7. März 2024

gute Filme

Wolfgang Herles über Roth und artverwandte species
Es ist der übliche Berliner Selbstbetrug, gekoppelt mit der irrigen Idee, es käme in der Kultur – auch im Kino – nur auf das richtige Bewusstsein an.
Chaim Noll
Claudia Roth „räumt eigene Fehler ein“ (Spiegel-Online, 1.3.2024). Da musste ich zweimal hinschauen. Ist sie nun doch in Behandlung und zu schockierenden Selbstanalysen bereit?

Gute Bücher.

Michael Shellenberger über die kriminellen Machenschaften der Transenmafia.

The WPATH Files prove that gender medicine is comprised of unregulated and pseudoscientific experiments on children, adolescents, and vulnerable adults. It will go down as one of the worst medical scandals in history.
Telegraph

Doctors admit link between transgender hormone therapy and cancer in leaked emails

Zusammenhang zwischen Transgender-Hormontherapie und Krebs vermutet.

zum psyschischen Zustand der Bundesregierung

Stilübung

Andreas Zimmermann hat die jüngste Einlassung der Bundesregierung zu den Corona-Verbrechen zum Anlaß genommen, den aktuellen Stand zusammenzufassen. Zeitgleich faßt Holger Douglas nochmal den Tod, der aus der Spritze kam, zusammen.

Doch heute weiß man: Das Spike-Protein ist toxisch und zerstört Gewebe, vor allem in der Lunge. Es stört zudem wesentliche Funktionen in der Zelle und im Immunsystem.

Studienergebnisse haben gezeigt, dass dieses Spike-Protein aus der COVID-19-Impfung unerwartet in den Blutkreislauf gelangen kann. Das kann die vielen Nebenwirkungen erklären, die von Blutgerinnseln und Herzerkrankungen bis hin zu Hirnschäden und Fortpflanzungsproblemen reichen. Ein weiterer Effekt: Spike-Proteine können in die Placenta gelangen und von dort den Embryo erreichen.

Die wirkmächtigen T-Killerzellen unseres Immunsystems sind übrigens in der Lage, das Spike-Protein zu erkennen. Sonst könnten sie sich nicht darauf stürzen. Dies spricht für eine bereits vorhandene Immunität der Menschen gegenüber Coronaviren. Und es spricht dafür, wie überflüssig eine Corona-„Impfung“ ist.

Bei Contergan war an dieser Stelle Au, das Spiel ist aus, aus aus.

Kein Vergessen, kein Vergeben. Alles erdeenklich Schlechte den Corona-Verbrechern. Nun zu Zimmermanns Tatbestandsaufnahme.

Die Bundesregierung beantwortete eine parlamentarische Anfrage zu eklatanten Impfrisiken: Arrogant, ignorant und inkompetent. Und genauso geht sie mit der Gesundheit der Bürger um.

Bevor in der Antwort auf die einzelnen Fragen eingegangen wird, wurde eine Vorbemerkung vorangestellt, in der die Bundesregierung angesichts der relativen Kürze dieser Vorbemerkung eine erstaunliche Anzahl an Falschbehauptungen untergebracht hat.

1) „Seit Beginn der Durchführung von Schutzimpfungen gegen COVID-19 besteht ein großes Informationsbedürfnis.“ Schon die Prämisse dieses Satzes ist falsch, weil aktuell keine „COVID-19-Schutzimpfungen“ existieren, da die verwendeten Nukleinsäureinjektionen weder vor Übertragung von noch vor Erkrankung, schwerem Verlauf oder dem im Normalfall sehr seltenen Tod durch SARS-CoV-2 schützen ...

Tatsächlich gibt es auch keinerlei belastbare Daten, dass diese Injektionen vor einem „schweren Verlauf“ schützen, wie immer wieder behauptet wird, seitdem es angesichts unzähliger Berichte, dass Personen sich nach der dritten, vierten oder x-ten „Impfung“ zum zweiten oder dritten Mal offiziell „mit Corona infiziert“ haben.

2) „Dabei sind weiterhin viele Falschinformationen im Umlauf, die Menschen verunsichern können.“ Das ist ohne Zweifel richtig, allerdings gehen diese Falschinformationen überwiegend auf die Bundesregierung und ihren Dunstkreis einschließlich PEI, RKI, ÖRR und die sogenannten „Qualitätsmedien” zurück.

4) „Insgesamt sind die zahlreichen spekulativen Behauptungen zu angeblichen Risiken und Qualitätsmängeln nach dem bisherigen Stand des Wissens, nach der internationalen wissenschaftlichen Diskussion in Fachpublikationen und Zulassungsbehörden sowie auf der Basis der sehr umfangreichen Daten zu den weltweit durchgeführten Impfungen nicht belegt.“ Dieser Satz enthält so viele Falschbehauptungen, dass man eigentlich einen eigenen Artikel alleine zu diesem einen Satz schreiben könnte.

5) „Gut belegt ist dagegen die Schutzwirkung der COVID-19-Impfstoffe gegen schwere Verläufe und Tod, die in der Pandemie weltweit sehr viele Menschen vor schweren Verläufen einer Covid-Infektion bis zum Tod geschützt hat.“ Wie bereits erwähnt und auch von mir schon einmal diskutiert, ein Schutz vor schweren Erkrankungen wurde nicht einmal in den Zulassungsdokumenten behauptet.

Somit sind Impfungen gegen Erreger von Atemwegserkrankungen von vornherein bestenfalls bedingt sinnvoll, selbst wenn es sich um echte Impfungen handelt, die kein solch verheerendes Nebenwirkungsprofil haben wie die bei SARS-CoV-2 zum Einsatz gekommenen Nukleinsäureinjektionen.

Die Bundesregierung weicht in ihren Antworten aus, leugnet die vorliegenden Fakten oder lügt offen. Sie hat sich in ihrem Narrativ von der „sicheren und wirksamen Impfung“ komplett eingemauert und ist für Fakten schlicht nicht mehr zugänglich. Passend zu diesem psychologischen Zustand (sofern man bei einer Institution, die aus einer Vielzahl von Personen besteht, diesen Begriff verwenden kann) plant sie schon länger, sich auch physisch mit Hilfe eines buchstäblich mittelalterlichen Wassergrabens einzumauern. Das klingt auf den ersten Blick lustiger als es ist, denn es ist ein Hinweis, dass unsere Politiker fest entschlossen sind, die Wirklichkeit in Zukunft noch konsequenter auszusperren als sie es jetzt bereits tun. Und schon Hannah Arendt wusste, dass der Verlust an Wirklichkeit die größte Gefahr der Moderne darstellt. Denn, wie sie so treffend formuliert hat: „Wenn der Widerstand durch Wirklichkeit fehlt, dann wird prinzipiell alles möglich.“

Im Grunde greift hier das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, mit dem der Bundesreeegierung jede weiter öffentliche Äußerung untersagt werden darf, da sie als notorische Falsschneuigkeitenschleuder diagnostiziert wurde.

Reinhard Mohr in der Preußischen Allgemeinen zur Ampeldämmerung

Normalerweise wäre eine solche Bundesregierung längst am Ende, zumal der Kanzler, von dem hier nicht zufällig bislang gar nicht die Rede war, der farbloseste, gedankenärmste und uninspirierendste Regierungschef der Bundesrepublik ist – vom fehlenden Charisma und einer Minimal-Rhetorik ganz zu schweigen, die jeden Sparkassenvorstand blamieren würde. Weder Mut noch Entschlusskraft zeichnen ihn aus, stattdessen eine merkwürdige Verdruckstheit, an der auch das „schlumpfige Grinsen“ (Markus Söder) und gelegentliche Wutausbrüche gegenüber dem Konkurrenten und wahrscheinlich nächsten Kanzler Friedrich Merz nichts ändern. Sie sind klassische Übersprungshandlungen.
Korrekt, nichtmal was mit den Luftballons kriegt der Scholz hin.

Jacques Baud

»Die deutsche Regierung besteht heute aus Fanatikern«

Llarian
Politik ist ein zynisches und ausgesprochen schmutziges Geschäft, das über Leichen geht. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Die jetzigen "Übertoten" sind der Politik ausgesprochen lästig, ungefähr genauso lästig wie die Toten vom Breitscheidplatz für die Heimsuchung aus der Uckermark. Ignorieren ist das Gebot der Stunde. Und das ist keine Frage der Größenordnung, wem 10.000 Tote egal sind, dem sind eine Million Tote völlig schnuppe. Wenn der Staat also auf die Idee kommt, Seuchenschutz zu betreiben und dafür Grundrechte aufzuheben, dann nicht aufgrund der Gefährderung von Menschenleben, sondern weil es gerade politisch nützlich ist. Ist es dagegen nicht nützlich, so können auch eine Million verrecken. Und mein Leben und meine Grundrechte dem akuten politischen Wind anzuvertrauen, halte ich nicht für angebracht, denn am Ende ist es Zufall, ob es einem nutzt oder schadet.

