Was ich nicht verstehe? Warum sich das führende Meinungsmagazin Deutschlands bis jetzt einer Meinung enthält.
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Meinungsfreiheit für Neonazis - Frankfurter Rundschau - Vor 7 Stunden
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Urteil zur Meinungsfreiheit Juristischer Erfolg für Neonazi - taz - Vor 3 Stunden
Pauschales Publikationsverbot für Rechtsextreme verfassungswidrig - Berliner Umschau - Vor 4 Stunden
Neonazi dürfen rechte Parolen nicht verboten werden - Augsburger Allgemeine - Vor 8 Stunden
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4. Januar 2011
ich ich ich ich ich
Anfrage der Kommunistenhasser aus Hamburg.
Wer will eigentlich in diesem Land den Kommunismus?
Wer will eigentlich in diesem Land den Kommunismus?
Doku Deutschland: Die Dirty Harrys
Wissense, ick hab mir jetzt ooch 'ne Selbsthilfegruppe jegründet. Dit iss nich so einfach, sein Leben als Komparse zu fristen. „Die Dirty Harrys“ nennwa uns. Iss englisch. Dunkel iss der Rede Sinn. Kennse ja. Und schmutzich. Ein Dreck war'nse wert, als Komparse. Und oft jenuch mußte man sich zum Harry machen. „Harry, laß schon mal den Wagen an.“ Sie vastehn. Ditt iss demütjend, wenn die Drehbuchautoren und Reschissöre uff diese Art ihrn Frust an een ablassen. Ditt nervt tierisch. Hab ick also die annonymen Komparsen jegründet.
So'ne Selbsthilfe iss ja nich von Übel. Dit hilft. Wenn schon nich selbst, dann andan. Nehmse ma die Rejierung. Da iss dit ooch so. Die Merkel sacht, kommste zu mir, haste jutet Auskommen, aba wehe, du muckst uff. Dann jehste zur UNO nach Nairobi oda ans Jötheinstitut in Südafrika. Strafvasetzt. Die machens eenen ja vor, wie man sich kümmat.
Wobei, janz so schlecht wart eijentlich nich, dit Leben bei olle Harry. Ick weeß noch, wie ick mich dit erste Mal als Wagenwegfahrer beworben hatte. Harry fuhr doch immer mit die riesen Schlitten ins Lokal und hat die Janoven vom Tresen weg vahaftet. Irgendwer muß ja dann den Schlitten wegfahrn, damit der Weg für die Kameras und so frei wird. Hat ick mir beworben, wurde aba nüscht. Die wollten 'ne Fahrerlizenz sehen, hat ick aba keene. Hammse 'n andan jenomm. Von wejen Freiheit unn so. Ohne Fahrerlizenz dafste inne Staaten nichma Autofahrn. Keene 5 Meter, denn so ville wärns jewesen.
Fülm iss nich so, wie sie denken. Sie ham noch janich richtich ausjepennt im Kino, da wernse schon uffjeweckt, weil sie die Leute übers Knie trampeln und nach Hause wolln. Nach Hause! Kennse ja, den Jammerspruch. Aba so iss dit nich am Fülm. Dit dauat allit viel länger. Und iss nervend.
Nehmwama „Dirty Harry“. Ha ick ja oft jenuch mitjespielt. Da kenn ick mir aus. Dit wan ja Faschofülme. Wurde hier jesacht. Wejen die Brutalität und Menschenvaachtung. Und weil doch der Herr Ostwald, wo den Inspektor jab, selber Fascho iss.
Wa aba nich. Da muß man dit Leben da drüben kenn. Hier, in deutsche Land, da jib's nur Demokraten. Der Rest iss Nazis. Deswejen will doch die Linke unbedingt demokratisch sein, damitse nich mit die Nazis vawechselt wird. Da drüben iss dit andas. Da jibt et Demokraten, die heißen aba nur so, und Republikaner. Die eenen sind keene Demokraten und die andan nich für de Republik. Aba Nazis, sind die ooch nich.
Hab ick mir also beworm für den Dirty Harry. Eijentlich 'n leichter Job. Eenmal über de Brücke in San Franzisco latschen wo der Herr Ostwald uff'n Bus ruffhopst. Da mußte um viere uffstehn, weilde nich weest, wann die Herrschaften jeneigt sind, die Szene zu drehn. Dit nervt. Sitzte 'n janzen Tach inne Sonne, wartest uff dein Ufftritt und nüscht passiert. Nach de Probefahrt mit den Bus is der Sprit alle. Müssen se erst neuen Sprit beschaffen. Dann stelln se fest, dit Dach könnte eventuell den kostbaren Schauspiela valetzen. Müssen Schweißa ran und dit vastärken. Und dann kommt dit schlümmste. Der Feiaamd.
Dit wissense jetzt so vielleicht nich. In Amerika iss allit bißchen anders. Uff uns Komparsen bezogen nobel. Jeda, der in so'n Film ma 'n Furz jelassen hat, der dürf im Abspann jenannt wern. Ham die Jewerkschafter ausjehandelt. Ergo biste druff bedacht, inne Produktion deine Duftmarke zu hintalassen, damitte am Schluß abjespannt bist. Uff de andan Seite sind die Studiobosse nich janz so doof. Die hatten die Schnauze voll vonne 20-Minuten-Abspänner und ham nu die Jewerkschaft wieda abjetrotzt, daß nur noch bis zur 10. Besetzungspostion jetickert werden muß. Also 1. Police Officer, 2. Police Officer, 1. Fahrer, 2. Fahrer usw. Nur die Frisöse und der Klamottendealer, die müssen imma jenannt wern.
Weil dit nu so iss, sitzte uff de Brücke in San Franzisco und übaleechst, watte nu machst. Wenn dit endlich losjehn würde, kannste ja schnell noch üba die Brücke latschen, dann schaffst it vielleicht jerade so zum Jewerkschaftsbüro. Oder du vapißt dich janz schnell, weil dit iss nich so einfach in Abspann zu komm. Da stehn zehn Tische oder so, hinter jedem schlanke Beene, dicke Titten und strenga Blick. Jetz mußte erst ma rauskriejen, welcha Tisch für dich zuständich iss und dann mußte noch so flink sein, unta die ersten zehne zu komm. Dann tun dir die Scriptgirls in ihre Liste eintragen. Biste ausm Schneida, zwar im Film nich zu sehn, aba im Abspann jenannt. Als 10. Fußjänga. Und nur ditt zählt.
Insofern is Fülm eijentlich langweilich. Sie vastehn? Hockst 'n janzen Tach inne Sonne und nüscht passiert. So ville Zeit hamse im Kino nich, da muß zwee Stunden später die Rolle wieda von vonne anfang. Deswejen wernse ja ooch rausjescheucht und ham die Abspänner nie zu Jesichte jekricht. Da jab it janz fiese. Wild Love. Könnse sich noch dran ainnan? Da hamse nach'n Abspann nochma Fülm inmoniert und die janzen 90 Minuten vorher jekippt. Wobei, dit jing uns Komparsen ja nüscht an.
Mit Herr Ostwald zu abeeten, dit war bodenständich. Der hat ja nie dit Trottoir valassen in seine Filme. Hatte vielleicht Höhenangst. Weeß man ja nich. Späta, woa dann selbst dit Handelsheft inne Finga jenomm hat, da bin ick jewechselt. Hat keen Spaß mehr jemacht. Der hat die Kamera uffbaun lassen, die Schaupiela jerufen, Szene abjedreht und fertich hatta jehabt. Langweilich. Der wollt keen Jeld mehr für schöne Locations ausjem, sondan Fülme fertich kriejen. Da haste als Komparse janz schlechte Karten.
Ha ick übaleecht, zun Costner zu wecheln. Der war nich übel. Zumindest in den Fülm mit die schwatte Problemfrau. Sie wissen schon, Houston, ick hab da 'n Problem. Hat die Presse späta jenau andersrum azählt und behauptet, Houston hat 'n Problem.
