SPIEGEL ONLINE - 07. Februar 2007, 21:26
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,druck-464992,00.html
BLUTBAD IN SITTENSEN
Zwei Festnahmen und viele neue Fragen
Am Tag drei nach den brutalen Morden geht damit das Spekulieren weiter.
__________
Wieso?
Ich spekuliere doch gar nicht.
7. Februar 2007
Burks schreibt Murks
Muß man zu allem eine Meinung haben? Muß man nicht. Deswegen ziehe ich sogleich das Fazit und überlasse der Lesershaft, ob sie sich weiter mit dem Thema beschäftigt.
Burkard Schröder, Berliner Journalist und fleißiger Blogger, hat sich in den Augen von Kennern tüchtig blamiert und seine vollkommene technische Unbedarftheit unter Beweis gestellt.
Ausgangspunkt ist nicht seine Kolumne Verdeckter Zugriff auf Festplatten vom 06. Februar.
Warmgeschrieben hat er sich mit Nonsens in seinem Blog, ehe er zum großen Schreibangriff überging.
Am 30.01. die erste Übung.
Am 02.02. sein zweiter Anlauf.
Mittlerweile gibt es zwei heiß diskutierte Foren zu seinem Trojaner-Schriftsatz.
Burks-Forum
Telepolis-Forum
Statt das Thema zu beenden und sich nicht weiter zu blamieren, setzt er immer noch was drauf und demonstriert mehr und mehr seine technische Unwissenheit und Ahnungslosigkeit.
Ich selber habe keine Lust, mich mit diesem Schwachsinn zu beschäftigen. Burks mag ja ein zuweilen sehr guter politischer Journalist sein. Als technischer Journalist ist und bleibt er schlichtweg eine Niete.
Bleibt festzuhalten, was bereits am 31.01., anläßlich seines ersten Schreibversuches, erwähnt wurde: Soweit ich das beurteilen kann, handelt es sich um nette Rechtschreibübungen. Wie früher in der Schule. Hauptsache alle Wörter sind richtig geschrieben. Auf den Inhalt kommt es nicht an.
Davon abgesehen, spannend geschrieben sind sein Pamphlete schon. Ich hab mich köstlich amüsiert.
-----------
Also gut, extra für Burks greife auch ich mal zur Feder und denke mir eine schöne Geschichte aus. Nur für Burks sei vorab erwähnt. Zeitgemäße Mobiltelefone sind auch nur Computer und laufen unter dem Betriebssystem blablub mit der Software blubbla.
An etlichen Haltestellen eines Personennahverkehrsunternehmes sind derzeit riesige Werbeplakate eines Schokoriegel-, Zuckerbrausen- oder Keksfabrikanten angebracht. Was genau für ein produkt beworben ist, weiß ich gar nicht mehr.
Auf unterer Drittelhöhe blinkern bunte Lichter, zumindest nächtens. Dadurch ist es mir erst aufgefallen.
Der Text geht ungefähr so. Hol dir den aktuellen Klingelton.
Halte dein Handy an das Blinklicht.
Aktiviere Bluetooth.
Gebe den Sicherheitscode ein (der steht daneben).
Und fertig haben. Schon hast du einen supergeilen, knallharten Klingelton, den deine spratteblöden Kumpel nicht haben.
Wenn ich gut gelaunt bin, bezeichne ich das als industriell organisertes Sozialphishing.
Wenn ich schlecht gelaunt bin, könnte ich der Meinung sein, hier bekommt man einen nervtötenden Piepston für lau.
Der Futtermittelhersteller wird sich über den Erfolg oder Mißerfolg dieser Werbekampagne ausschweigen. Ich gehe mal davon aus, daß sie funktioniert und etliche Menschen genau das gemacht haben, was da drauf steht. Bluetooth aktivieren und Klingelton raufladen.
So, lieber Burks, nun ist deine technische und soziale Phantasie gefragt.
Nur mal angenommen, in irgendeiner geheimen Behörde des Landes sitzt einer, der sich immer wieder neue Tricks ausdenken muß, um die Informationsbegehrlichkeiten seiner Vorgesetzten zufriedenstellend zu erfüllen?
Also gründet er einen neuen Futtermittelhersteller, kauft sich Werbeflächen mit Bluetooth, platziert einen scheiß Klingelton und eine spannende Software auf diesen und ruft einen Kumpel an, der ihm noch einen supercoolen Spruch als Handlungsanreiz erfinden soll.
Und fertig haben die Bluetoothschrotflinte.
Und nun die ganze Story noch einmal als Thriller.
Die Verwaltung des Bundestages entschließt sich, um die Wartezeit am Besuchereingang des Reichstages informativer zu gestalten, Bluetoothinfopunkte aufzustellen. Den Besuchern wird empfohlen, sich MMS-Bilder, Informationen und als Bonus die Präsidentenglocke als Klingelton auf ihr Handy zu schaufeln.
Zwischenfrage: Wie viele würden das liebend gerne und freiwillig machen?
Was die Bundestagsverwaltung kann, das können wir schon lange, denkt sich der Verfassungsschutzmitarbeiter Heimlich, läßt wegen des großen Andrangs noch fünf solcher Exemplare anfertigen und verteilt sie großzügig am Besuchereingang des Reichstages.
Den Rest der Geschichte überlasse ich der Leserphantasie.
Grundlagenstudium:
http://www.heise.de/security/artikel/print/81447
http://www.heise.de/security/news/meldung/print/83043
Burkard Schröder, Berliner Journalist und fleißiger Blogger, hat sich in den Augen von Kennern tüchtig blamiert und seine vollkommene technische Unbedarftheit unter Beweis gestellt.
Ausgangspunkt ist nicht seine Kolumne Verdeckter Zugriff auf Festplatten vom 06. Februar.
Warmgeschrieben hat er sich mit Nonsens in seinem Blog, ehe er zum großen Schreibangriff überging.
Am 30.01. die erste Übung.
Am 02.02. sein zweiter Anlauf.
Mittlerweile gibt es zwei heiß diskutierte Foren zu seinem Trojaner-Schriftsatz.
Burks-Forum
Telepolis-Forum
Statt das Thema zu beenden und sich nicht weiter zu blamieren, setzt er immer noch was drauf und demonstriert mehr und mehr seine technische Unwissenheit und Ahnungslosigkeit.
Ich selber habe keine Lust, mich mit diesem Schwachsinn zu beschäftigen. Burks mag ja ein zuweilen sehr guter politischer Journalist sein. Als technischer Journalist ist und bleibt er schlichtweg eine Niete.
Bleibt festzuhalten, was bereits am 31.01., anläßlich seines ersten Schreibversuches, erwähnt wurde: Soweit ich das beurteilen kann, handelt es sich um nette Rechtschreibübungen. Wie früher in der Schule. Hauptsache alle Wörter sind richtig geschrieben. Auf den Inhalt kommt es nicht an.
