31. Oktober 2009

schöne Verschwörungstheorie

heise

SchülerVZ-Datenklau: Verdächtiger begeht Selbstmord
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Marc

31. Okt 09 um 17:36

Habt ihr toll gemacht VZ, ganz toll habt ihr das hinbekommen! :-(
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Aber holla, da läßt sich doch ein edler Thriller draus stricken. Seit Tron gab's ja sowas nicht mehr.

von den Qualitätsmedien gefeiert

Im Verlaufe der Woche wurde er gefeiert, der Held vom Hindukusch, der einfach mal so einen Tanklaster hat zerbomben lassen, Kollateralschaden inclusive.

SPIEGEL ONLINE 29. Oktober 2009, 16:24 Uhr
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-658126,00.html
Nato-Bericht zu Luftangriff
Freispruch mit vielen Fragezeichen

Von Ulrike Demmer

Die Bundeswehr fühlt sich durch die Nato-Untersuchung des umstrittenen Luftschlags auf zwei Tanklaster in Afghanistan bestätigt. Der Feuerbefehl des deutschen Oberst sei "militärisch angemessen" gewesen.


Da Ulrike vor zwei Tagen mit ihrem Schriftsatz wohl gründlich daneben lag, muß nun eine Herr/Frau amz ans Schreibpult. Nach Tisch sieht die Angelegenheit wohl so aus, daß am Hindukusch ein deutscher Oberst Killer spielt.

SPIEGEL ONLINE 31. Oktober 2009, 10:44 Uhr
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-658450,00.html
Angriff auf Tanklaster
Nato-Bericht bescheinigt deutschem Oberst Fehlverhalten

Der Nato-Bericht über den tödlichen Luftangriff auf zwei Tanklaster in Afghanistan belastet die Bundeswehr: SPIEGEL-Informationen zufolge soll der deutsche Oberst Klein eindeutige Fehler in der Operationsführung begangen haben. Die Bundesregierung habe bis zuletzt auf eine milde Beurteilung gedrängt.

30. Oktober 2009

Topempfehlung - heute auf Platz 3

Die kürzlich auf Platz 1 gesetzte Topempfehlung von Google lag heute auf Platz 3, war für mich aber der klare Platz eins.

Peter Scholl-Latour habe ich noch nie verstanden. Das Neue Deutschland hat jedoch einen wackeren Dolmetscher ausgesandt, der sein Reden verschriftet und in lesbares Deutsch umgetextet hat.

Sehr lesenswert. Ein Kurzdruchlauf der politischen Fehler der letzten 50 Jahre.

Schuld am ganzen Theater ist auch, dass es keine deutsche Außenpolitik mehr gibt. Darin bin ich einer Meinung mit einem prominenten Politiker, dessen Namen ich Ihnen aber nicht verrate.

Und was ist nun mit Afghanistan? Ist das Land noch zu retten?
Die Hoffnung, in Afghanistan hearts and minds, also Herzen und Gemüter, zu gewinnen, ist naiv, eine Schimäre. Da hatten seinerzeit die Sowjets mehr Sympathien in Teilen der Bevölkerung als heute die westliche Allianz. Und das hat ihnen auch nichts genützt.

Waschmaschinendefekt

Wenn die Waschmaschine ihr technisches Leben für beendet erklärt hat, dann hab ich ein Problem. Ein riesiges.

Ich habe nur kurz an Reparatur gedacht, macht bei einem sieben Jahre alten Gerät überhaupt keinen Sinn. Also 5 Kilo Wäsche + das darin befindliche Wasser in die Wanne und mit Hand gespült, denn der Wasserablauf wollte nicht mehr.

Zuerst mal muß eine Fahrstrecke gefunden werden, auf der wenigstens 2 dieser Waschgeräteverkaufsläden zu finden sind. Und ein Kredit muß bei der Summe aushelfen.

Warum es zwei Läden sein müssen, das war schnell geklärt. Beratungsmuster in Hülle und Fülle gibt es auch im Westen. Und verkaufen können sie die Billigheimer nicht, es wollen ja noch andere so ein Dingens bestellen und vorher anschauen. Und wann geliefert wird, steht in den Sternen, ca. Mitte nächster Woche oder so. Aber nur, wenn's auch da wäre. Ist aber nicht da.