Doch zurück zu den Toten: Ob die Leute an der Impfung oder zumindest durch Hilfe der Impfung ans Ende gelangt sind, weiß ich nicht. Aber ich halte es zumindest für durchaus für möglich. Aber das es der Staat nicht wissen will, DAS ist der eigentliche Skandal, der nicht sein darf. Es geht gar nicht darum was ist, sondern darum zu vermeiden, herausfinden zu wollen, was ist. Man hat uns über zwei Jahre eingesperrt in einem wilden Hickhack um Vermutungen, falschen und erfundende Daten, Panikmache und einem riesigen Beutel von Moralin und gesellschaftlichem Zwang. Aber jetzt, wo wirklich konkrete und nicht erfundene Daten vorliegen, pfeifen wir LaPaloma und tun so, als wäre der Elefant nicht im Raum.

[update 09:10 Uhr]

Beim Le Penseur gefunden.

Es ist eine Politik aus der Gummizelle. Der Gesinnungsrigorismus, mit dem auf die Illusion der Bestrafung Putins gesetzt wird statt auf Real- und Verantwortungspolitik – sie wird uns noch alle ins Grab bringen. ...

Den Deutschen scheint die Gewissheit zu genügen, dass ihre Moral heller strahlt als jeder Atomblitz.

6. März 2024

Snooker - viel Geld locht Bälle

So, The Rocket ist eben ins Finale gestürmt, einige Kursabweichungen auf dem Weg gegen Judd Trump eingeschlossen.

Die Saudis haben für dieses Miniturnier im Kurzframeformat jede Menge Kohle rausgeschmissen. Sie hatten bei den Engländern Edelsnooker vom Feinsten bestellt und bekamen ihn auch geliefert, egal, wie das Finale ausgeht, das um eine Stunde nach hinten verschoben wurde.

Das war in dieser Kompaktheit das beste Snooker der letzten Wochen.

Nun fechten der aktuelle Weltranglistenerste, Ronnie O'Sullivan, und der aktuelle Weltmeister, Luca Brecel den Sieger aus. Brecel hat wieder zu jener Spiellaune und -form zurückgefunden, mit der er Weltmeister wurde.

Man hätte sich ein solches Match nicht besser einkaufen können. Nun haben auch die Saudis und ihre Gäste Blut geleckt. Das Venue war beim zweiten Halbfinale gut gefüllt und die Stimmmung war so, wie man sie aus Europa kennt.

Das wird ein scheiß lange Nacht, aber dabei zuzuschauen, wie zwei Tiger, die unbedingt den Fleischbrocken beim World Masters of Snooker in Riad reißen wollen, miteinander kämpfen, das lohnt allemal.

Trollen wie ein Russe

Stilübung Taurus

Peter Grimm

Wir wohnen nun seit einigen Tagen dem Ausleben eines Skandals bei. Dass es einen solchen mit dem Abhören der Offiziers-Gespräche gegeben hat, darüber sind sich fast alle einig, aber im Konkreten empört sich jeder über etwas anderes.
Nein, alle hauptrömenden Dichter und Schwafler verstehen unter dem Skandal unter Auslassung des eigentlichen Skandals das exakt Gleiche. Grimm ist mittendrin statt nur dabei, denn er schreibt ebenfalls wörterreich um den Kern des Themas herum.

Eigentlich müßte der Russe, wenn es stimmt, was Pistorius und gleichgeschaltete Leichtdenker behaupten, daß der Russe durch Propaganda die besten deutschen Offiziere, jene auf dem Geisteslevel unserer guten alten Luftwaffe (Gerhartz), ins Aus befördern möchte ...

Eigentlich müßte der Russe nichts weiter tun, als die vier von der Bundeswehr und deren Abstauber aka Libero aka Manndecker Pistorius international zur öffentlichen Fahndung wegen Vorbereitung eines Terroranschlags auf Rußland ausschreiben.

Das wäre mal ein Kracher und täte für etliche Tage mehr Wind in deutschen Schreibstuben bewegen als alle deutschen Rindviecher an Fürzen in einem Jahr in die Luft blasen können.

Oder wenigstens wie Danisch, der alte Funker. (Da hat er vollkommen Recht. Ich bin auch mal öffentlich der unzureichenden Funkdisziplin gezichtigt worden, weil ich Ludewig und Fünnef in die Buchstabiergruppen einflocht.)

Und dann haben die so eine Generalspappnase, der nichts besseres einfällt, als in Singapur über eine unsichere Leitung darüber zu quatschen, wie wir Taurus liefern können. Angeblich hat er ja sogar ausgeplaudert, auf welche geheime Weise die Franzosen ihre Marschflugkörper dorthin schaffen.

Es gab Zeiten, in denen der dafür vor ein Kriegsgericht gestellt und noch am selben Tag standrechtlich erschossen worden wäre. Es gab auch Zeiten, in denen man das Kriegsgericht dabei weggelassen hätte.

Hätte Danisch dem Pistorius etwas genauer gelauscht, dann wüßte er, daß das alles keine Stauffenbergs waren.

Faschistenführer war in Odessa, hat sich mit dem griechischen Präsidenten getroffen und mußte wie immer einem Luftalarm Tribut zollen. Ichh finde die Meldung derzeit nur in italienischen Medien, die ich durch deepl geschickt habe.

Eine laute Explosion wurde heute in Odessa gemeldet, wo unbestätigten Mediengerüchten zufolge ein Treffen zwischen dem ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky und dem griechischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis stattfinden soll: mehrere ukrainische Telegram-Kanäle berichten dies. Griechische Medien berichten, Mitsotakis sei heute in Odessa eingetroffen, um Zelensky zu treffen. Eines der in den sozialen Medien geposteten Videos zeigt eine Prozession mit mehreren Limousinen und Kleinbussen. Quellen zufolge ereignete sich die Explosion in der Nähe des Hafens der Stadt, und ihr war eine Luftangriffswarnung vorausgegangen.
Für einen Raketenangriff gibt es ein hinreichende Erklärung, die nichts mit Selenski zu tun hat, wie ich deepl entnahm.
Iskander-Angriff auf Odessa...

Ein sehr interessanter Schlag (im Detail). Darüber hinaus wurden die ukrainischen Informationslage durch die Tatsache angespannt, dass der Schlag von Iskander durchgeführt wurde. Das spricht für seine besondere Bedeutung und Effizienz, die hier gebraucht wurde.

Die Tatsache, dass Zelensky buchstäblich ein paar Dutzend Minuten zuvor ukrainische SSO-Offiziere im Hafen belohnte, trug ebenfalls zur Brisanz bei.

Außerdem war mit Sicherheit bekannt, dass es Zelensky zu diesem Zeitpunkt bereits gelungen war, das Schiff zu verlassen, die SSO-Offiziere jedoch nicht...

Warum es für uns keinen Sinn macht, Zelensky zu töten, brauche ich Ihnen wohl nicht noch einmal im Detail zu erklären. Ich will nur sagen, dass er von allen "Semi-Poker-Führern der Ukraine" für uns heute am geeignetsten ist (er ist derjenige, der das Projekt "Ukraine statt Russland" am schnellsten zu Grabe trägt, das gerade auf dem Weg nach unten ist).

Deshalb besteht auch kein Interesse daran, unseren "westlichen Partnern" dabei zu helfen, diesen Koffer ohne Griff loszuwerden. Das ist ihr Problem, ihr "Koffer ohne Henkel", sollen sie doch daran herumfummeln.

Aber die SSO-Elite, die ihre BECs in unserer Schwarzmeerflotte betreibt, auszuschalten, ist natürlich eine vorrangige Aufgabe.

Die Ergebnisse des Streiks sind noch nicht bekannt. Aber sie werden an beiden Frontlinien erwartet. Wir sind mit der Hoffnung, der Feind mit der Angst...

Und nun zurück zum Snooker. Finaltag in Riad, wo richtig guter Stoff feilgeboten wird. Hoffentlich auch in den nächsten 8 Stunden.

gut geschossen

Welt: „Hessen“ schießt zwei Drohnen ab – „Ein gutes Zeichen, dass sie tut, wofür sie da ist“
Spiegel: Fregatte »Hessen« feuert irrtümlich auf Reaper-Drohne der USA

Linkin Park: Friendly Fire (from the One More Light 2017 Sessions)

ungeimpfte Fußballspieler

Thomas Berthold
Wenn man ehrlich ist, leben die privilegierten Fußballer in einer Blase, die mit den Problemen der realen Welt nichts zu tun hat. Ich persönlich gehe zum Beispiel auch davon aus, dass die meisten Spieler in den höchsten Spielklassen Europas nicht geimpft sind. Nach außen erklären sie es aber nicht. Der Körper ist Ihr Kapital – und solche Risiken nimmt in der Regel keiner in Kauf.