Wissense noch? Dit is, wo der dit Seidentuch hat von ein Samuraischwert hat zateiln lassen, ohne dit Schwert zu bewejen. Ha ick übaleecht, wat ick in die Szene als Komparse eijentlich soll. Waja keena im Bild zu sehn. Und dit Schwert wurde eh von een Samurei jehalten und bewacht. Hätt ick keene Schanze jehabt.
Uffe andan Seite hab ick die Magnum schmerzlich vamißt. Sie ham keene Ahnung wat ick meine? Na uff die Länge komms an. Beim Mann. Herr Ostwald hatte den längsten. Damals. Ein Magnum 44, so'n Argumentatiosnvastärka. Damit hatta doch so manche Info aus Jehirn vonne Leute rausainnat, wo se vorher behauptet hatten, sich an nüscht zu ainnan. Mit so'ne lange Tüte jing dit allit. Ick hat ja och so Magnum am Set, aba kleena. Meistens vons Kätering um die Ecke. Schmeckte scheußlich, war aba vatrachlich vorjeschriem.
Dann ha ick mit Silvester Stallone jeliebäugelt. Nich wat sie jetz denken.
Bei den Boxer hab ick mich aus medizinische Gründe abjelehnt. Ick kann doch ooch nachts lern. Wie die Mediziner immer begründen, wenn man sich am Tach mit wat beschäfticht und nachts dann jut einen wegschnarcht, dann lernt man dit besser. Hat ick mir doch für die vierte Runde in den Boxkampf als Sparringspartner einjetragen, aba dann zurückjezogen. Weil, dit hat sich vazöjat mit dem Dreh. Ha ik imma und imma wieda ins Drehbuch jeschaut, wann ick da nu die knallharte Rechte jeben soll. Dann wurde aba die Szene ann nächsten Tach vaschom. Und weil ick zu jut lerne beim Schnarchen, da ha ick übaleecht, dit lieba doch nich zu machen, denn wennde da nachts um zwei die knallharte Rechte übst, da krickste ernste Probleme, sa ick dir. Oda stellsta vorn Reichstach und jibts die knallharte Rechte. Oder übst dich inne lange grade Rechte. Kannste ja ma probiern. Dann kapierste, wat ick meine, daß dit Probleme jibt.
Wie jesacht, ick bin dann doch jewechselt, nich zu Costner oder Stallone, zu dem Weltretter. Stirb langsam. Bruce Willis. Dit hat eijentlich ooch Spaß jemacht. Manchma. Ick hatma doch für die Sturmtruppe beworm. Nee, nich wat sie jetz denken. Reichstach. Ick bin ja nich bekloppt und mach mir die Finga schmutzich. Nee, in dit Hochhaus, wo janz oben die Juppies abfeiaten und von Jängstan belästicht wurn. Da wär ick jut rübajekomm uff de Leinwand. Endlich ma. Aba die nehm keene Rücksicht am Set. Also hieß dit imma Treppe ruff, Treppe runta, um die Jängsta den Jaraus zu machen. Ick wa schon nach die erste Probeklappe fix un alle, dabei hatten die doch Fastuhl in dit Haus einjebaut. Aba der war kaputt. Dann kam die entscheidende Klappe, allit flitzt wieda die Stufen hoch und ick hechel nur noch hintaher. War die Kamera längst zwee Etagen üba mir, wo dann im Film vawendet worden iss. Und diesma hatt ick ooch Pech mit'n Abspann, weil die janzen Etagen runta und zur Jewerkschaft hecheln, dit dauat. Da wann die Listen schon vatütet und uffn Weech zum Abspanner. Die meisten Komparsen ooch. Die wann im Abspanner. Oda spannen, wenn die Scriptgirls dabei warn.
Frustriernd, wenn se vastehn, wat ick meene. Sie hecheln sich die Lunge ausn Leib, machen action, daß die Leinwand zittert und dann nüscht. Wieda nich im Füln jelandet, aber blaue Flecken bis zum Abwinken. Na ja, 'n bißchen Entschädijung jab's schon. Bei Herr Ostwald, da durft'n ja höchstens 20 Platzpatronen und een Kanista Benzin vabraten wern. Damals warn die noch ökologisch. Logisch. Dit wa bei Bruce andas. Nich der Andas, wie sie jetz denken, diese Schlagalusche. Nee, die hamda richtig Vaträje mit die Knallaproduktjon jehabt. Da jing die Post ab, sa ick se. Fix und alle wie de von Hochhaussturm warst, haste dir dann unten hinjesetzt. Dan warn de Pyromanen dran. Richtje. Wat die abjefeuert ham, meine Herrn. Dit war'n keene Knallerbsen, sa ick se. Unn uffe Leinwand kommt dit übahaupt nich rüba. Dit iss, wie wenn se uns jetzt inne Sueddeutsche vaklickan wolln, wie schön die Silvestaballerei jewesen is. Dann klickan se und kriejen Kreuzschmerzen, aba wie schön dit Feuawerk war, dit wissense dann imma noch nich. Aba als Komparse, da wissense dit.
Hatt ick schon awähnt, daß ick mir jetzt ooch 'ne Selbsthilfegruppe jegründet hab? Anonyme Komparsen. Weil, dit iss nämlich so. Da bring die doch jetzt die janzen Dinger ins Fernsehn. Da haste seit 40 Jahrn jekämpft, daß de uffe Mattscheibe bist, oda wenichstens inn Abspann. Wenn den Schnittmaster deine Haartolle nich jefalln hat, schwupps warste raus.
Und nu dit Fernsehn. Weil die müssen da doch jetzt die Jugend schützen, also schnippeln die die janzen juten action-Dinger zusamm, daß nur noch heile Welt übrig bleibt. So war dit aba nich. Damals. Und denn müssense mit den Nuttendiesel aus ihre Chemiefabriken Jeld vadien und schnippseln den Abspann weg. Vastehnse? Da ackerste seit 40 Jahrn inne Action-Branche und wat kommt bei raus? Nüscht. Wirste rausjeschnippelt und abjespannt von die großen Jeldvadiena. Die Szene, wode jut rübakamst, die wurde nie jesendet. Und der Fülm, wode ma glücklich wast, unta die ersten zehn zu sein, da wird uff'n Abspann vazichtet, weil Nuttendiesel und Persil wichtja sind. Jeht eben nüscht üba die deutsche Reinheit.
Da biste stocksauer.
In diesem Sinne: Wir sehn uns.
So'ne Selbsthilfe iss ja nich von Übel. Dit hilft. Wenn schon nich selbst, dann andan. Nehmse ma die Rejierung. Da iss dit ooch so. Die Merkel sacht, kommste zu mir, haste jutet Auskommen, aba wehe, du muckst uff. Dann jehste zur UNO nach Nairobi oda ans Jötheinstitut in Südafrika. Strafvasetzt. Die machens eenen ja vor, wie man sich kümmat.
Wobei, janz so schlecht wart eijentlich nich, dit Leben bei olle Harry. Ick weeß noch, wie ick mich dit erste Mal als Wagenwegfahrer beworben hatte. Harry fuhr doch immer mit die riesen Schlitten ins Lokal und hat die Janoven vom Tresen weg vahaftet. Irgendwer muß ja dann den Schlitten wegfahrn, damit der Weg für die Kameras und so frei wird. Hat ick mir beworben, wurde aba nüscht. Die wollten 'ne Fahrerlizenz sehen, hat ick aba keene. Hammse 'n andan jenomm. Von wejen Freiheit unn so. Ohne Fahrerlizenz dafste inne Staaten nichma Autofahrn. Keene 5 Meter, denn so ville wärns jewesen.