Davon abgesehen, spannend geschrieben sind sein Pamphlete schon. Ich hab mich köstlich amüsiert.
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Also gut, extra für Burks greife auch ich mal zur Feder und denke mir eine schöne Geschichte aus. Nur für Burks sei vorab erwähnt. Zeitgemäße Mobiltelefone sind auch nur Computer und laufen unter dem Betriebssystem blablub mit der Software blubbla.
An etlichen Haltestellen eines Personennahverkehrsunternehmes sind derzeit riesige Werbeplakate eines Schokoriegel-, Zuckerbrausen- oder Keksfabrikanten angebracht. Was genau für ein produkt beworben ist, weiß ich gar nicht mehr.
Auf unterer Drittelhöhe blinkern bunte Lichter, zumindest nächtens. Dadurch ist es mir erst aufgefallen.
Der Text geht ungefähr so. Hol dir den aktuellen Klingelton.
Halte dein Handy an das Blinklicht.
Aktiviere Bluetooth.
Gebe den Sicherheitscode ein (der steht daneben).
Und fertig haben. Schon hast du einen supergeilen, knallharten Klingelton, den deine spratteblöden Kumpel nicht haben.
Wenn ich gut gelaunt bin, bezeichne ich das als industriell organisertes Sozialphishing.
Wenn ich schlecht gelaunt bin, könnte ich der Meinung sein, hier bekommt man einen nervtötenden Piepston für lau.
Der Futtermittelhersteller wird sich über den Erfolg oder Mißerfolg dieser Werbekampagne ausschweigen. Ich gehe mal davon aus, daß sie funktioniert und etliche Menschen genau das gemacht haben, was da drauf steht. Bluetooth aktivieren und Klingelton raufladen.
So, lieber Burks, nun ist deine technische und soziale Phantasie gefragt.
Nur mal angenommen, in irgendeiner geheimen Behörde des Landes sitzt einer, der sich immer wieder neue Tricks ausdenken muß, um die Informationsbegehrlichkeiten seiner Vorgesetzten zufriedenstellend zu erfüllen?
Also gründet er einen neuen Futtermittelhersteller, kauft sich Werbeflächen mit Bluetooth, platziert einen scheiß Klingelton und eine spannende Software auf diesen und ruft einen Kumpel an, der ihm noch einen supercoolen Spruch als Handlungsanreiz erfinden soll.
Und fertig haben die Bluetoothschrotflinte.
Und nun die ganze Story noch einmal als Thriller.
Die Verwaltung des Bundestages entschließt sich, um die Wartezeit am Besuchereingang des Reichstages informativer zu gestalten, Bluetoothinfopunkte aufzustellen. Den Besuchern wird empfohlen, sich MMS-Bilder, Informationen und als Bonus die Präsidentenglocke als Klingelton auf ihr Handy zu schaufeln.
Zwischenfrage: Wie viele würden das liebend gerne und freiwillig machen?
Was die Bundestagsverwaltung kann, das können wir schon lange, denkt sich der Verfassungsschutzmitarbeiter Heimlich, läßt wegen des großen Andrangs noch fünf solcher Exemplare anfertigen und verteilt sie großzügig am Besuchereingang des Reichstages.
Den Rest der Geschichte überlasse ich der Leserphantasie.
Grundlagenstudium:
http://www.heise.de/security/artikel/print/81447
http://www.heise.de/security/news/meldung/print/83043
6. Februar 2007
Fachmann ?
SPIEGEL ONLINE - 06. Februar 2007, 18:56
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,druck-464735,00.html
SCHWIERIGE ERMITTLUNGEN
War siebenfacher Mord ein Racheakt der Chinesen-Mafia?
Berndt Georg Thamm, Fachmann für organisierte asiatische Kriminalität...
____________
Der Artikel selbst ist uninterssant.
Ich habe aber die oben zitierte Aussage dreimal gekugelt.
Nr. 1 sagt:
Es wurden keine Inhalte mit Berndt Georg Thamm Fachmann für organisierte asiatische Kriminalität gefunden.
Suchtipps:
Es wurden keine mit Ihrer Suchanfrage - "Berndt Georg Thamm Fachmann für organisierte asiatische Kriminalität" - übereinstimmenden Dokumente gefunden.
Vorschläge:
Wir konnten keine Ergebnisse zu Berndt Georg Thamm Fachmann für organisierte asiatische Kriminalität finden.
Nr. 1 würfelt 6 Treffer aus
Nr. 2 ungefähr 31 und
Nr. 3 ungefähr 9
Die Qualität der Treffer habe ich stichprobenartig überflogen, sind etliche Dopplungen bei.
Aber Rettung naht, es gibt ja noch diesen Buchladen im Amazonas. Dort kann man als erstes Drogen von Wolfgang Metzner und Berndt Georg Thamm (Neu & gebraucht ab EUR 0,99) kaufen. 5 weitere Artikel beschäftigen sich mit Drogen und gerade mal ein Buch geht von der Mafia.
Für einen ausgewiesenen Fachmann organisierter asiatischer Kriminalität ist das summa summarum etwas dürftig.
Nundenn, nachdem SPON uns also wieder mal einen Fachmann vorgestellt hat, der so per Internetrecherche nicht zu finden ist, taucht gegen Ende des Artikels wieder mal eine gute alte Bekannte auf: die Dunkelziffer, die sich mittlerweile zu einem Feld gemausert hat.
Über Schutzgelderpressung, die als Motiv für das brutale Massaker für möglich gehalten wird, habe das LKA "keine verlässlichen Zahlen". Lediglich "vereinzelte Fälle" seien bekannt. "Wir vermuten ein sehr großes Dunkelfeld", so Federau.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,druck-464735,00.html
SCHWIERIGE ERMITTLUNGEN
War siebenfacher Mord ein Racheakt der Chinesen-Mafia?
Berndt Georg Thamm, Fachmann für organisierte asiatische Kriminalität...
____________
Der Artikel selbst ist uninterssant.
Ich habe aber die oben zitierte Aussage dreimal gekugelt.
Nr. 1 sagt:
Es wurden keine Inhalte mit Berndt Georg Thamm Fachmann für organisierte asiatische Kriminalität gefunden.
Suchtipps:
- Vergewissern Sie sich, dass die Wörter richtig geschrieben sind.
- Versuchen Sie, Suchbegriffe umzuformulieren oder Synonyme zu verwenden.
- Versuchen Sie es mit weniger spezifischen Suchbegriffen.
- Formulieren Sie Ihre Anfragen so präzise wie möglich.