Was die Kriege betrifft, komme ich auf das gleiche Ergebnis wie bei Corona. Kriege werden vorbereitet und geplant, die NATO-Erweiterung im Osten hat dazu geführt, dass dieser Konflikt zwischen der Ukraine und Russland entstanden ist. Der Militäretat der USA liegt bei 900 Milliarden Dollar, der Etat Russlands bei 70 Milliarden Dollar. Schauen Sie sich die Rüstungskonzerne an, die sitzen mehr oder wenig in den USA. Krieg bedeutet business, nach dem Zerstören wird wieder aufgebaut, das ist das nächste business und immer wieder sind die gleichen player im Geschäft. Verluste in der Zivilbevölkerung und tote Soldaten werden in Kauf genommen, in der Ära von Bush, Clinton und Obama, sind 15 Millionen Menschen gestorben. Frieden und gesunde Menschen sind kein Geschäftsmodell. Die Medien spielen leider brav mit – und die Menschen werden durch die einseitige Berichterstattung gespalten.

5. März 2024

was die Sprecherin wirklich sagte

Der Speichel
eine Wohnung in einem Studierendenwohnheim in Berlin-Friedrichshain durchsucht, sagte eine Sprecherin des federführenden Landeskriminalamts Niedersachsen
Was die Sprecherin wirklich sagte, erfährt man nur in der Tagesschau, im Merkur oder auf t-online.

Medienkompetenz

Gamazda: Here Comes The Sun (The Beatles Piano Cover)
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Danisch

Medienkompetenz heißt, den Rundfunk zu verachten.
Ich schätze, seit wenigstens 20 Jahren kein einziges Mal mehr Rundfunk gehört zu haben.

Google Gemini: Projekt Reale Dummheit

DarWin: Soul Police
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Während die Gazetten voll von Berichten aus und über der KI sind, hat das Team Google seine Felle davonschwimmmen sehen. Den Zug KI hatten sie verpaßt und nur noch die Rücklichter bestaunt, wie weiland Microsoft das tragbare Telefon mit angehängtem Milliardengeschäft verpaßte.

Entweder einen der führenden Marktanbieter aufkaufen oder eine eigene Sprachmaschine mit wir machen das mit den Luftballons entwickeln. Gesagt, beraten, getan. Das Management von Google ließ sich nicht lumpen und hat still und heimlich das Projekt Reale Dummheit unter dem Codenamen Gemini entwickeln lassen und nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Ziel erreicht. Auf einmal schwätzte niemand mehr über KI. Alle fokussierten auf die Realität, wie Google sie abbildete, eine präzise Beschreibung der Jetztzeit in Bildern.

Wie Nutten sich in den Sichtfenstern auf der Reeperbahn präsentieren, so zündete Google in den Auslagen der Woken ein schönes Lichtlein nach dem anderen an, als ob morgen schon Weihnachten wäre und wir uns alle freuen dürfen.

I think Matt Yglesias is right that Google is under tremendous pressure to ship. They seem to have put out Gemini 1.0 at the first possible moment that it was competitive with ChatGPT. They then rushed out Gemini Advanced, and a week later announced Gemini 1.5. This is a rush job. Microsoft, for reasons that do not make sense to me, wanted to make Google dance. Well, congratulations. It worked.
Reale dummheeit funktioniert allerrdingss vorzügölich. Kaann man an David Schraven und Geenossen sehr gut erkennen. Aus einer hauseigenen Wahnidee-Konferenz machte Schraven eine Wannsee-Konferenz. So einen Twist muß maan können.

4. März 2024

Ja, ist denn schon Ostern?

Bild: Gute Nachrichten für alle Fans - Ostern wird angespargelt

Längst erledigt, du Spargelhirn.

Und nun zurück zum Snooker, Saudi Sportwashing World Masters of Snooker in Riad.

Berlin, du häßliche

zur Verschwörung von Bundeswehrsoldaten

Stilübung Taurus Krim-Brücke Kertsch

Wer das elend lange Transkript nicht lesen möchte, in dem nachzulesen ist, wie sich vier Soldaten der Bundeswehr zu einem Terroranschlag auf Rußland verabreden, in den sie am liebsten auch den deutschen Kriegsminister hineinziehen möchten, der sei auf die in einfachen Worten gehaltene Version von Michael Klein verwiesen. Dessen kurzer Text ist allemal besser als alles, was bisher in deutschen Hauptströmmedien darüber gedichtet wurde.

Vorbereitung eines Angriffskrieges: Wie Pistorius in die Kriegsbeteiligung Deutschlands beraten wird

Stellen Sie sich vor, Sie wohnen einem Gerichtsprozess bei, in dem gegen Terroristen verhandelt wird, deren Anschlag in letzter Sekunde vereiltelt werden konnte. Indes, die ganze Gerichtsverhandlung dreht sich nicht etwa um die Tat und darum, wie die Tat zu bestrafen ist. Vielmehr streiten sich Staatsanwalt, Richter und Verteidiger darüber, wie es dazu kommen konnte, dass der Terroranschlag entdeckt und vereitelt wurde.

“Stell’ Dir vor, das kommt an die Presse”, so die Warnung eines der Teilnehmer.

Ja, “Stell’ Dir vor, das kommt an die Presse…”

An die Systempresse, die gleichgeschaltet vom eigentlichen Thema ablenkt, davon nämlich, dass im Rahmen eines Gesprächs zwischen vier Offizieren der Bundeswehr, Möglichkeiten einer deutschen Beteiligung, einer Beteiligung der Bundeswehr an einem Angriff auf ein Russisches Ziel besprochen werden, was dem Straftatbestand der Vorbereitung eines Angriffskrieges sicher gerecht wird (§13 Völkerstrafgesetzbuch).

Wie gesagt, ich sehe hier eher den Tatbestand Verschwörung zwecks Durchführung eines terroristischen Anschlags auf Rußland gegeben. Ich bin nicht kleinlich. Vorbereitung eines Angriffskrieges akzeptiere ich auch.

Thomas Gast - Bundeswehr Abhörskandal: Sind DAS die wahren Gründe!?

Es ist kein Abhörskandal. Der Skandal ist, daß sich Soldaten der Bundeswehr zu einem Terroranschlag auf Rußland verschwören.

Das am Ende vom Video ist bereits erledigt. Die russischen Weltraumtruppen haben die Yars letzte Woche einem Funktionstest gen Fernen Osten unterzogen. Putin hatte es auch angekündigt.

[update 11:30 Uhr]

Jürgen Elsässer (compact) hat eine Strafanzeige wegen Vorbereitung eines Angriffskrieges („Verbrechen der Aggression“, §13 Völkerstrafgesetzbuch VStGB) und alle infrage kommenden weiteren Straftatbestände gegen die vier Soldaten der Bundeswehr gestellt, die einen Terroranschlag gegen Rußland vorbereiten, und gegen den Mitwisser Kriegsminister Pistorius, da er deren Handeln gegen die Interessen der Bundesrepublik Deutschland durch Hochverrat deckt und sogar beauftragt hat.

3. März 2024

Eßt mehr Spargel!

Foodporn: Burger Charolais Spargel Ananas

zur Großzügigkeit der Evolution

Aaron Paulsen: Are you a drummer?
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Peter Grimm

... bezüglich der dummen Menschen scheint es derzeit so, als sei die Evolution da etwas zu großzügig gewesen.

NSU: Die Katzenfrau ist im Ursch

Steinhöfel zu BILD: „Auf X brüstete sich das BKA noch mit ‚aufwendigen Ermittlungen‘. Zutage förderte man nichts als den falschen Wissensstand von Wikipedia. Das ist fachlich unzureichend.“

Das könnte so auch über die Ermittlungen in der Causa Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe gesagt werden.

Forderung im Forum NS-Leaks.

Das Katzenfrauen-Phantombild muss wieder auf den Blog!

Das hier?

Ja, genau das, das auch im Einstieg NSU zu finden ist.

Austs Nichtsmerker.

Die Bundesanwaltschaft hat Anklage vor dem Oberlandesgericht Dresden gegen die mutmaßliche NSU-Unterstützerin Susann E. erhoben. Der seit Längerem bestehende Tatverdacht gegen E. habe sich nach neueren Erkenntnissen weiter erhärtet, teilten die Ermittler am Mittwoch in Karlsruhe mit. E. ist die Frau von André E., der im Münchner NSU-Prozess rechtskräftig zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt wurde.