Fülm iss nich so, wie sie denken. Sie ham noch janich richtich ausjepennt im Kino, da wernse schon uffjeweckt, weil sie die Leute übers Knie trampeln und nach Hause wolln. Nach Hause! Kennse ja, den Jammerspruch. Aba so iss dit nich am Fülm. Dit dauat allit viel länger. Und iss nervend.
Nehmwama „Dirty Harry“. Ha ick ja oft jenuch mitjespielt. Da kenn ick mir aus. Dit wan ja Faschofülme. Wurde hier jesacht. Wejen die Brutalität und Menschenvaachtung. Und weil doch der Herr Ostwald, wo den Inspektor jab, selber Fascho iss.
Wa aba nich. Da muß man dit Leben da drüben kenn. Hier, in deutsche Land, da jib's nur Demokraten. Der Rest iss Nazis. Deswejen will doch die Linke unbedingt demokratisch sein, damitse nich mit die Nazis vawechselt wird. Da drüben iss dit andas. Da jibt et Demokraten, die heißen aba nur so, und Republikaner. Die eenen sind keene Demokraten und die andan nich für de Republik. Aba Nazis, sind die ooch nich.
Hab ick mir also beworm für den Dirty Harry. Eijentlich 'n leichter Job. Eenmal über de Brücke in San Franzisco latschen wo der Herr Ostwald uff'n Bus ruffhopst. Da mußte um viere uffstehn, weilde nich weest, wann die Herrschaften jeneigt sind, die Szene zu drehn. Dit nervt. Sitzte 'n janzen Tach inne Sonne, wartest uff dein Ufftritt und nüscht passiert. Nach de Probefahrt mit den Bus is der Sprit alle. Müssen se erst neuen Sprit beschaffen. Dann stelln se fest, dit Dach könnte eventuell den kostbaren Schauspiela valetzen. Müssen Schweißa ran und dit vastärken. Und dann kommt dit schlümmste. Der Feiaamd.
Dit wissense jetzt so vielleicht nich. In Amerika iss allit bißchen anders. Uff uns Komparsen bezogen nobel. Jeda, der in so'n Film ma 'n Furz jelassen hat, der dürf im Abspann jenannt wern. Ham die Jewerkschafter ausjehandelt. Ergo biste druff bedacht, inne Produktion deine Duftmarke zu hintalassen, damitte am Schluß abjespannt bist. Uff de andan Seite sind die Studiobosse nich janz so doof. Die hatten die Schnauze voll vonne 20-Minuten-Abspänner und ham nu die Jewerkschaft wieda abjetrotzt, daß nur noch bis zur 10. Besetzungspostion jetickert werden muß. Also 1. Police Officer, 2. Police Officer, 1. Fahrer, 2. Fahrer usw. Nur die Frisöse und der Klamottendealer, die müssen imma jenannt wern.
Weil dit nu so iss, sitzte uff de Brücke in San Franzisco und übaleechst, watte nu machst. Wenn dit endlich losjehn würde, kannste ja schnell noch üba die Brücke latschen, dann schaffst it vielleicht jerade so zum Jewerkschaftsbüro. Oder du vapißt dich janz schnell, weil dit iss nich so einfach in Abspann zu komm. Da stehn zehn Tische oder so, hinter jedem schlanke Beene, dicke Titten und strenga Blick. Jetz mußte erst ma rauskriejen, welcha Tisch für dich zuständich iss und dann mußte noch so flink sein, unta die ersten zehne zu komm. Dann tun dir die Scriptgirls in ihre Liste eintragen. Biste ausm Schneida, zwar im Film nich zu sehn, aba im Abspann jenannt. Als 10. Fußjänga. Und nur ditt zählt.
Insofern is Fülm eijentlich langweilich. Sie vastehn? Hockst 'n janzen Tach inne Sonne und nüscht passiert. So ville Zeit hamse im Kino nich, da muß zwee Stunden später die Rolle wieda von vonne anfang. Deswejen wernse ja ooch rausjescheucht und ham die Abspänner nie zu Jesichte jekricht. Da jab it janz fiese. Wild Love. Könnse sich noch dran ainnan? Da hamse nach'n Abspann nochma Fülm inmoniert und die janzen 90 Minuten vorher jekippt. Wobei, dit jing uns Komparsen ja nüscht an.
Mit Herr Ostwald zu abeeten, dit war bodenständich. Der hat ja nie dit Trottoir valassen in seine Filme. Hatte vielleicht Höhenangst. Weeß man ja nich. Späta, woa dann selbst dit Handelsheft inne Finga jenomm hat, da bin ick jewechselt. Hat keen Spaß mehr jemacht. Der hat die Kamera uffbaun lassen, die Schaupiela jerufen, Szene abjedreht und fertich hatta jehabt. Langweilich. Der wollt keen Jeld mehr für schöne Locations ausjem, sondan Fülme fertich kriejen. Da haste als Komparse janz schlechte Karten.
Ha ick übaleecht, zun Costner zu wecheln. Der war nich übel. Zumindest in den Fülm mit die schwatte Problemfrau. Sie wissen schon, Houston, ick hab da 'n Problem. Hat die Presse späta jenau andersrum azählt und behauptet, Houston hat 'n Problem.
Wissense noch? Dit is, wo der dit Seidentuch hat von ein Samuraischwert hat zateiln lassen, ohne dit Schwert zu bewejen. Ha ick übaleecht, wat ick in die Szene als Komparse eijentlich soll. Waja keena im Bild zu sehn. Und dit Schwert wurde eh von een Samurei jehalten und bewacht. Hätt ick keene Schanze jehabt.
Uffe andan Seite hab ick die Magnum schmerzlich vamißt. Sie ham keene Ahnung wat ick meine? Na uff die Länge komms an. Beim Mann. Herr Ostwald hatte den längsten. Damals. Ein Magnum 44, so'n Argumentatiosnvastärka. Damit hatta doch so manche Info aus Jehirn vonne Leute rausainnat, wo se vorher behauptet hatten, sich an nüscht zu ainnan. Mit so'ne lange Tüte jing dit allit. Ick hat ja och so Magnum am Set, aba kleena. Meistens vons Kätering um die Ecke. Schmeckte scheußlich, war aba vatrachlich vorjeschriem.
Dann ha ick mit Silvester Stallone jeliebäugelt. Nich wat sie jetz denken.
Bei den Boxer hab ick mich aus medizinische Gründe abjelehnt. Ick kann doch ooch nachts lern. Wie die Mediziner immer begründen, wenn man sich am Tach mit wat beschäfticht und nachts dann jut einen wegschnarcht, dann lernt man dit besser. Hat ick mir doch für die vierte Runde in den Boxkampf als Sparringspartner einjetragen, aba dann zurückjezogen. Weil, dit hat sich vazöjat mit dem Dreh. Ha ik imma und imma wieda ins Drehbuch jeschaut, wann ick da nu die knallharte Rechte jeben soll. Dann wurde aba die Szene ann nächsten Tach vaschom. Und weil ick zu jut lerne beim Schnarchen, da ha ick übaleecht, dit lieba doch nich zu machen, denn wennde da nachts um zwei die knallharte Rechte übst, da krickste ernste Probleme, sa ick dir. Oda stellsta vorn Reichstach und jibts die knallharte Rechte. Oder übst dich inne lange grade Rechte. Kannste ja ma probiern. Dann kapierste, wat ick meine, daß dit Probleme jibt.
