29. März 2010

BILD erklärt Kachelmann




Anklage Kachelmanns nicht sicher

Die Staatsanwaltschaft geht noch nicht fest davon aus, dass sie Anklage gegen den ARD-Wettermoderator Jörg Kachelmann erhebt. Der Sprecher der Justizbehörde, Andreas Grossmann, sagte, ob es zum Prozess kommen werde, sei offen. „Vielleicht kommt es nie zu einer Anklage.“

das Elend der Handwerkerfotografie

Heute schreiben alle Handwerker der Verbesserung (Mikich) den Blödsinn der Frankfurter Arbeiter Zeitung ab und verwohlfeilern ihn durch eigene Phantasiegebilde.

BILD war sich nicht zu schade, zum x-ten Male mein kinderpornografisches Lieblingsfoto zwecks Beweisführung zu verwenden. Der Päderast, der seine umfangreiche CD-Sammlung fein säuberlich mit dem Wort Kinderpornografie beschriftet.



Damit ist dann auch erklärbar, warum in der google timeline die Anzahl der Artikel, die über Kinderpornographie berichten in die Höhe schnellt. Wird sie in den nächsten Tagen definitiv tun. Eine Quelle plus tausend Abschreiber generiert ein gigantisch großes gesellschaftliches Problem.

Und ganz nebenbei. Köhler hat eine Zensurgesetz unterschrieben. Kein Anti-Kinderporno-Gesetz, wie es BILD gerne hätte.

28. März 2010

titten - Bing Bilder

Bilder
Finden Sie die Bilder, die Sie wirklich sehen möchten.

Alles klar, mach ich.

titten


Die Suche titten enthält möglicherweise jugendgefährdenden Inhalt und wurde anhand der Bing SafeSearch-Einstellungen herausgefiltert.
Bei den derzeitigen Bing SafeSearch-Einstellungen werden Ergebnisse herausgefiltert, die möglicherweise jugendgefährdende Inhalte aufweisen. Wenn Sie diese Ergebnisse anzeigen möchten, müssen Sie die SafeSearch-Einstellungen ändern.

jetzt geht die Kacke schon wieder los

Die Frankfurter Arbeiter Zeitung befleißigt sich, das Gebot der sonntäglichen Ruhe empfindlich zu verletzen, indem ein Artikel über Kinderpornographie statt in den Papierkorb auf deren Internetserver gehievt wurde, wo er die zufällig vorbei surfenden friedlichen Bürger von nun an belästigt.

Das einzig interessante daran ist nur das, was allen schon vor einem Jahre bekannt war. Die Nummer kommt durch die Hintertür der EU noch einmal. Deswegen hat die deutsche Machtmischpoke das Thema ja auch relativ sang- und klanglos fallen lassen und sich stattdessen um ihre Mandate bei der Bundestagswahl gekümmert.

Kampf gegen Kindesmissbrauch
EU-Kommission will Internetsperren

Die Europäische Kommission will alle EU-Staaten verpflichten, den Zugang zu kinderpornographischen Websites zu blockieren. Die geplanten Internetsperren sind Teil einer umfassenden Richtlinie zum Kinderschutz, die „mit den dunklen Ecken des Internets und den kriminellen Bildern von Kindesmissbrauch aufräumen soll“, wie die EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström in einem Gastbeitrag für FAZ.NET schreibt.




Da steht dann, für den Arbeiter leicht verständlich erklärt, solch Blödsinn wie

Zusätzlich zu Besitz und Verbreitung von Kinderpornographie sollen in Zukunft auch das gezielte Suchen nach und das Betrachten derselben im Internet strafbar sein. Damit will die EU-Kommission dem Umstand Rechnung tragen, dass Kriminelle eine Strafe umgehen könnten, indem sie Fotos direkt im Netz ansehen oder Videos „streamen“, sie also in Echtzeit abrufen, ohne die entsprechenden Dateien auf dem eigenen Rechner zu speichern.

Ich habe keine Lust, diesem dummen Volk von Volkszertretern zu erklären, daß man im Internet weder etwas direkt noch indirekt noch überhaupt ansehen kann. Es beweist nur, daß die überhaupt keine Ahnung haben, was das Internet ist.

Den Artikel der strunzdummen EU-Kommissarin braucht man sich also nicht durchlesen, denn der ist so betitelt:

„Dunkle Ecken des Internets aufräumen“

Das kenn ich doch von der Zypries. Es gibt nur eine marginalen Unterschied. Frau Z hatte das Motto "der Dreck muß weg". Jetzt wird zurückgerudert, nun ist nur noch aufräumen angesagt.