Es wurden keine mit Ihrer Suchanfrage - "Berndt Georg Thamm Fachmann für organisierte asiatische Kriminalität" - übereinstimmenden Dokumente gefunden.
Vorschläge:
- Vergewissern Sie sich, dass alle Wörter richtig geschrieben sind.
- Probieren Sie andere Suchbegriffe.
- Probieren Sie allgemeinere Suchbegriffe.
Wir konnten keine Ergebnisse zu Berndt Georg Thamm Fachmann für organisierte asiatische Kriminalität finden.
Vorschläge:
- Prüfen Sie die Schreibweise.
- Probieren Sie allgemeinere Wörter.
- Probieren Sie unterschiedliche Wörter mit derselben Bedeutung.
- Erweitern Sie die Suche, indem Sie weniger Wörter verwenden.
- Stellen Sie eine Frage bei Yahoo! Clever.
Nr. 1 würfelt 6 Treffer aus
Nr. 2 ungefähr 31 und
Nr. 3 ungefähr 9
Die Qualität der Treffer habe ich stichprobenartig überflogen, sind etliche Dopplungen bei.
Aber Rettung naht, es gibt ja noch diesen Buchladen im Amazonas. Dort kann man als erstes Drogen von Wolfgang Metzner und Berndt Georg Thamm (Neu & gebraucht ab EUR 0,99) kaufen. 5 weitere Artikel beschäftigen sich mit Drogen und gerade mal ein Buch geht von der Mafia.
Für einen ausgewiesenen Fachmann organisierter asiatischer Kriminalität ist das summa summarum etwas dürftig.
Nundenn, nachdem SPON uns also wieder mal einen Fachmann vorgestellt hat, der so per Internetrecherche nicht zu finden ist, taucht gegen Ende des Artikels wieder mal eine gute alte Bekannte auf: die Dunkelziffer, die sich mittlerweile zu einem Feld gemausert hat.
Über Schutzgelderpressung, die als Motiv für das brutale Massaker für möglich gehalten wird, habe das LKA "keine verlässlichen Zahlen". Lediglich "vereinzelte Fälle" seien bekannt. "Wir vermuten ein sehr großes Dunkelfeld", so Federau.
Was will mir Pattre sagen?
Wer ist Pattre?
Abgesehen davon, daß diese Aussage mein Vorstellungsvermögen sprengt.
MEHR gibt es bei einem Klick übrigens auch nicht in Erfahrung zu bringen.
Ich muß ja nicht alles verstehen.
Märchen im IT-Zeitalter
dradio.de
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/590511/drucken/
INTERVIEW
06.02.2007
BKA-Präsident: "Internet ist das Tatmittel der Zukunft"
Ziercke hält Online-Durchsuchung für unerlässlich
____________
Das ist so ein gequirlter Stuß, der da abgelassen wird, daß ich keine Lust habe, das ganze ausenanderzupflücken.
Die Textbausteine kenne ich nun seit Jahren. Bis auf Gesetzesverschärfungen ist bisher aber nichts weiter passiert.
Er denkt. (Das hätte er mal wirklich machen sollen.)
Ich denke die Polizeipraxis benötigt zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus und der organisierten Kriminalität... auch die Online-Durchsuchung... Wir müssen mit dem technischen Fortschritt Schritt halten können, wenn skrupellose Kriminelle ins Internet ausweichen und dort ihre Anschlagsplanung, ihre kriminelle Handlung vorbereiten.
Wir finden heute im Internet Bombenbauanleitungen, wir finden Anschlagspläne, wir finden Aufträge für die Durchführung von Anschlägen, Propaganda, die Ideologisierung, also die Rekrutierung junger Menschen zum Dschihad als Suizidattentäter. Das Internet ist das entscheidende Kommunikationsmittel des internationalen Terrorismus und die Szene arbeitet hoch konspirativ. Das heißt sie arbeitet verdeckt. Sie verschlüsselt, sie anonymisiert...
Jetzt das sprachliche Nonplusultra. Dieser Satz wird in die Lehrbücher der Schauspielschulen Eingang finden (müssen).
Wenn dort Beweise vorhanden sind für solche Anschläge, für solche Anschlagsplanungen, für Propaganda, dann muss ich in der Lage sein, die Netzwerke des Terrorismus auch auf diese Art und Weise zu zerschlagen. Wenn ich nur mit Telefonüberwachungsmaßnahmen komme und von Vornherein weiß, dass man ins Internet ausweicht, oder wenn ich weiß, dass ich ins Milieu nicht eindringen kann mit verdeckten Ermittlern, gleichzeitig aber das Problem habe, dass Anschläge vorbereitet werden, dann muss ich, um sozusagen vor die Lager zu kommen, um Gefahren auf der einen Seite abzuwehren, aber auch Beweise zu verdichten, damit auch eine Strafverurteilung stattfinden kann, im Internet bei solchen Menschen jedenfalls, die schwerkriminell sind, mit einem richterlichen Beschluss natürlich, nicht Polizei auf eigene Veranlassung hin, eine solche Durchsuchung durchführen.
Nun ein herrlicher Schenkelklopfer für Leute wie mich, die von EDV ein bißchen Ahnung haben. Nichts entlarvt diesen Internet-Versteher besser als der folgende Unfug. Die tiefgründige Erkenntnis aus der Giftküche der EDV lautet:
Wir haben im Internet eine dramatische Entwicklung. Ich glaube die Öffentlichkeit hat das noch gar nicht so richtig wahrgenommen. Wir haben eine dramatische Zunahme an so genannten Trojanern. Was früher so genannte Viren waren, läuft jetzt über Trojaner.
March: Das heißt vom gläsernen Bürger mit einem gläsernen Computer sind wir noch weit entfernt?
Ziercke: Ich bin der Meinung, das ist eine Mähr. Wir setzen diese Instrumente sehr gezielt ein. Wir haben Evaluationen durch das Max-Planck-Institut bei der Telefonüberwachung, die ganz deutlich sagen, wie sensibel der Staat mit solchen Eingriffsmaßnahmen umgeht.
Nur zum letzten Satz eine Anmerkung. Wenn er solche Evaluation hat, ich habe sie nicht.
Am 29.04.2004 (!!!) hat der Bundesdatenschutzbeauftragte allerdings dazu Stellung genommen. Und das liest sich dann sehr anders, als es Märchenerzähler zielke weismachen möchte.
Wir haben den totalen Überwachungsstaat bereits. Zumindest was die gesetzlichen Grundlagen betrifft. Eigentlichen fehlen nur noch zwei. Das PFAG (Passagierflugzeugabschußgesetz) und das PPCAG (Privat-PC-Ausschnüffelgesetz).
P.S.: Wer ein klares Feindbild hat, der kann kein Rassist sein. Das einzige, was ich Ziercke deswegen nicht vorwerfen kann, ist, er seie ein Rassist, wie das folgende Zitat beweist.
