29. November 2009

meine neues Telefon

Hallo Herr Weinreich

Ich bin ihrem Ratschlag gefolgt.

Wer der Diskussion inhaltlich nicht folgen kann und/oder nicht Willens ist, sich auf die vom CAS angebotene Begründung einzulassen, ist herzlich eingeladen, seinen Frust anderswo auszulassen.

Das sie sich so gut in Doping auskennen, also genauso gut wie ich, hätte ich anhand des CAS-Urteils schnell mal folgende Meinungsäußerung erläutert gehabt. Die kommt allerdings von jemandem, der zwar von Doping keine, von Blut jedoch ganz viel Ahnung hat. Ich hatte ja bereits darauf hingewiesen, daß in den Ziffern 195 - 215 eine Menge an Ungereimtheiten aufgeschrieben wurden. Das ist auch dem Blutdoktor aufgefallen. Anhand der Daten, die ihm vorlagen.

"Die Zellstrukturen, die dabei festgestellt worden sind, passen nicht zu einer Epo-Stimulation", sagt Dr. Klaus Pöttgen.

Dem Darmstädter Antidopingexperten lagen die Daten vor, ebenso anderen auf diesem Gebiet tätigen Wissenschaftlern. Ein Dopingbeweis lasse sich mit den Werten nicht führen. "Das wissen wir alle"...

Alle anderen Hamar-Parameter liegen bei Pechstein im Normalbereich. Hätte die Athletin unerlaubte Substanzen zugeführt, hätte sich ein anderes Bild ergeben müssen. "Grundlegende wissenschaftliche Parameter sind hier außer Acht gelassen worden"...

verschwörungstheoretischer Gedanke

Ich habe keine Zeit, erst recht keine Lust, das Gequake um die Entassungen wegen der Bombardierung des Tanklasters in eine 300seitige Thrillerform zu gießen.

Nachdem ich kühnen Gedankens behauptete, es handele sich hier um die Rache der SPD, will ich diesen Gedanken vertiefen, da sich Frau Nahles aus der Deckung hervor gewagt hat und nun Guttenberg ins Visier nimmt.

Man mag sich fragen, welche Kompetenz die Dame dafür hat? Keine.

Es darf aber sehr wohl bittschön überlegt werden, wer am 4. September Außenminister war und sich kurz nach dem Vorfall am Hindukusch aufhielt?

Und man darf überlegen, wie die BILD zu dem gesamten Material gekommen ist, als den Bericht der Feldjäger einschließlich der DVD mit den Filmen.

Es darf auch gefragt werden, wieso es noch keinen Aufschrei in deutschen Staatsanwalten gab, daß BILD Staatsgeheimnisse verraten hat, die das Ansehen der Bundesrepublik schädigen (Schäuble). Früher war alles besser, da wurde schon mal die Redaktion der TAZ oder des Cicero am Stück beschuldigt, ein Rollkommando der Staatsanwaltschaft in Marsch gesetzt, Computer, Telefone, Schriftsätze usw. beschlagnahmt, um...

... um den Informanten ermitteln zu können.

Nichts von all dem hört man in diesen Tagen. Die BILD wird für ihren Coup gefeiert. Das ist alles.

So, liebe Thrillerautoren, vergeßt die Nahles, aber heftet euch an die Spuren von Steinmeier.

28. November 2009

Stilkritk am Beispiel Veronika Ferres

übte die Welt offline. Da haben die Redakteure wohl etwas verübelt.

stinken wie Michael

Durch Verwendung einer DNA-Probe, die von der Leiche Michael Jacksons genommen wurde, ist nun ein Parfüm auf den Markt geworfen worden, das den Käufern zur duftenden Aura des früheren Popstars (stammt nicht von mir) verhelfen soll.

Stinken wie ein Leichnam. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Hoffmann kein Thema



Die Überschrift ist sicherlich mangelhaft. Korrekterweise sollte sie lauten Stasivergangenheit von Gerd-Rüdiger Hoffmann ist für die Mitglieder seiner politische Basisorganisation kein Thema.

Sollte ich am Wochenende einen Rappel kriegen, dann nehme ich diese journalistische Feinschmeckerkost mal auseinander. Lust hab ich keine.