E. soll spätestens seit 2007 gewusst haben, dass das NSU-Trio Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos im Untergrund lebte. Sie soll in der Folge ihre Krankenkassenkarte Zschäpe zur Verfügung gestellt haben, damit diese zum Arzt gehen konnte. Außerdem soll sie ihre Personalien für das Bestellen von Bahncards zur Verfügung gestellt sowie Zschäpe und Böhnhardt zu einem Abholtermin für ein Wohnmobil gefahren haben.

Susann E. befindet sich trotz Anklage weiter auf freiem Fuß. Gegen sie bestehe der hinreichende Tatverdacht der Unterstützung der inländischen Terrorvereinigung Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) sowie der Beihilfe zu einer schweren räuberischen Erpressung mit Waffen, erklärte die Bundesanwaltschaft.

Peter P. vor 21 Minuten
Was hat das leihen der KK Karte und Ähnliches mit dem NSU zutun? Dieser Opperettenstaat und diese willkürliche Justitz sind ein Beispiel wie verkommen das ganze ist.
Andy M. vor 37 Minuten
Ist unsere Justiz nicht bereits mit der Rollatorgang und der angeblichen Nord Stream Aufklärung überfordert?
Die Zschäpe hat die Eminger wohl verpfiffen.
Nach SPIEGEL-Informationen wurde Susann E. unter anderem durch eine neue Aussage der inhaftierten Rechtsterroristin Beate Zschäpe belastet, die sich Mitte Oktober zweimal im Gefängnis von Ermittlern hatte vernehmen lassen. Dabei machte sie offenbar auch ausführliche Angaben zur Rolle von Susann E.

Wobei, man hätte es nach Aktenstudium und -lage auch schon 2011 wissen können, was der AK NSU kurz nach Zugang der Akten so publizierte. Die junge Frau beim Knust, zu der das kleine Mädchen Mama sagte, war nicht die Zschäpe, die war zu diesem Zeitpunkt längst anderweitig eingebunden. Antifastudium reicht zwar für spektakuläre Propaganda des BKA über Bande, aber nicht für die Aufklärung von Kriminalfällen.

Wechselwäsche für Zschäpes Flucht von der besten Freundin, das haben die tapferen Schreiberlein beim Spiegel vergessen.

Auch die Angestellten beim Süddeutschen Beobachter springen auf die Rücklichter des längst abgefahrenen Zuges und wollen nochmal Arbeitergroschen abgreifen.

In Fleischwerdung von Annette Ramelsberger und Kassian Stroh wurde herausgefunden:

Susann E. ist die Frau von André E. Er wurde im Jahr 2018 als Unterstützer des Terrortrios, das sich "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) nannte ...

Nein, die nannten sich nicht so, nirgends. Sie wurden von den Hauptströmenden so genannnt. Ab 21.11.2011, nachdem Range und Ziercke die Abgeordneten im Reichstag bezirzt hatten und diese wiederum ihren Mörderbeschluß faßten.

Die Genese der Namensfindung.

Jetzt allerdings der Kracher schlechthin, zu dem sich die wackeren Dichter nördlich der Alpen haben hinreißen lassen.

Ihr Mann ist inzwischen nach eigenem Bekunden kein Neonazi mehr, hat sich ins Familienleben zurückgezogen und sich beim Aussteigerprogramm Sachsen angemeldet.

Das geht einem runter wie ein Schokosahnebonbon von [bitte selbst eintragen].

Die, die sonst noch jeden Nazi enttarnen, der bei drei nicht seine Biedermannmaske übergezogen hat, die stellen hier einem solchen einen tadelsfreien Leumund aus. Daß ich das noch erleben darf.

Nun zur kognitiven Dissonanz, wenn nicht gar kollektiven Demenz deutscher Schriftleiter.

Was früher einmal war.

Es war Uwe Böhnhardt, der mit dem Ausweis eines Freundes ein Wohnmobil der Marke Fiat Sunlight mietete. Am 4. November, so sagte er den Vermietern, wolle er das Fahrzeug zurückbringen. Begleitet wurde Böhnhardt angeblich von Beate Zschäpe und einem kleinen, blonden Mädchen im Vorschulalter, das „Mama“ zu Zschäpe sagte.

Aus der Anklageschrift gegen Zschäpe.

Laut Anklage soll sie zumindest für den letzten NSU-Raubüberfall (November 2011 eisenach) zusammen mit Uwe Böhnhardt das bei der Tatausführung verwendete Wohnmobil angemietet haben.

Aus dem sollen wurde ein hat, denn so lautet das Urteil, das sich Götzl und Genossen ausgedacht haben.

"In Ausführung des gemeinsamen Tatplans mietete Uwe Böhnhardt am 14. Oktober 2011 unter den Aliaspersonalien "Holger Gerlach" und unter Vorlage eines auf diesen Namen lautenden und mit dem Lichtbild des Holger Gerlach versehenen Führerscheins bei der Firma Freizeitmarkt Mario Knust in Schreiersgrün für die Zeit vom 25. Oktober 2011 bis zum 04. November 2011 ein Wohnmobil der Marke Alkoven an, das er am 25. Oktober in Begleitung der Angeklagten Zschäpe bei der Vermieterfirma abholte."
Nach 12 Jahren hat sich der Generalbundesanwaltende eines besseren belehren lassen. Er sagt jetzt das, was der AK schon lange sagt, Zschäpe war es jedenfalls nicht, die das WoMo im Oktober abholte.
"Am 25. Oktober 2011 soll Susann E. nach Ansicht des Generalbundesanwalts Zschäpe und Böhnhardt dann in einem Ort nahe Zwickau zu einem Verleiher für Wohnmobile gefahren haben."

Kann es sein, daß wir schon wieder auf dem Arm genommen und verschaukelt werden?

Die Eminger seis gewesen? Wenn sie aus ihrer Kurzhaarfrisur (Zeugenaussage beim Vermieter Knust) binnen drei Wochen flechtbares Langhaar aus dem Kopf wachsen lies, dann sicher. Ansonsten noch jemand anderes. Jemand mit nördlicher Sprachfärbung, Frau und kleinem Mädchen im Gepäck, deren Spuren im ausgebrannten Wohnmobil zwar auffindbar waren, aber nicht weiter von Interesse.

Warum machen obere Bundesbehördende sowas? Weil sie es können und weil es keiner merkt oder merken will.

Auch die Jüttner und Ramm nicht? Nein auch die merken nichts oder wollen es nicht bemerken und lesen auch ihre früheren Artikel nicht. Jüttner und Ramm schreiben es so treudoof hin, denn mit spektakulärem Konfettiwerfen ist leicht Arbeitergroschen abzugreifen. Sie haben einen Job zu erledigen. Für Geld. Da sind Fakten nur hinderlich.

Eigentlich ist nur eine einzige Frage von Interesse. Bekommen die tapferen Ermittelnden des Generalbundesanwaltenden aus der Eminger herausgequetscht, bzw. dürfen sie es aus ihr exktrahieren, behufs welchen Zweckes das Wohnmobil ausgeborgt wurde?

Einen schönen Sonntag auch allen Katzenliebhabern.

Alles zur Katzenfrau und noch viel mehr.

Weil heute Sonntag ist, zwei Lesempfehlungen zwecks lauschiger Entspannung.

3. Oktober 2014 - NSU: Emingers Katze

8. Oktober 2017 - Krimi am Sonntag - Die ziellos herumlaufende Katzenfrau

2. März 2024

Fefe zu Olaf der Taurus

[l]Wie meinen? wieso hat denn bitte unser Bundeskanzler eine Privataudienz beim Papst?!

Was setzt denn das bitte für einen Präzedenzfall? Als nächstes dann "... der gerade mit einem Wünschelroutengänger das Kanzleramt ablief, um die beste Lieferroute für Homöopathiepräparate für die Ukraine zu finden, ..." oder was? Wieso nicht gleich ein Medium befragen!

Was haben die da bitte gemacht in Rom? Gemeinsam die Russen weggebetet?!?

Not my Kanzler.

Transkript der Verschwörung von Bundeswehrsoldaten

Keith Richards: I'm Waiting For The Man (Lou Reed Cover)
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Niemals wieder hat es nie gegeben.

Niemals wieder war nie.

Wenn man Samstag aufsteht und ganz schlecht drauf ist, könnte man fast auf den unheimlichen Gedanken kommen, der Generalbundesanwaltende hat über Nacht ein Ermittlungsverfahren gegen Soldaten der Bundeswehr wegen gemeinschaftlicher Verschwörung zur Vorbereitung eines terroristischen Angriffs auf Rußland eingeleitet.


Der Lücken- und Lügenpresse ins Stammbuch hineingeschrieben.

Der MAD ermittelt nicht.

