4. Juni 2008

liebe Pappnasen von Auslogics



Das ist eine Meldung, um den dahergleaufenen Dödel am PC zu verunsichern.

Erstens weiß ich nicht, was Junk-Dateien sind, da ihr es nicht erklärt. Zweitens, dreist, wenn ich es wüßte, dann sind das immer noch meine Dateien und ihr haltet euch da bitte raus. Genauswenig interessiert mich eure Meldung, daß auf E: kein Junk gefunden wurde. Geht mir am Arsch vorbei.

Oder zu gut deutsch. Ich habe schlichtweg einen Ordner "temp" genannt, weil ich im selbigen meine zeitweiligen Arbeitsdaten deponiere. Die sind kein Junk. Auch kein Müll. Wobei...??? Jedenfalls sind sie aus meiner Sicht kein Müll.

Euren PC-Boostspeedup-Junkmüllentferner-Schrott kaufe ich trotzdem nicht.

Wenn ich lösche, dann händisch oder mittls Ccleaner.

Möglicherweise suche ich mir auch einen neuen Defragmentierer, um eurer Panikmache zu entfleuchen.

Habt ihr das verstanden?

Schrottmeldung

SPIEGEL ONLINE
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-557776,00.html
04. Juni 2008, 22:01 Uhr
ATOMKRAFTWERK KRSKO

Das Atomkraftwerk Krsko steht nicht zum ersten Mal in den Schlagzeilen

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Jo. Hab ich gekugelt.

Ergebnisse 1 - 10 von ungefähr 2.190 für Atomkraftwerk Krsko. (0,11 Sekunden)

Für ein schlagzeilenträchtiges Atomkraftwerk ist das außerordentlich wenig. Also eigentlich nichts.

Suche ich nach Störfälle Atomkraftwerke Deutschland, dann sind es 61.000 Fundstellen in 0.27 Sekunden.

2. Juni 2008

Zensur Zensur Zensur

Noch mehr und noch bessere Zensur fordern die Familienministerin, daß mir spontan der Mageninhalt hochkommt.

Ich hab's trotzdem im Selbstversuch sogleich in die Tat umgesetzt und folgendes nicht gelesen:

1. "Bei Anne Will fand der Saarländer die perfekte Bühne, um das Schmierenstück von der historischen Wiederauferstehung der deutschen Linken zu inszenieren - eine Travestieshow."
(Reinhard Mohr soll seine Kotze selber aufwischen, ich mach's nicht.)

2. Birthler über Gysi: Stasi-Spitzel wurde man auch ohne Verpflichtungserklärung

Da ich aber eh im Internet rumklickerte*, habe ich statt Frau Birthlers Brechreiz und Mohrs Kotzattacke Nackedeis konsumiert. Ich denke, das dies ein echter Zugewinn für mich war.
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* Korrekterweise sollte es heißen... mit der linken Maustaste auf am Monitor angezeigte Hyperlinks klickerte, die mir, welch Wunder und Fügung der modernen Technik, wohlfeil aussehende Nackedeis auf dem Bildschirm zur Anzeige brachten...

Aber solche langen Erklärungen liest eh keiner, deswegen also die von mir gewählte Kurzform: Nackedeis statt Birthler.

Konsultation bei Ärzten

Ich habe kein Wort gesagt, was mir fehlt. Trotzdem haben sich gleich drei Ärzte um mich gekümmert und in einer dreistündigen Therapie das Problem gelöst, ohne daß sie wußten, was mir fehlt. Schädeldecke aufgeklappt, Verstärker auf Anschlag, um ordentlichen Schalldruck zu erzeugen und Gehirn durchgeblasen. So einfach geht das. Der Auftritt von BelaFarinRod war dreigeteilt. Die erste Stunde zum Aufwärmen und anheizen. In der zweiten Stunde wurde dann Ernst gemacht und knallharter Gitarrensound mit kräftiger Schlagzeugunterstützung angeboten. Und die dritte Stunde war erst Recht jenseits von Gut und Böse. Deutsche Volkslieder zum Mitsingen und Schunkeln. Die eigentlich Überraschung des Abends war allerdings "Junge". Der Titel klingt schon auf der Studio-CD pervers gut, aber was der für ein live-Potential hat, das hat mich dann doch überrascht. Mit Abstand der knackigste Sound des ganzen Abends. Überragte in meiner Erinnerung sogar die Mitsing- und schunkelstunde. Und die war mit dem vom Publikum dargeboten Folklorematerial vom Feinsten. Das Zweitbeste des Abends waren die Fitneßeinlagen zwischendurch, damit die drei Stunden auch durchgehalten werden. Über eine Entfernung von ca. 12 Metern zogen die Ärzte schlurfigen Schrittes Skistöcke hinter sich her. Das habe ich bisher nur bei Menschenrudeln besser gesehen. Es gab nur wenig zu beklagen. Die Einlaßlogistik war auch hier zum Kotzen. Das bei satten 30 Grad. Bela kann sich die Spitzen gegen die Hosen sparen, denn zumindest habe ich ihn per Taxi vor der Columbiahalle vorfahren sehen. Oder eine Person, die genauso aussieht wie er. Und drittens war das Hosenkonzert insgesamt eine ganze Spielkasse besser. Das lag vor allem daran, daß Campino nicht mehr in der Lage ist, Reden vorzutragen, die mehr als drei Sätze umfassen. Und damit keine Kunstpausen enstehen, wird in dieser Zeit eben abgerockt. Anders bei den Ärzten. Hier wird noch ausgiebig geschwätzt. Mich hat allerdings ausschließlich deren Musik interessiert. Also liebe Ärzte, von den Hosen lernen, heißt rockkonzertieren lernen.