Wie jesacht, ick bin dann doch jewechselt, nich zu Costner oder Stallone, zu dem Weltretter. Stirb langsam. Bruce Willis. Dit hat eijentlich ooch Spaß jemacht. Manchma. Ick hatma doch für die Sturmtruppe beworm. Nee, nich wat sie jetz denken. Reichstach. Ick bin ja nich bekloppt und mach mir die Finga schmutzich. Nee, in dit Hochhaus, wo janz oben die Juppies abfeiaten und von Jängstan belästicht wurn. Da wär ick jut rübajekomm uff de Leinwand. Endlich ma. Aba die nehm keene Rücksicht am Set. Also hieß dit imma Treppe ruff, Treppe runta, um die Jängsta den Jaraus zu machen. Ick wa schon nach die erste Probeklappe fix un alle, dabei hatten die doch Fastuhl in dit Haus einjebaut. Aba der war kaputt. Dann kam die entscheidende Klappe, allit flitzt wieda die Stufen hoch und ick hechel nur noch hintaher. War die Kamera längst zwee Etagen üba mir, wo dann im Film vawendet worden iss. Und diesma hatt ick ooch Pech mit'n Abspann, weil die janzen Etagen runta und zur Jewerkschaft hecheln, dit dauat. Da wann die Listen schon vatütet und uffn Weech zum Abspanner. Die meisten Komparsen ooch. Die wann im Abspanner. Oda spannen, wenn die Scriptgirls dabei warn.
Frustriernd, wenn se vastehn, wat ick meene. Sie hecheln sich die Lunge ausn Leib, machen action, daß die Leinwand zittert und dann nüscht. Wieda nich im Füln jelandet, aber blaue Flecken bis zum Abwinken. Na ja, 'n bißchen Entschädijung jab's schon. Bei Herr Ostwald, da durft'n ja höchstens 20 Platzpatronen und een Kanista Benzin vabraten wern. Damals warn die noch ökologisch. Logisch. Dit wa bei Bruce andas. Nich der Andas, wie sie jetz denken, diese Schlagalusche. Nee, die hamda richtig Vaträje mit die Knallaproduktjon jehabt. Da jing die Post ab, sa ick se. Fix und alle wie de von Hochhaussturm warst, haste dir dann unten hinjesetzt. Dan warn de Pyromanen dran. Richtje. Wat die abjefeuert ham, meine Herrn. Dit war'n keene Knallerbsen, sa ick se. Unn uffe Leinwand kommt dit übahaupt nich rüba. Dit iss, wie wenn se uns jetzt inne Sueddeutsche vaklickan wolln, wie schön die Silvestaballerei jewesen is. Dann klickan se und kriejen Kreuzschmerzen, aba wie schön dit Feuawerk war, dit wissense dann imma noch nich. Aba als Komparse, da wissense dit.
Hatt ick schon awähnt, daß ick mir jetzt ooch 'ne Selbsthilfegruppe jegründet hab? Anonyme Komparsen. Weil, dit iss nämlich so. Da bring die doch jetzt die janzen Dinger ins Fernsehn. Da haste seit 40 Jahrn jekämpft, daß de uffe Mattscheibe bist, oda wenichstens inn Abspann. Wenn den Schnittmaster deine Haartolle nich jefalln hat, schwupps warste raus.
Und nu dit Fernsehn. Weil die müssen da doch jetzt die Jugend schützen, also schnippeln die die janzen juten action-Dinger zusamm, daß nur noch heile Welt übrig bleibt. So war dit aba nich. Damals. Und denn müssense mit den Nuttendiesel aus ihre Chemiefabriken Jeld vadien und schnippseln den Abspann weg. Vastehnse? Da ackerste seit 40 Jahrn inne Action-Branche und wat kommt bei raus? Nüscht. Wirste rausjeschnippelt und abjespannt von die großen Jeldvadiena. Die Szene, wode jut rübakamst, die wurde nie jesendet. Und der Fülm, wode ma glücklich wast, unta die ersten zehn zu sein, da wird uff'n Abspann vazichtet, weil Nuttendiesel und Persil wichtja sind. Jeht eben nüscht üba die deutsche Reinheit.
Da biste stocksauer.
In diesem Sinne: Wir sehn uns.
3. Januar 2011
Saddams aufrichtiges, vernünftiges und warmherziges Betragen
Kopfnoten fand ich schon immer gut. So auch der USA-Botschafter im Irak, der diese Bewertung ob des dringlichen Wunsches Saddams, mit den USA Freundschaft zu schließen, hinter vorgehaltener Depesche (secret) am 25. Juli 1990 um 12:12 Uhr nach Washington kabelte.
SADDAM WISHED TO CONVEY AN IMPORTANT MESSAGE TO PRESIDENT BUSH: IRAQ WANTS FRIENDSHIP, BUT DOES THE USG?
¶4. SADDAM, WHOSE MANNER WAS CORDIAL, REASONABLE AND EVEN WARM THROUGHOUT THE ENSUING TWO HOURS, SAID HE WISHED THE AMBASSADOR TO CONVEY A MESSAGE TO PRESIDENT BUSH.
Eigentlich ist es ja schade, daß Saddam durch sein frühes Abgelebtwordensein die freundschaftlichen Beziehungen nicht mehr erleben konnte. Kurz nach seinem tödlich verlaufenem Seilakt sprießten die ersten zaghaften Knospen eines freundschaftlichen Miteinanders zwischen dem Irak und der USA.
THE HONORABLE COLIN POWELL
SECRETARY OF STATE
DEPARTMENT OF STATE
WASHINGTON DC
BAGHDAD 29TH JUNE 2004
DEAR MR. SECRETARY.
IT IS A GREAT HONOR TO RECEIVE YOUR LETTER ... PROPOSING ESTABLISHMENT OF DIPLOMATIC RELATIONS BETWEEN OUR FRIENDLY NATIONS.
SINCERELY,
HOSHYAR ZEBARI
Ach ja, momentan sind wir bei 1.997/251.287 Articles.
Jetzt müssen wir nur noch auf unsere überstrapazierten Qualitätsjournalisten vom Spiegel warten, die uns diese brisante Enthüllung in den historischen Kontext einorden, politisch korrekt werten und mit diplomatischen Geschick präsentieren. Yassin, das ist dein Part.
SADDAM WISHED TO CONVEY AN IMPORTANT MESSAGE TO PRESIDENT BUSH: IRAQ WANTS FRIENDSHIP, BUT DOES THE USG?
¶4. SADDAM, WHOSE MANNER WAS CORDIAL, REASONABLE AND EVEN WARM THROUGHOUT THE ENSUING TWO HOURS, SAID HE WISHED THE AMBASSADOR TO CONVEY A MESSAGE TO PRESIDENT BUSH.
Eigentlich ist es ja schade, daß Saddam durch sein frühes Abgelebtwordensein die freundschaftlichen Beziehungen nicht mehr erleben konnte. Kurz nach seinem tödlich verlaufenem Seilakt sprießten die ersten zaghaften Knospen eines freundschaftlichen Miteinanders zwischen dem Irak und der USA.
THE HONORABLE COLIN POWELL
SECRETARY OF STATE
DEPARTMENT OF STATE
WASHINGTON DC
BAGHDAD 29TH JUNE 2004
DEAR MR. SECRETARY.
IT IS A GREAT HONOR TO RECEIVE YOUR LETTER ... PROPOSING ESTABLISHMENT OF DIPLOMATIC RELATIONS BETWEEN OUR FRIENDLY NATIONS.
SINCERELY,
HOSHYAR ZEBARI
Ach ja, momentan sind wir bei 1.997/251.287 Articles.
Jetzt müssen wir nur noch auf unsere überstrapazierten Qualitätsjournalisten vom Spiegel warten, die uns diese brisante Enthüllung in den historischen Kontext einorden, politisch korrekt werten und mit diplomatischen Geschick präsentieren. Yassin, das ist dein Part.
abscheuliches Entsetzen
Nach zwei Tagen Schockstarre ist der deutsche Kanzler, Merkel, wieder erwacht und hat telegrafisch gen Ägypten übermitteln lassen, daß ihn das abscheuliche Entsetzen von Silvester erst heute zu einem Telex hat kommen lassen. Die Gedanken seien bei den Hinterbliebenen, den Verwandten oder Freunden und dem verstorbenen Muselmanen.
