlergebnissen widerspiegelt, hat sich überhaupt nicht geändert. Es müssen nur mehr Töpfe und Bestecke gereicht werden, weil lecker Suppe auf mehr Fresser verteilt werden muß. Das ärgert Merkel am meisten.

Und niemand glaube, in der CDU befindet sich noch jemand, der den Düllich aus dem Gewande holt. Die sind längst geflüchtet. Um ihrer Karriere willen.

Das ist das, was ich präferiere. Nichts hat sich verschoben, nix Rechtsruck. Die wollen ihre Rechten wiederhaben, damit sie sie besser unter Kontrolle stellen können. Das ist alles.

Früher waren die Rechten, Nazis und Rechtsextremisten in SPD und CDU/CSU schön unter Aufsicht und unter Kontrolle. Der Sündenfall von Merkel war Merz, den sie als ersten wegbiß und regelrecht wegekelte.

Das haben sich die Rechten nicht gefallen lassen und haben einen massenhaften Exodus in den Partien vollzogen und ein neues Sammelbecken gegründet.

Und jetzt passiert ein Phänomen. Darüber wird berichtet. Und aus der massenhaften Berichterstattung schlußfolgern die Deppen der Nation, die BRD sei nach rechts gewandert. Das ist Antifa-Dummfug und journalistischer Hirnfick.

Nichts hat sich geändert, nur daß sie jetzt über die Rechten schreiben, auf denen früher der Deckel drauf war. Mehr ist nicht passiert.

Der Wahlbetrug, genauer gesagt, der Selbstbetrug geht weiter.
SPIEGEL ONLINE 25. September 2017, 09:39 Uhr
Linkspartei nach der Wahl

Rechts überholt

Von Kevin Hagen

Und auch beim Weglärmen werden die Linken mutiger.
Ein anderer höchst unverdächtiger Zeitbeobachter meint.
Aber neeiiiinnn, bei uns ist ja kreischen wichtiger als denken.
Genau das ist das Problem, lärmen auf Kidnergartenniveau, das können sie. Das war es dann aber auch und ist zu wenig.

Inhaltlich findet bei denen nichts statt.

Prägnantes Beispiel ist der NSU. Viel Lärm um nichts.

Die sind zu blöd, zuerst die Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Der Fakt lautet, daß nur die linken Emotionskrakeeler Refuegees welcome grölten, das auf Deutsch zu schreien, dazu waren sie sich schon zu fein. Das deutsche Volk in seiner Mehrheit wollte keien Masseninvasion fremder Menschen.

Das kostet nunmal Wählerstimmen, wenn man nur auf Emotion macht, da sich der gemeine Wähler denkt, daß er sich selber viel besser verarschen kann als es die Linken bei ihm versuchen.

Den Fakt sollte man wenigstens zur Kenntnis nehmen. Und drüber nachdenken, was das für eine Partei bedeutet.

Wahlbetrug fängt schon wieder da an, wo man sich über solche Sachfragen in die eigene Tasche lügt. Sie zoffen sich schon wieder darüber, ob es in Deutschland erlaubt ist, einen nackten Kaiser als nackten Kaiser zu bezeichnen. Die haben einen Rad ab.
Lafontaine, lebenslanger Politprofi, erkennt die Zeichen der Zeit:

„Wer bei Arbeitern und Arbeitslosen so wenig Unterstützung findet (und das war 2009 noch anders!), muss endlich darüber nachdenken, woran das liegt.“

Da spricht er aber etwas an, zu dem wirklich fanatische Ultralinke, ganz besonders Junge und Frauen, scheinbar nicht wirklich in der Lage sind: nachdenken. Nüchtern analysieren. Ursachen erforschen. Ohne knallrote Klassenkampfbrille und ohne hasszerfressene Emotionalisierung. Deshalb klammern sie sich an ihre postfaktischen Pippi-Langstrumpf-Parolen, und Rollgardina Kipping trötet deshalb zurück:

„Wir verteidigen das Recht auf Asyl...“
Und dann haben die Linken ein richtig dickes Problem. Sie dulden Faschos und faschoaffine Krakeeler in ihren Reihen, die zum Teil die Diskurshoheit haben und gleichzeitig zerstörisches Sozialpotential aufhäufeln. Die Linke hat es nicht geschafft, dieses Personal von sich fernzuhalten. Das wird ihr eines Tages auf die Füße fallen.