31. Mai 2008

bester Hack des Jahres 2008

Die Seite von Schäuble wurde gehackt. Da kann man mal sehen, was der Mann im Schädel hat.

Das ist in diesem Jahr nicht mehr zu toppen.

Abgrenzen und Abkassieren

Verschieden Sozis fordern einen Abgrenzungsbeschluß. Nur nebenbei, wer sowas nötig hat, der braucht das wohl wirklich. Gleichzeitig erfreuen sie sich der bereits jetzt kassierten Stimmen bei der nächsten Bundespräsidentenwahl.

Andererseits rechnen sich exakt die gleichen Sozies sehr gute Chancen aus, das Frau Schwan die neue Bundespräsidenten wird, sofern Köhler den Bettel hinwirft.

Rudolf Dreßler hat nachgerechnet und ich komme zum naheliegenden Schluß, daß Parteibonzen bei den Sozis erstens nicht rechnen können, zweitens bekloppt sind und drittens aus purem Machtkalkül handeln, also Menschen sind, mit denen ich nichts zu tun haben möchte, weil ich denen zutraue, daß sie auch alte Omas bei Rot auf die Straße schubsen.

30. Mai 2008

Kacken im Internet verbieten - jetzt

Sher geehrte Friederike Freiburg und Björn Hengst. Eure Scheiße könnt ihr auch woanders als im Internet abdrücken. Z.B., indem ihr zu Hause auf euren Klo Schreibübungen veranstaltet. Dann belästigt ihr nur euch selbst.

29. Mai 2008

liebe Totalitaristen

Statt euren Schaum vorm Maul jedem Reporter ins Mikro und den Kuli zu sprühen, könntet ihr doch mal den gleichen Zeitaufwand betreiben, um die Beweise für die Stasi-Tätigkeit von Gregor Gysi vorzulegen.

Die würden mich interessieren. Euer dämliches Gequacke geht mir nämlich am Arsch vorbei.

Hals- und Beinbruch

Als ich in die Halle kam, sah ich einige Leute, die ich von früher her kenne und wurde wie folgt begrüßt: "Wir haben gerade überlegt, wer hier der Älteste ist, da kommst du."

Die Toten Hosen hatten per brieflicher Einladung zur Teilnahme an ihrem Aufwärmprogramm gebeten, der ich natürlich außerordentlich gerne nachgekommen bin.

Ein gebrochener Campino (Bruch des Fußes) schleppte sich auf das Podium der Columbiahalle und die Band hinterher und sagte irgendwann, 45 Mal habe er die Bühne des Admiralspalastes betreten. Und dann kommt er auf diese hier und muß feststellen: Das ist es!

Zum Aufwärmen gedacht, mutierte die 4-Orte-Tour zum Hals- und Beinbruch-Event.

Und damit jeder weiß, wo es langgeht, wurde gar nicht erst aufgewärmt. Von "Die Internationale" als Intro, "Wünsch dir was" als sicheren Einsteiger, über das "Moorsoldatenlied", "Hier kommt Alex" usw. bis zum Abräumer "You'll never walk alone" wurde vom ersten Akkord an Vollgas gegeben.

Nach 70 Minuten kurze Pause, die nicht mal für eine Zigarette reichte, denn mittlerweile wird das Rauchverbot auch bei Rockkonzerten von vielen Rauchern toleriert.

110 Minuten später Vollbremsung. Schluß.

Das Publikum war saumäßig gut in Stimmung. Kein Wunder nach 2einhalb Jahren Abstinenz. Um so besser wurde es mit feinstem deutschen und internationalem Liedgut abgefüllt. Das tat einfach unendlich gut. Ein wunderbares Hirnlifting.

Nach den knapp zwei Stunden war ich ordentlich groggy und sehr gut durchblutet.

Nun fühl ich mich wieder jung.

P.S.: Der einzige Makel des Abends bestand in der vollkommen fehlgeschlagenen Logistik des Umtausches der Einladung gegen ein Eintrittsbändchen. Anderthalb Stunden habe ich bis zum Einlaß benötigt, der letztendlich darin bestand, nur noch die Briefe abzugebebn, statt diese mit dem Adreßverzeichnis und Personalausweis abzugleichen.