Kinderpornosperre aufgehoben

Ganz so stimmt das nicht, aber Köhler hegt die Absicht, das Zensurgesetz nicht zu unterzeichnen.

Wie soll aber nun mit den Unmengen an Kinderpornos umgegangen werden, die die Frau von den Laien im Internet verortet hat?

27. November 2009

Pornosperren für Arbeitslose

Das wird wohl rauskommen, wenn sich die Frau von den Laien ab sofort um diese Klientel zu kümmern hat.

Der deutsche Bundeskanzler, Angela Merkel, muß ein ziemlich dünnes Personaltableau haben, wenn ihm nichts schlimmeres mehr einfällt.

Es kommen harte Zeiten.

alles auf Anfang

Ich blick nicht mehr durch.

Erst fällt die Erderwärmung aus. Drei Tage später beglückt sie uns mit extremen Temparaturanstiegen bis zu 7 Grad. Und heute behauptet der Spiegel wiederum, Klima sei eigentlich nur eine Laune der Natur. Außer in Hamburg, da ist der Klimawandel hausgemacht und erwischt die Hanseaten mit 7 (sic!) Meter steigendem Wasserspiegel, 40 Grad im Sommer und sintflutartigem Regen im Winter.

SPIEGEL ONLINE 27. November 2009, 15:12 Uhr
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,druck-663835,00.html
Mittelalter und Moderne
Natürliche Phänomene lösten Klimaextreme aus

Von Christoph Seidler

Sonnenaktivität und Vulkanismus haben das Klima der vergangenen 1500 Jahre massiv geprägt. Das konnten Forscher nun nachweisen. Das Ergebnis könnte Skeptiker des vom Menschen verursachten Klimawandels bestärken - doch genau davor warnen die Autoren.


Vor was warnen die Autoren nochmal? Hab ich nicht verstanden.

Äh? Seit heute?

SPIEGEL ONLINE 27. November 2009, 17:51 Uhr
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,druck-663699,00.html
Deutschland ist jetzt Berlusconi-Land

Ein Kommentar von Markus Brauck

Das ZDF ist mit dem heutigen Tag für jeden sichtbar ein Staatssender. Und es ist es nicht mehr nur der Möglichkeit nach, sondern ganz praktisch.


Das war's doch schon immer. Zumindest in diesem ZDF-fernen Blog wurde gelegentlich auf diesen Umstand verwiesen.

Bombenverständnis

Wegen seines bomben Verständnisses über Tanklasterbombardierungen hat Herr Jung seinen Rücktritt gefordert.

Äh, eingereicht.

So eine GBU-38 kann eine ganz schöne Druckwelle erzeugen. Wer hätte das gedacht?

die Internetversteher schlagen zurück

Wer sich mal darüber informieren möchte, wie Seilschaften funktionieren und wie das Alte im Neuen scheitern muß, der liest sich mal den telepolis-blogpost über den Abmahnwahnsinn des Augsbürger Oberbürgermeisters Kurt Gribl durch.

Was wir schon immer geahnt haben, bestätigt sich wieder mal eindrucksvoll.

Erstens schanzen sie sich gegenseitig lukrative Aufträge zu und haben so ein lecker monatliches Salär.

Zweitens agieren sie wie die Fürsten vor 500 Jahren. Haben aber nicht begriffen, wie das Internet zurückschlägt.

Die Lebensläufe der Beteiligten können selbstverständlich eingesehen werden.

Gribl
Vorbuchner
Zanker

Gute Nacht

Na das ging ja flink. Hab ich doch nächtens kurz nach Eröffnung des Internetladens einen Einkauf getätigt. Ist sowas in der Bundesrepublik überhaupt erlaubt?

Ist mir wurscht, denn bald wird's die volle Dröhnung geben.

26. November 2009

Frau Kaiser, übernehmen sie

1. Platzeck verteidigt Umgang der Linken mit Hoffmann

Also, wenn das der Umgang unter Kollegen ist, dann schönen Dank auch. Daß Platzeck sowas verteidigt, war nicht anders zu erwarten.