Dummheit muß bestraft werden, hier in Form der namentlichen Erwähnung. Stefan Tomik vom Zirkel schreibender Arbeiter, Mitglied der Handwerkerinnung der Verbesserer, hat diesen schriftstellerischen Blödsinn angefertigt.

Und wie der Arsch, der zu Topfe gerufen wird, schickt uns BILD mit einem Gruselmärchen ins Bett.



Auf das Foto von Ziercke habe ich beim screenshot verzichtet, damit derdiedas Blog nicht verunstaltet wird.

Die Quotennachlese

quotenmeter

«Wetten, dass...?» Der Marktanteil lag diesmal bei 25,3 Prozent. Aufgrund der starken ZDF-Konkurrenz hatte auch «Deutschland sucht den Superstar» bei RTL etwas zu leiden.

Was die zu leiden hatten, wird leider nicht verraten. Ich hab da aber so'ne Vermutung.

Sat.1: Dort erreichte «Nur noch 60 Sekunden» mit Nicolas Cage zunächst 1,69 Millionen Zuschauer ab drei Jahren...

Hab ich schon immer gesagt, man kann nie früh genug anfangen, für's Leben zu lernen. Unsere lieben Kleinen haben einen guten Geschmack bewiesen.

Nun kommt die große Enttäuschung.

Mit unbefriedigenden Quoten musste sich ... VOX begnügen, der eine knapp vierstündige Reportage über das Leben von Adolf Hitler ausstrahlte. Insgesamt wollten diese 1,46 Millionen Zuschauer und 5,1 Prozent des Gesamtpublikums sehen.

Wollten die das sehen oder mußten sie?

eine Perle des Primatencontent liefert uns heute Die Zeit

Der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Wolfgang Bosbach, sieht eine Aufnahme von Guantánamo-Häftlingen kritisch. Sicherheitsrisiken seien auszuschließen. (Zeit)

Wenn Sicherheitsrisiken auszuschließen seien, dann braucht man das nicht kritisch sehen. Aber Bosbach wittert ja hinter jeder Hausecke einen Terroristen, selbst bei ausgeschlossenem Sicherheitsrisiko.

Soweit zu den Handwerkern des Abschreibens. Nun haben sie noch einen Satz aus der BamS abgeschrieben, den Bosbach so gesagt haben soll. Das ist ein Knaller.

"Sollten wir trotzdem aus humanitären Gründen ehemalige Häftlinge aufnehmen, müssen alle Sicherheitsbedenken bei jedem einzelnen Ex-Häftling geprüft und ausgeräumt werden."

Tja Herr Bosbach, ich für meine Person zweifel ganz stark an, daß ein Guantanmo-Häftling Sicherheitsbedenken mit sich herumschleppt. Da werden sie wohl woanders prüfen müssen. Bei denen jedenfalls ist es vergebliche Mühe.

öffentliche Masturbation

Wer mal einen schönen Artikel lesen will, der einer öffentlichen Masturbation gleichkommt, der bewege sich gen Sueddeutsche, hole tief Luft und lese Sonia Seymour Mikich

Wozu noch Journalismus?

Den Schluß nehme ich schon mal vorweg.

Wozu Journalismus? Weil wir Handwerker der Verbesserung sind. Ich will eine sympathischere Gesellschaft, die allen Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem materiellen Status, ein würdiges Leben ermöglicht. Die die Umwelt nicht umbringt. Die keine Ideologien nötig hat.

Ach, war das wieder gut, höre ich sie förmlich stöhnen.

Klopf ich mir natürlich auf die Schulter, weil ich, wie fast jeden Tag nachgewiesen wird, der besserer Weltverbesserer bin und den Handwerkern der Verbesserung (Sonia Seymour Mikich) ihre handwerklichen Fehler nachweise und sie, diese Handwerker, verbessere.

Affen filmen Affen

Es geht das Gerücht, die BBC wolle demnächst in einer ihrer Tierdokus einen Film zeigen, wo Affen für Affen gefilmt haben. Primatencontent für Primaten sozusagen.

Nun machen das ARD und ZDF etc. ja schon sehr lange und sehr erfolgreich, auf das man das Konzept sicherlich auch auf die schreibende Zunft anwenden könne. Dachten sich die Journalistikstudenten im 1. Semster beim Spiegel und verfertigten das aktuelle Heft mit dem nebenstehenden Titelmärchen. Affencontent für Affen.

Für ein Heft, der Kampf gegen Internetzensur in Deutschland, reicht die journalistische Kompetenz und Intelligenz beim Spiegel wohl nicht aus.

weil wir gerade bei den Primatenjournalisten waren

Hier ein schönes Beispiel, das als sonntägliche Ruhestörung angesehen werden kann. Die Zeitung "Welt", sie müßte ja eher "Dorf" heißen, die titelt heute in ihrem Angebot für Primaten

Hat Westerwelle bei Hartz IV falsch gerechnet?

und schiebt als Erklärung hinterher

Als FDP-Chef Westerwelle im Februar mit einem Beitrag auf WELT ONLINE eine bundesweite Debatte um Hartz IV anstieß, ging er möglicherweise von falschen Zahlen aus.