Die Linken treten in der Öffentlichkeit immer noch auf, als hätten sie das Patentrezept der Lösung aller Probleme mit Lenins Werken und Marx Ideen tonnenweise konsumiert. Die Linken sagen den Leuten immer noch, wie sie gefälligst zu leben und zu denken haben. Sie habne nicht begriffen, daß sich der Mensch, der deutsche sowieso, von niemanden in sein Leben reinpfuschen läßt. Wer das macht, ist außen vor.

Gerade mal 6,7% aller Wahlberechtigten vertrauen "Die Linke." soweit über den Weg, daß sie ihre Wahlstimme für sie in die Urne entsorgten. Sich dann hinstellen und sich täglich so zu produzieren als vertrete man 84,32% aller Wähler, da beißt sich was heftig. Oder anders gesagt. Die kleinbürgerlichen Probleme einer gerechteren Verteilung der Millionärsgehälter geht dem Wahlvolk heftig am Arsch vorbei.

Nein, ein Rechtsruck fand nicht statt. Die Wähler haben sich angewidert von jenen abgewandt, die sie tagtäglich mit den Füßen treten und verarschen. Mehr ist nicht passiert. Und zu mehr ist das deutsche Wahlvolk wegen der Bahnsteigkartenpflicht auch nicht in der Lage.

Die Menschen ertragen die ständigen Ermahnungen, warum und behufs welche höheren Zweckes sie sich eines von den linken empfohlenen Lebens ertüchtigen sollen, nicht mehr.
Das ist so der Menschentypus, den uns die Linke als Ideal und als Einheitsmensch aufzwingen will: Ungebildet, platt, intellektlos, leistungslos, herablassend, sprachlich begrenzt, rotzig und pöbelnd, eingebildet, rassistisch, egozentrisch, überheblich und mit Plünderungsmentalität.

28. Oktober 2017

Werbung ist Hirnkrebs

Adblocker sind nach Auffassung des Werbeexperten Thomas Strerath "das Beste, was der Branche passieren konnte". Der Endkunde könne damit bestimmen, ob er Werbung sehen möchte oder nicht, sagte Strerath, der für die Agentur Jung van Matt tätig ist, am Donnerstag in der Diskussionsrunde "Banner, du nervst" auf den Münchner Medientagen. "Der Kunde stimmt auf diese Weise mit den Füßen ab, er zwingt uns zur Veränderung und dazu, Werbung als Service anzubieten."
Nein, diese kranken raffgierigen geistig zurückgeblieben Typen haben es immer noch nicht verstanden. Sie sind das Problem, nicht die Werbung.
Stasi 26.10.2017 15:21

es gibt da nur zwei Probleme

1. der Nutzer möchte - abgesehen von einigen wenigen Homer Simpsons - gar keine Werbung sehen
2. die Werbetreibenden kapieren das nicht

(virtuelle) rechte Helden



Das ist volkspädagogischer Kindergarten, wie man ihn vom Tatort gewöhnt ist, also nichts neues. Der deutsche Fernsehzuschauer wird für blöd erklärt, nicht für vollgenommen und im Sinne der Medienpaten domestiziert.
Genau das ist der Grund, warum ich den Tatort seit 15 Jahren meide. Moral kann ich allemal besser als ein Drehbuchautor. ...

Dem UNO-Beobachter ist aber klar, daß der Tatort an und für sich kleinbürgerlicher spießiger Verblödungsscheiß ist, dessen Hauptzweck die Erziehung des kriminellen deutschen Sumpfes hin zum besseren Menschen ist bzw. die moralische Aufmunitionierung der guten Deutschen gegen die bösen Antikatholen.
siehe auch:

27. Oktober 2017

#shetoo

Henryk M. Broder
Achten Sie auch beim Joggen auf Risiken und Nebenwirkungen!
Meint Hadmut Danisch auch.

das Mysterium der Filterblasen


Jutebeutel mit politischem Slogan.