2. Zu einigen Überschriften in aktuellen Neuigkeitsmeldungen.

Medien: Vize-Landtagspräsidentin war Stasi-IM
WELT ONLINE - ‎Vor 1 Stunde‎

Brandenburgs Vize-Präsidentin des Landtags war Stasi-IM
Lausitzer Rundschau - ‎Vor 58 Minuten‎

Potsdam Die brandenburgische Linkspartei einen weiteren gravierenden Stasi-Fall: Die Landtagsabgeordnete und Vizepräsidentin des Parlaments, ... Gerlinde Stobrawa soll als IM "Marisa" geführt worden sein.
Rundfunk Berlin-Brandenburg - ‎Vor 1 Stunde‎

Die Vizepräsidentin des brandenburgischen Landtags, Gerlinde Stobrawa (Linke), soll nach Informationen des rbb IM der Staatssicherheit gewesen sein. ...
Berliner Morgenpost - ‎Vor 2 Stunden‎

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Die Welt redet sich raus und beruft sich auf andere, die Lausitzer Rundschau ist sich sicher, der RBB räumt es zumindest ein und die Morgenpost zieht den Schwanz ein und beruft sich lieber auf andere.

Thomas Nord beschwichtigt alle.

Eine Akte muß nicht zwingenderweise einen großen Wahrheitsgehalt haben. Eine nicht vorhandene Akte muß nicht zwingenderweise ein Entlastungsindiz sein.

Frau Kaiser und Herr Nord. Wieso konntet ihr bei Hoffmann nicht warten, bis die Akten gesichtet und klärende Gespräche geführt wurden? Ihr meßt mit zweierlei Maß. Divide et impere.

Ob ihr IMs in euren Reihen habt oder nicht, das ist mir persönlich scheißegal, weil für mich bedeutungslos. Das ist für mich kein Kriterium der Beurteilung. Da habe ich weitaus wichtigere.

Doch wie ihr damit umgeht, das ist einfach nur zum Kotzen.

Der schlimmste anzunehmende Fall ist bereits eingetreten. Ihr werdet vor der Medienmeute hergetrieben wie die Sau durchs Dorf. Und was mit der Sau am Ende der Treibjagd passiert, das ist ja wohl klar.

Gestern mußtet ihr zur Kenntnis nehmen, daß Hoffmann zurücktreten würde, wenn auch ihr euren Hut nehmt. Schon da wurde nur noch der Parlamentarische Geschäftsführer zu eurer Verteidigung in die Medienbütt geschickt. Ihr selber seid sprachlos ob des verlockenden Angebots.

Doch nun ist die Medienmeute von der Leine. Und die will Blut fließen sehen, wie es eine Meute nun mal so an sich hat.

Ich bin ja mal gespannt, wie ihr da wieder raus kommt.

Wette gewonnen

Am 04.09. hatte ich ein Basecap (1 €) darauf gewettet, daß das lustige Tanklaster abschießen (Hal Faber) zu einem gigantischen Debakel (ich) für die Bundeswehr wird.

So ist es auch gekommen.

Das ist die Rache der alten Seilschaften. Es hat ja auch was Gutes, wenn man eine Partei in die Opposition befördert und sie sich auf diese Art dafür bedankt. Ein Guttenberg alleine wäre nie auf die Idee gekommen, einen Ministerkollegen und einen General der Bundeswehr nach Hause zu schicken.

Kann aber auch genau umgekehrt gewesen sein. Guttenberg hat die erst beste Gelegenheit genutzt, ihm unliebsames Personal zu entlassen, um so seine eigenen Leute in bessere Schußposition zu bringen.

Warten wir's ab, ob Jung ins Messer gelaufen ist.

Und es wird natürlich schon wieder gelogen, daß sich die Balken biegen.

welt-online

Nach der Entlassung des Generalinspekteurs und eines Staatssekretärs wegen eines von der Bundeswehr angeordneten Luftangriffs in Afghanistan...

Das ist gleich ein zweifacher Salto mit Schraube. Nach bisherigen Auskünften ist der Generlinspekteur der Bundeswehr zurück getreten. Er hat um sein Entlassng förmlich gebettelt. Aber nicht wegen eines von der Bundeswehr angeordneten Luftangriffs, sondern weil dem neuen Verteidigungsminsiter Dokumente vorenthalten wurden.

Die wiederum liegen BILD vor. Das hatten wir in den letzten zwei Tagen sehr häufig, daß irgendwem irgendwas vorlag.