Wir haben Tatbegehungsweisen, dass durch das Durchziehen einer Kreditkarte ganz automatisch, weil der PC in einer Nacht zuvor in einer Gaststätte, in einem Hotel oder in einem Supermarkt präpariert worden ist, Daten übertragen werden, um dann irgendwo in der Welt, sei es in China, sei es in Vietnam oder sonst wo, so genannte "white plastics" herzustellen, um damit dann die Bankkonten abzuräumen.
Vielleicht findet sich ja mal jemand, der ihm ins Ohr flüstert, daß die mit Abstand meisten Kreditkartenverbrechen in den USA und Südkorea, möglicherweise auch in Litauen, Estland, Rußland, Kasachstan, Brasilien, Argentinien usw. ihren Ursprung haben.
Und Südkorea ist zwar auch in Asien, aber nur ungefähr China oder Vietnam. Ganz grob gesehen.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/590511/drucken/
INTERVIEW
06.02.2007
BKA-Präsident: "Internet ist das Tatmittel der Zukunft"
Ziercke hält Online-Durchsuchung für unerlässlich
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Das ist so ein gequirlter Stuß, der da abgelassen wird, daß ich keine Lust habe, das ganze ausenanderzupflücken.
Die Textbausteine kenne ich nun seit Jahren. Bis auf Gesetzesverschärfungen ist bisher aber nichts weiter passiert.
Er denkt. (Das hätte er mal wirklich machen sollen.)
Ich denke die Polizeipraxis benötigt zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus und der organisierten Kriminalität... auch die Online-Durchsuchung... Wir müssen mit dem technischen Fortschritt Schritt halten können, wenn skrupellose Kriminelle ins Internet ausweichen und dort ihre Anschlagsplanung, ihre kriminelle Handlung vorbereiten.
Wir finden heute im Internet Bombenbauanleitungen, wir finden Anschlagspläne, wir finden Aufträge für die Durchführung von Anschlägen, Propaganda, die Ideologisierung, also die Rekrutierung junger Menschen zum Dschihad als Suizidattentäter. Das Internet ist das entscheidende Kommunikationsmittel des internationalen Terrorismus und die Szene arbeitet hoch konspirativ. Das heißt sie arbeitet verdeckt. Sie verschlüsselt, sie anonymisiert...
Jetzt das sprachliche Nonplusultra. Dieser Satz wird in die Lehrbücher der Schauspielschulen Eingang finden (müssen).
Wenn dort Beweise vorhanden sind für solche Anschläge, für solche Anschlagsplanungen, für Propaganda, dann muss ich in der Lage sein, die Netzwerke des Terrorismus auch auf diese Art und Weise zu zerschlagen. Wenn ich nur mit Telefonüberwachungsmaßnahmen komme und von Vornherein weiß, dass man ins Internet ausweicht, oder wenn ich weiß, dass ich ins Milieu nicht eindringen kann mit verdeckten Ermittlern, gleichzeitig aber das Problem habe, dass Anschläge vorbereitet werden, dann muss ich, um sozusagen vor die Lager zu kommen, um Gefahren auf der einen Seite abzuwehren, aber auch Beweise zu verdichten, damit auch eine Strafverurteilung stattfinden kann, im Internet bei solchen Menschen jedenfalls, die schwerkriminell sind, mit einem richterlichen Beschluss natürlich, nicht Polizei auf eigene Veranlassung hin, eine solche Durchsuchung durchführen.
Nun ein herrlicher Schenkelklopfer für Leute wie mich, die von EDV ein bißchen Ahnung haben. Nichts entlarvt diesen Internet-Versteher besser als der folgende Unfug. Die tiefgründige Erkenntnis aus der Giftküche der EDV lautet:
Wir haben im Internet eine dramatische Entwicklung. Ich glaube die Öffentlichkeit hat das noch gar nicht so richtig wahrgenommen. Wir haben eine dramatische Zunahme an so genannten Trojanern. Was früher so genannte Viren waren, läuft jetzt über Trojaner.
March: Das heißt vom gläsernen Bürger mit einem gläsernen Computer sind wir noch weit entfernt?
Ziercke: Ich bin der Meinung, das ist eine Mähr. Wir setzen diese Instrumente sehr gezielt ein. Wir haben Evaluationen durch das Max-Planck-Institut bei der Telefonüberwachung, die ganz deutlich sagen, wie sensibel der Staat mit solchen Eingriffsmaßnahmen umgeht.
Nur zum letzten Satz eine Anmerkung. Wenn er solche Evaluation hat, ich habe sie nicht.
Am 29.04.2004 (!!!) hat der Bundesdatenschutzbeauftragte allerdings dazu Stellung genommen. Und das liest sich dann sehr anders, als es Märchenerzähler zielke weismachen möchte.
Wir haben den totalen Überwachungsstaat bereits. Zumindest was die gesetzlichen Grundlagen betrifft. Eigentlichen fehlen nur noch zwei. Das PFAG (Passagierflugzeugabschußgesetz) und das PPCAG (Privat-PC-Ausschnüffelgesetz).
P.S.: Wer ein klares Feindbild hat, der kann kein Rassist sein. Das einzige, was ich Ziercke deswegen nicht vorwerfen kann, ist, er seie ein Rassist, wie das folgende Zitat beweist.
Wir haben Tatbegehungsweisen, dass durch das Durchziehen einer Kreditkarte ganz automatisch, weil der PC in einer Nacht zuvor in einer Gaststätte, in einem Hotel oder in einem Supermarkt präpariert worden ist, Daten übertragen werden, um dann irgendwo in der Welt, sei es in China, sei es in Vietnam oder sonst wo, so genannte "white plastics" herzustellen, um damit dann die Bankkonten abzuräumen.
Vielleicht findet sich ja mal jemand, der ihm ins Ohr flüstert, daß die mit Abstand meisten Kreditkartenverbrechen in den USA und Südkorea, möglicherweise auch in Litauen, Estland, Rußland, Kasachstan, Brasilien, Argentinien usw. ihren Ursprung haben.
Und Südkorea ist zwar auch in Asien, aber nur ungefähr China oder Vietnam. Ganz grob gesehen.
nicht vor Ort
SPIEGEL ONLINE - 06. Februar 2007, 11:18
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-464540,00.html
Jung überraschend in Afghanistan - Tornados sollen im April starten
Überraschungsbesuch von Verteidigungsminister Jung in Afghanistan: Mitten in der Debatte über Aufklärungsflüge deutscher Tornados will er sich direkt im Land informieren. Morgen beschließt das Kabinett den Einsatz - schon im April könnte er starten.