Hat der deutsche Kanzler wieder keine Zeit das Land zu regieren und kümmert sich stattdessen um persönliche Belange.
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da wurde einst ein Russe ins Lager verfrachtet, damit er endlich richtige Arbeit (kennen)lernt, statt Milliarden an Rubeln zu zählen, da war das Urteil noch nicht in Gänze ins Deutsche übersetzt, weil der Richter es gerade in Russisch verkündete, schon stand dem Kanzler Merkel die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.
Hat der deutsche Kanzler wieder keine Zeit das Land zu regieren und kümmert sich stattdessen um persönliche Belange.
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da wurde einst ein Russe ins Lager verfrachtet, damit er endlich richtige Arbeit (kennen)lernt, statt Milliarden an Rubeln zu zählen, da war das Urteil noch nicht in Gänze ins Deutsche übersetzt, weil der Richter es gerade in Russisch verkündete, schon stand dem Kanzler Merkel die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.
eine Anzeige in der Zeitung
Der Berliner KURIER machte am passagierarmen Sonntag den Selbstversuch, wie man vom abgeschnittenen Wartenberg ins gleichfalls abgeschnittene Hennigsdorf kommt.
Habe ich vorige Woche gar nicht erst versucht, sondern mich gleich mit Auto abholen und zurückbringen lassen. War deutlich die komfortablere Reiseversion.
Habe ich vorige Woche gar nicht erst versucht, sondern mich gleich mit Auto abholen und zurückbringen lassen. War deutlich die komfortablere Reiseversion.
2. Januar 2011
Blutbad im MDR
Aha. Auch Christen können untereinander ziemlich garstig sein, wie der MDR zu berichten weiß. Jetzt blutbaden sie schon unter sich. Das sollte die Muselmänner doch erfreuen, wenn sie nicht mehr selber Hand anlegen müssen.
Deutschen fehlt das Geld zum Widerstand
Meine erste Lektion des Jahres hab ich schon wieder weg. Eigentlich die zweite.
Die erste erhielt ich gestern via Qualitätsmedien, die mir deutlich gemacht haben, daß der Islam eine friedliebende, tolerante und völkerverbindende Religion ist, die brüderliche Freundschaft mit unseren ägyptischen Freunden unter Führung von Mubarak weiter vertieft wird und der Präsident aller Islamisten im Urlaub ist und so kein Telegramm zum Jahreswechsel an die Christen und Islamisten jenseits des Nil schicken kann. Der deutsche Kanzler, Merkel, ist krank und somit keiner lauten Stimme bezüglich der Ereignisse fähig. In all ihrer kränkelnden Schwäche sucht sie die Nähe ihresgleichen und läßt auf Augenhöhe mit den namentlich erwähnten Protagonisten ein Hamburger Gesundheitsmagazin verkünden:
Merkel und Seehofer stützen Westerwelle
Soweit ist es also schon, daß der Westerwelle sich von einem kranken Kanzler und einem Bajuwaren stützen lassen muß. Hab gar nicht gewußt, daß der Westerwelle krank ist. Auf der anderen Seite, eigentlich hätte man es ja wissen können. Zumindest ahnen.
Ich schwiff gerade etwas ab. Also, außerdem war es ein bedauerlicher Unfall. Ein Auto hatte sich entzündet, ging in die Luft und schwupps fielen mal 21 Menschen oder so tot um. Mehr wissen wir momentan auch nicht, denn alle Qualitätsmedien schweigen sich des heutigen Tages unisono aus. Sie haben schon gestern all ihre Kraft verbraucht, slalomartig um einen Terroranschlag herum zu schreiben, so daß es keiner merkt, da ist für heute keine Puste mehr.
Oder meint da vielleicht noch jemand, daß die deutschen Schnorchelterritorien jenseits von Afrika nicht durch sachfremde Beiträge in deutschen Zeitungen gefährdet werden dürfen? Was wäre eigentlich, wenn deutsche Touris zuhauf den Hindukusch entlang wandern würden?
Die zweite Lektion erteilte mir ein gestandener Auskenner des und im Journalismus, der auf meine gestrige Meinung, der Mist gehe schon wieder los, mitteilte, ich solle nicht immer so kritisch sein - aber recht habe ich natürlich. Sei es, wie es ist, es bleibt der gleiche Mist.
Diesem klitzekleinen rechthaberischen Kritikblog ist es über das freie Wochenende gelungen, einen international renomierten Gastautor von Reuters für die Jahresanfangskolumne zu gewinnen. Im folgenden sein leicht geänderter aber sinnwahrender Beitrag, der im Original für das führende politische Wochenmagazin des Iran geschrieben wurde und den dortigen Lesern einen Eindruck von der Mentalität des deutschen Wutbürgers vermitteln soll.
DIE ANMERKUNG ONLINE
02. Januar 2011, 13:47 Uhr
Höhere Lebenshaltungskosten
Deutschen fehlt das Geld zum Widerstand
Die deutsche Führung steht international massiv in der Kritik, auch in der Bevölkerung wächst der Unmut. Doch die Bürger protestieren kaum noch gegen Merkels Politik: Angesichts der miserablen wirtschaftlichen Lage fragen sie sich, wie sie die nächste Miete bezahlen sollen.
Berlin - Es ist nicht der umstrittene Bahnhof 21, der die Deutschen dieser Tage umtreibt. Wirkliche Sorgen bereitet ihnen die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Internationale Euro-Probleme, gestrichene Subventionen für Benzin und Nahrungsmittel und Geldsorgen machen den Bürgern das Leben schwer.
Kanzler Merkel, die wegen der permanenten Ratschläge für andere Länder, z.B. Griechenland, international in der Kritik steht, muss im Inland auf den wachsenden Unmut der Bevölkerung achten. Zuletzt hatte die Regierung die staatliche Subventionierung von Benzin und Lebensmitteln deutlich gesenkt, um im Staatshaushalt rund 100 Milliarden Dollar einzusparen. Die USA manipulierten den Dollar-Kurs in der vergangenen Woche, mit denen sie Deutschland wirtschaftlich am Gängelband halten wollen.
Solche Maßnahmen und der Wegfall der Subventionen haben die Bevölkerung massiv verunsichert, sie fürchten, dass ihr Leben immer schwieriger wird. Die Menschen sind frustriert, die Preise für die meisten Konsumgüter sind gestiegen - die meisten Deutschen der Unter- und Mittelschicht müssen kämpfen, um über die Runden zu kommen.
"Die Menschen machen sich Sorgen über die wirtschaftliche Situation", sagte Franz Müller, ein Politiklehrer. "Du kannst Dir keine Gedanken über Politik machen, wenn Du Dir Sorgen machen musst, dass Du Deine Miete nicht bezahlen kannst." Merkel ist sich der Situation bewusst und hat daher eine monatliche Hartz-IV für Bedürftige in Höhe von umgerechnet 5 Euro aufgelegt. "Merkel braucht die Deutschen mit geringem Einkommen, um sich einen Sieg bei den Parlamentswahlen 2011/2012 zu sichern", sagt der Analyst Die Anmerkung. "Darum spielt sie Robin HoodIn."
"Jede Art von Opposition kann sehr kostspielig sein"
Doch die Hilfen sind knapp bemessen: "Nach der Kürzung der Subventionen reichen 30 Euro noch nicht einmal für die monatliche Stromrechnung aus", beklagt sich der Lehrer Erwin Rammler, der drei Kinder hat. "Wie soll ich mit einem mageren Gehalt von 1500 Euro auskommen, wenn die Preise immer weiter steigen?"