Ein Qualitätsjournalist würde ganz woanders ansetzen. Kann Westerwelle überhaupt rechnen und wenn ja warum?

Ein Qualitätsjournalist weiß auch, daß eine Person in der Funktion wie Westerwelle überhaupt keine eigenen Gedankengänge mehr pflegt, eine solche Person läßt sich zuarbeiten, will heißen, den Fehler mit falschen Zahlen haben ihm seine vielen Zuträger eingebrockt.

Primatenjournalismus, sagte ich ja bereits.

Primatenjournalismus analysiert

Hal Faber setzt wie jeden Sonntag zum Tiefschlag gegen das Böse im Netz an und landet wie immer einen Volltreffer.

Diesmal sind die Besserschreiber und Geldverdiener mit Primatencontent dran.

Fern bleibe mir der Service-Journalismus, den die Strategen des Paid Content predigen. Die 10 besten Tools und Tipps zur Sommerzeit komplett mit Klickstrecke, wie man einen Uhrzeiger verstellt, sind geronnener Schwachsinn.

und wenden uns der englischen Presse zu. Diese soll nach und nach kostenpflichtig im Internet zu lesen sein, was als "entscheidender Zeitpunkt" für den Journalismus gewertet wird. Freunde der Milchmädchenrechnung kommen da ganz auf ihre Kosten, wenn zum Preis einer Tasse Kaffee verkündet wird, dass die Leser den direkten Zugang zu den Journalisten und Experten bekommen. Dass sie als bezahlende Kunden nicht mehr simple Konsumenten des Internet-Angebotes sind, sondern Teil einer aufregenden Online-Kultur...

Bleibt nur noch abzuwarten, ob die Ausführung des Paid Content im Murdoch-Reich besser durchdacht ist als die beim deutschen Hamburger Abendblatt, wo mit wenig Kniffke bei den Browser-Einstellungen der geschützte Bezahl-Content wieder zu lesen ist.

So professionell, wie Medizinjournalisten schwindeln können, arbeiten auch ihre Pendants in dieser unser kleinen IT-Branche. Viel zu viel von dem Schrott, der da veröffentlicht wird, stammt aus den Quellen von "PR-Flaks", den Pressesprechern und angeschlossenen Werbe-Agenturen, die ihre Gülle auf "Experten" regnen lassen, die das für Sanddorn-Nektar halten. Unter PR-Profis gilt es als ausgemacht, dass gelogen werden darf. Damit sind wir beim brisanten Thema, ob die Lizenz zum Lügen auch für Regierungssprecher gilt...

27. März 2010

Wenn nichts mehr geht, dann Kindernet

Alvar Freude hat einem gewissen Herrn Beck geantwortet. Herr Beck wurde von seinesgleichen vorgeschickt, um dem deutschen Volk in der marxistischen Kampfgazette "Süddeutsche Zeitung" (fefe) zu verklickern, warum die bundesweite Einführung des Kindernet in Deutschland erforderlich ist.

Heute wieder: Das Quoten-Duell der TV-Titanen



BILD beliebt, diesen Anreißer zu wählen und wir hinterfragen mal, wer da heute gegen wen ins Rennen um die Dummglotzquote geschickt wird.

Der Chefmoderator von n-tv, Adolf Hitler, ist heute Abend bei den Freunden gepflegter Speisen und edler Getränke zu Gast und darf beim einsame Frauen kochen für dich lecker Mahlzeit Sender Vox einen ganzen Abend lang familiengerecht ab 20:15 Uhr eine Homestory bestreiten. Sage und schreibe satte 3 1/2 Stunden führt uns der Führer durch seine Privatgemächer und erklärt in seiner unnachahmlich volkstümelndenvölkischen Art, was er abseits der Kriegführung für Vorlieben hat. Die Rezepte der Sendung werden im Anschluß auf Tafel 0815 veröffentlicht.



Das Tabu, den Führer endlich auch mal als Mensch darzustellen, ist somit gebrochen und endfilmisch ad acta gelegt.

Weil ohne Sponsoring nichts mehr geht, hat sein Leib- und Magenblatt, auf dem er wenigstens einmal pro Jahr zum Covermann des Jahres erwählt wird... Der Spiegel hat also die Werbepartnerschaft für dieses feine Filmevent übernommen.