Berlin - Laut Verteidigungsministerium besucht Jung das deutsche Einsatzkontingent der Isaf-Schutztruppe in Masar-i-Sharif im Norden des Landes. Vor einem möglichen Einsatz von Aufklärungsflugzeugen des Typs Tornado in Afghanistan, habe sich der Minister vor Ort ein genaues Bild der Lage verschaffen wollen, heißt es.
____________
Das ist aber nicht "vor Ort", denn die Tornados sollen im heiß umkämpften Süden zum Einsatz kommen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-464540,00.html
Jung überraschend in Afghanistan - Tornados sollen im April starten
Überraschungsbesuch von Verteidigungsminister Jung in Afghanistan: Mitten in der Debatte über Aufklärungsflüge deutscher Tornados will er sich direkt im Land informieren. Morgen beschließt das Kabinett den Einsatz - schon im April könnte er starten.
Berlin - Laut Verteidigungsministerium besucht Jung das deutsche Einsatzkontingent der Isaf-Schutztruppe in Masar-i-Sharif im Norden des Landes. Vor einem möglichen Einsatz von Aufklärungsflugzeugen des Typs Tornado in Afghanistan, habe sich der Minister vor Ort ein genaues Bild der Lage verschaffen wollen, heißt es.
____________
Das ist aber nicht "vor Ort", denn die Tornados sollen im heiß umkämpften Süden zum Einsatz kommen.
5. Februar 2007
Raubtiertelefongesellschaft
SPIEGEL ONLINE - 05. Februar 2007, 15:24
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-464398,00.html
GESPRÄCHSBEDARF
Rentner rief 200 Mal den Notruf an
Ein Rentner aus Erlangen hat die Polizei mit penetranten Telefonanrufen genervt. Hunderte Male rief der Mann 110 an. Die kuriose Begründung: Er habe mit jemandem sprechen wollen - aus Langeweile.
Die Polizisten stellten schließlich das Telefon des Rentners sicher. Dabei stellte die Polizei fest, warum dem Mann der Anschluss gesperrt worden war:
Er hatte offensichtlich seine Telefonrechnungen bezahlt.
sne/dpa
___________
Sowas kommt vom Abschreiben, also wenn man billige Praktikanten beschäftigt.
Und justamente haben sie den sehr schönen Fehler bereits korrigiert.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-464398,00.html
GESPRÄCHSBEDARF
Rentner rief 200 Mal den Notruf an
Ein Rentner aus Erlangen hat die Polizei mit penetranten Telefonanrufen genervt. Hunderte Male rief der Mann 110 an. Die kuriose Begründung: Er habe mit jemandem sprechen wollen - aus Langeweile.
Die Polizisten stellten schließlich das Telefon des Rentners sicher. Dabei stellte die Polizei fest, warum dem Mann der Anschluss gesperrt worden war:
Er hatte offensichtlich seine Telefonrechnungen bezahlt.
sne/dpa
___________
Sowas kommt vom Abschreiben, also wenn man billige Praktikanten beschäftigt.
Und justamente haben sie den sehr schönen Fehler bereits korrigiert.
hinterm Mond
SPIEGEL ONLINE - 05. Februar 2007, 14:47
http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,464269,00.html
LÄRMSCHUTZ IM KOPFHÖRER
Die Leise-Player
Von Matthias Kremp
Statt mit brachialer Lautstärke gehen Sonys neue MP3-Player mit sensibler Elektronik gegen störenden Außenlärm vor. Ob das auch wirklich klappt, mussten die Geräte im SPIEGEL-ONLINE-Test beweisen.
_____________
Die CHIP hat z.B. schon 2005 ein solches Produkt getestet: "Test-Fazit zu Sennheiser PXC 300: Der Kopfhörer Sennheiser PXC 300 wurde 'Testsieger' in der Zeitschrift Chip."
Der Technikjournalist W.D. Roth nahm am 20.03.2006 zu dieser Art Hören Stellung.
Und ich bin seit dem Frühjahr 2003 stolzer Träger eines solchen Sennheisers (300er Variante), der bis heute seinesgleichen sucht und unerreicht ist. Und die im Artikel genannten Hörvorteile kenne ich seit 4 Jahren. Ich kenne noch eine Person, die auf meinen Rat hörte und sich das gute Teil ebenfalls schon 2003 für teures Geld anschaffte und es bis heute nicht bereut hat.
Der Vorteil solcher Kopfhörer? Man kaufe den Player seiner Wahl und den Rauschreduzierer nach persönlichem Gustus.
Der Krempsche Artikel ist von hinterm Mond, Jahre hinterher und propagiert ein Produkt, das einfach nur technologische Scheiße ist.
Übelstes Produktmarketing, mehr ist das das nicht.
http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,464269,00.html
LÄRMSCHUTZ IM KOPFHÖRER
Die Leise-Player
Von Matthias Kremp
Statt mit brachialer Lautstärke gehen Sonys neue MP3-Player mit sensibler Elektronik gegen störenden Außenlärm vor. Ob das auch wirklich klappt, mussten die Geräte im SPIEGEL-ONLINE-Test beweisen.
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Die CHIP hat z.B. schon 2005 ein solches Produkt getestet: "Test-Fazit zu Sennheiser PXC 300: Der Kopfhörer Sennheiser PXC 300 wurde 'Testsieger' in der Zeitschrift Chip."
Der Technikjournalist W.D. Roth nahm am 20.03.2006 zu dieser Art Hören Stellung.
Und ich bin seit dem Frühjahr 2003 stolzer Träger eines solchen Sennheisers (300er Variante), der bis heute seinesgleichen sucht und unerreicht ist. Und die im Artikel genannten Hörvorteile kenne ich seit 4 Jahren. Ich kenne noch eine Person, die auf meinen Rat hörte und sich das gute Teil ebenfalls schon 2003 für teures Geld anschaffte und es bis heute nicht bereut hat.
Der Vorteil solcher Kopfhörer? Man kaufe den Player seiner Wahl und den Rauschreduzierer nach persönlichem Gustus.
Der Krempsche Artikel ist von hinterm Mond, Jahre hinterher und propagiert ein Produkt, das einfach nur technologische Scheiße ist.
Übelstes Produktmarketing, mehr ist das das nicht.
namentliche Folter
Es hat wohl eine namentliche Abstimmung über die sogenannte Gesundheitsreform stattgefunden.
Bisher konnte mir nicht aufgedröselt werden, was das alles mit Gesundheit und was es mit Reform zu tun hat.
Absehbar ist, daß es der Bürokratie förderlich und der Volksgesundheit abträglich ist.
Nun gut. Viel wurde geschrieen, als ein Frankfurter Polizeibeamter dereinst ein Geständnis mit Folterandrohung ergattern wollte.
Aus der Sicht des zuletzt beschlossenen Gesetzes, bin ich auch eher dafür, die Folter wieder offiziell einzuführen.