Beobachter gehen angesichts der wirtschaftlichen Lage der Bevölkerung nicht davon aus, dass es erneut zu großangelegten Protestaktionen kommen wird. Nach der umstrittenen Wiederwahl von Merkel im Jahr 2009 waren etliche Menschen festgenommen oder von den Bütteln der Merkel-Diktatur zusammengeschlagen worden, weil sie auf die Straße gegangen waren. Die meisten von ihnen befinden sich inzwischen wieder auf freiem Fuß bzw. auf dem Weg der Genesung.
"Diejenigen, die dieses Mal auf die Straße gehen wollen, werden es sich zweimal überlegen", sagt ein westlicher Diplomat in Berlin hinter vorgehaltener Depesche. "Die Regierung hat klargemacht, dass jede Art von Opposition sehr kostspielig sein kann."
Parisa Hafezi, Reuters
Die erste erhielt ich gestern via Qualitätsmedien, die mir deutlich gemacht haben, daß der Islam eine friedliebende, tolerante und völkerverbindende Religion ist, die brüderliche Freundschaft mit unseren ägyptischen Freunden unter Führung von Mubarak weiter vertieft wird und der Präsident aller Islamisten im Urlaub ist und so kein Telegramm zum Jahreswechsel an die Christen und Islamisten jenseits des Nil schicken kann. Der deutsche Kanzler, Merkel, ist krank und somit keiner lauten Stimme bezüglich der Ereignisse fähig. In all ihrer kränkelnden Schwäche sucht sie die Nähe ihresgleichen und läßt auf Augenhöhe mit den namentlich erwähnten Protagonisten ein Hamburger Gesundheitsmagazin verkünden:
Merkel und Seehofer stützen Westerwelle
Soweit ist es also schon, daß der Westerwelle sich von einem kranken Kanzler und einem Bajuwaren stützen lassen muß. Hab gar nicht gewußt, daß der Westerwelle krank ist. Auf der anderen Seite, eigentlich hätte man es ja wissen können. Zumindest ahnen.
Ich schwiff gerade etwas ab. Also, außerdem war es ein bedauerlicher Unfall. Ein Auto hatte sich entzündet, ging in die Luft und schwupps fielen mal 21 Menschen oder so tot um. Mehr wissen wir momentan auch nicht, denn alle Qualitätsmedien schweigen sich des heutigen Tages unisono aus. Sie haben schon gestern all ihre Kraft verbraucht, slalomartig um einen Terroranschlag herum zu schreiben, so daß es keiner merkt, da ist für heute keine Puste mehr.
Oder meint da vielleicht noch jemand, daß die deutschen Schnorchelterritorien jenseits von Afrika nicht durch sachfremde Beiträge in deutschen Zeitungen gefährdet werden dürfen? Was wäre eigentlich, wenn deutsche Touris zuhauf den Hindukusch entlang wandern würden?
Die zweite Lektion erteilte mir ein gestandener Auskenner des und im Journalismus, der auf meine gestrige Meinung, der Mist gehe schon wieder los, mitteilte, ich solle nicht immer so kritisch sein - aber recht habe ich natürlich. Sei es, wie es ist, es bleibt der gleiche Mist.
Diesem klitzekleinen rechthaberischen Kritikblog ist es über das freie Wochenende gelungen, einen international renomierten Gastautor von Reuters für die Jahresanfangskolumne zu gewinnen. Im folgenden sein leicht geänderter aber sinnwahrender Beitrag, der im Original für das führende politische Wochenmagazin des Iran geschrieben wurde und den dortigen Lesern einen Eindruck von der Mentalität des deutschen Wutbürgers vermitteln soll.
DIE ANMERKUNG ONLINE
02. Januar 2011, 13:47 Uhr
Höhere Lebenshaltungskosten
Deutschen fehlt das Geld zum Widerstand
Die deutsche Führung steht international massiv in der Kritik, auch in der Bevölkerung wächst der Unmut. Doch die Bürger protestieren kaum noch gegen Merkels Politik: Angesichts der miserablen wirtschaftlichen Lage fragen sie sich, wie sie die nächste Miete bezahlen sollen.
Berlin - Es ist nicht der umstrittene Bahnhof 21, der die Deutschen dieser Tage umtreibt. Wirkliche Sorgen bereitet ihnen die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Internationale Euro-Probleme, gestrichene Subventionen für Benzin und Nahrungsmittel und Geldsorgen machen den Bürgern das Leben schwer.
Kanzler Merkel, die wegen der permanenten Ratschläge für andere Länder, z.B. Griechenland, international in der Kritik steht, muss im Inland auf den wachsenden Unmut der Bevölkerung achten. Zuletzt hatte die Regierung die staatliche Subventionierung von Benzin und Lebensmitteln deutlich gesenkt, um im Staatshaushalt rund 100 Milliarden Dollar einzusparen. Die USA manipulierten den Dollar-Kurs in der vergangenen Woche, mit denen sie Deutschland wirtschaftlich am Gängelband halten wollen.
Solche Maßnahmen und der Wegfall der Subventionen haben die Bevölkerung massiv verunsichert, sie fürchten, dass ihr Leben immer schwieriger wird. Die Menschen sind frustriert, die Preise für die meisten Konsumgüter sind gestiegen - die meisten Deutschen der Unter- und Mittelschicht müssen kämpfen, um über die Runden zu kommen.
"Die Menschen machen sich Sorgen über die wirtschaftliche Situation", sagte Franz Müller, ein Politiklehrer. "Du kannst Dir keine Gedanken über Politik machen, wenn Du Dir Sorgen machen musst, dass Du Deine Miete nicht bezahlen kannst." Merkel ist sich der Situation bewusst und hat daher eine monatliche Hartz-IV für Bedürftige in Höhe von umgerechnet 5 Euro aufgelegt. "Merkel braucht die Deutschen mit geringem Einkommen, um sich einen Sieg bei den Parlamentswahlen 2011/2012 zu sichern", sagt der Analyst Die Anmerkung. "Darum spielt sie Robin HoodIn."
"Jede Art von Opposition kann sehr kostspielig sein"
Doch die Hilfen sind knapp bemessen: "Nach der Kürzung der Subventionen reichen 30 Euro noch nicht einmal für die monatliche Stromrechnung aus", beklagt sich der Lehrer Erwin Rammler, der drei Kinder hat. "Wie soll ich mit einem mageren Gehalt von 1500 Euro auskommen, wenn die Preise immer weiter steigen?"
Beobachter gehen angesichts der wirtschaftlichen Lage der Bevölkerung nicht davon aus, dass es erneut zu großangelegten Protestaktionen kommen wird. Nach der umstrittenen Wiederwahl von Merkel im Jahr 2009 waren etliche Menschen festgenommen oder von den Bütteln der Merkel-Diktatur zusammengeschlagen worden, weil sie auf die Straße gegangen waren. Die meisten von ihnen befinden sich inzwischen wieder auf freiem Fuß bzw. auf dem Weg der Genesung.
"Diejenigen, die dieses Mal auf die Straße gehen wollen, werden es sich zweimal überlegen", sagt ein westlicher Diplomat in Berlin hinter vorgehaltener Depesche. "Die Regierung hat klargemacht, dass jede Art von Opposition sehr kostspielig sein kann."
Parisa Hafezi, Reuters
1. Januar 2011
schwere Schlachten
Edgar Külow
Alles wird Gutt
In schweren Schlachten wenig Tote,
Dem Taliban, der dort einst wohnte,
Gelang kein Meter Landgewinn
Der Guttenberg grinst vor sich hin.
Alles wird Gutt
In schweren Schlachten wenig Tote,
Dem Taliban, der dort einst wohnte,
Gelang kein Meter Landgewinn
Der Guttenberg grinst vor sich hin.
das Warten hat sich gelohnt
Der MDR bringt die Schlagzeile vom Blutbad unter Christen.

Das "Blutbad unter Christen" mutierte inzwischen zu "Tote bei Anschlag auf Christen". Aus dem Terroranschlag wurde ein Selbstmordanschlag.