---------------
Ich lese gerade bei ppq, daß an diesem Wochenende auf allen verfügbaren Sendern die Botschaften des Führers ausgestrahlt werden. Führerwochenende rund um die Uhr. Ist da was im Anmarsch?

Pornos kuck ich nicht


Meiner ist so klein, ich gehöre aber trotzdem zu den ganz Großen.

Das korrespondiert mit der tagesaktuellen Frage, der sich heute alle Anbieter von Primatencontent widmen:

Wer ist kürzer als gedacht?

Geld für Blödsinn

Den folgenden Blödsinn konnten wir dank ihrer Gebühren formulieren. Wir danken ihnen dafür.



Die Polizei hat wahrscheinlich nur das Versammlungsrecht durchgesetzt. Ermöglichen darf die eine Demo nämlich gar nicht.

Sprengstofftitten reloaded

Steter Tropfen vernebelt das Gehirn. So auch beim Nachtpraktikanten der BILD, der gestern kurz vor Mitternacht einen im Papierkorb abgelegten Artikel suchen und der Wiederverwertung zuführen mußte.

Um 23:36 heißt es (auf einen screenshot verzichte ich, da statt Silikontitten nur Silikonpads abgebildet werden)

BRITISCHER GEHEIMDIENST MI5 WARNT VOR NEUER AL-QAIDA-TAKTIK
Sprengstoff in Brust-Implantaten
EXPERTE: MIT SCANNERN KAUM ZU ENTDECKEN


Wie The Sun berichtet... (am 23.03.)

Am 04.02. um 13:44 hieß es

GEHEIMDIENST-WARNUNG
Terroristinnen verbergen Sprengstoff im Silikon-Busen

26. März 2010

Frechheit sondergleichen




Wie kommen die dazu, mir Werbung für Zahnersatz einzublenden?

Das scheint ja doch die allwissende Datenkrake zu sein, vor der die Partei- und Staatsführung immer warnt.

Jetzt glaub ich's auch.

weitere Information finden sie bei der tagesschau nicht



Weitere Informationen finden sie im Internet unter tageschau.de

Jo. Hab ich gemacht. Aber da hab ich nur Müll und Schrott gefunden.
Informationen? Fehlanzeige auf ganzer Linie bzw. der ganzen Seite. Informationsgehalt identisch gleich Null.

Der absolute Kracher aber kurz darauf. Mit der staatsmännischen Ernsthaftigkeit, mit der Thorsten Schröder Informationen offerierte, wo es gar keine Informationen gibt, wird dem kabarettistisch gestähltem Volk die folgende Botschaft dargeboten.



Aus der Unionsfraktion und der FDP kam der Druck, eine noch längere Betriebszeit für Altreaktoren zu erwägen.

Ich hab mich vor Lachen kaum noch eingekriegt. Die meinen das wahrscheinlich ernst, sonst hätten sie den Gag ja Harald Schmidt geschenkt.

Zu gut deutsch könnte ich auch sagen, das Volk wird mit einer dermaßen unverhohlenen Frechheit für blöd verkauft, daß die Schwarte nur so kracht.

aufgesattelt

Heißt das so, wenn man die ersten größeren Touren bei bestem Frühlingswetter absolviert hat? Ich habe die beiden Tage bei vorbildlicher UV-Strahlung genutzt, um mich per Aluminiumroß über den Stand der Aussaat und Feldbestellung kundig zu machen.

Bietet einem irgendwie mehr als Internet. Ganz leichten Sonnenbrand eingeschlossen. Und kurzzeitig zitterte der Tacho sogar auf 44 km/h, ohne daß ich mich groß dafür anstrengen mußte. Mehr geht wohl kaum noch in meinem Alter.

25. März 2010

gemerkt hat das aber keiner

Und aufgefallen ist es bisher nur dem Tickerpraktikanten beim Spiegel.

Grubers Gespür für Menschen, hartnäckiger Kampf für die Unabhängigkeit des Rundfunks und hohe Sachkompetenz hätten dem Bayerischen Rundfunk und der gesamten ARD sehr gut getan.

Ist wohl

Textbaustein 735
NfD
erst ab Ressortleiter aufwärts verwenden
Namen erst einsetzen, wenn Bestätigung durch CvD erfolgt ist

Nachtrag zum Nacktscan großer Titten



Der Kommentierer Rolexy meint:

She is rough, why would you want to see her naked? The guy who saw her naked should get compensation not her, he must be traumatised by the sight of her naked;I know I would be.

Die Frau ist gemein, warum sollte man die nackt sehen wollen? Der Beamte, der sie nackt sah, sollte eine Kompensation dafür erhalten, nicht sie, denn er muß angesichts ihrer Nacktheit traumatisiert sein. Ich wäre es jedenfalls.