Da die Namen der Delinquenten bekannt sind, könnte man fallabhängig entscheiden, ob das Vierteilen, Rädern, Morgensternen, Steinigen oder neuere Techniken zum Einsatz kommen.
Die mittelalterlichen Folterrituale sind dann wohl doch tabu, dafür könnte dann das CIA-Folterhandbuch zu Rate gezogen werden.
Teil 1 als auch Teil 2 kann man sich ja mal reinziehen.
Vielleicht besteht ja die Möglichkeit, die im Teil 2 auf Blatt 45 als ethnische Technik bezeichnete Version leicht abwandelt einzusetzen, obwohl es heißt: "Diese Technik ist illegal und darf nicht angewendet werden."
Oder noch besser. Allen Männern, die dafür gestimmt haben, wird der Schniedelwutz gekürzt. Dann müssen sie selbst durch die Mühlen der Gesundheitsbürokratie, um sich den wieder verlängern zu lassen.
Als verschärfende Strafe müssen sie sich noch einmal täglich in voller Länge die Schniedelwutzvergrößerungs-DVD reinziehen.
Und die Frauen, die ihr Händchen hoben, bekommen das Kopfhaar für längere Zeit blond eingefärbt. BASF und Co. haben da bestimmt ein Mittelchen in petto, daß den Weg zurück zu brünett nicht so einfach gestaltet. Dann dackeln auch die durch die Gesichtsmedizin bis die Geldbörse streikt.
Am besten ist wahrscheinlich, da technisch inzwischen möglich, daß allen Befürwortern eine neue Fratze auftransplantiert wird, die sie erst zurückoperiert bekommen, wenn sie absimmige Reue zeigen. Bei einigen kann man allerdings darauf verzichten, die sind bereits bestraft genug mit der Larve, die sie täglich in die Kameras halten.
Also, unterm Strich plädiere ich für namentliche Folter, denn was der Struck kann*, Abgeordneten mit Konsequenzen drohen, das kann ich schon lange.
------------
* Hier nur ein kleiner Ausriß tagesaktueller Schlagzeilen;
Struck
kritisiert Verhalten der Abweichler bei Gesundheitsreform
will Reform-Kritiker bestrafen
erwägt Disziplinarmaßnahmen
will Sanktionen gegen Abweichler prüfen
will Abrechnung mit Abweichlern
Struck will Widerstand gegen die Gesundheitsreform brechen
Bisher konnte mir nicht aufgedröselt werden, was das alles mit Gesundheit und was es mit Reform zu tun hat.
Absehbar ist, daß es der Bürokratie förderlich und der Volksgesundheit abträglich ist.
Nun gut. Viel wurde geschrieen, als ein Frankfurter Polizeibeamter dereinst ein Geständnis mit Folterandrohung ergattern wollte.
Aus der Sicht des zuletzt beschlossenen Gesetzes, bin ich auch eher dafür, die Folter wieder offiziell einzuführen.
Da die Namen der Delinquenten bekannt sind, könnte man fallabhängig entscheiden, ob das Vierteilen, Rädern, Morgensternen, Steinigen oder neuere Techniken zum Einsatz kommen.Die mittelalterlichen Folterrituale sind dann wohl doch tabu, dafür könnte dann das CIA-Folterhandbuch zu Rate gezogen werden.
Teil 1 als auch Teil 2 kann man sich ja mal reinziehen.
Vielleicht besteht ja die Möglichkeit, die im Teil 2 auf Blatt 45 als ethnische Technik bezeichnete Version leicht abwandelt einzusetzen, obwohl es heißt: "Diese Technik ist illegal und darf nicht angewendet werden."
Oder noch besser. Allen Männern, die dafür gestimmt haben, wird der Schniedelwutz gekürzt. Dann müssen sie selbst durch die Mühlen der Gesundheitsbürokratie, um sich den wieder verlängern zu lassen.
Als verschärfende Strafe müssen sie sich noch einmal täglich in voller Länge die Schniedelwutzvergrößerungs-DVD reinziehen.Und die Frauen, die ihr Händchen hoben, bekommen das Kopfhaar für längere Zeit blond eingefärbt. BASF und Co. haben da bestimmt ein Mittelchen in petto, daß den Weg zurück zu brünett nicht so einfach gestaltet. Dann dackeln auch die durch die Gesichtsmedizin bis die Geldbörse streikt.
Am besten ist wahrscheinlich, da technisch inzwischen möglich, daß allen Befürwortern eine neue Fratze auftransplantiert wird, die sie erst zurückoperiert bekommen, wenn sie absimmige Reue zeigen. Bei einigen kann man allerdings darauf verzichten, die sind bereits bestraft genug mit der Larve, die sie täglich in die Kameras halten.
Also, unterm Strich plädiere ich für namentliche Folter, denn was der Struck kann*, Abgeordneten mit Konsequenzen drohen, das kann ich schon lange.
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* Hier nur ein kleiner Ausriß tagesaktueller Schlagzeilen;
Struck
kritisiert Verhalten der Abweichler bei Gesundheitsreform
will Reform-Kritiker bestrafen
erwägt Disziplinarmaßnahmen
will Sanktionen gegen Abweichler prüfen
will Abrechnung mit Abweichlern
Struck will Widerstand gegen die Gesundheitsreform brechen
4. Februar 2007
doch ein elektronisches Buch
SPIEGEL ONLINE - 04. Februar 2007, 23:12
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,druck-464236,00.html
DER LETZTE "HARRY POTTER"
Wieder kein eBook
Die Fans elektronischer Bücher haben auch beim siebten und letzten Harry-Potter-Band schlechte Karten: Die Abenteuer des Zauberlehrlings wird es wieder nicht als eBook geben.
___________
Wieder so eine Falschmeldung.
Alle bisherigen Bände gab es als ebook.
Ich gehe davon aus, daß das beim letzten Band nicht anders sein wird.
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,druck-464236,00.html
DER LETZTE "HARRY POTTER"
Wieder kein eBook
Die Fans elektronischer Bücher haben auch beim siebten und letzten Harry-Potter-Band schlechte Karten: Die Abenteuer des Zauberlehrlings wird es wieder nicht als eBook geben.
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Wieder so eine Falschmeldung.
Alle bisherigen Bände gab es als ebook.
Ich gehe davon aus, daß das beim letzten Band nicht anders sein wird.
kein Wunder
Ex-SS-Mann Kam wird nicht an Dänemark ausgeliefert
Kopenhagen/ Kempten (dpa/lby). Der wegen Mordes in Dänemark gesuchte frühere SS-Mann Søren Kam (85) aus Kempten wird nicht an sein Geburtsland ausgeliefert. Das bestätigte die dänische Justizministerin Lene Espersen am Sonntag in Kopenhagen.