Berlin

"Berlin", sagte kürzlich eine Dame zu mir, "Berlin liegt von mir aus gesehen bei Mecklenburg."

Kann sein, daß die Dame damit sogar Recht hat.

5. Mai 2008

Ronnie ist Weltmeister

Zwischen banal und genial spielend war er zu keinem Zeitpunkt gefährdet und hat nun den Titel.
Saustark.

Nachtigall, ich hör dich fliegen

SPIEGEL ONLINE 05. Mai 2008, 20:10 Uhr
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-551605,00.html
FLUGZEUGLIEFERUNG
Boeing erhält Milliardenauftrag aus dem Irak

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Erhält?
Oder holte sich?

4. Mai 2008

Neger-AIDS

SPIEGEL ONLINE 04. Mai 2008, 17:29 Uhr
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-551336,00.html
VIREN-EPIDEMIE IN CHINA
"Kinder-Sars" breitet sich aus - schon 24 Todesfälle
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Und morgen berichtet SPIEGEL exclusiv über Neger-AIDS.

The Master of elektrische Zupfgitarre

Mit belangloser Wichtigkeit wälzte sich ein Menschenmenge gen Auditorium audiophilum.
Abstrahiert man von der Kleidung, könnte man denken, sich als staatsmännisch einschätzende Menschen fallen in Bayreuth ein, um belang- und klangloser Wagnermusik zu huldigen. Zumal das Alter des Pulks jenseits von Gut und Böse war, also 50 und drüber.

Zieht man die Kleidung in Betracht, dann waren es eher Proleten auf dem Weg zu familiärer Hausmusik.

Mark Knopfler lud zur Audienz und spielte höchstselbst dazu auf.

Altersgerechter Beginn. 20 Uhr. Rauf auf die Bühne, Maschinen angeworfen und volle Kraft voraus.

Die Anlage war so gut eingemessen, daß er, wie sonst üblich, keine drei Titel benötigte, um sie noch etwas einzupegeln. Zwei Akkorde reichten aus. Da, wo ich saß, war eine excellente Akustik. Genauso hatte ich es vor Jahren an gleicher Stelle bei Roger Waters erlebt.

Wenn es sein muß, kann Knopfler das Liedgut wie eine Sau durchs Dorf treiben. Es mußte sein. Das wurde in keinster Weise dadurch beeinträchtigt, daß eines seiner Bandmitglieder kein Saxophon spielen konnte.

Udo Lindenberg wurde für sein aktuelles Album von fleißig schreibenden Journalisten gelobt. Sicherlich zu Recht, weil er einsam auf der Spitze eines riesigen Berges an Noten- und Klangmüll steht und der verrottenden deutschen Musik den letzten Tritt verpaßt. Gelobt wurde er allerdings vor allem, weil er deutsch singt und Rock in deutsch salonfähig gemacht haben soll. Oder hat.

Doch wo der Rock sein Herzblut hat, seinen Lebensrythmus, seine Seele, das hört man dann doch lieber live und von Mark Knopfler, denn niemand kann eine elektrische (oder akustische) Gitarre besser knopflern als The Master himself.

"Völker hört die Gitarre", das meint
The Master of the unplugged Luftgitarre

Spiegel 19 / 2008

Liebe Kinder,

heute erklären wir euch, wie ein Monster funktioniert, Charlotte Roche und Heidi Klum.

Schily hört auf

zu spät

3. Mai 2008

Ronnie "The rocket" O'Sullivan

Ich wette nicht, wünsche mir aber, daß er Weltmeister wird. Wie er das anstellt ist mir wurscht, ob mit traumhaften Spiel, wie gegen den Genius Hendry oder mit Kampf und Gebrüll.

Mach et.

Aufforderung

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) aufgefordert, sämtlichen Olympia-Teilnehmern in Peking klare Richtlinien im Bezug auf politische Äußerungen vorzugeben. (Quelle)
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Bruhaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa.

Spielanalyse

SPIEGEL ONLINE 03. Mai 2008, 14:47 Uhr
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,druck-548754,00.html
HARVARD-STUDIE ZU VIDEOSPIELEN
"Nichtspielen ist ein Zeichen fehlender Sozialkompetenz"

Die Menschen sollten aufhören, sich über Kinder, die viele Games spielen, Sorgen zu machen...
Genauso ist ein Zusammenhang von Games und der Gewalt an Schulen oder den Attentaten in Columbine oder in Deutschland nicht zu beweisen...
Mit Verlaub, aber die meisten Studien zum Thema sind Müll. Sie werden von Psychologen durchgeführt, die keine Ahnung von Videospielen haben und Menschen in einer künstlichen Umgebung 15 Minuten Games spielen und vergleichen lassen.

2. Mai 2008

Testbericht

http://www.dooyoo.de/belletristik/die-schokospalte-anita-isiris/



Ich würde ja sehr gerne von meinen Erfahrungen berichten, aber...