Don Alphonso
Es ist ein Mysterium der Filterblasen in den immer gleich denkenden Metropolen, die überhaupt nicht verstehen, warum man jenseits der Innenstadtbereiche nicht mehr den wohlmeinenden Empfehlungen zur Handarbeits-Antifa, Aufstehen gegen Rechts, Twittern für Metoo, zu veganem Streetfood und politischen Slogans auf Jutetaschen folgen will. No Borders, No Nations heisst die Devise, und es mag auch sein, dass Migranten in die Innenstädte kommen – aber um die Innenstädte herum, da bilden Regionen mit unerträglichen Einstellungen eine neue, nationalistische Grenze des Grauens.

26. Oktober 2017

pornografischer Merksatz

Expertenmeinung
Mutter Natur denkt nicht wie eine Pornoregisseurin.

David Gilmour überlebt Attacke mit Lichtschwertern


David Gilmour hat einen Angriff von Aliens gut überstanden. Sie waren mit modernsten Lichtschwertern ausgerüstet und wollten ihn bei seinem Auftritt in Pompeij in Gewahrsam bringen. Hat nicht funktioniert.

Wer es nicht glaubt, der hole sich David Gilmour "Live in Pompeij" und überzeugt sich höchstselbst von der Kriegskunst mit Lichtschwertern.

Wenn es jemanden gibt, der wie beiläufig einer Gitarre das Fürchten lehrt und sie zum Laufen bringt, dann der Maestro orgiastischer Riffs höchstselbst. Auch wenn sich tonal hier und da im Ton vergriffen wurde.* Der Akkord sitzt. Und diesmal hat er wie sein alter Mitspieler den Orgasmus in Sound und Farbe exakt an die Stelle gesetzt, wo er auch hingehört. Ans Ende, dorthin, wo sich alles in Wohlgefallen auflöst und man selig und zufrieden der Welt den Arsch hinhält.**


Auch der frühere Spielkamerad von Gilmour, Roger Waters, weiß Farben trefflich in Szene zu setzen und kleidet die wißbegierige und bildungshungrige Jugend standesgemäß ein.
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* Die Tom Toms in Time hat Roger Waters zum Beispiel auf seiner In the Flesh Tour akkurat und penibel genau hingekriegt. Auch auf seiner aktuellen Tour ist der Teil besser gelöst als in Pompeij. Mit diesem kurzen Schlagzeugpart kann man seine Lautsprecher austesten, ob die in der Lage sind einen furztrockenen Plop zu produzieren, so wie es Ringo Starr heute noch macht. Der nun alte Trommler hat nie was anderes gelernt, ergo trommelte er ein paar Leute zusammen, um eine schöne Zeit mit ihnen zu haben. Gemeinsamkeit? Sie können alle vortrefflich eine Gitarre bedienen.

** Aber bitte mit dem richtigen Gesicht zu mir, das sieht schöner aus, meinte die Fitneßtrainerin. Na, wenn sie meint.

25. Oktober 2017

Fats Domino - Ain't That A Shame

Der Humus des modernen Rockbluespoppunkschlagers ist tot, das Samenkorn, aus dem alles entsprang. Oder so ähnlich.

The first song Lennon had learned with his first guitar (Lennon's interview - Beatles Anthology-DVD nº1)

die Doktorierenden

Dann interviewen sie noch einen Professor dazu:
«Die Doktorierenden stehen in einer grossen Abhängigkeit von ihren Professoren», sagt Caspar Hirschi, Professor für Geschichte an der Universität St.Gallen (Bild).
Wenn ich was zu sagen hätte, wäre diese strunzdumme Nuß längste Zeit Professor gewesen. Oder meint der eventuell die im OP-Saal vor sich hindoktornden Ärzte in Ausbildung?