Haha.
Das "Blutbad unter Christen" mutierte inzwischen zu "Tote bei Anschlag auf Christen". Aus dem Terroranschlag wurde ein Selbstmordanschlag.
Haha.
wie man einem Praktikanten korrektes Deutsch beibiegt
Ich hatte ja eine Synopse des Artikels auf welt-online angekündigt. Vermittels derer kann man sehr schön beobachten, wie der Praktikant, der die Tickermeldung abschrieb und auf den Server von welt-online kopierte, im Verlaufe des Abends eine Lektion in korrektem Amtsdeutsch erteilt bekam.
Den semantischen Unterschied zwischen vereiteln und verhindern kenne ich nicht, den zwischen Anschlag und Terroranschlag schon. Warum vereiteln aus der Überschrift in den Text degradiert wurde und verhindern durch überschriften geadelt, das bleibt nur dem Kopieumschreiber verständlich.
Bereits im zweiten Absatz wird im Verlaufe des Abends ein Blutbad hinzugefügt, das gar nicht stattgefunden hat, und wenn, dann in der Phantasie der Polizei und /oder Journalisten.
Einige Absätze weiter unten befand der dänische Justizminister ursprünglich, die Pläne seien empörend und erschreckend, um zwei Tage später kundzutun, er habe bereits seit Wochen von den Vorgängen Kennntis gehabt. Somit ist es besser, die erschreckende Emprörung auf welt-online gleich ganz verschwinden zu lassen.
Wir wurden buchstäblich bis zum letzten Tag des Jahres verarscht, und mit Beginn des neuen geht es in diesem Stil munter weiter. Ich warte nur noch auf die nicht zu toppende Schlagzeile in deutschen Medien:
Ägypten an Silvester: Blutbad unter Christen
Den semantischen Unterschied zwischen vereiteln und verhindern kenne ich nicht, den zwischen Anschlag und Terroranschlag schon. Warum vereiteln aus der Überschrift in den Text degradiert wurde und verhindern durch überschriften geadelt, das bleibt nur dem Kopieumschreiber verständlich.
Bereits im zweiten Absatz wird im Verlaufe des Abends ein Blutbad hinzugefügt, das gar nicht stattgefunden hat, und wenn, dann in der Phantasie der Polizei und /oder Journalisten.
Einige Absätze weiter unten befand der dänische Justizminister ursprünglich, die Pläne seien empörend und erschreckend, um zwei Tage später kundzutun, er habe bereits seit Wochen von den Vorgängen Kennntis gehabt. Somit ist es besser, die erschreckende Emprörung auf welt-online gleich ganz verschwinden zu lassen.
Wir wurden buchstäblich bis zum letzten Tag des Jahres verarscht, und mit Beginn des neuen geht es in diesem Stil munter weiter. Ich warte nur noch auf die nicht zu toppende Schlagzeile in deutschen Medien:
Ägypten an Silvester: Blutbad unter Christen
kein Terroranschlag auf Christen
Gut, daß wir die BILD mit ihrem kritischen Sachverstand haben, sonst hätten wir gleich am ersten Tag des Jahres daran geglaubt, in den muselmanischen Ländern würden Terroranschläge verübt. So gibt's Entwarnung und wir können wieder schlafen gehen.
Grausames Bombenattentat auf Christen in Ägypten!
Ein Sprengsatz explodierte...
Klar ist: Der Anschlag ist von einem Selbstmordattentäter verübt worden.
Der Extremist...
... gab umgehend dem Terrornetzwerk al-Qaida die Schuld an der Tat. Bisher ist aber unklar, ob er dafür Beweise hat.
Im Nahen Osten kommt es immer wieder zu Angriffen und Anschlägen auf die christlichen Minderheiten.
Es ist schon erstaunlich, wie im Stile eines Riesenslalom um die schnöde Tatsache eines Terroranschlags herumgeschrieben wird, die Überschrift des Textes mal ausgenommen. Auch im Anreißerbild kein Bezug zu Terror. Ein Busunfall war es jedenfalls nicht. Wenn ein Sprengsatz einfach mal so vor sich hin explodiert, dann kann es schon ein paar Tote geben.
Schaun wir mal weiter, wieviel Blödsinn deutsche Qualitätsproduzenten bereits am ersten Tag des Jahres auf uns loslassen.

Das sind unsere Besten. Ich wage gar nicht, an unsere Schlechten zu denken.
Für die Welt war es ein Anschlag auf ägyptische (sic!) Christen - 21 Menschen tot, für die Zeit reicht es ob der anstrengenden Zeitenwende heute Nacht nur noch zu einem mageren Tote bei Anschlägen in Nigeria und Ägypten.
Zu den Bombenexperten aus Hamburg äußere ich mich lieber nicht. Das könnte eine Gerichtsverhandlung nach sich ziehen.
Hatte ich heute schon erwähnt, daß sich die Sueddeutsche aus dem Internet verpissen soll? Terrorgefahr in Deutschland - Anschlag in Ägypten! Merkt ihr noch was?
Noch einmal zum mitschreiben. In Ägypten wurde ein Anschlag auf ägyptische Christen verübt, bei dem bedauerlicherweise 21 Menschen tot umfielen. So die Welt. Noch Fragen?
Ich schon.
29.12.
Wohl in letzter Minute haben dänische Sicherheitskräfte einen Terroranschlag auf die Zeitung «Jyllands- Posten» in Kopenhagen vereitelt.
Der dänische Justizminister Lars Barfoed erklärte, die von der Polizei aufgedeckten Terrorpläne seien «empörend und erschreckend.»
(Satz so auf welt-online nicht mehr auffindbar.)
31.12.
Dänemarks Justizminister Lars Barfoed war nach eigenen Angaben früh über die jüngsten Terrorpläne gegen die Redaktion der Zeitung „Jyllands-Posten“ unterrichtet. Er sei seit „einigen Wochen“ informiert gewesen, dass es sich um eine „ernste Sache“ handelte...
Eine Synopse über den Artikel der Welt vom 29.12. folgt alsbald. Ist hoch interessant.
siehe auch
Grausames Bombenattentat auf Christen in Ägypten!
Ein Sprengsatz explodierte...
Klar ist: Der Anschlag ist von einem Selbstmordattentäter verübt worden.
Der Extremist...
... gab umgehend dem Terrornetzwerk al-Qaida die Schuld an der Tat. Bisher ist aber unklar, ob er dafür Beweise hat.
Im Nahen Osten kommt es immer wieder zu Angriffen und Anschlägen auf die christlichen Minderheiten.
Es ist schon erstaunlich, wie im Stile eines Riesenslalom um die schnöde Tatsache eines Terroranschlags herumgeschrieben wird, die Überschrift des Textes mal ausgenommen. Auch im Anreißerbild kein Bezug zu Terror. Ein Busunfall war es jedenfalls nicht. Wenn ein Sprengsatz einfach mal so vor sich hin explodiert, dann kann es schon ein paar Tote geben.
Schaun wir mal weiter, wieviel Blödsinn deutsche Qualitätsproduzenten bereits am ersten Tag des Jahres auf uns loslassen.
Das sind unsere Besten. Ich wage gar nicht, an unsere Schlechten zu denken.
Für die Welt war es ein Anschlag auf ägyptische (sic!) Christen - 21 Menschen tot, für die Zeit reicht es ob der anstrengenden Zeitenwende heute Nacht nur noch zu einem mageren Tote bei Anschlägen in Nigeria und Ägypten.
Zu den Bombenexperten aus Hamburg äußere ich mich lieber nicht. Das könnte eine Gerichtsverhandlung nach sich ziehen.
Hatte ich heute schon erwähnt, daß sich die Sueddeutsche aus dem Internet verpissen soll? Terrorgefahr in Deutschland - Anschlag in Ägypten! Merkt ihr noch was?