Der derzeitige Sachstand ist also: Generalinspekteur der Bundeswehr hat um sein Entlassung gebeten, weil er sich den Anforderungen an eine zeitnahe und exakte Kommunikation nicht mehr gewachsen sieht.

Falsch ist: Generalinspekteur der Bundeswehr wurde entlassen, weil er möglicherweise ein Kriegsverbrechen in einem völkerrechtswidrigen Krieg gedeckt hat und verschleiern wollte.
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Muß ich jetzt noch die Namen Wolfgang Schneiderhan und Peter Wichert im post unterbringen, damit das von den Suchmaschinen besser gefunden wird? Weiß das jemand?

25. November 2009

daneben kommentiert ist daneben kommentiert

Das Boulevardmagazin Spiegel hat sich sicherheitshalber Jens Weinreich ins Boot geholt, um das Urteil gegen Claudia Pechstein zu kommentieren.

Nun interessiert mich die Meinung von Jens Weinreich aber genauso viel oder wenig wie die von Claudia Pechstein, denn ich selber möchte mir eine Meinung bilden. Das kann ich aber nicht, wenn mir statt harter Fakten vorggekautes und unverdauliches Gedöns vorgesetzt wird.

Was Weinreich zu dem Fall zu sagen hat, geht mir am Arsch vorbei, denn statt sich fachlich kompetent mit dem Urteil zu beschäftigen, labert auch er nur boulevardtauglichen Blödsinn. Wes Brot ich freß des Lied ich sing. Gilt auch für Weinreich. Fachlich inkompetent und wie gewohnt linkfrei.

Das Urteil hat 63 Seiten, läßt er uns wissen. Das ist der vierte Fall am heutigen Tag, wo mir mitgeteilt wird, jemand weiß was, verrät aber nix. Seid ihr Journalisten alle bekloppt? Oder hattet ihr Jahreshauptversammlung und irgendwas im Tee?

63 Seiten. Ja und? Was für eine Bedeutung hat das, daß es 63 Seiten sind? Was wäre, hätte das Urteil 79 Seiten gehabt und was, wenn nur 46? Das sind die Fragen, die die Doper des Landes bewegen.

Zuweilen war Weinreich ja mal gut, aber wenn er sich wie ein Dopingwandelexperte geriert, der ähnlich den Klimawandlern agiert, dann schalte ich ab. Entweder schafft er es, den wissenschaftlichen Sachstand verständlich und nachvollziehbar darzustellen, worauf er in seinem Kommentar gänzlich verzichtet, oder er ist auch nur einer jener Vor- und Verurteiler, auf die geschissen ist.

So Herr Weinreich, sie journalistischer Flachschreiber, die Homepage des CAS lautet wie folgt.

http://www.tas-cas.org/

Die sehr kurze Pressemitteilung findet man auch. Und selbstverständlich wird das Urteil angeboten, mit satt gefüllten 63 Seiten. Man kann es nicht oft genug wiederholen. Das 63-seitige Urteil ist zum download freigegeben. Das Urteil weist 216 (sic!) Erklärungen auf, Herr Weinreich. Die 216. erlasse ich ihnen, die verstehe ich auch so. Aber die vorhergehenden 215, die hätte ich schon penibel genau auseinander gepflückt, nicht nur die, die ihnen einfach mal so in den Kram passen.

Mit den Ziffern 195 - 215 habe ich mich bereits beschäftigt, die brauchen sie für mich nicht noch einmal durchackern. Die habe ich verstanden, was nicht heißt, daß ich sie auch so akzeptiere.

Krieg ich jetzt 'n Fuffi von ihnen, weil ich ihre Arbeit gemacht habe? Oder was zahlt ihnen das Boulevardmagazin so für eine vorgefaßte Meinung? Wenn es lukrativ ist, steig ich um und werde Meinungsproduzent.

gelernt ist gelernt

Jetzt ist es mir eingefallen. Jornalisten bekommen eine Formulierung wie "liegt der Redaktion vor, aber wir verraten nix" doch eingebimmst.