2) Polizeiliche Befugnisse oder Weisungsbefugnisse stehen dem Militärischen Abschirmdienst nicht zu; er darf die Polizei auch nicht im Wege der Amtshilfe um Maßnahmen ersuchen, zu denen er selbst nicht befugt ist.

Warum soll ich also der Schmierantenpresse etwas abkaufen, wenn sie mit einem großen Verkacker anfangen?

Achso, der Gebauer war's, das Geheimdiensttool beim Spiegel. Der kommt über diese Schöpfungshöhe nicht hinaus. Der hat ja auch den Verfassungsschutz wegen Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe ermitteln lassen.

Nachtragend zu gestern. Der Röper hat das Audio-Transkript, der Russe hat es auch.

Wie gesagt, bei Tageslicht gelesen liest sich das wie eine Verschwörung von Soldaten der Bundeswehr die den deutschen Kriegsminister in ihre Pläne einweihen und ihn mit hineinziehen wollen, zwecks eines terroristischen Angriffs auf Rußland.

Aus den Geschehnissen läßt sich zuverlässig nur eine Forderung ableiten. In der Bundeswehr muß zwingend der Kampf gegen Rechts intensiviert und die MADenden für diese Aufgabe sensibilisiert und geschult werden.

Für die Hauspstrommedienden und deren Stichwortgeber wie von Notz und gleichgepolte ist der eigentliche Skandal, daß ein Stuhlkreis der Bundeswehr abgehört wurde. Das ist noch nicht das Problem, das Problem ist, daß es der Russe war, der es auch noch publizierte. Abhören unter Freunden, das ist weiter erlaubt.

Daß deutsche Soldaten einen Terroranschlag auf Rußland vorbereiten, damit haben die Schwätzer kein Problem. Gehen sie weiter, hier gibt's nichts zu sehen.

Abschließend noch eine Leseempfehlung. Die mit Abstand bisher beste Arbeit von Don Alphonso und Abrechnung mit einer kranken deutschen Regierung.

DAS WÜNSCHT MAN KEINEM

Alt und krank werden in der Welt von Lisa Paus

Heute beleidigt sie Männer, morgen will sie mehr Steuern: Mit dieser Ministerin für alles außer arbeitende Männer ist man gut beraten, den Zerfall der bürgerlichen Tugenden des Landes im sicheren Altersruhesitz zu begleiten.

Ich kann das Satz für Satz nachvollziehen, was er da schreibt und hätte es abzüglich des Bürgerlichen auch so aufschreiben können. Mit einem Unterschied. Den Corona-Verbrechern (Merkel: "Diese politische Entscheidung habe ich getroffen.") darf man ruhigen Gewissens das erdenklich schlechteste für die Endphase derer Leben wünschen. Selbst Dinge, die noch nicht erdacht wurden, kommen in Frage und werden auf diesem Blog mitgeteilt, sobald sie erdacht worden sind.

FouLavi

Das ist das Bewegendste, was ich seit Langem gelesen habe.

unser Staat

Michael Andrick

Unser Staat hat keine funktionierenden Machtkorrektive mehr. Damals wie heute sehe ich einen „korrupten Parteienkartellstaat“, der dem Bürger gegen die medial angesagte Katastrophe des Augenblicks und gegen das, was sie nach Meinung der Regierung angeblich „erfordert“, letztlich keinen Schutz bietet.

In diesem Sinne sind wir, wo es nicht um die Beantragung des Reisepasses, Unterhaltsfragen und Parktickets, sondern um politisierte Fragen geht, keine Bürger, sondern faktisch Untertanen. Denn Untertan ist, wer keine Zuflucht, keinen wirksamen Schutz vor staatlicher Gewalt hat.

Die sog. „Covid-Krise“ war das ultimative Versagen unserer Zivilisation vor dem Ansturm medialer Panikmache in Verbindung mit skrupelloser, hochkorrupter Geschäftemacherei zwischen politischen und finanzoligarchischen Spielern sowie den internationalen Agenturen, die von ihrem Geld korrumpiert sind. Wir leben im alten Westen in der Ruine einer freiheitlichen Ordnung, die, wie Sheldon Wolin es in seinem Werk „Umgekehrter Totalitarismus“ ausdrückt, „den Prozess und die Institutionen der repräsentativen Demokratie in einer Geldflut ertränkt“ hat.

Michael Klonovsky
Nun, 1990 woll­ten sie unbe­dingt Bana­nen, und nun bekom­men sie noch die pas­sen­de Repu­blik dazu.

Telepolis: ein Nachruf von Florian Rötzer

Rötzer war über 20 Jahre lang der Chef von's Janze. Seit er weg ist, habe auch ich immer weniger Texte auf Telepolis gelesen. Da rockt nichts mehr, ja zuckt nicht mal mehr was. Da woket es esoterisch, daß sich die Festplattenstapel biegen.

Telepolis oder der Journalismus für das betreute Lesen

Am Donnerstag, den 11. Januar, wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass auf dem Online-Magazin Telepolis, das ich 1996 mitbegründet und bis Ende 2020 als Chefredakteur geleitet habe, am Beginn von älteren Artikeln vor dem 1. Januar 2021 ein Disclaimer auftaucht. Man kennt das ja von Zigaretten, dass die tödlich sein können, oder von Medikamenten, dass man doch den Apotheker fragen solle.

Ein ehemaliger Chefredakteur schrieb mir als Reaktion auf den Disclaimer: „Das, lieber Florian, ist irre. Durchgeknallt. Was soll das? Versteckte Nach-Zensur? Mal auf Presse-Archive bürgerlicher Medien übertragen: Da kommt ein neuer Chef, und der setzt alle Artikel vor seiner Zeit auf den Index, sorgt zumindest dafür, dass alle Artikel vor seiner Zeit einen Warnhinweis bekommen. Was ist bloß los in diesem Land. Zunehmender Bekenntniszwang, überall Einengung des Diskurses, Vorsicht allenthalben.“

Der Heise-Disclaimer stellt wahrscheinlich ein Alleinstellungsmerkmal von Telepolis und Heise dar. Aber kaum ein Medium – gibt es überhaupt eines? – macht dann jedes Mal einen Strich, wenn eine neue Chefredakteurin, ein neuer Chefredakteur antritt, um sich von allem Vorhergehenden zu distanzieren. Wäre ja auch komisch, wenn man Namen, Branding, Autoren und viele Leser beibehält.

Obgleich ausdrücklich auch eine Distanzierung und damit auch eine Diskreditierung von Inhalten – und davon deren Autoren – im Disclaimer enthalten ist, will man sich mit „technischen Gründen“ herausreden. Dass ein solcher Disclaimer von vielen Medien verwendet wird, ist mir nicht bekannt, es gibt mitunter Hinweise, dass ein Artikel bereits so und so alt ist, aber keine pauschale inhaltliche Distanzierung.

... der mündige, auch skeptische Bürger scheint heute kein Leitbild mehr zu sein. Man muss ihn offenbar schützen und in die Hand nehmen, ihm sagen, was wahr und was falsch, was vertrauenswürdig und was verdächtig ist. Das dokumentiert der Heise/Telepolis-Disclaimer auf seine Weise.

1. März 2024

Wie die Bundeswehr die Brücke im Osten zerstören will

Sieben Brücken mußt du bombardier'n
Willst du bis Sibirien durchmarschiern'
Sieben Mal kneifst du den Arsch zusamm'
bis die Russen dich an diesem ham'.

Zum Tag der NVA das nachfolgende Geleitwort.

Margarita Simonjan hat den Tonmitschnitt einer lauschigen Gesprächsrunde unter Militärs zugesteckt bekommen und diesen ins Russische übersetzen lassen. Die Rückübersetzung ins Deutsche besorgte PONS. Man könnte es der Überprüfung wegen auch mit deepl zurück übersetzen und sich dann die beste aller Versionen rausklauben. Ich kann nicht garantieren, daß es einen Mitschnitt dieser virtuellen Kneipenrunde gibt. Die Übersetzung aus dem Russischen wurde von mir leicht bearbeitet, vor allem der allerletzte Satz.

Ja, Herr Röper, die Namen lauten anders, da sie jaa im Russischen dekliniert sind. Es sind die Herrenmenschen Fenske und Frostedt, die beim lustigen Umtrunk anwesend waren.

Wer verstehen möchte, was da vor sich geht, der möge bitte im Post zur Analfixiertheit westlicher Führer nachschlagen.

Расшифровка разговора высокопоставленных офицеров Бундесвера от 19.02.2024

19 февраля 2024 года между начальником отдела операций и учений командования ВВС бундесвера Грефе, инспектором BBC бундесвера Герхартцем и сотрудниками центра воздушных операций космического командования бундесвера Фенске и Фроштедте состоялся разговор следующего содержания. ...