Noch einmal zum mitschreiben. In Ägypten wurde ein Anschlag auf ägyptische Christen verübt, bei dem bedauerlicherweise 21 Menschen tot umfielen. So die Welt. Noch Fragen?
Ich schon.
29.12.
Wohl in letzter Minute haben dänische Sicherheitskräfte einen Terroranschlag auf die Zeitung «Jyllands- Posten» in Kopenhagen vereitelt.
Der dänische Justizminister Lars Barfoed erklärte, die von der Polizei aufgedeckten Terrorpläne seien «empörend und erschreckend.»
(Satz so auf welt-online nicht mehr auffindbar.)
31.12.
Dänemarks Justizminister Lars Barfoed war nach eigenen Angaben früh über die jüngsten Terrorpläne gegen die Redaktion der Zeitung „Jyllands-Posten“ unterrichtet. Er sei seit „einigen Wochen“ informiert gewesen, dass es sich um eine „ernste Sache“ handelte...
Eine Synopse über den Artikel der Welt vom 29.12. folgt alsbald. Ist hoch interessant.
siehe auch
keine Bildstrecke
Bildstrecke: Deutschland begrüßt 2011
von Sueddeutsche
Einfach nur ein gestöpseltes Bild. Geht auch ohne Strecke und 100 Mal besser als es deutsche Klickproduzenten zustande bringen.
Es ist eine scheiß Jahresanfang, wenn der erste Wunsch darin besteht, daß sich die Schwachmaten der Sueddeutschen wieder aus dem Internet verpissen sollen. Die Chinaexperten aus Hamburg und gleichermaßen unqualifizierten Klickexperten könn'se gleich mitnehmen.
von Sueddeutsche
Einfach nur ein gestöpseltes Bild. Geht auch ohne Strecke und 100 Mal besser als es deutsche Klickproduzenten zustande bringen.
Es ist eine scheiß Jahresanfang, wenn der erste Wunsch darin besteht, daß sich die Schwachmaten der Sueddeutschen wieder aus dem Internet verpissen sollen. Die Chinaexperten aus Hamburg und gleichermaßen unqualifizierten Klickexperten könn'se gleich mitnehmen.
31. Dezember 2010
Neujahrsansprache
von Hardy Krüger
Die Tatsache, dass ich politisch wach bin, oder mich für wach halte, muss ja nicht bedeuten, dass ich da mitmischen möchte. Ich schaue den Politikern auf die Finger. Und das sollten alle tun, auch in Deutschland.
Die Tatsache, dass ich politisch wach bin, oder mich für wach halte, muss ja nicht bedeuten, dass ich da mitmischen möchte. Ich schaue den Politikern auf die Finger. Und das sollten alle tun, auch in Deutschland.
Wochenendrätsel für die Praktikanten
Liebe Qualitätspraktikanten, die ihr die beiden arbeitsfreien Tage in den Redaktionen abfeiern und sinnlose Tickermeldungen auf deren Internetserver kopieren müßt. Ich habe mir am letzten Tag des Jahres ein schönes sueddeutsches BILDRätsel für euch ausgedacht.
Putin-Gegner bis 2017 in Haft
Chodorkowskij-Anwälte kämpfen gegen Skandalurteil
-----
Putins Erzfeind muss bis 2017 im Knast bleiben
MERKEL REAGIERT EMPÖRT AUF DAS URTEIL
Als erstes bitte ich um eine kleine Recherche, welche deutschen Qualitätsmedien eine davon abweichende Meinung kundgetan haben. Das ist noch leicht rauszukriegen. Eigentlich sogar kinderleicht.
Die zweite Aufgabe besteht darin, herauszufinden, ob Chodorwski möglicherweise ein schnöder Wirtschaftsverbrecher ist und was mit Verbrechern gemacht wird.
Nach dieser schon etwas schwierigeren Hürde müßt ihr eine Synopse verfertigen, die gegenüberstellt, wie in Rußland und wie in Deutschland mit hochrangigen Wirtschaftsverbrechern umgegangen wird. Nicht gewertet werden all jene Personen, die auf Grund ihrer Verdienste um (bitte selber eintragen) in Stiftungen der Parteien und den Niederlassungen des Goetheinstitutes endgelagert wurden. Die zählen nicht als hochrangige Wirtschaftsverbrecher. Das waren nur kleine Ganoven.
Die schwierigste und letzte Aufgabe besteht nun darin, eine Meldung zu formulieren, die den Sachverhalt erstens korrekt und zweitens unabhängig darstellt, also ohne die bindende Verpflichtung, Chordorowski als Bürgerrechtler und politischen Staatsfeind Nr. 1 zu charakterisieren. Ihr werdet übrigens nie wieder im Leben eine solche Schriftsetzeraufgabe erhalten. Also macht euch an die Arbeit.
Es gibt 20 Bonuspunkte, wenn ihr rausbekommt, warum die Merkel einfach mal ihre Schnauze halten soll.
Putin-Gegner bis 2017 in Haft
Chodorkowskij-Anwälte kämpfen gegen Skandalurteil
-----
Putins Erzfeind muss bis 2017 im Knast bleiben
MERKEL REAGIERT EMPÖRT AUF DAS URTEIL
Als erstes bitte ich um eine kleine Recherche, welche deutschen Qualitätsmedien eine davon abweichende Meinung kundgetan haben. Das ist noch leicht rauszukriegen. Eigentlich sogar kinderleicht.
Die zweite Aufgabe besteht darin, herauszufinden, ob Chodorwski möglicherweise ein schnöder Wirtschaftsverbrecher ist und was mit Verbrechern gemacht wird.
Nach dieser schon etwas schwierigeren Hürde müßt ihr eine Synopse verfertigen, die gegenüberstellt, wie in Rußland und wie in Deutschland mit hochrangigen Wirtschaftsverbrechern umgegangen wird. Nicht gewertet werden all jene Personen, die auf Grund ihrer Verdienste um (bitte selber eintragen) in Stiftungen der Parteien und den Niederlassungen des Goetheinstitutes endgelagert wurden. Die zählen nicht als hochrangige Wirtschaftsverbrecher. Das waren nur kleine Ganoven.
Die schwierigste und letzte Aufgabe besteht nun darin, eine Meldung zu formulieren, die den Sachverhalt erstens korrekt und zweitens unabhängig darstellt, also ohne die bindende Verpflichtung, Chordorowski als Bürgerrechtler und politischen Staatsfeind Nr. 1 zu charakterisieren. Ihr werdet übrigens nie wieder im Leben eine solche Schriftsetzeraufgabe erhalten. Also macht euch an die Arbeit.
Es gibt 20 Bonuspunkte, wenn ihr rausbekommt, warum die Merkel einfach mal ihre Schnauze halten soll.
30. Dezember 2010
klimawandelnde Welthungerhilfe
VORSCHLAG DER UN
Insekten gegen den Welthunger
Gegrillte Termiten, gekochte Grashüpfer. Die UN erklären Insekten zur "einzigartigen" Alternative für Fisch und Fleisch. Damit ließen sich Klimawandel und Hunger bekämpfen.
VON ANNA WIEDER
Insekten. Da fällt mir nur Fliegen ein. Ich muß mich mal langsam um einen Flug ins Warme kümmern. Der Kampagne "Fliegen für alle" kann ich also beipflichten.
Insekten gegen den Welthunger
Gegrillte Termiten, gekochte Grashüpfer. Die UN erklären Insekten zur "einzigartigen" Alternative für Fisch und Fleisch. Damit ließen sich Klimawandel und Hunger bekämpfen.
VON ANNA WIEDER
Insekten. Da fällt mir nur Fliegen ein. Ich muß mich mal langsam um einen Flug ins Warme kümmern. Der Kampagne "Fliegen für alle" kann ich also beipflichten.
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