Auf zum nächsten Laden. Das preiswerteste Gerät war ebenfalls nur in der Museumsecke ausgestellt. Ankucken erlaubt, bestellen auch, aber das wird wohl eine Sammelbestellung. Wann die reinkommen kann nicht avisiert werden.

Hätte 199 Glocken klingeln lassen. Ging aber nicht. Der Verkäufer wollte mir dann eine für 400 andrehen, weil die wertiger ist und mehr Programme hat. Sagte ich ihm, ich brauch nur 30, 60 und Start. Na die haben alle, meinte er, die gute hier kann aber mehr. Ich brauch aber nur 30, 60 und Start, dann nehm ich die preiswertere.

Tja, so sind es 350 Eumel geworden, weil sie eine zum mitnehmen hatten, die ich nun am Montag anliefern lasse. Kreditiert wurde mir auch. Sieht die Welt nicht mehr ganz so schlimm für mich aus.

schlichtweg genial

Lieberknecht fällt auch im zweiten Wahlgang durch

29. Oktober 2009

Internet beaufsichtigen

heise

Insgesamt werde die Anzahl der Pornoseiten im weltweiten Netz auf 420 Millionen geschätzt. Die Mitarbeiter der KJM hätten sich das in dieser Form nicht vorstellen können, "als uns 2003 die Aufgabe ereilte, das Internet mit zu beaufsichtigen", erklärte Weigand.

Diesen Stuß des Tages, erklärt von einem Herrn Weigand, kommentiere ich mal lieber nicht. Ich will ja keine Klage am Hals haben.

Aber drollig ist es schon irgendwie, daß deutsche Blockwarte das Internet beaufsichtigen wollen. Ich stelle mir gerade vor, wie sie Elektronen oder Lichtquanten zählen.

28. Oktober 2009

Topempfehlung - Neues Deutschland



Na wenn google meint.

im Blockwartkurier gelöscht



Bei den Blockwartlexikanern aber nicht mehr auffindbar.

52,8

Die Mutter aller Deutschen, also die, die das gerne vorgibt sein zu möchten wollen, die hat gerade mal 52,8 Prozent der Stimmen erhalten, die sie behufs des Zweckes der Berufsausübung benötigt.

Mit etwas gutem Willen ausgestattet bezeichne ich dies als sauschlechtes Ergebnis und mithin keine Zustimmung für die alte Kanzlerin.

26. Oktober 2009

Gegendarstellungen zu Broders Kandidatur

Nur sehr knapp hatte ich die Kandidatur Broders für Vorsitzendenamt kommentiert.

Inzwischen haben sich hunderte Schreiber weitaus länger und ausführlicher dem Thema gewidmet.

Matthias Bröckers meint: Das erste Mal fiel er mir auf, als im September 1982 ein kleiner dicker Mann in die Kulturredaktion der "taz" kam – wenn ich mich recht entsinne, hatte er einen Hund dabei – und ohne ein freundliches "Shalömchen" gleich aufgeregt herumbrüllte. Linker Antisemitismus sei das, und eine Unverschämtheit, die erwidert werden müsse, zeterte er und wedelte mit der Doppelseite "Vier Stunden in Chatila", die wir an diesem Tag abgedruckt hatten.

Weil außer mir noch keiner da war, konnte ich die Diskussion ziemlich kurz halten: "Das ist ein Text von Jean Genet, der kann hier schreiben was er will und was du für antisemitisch hältst ist mir schnuppe."