Ab hier PONS, wobei erwähneswert ist, daß Gerhartz kein Barbecue-Inspektor eines Pornodrehs ist, auch wenn sich der Text wie ein Kriegsporno liest. ВВС (russisch, gesprochen als WWS) sind die Военно-воздушные силы, die Luftstreitkräfte.

Entschlüsselung eines Gesprächs hochrangiger Offiziere der Bundeswehr vom 19. 02. 2024

Am 19. Februar 2024 fand zwischen dem Leiter der Operations- und Übungsabteilung des Luftwaffenkommandos Gräfe, dem BBC-Inspektor der Bundeswehr Gerhartz und den Mitarbeitern des Luftoperationszentrums des Weltraumkommandos Fenske und Frostedt ein Gespräch mit folgendem Inhalt statt.

Gerhartz: Grüße an alle! Gräfe, bist du in Singapur?

Gräfe: Ja.

Gerhartz: Gut. Wir müssen die Informationen überprüfen. Wie Sie bereits gehört haben, beabsichtigt Verteidigungsminister Pistorius, die Frage der Lieferung von Taurus-Raketen in die Ukraine sorgfältig zu prüfen. Wir haben ein Treffen mit ihm geplant. Wir müssen alles besprechen, damit wir mit der Arbeit an diesem Thema beginnen können. Ich sehe noch keinen Zeitpunkt für den Beginn dieser Lieferungen. Es war nicht so, dass der Bundeskanzler zu ihm sagte: "Ich will jetzt Informationen, und morgen früh werden wir eine Entscheidung treffen. " So etwas habe ich noch nie gehört. Im Gegenteil, Pistorius bewertet diese ganze Diskussion. Niemand weiß, warum der Bundeskanzler diese Lieferungen blockiert. Natürlich gibt es die unglaublichsten Gerüchte. Gestern rief mich eine Journalistin an, die der Kanzlerin sehr nahe steht. Sie hat irgendwo in München gehört, dass die Taurus-Raketen nicht funktionieren werden. Ich fragte, wer ihr das gesagt habe. Sie sagte, es sei jemand in Militäruniform gewesen. Natürlich ist es eine Low-Level-Informationsquelle, aber die Journalistin klammert sich an diese Worte und will die Nachricht unter der Überschrift aufblasen: "Jetzt wissen wir, warum die Kanzlerin sich weigert, Taurus-Raketen zu schicken - sie werden nicht funktionieren. " Das ist alles Blödsinn. Diese Themen sind nur für einen begrenzten Personenkreis zugänglich. Wir sehen jedoch, welche Art von Achinea sich inzwischen ausbreitet, sie tragen völligen Unsinn. Ich möchte diese Frage mit Ihnen abstimmen, damit wir uns nicht in die falsche Richtung bewegen. Erstens habe ich jetzt Fragen an Frostedt und Fenske. Hat jemand mit Ihnen über dieses Thema gesprochen? Hat Freuding Sie angesprochen?

Frostedt: Nein. Ich habe nur mit Gräfe gesprochen.

Fenske: Dasselbe, ich habe nur mit Gräfe gesprochen.

Gerhartz: Vielleicht wird er sich noch an Sie wenden. Ich werde wahrscheinlich an den Anhörungen des Haushaltsausschusses teilnehmen müssen, weil es Probleme gibt, die mit den steigenden Preisen für die Umrüstung der Infrastruktur für die F-35 in Büchel verbunden sind. Ich habe bereits durch Frank meine Empfehlungen weitergegeben, damit wir Folien haben, um das Material zu visualisieren. Wir zeigten ihm eine Probe-Präsentation, bei der Taurus-Raketen auf einem Tornado-Träger oder einem anderen für die Aufgabe erforderlichen Träger montiert wurden. Aber ich kann mir das nur schwach vorstellen. Denken Sie daran, dass dies ein halbstündiges Meeting ist, also bereiten Sie keine Präsentation mit 30 Folien vor. Es sollte ein kurzer Bericht sein. Wir müssen zeigen, was eine Rakete kann, wie sie eingesetzt werden kann. Wenn wir eine politische Entscheidung treffen, Raketen als Hilfsgüter an die Ukraine zu übergeben, müssen wir bedenken, welche Konsequenzen das haben kann. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir nicht nur sagen würden, welche Probleme wir haben, sondern wie wir sie lösen können. Zum Beispiel, wenn es um Liefermethoden geht... ich weiß, wie die Engländer das machen. Sie werden immer in Ridgback-Panzerwagen transportiert. Sie haben ein paar Leute vor Ort. Die Franzosen machen das nicht. Sie liefern an die Ukraine Q7 mit Scalp-Raketen. Storm Shadow und Scalp haben ähnliche technische Eigenschaften für ihre Installation. Wie werden wir dieses Problem lösen? Werden wir ihnen MBDA-Raketen mit Ridgback übergeben? Einer unserer Leute wird dem MBDA zugeteilt? Gref, lassen Sie uns wissen, wie wir zu dieser Frage stehen. Herr Fenske und Herr Frostedt, berichten Sie, wie Sie die Situation sehen.

Gräfe: Ich beginne mit den heikelsten Fragen, der Kritik an den Lieferungen. Diskussionen finden fast überall statt. Hier gibt es einige der wichtigsten Aspekte. Zum einen sind da die Lieferzeiten. Wenn der Bundeskanzler jetzt entscheidet, dass wir Raketen liefern müssen, werden sie von der Bundeswehr geliefert. Okay, aber sie werden erst in acht Monaten einsatzbereit sein. Zweitens können wir die Zeit nicht verkürzen. Denn wenn wir das tun, kann es zu einem Fehlgebrauch kommen, eine Rakete könnte auf einen Kindergarten fallen, es wird wieder Opfer unter der Zivilbevölkerung geben. Diese Aspekte müssen berücksichtigt werden. Bei den Verhandlungen muss darauf hingewiesen werden, dass wir ohne die Produktionsfirma nichts erreichen können. Sie können die ersten Raketen ausrüsten, umrüsten und aufstellen. Wir können die Produktion ein wenig überholen, aber wir sollten nicht warten, bis 20 Stück angesammelt sind, wir können fünf übergeben. Die Lieferzeit dieser Raketen hängt direkt von der Industrie ab. Wer wird dafür bezahlen? Eine andere Frage: An welchen Waffensystemen werden diese Raketen befestigt? Wie soll die Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und der Ukraine aufrechterhalten werden? Oder haben wir eine Art Integration?

Gerhartz: Ich glaube nicht. Denn der Hersteller TSG hat erklärt, dass sie das Problem innerhalb von sechs Monaten lösen können, egal ob es sich um eine Sukhoi oder eine F-16 handelt.

Gräfe: Wenn sich der Bundeskanzler dafür entscheidet, muss man sich darüber im Klaren sein, dass allein für die Herstellung der Befestigungen sechs Monate benötigt werden. Theoretisch könnte uns die Frage des Lernens betreffen. Ich habe bereits gesagt, dass wir mit einem Raketenhersteller zusammenarbeiten. Sie lehren uns, wie man diese Systeme bedient, und wir lernen, wie man sie taktisch benutzt. Dafür braucht man drei bis vier Monate. Dieser Teil der Ausbildung kann in Deutschland stattfinden. Bei der Lieferung der ersten Raketen müssen wir schnell eine Entscheidung über Befestigungen und Training treffen. Vielleicht müssen wir uns in diesen Fragen an die Briten wenden und deren Know-how nutzen. Wir können ihnen Datenbanken, Satellitenbilder, Planungsstationen geben. Abgesehen von der Lieferung der Raketen selbst, die wir haben, kann alles andere von der Industrie oder der IABG geliefert werden.

Gerhartz: Wir müssen uns vorstellen, dass sie Taurus- und Storm Shadow-Flugzeuge einsetzen können. Die Engländer waren dort und rüsteten die Flugzeuge aus. Die Systeme unterscheiden sich nicht so sehr, sie können auch für Taurus verwendet werden. Ich kann über die Erfahrung mit dem Patriot-Komplex erzählen. Auch unsere Experten hatten anfangs lange Zeiträume kalkuliert, aber sie schafften es innerhalb weniger Wochen. Sie schafften es so schnell und so zahlreich, dass unsere Mitarbeiter sagten: "Ja, das war's. Das hatten wir nicht erwartet." Wir führen jetzt einen Krieg, der viel mehr moderne Technologie nutzt als unsere gute alte Luftwaffe. All dies deutet darauf hin, dass wir, wenn wir Termine planen, sie nicht überschätzen sollten. Und nun, Herr Fenske und Herr Frostedt, würde ich gerne Ihre Meinung zu möglichen Lieferungen in die Ukraine hören.