Kam selbst, der 1943 in Kopenhagen an der Erschießung eines dänischen Journalisten beteiligt gewesen sein soll, teilte der Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf seinen Anwalt mit, dass der 1. Senat des Oberlandesgerichts (OLG) in München das Auslieferungsbegehren wegen Verjährung abgelehnt habe.
_____________
Was haben die Dänen denn erwartet? Das Münchener OLG ist in Deutschland beheimatet. Und da nimmt man es mit Kriegsverbrechern nicht allzu genau. Sofern es Deutsche waren.
Außerdem wird hier liebend gerne gefaselt, statt gehandelt:
Merkel ruft zum Kampf gegen NPD auf
Kopenhagen/ Kempten (dpa/lby). Der wegen Mordes in Dänemark gesuchte frühere SS-Mann Søren Kam (85) aus Kempten wird nicht an sein Geburtsland ausgeliefert. Das bestätigte die dänische Justizministerin Lene Espersen am Sonntag in Kopenhagen.
Kam selbst, der 1943 in Kopenhagen an der Erschießung eines dänischen Journalisten beteiligt gewesen sein soll, teilte der Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf seinen Anwalt mit, dass der 1. Senat des Oberlandesgerichts (OLG) in München das Auslieferungsbegehren wegen Verjährung abgelehnt habe.
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Was haben die Dänen denn erwartet? Das Münchener OLG ist in Deutschland beheimatet. Und da nimmt man es mit Kriegsverbrechern nicht allzu genau. Sofern es Deutsche waren.
Außerdem wird hier liebend gerne gefaselt, statt gehandelt:
Merkel ruft zum Kampf gegen NPD auf
2. Februar 2007
31. Januar 2007
Informatik-Schulung für Journalisten
http://www.heise.de/newsticker/meldung/print/84563
Journalistik-Schulung für Informatiker
Der Saarbrücker Informatik-Professor Reinhard Wilhelm will die Darstellung der Informatik in den Medien verbessern, indem er Informatiker journalistisch schult.
---------------
Manchmal wäre es sehr von Nutzen, Journalisten in die Geheimnisse der Informatik/Elektronik usw. einzuweihen. Vielleicht schreiben sie dann nicht mehr solch formidablen Unfug, daß mir vor lauter Lachen fast die Decke auf'n Kopf fällt.
Burks glaubt zwar nicht an höhere Wesen, wie er des öfteren Glauben macht, aber an das seligmachende Ubuntu, daran glaubt er schon, obwohl das eine der schwächeren Linuxdistributionen ist.
Zitat:
"Linux bzw. die allein seligmachende Variante Ubuntu kostet nichts und kann alles, auch das, was Windows Vista kann, nur besser. Ausnahmen: Einige Ballerspiele und das, was ausschließlich für Windows programmiert wurde. Und auch das kann man unter Linux zum Laufen bekommen, obwohl mit schlechter Performance."
Das ist z.B. Guru-Anbetung und durch nichts gestützt oder bewiesen.
Spon steuert am gleichen Tage ebenfalls sehr schönen Unfug bei, der sich so liest:
SPIEGEL ONLINE - 30. Januar 2007, 21:56
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,druck-463322,00.html
ZDF will mehr Geld für HDTV-Technik
"High Definition Television, das nur von entsprechenden Geräten empfangen wird, hat eine fünfmal höhere Auflösung als die in Europa übliche Fernsehnorm Pal (Phase Alternation Line). Statt 720 x 576 überträgt HDTV 1920 x 1080 Pixelzeilen an das Display, wodurch ein wesentlich schärferes, detailreicheres und farbechteres Bild entsteht."
In beiden genannten Zitaten stimmen nur Rechtschreibung und Grammatik.
Journalistik-Schulung für Informatiker
Der Saarbrücker Informatik-Professor Reinhard Wilhelm will die Darstellung der Informatik in den Medien verbessern, indem er Informatiker journalistisch schult.
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Manchmal wäre es sehr von Nutzen, Journalisten in die Geheimnisse der Informatik/Elektronik usw. einzuweihen. Vielleicht schreiben sie dann nicht mehr solch formidablen Unfug, daß mir vor lauter Lachen fast die Decke auf'n Kopf fällt.
Burks glaubt zwar nicht an höhere Wesen, wie er des öfteren Glauben macht, aber an das seligmachende Ubuntu, daran glaubt er schon, obwohl das eine der schwächeren Linuxdistributionen ist.
Zitat:
"Linux bzw. die allein seligmachende Variante Ubuntu kostet nichts und kann alles, auch das, was Windows Vista kann, nur besser. Ausnahmen: Einige Ballerspiele und das, was ausschließlich für Windows programmiert wurde. Und auch das kann man unter Linux zum Laufen bekommen, obwohl mit schlechter Performance."
Das ist z.B. Guru-Anbetung und durch nichts gestützt oder bewiesen.
Spon steuert am gleichen Tage ebenfalls sehr schönen Unfug bei, der sich so liest:
SPIEGEL ONLINE - 30. Januar 2007, 21:56
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,druck-463322,00.html
ZDF will mehr Geld für HDTV-Technik
"High Definition Television, das nur von entsprechenden Geräten empfangen wird, hat eine fünfmal höhere Auflösung als die in Europa übliche Fernsehnorm Pal (Phase Alternation Line). Statt 720 x 576 überträgt HDTV 1920 x 1080 Pixelzeilen an das Display, wodurch ein wesentlich schärferes, detailreicheres und farbechteres Bild entsteht."
In beiden genannten Zitaten stimmen nur Rechtschreibung und Grammatik.
warum Bela gegen Nazis ist
SPIEGEL ONLINE - 31. Januar 2007, 13:29
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,druck-459957,00.html
VERTRETUNGSSTUNDE MIT BELA B.
Wenn der Alt-Punk über Nazis redet
Die Klasse will zum Schluss wissen, wie und warum Bela sich gegen Rechts engagiert.
Bela: Unsere Texte werden ja oft von den Neonazis missbraucht und in deren Sinne absichtlich falsch interpretiert. Wir versuchen, unsere Bekanntheit zu nutzen, um jungen Leuten zu sagen: Fallt nicht auf die Rattenfänger rein. Deshalb habe ich auch meinen Song zum kostenlosen Download ins Internet gestellt. Jeanette Biedermann hat so was auch gemacht, aber das zieht vielleicht weniger. Also, in der Subkultur erreicht man damit keinen.
____________
Ja warum nur?
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,druck-459957,00.html
VERTRETUNGSSTUNDE MIT BELA B.
Wenn der Alt-Punk über Nazis redet
Die Klasse will zum Schluss wissen, wie und warum Bela sich gegen Rechts engagiert.