Der Spiegelfechter wiederum sieht es eher klassisch. also pathologisch: Wenn die Pathologie des umtriebigen Rechtspopulisten allerdings so simpel wäre, sollte man ihn behandeln wie jeden anderen pubertierenden Gernegroß auch – einfach rechts liegen lassen. Für einen Pausenclown ist die Nichtbeachtung bekanntlich die Höchststrafe. Broders Pathologie ist allerdings nicht so einfach. Er ist ein eitler Geck, zerfressen von Hass auf das links-intellektuelle Establishment. Narzissmus und Hybris sind Broders Kardinaluntugenden. Intellektuellen Auseinandersetzungen geht der Broderliner am liebsten aus dem Weg [2], zu groß ist die Gefahr, entzaubert zu werden. Broder würde gerne vom Establishment ernst genommen werden – das Establishment rümpft allerdings die Nase vor der publizistischen Rampensau, die sich nur allzu gerne in unappetitlichen Ressentiments suhlt.

Glauben

David Simon: Ich glaube nicht, dass das potentielle Ende eines US-Imperiums eine überwältigende Tragödie wäre. Ich bin Amerikaner, ich ziehe kein Vergnügen daraus, Schlechtes über mein Land zu sagen. Aber wir haben den Bogen überspannt.

Tauschbörse entdeckt

Wie aus zuverlässigen Quellen verlautbart, wurde am Wochenende in Berlin eine Ministertauschbörse enttarnt.

sein Prozeß?

Tribunal in Den Haag: Karadzic boykottiert seinen Kriegsverbrecherprozess (Politik, 09:54)

Der Blödsinn der Woche beginnt mit dem Spiegel.

Das erste Wort ist ja noch richtig. Es handelt sich um ein Tribunal.

Ich bezweifele aber, daß es sich um den Prozeß von Karadzic handelt. Es ist nicht seiner. Deswegen geht er ja da auch nicht hin.

25. Oktober 2009

vernichtende Kritik an designierter Bundesregierung

Die Leser der Internetausgabe der Sueddeutschen stellen der designierten Bundesregierung bereits jetzt ein vernichtendes Urteil aus.

durchzensieren an der Lastgrenze

WDR zensiert Kritiker der Regividerm-Propaganda-Schleichwerbung

Ich habe mich ja nur kurz zum Sachverhalt geäußert, da er mir am Arsch vorbei ging. Mit 40 Jahren Schuppenflechte im Lebensrucksack, grob übern Daumen gepeilt, so ziemlich jeder möglichen und unmöglichen Therapie vertraut, kann mich in dieser Hinsicht nichts überraschen.

Ich habe die Sendung nicht gesehen, die Kommentare dazu nicht gelesen und meine wertvolle Endlebenszeit weitaus sinnvoller verbracht.

Via Burks, der sich heute ausführlich in einer Linkliste dem Thema widmet, bin ich auf o.g. Blogger gestoßen, der ausführlich dokumentiert, wie der WDR Kritk an Inhalt und Verfahren der Sendung schlichtweg durchzensiert. Alle verfügbaren Mitarbeiter des Hauses mußten wohl die Seite des WDR sauber halten.

Die haben keine Ahnung von Internet, denn dieses Zensurgehabe macht alles nur noch schlimmer. Es ist aber ein guter Vorgeschmack darauf, was uns in den kommenden Jahren unter der Merkel-Westerwelle-Diktatur geboten werden wird.

Und es bestätigt meine These, daß sie verzweifelt versuchen, die Deutungshoheit auch via Internet zurück zu gewinnen.

die gute alte Cherry

Ich kann mich nicht von ihr trennen. Sie ist mir sozusagen an die Finger gewachsen. Ergo habe ich sie komplett auseinander genommen, die Einzelteile in Fitwasser eingeweicht und anschließend gereinigt.

So. Rechner aus, Plastikrolltastatur ab und die gute alte Cherry wieder ran. Dann schaumerma.
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21:00

So, jetzt geht se wieder. Sieht nicht nagelneu aus, eher wie mit Fit gespült. Am Bahnhof würde ich sie vielleicht noch für'n Euro losgeschlagen kriegen.

Trotz abkucken von einer anderen Tastatur sind mir einige Fehler unterlaufen. Punkt und Kommataste verwechselt. Die Leertaste hat eine blöde Federung, die etwas fitzelig eingefädelt werden mußte. Geht aber auch wieder.

Und beim Zusammensetzen hatte ich nicht beachtet, daß die Leiterplatine Schleifkontakte hat. Die waren rausgerutscht. Die Fehlersuche hat einige Zeit in Anspruch genommen.