Fenske: Ich möchte auf die Frage der Ausbildung eingehen. Wir haben diese Frage bereits untersucht, und wenn wir es mit Personal zu tun haben, das bereits über eine entsprechende Ausbildung verfügt und parallel geschult wird, wird es zunächst etwa drei Wochen dauern, um die Technik zu erlernen und erst dann direkt mit der Ausbildung in der Luftwaffe zu beginnen, die etwa vier Wochen dauern wird. Das sind deutlich weniger als 12 Wochen. Natürlich, all dies unter der Bedingung, dass das Personal über die entsprechenden Qualifikationen verfügt, kann die Ausbildung durchgeführt werden, ohne auf die Dienste von Übersetzern zurückgreifen zu müssen, und ein paar weitere Momente. Wir haben bereits mit Frau Friedberger gesprochen. Wenn es sich um einen Kampfeinsatz handelt, dann wird uns de facto geraten, zumindest die erste Gruppe zu unterstützen. Die Planung ist schwierig, es hat etwa ein Jahr gedauert, um unsere Mitarbeiter zu schulen, und wir versuchen nun, diese Zeit auf zehn Wochen zu verkürzen und hoffen, dass sie in einem Formel-1-Auto im Gelände fahren können. Eine mögliche Option ist die planmäßige technische Unterstützung, theoretisch kann dies von Büchel aus erfolgen, vorausgesetzt, dass eine geschützte Verbindung mit der Ukraine hergestellt wird. Wenn dies möglich wäre, könnte bereits eine entsprechende Planung durchgeführt werden. Dies ist das grundlegende Szenario zumindest - um eine vollständige Unterstützung des Herstellers zu bieten, Unterstützung durch den Benutzer-Support-Service, der die Probleme mit der Software löst. Im Prinzip ist es so, wie es bei uns in Deutschland der Fall ist.

Gerhardt: Einen Moment. Ich verstehe, wovon Sie sprechen. Die direkte, geschlossene Verbindung zwischen Büchel und der Ukraine könnte zu einer direkten Beteiligung am Ukraine-Konflikt führen. Aber in diesem Fall kann man sagen, dass der Informationsaustausch über MBDA stattfindet und wir einen oder zwei unserer Spezialisten nach Schrobenhausen schicken werden. Natürlich ist es ein Trick, aber aus politischer Sicht sieht es vielleicht anders aus. Wenn der Informationsaustausch über den Hersteller erfolgt, ist dies nicht mit uns verbunden.

Fritz: Es stellt sich die Frage, wo die Informationen herkommen. Wenn es sich um Informationen über Ziele handelt, die idealerweise Satellitenbilder mit einer maximalen Genauigkeit von bis zu drei Metern beinhalten, müssen wir diese zuerst in Büchel verarbeiten. Ich denke, dass man unabhängig davon irgendwie den Informationsaustausch zwischen Büchel und Schrobenhausen organisieren kann, oder man kann die Möglichkeit prüfen, Informationen nach Polen zu übertragen, und zwar dort, wo man mit dem Auto fahren kann. Diese Frage muss genauer betrachtet werden, Optionen werden sicherlich auftauchen. Wenn wir unterstützt werden, können wir im schlimmsten Fall überhaupt mit dem Auto fahren, was die Reaktionszeit verkürzt. Natürlich werden wir nicht in der Lage sein, innerhalb einer Stunde zu reagieren, da wir unsere Zustimmung geben müssen. Bestenfalls werden die Flugzeuge erst sechs Stunden nach Erhalt der Informationen in der Lage sein, den Befehl auszuführen. Um bestimmte Ziele zu treffen, ist eine Genauigkeit von mehr als drei Metern ausreichend, aber wenn es notwendig ist, das Ziel zu klären, müssen Sie mit Satellitenbildern arbeiten, die es ermöglichen, es zu modellieren. Und dann kann die Reaktionszeit bis zu 12 Stunden betragen. Alles hängt vom Ziel ab. Ich habe diese Frage nicht im Detail untersucht, aber ich glaube, dass diese Option möglich ist. Ich muss nur sagen, dass wir darüber nachdenken sollten, wie wir die Übertragung von Informationen organisieren können.

Gerhartz: Glauben Sie, dass man hoffen kann, dass die Ukraine alles alleine machen kann? Es gibt viele Menschen in Zivilkleidung, die mit amerikanischem Akzent sprechen. Ist es also möglich, dass Sie bald in der Lage sein werden, sich selbst zu bedienen? Die haben ja alle Satellitenbilder.

Fenske: Ja. Sie bekommen sie von uns. Ich möchte noch kurz auf die Luftverteidigung eingehen. Wir sollten uns gut überlegen, ob es in Kiew Geräte für den Empfang von Informationen mit der IABG und der NDK gibt. Wir müssen es ihnen geben, also muss ich am 21. Februar dorthin fliegen, um alles optimal zu planen, nicht wie bei Storm Shadow, als die Checkpoints geplant wurden. Wir müssen darüber nachdenken, wie wir den Radar-Screening-Sektor umgehen oder unterschreiten können. Wenn alles vorbereitet ist, wird das Training effektiver. Und dann kann man wieder auf die Frage nach der Anzahl der Raketen zurückkommen. Wenn Sie 50 Stück geben, sind sie sehr schnell aufgebraucht.

Gerhartz: Ja, das wird den Verlauf der Feindseligkeiten nicht ändern. Deshalb wollen wir sie nicht alle weitergeben. Und nicht alles gleichzeitig. Vielleicht 50 in der ersten Tranche, dann vielleicht eine weitere Tranche von 50 Raketen. Das ist verständlich, aber das ist alles große Politik. Ich vermute, dass sich tatsächlich dahinter verbirgt. Ich habe von meinen französischen und britischen Kollegen erfahren, dass es mit diesen Storm Shadow und Scalp tatsächlich genauso ist wie mit den Winchester-Gewehren – sie könnten fragen: "Warum sollten wir die nächste Lieferung von Raketen liefern, wir haben sie schon geliefert, jetzt soll Deutschland es tun?" Möchte Herr Frohstedte vielleicht etwas dazu sagen?

Frostedt: Lassen Sie mich ein wenig Pragmatismus hinzufügen. Ich möchte meine Gedanken zu den Eigenschaften von Storm Shadow teilen. Wenn es um Luftverteidigung, Flugzeit, Flughöhe usw. geht, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es zwei interessante Ziele gibt - die Brücke im Osten und die Munitionslager, die darüber liegen. Die Brücke im Osten ist schwer zu erreichen, es ist ein ziemlich kleines Ziel, aber Taurus kann es schaffen, Munitionslager kann es auch treffen. Wenn man all dies berücksichtigt und vergleicht, wie viel Storm Shadow und HIMARS verwendet wurden, stellt sich mir die Frage: "Ist das Ziel eine Brücke oder ein Militärlager?" Ist das mit den aktuellen Mängeln von RED und y Patriot erreichbar? Und ich kam zu dem Schluss, dass der limitierende Faktor ist, dass sie normalerweise nur 24 Ladungen haben. . .

Gerhartz: Das ist verständlich.

Frostedt: Es macht Sinn, die Ukraine an die TTR anzuschließen. Das wird eine Woche dauern. Ich halte es für sinnvoll, über Aufgabenplanung und zentrale Planung nachzudenken. Die Planung der Aufgaben bei uns in der Verbindung dauert zwei Wochen, aber wenn es Interesse daran gibt, kann es schneller gemacht werden. Wenn wir die Brücke betrachten, denke ich, dass Taurus nicht ausreicht, und wir brauchen eine Vorstellung davon, wie er funktionieren kann, und dafür brauchen wir Satellitendaten. Ich weiß nicht, ob wir in kurzer Zeit, und es handelt sich um einen Monat, in der Lage sein werden, die Ukrainer auf die Erfüllung dieser Aufgabe vorzubereiten. Wie wird der Taurus-Angriff auf die Brücke aussehen? Aus operativer Perspektive kann ich nicht einschätzen, wie schnell die Ukrainer lernen werden, solche Handlungen zu planen und wie schnell die Integration stattfinden wird. Aber da es sich um die Brücke und die Militärbasen handelt, so verstehe ich, dass sie sie so schnell wie möglich haben wollen.

Fenske: Ich möchte noch etwas zur Zerstörung der Brücke sagen. Wir haben uns intensiv mit dieser Frage beschäftigt und sind leider zu dem Schluss gekommen, dass die Brücke aufgrund ihrer Größe einer Startbahn gleicht. Dafür braucht man nicht einmal 10 oder gar 20 Raketen.

Gerhartz: Es gibt eine Meinung, dass der Taurus das schaffen wird, wenn er den französischen Kampfjet Dassault Rafale einsetzt.