Bela: Unsere Texte werden ja oft von den Neonazis missbraucht und in deren Sinne absichtlich falsch interpretiert. Wir versuchen, unsere Bekanntheit zu nutzen, um jungen Leuten zu sagen: Fallt nicht auf die Rattenfänger rein. Deshalb habe ich auch meinen Song zum kostenlosen Download ins Internet gestellt. Jeanette Biedermann hat so was auch gemacht, aber das zieht vielleicht weniger. Also, in der Subkultur erreicht man damit keinen.
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Ja warum nur?
27. Januar 2007
Kurnaz vs. Biermann
Schily in Bild-Online
Otty Schily: Bei Kurnaz gab es ernste Sicherheitsbedenken
- Wer die Fakten vorurteilsfrei prüft, muss zu demselben Ergebnis gelangen.
- Nach den Erkenntnissen aller mit dem Fall befassten Sicherheitsbehörden gab es im Fall Kurnaz erhebliche und ernst zu nehmende Sicherheitsbedenken.
- Steinmeier hat sich im Fall Kurnaz völlig korrekt verhalten.
- Und es gehört zu den selbstverständlichen Pflichten der Bundesregierung und der Sicherheitsbehörden, im Interesse der Sicherheit der Menschen in Deutschland Gefährdungen von unserem Land fernzuhalten.
___________
Wer vorurteilsfrei prüft, der kann u.U. herausbekommen, daß Teile der Bundesregierung und ihrer Beamten kriminell sind oder waren. Oder eben nicht.
Nach den Erkenntnissen der DDR-Sicherheitsbehörden gab es im Fall Biermann erhebliche und ernst zu nehmende Sicherheitsbedenken.
Wenn das Verhalten korrekt war, dann war es das der DDR-Verantwortlichen im Falle Biermann ebenfalls.
Zu den selbstverständlichen Pflichten der DDR-Regierung und der Sicherheitsbehörden in der DDR gehörte es, Gefährdungen von der DDR fernzuhalten.
w.z.b.w.
Otty Schily: Bei Kurnaz gab es ernste Sicherheitsbedenken
- Wer die Fakten vorurteilsfrei prüft, muss zu demselben Ergebnis gelangen.
- Nach den Erkenntnissen aller mit dem Fall befassten Sicherheitsbehörden gab es im Fall Kurnaz erhebliche und ernst zu nehmende Sicherheitsbedenken.
- Steinmeier hat sich im Fall Kurnaz völlig korrekt verhalten.
- Und es gehört zu den selbstverständlichen Pflichten der Bundesregierung und der Sicherheitsbehörden, im Interesse der Sicherheit der Menschen in Deutschland Gefährdungen von unserem Land fernzuhalten.
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Wer vorurteilsfrei prüft, der kann u.U. herausbekommen, daß Teile der Bundesregierung und ihrer Beamten kriminell sind oder waren. Oder eben nicht.
Nach den Erkenntnissen der DDR-Sicherheitsbehörden gab es im Fall Biermann erhebliche und ernst zu nehmende Sicherheitsbedenken.
Wenn das Verhalten korrekt war, dann war es das der DDR-Verantwortlichen im Falle Biermann ebenfalls.
Zu den selbstverständlichen Pflichten der DDR-Regierung und der Sicherheitsbehörden in der DDR gehörte es, Gefährdungen von der DDR fernzuhalten.
w.z.b.w.
wer war das nochmal?
SPIEGEL ONLINE - 27. Januar 2007, 15:58
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-462656,00.html
Wer war dieser Harald Schmidt noch mal, den sich die ARD Millionen Euro kosten lässt?
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Ja, wer war das nochmal? Würd mich auch interessieren.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-462656,00.html
Wer war dieser Harald Schmidt noch mal, den sich die ARD Millionen Euro kosten lässt?
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Ja, wer war das nochmal? Würd mich auch interessieren.
26. Januar 2007
Unterschied zwischen mehr Geld
Zwischen "mehr Geld für Afghanistan" und mehr Geld für Bomben auf und Soldaten in Afghanistan besteht allerdings ein gravierender Unterschied, der sich auf tausende unschuldige Tote beziffern läßt.
(k)ein Lauschangriff
SPIEGEL ONLINE - 26. Januar 2007, 18:06
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-462548,00.html
MIKROFONFUND IM BUNDESTAG
Kein Lauschangriff auf Neskovic
Mitarbeiter des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik haben das Büro des Abgeordneten Wolfgang Neskovic gründlich überprüft - und nichts entdeckt. Wer die Mikrofone im Büro des Abgeordneten deponierte, ist jedoch noch immer unklar.
___________
Wieder so eine Schwachsinnsabschreibe.
Daß nichts entdeckt wurde, heißt doch noch lange nicht, daß kein Lauschangriff stattgefunden hat. Das heißt nur, daß aktuell nichts nachgewiesen werden kann.
Was früher einmal war...
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-462548,00.html
MIKROFONFUND IM BUNDESTAG
Kein Lauschangriff auf Neskovic
Mitarbeiter des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik haben das Büro des Abgeordneten Wolfgang Neskovic gründlich überprüft - und nichts entdeckt. Wer die Mikrofone im Büro des Abgeordneten deponierte, ist jedoch noch immer unklar.
___________
Wieder so eine Schwachsinnsabschreibe.
Daß nichts entdeckt wurde, heißt doch noch lange nicht, daß kein Lauschangriff stattgefunden hat. Das heißt nur, daß aktuell nichts nachgewiesen werden kann.
Was früher einmal war...
von mir aus schon
SPIEGEL ONLINE - 26. Januar 2007, 18:03
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-462564,00.html
Hartz IV soll nicht mehr nach Hartz heißen
Der Name "Hartz" taugt nach Ansicht von SPD-Fraktionschef Struck nicht mehr als Name für die Arbeitsmarktreform. Begründung: Der Begriff sei diskriminierend. Das meint auch Niedersachsens Ministerpräsident Wulff.
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Was ist den an dem Begriff diskriminierend?
Die Politik, die darauf fußt, ist diskriminierend.
Von mir aus sollte der Begriff bleiben, denn nichts charakterisiert eine verbrecherische Politik besser als der Name des Verbrechers.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-462564,00.html
Hartz IV soll nicht mehr nach Hartz heißen
Der Name "Hartz" taugt nach Ansicht von SPD-Fraktionschef Struck nicht mehr als Name für die Arbeitsmarktreform. Begründung: Der Begriff sei diskriminierend. Das meint auch Niedersachsens Ministerpräsident Wulff.
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Was ist den an dem Begriff diskriminierend?
Die Politik, die darauf fußt, ist diskriminierend.
Von mir aus sollte der Begriff bleiben, denn nichts charakterisiert eine verbrecherische Politik besser als der Name des Verbrechers.
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