Eine Tastatur komplett innen und außen renigen ist unterm Strich nicht die angenehmste Sonntagsbeshäftigung. Da ich jedoc nicht weiß, ob's überhaupt noch solche schönen Teile zu kaufen gibt, hab ich das eh trübe Wetter genutzt und das mal durchgezogen. Sollte jetzt noch einige Jahre funzen.

Hannover

Hal Faber

Willkommen, willkommen, in der norddeutschen Tiefebene!... Hier sind wir, die Heisefans und Heisetrolle, die in der Wikipedia gerade als geistige Einzeller bezeichnet werden, ganz unter uns. Man könnte es ein Klärbecken nennen, wie es eines bei meiner dreigeteilten Hauskläranlage gibt: Eine große braune Masse schwimmt im ersten Becken, dazwischen quirlt unablässig ein lustiger roter Propeller herum. Das ist der Bakterien-Animator. Nicht viel anders verhält es sich mit der gewirbelten Scheiße, mit der in der Wikipedia Fefes Blog gerade von Animatoren auf Relevanz abgegrast wird, komplett mit strafrechtlichen Androhungen durch 'liberale Humanisten', die im Rest der Wikipedia den, dessen Namen nicht genannt werden darf, löschen. Freiheit ist immer die Freiheit des anders Löschenden.

Merkel entrüstet - Seehofer amüsiert

24. Oktober 2009

nun zeigen sie ihre Fratzen



Koalitionsvertrag

Wir sind uns mit dem Bundesverfassungsgericht einig, dass ein letzter unantastbarer Bereich menschlicher Freiheit besteht, der der Einwirkung der öffentlichen Gewalt entzogen ist.

Die ach so kostbare, viel besungene und noch mehr beschwätzte Freiheit, die wurde auf dem Altar des Kapitalismus geopfert. Deutlicher kann man es nicht sagen.

Zu deutsch heißt das: Nur noch beim Kacken sind wir frei. Der Rest wird von Staats wegen überwacht.

Sie wollten es nur nicht so reinschreiben.

Menschenverachtender, faschistoider und ideologischer war bisher nur eine deutsche Diktatur. Die Schwarz-Geld-Junta (fefe) schickt sich an, deren Vorbild nachzueifern.

von Kant lernen

http://korpora.org/Kant/aa08/079.html

Von der

Unrechtmäßigkeit

des

Büchernachdrucks.

Diejenigen, welche den Verlag eines Buchs als den Gebrauch des
Eigenthums an einem Exemplare (es mag nun als Manuscript vom
Verfasser, oder als Abdruck desselben von einem schon vorhandenen Verleger
auf den Besitzer gekommen sein) ansehen und alsdann doch durch
den Vorbehalt gewisser Rechte, es sei des Verfassers, oder des von ihm
eingesetzten Verlegers, den Gebrauch noch dahin einschränken wollen, da
es unerlaubt sei, es nachuudrucken, - können damit niemals zum Zwecke
kommen. Denn das Eigenthum des Verfassers an seinen Gedanken (wenn
man gleich einräumt, daß ein solches nach äußern Rechten statt finde)
bleibt ihm ungeachtet des Nachdrucks; und da nicht einmal füglich eine
ausdrückliche Einwilligung der Käufer eines Buchs zu einer solchen
Einschränkung ihres Eigenthums statt finden kann*),wie viel weniger
wird eine bloß präsumirte zur Verbindlichkeit derselben zureichen?

Ich glaube aber Ursache zu haben, den Verlag nicht als das Verkehr
mit einer Waare in seinem eigenen Namen, sondern als die Führung
eines Geschäftes im Namen eines andern, nämlich des Verfassers,
anzusehen und auf diese Weise die Unrechtmäßigkeit des Nachdruckens
leicht und deutlich darstellen zu können. Mein Argument ist in einem Vernunftschlusse
enthalten, der das Recht des Verlegers beweiset; dem ein
zweiter folgt, welcher den Anspruch des Nachdruckers widerlegen soll.