Fenske: Sie können nur ein Loch machen und die Brücke beschädigen.

Und bevor wir wichtige Aussagen machen, müssen wir selbst. . .

Frostedt: Ich vertrete keine Brückenidee, ich will pragmatisch verstehen, was sie wollen. Und was wir ihnen beibringen sollten, so stellt sich heraus, dass wir bei der Planung dieser Operationen die wichtigsten Punkte auf den Bildern angeben müssen. Sie werden Ziele haben, aber hier sollte berücksichtigt werden, dass bei der Arbeit an kleinen Zielen Sie sorgfältiger planen müssen, anstatt Bilder auf dem Computer zu zerlegen. Bei bestätigten Zielen ist alles einfacher und dauert weniger Zeit für die Planung.

GERHARTZ: Wir wissen doch alle, daß sie die Brücke zerstören wollen, daß das letztendlich bedeutet, wie sie bewacht wird - nicht nur, weil sie eine wichtige militärstrategische, sondern auch politische Bedeutung hat. Mittlerweile gibt es aber auch einen Bodenkorridor. Es gibt gewisse Befürchtungen, wenn wir eine direkte Verbindung zu den ukrainischen Streitkräften haben. Daher stellt sich die Frage: Kann man einen solchen Trick nutzen und unsere Leute zum MBDA schicken? So wird es eine direkte Verbindung mit der Ukraine nur über MBDA geben, das ist viel besser, als wenn es eine solche Verbindung mit unseren Luftstreitkräften geben würde.

Gräfe: Gerhartz, das spielt keine Rolle. Wir müssen darauf achten, dass es von Anfang an keine Formulierungen gibt, die uns zur Konfliktseite machen. Ich übertreibe natürlich ein wenig, aber wenn wir jetzt dem Minister sagen, dass wir Treffen planen und mit dem Auto aus Polen fahren werden, damit niemand es bemerkt - das ist schon Teilnahme, werden wir das nicht tun. Wenn wir über den Hersteller sprechen, sollten wir zuerst den MBDA fragen, ob er das tun kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob unsere Leute das dann in Büchel oder in Schrobenhausen machen, es ist immer noch eine Partizipation. Und ich denke, das sollte man nicht tun. Von Anfang an haben wir dies als ein grundlegendes Element der "roten Linie" definiert, also werden wir uns an der Ausbildung beteiligen. Nehmen wir an, wir bereiten eine Roadmap vor. Es ist notwendig, den Lernprozess in Teile zu unterteilen. Die lange Strecke wird für vier Monate ausgelegt sein, wir werden sie gründlich trainieren, einschließlich der Variante mit der Brücke. Kurz - wird für zwei Wochen berechnet, damit sie die Raketen so schnell wie möglich einsetzen können. Wenn sie bereits ausgebildet werden, werden wir fragen, ob die Briten bereit sind, sich in dieser Phase mit ihnen zu befassen. Ich glaube, das wäre richtig - stellen Sie sich vor, wenn die Presse erfährt, dass unsere Leute in Schrobenhausen sind oder dass wir mit dem Auto irgendwo nach Polen fahren! Diese Option halte ich für inakzeptabel.

Gerhartz: Wenn eine solche politische Entscheidung getroffen wird, müssen wir sagen, dass die Ukrainer zu uns kommen müssen. Wir müssen vor allem wissen, ob eine solche politische Lösung eine direkte Beteiligung an der Planung von Aufgaben ist, in diesem Fall wird die Ausbildung etwas länger dauern, sie werden in der Lage sein, komplexere Aufgaben zu erfüllen, dass es durchaus möglich ist, dass sie bereits einige Erfahrung haben und High-Tech-Ausrüstung verwenden. Wenn es eine Möglichkeit gibt, eine direkte Beteiligung zu vermeiden, können wir uns nicht an der Planung der Aufgaben beteiligen, das in Büchel tun und dann an sie weiterleiten - für Deutschland ist das die rote Linie. Man kann sie zwei Monate lang ausbilden, dafür lernen sie nicht alles, aber sie können etwas. Wir müssen nur sicherstellen, dass sie in der Lage sind, alle Informationen zu verarbeiten, mit allen Parametern zu arbeiten.

Gräfe: Seppel hat gesagt, man könne eine lange und eine kurze Roadmap machen. Es geht darum, in kurzer Zeit ein Ergebnis zu erzielen. Und wenn in der ersten Phase die Aufgabe darin besteht, Munitionslager zu treffen und nicht so komplexe Objekte wie Brücken, dann können Sie in diesem Fall mit einem verkürzten Programm beginnen und schnell ein Ergebnis erzielen. Was die Informationen der IABG betrifft, so halte ich dieses Problem nicht für kritisch, da sie nicht an einen bestimmten Ort gebunden sind, sondern die Aufklärung selbst durchführen müssen. Es ist klar, dass die Wirksamkeit davon abhängt. Genau das haben wir gesagt, dass es sich lohnt, dies bei der Übertragung von Raketen zu berücksichtigen. Das ist noch nicht entschieden. Aber so wird es akzeptiert.

Gerhartz: Und das wird der Dreh- und Angelpunkt bleiben. Es gibt Munitionslager, bei denen es aufgrund der sehr aktiven Luftverteidigung nicht möglich ist, eine kurze Ausbildung durchzuführen. Damit muss man sich ernsthaft auseinandersetzen. Ich denke, unsere Leute werden eine Lösung finden. Es ist nur notwendig, dass wir es zuerst versuchen dürfen, damit wir die Möglichkeit haben, bessere politische Beratung zu geben. Wir müssen uns besser vorbereiten, um nicht zu scheitern, weil das KSA möglicherweise keine Ahnung hat, wo sich die Luftverteidigungssysteme tatsächlich befinden. Solche Informationen haben die Ukrainer, wir haben Daten vom Radar. Aber wenn es um die genaue Planung geht, müssen wir wissen, wo die Radaranlagen installiert sind und wo sich die Startgeräte befinden, wie man sie umgehen kann. Dadurch kann ein genauerer Plan erstellt werden. Wir haben eine Superwaffe, und wenn wir die genauen Koordinaten haben, können wir sie genau einsetzen. Aber es gibt keinen Grund zu sagen, dass wir das nicht können. Es gibt eine bestimmte Skala, wo politisch die „rote Linie“ verläuft, es gibt einen „langen“ und einen „kurzen“ Weg, hier gibt es Unterschiede in Bezug auf die Nutzung des gesamten Potenzials, das die Ukrainer mit der Zeit besser nutzen können, weil sie die Praxis haben werden, sie werden sich damit ständig beschäftigen. Ich denke nicht, dass ich persönlich bei dem Treffen dabei sein sollte. Mir ist wichtig, dass wir eine nüchterne Einschätzung abgeben und kein Öl ins Feuer gießen, wie es andere tun, die Storm Shadow und Scalp liefern.

Gräfe: Ich möchte sagen, je länger sie eine Entscheidung treffen, desto länger werden wir sie dann umsetzen. Wir müssen alles in Etappen einteilen. Zuerst mit dem einfachen beginnen und dann zum komplizierten übergehen. Oder können wir uns an die Briten wenden, ob sie uns in der Anfangsphase unterstützen und die Planungsfragen übernehmen können? Wir können das erzwingen, was in unserem Verantwortungsbereich liegt. Die Entwicklung von Befestigungen für Raketen gehört nicht zu unseren Aufgaben, diese Frage muss die Ukraine mit den Herstellern selbst lösen.

Gerhartz: Wir möchten jetzt nicht, dass wir Probleme wegen des Ausschusses bekommen. Damit könnte der Baubeginn im Jahr 2024 unmöglich werden. Jeder Tag zählt in dem Programm.

[update 17:35 Uhr]

Röper

Ich habe bei einer Google-Suche unter dem Stichwort „Krimbrücke“ bisher keine einzige Meldung in deutschen Medien über das Gespräch gefunden.
Wie auch? Es geht um die "Brücke im Osten".

Röper hat den Audiomitschnitt verlinkt.

[update 18:00 Uhr]

Das ist mit Abstand der beste Podcast des Jahres. Kann nicht mehr eingeholt werden, von niemandem. D.h., alle Preise, die zum Jahresende von den Bühnen herabgeworfen werden, sollten an die vier von der Bundeswehr gehen. Grandios.

[update 19:10 Uhr]

Der hier vorliegende Text, aus dem Russischen ins Deutsche zurückübersetzt, trifft den Kern des Goetheschen Stuhlkreises inhaltlich genau. Es gilt allerdings das gesprochene Wort.

Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
Wenn hinten, weit, in der Türkei,
Die Völker auf einander schlagen.
...
Dann kehrt man Abends froh nach Haus,
Und segnet Fried’ und Friedenszeiten.