Früher, also vor der Revolution, hieß das: Wie ADN aus für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erfuhr. Oder so ähnlich. Und die haben alle an der journalistischen Fakultät zu Leipzig studiert. Ich trau mich nicht mal mehr den Namenspatron des Gemäuers zu erwähnen.

dicht daneben ist auch meilenweit vorbei

In Anlehnung an das wöchentliche Boulevardmagazin Spiegel, das ziemlich oft meilenweit vom Thema entfernt schreiben läßt und trotzdem das Zeilenhonorar voll kriegt, hab ich ja soeben eine ebensolche Übung mit Bravour bestanden. Überschrift ausdenken und was ganz anderes schreiben. So einfach ist das. Ohne Honorar.

Auf die Idee kam ich nämlich, weil es die Trottoirschreiber aus Hamburg wieder mal vorgemacht hatten. "Pechstein-Erklärung im Wortlaut", titelten sie heute und veröffentlichten die Erklärung von Claudia Pechstein zum Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs.

Wenn das Schule macht, werden wir zukünftig sehr lustige Spiegelartikel aus der Sparte Gerichtssaalprosa lesen können. Das wird sicher spannend, wenn statt der Gerichtsurteile die Meinungen der Verurteilten im Wortlaut veröffentlicht werden.

Doch wie gesagt, dicht daneben ist auch meilenweit vorbei. Ein Volltreffer wäre nämlich die Veröffentlichung des Urteils im Wortlaut gewesen, an dem man sich hätte abarbeiten können.

Doch abarbeiten? Im Spiegel? Nö, das ist irgendwie daneben.

im himmelblauen Trabant durch märkischen Sand

An der Überschrift stimmt nur das himmelblau. Der Trabant war ein schwarzes Fahrrad und der märkische Sand ein meistens sehr gut ausgebauter Radweg, so daß nur ganz wenige aufmerksamkeitskritische Stellen auf den Radler lauern.

Ich wollte halt auch mal eine knackige Überschrift haben und was gänzlich anderes schreiben. So einfach ist das.

Und so einfach war das heute. Nachdem ich mich noch einmal eingehend mit diversen Klimastudien beschäftigt hatte, also eigentlich eher nicht...

Also ich wollte den härtesten Test durchführen, den es gibt, das Klima am eigenen Leib testen. Bestätigen kann ich zumindest die These die "Erderwärmung fällt aus". Die Radeltemperatur am heutigen Tag war so ziemlich exakt die gleiche wie letztens. Nicht wärmer und nicht kälter. Dafür gibt es eine glatte Note 1 ohne Abstriche.

Die Sonne strahlte am himmelblauen Himmel, was das Zeug hielt. Ebenfalls eine glatte Note 1 ohne Abstriche. Das mit den Sonnenwinden, Protuberanzen, Heliumerruptionen und Materieschleudern der Sonne hatte ich vor wenigen Tagen auch schon mal erwähnt. Da die Erde aber inzwischen etwas weiter auf ihrem Weg um die Sonne gewandert ist, kam der Sturm heute nicht aus Westen, sondern eher aus Süden. Und da keine Wolken dessen Stärke behinderten, auch ziemlich kräftig. Das ist mir insgesamt nur eine 3 oder sogar 4 wert.

Welchen Einfluß der Newtonsche Gravitationsapfel hat, entzieht sich meiner Kenntnis, muß an dieser Stelle demzufolge als Heisenbergsche Unschärfevermutung unberücksichtigt bleiben.

Aus der Sicht der Stiftung Klimatest spricht also alles dafür, das die vom Boulevarmagazin Spiegel behauptete Erderwärmung erst mal eine Verschnaufpause eingelegt hat.

Nun hat aber selbiges Magazin schleunigst eine neue Studie anfertigen lassen, die binnen drei Tagen das Ergebnis auswürfelte, das wir es mit einer Blitzerwärmung zu tun bekommen werden.

Ich habe demzufolge exakt die gleiche Zeitspanne seit meinem letzten Klimatest verstreichen lassen, aber nix ist passiert. Nix Blitz, nix Erwärmung. Alles im Rahmen dessen, wie ich es schon immer kenne. Mal kälter, mal wärmer, mal stürmischer mal nicht so stürmich, mal heller mal dunkler, mal trockener mal nasser.

So so. Wat nu?

Da war doch mal was...

BILD jubelt heute Franziska Knuppe in den Weihnachtshimmel. Das erinnerte mich an den 19.11.

Na, BILD? Ausgeschlafen?